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Benutzername: Purzelchen
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Bewertungen

Insgesamt 181 Bewertungen
Bewertung vom 21.05.2016
Insidious: Chapter 3 - Jede Geschichte hat einen Anfang

Insidious: Chapter 3 - Jede Geschichte hat einen Anfang


sehr gut

Nachdem ich vom 2. Teil der Insidious-Reihe nicht sonderlich angetan war, ist dieser dritte wieder annähernd so gut wie der erste Teil. Die Handlung spielt vor der des 1. Teils und soll weiter aufklären, wie es zu den sämtlichen Geschehnissen kommen konnte.
Erfreulich an diesem dritten Teil sind die Hauptdarstellerin Stefanie Scott, die die Tochter Quinn spielt, hinter der ein böser Geist her ist, der sie verfolgt, nachdem sie versucht hatte mit ihrer toten Mutter Kontakt im Reich der Toten aufzunehmen.
Quinn sucht die Hellseherin Elise auf, die schon im ersten und zweiten Teil eine wichtige Rolle spielt, weil sie den von den Geistern Verfolgten helfen will. Elises Mann ist in diesem Film seit einigen Monaten tot und sie hat selber versucht in einer spiritistischen Sitzung mit ihm Kontakt aufzunehmen, was jedoch misslang. Auch sie wird seitdem von einem bösen Geist verfolgt, der sie töten möchte.
Elise versucht Quinn zu helfen und letztlich dreht sich der ganze Film darum, wie sie den Geist am Ende stellen und besiegen. Nachdem Elise erst zögerlich und schwach wirkt, gewinnt sie nach knapp einer Filmstunde wieder die volle Kraft sich den Geistern entgegenzustellen.
Jedoch kommt am Ende des Films erneut ein Geist, der offenbar wiederum Elise heimsuchen will. Kaum überraschend, denn ein vierter Teil ist schon in Planung...

Alles in allem ein gelungener Gruselfilm mit guten Special Effects, die für Angst und Beklemmung und einige Schweißperlen auf der Stirn beim Zuschauen sorgen.

Bewertung vom 06.05.2016
3 Days to Kill

3 Days to Kill


weniger gut

Kevin Costner ist für mich das einzig Gute am Film, der hier den Agenten Ethan Renner spielt. (Der Name Ethan macht sich irgendwie ganz gut für einen Agenten, genau wie in den Mission-Impossible-Filmen. Klingt irgendwie vielsagend.)

Der Film fängt actionreich an. Ich dachte erst: "Wow! Endlich mal wieder ein Kracher-Film! Wenn es so weitergeht - Klasse!!" Doch dann die herbe Enttäuschung. Aus dem Actionfilm wird auf einmal eine Mischung aus Familienfilm mit zeitweiligen Einlagen von nur einigen Actionszenen. Hin und wieder eine Prügelei, Verfolgungsjagd mit Autos usw.

Zur Geschichte des Films: Ethan Renner hat nach einem heftigen Einsatz einen gesundheitlichen Zusammenbruch, erhält eine Krebsdiagnose und kümmert sich ab sofort nur noch um seine Familie. Mehrmals wird gezeigt, wie er seiner Tochter ein violettes Fahrrad aufdrücken will, sie es allerdings nicht sonderlich toll findet und sich vom Vater fast schon genervt fühlt, der sie ständig belabert und für dessen Schlabber-Outfit sie sich vor ihren Schulkameraden fast schon schämt.
Stattdessen fährt er dann damit durch ganz Paris. (Immerhin - ganz schöne Stadtaufnahmen davon im Film. Fast wie eine Touristenreise.)

Naja. Er erhält im Familiengewirr zwischendurch noch den Auftrag einen Terroristen zu erledigen. Und dann dreht sich alles nur noch darum und um seine Familie. Also nach einer wirklich spannenden ersten Viertelstunde war ich danach fast nur noch gelangweilt.
Am Ende des Films feiert Ethan Renner dann noch mit seiner Familie Weihnachten an der Atlantikküste in einem schmucken Landhaus.

Alles in allem: Filmisch wirklich schöne Perspektiven und Einfälle, jedoch hakt es an der sonderbaren und realitätsfernen Geschichte.
Kevin Costner sehr gut, ansonsten nur mittelmäßige weitere Schauspieler ohne große Ausstrahlung und ohne großen Bekanntheitsgrad.

