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Benutzername: Purzelchen
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Bewertungen

Insgesamt 181 Bewertungen
Bewertung vom 14.05.2018
Geostorm

Geostorm


gut

Der Film geht im Gegensatz zum Film "The day after tomorrow" die Thematik der Klimaprobleme anders an. Während in jenem hauptsächlich die Evakuierung der Bevölkerung im Vordergrund steht, dreht sich im Film Geostorm alles darum ein aufgrund eines Virus technisch außer Kontrolle geratenes Satellitensystem, das zuvor auf das Weltklima stabilisierend wirkte, wieder in den Griff zu kriegen.
Zu sehen dabei jede Menge Action-Sequenzen, die wirklich perfekt gemacht sind.
Positiv aufgefallen sind mir neben einer genialen Filmmusik auch die beiden Schauspieler Gerard Butler und Alexandra Maria Lara, die ihre Rollen überzeugend spielen.
Alles in allem ein gut gemachter Film.

Bewertung vom 09.04.2018
The Circle

The Circle


gut

Gezeigt wird, wie Mae, gespielt von Emma Watson, einen Job beim Social-Media-Unternehmen 'The Circle' erhält und sich dort allmählich weiter hocharbeitet. Dabei erfährt sie jedoch auch, dass die Firma offenbar jeden einzelnen Menschen gläsern machen möchte, indem seine sämtlichen Daten öffentlich werden. Um Menschen als Mitglieder zu gewinnen, wird der Vorschlag gemacht alle zur Wahl zu verpflichten, indem sie Mitglied bei "The Circle" werden. Um die eigentlichen Ziele des Unternehmens positiv darzustellen bzw. zu verschleiern, wird nebenbei die Verbrechens- und Unfallbekämpfung angepriesen und verfolgt, die möglich ist, wenn viele oder möglichst alle Menschen und Fahrzeuge vernetzt sind. Secrets are lies - Geheimnisse sind Lügen - das ist das Motto, was der Vorstandsvorsitzende Eamon Bailey, gespielt von Tom Hanks, zum Leitspruch hat. Die Frage ist nur, ob das stimmt, denn Geheimnisse dienen ja dazu persönliche Vorteile oder Dinge, die anderen besser nicht bekannt sind, geheim zu halten, damit sie nicht gegen einen verwendet werden. Von Patentschutz oder Schutz geistigen Eigentums erst gar nicht zu reden. Die wahren Gründe der Firmenleitung sind natürlich diese: Die Daten aller Mitglieder zu durchforsten und wie auch immer zu nutzen für den Unternehmensgewinn. Daher ist der Vorstand am Ende des Films auch nicht sonderlich davon angetan, dass seine eigenen persönlichen Daten durch Mae der Welt öffentlich gemacht werden. Sofort wird der Strom abgestellt und alles ist dunkel.
Alles in allem ein gut gemachter Film, der keine Langeweile bei mir aufkommen ließ. Jedoch ist vieles, was an der Problematik des Datenschutzes im Film deutlich wird, heute schon Realität und daher nicht sonderlich neu.
Dank der hübschen Emma Watson als Hauptdarstellerin und Tom Hanks, der überzeugend den coolen Vorstandsvorsitzenden mit geheimen Hintergedanken spielt, ein Film, den ich gern gesehen habe.

Bewertung vom 09.04.2018
Tatort - Kommissar Stoever DVD-Box
Tatort

Tatort - Kommissar Stoever DVD-Box


ausgezeichnet

Wirklich super. Eines der besten Tatort-Kommissar-Teams auf DVD. Meine Eltern und ich sind begeistert und haben inzwischen beide Boxen mit allen 42 Folgen mit Stoever und Brockmöller.

Bewertung vom 23.12.2017
Alien: Covenant

Alien: Covenant


gut

Da ich bisher alle Alien-Teile gesehen habe, habe ich mir auch diesen Teil angeschaut. Alles in allem das bekannte Strickmuster: Raumschiff mit im Schlaf befindlicher Besatzung während ihrer langen Reise zu ihrem Bestimmungsort. Nach dem Aufwachen dann irgendwann die Entdeckung, dass ein Alien sich an Bord tummelt, das die Raumfahrer als Brutstätte für die eigene Fortpflanzung nutzen will.
Alles in allem nicht schlecht dieser Film, lediglich Sigourney Weaver, die damals die Ripley spielte, fehlt mir aufgrund ihres hervorragenden schauspielerischen Könnens. Ohne sie als Hauptdarstellerin ist es nicht mehr so spannend. Katherine Waterston, die nun in ihre Rolle geschlüpft ist als Daniels, ist nicht annähernd so cool wie sie.

