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Lerchie
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H.

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Insgesamt 1390 Bewertungen
Bewertung vom 28.07.2025
Caspian, Hanna

Schwestern des brennenden Himmels


sehr gut

Informativ und spannend

In Potsdam wird 1945, kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, das Schicksal der Welt verhandelt. Churchill, Truman und Stalin ringen auf Schloss Cecilienhof um Einigkeit und währenddessen riskiert ein britisches Mitglied der Delegation die Aufdeckung ihrer Identität. Ann Miller ist nicht das was sie zu sein scheint. Und sie muss unbedingt in den russischen Bezirk gelangen. Dort hat sie damals ihre Cousine zurückgelassen, und sie empfindet das als bitteren Verrat, den sie begangen hat. Hilfe bekommt sie von einem amerikanischen Soldaten, ausgerechnet, denn er hat Gründe die Deutschen zu hassen. Nie darf Jackson herausfinden, wer Ann ist, und dann entwickelt sie auch noch verbotene Gefühle für ihn.
Die Konferenz in Potsdam, ein gebrochenes Versprechen, eine unmögliche Liebe in einer zerstörten Welt. Ein Stück deutscher und europäischer Geschichte.



Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es kam mir zu Anfang etwas langatmig vor, jedoch musste wohl auch das gelesen werden um das Folgende zu verstehen. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Da man nur so nach und nach, etwas über Anns angeblichen Verrat erfuhr, war ich ab und zu etwas ungeduldig. Wobei Ann noch nicht mal was dafür konnte, also war es für mich auch kein Verrat. Ann war mit ihren Eltern, sie war gerade mal 12 Jahre alt, aus Deutschland ausgewandert, man kann sogar sagen geflohen, und sie landeten dann letztendlich in England. Ann hat sich ja, wie schon dem Klappentext zu entnehmen ist, in Jackson verliebt und der hasst alle Deutschen. Doch wie sollte er ihr dann helfen? Und würde er dies überhaupt tun? Man erfährt in diesem Buch so einiges, z. B., dass wohl alle Deutschen über einen Kamm geschoren wurden. Die Alliierten konnten sich wohl nicht vorstellen, dass manche ich möchte sogar sagen viele Deutsche nur wegen des Überlebens nicht widersprochen haben. Denn sagte man etwas gegen das Regime, landete man oft gleich im KZ. Und das bringt mich darauf, dass das Buch zwar ein gutes Ende nahm, es für mich jedoch immer noch ein offenes Ende war. Da die Autorin nicht weiterschrieb und es auch kein zweites Buch gibt, denn es ist ein Einzelband, fehlt mir definitiv ein Epilog. Ich weiß nicht, ob alles so geklappt hat, wie Ann sich das vorstellte und das fehlt mir einfach und gibt Sternabzug. Trotzdem hat mir das übrige Buch ganz gut gefallen und mit einem Epilog hätte ich fünf Sterne gegeben, so gibt es eine Leseempfehlung, aber eben nur vier Sterne.

Bewertung vom 28.07.2025
Casell, Pia

Sommer auf Sizilianisch (eBook, ePUB)


sehr gut

Liebenswert und interessant

In diesem Buch wird erzählt, wie eine Journalistin auf Recherchereise in Sizilien zurück zu ihren Wurzeln findet.
Helene, ihres Zeichens Journalistin, hat immer versucht ihre italienische Abstammung zu verheimlichen. Zu oft ist sie deswegen gehänselt worden. Doch nun soll sie zur Recherche fit ein Magazin nach Sizilien reisen. Es soll über das kulinarische Erbe der Insel berichtet werden. Mit Blick auf eine eventuelle Beförderung reist sie in das kleine Städtchen Castelbuono. Es erwarten sie dort ein erfreuter Bürgermeister eine schräge Wohngemeinschaft und der attraktive Pasticciere Gaetano, der ihre Überzeugung sehr ins Wanken bringt.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Das Buch fing damit an, dass Helenes Chef, Chefredakteur des Magazins, sie als seine Nachfolgerin vorgeschlagen hat. Und Helene wollte mit dem Beitrag wohl auch beweisen, dass sie dafür geeignet ist. In Sizilien wurde sie freundschaftlich empfangen, obwohl es dem Sohn des Bürgermeisters anfangs gar nicht recht war, sich um sie kümmern zu müssen. Helene war mit zwei Kollegen und einer Fotografin nach Sizilien gekommen, jedoch hatte jeder an einem anderen Ort zu recherchieren. So bemerkte sie auch nicht bzw. erst am spät, was sich der Kollege letztendlich geleistet hat. Was er getan hat, das verrate ich hier natürlich nicht, denn ich will ja nicht spoilern. Ich sage nur so viel, dass ich nicht darauf gekommen wäre. Und herausfinden muss das der geneigte Leser selbst. Das Buch ist schöne geschrieben. Es hat auch etwas von einem Liebesroman. Es war sehr interessant und auch spannend. Das Glossar am Ende finde ich gut. Ich habe das Buch gerne gelesen und es gefiel mir gut. Von mir eine Leseempfehlung sowie vier Sterne.

