Iron Man 3 - Downey,Robert Jr./Paltrow,Gwyneth
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Bei seiner dritten Mission überwindet Iron Man mit Terroristen, Supersoldaten und der Qualität seiner früheren Einsätze große Hürden.
Nach Gala-Auftritten als Solist und Teamplayer der Avengers stellt sich die Frage, womit man einen Mann nach Duellen mit Machtmenschen, Psychopathen und Aliens im Destruktionsmodus noch herausfordern kann. Für die Autoren Drew Pearce und Shane Black liegt die Antwort in der Entwaffnung Starks und seiner Rückführung auf das, was ihn ausmacht: das Superhirn. Die wörtliche Zerstörung seiner Lebensbasis spiegelt die Entwicklung seiner nach "The Avengers"…mehr

Produktbeschreibung
Bei seiner dritten Mission überwindet Iron Man mit Terroristen, Supersoldaten und der Qualität seiner früheren Einsätze große Hürden.

Nach Gala-Auftritten als Solist und Teamplayer der Avengers stellt sich die Frage, womit man einen Mann nach Duellen mit Machtmenschen, Psychopathen und Aliens im Destruktionsmodus noch herausfordern kann. Für die Autoren Drew Pearce und Shane Black liegt die Antwort in der Entwaffnung Starks und seiner Rückführung auf das, was ihn ausmacht: das Superhirn. Die wörtliche Zerstörung seiner Lebensbasis spiegelt die Entwicklung seiner nach "The Avengers" angeschlagenen Psyche. Doch auch mit einem verwundbaren Helden bleibt "Iron Man 3" der Tradition des Franchises verpflichtet, harmonisiert smarte Rhetorik und explosive Actionreize mit einem noch stärker ausgebauten selbstironischen Ton.

Das Dilemma vieler Comic-Fortsetzungen, die glauben, den Protagonisten mit multiplen Antagonisten attackieren zu müssen, umschifft das Drehbuch clever, auch wenn es zunächst dem typischen Bauplan zu folgen und Stark in einen Zweifrontenkrieg zu verwickeln scheint. Hier der dämonische Mandarin (Ben Kingsley), der dem Ordnungsprinzip industrieller Zivilisation Chaos durch Terror entgegensetzt - dort Starks düsteres Pendant (Guy Pearce), das mit Biotechnologie den Menschen unbegrenzt regenerierbar gemacht und sich damit Supersoldaten erschaffen hat. Flankiert von einigen kleineren und drei epischen, überzeugend visualisierten und arrangierten Actionsequenzen, stehen Starks Progression als Persönlichkeit und die Überwindung eigener Schwäche, die er nach "The Avengers" jetzt auch hier mit der totalen Zerstörung seiner Villa erlebt, im Fokus.

Regisseur Black, der mit seinen Drehbüchern unter anderem zu "Lethal Weapon - Zwei stahlharte Profis" und "Tödliche Weihnachten" dem Actiongenre neue Impulse gab, spielt mit Konventionen, bricht sie dann auf und liefert witzige Ideen und einige handfeste Überraschungen. Sentimentalität gibt's allenfalls in Spurenelementen, selbst wenn Beziehungsphobiker Stark zur väterlichen Projektion für einen Jungen wird. Bis am Ende ein weiterer Evolutionsschritt für Iron Man vollzogen ist, paart der atemlose Speedbuster Buddy-Dynamik von gestern mit Hi-Tech-Reizen von heute. Trotz erkennbarem Kommentar zur Lage der Nation bleibt "Iron Man 3" vor allem ein Fun-Film, der Robert Downey Jr., dem King of Cool, unverändert ein ideales Forum bietet. kob.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Audiokommentar, Trailer, Wendecover
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: Concorde Home Entertainment
  • Gesamtlaufzeit: 126 Min.
  • Erscheinungstermin: 4. Oktober 2013
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 40/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
  • EAN: 4010324200396
  • Artikelnr.: 38016590
Autorenporträt
Gwyneth Paltrow ist Schauspielerin, Oskarpreisträgerin, Sängerin und leidenschaftliche Köchin. Sie lebt in New York City und London.
Rezensionen
Besprechung von 28.04.2013
Mit eiserner Ironie
Inzwischen ist er ein ganzes Superheldenunternehmen - Robert Downey Jr. spielt zum dritten Mal den "Iron Man"

In der Riege der Superhelden aus dem Hause Marvel ist der 1963 geborene "Eiserne" der Ironiker. Das hat damit zu tun, dass seine Kräfte gar nicht so übermenschlich sind und sein wichtigstes Utensil, der Anzug aus Metall, immer wieder mal gerade nicht da ist. Im entwickelten Stadium der Existenz von Tony Stark, wie der "Iron Man" mit bürgerlichem Namen heißt, müssen wir von einem Superheldenunternehmen sprechen. Der Tüftler Stark verfügt nicht nur über seinen Kampfanzug, er steht auch in Verbindung mit seinem Supercomputer Jarvis und lässt neuerdings das Kostüm in Serie gehen. Einen Doppelgänger hat er auch noch.

