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Trotz heftiger Kontroversen bei der Reform beruflicher Bildung zeichnet sich als Konsens aller Beteiligten ab, dass ein höherer Grad an Flexibilität wünschenswert wäre. Eine besondere Bedeutung hat dabei in den letzten Jahren die Entwicklung in Großbritannien erlangt. Dort wurde konsequent auf die Konstruktion von Ausbildungsberufen verzichtet und stattdessen tätigkeitsbezogene Ausbildungsmodule eingeführt, die beliebig kombinierbar sind. Im Mittelpunkt der Überlegungen dieser Arbeit steht mithin die Frage, ob das System englischer Qualifizierung trotz fundamentaler Unterschiede mittlerweile…mehr

Produktbeschreibung
Trotz heftiger Kontroversen bei der Reform beruflicher Bildung zeichnet sich als Konsens aller Beteiligten ab, dass ein höherer Grad an Flexibilität wünschenswert wäre. Eine besondere Bedeutung hat dabei in den letzten Jahren die Entwicklung in Großbritannien erlangt. Dort wurde konsequent auf die Konstruktion von Ausbildungsberufen verzichtet und stattdessen tätigkeitsbezogene Ausbildungsmodule eingeführt, die beliebig kombinierbar sind. Im Mittelpunkt der Überlegungen dieser Arbeit steht mithin die Frage, ob das System englischer Qualifizierung trotz fundamentaler Unterschiede mittlerweile Eingang in hiesige Berufsbildungskonzepte gefunden hat. Anhand praktischer Beispiele aus den Bereichen beruflicher Erstausbildung, Weiterbildung und Nachqualifizierung wird der Nachweis geführt, dass bereits jetzt modulare Strukturen in der deutschen Berufsbildungspraxis vorhanden sind.
Autorenporträt
Der Autor: Thomas Paul Fisch, geboren in Warstein/Sauerland; wirtschaftswissenschaftliches Studium in Osnabrück und London; Abschluss als Diplom-Kaufmann; berufspädagogisches Aufbaustudium in Bremen und Edinburgh sowie Promotion in Bremen. Der Autor unterrichtet an einer niedersächsischen Berufsschule und lebt in Bremen und Stade.