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Frimada
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Rhein-Sieg-Kreis
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Mutter von 3 Kindern (Mädchen, 15 Jahre und Junge, 11 Jahre. Mädchen, 7 Jahre), Vielleserin!

Bewertungen

Insgesamt 811 Bewertungen
Bewertung vom 20.01.2021
Zeh, Juli

Socke und Sophie - Pferdesprache leicht gemacht


ausgezeichnet

Ich habe dieses Buch meiner fast 8 jährigen Tochter vorgelesen. Sie ist ein absoluter Pferdefan, hat aber wenig Geduld, wenn es ums Zuhören geht. Aber dieses Buch konnte sie so fesseln dass sie es wirklich geschafft hat konzentriert zuzuhören.

Es geht in diesem Buch um die 12 jährige Sophie, die Pferde über alles liebt und schrecklich gern ein eigenes Pony hätte. Ihre Eltern halten aber leider nicht viel von ihrer Pferdebegeisterung.
Eines Tages bittet eine befreundete Tierärztin sie sich um das Problempony Sokrates, genannt Socke, zu kümmern. Sophie hat ein halbes Jahr Zeit um Socke reitbar zu machen sonst soll er geschlachtet werdet.

Mit Hilfe einer erfahrenen Pferdebesitzerin arbeitet Sophie also mit Socke....und mehr verraten wir nicht!

Es ist toll gemacht dass die einzelnen Kapitel abwechselnd von Sophie und von Socke erzählt werden, da man so wirklich die Gefühle beider verstehen kann. Man erlebt dadurch ganz intensiv mit, wie Sophie es schafft, Sockes Sprache zu lernen.

Im zweiten Teil des Buches bekommt man viele Infos über Pferde und deren Sprache, aber auch über Kosten, die Bedürfnisse eines Pferdes usw. Das ist wirklich toll gemacht.

Juli Zeh kenne ich bisher nur als Autorin für "Erwachsenenbücher" und mag ihren Schreibstil sehr. Und auch hier beweist sie einmal mehr, wie toll sie schreiben kann. Meine absolute Empfehlung für Pferdefans!!!

Bewertung vom 18.01.2021
Strong, Celeste

SexTräume - In der Hitze der Nacht Erotische Geschichten


schlecht

Dieser wrotische Roman hat mir nicht besonders gut gefallen. Die Szenarien sind interessant und reizvoll, aber die Geschichten sind einfach nicht gut geschrieben.

Die Sexleben sind hart und sehr explizit geschrieben. Ich mag sowas, aber hier kommt einfach keine Stimmung auf, weil es der Autorin nicht gelingt, ein wirkliches sexuelles Knistern zu erzeugen.

Der Schreibstil ist sehr einfach gestrickt und wirkt wie gewollt und nicht gekonnt. Von dieser Autorin werde ich nichts mehr lesen.

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Bewertung vom 18.01.2021
Rath, Hans

Im nächsten Leben wird alles besser


ausgezeichnet

Ich mag die Bücher von Hans Rath sehr gerne. Er hat einen sehr humorvollen und lockeren Schreibstil, und seine Bücher lassen sich immer recht schnell lesen, regen aber auch jedes Mal zum Nachdenken an.

In diesem Buch ist der Protagonist ein ziemlicher Pessimist, und seine Art macht es den Menschen in seinem Umfeld nicht immer leicht. Gerade seine Frau Kathrin bringt er damit regelmäßig auf die Palme.

Eines Tages wacht er morgens auf und plötzlich sind 25 Jahre vergangen. Er ist ein alter Mann, die ganze Welt hat sich völlig verändert, und er scheint eine Amnesie zu haben, denn er kann sich an die letzten 25 Jahre seines Lebens nicht erinnern.

Die "neue" Welt ist so ganz anders, als er sie kennt, und schon bald ist sein Leben in Gefahr...

Mehr möchte ich nicht verraten, aber ich finde die Geschichte sehr interessant. Die neue Welt, die der Autor geschaffen hat, scheint viele gute Seiten zu haben, aber es ist nicht alles Gold, was glänzt. Beim Lesen macht man sich eine Menge Gedanken. Und so etwas mag ich sehr gerne!

Bewertung vom 16.01.2021
Hettche, Thomas

Herzfaden


weniger gut

Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, weil ich die Augsburger Puppenkiste als Kind sehr geliebt habe und auch heute noch fasziniert bin von Marionettentheater. Dementsprechend gespannt war ich auf die Geschichte der Augsburger Puppenkiste.

Das Buch ist sehr einfach geschrieben, ich hatte es in knapp 2 Stunden fertig gelesen. Und grundsätzlich finde ich die Geschichte, wie der Vater in seiner Tochter Hannelore die Begeisterung für das Puppentheater geweckt hat, interessant. Auch wie die Augsburger Puppenkiste nach dem Krieg entstanden ist.
Aber zwischendrin gibt es immer wieder Kapitel, die in der Gegenwart spielen und von der toten Hatü, einem Mädchen und lebendigen Marionetten handelt. Und diese Kapitel haben mich extrem gestört, weil ich sie die ganze Zeit als völlig überflüssig empfunden habe.

Im Endeffekt haben sie meine Lesefreude zu sehr behindert. Und auch wenn die Geschichte grundsätzlich interessant war, konnte sie mich nicht fesseln. Sie bleibt mir zu distanziert.

Bewertung vom 15.01.2021
Palmer, Lucy

Mach mich scharf! Erotische Geschichten


sehr gut

Ich dachte, dieses Buch sei eine Neuerscheinung. Ist es aber nicht. Es ist bereits 2010 veröffentlicht worden, und ich habe es schon vor Jahren gelesen.

