Alabama Moon - Key, Watt
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18 Kundenbewertungen

Zwei gegen die Welt! Ein großes Abenteuer in der Wildnis. Moon weiß, wie man in der Wildnis überlebt. Er kann Fallen stellen und jagen, Tiere häuten und zerlegen, Kleidung anfertigen und Unterstände bauen. Sein ganzes Leben hat er mit seinem Vater allein in den entlegenen Wäldern Alabamas gehaust, in einer selbstgebauten Hütte. Als Moons Vater stirbt, erfüllt der Junge ihm seinen letzten Wunsch. Allein macht er sich auf den Weg nach Alaska, um dort nach anderen zu suchen, die ebenso leben wie er. Unterwegs trifft er Kit. Der Junge aus dem Heim wird Moons erster richtiger Freund. Gemeinsam…mehr

Produktbeschreibung
Zwei gegen die Welt! Ein großes Abenteuer in der Wildnis. Moon weiß, wie man in der Wildnis überlebt. Er kann Fallen stellen und jagen, Tiere häuten und zerlegen, Kleidung anfertigen und Unterstände bauen. Sein ganzes Leben hat er mit seinem Vater allein in den entlegenen Wäldern Alabamas gehaust, in einer selbstgebauten Hütte. Als Moons Vater stirbt, erfüllt der Junge ihm seinen letzten Wunsch. Allein macht er sich auf den Weg nach Alaska, um dort nach anderen zu suchen, die ebenso leben wie er. Unterwegs trifft er Kit. Der Junge aus dem Heim wird Moons erster richtiger Freund. Gemeinsam schlagen sie sich durch die Wildnis. Doch die Polizei ist ihnen auf den Fersen Eine ungewöhnliche, berührende Kinderfreundschaft und ein Abenteuer in der Natur - fesselnd und zutiefst berührend. Wunderbar geschrieben (The Daily) Eine neue Art des Abenteuerromans (Teen Book Page)
  • Produktdetails
  • Alabama Moon Bd.1
  • Verlag: Dressler Verlag Gmbh
  • Originaltitel: Alabama Moon
  • Seitenzahl: 346
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Erscheinungstermin: 25. Juli 2008
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm
  • Gewicht: 615g
  • ISBN-13: 9783791511146
  • ISBN-10: 3791511149
  • Artikelnr.: 23843695
Autorenporträt
Watt Key wurde 1970 als ältestes von sieben Kindern geboren und wuchs in Alabama auf. Bereits als Student begann er zu schreiben. Sein erstes Buch, "Alabama Moon", 2008 bei Dressler, nominiert zum Jugendliteraturpreis, wird derzeit verfilmt. Watt Key wohnt mit seiner Frau und seinen drei Kindern im Süden von Alabama.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 04.02.2011

Gut und günstig

Taschenbücher
CORIEN BOTMAN: Prinzenleben. Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf. Carlsen Taschenbuch 2011. 208 Seiten, 8,95 Euro.
Nein, auf seiner Beerdigung soll nicht geweint werden, das hatte Charlies Großvater bestimmt, denn sein Lebensmotto war: „Lachen macht glücklich.“ So beauftragt er seinen Enkel, der Komiker werden will und immer einen Witz auf Lager hat, bei der Beerdigung eine Kassette einzulegen, die die Trauernden zum Lachen bringen soll, was nicht bei allen gut ankommt. Viel hat der alte Herr, der nun, wie er es nannte, in die ewigen Lachgründe gewechselt ist, seiner Familie nicht hinterlassen. Seinem Schwiegersohn, der ihn nie gemocht hatte, seinen alten schrottreifen Kahn, seiner Tochter alle seine Fotoalben und Charlie ein Los im Postleitzahlen-Lotto. Und als hätte der alte Herr es geahnt und herbeigelacht, das Los entpuppt sich als Volltreffer! Von heute auf morgen verfügt die Familie über 6 Millionen Euro und ihr Leben steht Kopf. Wie nun die einzelnen Familienmitglieder mit dem plötzlichen Reichtum umgehen, wie die Familie auseinander zu brechen droht, wie die Frage, ob Geld glücklich macht, für Charlie und seine Freunde zum zentralen Thema wird, erzählt die niederländische Autorin Corien Botman mit viel Tempo und schrägem Witz. Dabei spielt Charlies Freundin Tara, das Mathegenie aus dem Slum, eine wichtige Rolle, denn für sie, die für ihre alkoholkranke Mutter sorgt und oft nicht weiß, wie es weitergehen soll, bedeutet reich sein etwas ganz anderes als für Charlie, der immer in geordneten Verhältnissen lebte und das viele Geld jetzt eher als zerstörerisch empfindet. Am Ende findet jeder seinen eigenen Weg, trotz des unerwarteten Reichtums zufrieden zu sein. (ab 10 Jahre)
[?] 
KEY WATT: Alabama Moon. Aus dem Amerikanischen von Jacqueline Csuss. Oetinger TB 2011. 348 Seiten, 8,95 Euro.
Die ersten Seiten eines Buches entscheiden bei Kindern oft darüber, ob sie weiterlesen oder sich lieber einer anderen Lektüre zuwenden. In Key Watts Debütroman erzählt der zehnjährige Moon gleich zu Beginn vom Tod seines Vaters und wie er ihn mühsam neben seiner Mutter im Zedernhain am Rand der Uferböschung begräbt. Das ist ein harter Einstieg, und man kann nur hoffen, dass der kindliche Leser die Verheißung eines Abenteuerromans, die auch in diesen ersten Seiten steckt, nicht überliest.
Moon ist zehn Jahre alt, als er allein im Wald zurück bleibt. Der Vater hatte ihm alles beigebracht, was man wissen muss, um in der Wildnis zu überleben, aber er hatte auch seinen Hass auf die Regierung, die ihn nach Vietnam geschickt hatte, und sein Misstrauen gegenüber der Zivilisation auf sein Kind übertragen und ihm kurz vor seinem Tod geraten, nach Alaska zu gehen, wo er andere Menschen seiner Gesinnung treffen würde. Tapfer und gebunden an diese Empfehlung seines Vaters, beschließt Moon, sich auf den langen Weg nach Alaska zu machen. Er vertraut sich dem einzigen Menschen an, mit dem sein Vater Kontakt hatte, einem Ladenbesitzer. Doch der verrät Moon an die Behörden, was den bösartigen Polizisten Sanders auf den Plan ruft, der ihn von nun an verfolgt und schließlich dafür sorgt, dass er in ein Heim gesperrt wird. Doch dort lernt Moon Freundschaft kennen, und die ihm aufgezwungenen Ideale seines Vaters beginnen zu bröckeln. Da sind zum Beispiel die Heimkinder Kit und Hal, mit denen er ausbricht und sich in die Wälder durchschlägt.
Er erkennt, dass er nicht mehr länger allein leben will, und versucht in Briefen an seinen Vater sich von dessen Einfluss zu befreien. Als die Polizei ihn wieder einfängt, bekommt er Hilfe von Mr. Wellington, einem Rechtsanwalt, der einen Onkel von Moon ausfindig macht, der ihn am Schluss zu seiner Familie bringt.
Dem jungen amerikanischen Autor ist ein beeindruckendes Debüt gelungen, eine Mischung aus Entwicklungsroman und ungemein packendem Abenteuerroman, in dem das oft idealisierte Leben in der Wildnis in Frage gestellt wird. (ab 10 Jahre) HILDE ELISABETH MENZEL
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Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 22.10.2008

