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Wolfgang Nieke nimmt in der dritten Auflage des Bandes die aktuelle Diskussion über Kulturalismus, Rassismus und Fundamentalismus auf. Er untersucht die Bemühungen um interkulturelle Erziehung und die Bildungsantworten auf die Herausforderungen einer multikulturell gewordenen Gesellschaft, die in Deutschland von vielen noch nicht akzeptiert wird.
Besonders problematisch sind kulturbedingte Wertkonflikte im Alltag, auf deren Bewältigung in Erziehung und Bildung vorbereitet werden muss. Der Autor bietet einen Überblick über mögliche Wege und erläutert sie beispielhaft für die Situation der Schule.
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Produktbeschreibung
Wolfgang Nieke nimmt in der dritten Auflage des Bandes die aktuelle Diskussion über Kulturalismus, Rassismus und Fundamentalismus auf. Er untersucht die Bemühungen um interkulturelle Erziehung und die Bildungsantworten auf die Herausforderungen einer multikulturell gewordenen Gesellschaft, die in Deutschland von vielen noch nicht akzeptiert wird.

Besonders problematisch sind kulturbedingte Wertkonflikte im Alltag, auf deren Bewältigung in Erziehung und Bildung vorbereitet werden muss. Der Autor bietet einen Überblick über mögliche Wege und erläutert sie beispielhaft für die Situation der Schule.
  • Produktdetails
  • Schule und Gesellschaft Bd.4
  • Verlag: Vs Verlag Für Sozialwissenschaften
  • 3., aktualis. Aufl.
  • Seitenzahl: 277
  • Erscheinungstermin: 15. November 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 149mm x 15mm
  • Gewicht: 418g
  • ISBN-13: 9783531155661
  • ISBN-10: 3531155660
  • Artikelnr.: 23021606
Autorenporträt
Prof. Dr. Wolfgang Nieke lehrt Allgemeine Pädagogik an der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock.
Inhaltsangabe
Interkulturelle Erziehung und Bildung als Antwort auf die Anforderungen der multikulturellen Gesellschaft - Zur Entstehung der Konzepte Interkultureller Erziehung und Bildung in Deutschland - Interkulturelle Erziehung als Antwort auf die als dauerhaft zu akzeptierende multikulturelle Gesellschaft: Begegnung und Konflikt - Kulturkonflikte - Zum Kulturbegriff im Kontext Interkultureller Erziehung und Bildung - Konflikt und Konkurrenz der Kulturen - Kampf der Kulturen: Universalismus oder Kulturrelativismus? - Feindbilder - Zum Deutungsmuster des Ausländers als Zuwanderer - Der Zuwanderer als Fremder und als Konkurrent - Vier Formen des Umgangs mit Zuwanderern - Multikulturelle Gesellschaft als Kampfbegriff - Trotzdem multikulturelle Gesellschaft als Zielvorstellung? - Ethnozentrismus und Eurozentrismus - Agnostischer Kulturrelativismus: aufgeklärter Eurozentrismus - Multiversum der Kulturen - Vorbereitung von Majorität und Minoritäten auf ein vernünftiges Zusammenleben in der dauerhaft multikulturellen Gesellschaft als politische und pädagogische Aufgabe - Alle Kulturen sind gleichwertig: das Problem des Wertrelativismus - Wege aus dem agnostizistischen Kulturrelativismus - Konventionalismus: Menschenrechte als Basis - Anthropologischer Universalismus: transkulturelle Invarianzen