Bewertung vom 20.07.2025
Maar, Paul

Das Sams wünscht sich einen Drachen


ausgezeichnet

Schönes Erstleserbuch

Ein Erstleseabenteuer mit dem frechen Sams. Papa Taschenbier ist auf Arbeit, das Sams langweilt sich. Da wünsche es sich von Herrn Taschenbiers Wunschmaschine einen Drachen, den es auf der Wiese vor dem Haus steigen lassen will. Doch dann steht da vor ihm ein lebendiger Drache. Das gibt jede Menge Chaos, bis das Sams auf dem Hausdach landet. Frau Rotkohl ruft die Feuerwehr, doch ob das gut geht?

Meine Meinung
Ein Buch für Leseanfänger aufbereitet und mit Rätseln versehen. Swe Klett-Verlag erstellt dazu Unterrichtsmaterial.
Das Buch liest sich sehr schön. Man erfährt, wie das eigentlich ungehorsame Sams von der Wunschmaschine statt eines Papier- bzw. Stoffdrachen einen echten lebendigen Drachen bekommt. Und am Ende vom Lied erfährt natürlich Frau Rotkohl von dem Tier, das sie nicht im Haus haben will. Zum Glück fällt dem heimgekehrten Herrn Taschenbier eine Lösung ein. Auf den letzten Seiten des Buches gibt es dann noch Rätsel zu lösen und Bastelanleitungen. Auch die Illustrationen sind sehr schön gestaltet. Es ist ein wunderbares Buch für Kinder ab sechs Jahren, das auch noch zu Kreativität anregt. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

Bewertung vom 02.07.2025
Maier, Verena

Gwin und das Herz des Drachen (Band 1) (eBook, ePUB)


sehr gut

Gwins Geheimnis

Als Gwin von einem schwarzen Kater auf einer Parkbank angesprochen wird, sehr unhöflich noch dazu, ist sie perplex. Er lädt sie in den Zauberladen von Madame Manou ein. Das ist ein verborgener Ort und Gwin ist sofort begeistert, denn hinter der Tür trifft sie auf singende Kessel, sprechende Flammen und viele andere Wesen. Und ganz tief im Herzen des Ladans lauert ein Geheimnis, das unbedingt entdeckt werden muss.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, zumal es ja auch ein Kinderbuch ab dem Alter on 9 Jahren ist. Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Vor allem natürlich in Gwin, die, als sie von ihren Eltern der Obhut ihrer verhassten Tante Edith übergeben wurde, ausgerissen ist. Denn Tante Edith wollte sie sich nicht schon wieder antun. Der sprechende Kater auf der Parkbank führt sie in Madame Manous Zauberladen und Gwin ist glücklich dort. Doch dann findet sie im Keller etwas, das Madame Manou nicht gefallen würde du sie verheimlicht ihr den Fund., ja, sie belügt sie sogar. Was dann allerdings passiert, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Am Ende habe ich mich gefragt, was wohl geschehen wäre, hätte Madame Manou Gwins Geheimnis gekannt. Das Buch ist wie gesagt, ein Kinderbuch, das bemerkt man auch an dem Schreibstil, aber das ist gut so. Es ist spannend geschrieben, hat mich auch gefesselt und gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie vier Sterne.

Bewertung vom 01.07.2025
Lagrange, Pierre

Verlorene Provence / Commissaire Leclerc Bd.12 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Wo ist das Motiv?

