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Benutzername: JaneF.
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Danksagungen: 9 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 26 Bewertungen
Bewertung vom 07.04.2013
Verloren / House of Night Bd.10
Cast, P. C.; Cast, Kristin

Verloren / House of Night Bd.10


gut

Wenn ich "House Of Night - Verloren" in drei Worten beschreiben müsste würde ich sagen: melodramatisch, kitschig, overacted.
Also mal ehrlich Frau Cast, nach 10 Teilen könnte auch langsam mal Schluss sein. Ich hatte gedacht, dass der 10. Teil von House Of Night den Schluss der Serie bilden würde, aber da habe ich mich gewaltig getäuscht. Angeblich soll es sogar noch bis zum 15. Teil so weiter gehen. (Oh, Oh...)
Auch im 10. Teil von House Of Night erwarten Zoey und ihre "Streberclique" wieder haufenweise Probleme. Zwar wurde Neferet nun endlich als "böse" geoutet und Tanatos hat die Leitung des House Of Night in Tulsa übernommen, doch Neferet lässt sich davon natürlich noch lange nicht kleinkriegen. Während sie die Menschen in Tulsa praktisch einer Gehirnwäsche unterzieht und nebenbei auch noch Zoeys Großmutter kidnapped, entdeckt Aurox eine ganz neue Seite von sich selbst. Das Gefäß, das ursprünglich eigens für Neferet erschaffen wurde, zeigt nämlich auf einmal Reue und Schuld für seine Taten...
Der 10. Teil knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an. Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt noch weiter lesen soll. Bereits nach Teil 9 hatte ich die Nase eigentlich schon gestrichen voll von der Serie, denn der war eindeutig ein Flop.
Es zieht sich alles so dermaßen in die Länge und das auch noch ohne wirklich viel Inhalt. Manchmal musste ich mich sogar ermutigen weiter zu lesen.
Was ich aber durchaus loben möchte, sind die vielen, und außergewöhnlich vielseitigen Protagonisten im Buch. Besonders Nebencharaktere, wie Aphrodite oder auch Kramisha, haben es mir besonders angetan. Dass das Buch aus vielen verschiedenen Perspektiven, unter anderem auch Aphrodites, geschrieben ist, mischt die ganze Geschichte ein wenig auf und gibt dem Ganzen erheblich mehr Pepp.
Ich wäre den Autoren aber durchaus dankbar, wenn dafür ein bisschen weniger Zoey in dem Buch vorkäme. Zoey ist die Hauptprotagonistin in "House Of Night" und nervt mich einfach nur noch. Am Anfang fand ich sie noch ganz ok, aber im Laufe der Bücher, fällt es mir persönlich immer schwerer, mich in sie hinein zu versetzen. Es gab selten eine Hauptprotagonistin, die mich so sehr gestört hat wie sie. Zoey ist launisch, melodramatisch und mir einfach ganz und gar unsympathisch.
Nebencharaktere wie Damien, Kalona oder Rephaim sollten stattdessen viel mehr hervorgehoben werden. Trotzdem gefiel mir, dass ich auch über sie, wieder eine Menge erfahren konnte. Während sich nämlich viele der Charaktere im Buch sichtbar weiterentwickeln, bleibt zum Beispiel Zoey scheinbar ganz und gar in ihrer Entwicklung stehen.
Trotz der vielen Mängel, die an dem Buch sehe, ist es alles in allem doch eine gute Fortsetzung geworden. Durch die wunderschöne Kulisse Tulsas und die kreativen Protagonisten, wurde eine magische und spannende Atmosphäre geschaffen.

Schreibstil:
Auch der zehnte Teil von House Of Night wurde wieder aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Zwar ist Zoey ganz offensichtlich die Hauptprotagonistin, doch es gab auch noch viele andere Perspektiven von anderen Charakteren aus denen die Handlungen geschildert wurden. Das Buch ist nicht sehr anspruchsvoll geschrieben und lässt sich meist flüssig lesen. Mein einziger Mängel am Schreibstil: Es gab ein paar Stellen an denen ich nicht wusste wer jetzt gerade spricht und diese musste ich auch mehrmals lesen.

