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"Streichhölzer, kaufen Sie Streichhölzer, meine Herrschaften!", ruft Pünktchen, alias Luise Pogge, wenn sie allabendlich neben einer merkwürdigen alten Frau auf der Weidendammer Brücke mitten in Berlin steht. Natürlich ohne das Wissen ihrer Eltern, Herrn und Frau Direktor Pogge, die sie ja ganz sicher in der Obhut von Fräulein Andacht glauben. Aber ist Fräulein Andacht wirklich so harmlos, wie sie tut? Als die Situation dann brenzlig wird, ist zum Glück Pünktchens Freund Anton zur Stelle. Und sie selbst ist ja schließlich auch nicht auf den Kopf gefallen!…mehr

Produktbeschreibung
"Streichhölzer, kaufen Sie Streichhölzer, meine Herrschaften!", ruft Pünktchen, alias Luise Pogge, wenn sie allabendlich neben einer merkwürdigen alten Frau auf der Weidendammer Brücke mitten in Berlin steht. Natürlich ohne das Wissen ihrer Eltern, Herrn und Frau Direktor Pogge, die sie ja ganz sicher in der Obhut von Fräulein Andacht glauben. Aber ist Fräulein Andacht wirklich so harmlos, wie sie tut? Als die Situation dann brenzlig wird, ist zum Glück Pünktchens Freund Anton zur Stelle. Und sie selbst ist ja schließlich auch nicht auf den Kopf gefallen!
  • Produktdetails
  • Verlag: Dressler Verlag Gmbh
  • Artikelnr. des Verlages: 3014-7
  • 118. Aufl.
  • Seitenzahl: 154
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Erscheinungstermin: 25. April 2001
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm
  • Gewicht: 335g
  • ISBN-13: 9783791530147
  • ISBN-10: 3791530143
  • Artikelnr.: 00755070
Autorenporträt
Erich Kästner, geboren am 23. Februar 1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie in Leipzig. Seine schriftstellerische Tätigkeit begann er als Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Ab Ende der 1920er Jahre verzeichnete er erste Erfolge mit den Gedichtbänden "Herz auf Taille" 1928, "Lärm im Spiegel" 1929 und "Gesang zwischen den Stühlen".
Mit dem Großstadtroman "Fabian" 1931 verfasste er einen der bedeutendsten sozialkritischen Romane der Weimarer Republik; daneben entstanden die Jugendbücher "Emil und die Detektive" 1929, "Pünktchen und Anton" 1932 sowie "Das fliegende Klassenzimmer 1933, die auch international zu großen Erfolgen wurden.
Im Jahre 1933 wurden seine Bücher von den Nationalsozialisten verbrannt. Kästner erhielt hierauf totales Publikations- und Schreibverbot.
Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort Mitbegründer des Kabaretts "Kleine Freiheit". Neben dem Schreiben von Romanen arbeitete er u.a. als Feuilletonchef der "Neuen Zeitung". 1957 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.
Erich Kästner starb am 29. Juli 1974 in München.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Erich Kästner ist ein wunderbarer Erzähler - und ein unverbesserlicher Moralist. Der beißende Humor, der so typisch für ihn ist, steckt auch in "Pünktchen und Anton". Der Komödiant Bastian Pastewka hat das 1935 erschienene Kinderbuch neu interpretiert. Dabei lässt er Kästners Geschichte in all ihren Facetten aufleben. So findet er für die moralischen "Nachdenkereien" zwischen den Kapiteln einen Ton, der nicht oberlehrerhaft, aber auch nicht banal ist. Mit der dicken Berta, die wunderbar berlinert, einer vor Leben sprühenden Luise Pogge alias Pünktchen und dem rotzfrechen Pförtnersjungen versetzt Pastewka seine Zuhörer in das Berlin der 1930er-Jahre. Dort steht Pünktchen allabendlich auf der Weidendammer Brücke und preist an der Seite einer merkwürdigen Frau Streichhölzer an - selbstverständlich ohne das Wissen ihrer wohlhabenden Eltern. Auch Anton bettelt hier, doch er braucht das Geld tatsächlich. Als es brenzlig wird, halten die beiden Freunde fest zusammen. Auch wenn Kästners moralische Ausführungen an einigen Stellen altmodisch wirken, ist seine spannende und gut erzählte Geschichte mit ihrem Idealismus gerade heute aktuell und hörenswert.

© BÜCHERmagazin, Ann-Kathrin Maar (akm)
"Erich Kästner weiß einfach, wie man Kinderbücher schreibt! Das Schöne ist, sie gefallen nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen, die sie ihnen vorlesen müssen." (Amazon.de)

"Kästner ist ein Meister der Spannung. Seither ist es wohl niemandem mehr gelungen, Kindern die Gegenwart, in der sie leben, so kritisch und versöhnlich gleichermaßen vor Augen zu führen." (ORF, Wien)