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Rechtsnormen und Rationalität - Meiners, Johannes
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Warum sollte das positive Recht auch von denen befolgt werden, die ihm nicht zustimmen? Die Geltung von Normen kann in der modernen Gesellschaft nicht mehr in Konstanten wie "Religion", "Natur" oder "Konvention" verankert werden. Will man aber das Recht als normatives Phänomen und nicht als bloßen gesellschaftlichen Mechanismus der Verhaltenssteuerung erfassen, stellt sich die Frage nach seiner Verpflichtungskraft. Die vorliegende Arbeit analysiert die Theorien Hans Kelsens, Jürgen Habermas' und Niklas Luhmanns im Hinblick auf ihre erkenntnistheoretischen Ausgangspunkte und ihren Beitrag zur…mehr

Produktbeschreibung
Warum sollte das positive Recht auch von denen befolgt werden, die ihm nicht zustimmen? Die Geltung von Normen kann in der modernen Gesellschaft nicht mehr in Konstanten wie "Religion", "Natur" oder "Konvention" verankert werden. Will man aber das Recht als normatives Phänomen und nicht als bloßen gesellschaftlichen Mechanismus der Verhaltenssteuerung erfassen, stellt sich die Frage nach seiner Verpflichtungskraft. Die vorliegende Arbeit analysiert die Theorien Hans Kelsens, Jürgen Habermas' und Niklas Luhmanns im Hinblick auf ihre erkenntnistheoretischen Ausgangspunkte und ihren Beitrag zur Lösung des Problems der Rechtsgeltung. Das Recht und seine Geltung lassen sich ohne Einbeziehung der Teilnehmerperspektive nicht angemessen beschreiben: Eine Begründung der Geltung des Rechts als verpflichtende Ordnung für das Zusammenleben der Menschen kann nicht statisch erfolgen, sondern muss in ihrem gesellschaftlichen Kontext immer neu reflektiert werden.
  • Produktdetails
  • Schriften zur Rechtstheorie 276
  • Verlag: Duncker & Humblot
  • Artikelnr. des Verlages: 14488
  • Seitenzahl: 178
  • Erscheinungstermin: Januar 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 158mm x 9mm
  • Gewicht: 287g
  • ISBN-13: 9783428144884
  • ISBN-10: 3428144880
  • Artikelnr.: 42003678
Autorenporträt
Johannes Meiners studierte an der Universität Potsdam Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Rechtsphilosophie. Seit Abschluss des ersten juristischen Staatsexamens 2011 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Rechtsanwaltskanzlei im Bereich des öffentlichen Wirtschaftsrechts in Berlin tätig. Im Februar 2014 nahm er das Referendariat am Kammergericht Berlin auf, unter anderem mit Stationen beim Amtsgericht Berlin Mitte, der Staatsanwaltschaft Berlin und im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Inhaltsangabe
A. Das Problem der RechtsgeltungDer Begriff der Geltung des Rechts - Rechtsgeltungstheorien. Arten der Rechtsgeltung - Erkenntnistheoretischer Kognitivismus und NonkognitivismusB. Die Geltungskonzeption Hans KelsensDas Programm der Reinen Rechtslehre - Kelsens Begriff der Rechtsnorm - Das Stufenbaumodell - Die Grundnorm - Geltung und Wirksamkeit - FazitC. Die Geltungskonzeption Jürgen Habermas'Diskurstheoretische Grundlagen - Notwendigkeit und Bedingungen des Rechts - Diskurstheoretischer Rechtsgeltungsbegriff: Legalität und Legitimität - Unterscheidung von moralischen und rechtlichen Normen - Rechtssetzungsdiskurse: Konsensualer Wahrheitsbegriff und nichtmetaphysische Rechtsnormbegründung - Die kognitive Begründung der Rechtsgeltung im Verhältnis zu Kelsens GrundnormkonzeptionD. Die Geltungskonzeption Niklas LuhmannsSystemtheoretische Grundlagen - Soziales Funktionssystem Recht - Positivität - Luhmanns Normbegriff - Das formale Symbol der Rechtsgeltung - Luhmanns systemtheoretische Konzeption im VergleichE. SchlussbetrachtungErkenntnistheoretische Grundlagen - Notwendigkeit einer normativen Perspektive - Rechtsgeltung und Zeit. AusblickLiteratur- und Sachverzeichnis