Fazit:
Insgesamt war der 10. Teil von House Of Night ziemlich durchschnittlich. Es hatte seine Höhen und Tiefen, war nicht übermäßig spannend und es gab auch irgendwie nur eine einzige Handlung. Viel mehr hatte ich allerdings auch nicht erwartet. Empfehlenswert? Für alle House Of Night - Fans: Ja, der 10. Teil gehört einfach dazu und wer von euch möchte bitte nicht wissen wie der Krieg ausgeht.

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8 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 30.03.2013
Den Tod im Griff / Numbers Trilogie Bd.3
Ward, Rachel

Den Tod im Griff / Numbers Trilogie Bd.3


ausgezeichnet

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Es ist nun zwei Jahre her, dass London von einem gigantischen Erdbeben erschüttert wurde. Adam und Sarah versuchen so gut wie möglich zu überleben, denn darum geht es nun nur noch; ums Überleben. Die Stadt liegt in Trümmern, es gibt kaum genug Nahrungsmittel, und die wenigen Überlebenden hausen im Wald oder in Zelten auf der Straße. Als wäre das nicht schon schlimm genug, scheint sich jetzt auch noch die Regierung für Adam zu interessieren und nötigt ihn mehr oder weniger dazu mit ihnen zusammenzuarbeiten. Zudem scheint auch Mia übernatürliche Fähigkeiten zu haben. Und warum flimmert ihre Zahl wenn Adam in ihre Augen blickt?

Mir persönlich hat der dritte Teil von Numbers am besten gefallen. Obwohl ich den ersten Band nicht so berauschend fand, habe ich den zweiten und den dritten dann auch noch gelesen und war, ehrlich gesagt, sehr positiv überrascht. Der zweite Band hat mir ja schon gut gefallen, aber der Dritte ist wirklich überragend. Die Triologie hat sich also wirklich hochgearbeitet in meinem Ansehen. Was mir an diesem Teil so gefällt ist dass das Buch viel abwechslungs-und facettenreicher geschrieben ist. Es passiert zudem auch viel mehr, sodass das Buch fast durchgängig spannend ist.
Die Protagonisten sind sehr vielseitig und schön ausgearbeitet. Wie im zweiten Teil wird auch hier, die Geschichte aus Adams und Sarahs Perspektive erzählt. Für den Leser ist das eine tolle Ergänzung und auf jeden Fall ein Spannungsplus. Adam ist vom Typ her sehr impulsiv und immer zappelig. Er kann kaum stillsitzen und wenn er sitzt wippt ständig sein Fuß. Entscheidungen trifft er daher auch mal aus dem Bauch heraus. Sarah dagegen ist eher die Ruhige, Überlegende. Sie wägt ihre Enscheidungen genau ab auch mit dem was sie tut und sagt ist sie eher vorsichtiger. Durch ihre kritische, misstrauische Art fällt es ihr schwer Menschen zu vertrauen und Adam ist einer der Wenigen bei denen sie sich komplett fallen lassen kann.
Speziell bei diesem Buch gefiel mir außerdem, dass es viele unvorhersehbaren Wendungen gab. Ich für meinen Teil mag es nämlich gar nicht nicht, wenn man sich schon am Anfang eines Buches denken kann wie es ausgeht, und darum braucht man sich in diesem Buch keine Sorgen machen. Gerade wenn du denkst du weißt was jetzt als nächstes kommt (von wegen Happy-End) und so, wirst du wieder komplett mit der nächsten Wendung überrascht.
Mir gefiel auch dass das Buch obwohl es eine Dystopie ist, sehr realistisch geschrieben ist. Das heißt, es gibt kein kitschiges "...und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende", sondern ein sehr gut gelungenes Ende dass einen Neuanfang verspricht (ja da muss man erstmal drüber nachdenken).
Im Gesamten lässt sich sagen dass das Buch ein sehr spannendes, realistisches und bewegendes Jugendbuch ist. Die Trilogie hatte seine Höhen und Tiefen, aber dieser finale Teil von Numbers war wirklich grandios.

Fazit:
Dieses Buch ist absolut empfehlenswert. Es ist eine tolle Fortsetzung zum zweiten Teil von Numbers und ein super Abschluss der Triologie. Das Buch ist jugendlich, spannend und auf seine Art schön.
Zur Triologie lässt sich sagen dass sie im Gesamtpaket betrachtet wirklich gut war. Der Einstieg mit dem ersten Band gefiel mir persönlich zwar nicht so gut, allerdings haben sich ja in den folgenden Büchern auch die Protagonisten geändert und somit hatte die Autorin nochmal die Chance ihre Charaktere neu zu formen und das Ruder im wahrsten Sinne des Wortes noch mal rumzureißen.

