Edge of Tomorrow - Live. Die. Repeat.
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Doug Liman lässt Tom Cruise als Soldat ins Zeitloch fallen in diesem perfekt inszenierten SciFi-Actioner, der sich nicht lange mit Erklärungen aufhält, sondern seine ganze Energie in die Schlacht um die Erde steckt.
Der Rookie, der erst durch die Gefahr reift und zeigen kann, welch Held in ihm steckt, scheint seit jeher eine der Lieblingsfiguren des amerikanischen Kinos zu sein. So ist auch Bill Cage nur dem Rang nach Colonel und hat das Schlachtfeld höchstens von der Ferne gesehen. In nicht allzu ferner Zukunft wirbt er für neue Rekruten, die in den Krieg gegen Außerirdische ziehen sollen,…mehr

Produktbeschreibung
Doug Liman lässt Tom Cruise als Soldat ins Zeitloch fallen in diesem perfekt inszenierten SciFi-Actioner, der sich nicht lange mit Erklärungen aufhält, sondern seine ganze Energie in die Schlacht um die Erde steckt.

Der Rookie, der erst durch die Gefahr reift und zeigen kann, welch Held in ihm steckt, scheint seit jeher eine der Lieblingsfiguren des amerikanischen Kinos zu sein. So ist auch Bill Cage nur dem Rang nach Colonel und hat das Schlachtfeld höchstens von der Ferne gesehen. In nicht allzu ferner Zukunft wirbt er für neue Rekruten, die in den Krieg gegen Außerirdische ziehen sollen, die es auf unseren Heimatplaneten abgesehen haben. Doch plötzlich sieht sich auch der völlig unerfahrene Colonel in eine Einheit strafversetzt, die von England aus an der alles entscheidenden Invasion in Frankreich mitmachen muss. Warum sein Vorgesetzter ihn zwanghaft ins Gefecht schicken will, ist dabei nur schwer nachzuvollziehen. Doch mit großen Erklärungen hält sich das Drehbuch nicht auf. Auch als über den Grund der Alieninvasion gerätselt wird, beendet Superstar Tom Cruise alias Cage die Unterhaltung mit einem lapidaren "It doesn't matter". Wichtig ist, dass sie da sind und dass die Schlacht möglichst schnell beginnt.

Regisseur Doug Liman setzt auch bei den Actionszenen vor allem auf Überwältigung. Schnell verlieren nicht nur die Soldaten bei der Landung am französischen Strand, die gar nicht erst versucht ihr Vorbild - die Invasion der Normandie in "Der Soldat James Ryan" - zu verschleiern, den Überblick, sondern auch der Zuschauer. Dafür hat dieser nun immer wieder Zeit, sich in die sandige Schlacht einzuleben. Denn als Cage früh fällt, steht ihm kein militärisches Begräbnis bevor, sondern erneut die letzten 24 Stunden. In einem Zeitloch gefangen muss er immer wieder diesen einen Tag erleben, wobei er nicht nur seine Fähigkeiten als Soldat verfeinert, sondern auch dem Geheimnis seiner stetigen Wiedergeburt auf die Schliche kommt und damit dem wunden Punkt der außerirdischen Streitmacht. Hilfe erfährt er lediglich von Rita (Emily Blunt), die sich als einzige in Cages Lage versetzen kann.

Sich über den Militarismus und die Haltung des Films zur Armee als Helden gebärende Schule des Lebens auszulassen, wäre müßig. Letztlich dient die unsterbliche Wiederkehr Cages als bloßer Kniff, der das Getöse auf der Leinwand am Leben erhält, wodurch der Titel der Comic-Vorlage, "All You Need Is Kill", noch besser gepasst hätte. Die Kämpfe sind allerdings so spektakulär inszeniert, dass sie einen nicht viel Zeit zum Hinterfragen lassen. Die Kriegsmaschinerie fällt gigantisch aus und dennoch wirken die Soldaten wie schlichtes Kanonenfutter. Die wunderbar ekligen Aliens tauchen unvermittelt aus dem Nichts auf und arbeiten sich wie eine Kettensäge durch die feindlichen Reihen. Gleichzeitig weiß Liman dem wiederholten Ableben seiner Hauptfigur in bester "Und täglich grüßt das Murmeltier"-Manier schwarz-humorige Momente abzugewinnen, gleichwohl der Film nicht so viel Spaß macht wie Limans "Mr. & Mrs. Smith". Düster laut und teils brutal fällt sein SciFi-Schlachtenepos aus, das Erinnerungen an "Aliens" und "Starship Troopers" weckt.

