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Ben muss jeden Freitag bei seiner Oma verbringen, wenn seine tanzverrückten Eltern das Tanzbein schwingen. Bens Oma ist zwar nett, aber sooooooo langweilig! Immer will sie bloß Scrabble spielen und isst den ganzen Tag nichts anderes als Kohlsuppe - igitt! Doch eines Tages findet Ben heraus, dass seine Oma ein Geheimnis hat: Sie war früher eine berühmte Juwelendiebin! Und jetzt plant sie ihr größtes Ding: Sie will die Kronjuwelen der englischen Königin stehlen! Ben ist Feuer und Flamme. Was für ein Abenteuer! Von nun an können die Freitage gar nicht schnell genug kommen.…mehr

Produktbeschreibung
Ben muss jeden Freitag bei seiner Oma verbringen, wenn seine tanzverrückten Eltern das Tanzbein schwingen. Bens Oma ist zwar nett, aber sooooooo langweilig! Immer will sie bloß Scrabble spielen und isst den ganzen Tag nichts anderes als Kohlsuppe - igitt! Doch eines Tages findet Ben heraus, dass seine Oma ein Geheimnis hat: Sie war früher eine berühmte Juwelendiebin! Und jetzt plant sie ihr größtes Ding: Sie will die Kronjuwelen der englischen Königin stehlen! Ben ist Feuer und Flamme. Was für ein Abenteuer! Von nun an können die Freitage gar nicht schnell genug kommen.
  • Produktdetails
  • rororo Rotfuchs Nr.21740
  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 13. Aufl.
  • Seitenzahl: 249
  • Altersempfehlung: ab 9 Jahren
  • 2016
  • Ausstattung/Bilder: 272 S. Zahlr. s/w Ill. 220 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 151mm x 28mm
  • Gewicht: 473g
  • ISBN-13: 9783499217401
  • ISBN-10: 3499217406
  • Artikelnr.: 44102940
Autorenporträt
David Walliams, geb. 1971 in Surrey, Südengland. Schauspieler, Autor, Comedian. Bekannt wurde er durch die Fernsehserie 'Little Britain'. Er erhielt zahlreiche Preise.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Sybil Gräfin Schönfeldt ist hin und weg von David Walliams' schön illustrierter Geschichte von der Pups-Oma, die eigentlich eine gestandene Juwelendiebin ist. Das erfahren ihr überraschter Enkel und die Leser dieses Buches, nachdem sie zunächst mit allen erbarmungswürdigen Gebrechen der Großmutter vertraut gemacht wurden. Was der 11-jährige Ben schließlich mit der tollen Gangsta-Oma erlebt, haut dem Fass den Boden aus, erklärt die Rezensentin, und bietet Erkenntnisse, das Leben, die Fantasie und alle Omas betreffend.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 27.05.2016
Raub der Kronjuwelen
Scrabble oder Gangster? Eine höchst geheimnisvolle Räuberpistole,
bei der eine gefährliche Oma mit ihrem Enkel sogar im Tower einbricht
VON SYBIL GRÄFIN SCHÖNFELDT
Was wäre die Kinderliteratur ohne Großeltern? Sie sind die dritte Dimension im Kinderleben, die andere Generation, diejenigen, denen die Eltern gehorchen müssen (theoretisch), die aber auf jeden Fall wissen, wie es mit ihnen als Kind mit Daumenlutschen, Saubersein und Schulzeugnissen war. Und die ganz andere Erfahrungen und Lebensregeln haben, man denke an Heidis Alpöhi oder an den Großvater vom kleinen Lord Fauntleroy. Bei Großmüttern geht es meist um alles, was mit Alter und Gebrechlichkeit zusammenhängt oder – ganz im Gegenteil – um die Abenteuer, die einem die Freiheit des Alters schenkt. Es geht auch um die Fantasie, die sich nach den langen Jahren der Hausfrau- und Mutterpflicht endlich austoben kann: wie bei Roald Dahls Großmutter (in Hexen hexen), mit ihrem in eine Maus verwandelten Enkel, oder bei Nöstlingers klitzeklein verzauberter Omi.