Bei so viel eingebauter Selbstdistanz wäre es nicht verwunderlich, wenn Stark sich in das Innere seiner Erfindungen zurückzöge und sich auf die schnippische Kommentierung der eigenen Heldentaten beschränkte; ein Drohnenkrieger, der eine Rüstung fliegen lässt. Das widerspräche allerdings der Logik der Superheldenfilme, die nun einmal, bei aller Dominanz der Spezialeffekte, von einer Suggestion des Physischen leben. Wobei sich bei Robert Downey Jr., dem Darsteller des "Iron Man", damit eben zwei Aspekte verbinden. Er verfügt über die nötige Athletik, um nicht lächerlich zu wirken mit seinen Raketengamaschen und Legierungsepauletten. Er bringt aber auch aus seinem früheren Starleben die eine oder andere Schramme mit, die ihn als verrückten Wissenschaftler glaubhafter macht, vor allem sein ausführlich dokumentiertes, inzwischen überwundenes Alkoholproblem.

Das Schrapnellteil, das Tony Stark nahe seinem Herzen trägt, ist dafür eine schöne Metapher, es steht für die innere Unruhe, die nun einmal mit der Existenz einhergeht. Nicht alle können so ausgeglichen sein wie Starks bessere Hälfte Pepper Potts, die von der dezidiert gesunden Gwyneth Paltrow gespielt wird. Sie teilt mit Stark dieses Haus in Malibu, das in "Iron Man 3" an einer Stelle in Schutt und Asche gelegt wird. Wie so oft in diesem Genre dient die große Intrige, die in diesem Fall ein Schurke namens Aldrich Killian (Guy Pearce) anzettelt, einer privaten Abrechnung, bei der zwischendurch eben Nationen oder Millionenstädte als Geiseln genommen werden.

Ben Kingsley taucht in einer grotesken Rolle auf, in der das Feindbild Usama Bin Ladin (nunmehr schon ein Archetyp) zu einem verwegenen Ablenkungsmanöver genützt wird. Spätestens hier wird das erzählerische Problem dieses von Shane Black inszenierten und auch maßgeblich mitverfassten dritten "Iron Man" deutlich: Das Spiel mit dem Ernst klappt nicht so richtig. Stark ist eine Figur, die eigentlich aus ihrem "Kokon" herausmüsste, um sich nicht in den ewig gleichen Ritualen zu erschöpfen. Im Ensemble funktioniert das besser, im Team der "Avengers" stehen ihm lautere Gesellen gegenüber, die ihn auf die Defizite seines Pathos der Distanz verweisen. In "Iron Man 3" soll Stark aus der Ironie erlöst werden, doch gelingt das nur mit einem Finale, das ziemlich willkürlich erscheint. Dass Pepper ein Terminatorenbad in einem Flammenmeer nimmt, daraus aber als noch bessere Hälfte hervorgeht, verweist auf eine Allmachtslogik, mit der Shane Black das Genre eher von der lockeren Seite nimmt. Was Sam Raimi mit "Spider-Man" oder Christopher Nolan mit "Batman" gemacht haben, ein Spiel mit Möglichkeiten von Komplexität in der populärsten Form, die Hollywood derzeit zu bieten hat, war in "Iron Man" nie vorgesehen. So bleibt auch der dritte Teil ein zwar sehr unterhaltsames, aber letztlich doch auf Nummer sicher gehendes Routine-Spektakel.

BERT REBHANDL

Ab Donnerstag im Kino

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Mit Autor/Regisseur Shane Black, der mit seinen Drehbüchern zu "Zwei stahlharte Profis" und "Tödliche Weihnachten" dem Actiongenre in den 1980er und 1990er Jahren neue Impulse gab, hat das "Iron-Man"-Franchise eine neue Kreativkraft am Start. Von Blacks Dialogwitz und Selbstironie profitiert diese atemlose Franchise-Fortsetzung, die mit Actionreizen und Figurenzeichnung auf einer Linie mit den Vorgängern liegt, diese aber an smarten Einfällen, guten Gags und überraschenden Entwicklungen noch übertrifft.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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