Eragon, Das Vermächtnis der Drachenreiter, DVD-Video

Statt 19,99**
10,49
versandkostenfrei*
Alle Preise in Euro, inkl. MwSt.
** Früherer Preis
Sofort lieferbar
5 °P sammeln

    DVD

15 Kundenbewertungen

Was wäre Weihnachten ohne ein großes Fantasy-Abenteuer? In früheren Jahren war es "Der Herr der Ringe", danach kam "Narnia" und jetzt beginnt mit "Eragon" eine spannende Fantasy-Geschichte, die es locker mit ihren Vorgängern aufnehmen kann. Die Buchvorlage von Christopher Paolini ist mittlerweile Kult.
Mit sage und schreibe 15 Jahren verfasste der Amerikaner die Geschichte eines Jungen in einem Zauberreich voller Elfen, Zwerge und Monster, der ein Drachenei findet und dadurch zum Retter seiner Welt avanciert.
Zusammen mit seiner treuen Gefährtin, dem Drachen Saphira, nimmt er den Kampf
…mehr

Produktbeschreibung
Was wäre Weihnachten ohne ein großes Fantasy-Abenteuer? In früheren Jahren war es "Der Herr der Ringe", danach kam "Narnia" und jetzt beginnt mit "Eragon" eine spannende Fantasy-Geschichte, die es locker mit ihren Vorgängern aufnehmen kann. Die Buchvorlage von Christopher Paolini ist mittlerweile Kult.

Mit sage und schreibe 15 Jahren verfasste der Amerikaner die Geschichte eines Jungen in einem Zauberreich voller Elfen, Zwerge und Monster, der ein Drachenei findet und dadurch zum Retter seiner Welt avanciert.

Zusammen mit seiner treuen Gefährtin, dem Drachen Saphira, nimmt er den Kampf gegen einen grausamen Herrscher auf. Das ist natürlich idealer Stoff für großes Hollywood-Entertainment, und Regisseur Stefen Fangmeier setzte die packende Handlung kongenial in grandiose Bilder um. Dass "Eragon" auch visuell zu einem Fest werden würde, war freilich zu erwarten.

Denn Fangmeier, der als Deutscher in Hollywood die Tradition eines Wolfgang Petersen und Roland Emmerich fortsetzt, ist einer der gefragtesten Effektspezialisten der Branche. Seine Palette umfasst Werke wie "Lemony Snicket", "Master and Commander" oder "Der Sturm". Daher zählen natürlich die Drachen-Sequenzen zu den absoluten Highlights des Films.

Doch Fangmeier verlässt sich nicht nur auf atemberaubende Computerkreationen, auch sein menschliches Personal kann sich sehen lassen - allen voran Kultstar John Malkovich als Tyrann Galbatorix und Oscar-Preisträger Jeremy Irons als Eragons Lehrer Brom. "Nachts habe ich davon geträumt und beim Aufstehen musste ich sofort weiterlesen", jubelte der Rezensent der "New York Times" über den Roman. Der Film wird sicher ähnliche Suchtwirkung erzeugen.

Die gute Nachricht: Es gibt bereits ein zweites Buch; ein drittes ist in Planung. Die schlechte: Der Dreh zur Fortsetzung hat noch nicht begonnen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Audiokommentar, Entfallene Szenen, Booklet
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: 20th Century Fox Home Entertainment
  • Gesamtlaufzeit: 99 Min.
  • Erscheinungstermin: 19. April 2007
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Türkisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
  • EAN: 4010232039057
  • Artikelnr.: 22523526
Autorenporträt
Als Jugendlicher entdeckt Christopher Paolini, der nie eine öffentliche Schule besuchte, die Welt der Bücher. Hingerissen verschlingt er J. R. R. Tolkien, Raymond Feist, die nordischen Heldensagen - und erschafft mit 15 Jahren eine ganz eigene, komplexe Fantasy-Welt.
Rezensionen
Besprechung von 14.12.2006
Drachendame mit Stil
Hinein in die Luftschlacht um Alagaesia: Stefen Fangmeier verfilmt das Fantasy-Kultbuch "Eragon"

Eine der erstaunlichsten Erfolgsgeschichten der modernen Fantasy beginnt so: "Der Wind heulte durch die Nacht und trug einen Duft heran, der die Welt verändern sollte. Ein hoch aufragender Schatten hob den Kopf und schnüffelte. Bis auf sein blutrotes Haar und seine gelb glühenden Augen sah er aus wie ein Mensch", ja ja, schon recht, und so geht das dann weiter, sechshundert Seiten lang allein im ersten Teil der Trilogie.

Ihr Urheber, ein amerikanischer Teenager, der entschieden zu oft "Der Herr der Ringe" gelesen hat, bringt dann auch erklärtermaßen "das Destillat meiner Kindheitsbücher" (und -filme, möchte man ergänzen) zwischen die Deckel seines Romans: Da stöhnt die Mittelalterwelt von Alagaesia unter dem Joch eines Herrschers namens Galbatorix (einst gut, jetzt böse), dem nur ein paar Menschen, Zwerge und Elfen an der Peripherie Widerstand leisten. Der Bauernjunge Eragon findet zufällig ein blaues Ei, aus dem sich die kapriziöse Drachendame Saphira schält und mit Eragon nun eine besonders enge Verbindung eingeht: Wo der eine ist, kann die andere nicht weit sein, und was er denkt, liest sie telepathisch mit. Sie fliehen zu Rebellen, befreien die Elfe Arya und besiegen in vorläufiger Endschlacht die Armee des finsteren Galbatorix.