  Bei der Großmutter, die sich David Walliams ausgedacht hat, scheint es nun zuerst lediglich um das erste Problem zu gehen, um das erbarmungswürdige Alter. Zum Personal der Geschichte gehören erst einmal die turniertanzwütigen Eltern mit zu wenig Zeit für den elfjährigen Ben, der auch tanzen lernen soll, aber Klempner werden möchte. Und da ist die alte Oma, bei der Ben immer abgestellt wird, wenn die Eltern Turniertanztermine und keine Zeit für ihn haben.
  Diese Oma ist unübersehbar alt: Gebiss, Stoppelkinn, Brille, Hörapparat, Wolljacke, Rutschestrümpfe und benutztes Papiertaschentuch im Ärmel. Außerdem stinkt sie wie der Kohl, den sie täglich kocht und dann pupst, wie man eben nach Kohlsuppe, Kohlgemüse, Kohlauflauf pupsen muss. Schließlich weiß sie nicht, wie sie sich mit dem Enkel unterhalten soll, und spielt zum Zeittotschlagen Scrabble mit ihm, was Ben auch nicht mag. Aber dann findet eines Tages ein gewisses Telefongespräch statt, und Ben ist sich nicht sicher, ob die Oma nicht vielleicht doch mitgehört hat. Er versetzt sich zum ersten Mal in die Rolle der alten Frau. Merkt, dass auch sie Gefühle hat und verletzlich ist. Hat er ihr also weh getan?
  Doch ehe er sich darüber klar werden kann, geschieht Geheimnisvolles. Eine alte Keksdose bis zum Rand voller Juwelen, jemand huscht um Omas Haus, Oma brettert in Ganzkörperschwarz mit Maske auf einem Motorroller davon, und Ben kann sie gerade noch davon zurückhalten, mit einer Kohlkonserve die Scheibe eines Juweliergeschäftes einzuwerfen. So enthüllt sich das schreckliche Geheimnis: Pups-Oma war die schwarze Katze, eine weltberühmte Juwelendiebin! Nun gibt’s kein Halten mehr, und David Walliams stattet seine „Gangsta-Oma“ mit so viel Fantasie und wiedererwachter Lebenskraft aus, dass es eine Lust, vor allem für Ben, ist. Die beiden schrecken selbst vor Geistern und dem Raub der Kronjuwelen im Tower nicht zurück, arbeiten in Taucheranzügen, treffen die Queen, die schlaflos und im Nachthemd durch die Grotten geistert, und schon haben zwei Omas ein bedeutsames Gespräch über Enkel, Googeln, Karamellbonbons und Weihnachtsansprachen, und schließlich kann sich jeder mit jedem versöhnen, und das gute Ende samt der Enthüllung aller Geheimnisse ist unausweichlich. Denn, war die Oma wirklich die schwarze Katze? Oder hatte sie nur mitgehört, wie Ben sie in seiner Wut so beschrieben hatte, wie sie gewesen war: verwahrlost, weil sich keiner um sie kümmerte, schlampig und stinkig, weil sie sich selber gleichgültig geworden war.
  Gangsta-Oma ist der Spiegel für alle alten Frauen, ob Oma oder nicht. Sinn hat das Leben nur, wenn wir ihm einen geben. In dieser Geschichte hat die Oma Glück und zeigt noch einmal voll Wonne, was an Fantasie und Lebenslust, Liebe und List noch in alten Frauen steckt. In diesem Fall zum Besten des Enkels, der nicht nur auch seine Lektion gelernt, sondern selbst mit Tanzen Erfolg hat. Unübertrefflich leicht und locker von einem der besten englischen Zeichner illustriert. Tony Ross setzt dem Text die knallverrückten Pointen auf. (ab 10 Jahre)
David Walliams: Gangsta-Oma. Aus dem Englischen von Salah Naoura. Mit Illustrationen von Tony Ross. Rowohlt Taschenbuchverlag 2016. 251 Seiten, 14,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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David Walliams stattet seine Gangsta-Oma mit so viel Fantasie und wiedererwachter Lebenskraft aus, dass es eine Lust ist.