Bewertung vom 23.12.2017
Ouija: Ursprung des Bösen
Annalise Basso,Elizabeth Reaser,Lulu Wilson

Ouija: Ursprung des Bösen


gut

Der Film ist sehr spannend. Teil 2, der die Hintergründe dieses ersten Teiles näher beleuchtet, ist sogar noch einen Ticken spannender.

Bewertung vom 23.12.2017
Das 9. Leben des Louis Drax

Das 9. Leben des Louis Drax


sehr gut

Der Film hat mir gut gefallen. Ein sehr gut gespieltes Drama mit schönen Einfällen.

Bewertung vom 17.09.2017
Poltergeist

Poltergeist


gut

Ich kenne die Poltergeistverfilmung aus dem Jahr 1982. Und die war wirklich gut und spannend und hatte für die Zeit damals gute Special Effects.

Dieses Remake ist meiner Meinung nach weniger spannend umgesetzt, auch das Haus wirkt weniger gruselig. Die Darsteller sind im Gegensatz zu denen aus dem Jahre 1982 etwas blass. Lediglich die Darstellerin der von den Geistern verfolgten Tochter und Sam Rockwell als Familienvater sind ähnlich gut wie die Darsteller damals.

Die Filmmusik ist auch nicht sonderlich spannend, ein beigefügtes Musikvideo in den "Extras" wirkte auf mich auch eher trashig und belanglos.

Bewertung vom 02.09.2017
Demon - Dibbuk

Demon - Dibbuk


gut

Der Bräutigam Piotr will in Polen seine große Liebe heiraten. Kurz nach seiner Ankunft auf dem ziemlich heruntergekommenen Anwesen, das ihm sein Schwiegervater vermacht hat, fängt er mit einem Bagger an im Boden herumzuwühlen, weil er dort bald ein Schwimmbecken dort errichten möchte. Dabei stößt er auf ein Skelett, verschließt das Loch jedoch mit Erde, ohne die Knochen herauszuholen.
In der regnerischen Nacht darauf geht er aufgrund von Geräuschen nach draußen und sieht an der Stelle, wo er tags zuvor das Skelett sah, eine Frau hocken, als er mit der Taschenlampe dorthin leuchtet. Kurz darauf ist diese Gestalt jedoch wieder verschwunden. Er geht zu der Stelle und fällt in das vom Regen völlig vermatschte Loch.
Von seiner Rettung aus dem Loch sieht man nichts, tags darauf findet dann bei Dauerregen die Hochzeit in der Scheune und im Festzelt statt. Als Zuschauer darf man daran teilhaben, wie die unbekleidete Braut ihren Bräutigam kurz vor der Feier liebt. Während der Feier selbst häufen sich merkwürdige Dinge mit dem Bräutigam, der offenbar von einem bösen Geist einer Frau besessen wurde, nachdem er in der Nacht zuvor in das Loch fiel. Er redet in Zungen, kriegt Zuckungen und einen epileptischen Anfall und sieht in Halluzinationen die Gestalt aus der mysteriösen Nacht zuvor. Außer ihm sonst sieht diese Frau kein Partygast.
Als er von dem Vorfall mit dem Skelett erzählt, glaubt ihm keiner. Sein Schwiegervater behauptet, das wären vermutlich Knochen eines Hundes.
Während der Feier geht es Piotr zunehmend schlechter und er muss sich im Haus ausruhen, während die anderen weiterfeiern. Später wird dann noch ein Exorzismus an ihm versucht. Danach verschwindet er und keiner findet ihn.
Einen Tag später löst sich dann die Hochzeitsgesellschaft auf und jeder geht seiner Wege. Am Ende des Films wird nach der Hochzeit der Hof abgerissen und man sieht ein Bild, wo Piotr mit einer anderen Frau darauf zu sehen ist. Dies soll wohl eine Anspielung sein, dass diese Frau damals auf diesem Hof lebte und sich Piotr nun zu sich geholt hat in ihr Geisterreich.

Alles in allem fand ich den Film von der Geschichte her ganz interessant, jedoch fand ich ihn insgesamt nicht sehr spannend, da die Visionen und Halluzinationen nicht sonderlich effektreich sind und alles während einer Party in Anwesenheit von vielen Leuten stattfindet.

Bewertung vom 30.08.2017
The Eloise Asylum

The Eloise Asylum


gut

Ein junger Mann dringt nachts während eines Gewitters mit zwei Kumpanen und einer jungen Dame in das seit Jahrzehnten geschlossene Sanatorium Eloise ein, um im Archiv an den Totenschein seiner Tante zu gelangen, die dort früher Patientin war. Wenn er den Totenschein hat, würde er als Alleinerbe über eine Million Dollar von seinem Vater erben, der sich kurz zuvor umbrachte.

Sie müssen einbrechen, da ihnen zuvor in der Verwaltung gesagt wurde, dass sie ansonsten über ein halbes Jahr warten müssten, bis ein Gerichtsbeschluss da ist, der es gestattet den Totenschein aus dem streng verschlossenen Archiv holen zu dürfen.

Im gruseligen und verwahrlost aussehenden Sanatorium finden sie schließlich das Archiv. Beim Türöffnen fliegt ihnen ein Schwarm von Vögeln entgegen, die offenbar im Laufe der Jahre durch ein zerstörtes Fenster eingedrungen sind. Sie finden den Totenschein, aber auf dem Rückweg geschehen seltsame geisterhafte Dinge, die teils Rückblenden auf die Zeit des damals noch laufenden Sanatoriumbetriebs sind, andererseits die jungen Leute auch direkt bedrohen. Zwei kommen jedenfalls ums Leben.
Der damalige leitende Arzt Dr. Greiss (gespielt von Robert Patrick, bekannt aus dem Film Terminator II) war berühmt für seine Konfrontationstherapie, die er ohne Rücksicht auf Verluste bei den Patienten anwandt, um sie zu heilen.
Vergangenheit und Gegenwart verquicken sich und Visionen zeigen, dass die Tante offenbar die Mutter des jungen Mannes war, der nach dem Totenschein sucht.
Nun ja. Am Ende kann letztlich keiner von den vier jungen Leuten seinem Schicksal entgehen. Und aus dem Erbe wird auch nichts.

Ich finde den Film handwerklich gut gemacht und spannend gestaltet. Die Filmmusik gibt dem Film noch die passende gruselige Untermalung.

Bewertung vom 25.08.2017
Tell Me How I Die

Tell Me How I Die


gut

Zur Geschichte: Mehrere Jugendliche nehmen an einer Medikamentenstudie teil. Das Medikament soll das Gedächtnis um 300 % steigern können und zu Glücksgefühlen verhelfen. Die Mitarbeiter und der Chef der Studie sind darauf erpicht positive Ergebnisse zu erhalten, um das Medikament baldmöglichst auf den Markt zu bringen.
Bei der Studie geht allerdings etwas schief. Eine der Teilnehmerinnen bekommt Visionen und sieht voraus, was alles auf die Teilnehmer zukommt. Und das ist nichts Gutes. Im Laufe der Zeit fallen sie einem geisteskranken ehemaligem Studienteilnehmer in die Hände, der aufgrund des Medikaments ihre Handlungen voraussehen kann und sie ihm daher letztlich nichts entgegenstellen können, bis er jeden von ihnen erwischt.

Alles in allem fand ich den Film zwischenzeitlich recht spannend. In der ersten halben Stunde passiert jedoch noch nicht viel Spannendes. Erst dann, als die Spritzen zum Testen des Medikaments verabreicht werden und die Visionen der Teilnehmer beginnen wird es spannender. Aber wie das immer so ist: Am Ende ist dann der Täter ein Typ, der beim ersten Anblick nicht sonderlich spektakulär ist. Gepflegtes Haar, kein böses Gesicht, allenfalls sein verloddertes Äußeres lässt halbwegs auf seine innere Art schließen.
Letztlich fragt man sich auch, warum dieser Typ Jagd macht auf spätere Studienteilnehmer, die ihm nie etwas getan haben. Aber der Grund ist eben dann halt doch das Medikament, was er genommen hat und dadurch offenbar verrückt wurde.

Stimmungsmäßig ein gut gelungener Film. Die Forschungseinrichtung liegt mitten in einem tief verschneiten Waldgebiet und das moderne Gebäude wirkt auch etwas unheimlich, weil alles automatisiert ist und die Teilnehmer darin gefangen sind. Mit 105 Minuten ist der Film jedoch etwas lang geraten.
Die Darsteller selber kannte ich vorher nicht. Aber sie haben ganz gute schauspielerische Leistungen an den Tag gelegt.