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1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.03.2013
Rubinrot / Liebe geht durch alle Zeiten - Filmausgabe Bd.1
Gier, Kerstin

Rubinrot / Liebe geht durch alle Zeiten - Filmausgabe Bd.1


ausgezeichnet

In "Rubinrot" geht es um die 16-jährige Gwendolyn, die aus heiterem Himmel erfährt dass sie eine Zeitreisende ist. Da nämlich die letzten Jahre alle davon ausgegangen sind dass Gwendolyns Cousine Charlotte das Zeitreisen-Gen besitzt ist Gwen bei ihrem ersten Sprung in die Zeit eindeutig überrascht. Nichts ahnend und vollkommen unvorbereitet muss sie sich nun ihrer Bestimmung stellen und zusammen mit dem nicht unattraktiven Gideon durch Raum und Zeit reisen.
Die Geschichte um Gwen (Gwendolyn) und Gideon ist einerseits sehr spannend und andererseits unglaublich witzig geschrieben. Ich konnte mich sofort in Gwen hineinfühlen und habe das Buch regelrecht verschlungen. Gwendolyn ist eine typische Teenagerin mit entsprechenden Problemen, nur dass sie halt auch noch ab und zu durch die Zeit reist. Gwen ist ziemlich direkt, tollpatschig und frech. Gideon sieht unglaublich gut aus, dessen er sich durchaus bewusst ist, und scheint zunächst sehr oberflächlich, arrogant, hochnäsig und ein ziemlicher Idiot zu sein. Außerdem wird er schon sein ganzes Leben lang dafür ausgebildet in die Zeit zu reisen und bekommt, seit er denken kann, Privatunterricht.
Die Protagonisten im Buch sind toll ausgearbeitet und alle individuell gestaltet. Besonders Gwedolyns Familie ist sehr außergewöhnlich und eindeutig einmalig. In einem Haus mit bis zu 9 Personen zu leben, stelle ich mir auf Dauer auch ganz schön anstrengend vor. Als dann auch noch das Zeitreisen und Gidion dazu kommen, ist Gwen also, verständlicher weise, endgültig überfordert und stürzt sich von einem ins nächste Chaos.
Im Buch gibt es darüber hinaus mehrere Handlungen. Zum einen wäre da das abenteuerliche Reisen durch die Zeit mit Gideon, und das tägliche Elapsieren in den alten Kellern von London. Zum anderen muss Gwendolyn aber auch Aufträge in der Vergangenheit erfüllen und lernen wie man sich im 19. Jahrhundert verhält. Gleichzeitig erfährt Gwen auch immer mehr über IHRE eigene Vergangenheit; und darüber, was es bedeutet, eine Zeitreisende zu sein. Geiheimnisse gibt es ebenfalls viele. Zum Beispiel über die mysteriöse Gemeinschaft der "Wächter". Warum scheinen alle außer Gwen genau Bescheid zu wissen worum es bei diesen Zeitreisen wirklich geht?
Trotz all der Gefahren und Geheimnisse die das Zeitreisen mit sich bringt, kann Gwendolyn es doch nicht lassen sich irgendwie Hals über Kopf in den hochnäsigen Gideon zu verlieben. Die Entwicklung der Beziehung von Gewendolyn und Gideon kann man als Leser unglaublich gut verfolgen und fiebert gespannt auf DEN EINEN Moment hin.
Das Buch ist spannend, zeitlos, actionreich, ironisch und romanisch geschrieben. Das Ganze nochmal verpackt mit einer Menge Humor ergibt einen phänomenalen Auftakt zu einer neuen Erfolgstriologie. Kompliment Kerstin Gier!

Der Schreibstil:
Die Geschichte wir aus der Ich-Perspektive von Gwendolyn erzählt. Es gibt am Anfang des Buches einen Prolog der aus der Vergangenheit stammt und über eine dort stattgefundene Szene berichtet. Außerdem sind am Anfang der Kapitel jeweils Sätze aus den "Chroniken der Wächter". Die Geschichte in einem flüssigen, jugendlichen Schreibstil verfasst und das Buch lässt sich dadurch leicht und locker lesen.