Bewertung vom 05.05.2016
Insidious: Chapter 2

Insidious: Chapter 2


gut

Ich hatte den ersten Teil bereits gesehen und war freudiger Erwartung auf diesen zweiten Teil. Obgleich es einige ganz gute Effekte gibt und die Hintergründe der Geistererscheinungen aus dem ersten Teil erklärt werden, fällt der zweite Teil deutlich ab. Große Spannung kam bei mir nicht auf, zumal die Geistererscheinungen nicht sonderlich erschreckend wirken, sondern als wären normale Schauspieler als Geister verkleidet.

Einige von diesen Geistern stecken im Film in der Tat unter Tüchern, wie es einem als Kind erzählt wurde, wie Geister wohl so aussehen. Andere sitzen als Mädchen auf einem Bett und sehen in keiner Weise wie Geister aus, wie man es sich wünschen würde. Dieser weibliche Kindergeist entpuppt sich dann auch noch als Junge, dessen Mutter ihn vor Jahrzehnten als Mädchen großgezogen hatte. Statt Parker sollte er ihrer Meinung nach Marilyn heißen und Mädchenkleidung tragen.
Diese krank anmutende Vorgeschichte ist also der Hintergrund für den ersten Teil und Ursache für die sämtlichen Geistererscheinungen in dem Gemäuer, die die Familie dort erschrecken (sollen).
Einzige nennenswert und gut umgesetzt ist die Vaterfigur im Film, dessen Besessenheit gut rüberkommt, indem gezeigt wird, wie er altert und körperlich zerfällt.

Naja. Den dritten Teil schau ich mir trotzdem noch an. Von einem 4. Teil, der bereits in Planung sein soll, habe ich auch schon irgendwo gelesen.

Bewertung vom 28.04.2016
Sinister II
James Ransone,Shannyn Sossamon,Robert Sloan

Sinister II


sehr gut

Dieser zweite Teil von Sinister dreht sich um eine Familie, deren Vater um das Sorgerecht seiner zwei Söhne kämpft. Allerdings ist er ein absoluter Fiesling, was jedoch den Sheriff der Stadt nicht davon abhält für ihn Partei zu ergreifen.
Die Familie lebt in einem alten Haus neben einer verfallenen alten Holzkirche. Einer der Söhne ist von dem Geist Bughuul besessen, der seit langer Zeit dafür sorgt, dass Kinder ihre gesamte Familie auf verschiedenste Weise umbringen, sobald sie ihren Wohnort wechseln.
Diese Kinder drehen von ihren Taten immer ein Video und zeigen der jeweilig nächsten Familie dem aktuell besessenen Kind ihre Untaten und überreden es es ihnen gleichzutun. So auch in diesem Film, der dem ersten Teil in nichts nachsteht.

Alles in allem ein gelungener Film, wenn ich auch den ersten Teil mit dem Darsteller Ethan Hawke etwas besser fand.

Bewertung vom 27.04.2016
Graystone - Glaubst du an Geister?

Graystone - Glaubst du an Geister?


gut

Sean Stone, Sohn des großen Regisseurs Oliver Stone, hat diesen Film in Handkamera-Stil, also in ähnlicher Weise wie damals "Blair Witch Project", gedreht.
Drei Studenten durchforsten ein altes riesiges und mittlerweile seit Jahren verlassenes Psychiatrie-Gebäude, von dem es heißt es spukt dort, nachdem vor Jahrzehnten dort noch die Patienten mit fragwürdigen Therapien wie Elektroschocks und Lobotomien 'behandelt' wurden und einige dabei ums Leben kamen. Angeblich sollen dort auch Folterungen stattgefunden haben.
Während die Studenten das Gemäuer durchstreifen geschehen merkwürdige Dinge. So verändern sich Räume, in denen sie vorher schon waren und sehen in Teilen anders aus, wenn sie dort wieder entlangstreifen. Dinge liegen nicht mehr da bzw. stehen an anderer Stelle. Außerdem haben sie das Gefühl beobachtet zu werden bzw. sie sehen manchmal Schattenwesen oder sie werden von ihnen durch die Luft gewirbelt. Antonella, eine der Studenten, wird von einem Geist besessen und in der Kapelle der Klinik kommt es am Schluss dazu, dass eine Hexe Jagd auf die Studenten macht. Gegen Ende des Films wird angedeutet, dass die Studenten offenbar dem Gemäuer nicht entfliehen können, sondern darin gefangen sind und selbst zu Schattenwesen werden. Im Bonus-Teil der DVD wird jedoch noch ein anderes Ende vorgeschlagen, das mir eigentlich besser gefiel als das im Hauptfilm.

Insgesamt ein Film, der zwar spannend war, aber auch auf die Dauer etwas nervig, weil praktisch alle 10 Sekunden ein überraschtes Aufschreien der Studenten durch das Gemäuer geht. Das erklärt evtl. auch, dass ich den Film erst nach fünf Tagen ganz zu Ende gesehen habe, nachdem ich ihn bereits Tage vorher anfing zu sehen. Ich denke mehr als einmal sehe ich den wohl nicht. Dennoch gut alles in allem.

Bewertung vom 23.03.2016
Der Marsianer - Rettet Mark Watney

Der Marsianer - Rettet Mark Watney


gut

Gezeigt wird in diesem Science-Fiction-Film, wie Botaniker Mark Watney, gespielt von Matt Damon, vom Mars gerettet werden soll, nachdem er dort als einziger zurückgelassen werden musste, weil sein Team vorher während eines Riesensturms den Mars verlassen musste und zunächst vermutet wurde er sei im Sturm umgekommen.
Jedoch stellt sich dies als falsch heraus und während von der Erde aus die Rettungsbemühungen laufen muss sich Mark Watney seine Essensrationen gut einteilen. Außerdem baut er Kartoffeln an, um sich davon zu ernähren. Überraschend anzusehen, wie gut die Kartoffeln in seinem eigens konstruierten Gewächshaus gedeihen.

Einige Fehlschläge muss er einstecken, da seine Kartoffelanbaufläche bei einem Unfall schwer verwüstet wird. Mit dem Essen wird es also immer knapper und die Rettungsideen, die von der Erde koordiniert werden, erweisen sich als schwieriger als erwartet. An allen Ecken und Enden muss bei der Rettungskapsel eingespart werden, um den Zeitplan einzuhalten. Gegen Ende geht aber alles gut aus.

Der Film wäre, wenn er - wie z. B. 1968 Odyssee im Weltraum - in die Kinos gekommen wäre, sicher sehr spektakulär gewesen. Da es mittlerweile schon etliche actionreiche Science-Fiction-Filme mit Fantasy-Anteilen gab, ist dieser Film nicht sonderlich spektakulär, sondern wie z. B. der Film Gravity eher darum bemüht realitätsnah zu wirken.

Dass sich direkt bei mir Spannung beim Sehen dieses Films eingestellt hätte, kann ich nicht behaupten. Aber das hatte ich vorher auch nicht direkt erwartet. Dennoch sehenswert, da eben Matt Damon und Sean Bean mitspielen und ihr Bestes geben.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.02.2016
All Is Lost

All Is Lost


sehr gut

Dieser Film ist etwas für eingefleischte Segler und für Leute, die den Hauptdarsteller Robert Redford gern im Überlebenskampf auf seinem Segelboot sehen wollen, nachdem dieses durch einen von einem Frachter verloren gegangenen Container schwer beschädigt wurde, der das Boot rammte.

Robert Redford ist danach zu sehen, wie er bei einem Sturm versucht das Boot zu retten. Einmal geht er über Bord, kann sich jedoch wieder auf das Boot ziehen, da er klugerweise durch ein Seil gesichert war.
Einige Tage geht das so gut, aber irgendwann muss er das Segelboot aufgeben und rettet sich auf ein Gummiboot mit Survival-Pack. Hin und wieder guckt er noch auf seinem Kompass und versucht seinen genauen Ort auf dem endlosen Meer zu bestimmen.

Zwischendurch sieht man, wie er eine kleine provisorische Meerwasser-Entsalzungsanlage baut und nach einiger Zeit tatsächlich etwas trinkbares Wasser damit produziert. Zudem baut er eine kleine Angel, an der zu seiner Überraschung dann nach einiger Zeit ein Hai ist, der einen ganzen Schwarm von Haien mitgebracht hat. Aber es geht gut aus für den Skipper.
Einmal sieht er ein riesiges Container-Schiff. Er zündet eine Rettungssignal-Leuchte, jedoch kann oder will der Captain des Schiffes ihn nicht sehen und das Schiff fährt ohne ihn zu seinem Bestimmungsort weiter.
Gegen Ende des Filmes sieht man dann noch, wie der Skipper ein weiteres Positionslicht eines Schiffes sieht. Mangels weiterer Rettungsleuchte zündet er brennbares Material wie z. B. seine Landkarte an und legt sie in einen alten Kanister, damit aufmerksame Leute auf dem anderen Schiff ihn vielleicht sehen können.