LIES DOCH MAL:

Freundschaft: Max' Hund Bello ist unglücklich. Er kann nun zwar sprechen wie ein Mensch, hat aber ein zu langes Ohr und einen lindgrünen Bauch. Das blaue Zauberelixier von Herrn Melchior hat nur halb gewirkt: Bello wünscht sich nichts sehnlicher, als wieder ganz Mensch zu sein, wieder zu "Herrn Bello" zu werden. Deshalb möchte er in den Herbstferien unbedingt mit Max nach Marburg zu Herrn Melchior fahren. Aber Max ist verliebt. In die hübsche Selina mit den schokoladenbraunen Augen. Doch Selina scheint sich mehr für seinen Freund Niklas zu interessieren. Oder vielleicht auch nur für das Pferd, das Niklas' Vater gehört. Jedenfalls ist Max enttäuscht und wütend. Deshalb fährt er dann schließlich doch mit Bello nach Marburg. Und da geht die Geschichte erst richtig los. Spannung, Witz und viel Gefühl: Ein Buch zum Liebhaben!

steff.

Paul Maar: "Wiedersehen mit Herrn Bello". Oetinger Verlag. 216 Seiten, 12 Euro. Ab 8 Jahre.

Survival: Moon kann Fallen stellen und jagen, Tiere häuten und zerlegen und sich seine Kleidung selbst nähen. Sein ganzes Leben hat der Zehnjährige mit seinem Vater im Wald von Alabama gehaust. Er hat vor nichts Angst und weiß, wie man in der Wildnis überlebt. Aber dann stirbt Moons Vater, und nichts ist mehr, wie es war. Moon fühlt sich zum ersten Mal einsam im Wald. Schließlich wird er von einem dummen und ziemlich brutalen Polizisten aufgegriffen, der ihn ins Jugendheim schleppt. Alle Vorurteile seines Vaters gegenüber der Zivilisation scheinen sich zu bestätigen.

Aber dann gewinnt der Junge Freunde im Heim. Er schafft es, mit ihnen dort auszubrechen und eine Zeitlang im Wald unterzutauchen. Am Schluss ist er klüger als sein Vater: Er kann Nähe zu anderen zulassen und sich helfen lassen. Wie man draußen für sich selbst sorgt, muss er deshalb nicht verlernen.

steff.

Watt Key: "Alabama Moon". Dressler Verlag. 346 Seiten, 15,90 Euro. Ab 10 Jahre.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

So gut hat Siggi Seuss die "Wildnis im Winter" schon lange nicht beschrieben gesehen! Ganz blau angelaufen ist er vor Kälte über der Lektüre von Watt Keys Jugendromandebüt, das von dem Jungen Moon aus Alabama erzählt, der sich nach dem Tod seiner Eltern allein durchschlagen muss. Schon der Vater - der "etwas gegen die Regierung" hatte, wie Seuss nur nebenbei notiert - war mit dem Jungen in die Wildnis gegangen, und auch jetzt sucht Moon vor allem hier den Schutz vor dem Zugriff der Staatsgewalt. Und auch wenn Key die Härte des unbehausten Daseins in all seiner "Tristesse" schildert, ist Seuss dem eigenen Bekunden zufolge der Erzählung "entsetzt, fasziniert" gefolgt, an deren Ende Moon erkennt, dass es Geborgenheit nur in der Gemeinschaft gibt.

© Perlentaucher Medien GmbH