In Cannes finden die glamourösen Filmfestspiele statt, während im Hinterland der Provence ein Remake des Klassikers „Die Mörderischen“ gedreht wird. Da wird einer der Hauptdarsteller vor laufender Kamera erschossen. Der pensionierte Commissaire Albin Leclerc mogelt sich mit seinem Mops Tyson in die Ermittlungen. Es gibt viele Verdächtige und viele haben ein Motiv. Eifersüchtige Schauspieler, der rivalisierende Regisseur, der undurchsichtige Produzent. Da geschieht ein weiterer Mordanschlag und es ist klar: Der Killer am Set ist noch lang nicht fertig…

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen und ich bin gut in die Geschichte hineingekommen. Auch in die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In die Todesschützin, die bei einem Testlauf für eine Filmszene auf den Hauptdarsteller schießen sollte. Sie war zumal auch nur ein Ersatz, weil das Original in der Maske war. Es stellt sich die Frage, wie die scharfe Munition unter die Requisiten geraten ist. Und warum ausgerechnet der Hauptdarsteller? Albin bekommt das natürlich wieder mal mit und mischt sich gleich ein. Ein weiterer Mordanschlag wird verübt, doch wo ist der Zusammenhang? Haben die beiden Hauptdarstellerinnen etwas damit zu tun? Doch beide waren zu dem Zeitpunkt nicht am Set. Und die Schützin war dies eben nur durch Zufall. Es geht hin und her, bis Albin eine Erleuchtung hat, doch welche, das verrate ich hier natürlich nicht, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Das Buch war wieder, wie von diesem Autor gewohnt, spannend. Es hat mich gefesselt und auch gut unterhalten. Von mir eine Leeempfehlung sowie fünf Sterne.

Bewertung vom 25.06.2025
Williamson, S. F.

Die Sprache der Drachen (eBook, ePUB)


gut

Enttäuschend

London im Jahr 1923. Der Frieden zwischen den Menschen und den Drachen hält nun seit fünfzig Jahren, doch wird er zunehmend brüchig, denn immer mehr Menschen protestieren gegen das Klassensystem. Und Das ist die Grundlage für den Friedensvertrag. Vivien Featherswallow ist entschlossen sich an die Regeln zu halten. Sie will an der Akademie für Drachensprache aufgenommen werden um ihrer kleinen Schwester Ursa das Abrutschen in die unterste Klasse zu ersparen. Doch da werden ihre Eltern eines Tages verhaftet und ihre Welt bricht zusammen. Sie kann sie nur durch einen mysteriösen Job in Bletchley Park, wo sie die Sprache der Drachen entschlüsseln soll, retten. Doch je mehr sie lernt, desto klarer wird ihr, dass alles eine Lüge ist.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch wenn ich gut in die Handlung hineingekommen bin, mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen konnte und dachte es würde ein spannendes Buch werden, wurde ich enttäuscht. Viviens Mutter war aus Bulgarien geflohen, weil die bulgarischen Drachen praktisch das ganze Volk ausgelöscht hatten. Die Mutter ist als einzige entkommen. Auch sah es am Anfang so aus, als würde das Buch wirklich spannend werden. Dann passierte etwas, was im Moment spannend war, jedoch in der Folge für mich regelrecht langweilig wurde. Sogar als Vivien in Gefahr geriet. Erst als sie herausfand, was sie eigentlich herausfinden sollte, wurde es spannender. Sie geriet in ein Dilemma, denn würde sie der Premierministerin sagen, was sie wissen will, würde sie vermutlich die Drachen vernichten aber, angeblich, ihre Familie retten. Und ihre Freunde? Was würde mit diesen passieren? Verrät sie jedoch nichts, ja was dann? Auch sind manche der handelnden Personen nicht das, was sie zu sein vorgeben. Am Ende geht es dann ganz schnell und doch befriedigt mich dieses Ende nicht. Gibt es etwa noch einen zweiten Teil? Da das Buch für mich erst spät spannend wurde, am Anfang, wie gesagt, fast langweilig war, kann ich hier nur drei Sterne vergeben.