1. Einleitung.- 1.1 Sieben Ansprüche.- 1.2 Interkulturelle Erziehung und Bildung als Vorbereitung auf ein vernünftiges Zusammenleben in dauerhaft multikulturellen Gesellschaften.- 2. Konzepte Interkultureller Erziehung und Bildung.- 2.1 Was meint die Rede von "Interkultureller Erziehung"? - Gegen was grenzt sie ab, was will sie neu akzentuieren?.- 2.1.1 Drei Phasen der Entwicklung in der Konzeptualisierung von "Ausländerpädagogik" und "Interkultureller Erziehung" in der Bundesrepublik Deutschland.- 2.1.2 Akzentuierungen im Bedeutungsfeld.- 2.1.2.1 Auftauchen des Begriffs, Übernahme aus der internationalen Diskussion.- 2.1.2.2 Interkulturelle Erziehung und Förderung von Zweisprachigkeit.- 2.1.2.3 Interkulturelle Erziehung als community education.- 2.1.2.4 Interkulturelle Erziehung in Abgrenzung zu multikultureller Erziehung, antirassistischer Erziehung, interkultureller Kommunikation.- 2.2 Interkulturelle Erziehung als Antwort auf die als dauerhaft zu akzeptierende multikulturelle Gesellschaft: Begegnung und Konflikt.- 2.3 Kritik an der Interkulturellen Erziehung: Kulturalismus versus sozio-ökonomischer Reduktionismus.- 2.4 Interkulturelle Bildung.- 3. Zum Kulturbegriff im Kontext Interkultureller Erziehung.- 3.1 Kultur oder Ethnie.- 3.2 Sechs Bedeutungsfelder des Kulturbegriffs.- 3.3 Versuch einer heuristischen Definition.- 3.4 Konflikt und Konkurrenz der Kulturen.- 4. "Alle Kulturen sind gleich wertig" - das Problem des Wertrelativismus.- 4.1 Wie kann Interkulturelle Erziehung mit dem Kultur- und Wertrelativismus umgehen?.- 4.2 Die beiden zentralen Aufgaben Interkultureller Erziehung: Umgang mit Befremdung und Konkurrenz.- 4.2.1 Feindbilder.- 4.2.2 Zum Deutungsmuster des Ausländers als Zuwanderer.- 4.2.3 Der Zuwanderer als Fremder und als Konkurrent.- 4.2.4. Vier Formen des Umgangs mit Zuwanderern.- 4.2.5 Multikulturelle Gesellschaft als Kampfbegriff.- 4.2.6 Trotzdem multikulturelle Gesellschaft als Zielvorstellung?.- 4.2.6.1 Zwei Stufen des Zielkonzepts multikultureller Gesellschaften.- 4.2.6.2 Unvermeidlichkeit der Entwicklung.- 5. Überwindung von Ethnozentrismus und Eurozentrismus.- 5.1 Agnostistischer Kulturrelativismus - aufgeklärter Eurozentrismus.- 5.2 Multiversum der Kulturen.- 5.3 Vorbereitung von Majorität und Minoritäten auf ein vernünftiges Zusammenleben in der dauerhaft multikulturellen Gesellschaft als politische und pädagogische Aufgabe.- 5.4 "Alle Kulturen sind gleichwertig" - das Problem des Wertrelativismus.- 6. Wege aus dem agnostizistischen Kulturrelativismus.- 6.1 Konventionalismus: Rückzug auf die Menschenrechte.- 6.2 Anthropologischer Universalismus: transkulturelle Invarianzen.- 6.3 Materialer Evolutionismus: Fortschritt.- 6.4 Ethischer Evolutionismus: Fortschritt der Menschlichkeit.- 6.5 Funktionalismus.- 6.6 Ethischer Universalismus.- 6.6.1 Evolutionärer Universalismus.- 6.6.2 Ethik der planetaren und gattungsgeschichtlichen Verantwortung.- 6.6.3 Diskursethik.- 7. Versuch einer Weiterführung auf der Grundlage einer Ethik der Kommunikation.- 7.1 Diskurse im Alltag und ihre impliziten Voraussetzungen.- 7.2 Die Ethik des Diskurses von Karl-Otto Apel.- 7.3 Hinweise zur praktischen Realisierung von Diskursen.- 7.4 Inhaltliche Grundannahmen als Voraussetzungen einer Ethik des Diskurses und der Verdacht, sie könnten eurozentrisch sein.- 7.5 Erweiterung der Diskursethik zur Ermöglichung interkultureller Diskurse.- 7.6 Notwendigkeit und Möglichkeit virtueller Diskurse.- 7.7 Perspektive: aufgeklärter Eurozentrismus.- 7.8 Vernünftiger Umgang mit Konflikten: situative Begrenzung von Geltungen.- 8. Reformulierung der Zielsetzungen für Interkulturelle Erziehung und Bildung.- 8.1 Der Status von Interkultureller Erziehung und Bildung in pädagogischer Praxis und Theorie.- 8.2 Interkulturelle Erziehung und Bildung als Aufbau interkultureller Handlungskompetenz.- 8.3 Interkulturelle Erziehung aus der Perspektive der Betr