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Die junge Französin Solange steht am Beginn ihrer Filmkarriere in Hollywood. Mehr als zu den Schönen und Erfolgreichen unter ihren Kollegen fühlt sie sich zu dem Outsider Kouhouesso hingezogen. Er, der Außenseiter in Los Angeles, verfolgt einen großen Plan: die Neuverfilmung von Joseph Conrads "Herz der Finsternis". Die wichtigste weibliche Rolle darin ist Solange wie auf den Leib geschrieben. Als Kouhouesso nach Afrika aufbricht, folgt sie ihm. Wie Marie Darrieussecq dieses afrikanische Abenteuer und Solanges verzweifelte Liebe beschreibt ist eine literarische Meisterleistung.…mehr

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Produktbeschreibung
Die junge Französin Solange steht am Beginn ihrer Filmkarriere in Hollywood. Mehr als zu den Schönen und Erfolgreichen unter ihren Kollegen fühlt sie sich zu dem Outsider Kouhouesso hingezogen. Er, der Außenseiter in Los Angeles, verfolgt einen großen Plan: die Neuverfilmung von Joseph Conrads "Herz der Finsternis". Die wichtigste weibliche Rolle darin ist Solange wie auf den Leib geschrieben. Als Kouhouesso nach Afrika aufbricht, folgt sie ihm. Wie Marie Darrieussecq dieses afrikanische Abenteuer und Solanges verzweifelte Liebe beschreibt ist eine literarische Meisterleistung.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Hanser, Carl GmbH + Co.
  • Seitenzahl: 256
  • Erscheinungstermin: 28. September 2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783446249998
  • Artikelnr.: 43845362
Autorenporträt
Marie Darrieussecq, 1969 in Bayonne geboren, studierte Literaturwissenschaft an der École Normale Supérieure in Paris. Ihr erster bei Hanser erschienener Roman "Schweinerei" (1997) machte sie in Deutschland mit einem Schlag berühmt. Bei Hanser erschienen außerdem "Gespenster sehen" (Roman, 1999), "Das Baby" (2004), "Prinzessinnen" (Roman, 2013) und "Man muss die Männer sehr lieben" (Roman, 2015). Marie Darrieussecq lebt als Schriftstellerin und Psychoanalytikerin in Paris.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Niklas Benders Kritik fällt in die seltene Kategorie der zärtlichen Verrisse. An sich schätzt er die Autorin sehr, den Vorgängerroman "Prinzesssinnen" mit der selben Protagonisten, aber im Teenager-Alter, kann er sehr empfehlen. Aber nun hat es diese Protagonistin mit ihrem "sexuellen Erfahrungshunger" nach Hollywood verschlagen, und was folgt, ist für Bender ein "zartrosa Rohrkrepierer" und überdies ein "Fall akuter Figurenmisshandlung". Zu undistanziert das Setting in Hollywood, zu platt die literarischen Anspielungen, zu überflüssig ihre Liebesgechichte mit einem Regisseur kamerunischen Ursprungs, der Conrads "Herz der Finsternis" neu verfilmen will. Darieussecq lehnt sich wie viele aktuellen Autorinnen an Marguerit Duras an, so Bender. Aber das hilft hier nichts. Dieser Roman verschwindet für Bender zwischen Nähe zum Kitsch und Plagiatsvorwüfen von Konkurrentinnen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 09.11.2015