Cruise hat sichtlich Spaß beim allmählichen Hineinwachsen in den Kampfanzug, und auch Blunt überzeugt als Kampfamazone mit Manga-Schwert. Die beiden Hollywood-Größen schaffen es als Identifikationsfiguren das Publikum durch die Effekte-Gigantomanie zu führen, doch bei aller angedeuteten Zwischenmenschlichkeit lässt "Edge of Tomorrow" nie Zweifel aufkommen, was er wirklich sein möchte: Perfekt inszeniertes Sommer-Actionkino. mahe.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Specials:Waffen der Zukunft Kreaturen aus einer anderen Welt
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: Warner Home Entertainment
  • Gesamtlaufzeit: 108 Min.
  • Erscheinungstermin: 9. Oktober 2014
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Niederländisch, Französisch, Italienisch
  • Untertitel: Deutsch, Italienisch, Französisch, Niederländisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 40/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1
  • EAN: 5051890228062
  • Artikelnr.: 40836973
Rezensionen
Besprechung von 30.05.2014
Taumeln durch die Zeit, zu zweit: "Edge of Tomorrow" im Kino

Außerirdische Wischfeudel mit Horrortentakeln, Saugwurmköpfen, Rattenwut und Piranhamanieren greifen an. Tom Cruise lässt sich das Gesicht mit einer Marzipanmaske glasieren, wirbt Menschen für die Verteidigungsarmee an und wird von Leuten, die Drückeberger wie ihn nicht leiden können, an die Front geschickt.

Dort beißt ihn eins der Ungeheuer tot, woraufhin er am Morgen seines soeben beendeten letzten Lebenstages wieder zu sich kommt. Die Eventmanager der Außerirdischen haben ihren Raumzeit-Stoffwechsel nämlich mit dem Lied "Every day is exactly the same" ( 2005) von Trent Reznor, dem Film "Groundhog Day" (1993) mit Bill Murray und der Fernsehserie "True Calling" (2003 bis 2005) mit Eliza Dushku gefüttert und alle drei so gut verdaut, dass die Ausscheidungsprodukte dieses Vorgangs sich als perfekter Dünger für den Plot eines rundum geländetauglichen, vielseitig übergeschnappten und apokalypsensicher abgefederten Science-Fiction-Action-Thrillers erweisen.

Der darf sogar Leuten gefallen, die Tom Cruise nicht leiden können, weil dieser Film seinen Star zunächst ebenfalls nicht leiden kann und deshalb dermaßen durch den Plot schubst, zieht und tritt, dass hämisch cruisefeindliche Elemente vor Schadenfreude Brandlöcher in ihre 3D-Brillen starren werden.

Dann erscheint Emily Blunt als menschgewordene Kriegsgöttin, die ausgerechnet bei Verdun eine erste Wende ins Schlachtenglück der bis dahin von den zeitreisenden Zappelmonstern harsch gedemütigten Menschheit ballert und säbelt. Von diesem Moment an verwandelt sich "Edge of Tomorrow" von einer vorzüglichen Kampf-Oper über die Läuterung eines charakterlosen Windhunds, die Entdeckung der Kameradschaft auf dem Feld der Ehre und anderen Männermumpitz in einen meganiedlichen, von Explosionen, Erschießungen und Insubordinations-Sketchen aufgelockerten Liebesschinken für Leute, die bereit sind, die Frage nach dem Untergang der Zivilisation hintanzustellen, wenn die viel wichtigere Frage auftaucht, ob sich die zwei Süßen kriegen.

Sie kriegen sich, beziehungsweise: erst nicht, dann doch, aber eigentlich stirbt sie, wobei: er ja auch, und dann - aber egal. Erstklassiger, hemmungsloser, totaler Irrsinn. (dda)

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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In einem Effektespektakel, wie es immer noch nur in Hollywood entstehen kann, schlüpft Tom Cruise in die zunächst noch zu große Uniform eines kommenden Helden. Dabei sind nicht nur die Waffen überdimensioniert. Regisseur Doug Liman ("Die Bourne Identität") kann in der Mischung aus "Und täglich grüßt das Murmeltier" und "World Invasion: Battle Los Angeles" aus dem Vollen schöpfen, und fährt eine gigantische Kriegsmaschinerie auf. Cruise zur Seite steht dabei Emily Blunt als taffe Amazone und Hoffnungsträgerin.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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