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Nele33

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Insgesamt 832 Bewertungen
Bewertung vom 27.11.2022
Nesbø, Jo

Blutmond / Harry Hole Bd.13


sehr gut

" Blutmond" ist der mittlerweile 13. Thriller um Harry Hole von dem Autor Jo Nesbo.

Harry Hole, in Los Angeles gestrandet um alles hinter sich zu lassen, dem Alkohol mehr als sonst verfallen, gerät mit einer Bekannten in die Fänge von Schuldeneintreibern. Sie stellen ein Zeitlimit, ansonsten werden sie seine Bekannte ermorden. Passend dazu werden in Oslo zwei Frauen bestialisch ermordet. Der millionenschwere Tatverdächtige macht Hole ein Angebot, welches er in dieser Situation nicht ablehnen kann. So landet er als Privatermittler wieder in Oslo. Er stellt sich seine eigene Ermittlungstruppe zusammen, in der ich als Leserin einige alte bekannte wieder treffe.

Mit Blutmond hat Jo Nesbo mich nach dem desaströsem "Messer" wieder erreichen können. Eigentlich hatte ich mit der Reihe abgeschlossen, da mir alles zu konstruiert und unglaubwürdig wurde. Doch hier hat meine Neugier dann doch gesiegt, auch weil ich die einzelnen Charaktere der Reihe mag und lesen wollte, inwieweit die Entwicklung weiter erzählt werden kann.

Auch wenn in diesem Buch wieder viel Grausamkeit und manches etwas konstruiert erscheint, so kann Blutmond für mich wieder an die ersten Bände ansknüpfen. Einen Folgeband kann ich mir nun auch wieder eher vorstellen.

Bewertung vom 22.11.2022
Roslund, Anders

Schlaft, Kinder, schlaft / Ewert Grens ermittelt Bd.7


ausgezeichnet

"Schlaft,Kinder,schlaft" war für mich das erste Buch des Autoren Anders Roslund und es hat mich von Anfang bis Ende völlig gepackt.

Ewert Grens ist ein Kommissar, der mit dem Leben und seineer Arbeit hadert. egelmässig besucht er seine verstorbene Frau auf dm Fiedhof. Dort hält er Zwiesprache mit ihr auf "seiner" Bank. Mt seiner Ruhe ist es vorbei als er Jenny auf dem Friedhof trifft. Jenny, die einen leeren Sarg beerdigen musste , weil ihre kleine Tochter verschwunden ist und seit 4 Jahren nicht wieder aufgetaucht ist. Schlimmer noch, sie erzählt Ewert von einem ähnlichen Fall. Ewert startet mit Ermittlungen und macht Bekanntschaft mit den grausamen Machenschaften im Darknet.

Die Thematk ist alles andere als leicht zu lesen, trotzdem hat der Autor es geschafft mich mit seiner Düsternis zu fesseln. Dieser Thriller hat in mir alles ausgelöst, was ich von einem Thriller erwarte: Entsetzen, Abscheu und einen Spannungsaufbau der seinesglichen sucht. Die Protagonisten die Ewert an die Seite gestellt werden sind toll und authentisch charakterisiert.

Der Autor ist mit diesem Buch ganz oben auf meiner Wunschliste gelandet.

Bewertung vom 22.11.2022
Stevens, Nica;Suchanek, Andreas

Gequält / Rachejagd Bd.1


ausgezeichnet

Der Autor Andreas Suchaneck war mir biis dato nicht bekannt, im Duo mit Nica Stevens wurde nun ein Thriller veröffentlicht, der mich begeistern konnte.