Soweit, so bekannt, und das erstaunlichste an dieser Geschichte ist denn auch der Erfolg eines nicht besonders elegant geschriebenen Buches voller Klischees. Kaum verwunderlich ist dagegen, daß ein mittlerweile so weit verbreiteter Fantasy-Roman aufwendig verfilmt und kurz vor Weihnachten in die Kinos gebracht wird.

Nur ist, was wir dann zu sehen kriegen, wirklich überraschend. Denn die Urheber bedienen sich des Buches und erzählen im Groben dessen Geschichte nach, stutzen es aber auf ein paar herausragende Bilder und Szenen zurück, mischen sie neu, fügen sie aufs dramatischste zusammen und machen daraus einen Film von angenehm kurzweiligen fünfundneunzig Minuten. Das startet furios mit einer Rückblende auf jene Zeit, als der Drachenreiter Galbatorix die Macht eroberte, und weil die Entscheidungsschlacht natürlich in der Luft und auf den Rücken feuerspeiender Drachen stattfindet, fühlt man sich angesichts der sausenden Flugbewegungen samt plötzlicher Angriffe aus dem Hinterhalt nicht zum letzten Mal in die Ästhetik von "Star Wars" versetzt - bei der Postproduktion mischte denn auch Lucasfilms mit.

Natürlich gehört das Grummeln der Anhänger über jede noch so winzige Freiheit zu jeder Literaturverfilmung, und wer das Stöhnen der Tolkien-Freunde angesichts Peter Jacksons Filmtrilogie zum "Herrn der Ringe" noch im Ohr hat, kann sich die erheblichen Proteste angesichts dieser eher freien Adaption ausmalen. Man wird jedenfalls die Entschlossenheit des Regisseurs Stefen Fangmeier und des Drehbuchautors Peter Buchman begrüßen, die Optik unbedingt vor die Werktreue zu stellen und damit der Geschichte keine Gewalt anzutun. Denn sie erzählen die bessere, die straffere Version, und sie verfügen über ein Ensemble von Schauspielern, das professionell genug ist, die eigene Rolle zwischen Tricktechnik und Landschaftsseligkeit auszuloten, sich ernsthaft zwischen computeranimierten Untieren und verhäßlichten Komparsenmassen einzureihen und dabei, wo geboten, aufs schönste zu chargieren - im Falle der Helden des Bösen naturgemäß am überzeugendsten.

Niemand macht das so schön wie Robert Carlyle, der einst in "Ganz oder gar nicht" strippte und nun mit aufwendig vernarbter Gesichtshaut und blutroter Perücke den Schatten des Romanbeginns gibt. Auch John Malkovich als Galbatorix ist lustvoll böse, wenn auch gebremst, da er anders als Carlyle den ersten Film überlebt und daher in der Fortsetzung zu großer Form auflaufen kann, während Jeremy Irons als Eragons Lehrmeister Brom ebenfalls sein Leben für die gute Sache läßt. Neben diesen Stars debütiert der achtzehnjährige Ed Speleers in der Rolle des Eragon, die Soulsängerin Joss Stone gibt einen Gastauftritt als Wahrsagerin, und Sienna Guillory verleiht der Elfe Arya selbst in den Kampfszenen eine verblüffende Anmut.

Denn dies ist erkennbar ein Prinzip von Fangmeiers "Eragon", der sich hierin wesentlich von den Tolkien-Verfilmungen unterscheidet. Wo es zur Schlacht kommt, watet man geradezu leichtfüßig durch das Inferno, der Kampf ist hier ein von martialischer Musik untermaltes, mit vielen "Uhs!" und "Ahs!" begleitetes geschmeidiges Ballett. Und weil der Drache Saphira, der glaubwürdigste jemals auf der Leinwand gesichtete Vertreter seiner Art, dabei das Seine tut, als eine Art Kavallerie im letzten Moment die Dinge zu wenden, macht man über den Umweg des Films auch wieder seinen Frieden mit Paolinis Buch. Zumal der zweite Teil der Trilogie schon wieder ein ganzes Stück besser geschrieben ist.

TILMAN SPRECKELSEN

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
…mehr
Siebzehn Jahre war Christopher Paolini gerade alt, als ihm mit der Romanvorlage ein veritabler Hit gelang. Deutlich von Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Trilogie inspiriert, brennt der ehemalige Effekte-Spezialist Stefen Fangmeier jetzt vom Regiestuhl aus ein Action-Feuerwerk erster Güte ab: Riesige Schlachtengemälde und ein perfekt animierter Drache überdecken mühelos die Vorhersehbarkeiten der Storyline. Dazu gibt's ein Staraufgebot um Jeremy Irons und John Malkovich, das Genreneulingen den Einstieg versüßt.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag