Alien vs. Predator
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Vor mehr als 25 Jahren erfand der Schweizer Fantasy-Künstler H. R. Giger das schaurige "Alien", eine nach den Gesichtszügen seiner (attraktiven) Lebensgefährtin Li Tobler erschaffene Kreatur, die alle nachfolgenden Monster-Erfinder maßgeblich beeinflusste.
Beinahe zehn Jahre später sorgte Kreaturen-Créateur Stan Winston ("Terminator 2") mit seinem außerirdischen "Predator" für Gänsehaut.
Jetzt haben sich auch Hollywoods Kreative dieser garstigen Untiere entsonnen und sie gemeinsam auf blutige Menschenhatz geschickt.
Der schwerreiche Industrielle Charles Weyland (Lance Henriksen)
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Produktbeschreibung
Vor mehr als 25 Jahren erfand der Schweizer Fantasy-Künstler H. R. Giger das schaurige "Alien", eine nach den Gesichtszügen seiner (attraktiven) Lebensgefährtin Li Tobler erschaffene Kreatur, die alle nachfolgenden Monster-Erfinder maßgeblich beeinflusste.

Beinahe zehn Jahre später sorgte Kreaturen-Créateur Stan Winston ("Terminator 2") mit seinem außerirdischen "Predator" für Gänsehaut.

Jetzt haben sich auch Hollywoods Kreative dieser garstigen Untiere entsonnen und sie gemeinsam auf blutige Menschenhatz geschickt.

Der schwerreiche Industrielle Charles Weyland (Lance Henriksen) organisiert eine Forschungsreise in die antarktische Eiswüste, wo er glaubt, die Ruinen einer Aztekenpyramide unter dem Eis entdeckt zu haben.

Schon bald, nachdem den Forschern - darunter die Expeditionsleiter Alexa Woods (Sanaa Lathan) und Maxwell Stafford (Colin Salmon) - der beschwerliche Einstieg in die subglaziale Weihestätte gelingt, entdecken sie ungemütliche Beweise für die Präsenz anderer Wesen: verstümmelte menschliche Überreste.

Da tauchen auch die Urheber des Gemetzels auf, fünf heranwachsende Predatoren, die sich mit neuerwachten Aliens einen blutigen Initiationskampf liefern. Schnell wird klar, dass wohl nur eine Lebensform den Tempel wieder verlassen wird...

Seit Rollen in "Terminator" oder "Alien 3" mit außerirdischem Gesindel bestens vertraut, schlägt sich Kino-Veteran Lance Henriksen nun in Paul W.S. Anderson technisch brillantem SciFi-Actioner mit feindlichen Wesen herum.

Auch Anderson kann dank "Resident Evil" oder "Star Force Soldier" auf einschlägige Regie-Erfahrungen zurückblicken. Nun lässt er also zwei nahezu ebenbürtige und furchtbare Giganten aufeinander los.

Gut, dass zwischendurch die attraktive Sanaa Lathan - kampferprobt seit "Blade" - für eine gehörige Portion Sexappeal sorgt. Was die unglaublichen CGI-Geschöpfe jedoch nicht von ihrem tödlichen, nervenzerfetzend spannenden Fight um die Weltherrschaft abhält. Zum Glück für uns Zuschauer.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Audiokommentare, Trailer
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 Blu-ray Disc
  • Hersteller: 20th Century Fox Home Entertainment
  • Gesamtlaufzeit: 101 Min.
  • Erscheinungstermin: 23. April 2007
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch
  • Untertitel: Deutsch, Französisch, Niederländisch, Englisch
  • Regionalcode: B
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
  • EAN: 4010232039767
  • Artikelnr.: 22531721
Rezensionen
Besprechung von 08.11.2004
Paul W. S. Andersons Monsterfilm "Alien vs. Predator"

Der Titel legt es schon nahe: Das Team von Wissenschaftlern, das in "Alien vs. Predator" zwischen die Fronten gerät, ist kaum mehr als besseres Studentenfutter. Die Frage der Identifikation erübrigt sich auf diese Weise, denn die Monster laden dazu auch nicht gerade ein. Als Filmfan tendiert man zu den Aliens, weil sie in den deutlich besseren Filmen unterwegs waren, aber sonderlich wohl fühlt man sich in ihrer Haut auch nicht wirklich. Es ist also, als verfolge man ein Fußballspiel zweier Mannschaften, die einen nicht sonderlich interessieren.

"Alien" entstand 1979 und spielte fern im All, "Predator" war acht Jahre später im Dschungel zugange und hatte sich in der Fortsetzung weitere drei Jahre später bis nach Los Angeles durchgekämpft. Die Frage, was die beiden Wesen eigentlich zusammenbringt, ist nicht völlig abwegig, aber dennoch leicht beantwortet: Die Tatsache, daß Twentieth Century Fox die Rechte an beiden Figuren besitzt, reicht völlig, um sie in einen Topf zu werfen.

Sage und schreibe vierzig Autoren hatten sich im Lauf der Jahre den Kopf zerbrochen, was das eine Monster mit dem anderen zu tun haben könnte, aber erst Paul W. S. Anderson fand offenbar eine befriedigende Antwort. Wenn man seinen Film sieht, fragt man sich, wie schwachsinnig die anderen vierzig Ideen gewesen sein müssen. Aber man darf nicht glauben, daß die Regisseure so einen Film auf die leichte Schulter nähmen. Anderson kennt die Vorgänger in- und auswendig und besitzt immerhin genug Selbstironie, um im Hintergrund auf einem Monitor den alten Schwarzweißfilm "Abott and Costello Meet Frankenstein" zu zitieren. Da wird man daran erinnert, daß diese Art von Monster-Recycling kein Beleg für eine momentane Geistesschwäche der Studios ist, sondern Hollywood noch nie anders funktioniert hat.

Die Unwesen treffen in einer Pyramide unter dem ewigen Eis zusammen, wo sie von den Menschen aus ihrem ewigen Schlaf geweckt werden und erst mal mächtig Hunger haben. Immerhin hat Anderson einen Sinn für die Mechanismen der unterirdischen Pyramide und schafft, daß man eine Zeitlang glaubt, aus dem Rendezvous könnte etwas werden. So kann man weiter davon träumen, daß es irgendwann noch den fünften Teil der Alien-Saga gibt, der das Schicksal von Sigourney Weaver und Winona Ryder aufgreift, die sich am Ende von "Alien Resurrection" auf die Erde zubewegen. Die Aliens könnten dann beispielsweise zum Essenfassen nach Hollywood.

MICHAEL ALTHEN

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Nach "Freddy vs. Jason" ereilt nun die Menschenjäger aus dem Weltall das Fusionsfieber. Der Brite Paul Anderson, mit "Event Horizon" und "Resident Evil" hinreichend erfahren in SF-Metier wie Videogame-Ästhetik, serviert klaustrophobische Verfolgungsjagd in Vorgänger-Tradition und erlaubt zartes Tete-à-tete zwischen Menschenwurm und Predator beim gemeinsamen Abwehrkampf gegen die Alienpest. Lance Henriksen grüßt aus den Vorläufern, ansonsten muss der effektreiche, jedoch eher oberflächliche Bodycount ohne bekanntere Stars auskommen (und tut das auch).
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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