Anna lebt mit einem Albtraum, sie wurde gemeinsam mit ihrer Freundin Natalie entführt. Doch nur sie konnte entkommen und Natalie stirbt, während Anna versucht Hilfe zu holen. Albträume und Ängste bestimmen seitdem ihr Leben, auch wenn sie nach aussen hin taff wirkt.
Als ihr Peiniger nach drei Jahren wieder auftaucht, sie stalkt, Briefe schreibt und sogar in ihrer Wohnung war, wendet Anna sich an ihren Jugendfreund Nick Coleman, mittlerweile tätig als FBI Agent. Zusammen mit Annes Kollegin Zane Newton eine IT-Spezialistin und der Profilerin Lynette McKenzie bilden sie ein Team um Harris zu finden. Erst sieht es ganz gut aus, doch dann gerät nicht nur Anna in Gefahr,sondern auch ihre Helfer.

Der Schreibstil ist super zu lesen und die Spannung wird von Anfang an schon durch den Prolog hochgehalten. Die Ebenen in der erzählt wird, lassen Einblick in die Gefühle und die Gedanken der Protagonisten zu, was mich tief in die Geschichte eintauchen ließ.

Es handelt sich hier um den ersten Teil einer Trilogie und durch den geschickt platzierten Cliffhanger am Ende des Bandes freue ich mich schon auf den Folgeband und bin gespannt wie es weiter geht.

Bewertung vom 20.11.2022
Slaughter, Karin

Die Vergessene


gut

"Die Vergessene" der Autorin Karin Slaughter war für mich ein must have, da ich ihre Thriller sehr mag und der Schreibstil normalerweise sehr packend ist.

Andrea Oliver, frisch als S- Marshall vereidigt bekommt den Auftrag eine Bundesrichterin zu beschützen, da diese mehrere Morddrohungen bekommen hat. Die Tochter der Richterin wurde grausam ermordet und auch hier versucht Andrea den zu ermitteln, auch wenn der Fall schon viele Jahre zurück liegt.

Erzählt wird in zwei Zeitsträngen, wobei ich persönlich den in den 80-iger Jahren weitaus spannender empfunden haben, als die Gegenwart.
Als Thriller würde ich die Story nicht bezeichnen, dafür fehlen mir einige typische Eigenschaften. Für mich war es eher wie ein Drama, mit vielen ungesunden Beziehungen und einigen doch sehr unglaubwürdigen Zufällen behaftet.

Bei "Die Vergessene" handelt es sich um den zweiten Band um Andrea Oliver, die beiden Bände können jedoch ohne Probleme unabhängig voneinander gelesen werden.

Die Geschichte hatte einiges an Potential, aber leider ist Karen Slaughter doch hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben, so dass ich nur 3 Sterne vergeben kann.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 16.11.2022
Meller, Marc

Das Schlaflabor


sehr gut

Das Schlaflabor" ist ein Thriller in dem der Protagonist Tom Sonnbon unter massiven Schlafstörungen leidet. Er hat alles versucht um wieder vernünftig schlafen zu können-doch leider ohne jeglichne folg. Seine letzte große Hoffnung ist eine Klinik in der Schweiz, die auf Insomnie spezialisiert ist.
Es kommt Tom vor wie ein Wunder, als er nach der Behandlung tatsächlich wieder schlafen kann. Als er wieder entlassen ist, hält der paradisische Zustand nicht lang an. Eines Morgens erwacht er-blutverschmiert. Was ist in der Nacht geschehen? Warum hat er einen Filmriss? Als er dann auch noch wegen eines Mordes der Hauptverdächtige ist, wird seine Panik und Angst, vor dem was in der Klinik geschehen ist immer größer.

Wieder konnte mich der Marc Meller mit seinem hochspannenden Thriller überzeugen und fesseln. Gerade Tom als Protagonist der Geschichte wurde sehr gut beschrieben, auch die Folgen seiner Schlaflosigkit auf Job und Privatleben sind schlüssig beschrieben. Dies wird durch die gewählte "Ich"-Erzählfom noch prima unterstützt.
Die wissenschaftlichen Eklärungen sind sehr gut im Gesamtkontext verpackt, lassen es jedoch auch zu Längen kommen.