Weiße Frau,
schwarzer Mann
Gender-Cocktail gefällig? Marie
Darrieussecqs neuer Roman
Jeder, der sich über die 46-jährige Schriftstellerin Marie Darrieussecq äußert, betont sofort, dass sie in Paris auch als Psychoanalytikerin arbeitet. So überdeutlich ist ihren Texten der doppelte Boden eingebaut. Keiner weiß, woran er ist. Aber das kommt im zeitgenössischen Frankreich häufiger vor, es scheint eine Reaktion auf den Zustand der Grande Nation zu sein.
  Schon vor Houellebecq hat Darrieussecq Texte konstruiert, die alles zugleich sein können: Satire, Tragikomödie, Apokalypse, Gesellschaftsanalyse und bittere Farce. Zunächst sieht bei ihr alles nach Kitsch und Klischee aus, aber dann streut sie Indizien dafür, dass sie wissen könnte, was sie da tut. Als 1997 ihr Debüt „Schweinerei“ auf Deutsch erschien, traf es auch hierzulande ins Schwarze. Da ging es um einen frechen, unabhängigen Typ junger Frau, mit Lust an sexueller Provokation und Geschmacksverletzung – eine ideale Folie für die gerade akut werdenden Gender-Studies jenseits alter feministischer Moral. Und weil sie zugleich ihre Doktorarbeit über „Autofiktion und tragische Ironie bei Georges Perec, Michel Leiris, Serge Doubrovsky, Hervé Guibert“ vorlegte, traute man ihr alles zu. Ihr aktueller Roman enthält die Doppeldeutigkeit schon im Titel. „Man muss die Männer sehr lieben“ – das ist auf der einen Seite frauenzeitschriftenkompatibel, der wissende Stoßseufzer jeder erfahrenen Frau, zugleich aber auch ein wörtliches Zitat von Marguerite Duras und – philosophisch abgedichtet – der Hinweis auf etwas Unmögliches, auf eine Sehnsucht, die nie erfüllt werden kann.
  Ihr Hauptfigur Solange, die es als Model und Schauspielerin bis nach Hollywood geschafft hat, macht Darrieussecq zur perfekten Projektionsfläche für den Durchschnitt der Magazin-Leserschaft. Solange ist jung und attraktiv, treibt sich auf exklusivsten Parties der Filmszene herum und spricht darüber in einem solch kennerischen, wissenden Ton, als ob man ihr überhaupt nichts mehr vormachen könnte. Sie kann es sich sogar leisten, den Regisseur Steven Soderbergh abblitzen zu lassen, der ebenso unter Klarnamen auftritt wie Matt Damon, mit dem sich Solange lustvoll in einem blutigen Science-Fiction-Film getummelt hat. Und der geheimnisvolle „George“, der immer nur mit Vornamen genannt wird und um den allenthalben ein großes Raunen herrscht, heißt mit Nachnamen unverkennbar Clooney, das kann sich jeder zusammenreimen.
  Solange hatte außerdem schon mit 18 eine kleine Rolle bei Jean-Luc Godard! Sie kann also gar kein harmloses, naives Püppchen sein. Aber dann fällt ihr ein schwarzer Mann ins Auge, wie er so auf der Brüstung über einem Canyon steht, und alles ist vorbei. Das liegt vor allem an „einem kraftvollen Selbstbewusstsein, einer Aufwärtsbewegung, die das Kreuz erfasst, den hellenischen Hals – eine antike Statue, in einem Wurf die Menschheit schlechthin.“ Weiße Frau, schwarzer Mann, keine Angst vor Pathos und großen Gefühlen, abrufbereite Fantasien – Marie Darrieussecq stellt sämtliche Fallen auf. Anschließend tut sie so, als ob sie nicht ständig in sie hineintappen würde. Es gibt viel Augenzwinkern, selbstironische Koketterie und eine gedankenvolle Problematisierung der Lage.
  Man kann die Story, in der es vor allem darum geht, dass der angebetete Mann in seiner afrikanischen Heimat Joseph Conrads „Herz der Finsternis“ verfilmen will, als Comic lesen, wenn man will, aber natürlich auch als Auseinandersetzung mit Rassismus und Rollenzuschreibungen, als postkoloniale Studie. Für derlei Lesarten streut die Autorin penibel ein paar Hinweise ein. Und dann gibt es sogar noch eine lustige Pointe am Schluss: eigentlich träumt Solange davon, im Film ihres Angebeteten die weibliche blonde Hauptrolle zu spielen, aber sie wird an den Rand gedrängt, und bei der Filmpremiere muss sie feststellen, dass alle Szenen mit ihr herausgeschnitten wurden. Es gibt nur einen Trost: man findet sie auf der DVD unter „Extras“.
  Das ist ein passendes Bild für ein schönes kleines Grundgefühl. Das ganze Buch läuft unter „Extras“. Und letztlich schafft Marie Darrieussecq sogar ein kleines Wunder: man schämt sich zum Schluss gar nicht mehr so richtig, das alles gelesen zu haben. Im Vordergrund bleibt aber doch der Stoßseufzer, da geht sie auf Nummer sicher und lässt keine Fragen offen.
HELMUT BÖTTIGER
  
  
Marie Darrieussecq: Man muss die Männer sehr lieben. Roman. Aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky. Carl Hanser Verlag, München 2015.
251 Seiten, 21,90 Euro. E-Book 16,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 13.01.2016

Privatreise ins Herz der Harmlosigkeit
Frau Coppola, bitte nicht anrufen: Marie Darrieussecqs neuer Roman "Man muss die Männer sehr lieben" folgt dem Prinzip der Schwärmerei

In den letzten Jahren wurde viel über Plagiate diskutiert: Einem Autor soll die eigene Schöpfung nicht ungestraft entrissen werden dürfen, das ist schon richtig. Vergessen wird darüber, dass neben dem Eltern- auch ein Kinderrecht existieren sollte. Es gibt bedauerliche Fälle von Literaturmisshandlung, in denen es wünschenswert wäre, wenn dem Schriftsteller schnellstmöglich die Vormundschaft entzogen würde; zumindest sollten die Figuren ein Streikrecht haben oder wie in Flann O'Briens "In Schwimmen-zwei-Vögel" (1939) die Möglichkeit, ihrem Schöpfer den Prozess zu machen.

Ein Fall akuter Figurenmisshandlung liegt in Marie Darrieussecqs neuem Roman "Man muss die Männer sehr lieben" vor. Im Vorgänger "Prinzessinnen" hatte Darrieussecq eine exzentrische und originelle Heldin entworfen: Solange aus dem kleinen Örtchen Clèves im Baskenland. Mit der Romanheldin von Madame de Lafayette hatte Solange Jugend und Gefühlsverwirrung gemein, ihr sexueller Erfahrungshunger, der den Kern des Romans ausmacht, erinnerte aber eher an Catherine Breillats Filmheldin in "Une vraie jeune fille" oder an die Fünfzehnjährige aus Marguerite Duras' "Liebhaber". In "Man muss die Männer sehr lieben" lebt die nunmehr erwachsene Solange in Los Angeles, ist ein Filmsternchen und "hatte mit den berühmtesten Regisseuren gedreht, kleine Rollen, das schon, aber in großen Produktionen". Aus der Jugendlichen, die ihre Entjungferung kaum erwarten konnte, ist eine Frau Mitte dreißig geworden, die mental wenig älter scheint als die Pubertierende in "Prinzessinnen": Sie ist das, was man in Frankreich "fleur bleue" nennt: eine naiv-sentimentale Träumerin.

Das ist mehr als eine Charaktereigenschaft, und man könnte sie mit trockener Distanz schildern. Darrieussecq aber steht voll dahinter, dieselbe schwärmerische Unbedarftheit liegt leider sowohl Setting als auch Handlung und damit dem Roman insgesamt zugrunde - ein kapitaler Fehler, an dem er scheitert. Bereits die Idee, eine Heldin zu entwerfen, die mit "George" (offensichtlich Clooney) und Steven Soderbergh auf Du und Du ist, eine Villa in Bel Air hat, halb Hollywood kennt und von einer Party zur nächsten schwebt, setzt einen Abstand voraus, der Darrieussecq hier fehlt: Auch im Fach Humor war der Vorgänger besser. Spätestens in der Mitte, als immer noch keine Ironiesignale blinken, fragt man sich, ob die Autorin wirklich naiv ist oder (wagemutig? blauäugig? zynisch?) auf eine Verfilmung durch Sofia Coppola kalkuliert.

Die Handlung gehorcht gleichfalls dem Prinzip Schwärmerei. Solange verfällt Kouhouesso, einem Kollegen, den sie auf einer Party trifft, einem Charismatiker, der sie völlig in seinen Bann zieht: "Und dann ist sie in das Herz der Welt hinabgetaucht, mit ihm, in das Kraftfeld, in den Nebel, der den Laurel Canyon ausfüllte, in das vollkommene Glück, opak und weiß, das Glück, das zersetzt." So geschieht das, was in allen schlechten Hollywood-Komödien passiert: Aus der selbstbewussten Frau wird ein schmachtendes Etwas: "Aber dieses Warten war neu. Sie lebte nur von seiner Anerkennung. Sie wartete darauf, dass das Leben von neuem begann."

Nun soll Solanges Hörigkeit dadurch interessant werden, dass sie auf einer doppelten Alterität aufbaut: Der Geliebte ist nicht nur als Mann das fremde Wesen, sondern auch deshalb, weil er ein Schwarzer ist, denn Kouhouesso hat zwar die kanadische Staatsbürgerschaft, kommt aber aus Kamerun. Seine Herkunft bestimmt die Gegenwart, er hat eine "Große Idee": Er will "Das Herz der Finsternis" von Joseph Conrad neu verfilmen und dabei das wahre Afrika zeigen. Tatsächlich gelingt es ihm, das Projekt zu finanzieren, Vincent Cassel, George und Solange in den Dschungel zu verfrachten und dort den Film zu drehen. Solange spielt mit, begreift jedoch nach Ende der Dreharbeiten - das gleichbedeutend ist mit dem ihrer Beziehung -, dass der Regisseur sie nicht nur aus seinem Leben geschnitten hat.