Leider ist die Hitze jedoch so groß, dass sein Gummiboot das nicht aushält, sich entzündet und platzt. Der Skipper muss zwangsläufig ins Wasser gehen und scheint dem Ertrinken nahe, jedoch kommt das andere Schiff doch noch und jemand leuchtet nach unten ins Meer. Der ermattete Skipper wird dadurch wieder wach und rudert nach an die Meeresoberfläche, wo er gerettet wird.

Warum erzähle ich die Geschichte so genau nach? Eben weil der Film so eindrucksvoll ist, dass ich alle meine Eindrücke nochmal Revue habe passieren lassen.
Kann den Film wirklich nur jedem ans Herz legen. Guter Hauptdarsteller und nur am Anfang redet er kurz einen Monolog, anschließend dreht sich alles um den Überlebenskampf dieses einsamen Mannes auf dem Meer.

Kann mir jedoch vorstellen, dass der Film im TV gerade deswegen eher selten gezeigt werden wird, weil er für heutige Zeit nicht spektakulär genug sein dürfte, sondern eine qualitative Rarität darstellt.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 09.02.2016
San Andreas

San Andreas


gut

Ein Film mit wirklich sehr guten Special Effects und sympathischen Hauptdarstellern, die sich durch Erdbeben und Tsunami nicht unterkriegen lassen. Reicht für einen unterhaltsamen Abend.

Bewertung vom 29.01.2016
Das Haus der Krokodile
Diverse

Das Haus der Krokodile


sehr gut

Die Story des Films kennt jeder, der auch die gleichnamige Serie von 1975 mit Thomas Ohrner gesehen hat, der damals die Hauptrolle des Jungen Viktor spielte.
Während Viktor bei der Abwesenheit seiner Eltern das große dunkle Haus seines Großonkels durchstöbert, entdeckt er ein ausgestopftes Krokodil und das geheimnisvolle Tagebuch seiner Großcousine Cäcilie, die vor Jahrzehnten unter rätselhaften Umständen verstarb.
Plötzlich sieht er im Haus einen maskierten Mann, der aber gleich wieder verschwindet.
Des Rätsels Lösung wird in diesem Film hier gegen Ende geliefert, wenn auch etwas anders als im Roman oder der Serie von 1975.
Es ist der Nachbar Herr Debisch, ein früherer Spielkamerad von Cäcilie, der im Haus nach Diamanten suchte, die der Großonkel früher aus Afrika herüberschmuggelte, indem er sie als Augen für die ausgestopften Krokodile verwendete.
Dessen Mutter Frau Debisch pflegte damals die epilepsiekranke Cäcilie, die Tochter des Großonkels. Cäcilie nahm jedoch ihre Medikamente nicht ein und stürzte eines Tages über das Geländer mehrere Stockwerke nach unten in den Flur. Frau Debisch machte sich seitdem Gewissensbisse, jedoch kann Viktor sie davon befreien, als er die von Cäcilie vor Jahren in einer Standuhr versteckten Tabletten findet und sie ihr zeigt.

Ingesamt ist dieser Kinofilm hier genauso gruselig und stimmungsvoll wie die Serie von 1975 und bringt in einer wesentlich kürzeren Version das ganze genauso gut herüber wie die damalige Serie.

Bewertung vom 19.01.2016
Mission: Impossible - Rogue Nation
Simon Pegg,Ving Rhames,Tom Cruise

Mission: Impossible - Rogue Nation


gut

Dieser 5. Teil der Mission-Impossible-Reihe fügt sich nahtlos an seine Vorgänger an. Der Hauptdarsteller Tom Cruise ist diesmal auch Produzent.
Insgesamt gibt es wieder einige interessante Ideen und ab der 70. Minute eine spektakuläre Verfolgungsjagd zwischen BMW und mehreren Motorrädern.
Leicht ermüdend sind einige etwas lang geratene Dialoge zwischendurch, aber alles in allem ist dieser Teil ganz gut, wenn auch Teil 1, 3 oder 4 schon etwas actionreicher und turbulenter waren.

Mal sehen, ob noch ein 6. Teil in die Kinos kommt.