Insgsamt handelt es sich mit "Das Schlaflabor" um einen empfehlenswerten Thriller, der einen fesselnden Schreibstil und viele überraschende Wendungen bereithält.

Bewertung vom 10.11.2022
Bott, Uli;Bott, Bernd

Der #gemeckerfrei® BeziehungsCode


ausgezeichnet

Der #gemeckerfrei® BeziehungsCode: Für immer knallverliebt ist ein Buch, welches ich allen Paaren empfehlen kann,
Ulii und Bernd Bott sprechen damit alle Menschen an, nicht nur die, de kurz vor einer Trennung stehen, sondern auch die Paare, die wissen, dass sie an einer Beziehung immer wieder arbeiten müssen um die Gefühle zum Partner aufrecht zu erhalten. Die Schmetterlinge im Bauch auch bei schwierigen Momenten nicht zu verlieren. Dies machen sie auf eine erfrischende und herzliche Art, ohne mit dem Zeigefinger zu drohen und zu werten.

Viele Situationen werden aufgegriffen, und Beziehungsmuster erklärt und dies mit einer Leichtigkeit und einem Enthusiasmus der Lust auf Veränderungen macht.

Diesen Ratgeber, der eigentlich keiner ist kann ich wärmstens empfehlen.

Bewertung vom 10.11.2022
Ludwig, Stephan

Ausgelöscht / Hauptkommissar Claudius Zorn Bd.12


gut

Mit "Ausgelöscht" hat Stephan Ludwig den zwöflften Band um die beden Kommissare Zorn und Schröder veröffentlicht.

Jakob Fender erlebt den Albtraum eines Menschen: Er wacht hne Erinnerung an sen Leben im Krankenhaus auf. Zusammengeschlagen und halb Tod wurde er bei den Müllcontainern gefunden. Ein neuer Fall für Zorn und Schröder, der keine Anhaltspunkte für die Ermittlungen liefert. Bis eine Leiche gefunden wird und bei dem Opfer das gleiche Tatwerkzeug wie bei Jakob Fender benutzt wurde. Doch ohne die Erinnerungen des ersten Opfers tappen die beiden Kommissar erst einmal weiter im dunkeln.

Ich bin ein großer Fan der Reihe und der beiden Charaktere, doch mit diesem Fall konnte mich der Autor leider nicht so fesseln wie bei den vorherigen. Die Ermittlungen zogen sich für mich teilwiese sehr in die Länge, was mir die Spannung nahm. Die Dialoge waren nicht wie gewohnt scharfzüngig, sondern mit sehr viele Wiederholungen zu vorhersehbar.

Den nächsten Band werde ich noch lesen und hoffe dann auf mehr Spannung,

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.11.2022
Tschischwitz, Heiko von

Die Welt kippt


ausgezeichnet

Heiko von Tschischwitz hat mit "Die Welt kippt" einen aufrüttelnden Roman über den alle betreffenden Klimawandel geschrieben. Der Autor selber gründete LichtBlick, den ersten und größten Ökostromanbieter Deutschlands. Beruflich ist er seit 25 Jahren im Bereich Klimaschutz und erneuerbare Energien unterwegs.

Tessa, eine der Proatgonistinnen brennt für den Klimaschutz und schon im Prolog wird mir als Leser klar wie sehr und was sie bereit ist dafür zu opfern.
Auf einer Veranstaltung wird sie mit der Investorin Shannon O’Reilly konfrontiert, die für sie auf der anderen Seite steht. Investiert sie doch Millionen in für Tessa Klima schädliche Projekte. Bei einem anschließendem AUsflug kommen sich die beiden näher und tauschen sich über ihre unterschiedlichen Standpunkte aus.
Eine große Rolle in dem Roman, der für mich eher wie ein Thriller ist, spielt China und der Quantencomputer.
Angesiedelt ist das Buch zeitlich in der sehr nahen Zukunft, was das Ganze noch ein Stück weit beklemmender macht.