Bewertung vom 12.06.2025
Simon, Teresa

Zypressensommer


ausgezeichnet

Auf Nonos Spuren

Julia Matthiesen ist Goldschmiedin und reist zum ersten Mal in die Toskana. Dort in Lucignano in der Toskana gefällt es ihr sofort, außerdem stammt ja auch ihr Nonno von hier. Seine Familie hat Oliven angebaut, doch über seine Vergangenheit hat er nie gesprochen. Julia wandelt auf den Spuren ihres Großvaters und wird dabei von dem attraktiven Matteo unterstützt. Ihre Suche führt sie in die 40er Jahre. Zeit der Resistenza, als italienische Partisanen gegen die Faschisten kämpften. Sie führt zu zwei Brüdern, Vito und Gianni , und zu einer tragischen Liebesgeschichte…

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, die auf zwei Zeitebenen spielt. Zum einen Ende der neunziger Jahre, zum anderen in den letzten Kriegsjahren ab 1943. Ich konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Gianni Conti musste praktisch als italienischer Zwangsarbeiter (auch wenn die anders genannt wurden, aber im Grunde waren sie nichts anderes) in Hamburg arbeiten. Er hatte es zum Glück noch einigermaßen gut getroffen was seine Arbeit betraf. Die Nazis gingen sehr brutal mit den Italienern um. An der Arbeitsstelle wurde er jedoch geschätzt. Aber das nützte ihm eben nur dort etwas. Im Lager ging es ihm genauso schlecht wie allen anderen. Giulias Mut hätte ich wohl nicht gehabt. Und Anna, seine kleine Schwester war wohl zu mutig, obwohl sie nicht durfte, denn sie war ja noch viel zu jung. Ich habe vieles gelesen, was ich vorher nicht wusste. Uns hatte in der Schule damals keiner beigebracht, dass die Italiener zu den Alliierten übergegangen waren, was ich ihnen nicht verübeln kann. Den die beiden Staatschefs von Italien und Deutschland standen sich in nichts nach. Und der italienische ist wohl von den Alliierten gefangen gesetzt worden und daher konnten die Italiener diesen folgen. Und von Massakern in italienischen Dörfern habe ich auch zum ersten Mal etwas gehört bzw. gelesen. Ich weiß, dass die Autorin gut recherchiert und von daher bin ich ihr dankbar, dass ich auf diese Weise über einen Teil des zweiten Weltkrieges aufgeklärt worden bin. Das Ende war nicht unbedingt überraschend, denn damit hatte ich gerechnet. Ich wusste nur nicht wie bzw. wer es war. Das hört sich jetzt mysteriös an, aber der geneigte Leser wird es verstehen, wenn er das Buch gelesen hat. Auf jeden Fall gefiel mir das Ende ausnehmend gut und im empfehle dieses spannende und fesselnde Buch gerne weiter, denn es hat mich auch noch gut unterhalten. Von mir fünf Sterne.

Bewertung vom 10.06.2025
Hellberg, Amanda

Rosenlund - Ein Sommer der Geheimnisse


gut

Was ist passiert?

Es ist endlich Sommer in Schweden und Helena und Tom laden zum jährlichen Sommerfest ins Hotel Rosenlund ein. Auch ihre engste Freundinnen Anna, Kim und Nadja sind zugegen. Doch dann taucht ein Gast auf, dem Anna lieber4 nicht begegnet wäre. Allerdings wird dieser nach dem Fest als vermisst gemeldet und Daniel, der mit Anna befreundet ist, ermittelt. Sie sind sich in den letzten Wochen nähergekommen. Alle vier Freundinnen haben an dem Abend Dinge getan, über die sie nicht sprechen möchten…

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Ich bin auch relativ gut hineingekommen. Es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Doch fand ich das Buch auf den ersten etwa 150 Seiten, ja ich möchte fast sagen, langweilig. Es passierte kaum etwas. man merkte nur, dass jeder der vier Freundinnen irgendein Geheimnis hatte, über das nur wie um den heißen Brei gesprochen wurde. Gut, es ist natürlich richtig, nicht alles am Anfang zu verraten, aber in dem Fall war die Herumrederei einfach nur nervig, zumindest für mich. Am Ende gab es ein Happyend, doch etwas wurde weiter im Dunkeln gelassen. Was das war, kann ich hier nicht verraten, denn dann würde ich spoilern. Aber der geneigte Leser wird nach dem Lesen des Buches wissen, was ich meine. Es ist nicht ersichtlich, ob es eine Fortsetzung, sprich ein zweites Buch geben wird, was man aufgrund des Titels vermuten könnte. Da mich das Buch jedoch bis fast zur Hälfte gelangweilt hat, und erst dann die nötige Spannung aufkam, kann ich es nur bedingt weiterempfehlen und vergebe auch nur drei Sterne. Für vier hat es meine Ansicht nach leider nicht gereicht.

Bewertung vom 21.05.2025
Hamilton, Henrietta

Mord auf Westwater Manor / Ein Fall für Sally und Johnny Bd.2


ausgezeichnet

Gerade noch lesenswert

Das Landgut der Familie Thaxton liegt zwischen den Hügeln der englischen Country Side. . Das Buchhändlerpaar Sally und Johnny entdecken dort in der Bibliothek fragwürdige Fälschungen von seltenen Erstausgaben. Der Gutsherr , sehr zum Leidwesen seiner Nachbarn, eine große Farm errichtet, den Fluss durch einen Damm gestaut und wird in eine hitzige Debatte verwickelt. Dann wird Sir Mark leblos aufgefunden. Jemand hat ihn mit einem präzisen Schlag ermordet. Sally und Johnny entwirren in ihrem 2. Fall die Verstrickungen und kommen dem Mörder bedrohlich nahe. Er könnte noch auf Westwater Manor sein und ein zweites Mal zuschlagen.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich nicht ganz so leicht lesen, denn die vielen Erklärungen, wer wann, was und wie getan hat, oder getan haben könnte, waren oft etwas verwirrend und chaotisch. Man kann sehr leicht den Überblick verlieren. Trotzdem war ich in der Schichte bald drinnen, auch wenn ich mich gefragt habe, war das jetzt wieder soll, wenn erneut eine seitenlange und langwierige Erklärung auftauchte. Unbedingt überrascht war ich von dem Ende nicht. Denn diese Person hatte ich im Visier. Sympathisch waren mir Sally und Johnny, die alles versuchten um zu helfen und den Mörder zu finden. Wie gesagt, war ich nicht sehr überrascht von diesem, fand das Buch jedoch trotzdem noch spannend, auch wenn mir der Überblick ab und zu abhandenkam. Es hat mich trotzdem etwas gefesselt und auch leidlich gut unterhalten. Wen solch ewiglangen Monologe über diese oder jene Person, die der Mörder sein könnte- oder auch nicht – nicht stören, dem empfehle ich es gern weiter. Von mir jedoch gerade noch 4 Sterne.

Bewertung vom 20.05.2025
Fuchs, Felicitas

Die Akte Schneeweiß


ausgezeichnet

Wo ist Opa?

1963 macht Katja Schilling in einfachen Verhältnissen auf. Sie möchte gern Ärztin werden, doch nur ihr Opa glaubt an sie. Eines Tages verschwindet er einfach und sein Name darf in der Familie nicht mehr genannt werden. Katja bleibt mit ihren Fragen allein. Ein paar Jahre später erfährt sei etwas, das alles erschüttert.
1936 beginnt Mathilde Schneeweiß ihre Arbeit als Sprechstundenhilfe. Bei Dt. Bönisch. Sie verliebt sich in ihn und wird in ein gefährliches Unterfangen hineingezogen. Sie helfen Frauen in Not, aber das bleibt nicht unbemerkt. Mathilde muss eine Entscheidung treffen, die sie das Leben kosten könnte. Doch der Kampf für die Frauen muss weitergehen.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten störten meinen Lesefluss. In die Geschichte, die auf zwei Zeitebenen aufgebaut ist, bin ich gut hineingekommen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Eine der Zeitebenen spielt ab 1936, die zweite ab dem Jahr 1963. 1936 eine Zeit mit vielen Schrecken. Mit Folter und Tod für die, die dem Nazi-Regime nicht passten. Mit Menschen die anderen halfen und die, wurden sie erwischt, dafür bestraft wurden, oft oder sogar meistens mit dem Tod. Um mit Menschen die auch dafür sorgten, dass diese Taten den Alliierten bekannt wurden, die dabei ein hohes Risiko eingingen. Aber auch wieder Menschen die aus Angst vor Repressalien in Form von Bedrohung der Freunde, der Familie Dinge taten, die sie gar nicht wollten. Später, in den 60ern, konnten die Frauen, sobald volljährig, selbst über sich entscheiden. Doch leicht geriet man an den falschen Mann. Das Buch ist sehr interessant, spannend und hat mir gefesselt. Ich erlebte mit Katja und Heidi, ihrer Schwester Höhen und Tiefen. Es hat mich sehr gut unterhalten und erhält daher eine Leseempfehlung sowie 5 Sterne.