Kouhouesso muss für seinen Herkunftskontinent einstehen: "Genau das war das Problem Afrikas, dieses unerfüllte Versprechen, und sie konnte nicht mehr ohne leben." Am Ende wird der "Cassavetes in Schwarz" nichts als eine Erwartung gewesen sein, die sich nicht realisieren sollte. Darrieussecq wedelt mit dem Zaunpfahl: Solange unternimmt eine Privatreise ins Herz der Finsternis. Allerdings ist ihres handzahm: "Er machte den Computer aus. ,Afrika gibt es nicht.' Er hatte die seltene Gabe, Unerhörtes auszusprechen." So wird das brisante Thema Rassismus, das stets mitläuft, zum zartrosa Rohrkrepierer.

Der Titel "Man muss die Männer sehr lieben" ist ein Zitat von Marguerite Duras, das dem Roman vorangestellt ist; der ganze Text atmet Duras-Geist. Aber Duras selbst baut hart am Kitsch, und unter den Schriftstellerinnen, die sich derzeit auf sie berufen, etwa Christine Angot oder Camille Laurens, ist kaum eine ernst zu nehmen. Bei Darrieussecq, einer Absolventin der Elitehochschule École normale supérieure, promovierten Literaturwissenschaftlerin und Psychoanalytikerin, wirkte die Sache weniger eindeutig: Romane wie ihr international erfolgreicher Erstling "Schweinerei" (1996) oder eben "Prinzessinnen" ließen mehr erhoffen.

Mit Laurens verbindet Darrieussecq neben der Liebe zu Duras auch eine Plagiatsaffäre. Marie NDiaye hatte Darrieussecq schon 1998 "Nachäfferei" vorgeworfen, und 2007 beschwerte Laurens sich über "psychisches Plagiat": Darrieussecq habe sich mit "Tom est mort" bei ihrem Roman "Philippe" bedient, in dem Laurens den frühen Tod ihres Sohnes verarbeitet hatte; der Vorwurf ging offenbar ins Leere. Besorgniserregender als die Übernahme fremder Figuren ist freilich die Frage, was Darrieussecq aus ihnen macht - schließlich behandelt sie nicht einmal eigene Figuren ordentlich, wenn sie die freimütige Solange zum romantischen Weibchen mutieren lässt: "Die Liebe wurde unterdessen immer schlimmer. Eine dumme Liebe, die Sorte, die einen am Leben hindert." Wenn's nur das Leben ist: Solanges Geschichte hält vom Lesen ab, dem richtigen.

NIKLAS BENDER

Marie Darrieussecq: "Man muss die Männer sehr lieben". Roman.

Aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky. Carl Hanser Verlag, München 2015. 256 S., geb., 21,90 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"'Man muss die Männer sehr lieben' ist in seinem neugierigen Ton ein Experiment, zwei Tropen übereinanderzulegen: die Selbstvergessenheit in der Liebe und die Entfremdung im Rassismus." Marie Schmidt, Die Zeit, 14.01.16

"Die Autorin setzt sich in ihrem neuen Roman sprachlich und erzählerisch ohne verzerrenden Exotismus mit Geschlecht, Rasse und dem vielfältigen, so unterschiedlich geprägten und geplagten Kontinent 'Afrika' auseinander - ein Kunststück, für das sie zu Recht den Prix Médicis verliehen bekam." Ulrike Frenkel, Die Rheinfalz, 11.12.15

"Wunderschöne Literatur: Darieussecqs Solange hat eine klare, bildreiche und intensive Sprache, die die zerstörerische Kraft dieser Liebe vermittelt. Dass es auch im Deutschen keinen falschen Ton gibt, ist der Übersetzerin Patricia Klobusiczky zu verdanken." Dina Netz, SWR 2, 19.11.15

"ein Kunststück, für das sie zu Recht den Prix Médicis verliehen bekam" Ulrike Frenkel, Stuttgarter Zeitung, 20.11.15

"Das ist meisterlich gemacht, ist in seiner schonungslosen Gefühligkeit auch geradezu mutig in unserer sonst bei aller Erzähllust auf eine gewisse Nüchternheit ausgerichteten literarischen Gegenwart." Peter Burri, Basler Zeitung, 17.11.15

"Perspektive und Erzählweise sind genau auf den Inhalt abgestimmt. Und sowohl Sprachwitz als auch die bildliche Sprachgewalt der Autorin haben durch die Übersetzung ins Deutsche nichts eingebüßt." Katja Petrovic, SR 2 Kulturradio, 14.10.15

"Eine differenziert, mutige Geschichte von einer Liebe 'zwischen den Kulturen', die an gegenseitigen Zuschreibungen zugrunde geht." Tilmann Krause, MDR Figaro, 06.10.15

"Und wie sie seziert, wie sich Solange in typisch weiblicher Warterei aufzulösen beginnt, da merkt man, die Autorin ist auch Psychoanalytikerin. Scharfsinnig!" Silvia Feist, Emotion, 11/15
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