Der Autor hat ein großes Hintergrundwissen und setzt dies an manchen Stellen auch beim Leser voraus. Einige Sachverhalte musste ich erst einmal nachlesen um deren Wichtigkeit zu verstehen. Due Thematik ist mhr als aktuell und erschreckend wie wenig doch von der Regierung, aber vor allem von jedem Einzelnen gegen die Klima Katastrophe unternommen wird. Ist Verzicht wirklich so schwer geworden.

Mich hat der Buch von der ersten Seite an gepackt, informiert und mitfiebern lassen. Ein Aufklärungsbuch mit ausreichend Spannungseffekten, die die Längen aufwiegen konnten.

Bewertung vom 01.11.2022
Haughton, Emma

The Dark


ausgezeichnet

Die Ärztin Kate North, will nach einem schweren Schicksalsschlag vor ihren Erinnerungen fliehen undbewirbt sich als Notfallärztin auf der UN Forschungsstation in der Arktis. Ihr Vorgänger Jean-Luc ist bei einer Expedition im Eis ums Leben gekommen.

Eine kurze Zeit lang gibt es auf und in der Station noch etwas Tageslicht-doch dann kommt für Monate die ewige Dunkelheit des Eises.
Irgendetwas läuft schief auf der Station, und Kate kommen erste Zweifel an dem Unfalltod ihres Vorgängers. Wem kann sie noch vertrauen? Ist ein Mörder unter ihnen?

Emma Haughton konnte mich mit ihrer atmosphärischen Beschreibung der Arktis und der Härte des Lebens auf der Station von der ersten Seite an gefangen nehmen. Die verschiedenen Charaktere in der Geschichte waren für mich sehr realistisch beschrieben mit ihren Stärken und Schwächen. Die Situation in der Station wurde bildlich so stark ausgeschmückt, dass die Enge, die fehlende Privatssphäre äußerst bedrückend wirkte.

Kate als Protagonistin, hat mir auf der einen Seite sehr gut gefallen, war mir in manchen Situationen jedoch aufgrund ihres Traumas zu labil.

Ein spannender Thriller, der mich überzeugen konnte.

Bewertung vom 25.10.2022
Dröscher, Daniela

Lügen über meine Mutter


ausgezeichnet

"Lügen über meine Mutter" der Autorin Daniela Dröscher ist ein Buch, welches mich lange und anhaltend bewegt.

In den 80-iger Jahren, ein Familienleben im Hunsrück. Geschildert wird dies aus der Sicht der kleinen 6-jährigen Ela, die mit ihren Eltern und den Großeltern in einem kleinen Dorf lebt. Sie steht zwischen ihren Eltern, einem Vater, der sein ganzes Versagen in allen Lebenslagen auf die Mutter abwälzt. Sie schildert ein typisches Frauenbild in den 80-igern, in dem eine Frau gesellschaftlich noch anders betrachtet wurde. Sie arbeitet, macht nebenher ein Sprachendiplom, kümmert sich um die kranke Großmutter und macht es ihrem Mann, der unter massiven Minderwertigkeitskomplexen leidet, niemals recht. Ihr Gewicht, welches mit jeder zusätzlichen Belastung nach oben steigt, nutzt er als Aufhänger für seine Tyrannei. Dennoch, oder gerade deshalb entwickelt die Mutter eine ungeahnte Stärke.

Selten habe ich bei einem Buch so oft schlucken müssen, wie bei "Lügen über meine Mutter". Eine Familienkonstellation, wie sie auch heute noch häufig anzutreffen ist, erzählt mit den Augen eines Kindes, welches manches nicht zuordnen kann und bei vielem die ungesagten Dinge viel besser versteht als so mancher Erwachsener.

"Lügen über meine Mutter" ist nmit das beeindruckenste Buch, welches ich dieses Jahr gelesen habe.