Die Geschichten sind wirklich gut. Gut geschrieben, sehr anregend. Nicht billig oder primitiv. Die einzelnen Geschichten sind eher kurz, aber explizite Szenen findet man reichlich. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne.

Bewertung vom 13.01.2021
Schmidt, Nicola

Der Elternkompass


ausgezeichnet

Erziehungsratgeber gibt es so viele wie Sand am Meer. Und leider sind viele davon einfach nur Mist auch wenn sie beworben werden oder in aller Munde sind. Ich denke da nur an das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" und die unzähligen Kinder, die mit dieser Methode gequält worden sind.

Für Eltern ist es schwierig, rauszufinden welche Ratgeber etwas taugen. Und genau darum ist dieser "Elternkompass" ein ganz wichtiges Buch, dass von Schwangerschaft bis Schulzeit die wichtigsten Studien und Methoden vorstellt und vermittelt.

Die Autorin ist ganz wunderbar einfühlsam und hat einen sehr guten Blick auf das, was Kinder wirklich brauchen. Und ohne wie Katja Saalfrank es tut, einfach irgendwas "nachzuplappern" und als eigene Ideen zu vermarkten.

In diesem Elternkompass findet man wirklich alles, was man als Eltern braucht. Und wenn ich einer Schwangeren einen Ratgeber schenken würde, dann wäre es dieser!

Die Autorin schreibt klar, beispielhaft und ohne bevormundend oder bewertend zu sein. Ihr Schreibstil ist unkompliziert und nicht trocken. Man findet reichlich Erklärungen und Quellenangaben so dass man sich auch noch weiter informieren kann.

Ich bin sehr begeistert von diesem Buch!

Bewertung vom 13.01.2021
Heller, Leo

Der Gemüseflüsterer von Mainhattan


weniger gut

Ich hatte vorher noch kein Buch von Leo Heller gelesen, darum wusste ich auch nicht, dass der Gemüseflüsterer der zweite Band über den durchgeknallten Detektiv ist. Das hat aber beim Lesen nicht gestört. Es ist nicht so, dass einem wichtige Hintergrundinformationen fehlen würden.

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Krimikomödie. Die Charaktere, vor allem der Protagonist, sind tatsächlich etwas durchgeknallt. In der ganzen Geschichte ist vieles sehr übertrieben dargestellt, was aber zu dem Humor der Geschichte passt. Ebenso wie der Kriminalfall selber.

Man muss so einen Schreibstil mögen und den passenden Sinn für Humor haben. Dann ist das Buch sicherlich unterhaltsam. Mir hat es leider nicht besonders gut gefallen. Ich denke, Krimikomödien sind nicht das richtige Genre für mich.
Außerdem hat die Geschichte einige Schwächen für mich und einige langweilige Passagen. Ein richtiger Spannungsbogen lässt sich dadurch nicht erkennen.

Für mich keine Reihe, die ich weiterlesen möchte.

Bewertung vom 12.01.2021
Georgy, Renate

Wer keine Falten hat, hat nie gelacht


ausgezeichnet

Ein wirklich interessantes Buch, geschrieben von einer älteren Autorin an alle Frauen.
Die Autorin beschäftigt sich damit, wie sie ihr eigenes älter werden empfindet und beleuchtet, wie unsere Gesellschaft mit älter werdenden Frauen umgeht. Sie macht deutlich, dass die Gesellschaft es ist, die viele Frauen in einen Optimierungs- und Jugendwahn drängt und gibt Tipps, wie man sich daraus befreien kann.

Weiterhin vergleicht sie, wie unterschiedlich die Gesellschaft mit älteren Männern und älteren Frauen umgeht und analysiert die möglichen Ursachen dafür.

Ich finde die Thesen, die die Autorin aufstellt sehr interessant und absolut nachvollziehbar. Obwohl ich selber erst in meinen 40ern bin, ist das Älterwerden auch ein Thema, mit dem ich mich beschäftige. Ich fand es spannend, dieses Buch zu lesen.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das Buch liest sich flüssig und humorvoll. Es ist definitiv kein trockenes Sachbuch, sondern informierend und unterhaltsam.

Bewertung vom 09.01.2021
Schäfer, Gerd;Land, Sina

Villa Konfetti


ausgezeichnet

Ich hatte heute einiges vor, aber dann habe ich angefangen, „Villa Konfetti“ zu lesen. Jetzt bin ich fertig… und erledige dann meine Arbeit wohl morgen!

Bewertung vom 08.01.2021
Kleis, Constanze

Das Leben ist zu kurz für Mimimi


sehr gut

Ich habe am Anfang etwas Probleme gehabt in das Buch hinein zu finden weil ich den Eindruck hatte, die Autorin wolle eigentlich nur sagen, dass man sich nicht so anstellen soll und dass alle möglichen Krankheiten eigentlich gar keine sind.

Aber im Laufe des Buches habe ich sie besser verstanden und kann ihr in vielen Bereichen sogar Recht geben. Sie sagt z.B., dass es vielen Menschen heute schwer fällt, auch mal emotionale Tiefs oder Belastungen auszuhalten, weil unsere Gesellschaft suggeriert, das einzige Ziel sei, wirklich glücklich zu sein. Negative Gefühle sind nicht gewünscht, für alles gibt es Coaches, Kurse usw.

Die Autorin macht deutlich, wie sich die Gesellschaft verändert hat und dass wir lieber "Mimimi" machen und die Verantwortung für unser Leben lieber an andere abgeben möchten.

Ich kann und möchte der Autorin nicht in allem zustimmen, aber das Buch hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht.