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Benutzername: Mariposa
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Bewertungen

Insgesamt 18 Bewertungen
12
Bewertung vom 13.08.2016
Schwestern bleiben wir immer
Kunrath, Barbara

Schwestern bleiben wir immer


weniger gut

Der Roman über die Vergangenheit zweier ungleicher Schwestern schildert die Suche nach dem Geheimnis ihrer verstorbenen Mutter Ines, die nicht gerade viel hinterließ. Unter ihren Habseligkeiten ein Brief, der alles was die Schwestern Katja und Alexa über ihre Herkunft und ihr eignes Leben wissen, auf den Kopf stellt und ein heilloses Durcheinander hinterlässt...

Chaos ist es auch, was die Gegenwart der Schwestern bezüglich Familienleben und Liebe, dominiert.

Ein Roman mit Herz, Situationskomik, Tragik und viel Drama...

Bewertung vom 19.06.2016
Die Canterbury Schwestern
Wright, Kim

Die Canterbury Schwestern


gut

Che de Milan, Tochter einer sehr exentrischen und ungewöhnlichen Frau, reist aus den Staaten nach Großbritannien, um dort den letzten Wunsch ihrer kürzlich verstorbenen Mutter zu erfüllen: Ihre Asche auf dem Pilgerweg nach Canterbury bei sich zu tragen und in der Kathedrale zu verstreuen.

Eigentlich, so scheint es am Beginn der Reise, hat sie absolut keine Lust sich auf ihre Wegbegleiterinnen einzulassen und möchte auch nicht pilgern, geschweige denn die Geschichten der anderen hören oder gar ihre eigene zum Besten zu geben.
Doch dann kommt alles ganz anders und Che fühlt sich nicht wie auf einer Reise sondern bereits angekommen...

Zunächst hielt ich es für einen klassischen Frauenroman, "leichte Kost" , so dachte ich, aber der Roman von Kim Wright entpuppte sich schließlich als eine unterlhaltsame und auch bewegende Geschichte, mit mehrschichtigen Charakteren und einigen Überraschungen!

Bewertung vom 06.04.2016
Eine Therapie für Aristoteles (Restexemplar)
Sumner, Melanie

Eine Therapie für Aristoteles (Restexemplar)


ausgezeichnet

Aristoteles, von allen aber Aris genannt, ist 12einhalb und ein Mädchen.
Als ältere Schwester und Tochter einer verwitweten alleinerziehenden Mutter, hat sie alle Fäden in der Hand, wenn es darum geht, ihren Bruder Max zu erziehen, ihre Mutter Diane zu verkuppeln, oder das ganze normale Familienchaos zu organisieren. Nebenbei pflegt sie auch noch Kontakt zu ihrem verstorbenen Vater, der die Familie als Geist"heimsucht" und schonmal alle Glühbirnen durchbrennen lässt, zu ihrem Verlobtem Billy Starr III und schreibt, als Ersatz für eine Therapie, einen Roman in 30 Tagen...

Der (Jugend-)Roman "Eine Therapie für Aristoteles" von Melanie Sumner besticht durch Herzenswärme, skurril-abgedrehte Charaktere und die Ehrlichkeit einer Vorpubertierenden.

Mit viel Witz und einem Hauch Sarkasmus hat die Autorin es geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen und einen Roman zu veröffentlichen, der mich mitgerissen hat, wie es schon lange kein Buch mehr tat, und bei dem es schade war, als er dann ausgelesen war:
Selten habe ich derart lebendige und vielschichtige Charaktere kennengelernt und dennoch ist das Buch keineswegs an den Haaren herbeiphantasiert, sondern besticht auch durch außergewöhnliche Tiefgründigkeit und Verweise aufandere Werke hochwertiger Literatur.

ich denke dieses Buch wird bei seinen Lesern entweder vollkommenen Anklang oder gnadenlose Ablehnung finden.
ich jedenfalls finde es ganz ausgezeichnet !

Bewertung vom 16.02.2016
Düsterbusch City Lights
Kühne, Alexander

Düsterbusch City Lights


gut

Düsterbusch: ein kleines Dorf in der DDR, ein Kaff.
Anton macht seinem Nachnamen alle Ehre, denn vor allem Kummer ist es, den er seinen, für das System vorbildlichen, Eltern bereitet.

Gefangen in einem Kaff in dem nichts los ist, nachdem auch noch die Zentrale, einziger Treffpunkt für junge Musikliehaber und jugendliche Rebellen und Blueser, geschlossen wird.

Pech für Anton dessen Lebensziel darin besteht, etwas anderes zu schaffen und das blühende Großstadtleben Berlins, einer pochenden Metropole, nach Düsterbusch zu holen, Konflikte und Ärger vorprogrammiert..

"David Bowie spielt hier nicht, Anton" , "doch..irgendwann schon !" all seinen pubertären Ehrgeiz setzt der Protagonist darein etwas Großes zu schaffen und bleibt letztlich für alle um ihn herum und sich selbst ein engagierter Versager, der mit dem System der DDR nicht klarkommt, sich in Tagträume verliert und dabei alles ruiniert...

ein Roman mit autobiographischen Zügen, der durch skurill-bizarre Charaktere und Bgegnungen besticht, aber einiges an Charme durch seine unverblümten Kraftausdrücke und Vulgären Sexszenen einbüßt.

Bewertung vom 25.03.2015
Das Bootshaus an den Klippen
Glanville, Kate

Das Bootshaus an den Klippen


gut

in tiefster Trauer über den tragischen Verlust ihres Liebhabers, wie es schien die Liebe ihres Lebens obwohl gleichsam verheiratet, sucht Phoebe Zuflucht am Ort ihrer Kindheit, im Töpferatelier ihrer Großmutter an den rauen Klippen der irischen Westküste.

Dort angekommen begegnet sie allen möglichen verschiedenen Charakteren, schließt Freundschaften und hat eine Begegnung mit dem Schicksal...

Sie deckt das Geheimnis ihrer Familie auf und reist somit in die Vergangenheit, die aber Auswirkungen auf Gegenwart und Zukunft hat.

wie wird es in Phoebes Leben weitergehen ?

Bewertung vom 11.04.2014
Wolfsburg!
Grote, Tom

Wolfsburg!


gut

Wer hier einen klassischen Liebesroman erwartet, nun, der wird enttäuscht sein:

Tom Grotes "Wolfsburg" ist ein Roman über eine Stadt die "immerhin schön grün" ist und voller schrulliger skuriler Charaktere.

Der Roman ist herrlich ironisch und bringt auch einen Hauch von Sarkasmus mit sich, wenn es da z.B.um das einmalig schöne "RathausHaus" geht oder auch um Kamikazeschneeflocken...

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