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Die Arbeit setzt sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen formaler und tatsächlicher Zentralbankautonomie am Beispiel der Reichsbank zur Zeit der Weimarer Republik auseinander. Die historischen und politischen Gegebenheiten dieser für die deutsche Geschichte so entscheidenden Zeit finden dabei ebenfalls Beachtung. Die Untersuchung der Phase der Unabhängigkeit der Reichsbank zeigt, daß es nicht ausreicht, den juristischen Rahmen zu definieren, um eine faktische Unabhängigkeit der Zentralbank zu garantieren. Die formal garantierte Unabhängigkeit der Zentralbank vom Staat ist noch keine…mehr

Produktbeschreibung
Die Arbeit setzt sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen formaler und tatsächlicher Zentralbankautonomie am Beispiel der Reichsbank zur Zeit der Weimarer Republik auseinander. Die historischen und politischen Gegebenheiten dieser für die deutsche Geschichte so entscheidenden Zeit finden dabei ebenfalls Beachtung. Die Untersuchung der Phase der Unabhängigkeit der Reichsbank zeigt, daß es nicht ausreicht, den juristischen Rahmen zu definieren, um eine faktische Unabhängigkeit der Zentralbank zu garantieren. Die formal garantierte Unabhängigkeit der Zentralbank vom Staat ist noch keine hinreichende Bedingung für die Verfolgung einer auf Stabilität der Währung ausgerichteten Geldpolitik. Entscheidend ist, was die Verantwortlichen der Zentralbank aus dieser Unabhängigkeit machen. Dies gilt ganz aktuell auch für die Europäische Zentralbank.
Autorenporträt
Die Autorin: Simone Reinhardt, Jahrgang 1970, ist gelernte Bankkauffrau und studierte zwischen 1992 und 1997 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hannover. Ab 1997 beschäftigte sie sich intensiv mit der Geschichte der Reichsbank. Dies schloß umfangreiche Recherchen in den Bundesarchiven in Berlin und Koblenz und im Politischen Archiv des Auswärtigen Amts in Bonn ein. Die Promotion erfolgte im Dezember 1999.