Fazit:
"Rubinrot" ist eine großartige Geschichte über Liebe, Zeitreisen und das turbulente leben einer 16-jährigen. Ich muss zugeben, Ich musste beim Lesen mehrmals laut lachen, weil Gwen Gedanken manchmal einfach so witzig waren! Diese Buch hat mich wirklich umgehauen und ich freue mich schon wahnsinnig auf den zweiten Teil!

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0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.03.2013
Rubinrot. Saphirblau. Smaragdgrün / Liebe geht durch alle Zeiten Bd.1-3
Gier, Kerstin

Rubinrot. Saphirblau. Smaragdgrün / Liebe geht durch alle Zeiten Bd.1-3


ausgezeichnet

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In "Rubinrot" geht es um die 16-jährige Gwendolyn, die aus heiterem Himmel erfährt dass sie eine Zeitreisende ist. Da nämlich die letzten Jahre alle davon ausgegangen sind dass Gwendolyns Cousine Charlotte das Zeitreisen-Gen besitzt ist Gwen bei ihrem ersten Sprung in die Zeit eindeutig überrascht. Nichts ahnend und vollkommen unvorbereitet muss sie sich nun ihrer Bestimmung stellen und zusammen mit dem nicht unattraktiven Gideon durch Raum und Zeit reisen.
Die Geschichte um Gwen (Gwendolyn) und Gideon ist einerseits sehr spannend und andererseits unglaublich witzig geschrieben. Ich konnte mich sofort in Gwen hineinfühlen und habe das Buch regelrecht verschlungen. Gwendolyn ist eine typische Teenagerin mit entsprechenden Problemen, nur dass sie halt auch noch ab und zu durch die Zeit reist. Gwen ist ziemlich direkt, tollpatschig und frech. Gideon sieht unglaublich gut aus, dessen er sich durchaus bewusst ist, und scheint zunächst sehr oberflächlich, arrogant, hochnäsig und ein ziemlicher Idiot zu sein. Außerdem wird er schon sein ganzes Leben lang dafür ausgebildet in die Zeit zu reisen und bekommt, seit er denken kann, Privatunterricht.
Die Protagonisten im Buch sind toll ausgearbeitet und alle individuell gestaltet. Besonders Gwedolyns Familie ist sehr außergewöhnlich und eindeutig einmalig. In einem Haus mit bis zu 9 Personen zu leben, stelle ich mir auf Dauer auch ganz schön anstrengend vor. Als dann auch noch das Zeitreisen und Gidion dazu kommen, ist Gwen also, verständlicher weise, endgültig überfordert und stürzt sich von einem ins nächste Chaos.
Im Buch gibt es darüber hinaus mehrere Handlungen. Zum einen wäre da das abenteuerliche Reisen durch die Zeit mit Gideon, und das tägliche Elapsieren in den alten Kellern von London. Zum anderen muss Gwendolyn aber auch Aufträge in der Vergangenheit erfüllen und lernen wie man sich im 19. Jahrhundert verhält. Gleichzeitig erfährt Gwen auch immer mehr über IHRE eigene Vergangenheit; und darüber, was es bedeutet, eine Zeitreisende zu sein. Geiheimnisse gibt es ebenfalls viele. Zum Beispiel über die mysteriöse Gemeinschaft der "Wächter". Warum scheinen alle außer Gwen genau Bescheid zu wissen worum es bei diesen Zeitreisen wirklich geht?
Trotz all der Gefahren und Geheimnisse die das Zeitreisen mit sich bringt, kann Gwendolyn es doch nicht lassen sich irgendwie Hals über Kopf in den hochnäsigen Gideon zu verlieben. Die Entwicklung der Beziehung von Gewendolyn und Gideon kann man als Leser unglaublich gut verfolgen und fiebert gespannt auf DEN EINEN Moment hin.
Das Buch ist spannend, zeitlos, actionreich, ironisch und romanisch geschrieben. Das Ganze nochmal verpackt mit einer Menge Humor ergibt einen phänomenalen Auftakt zu einer neuen Erfolgstriologie. Kompliment Kerstin Gier!

Der Schreibstil:
Die Geschichte wir aus der Ich-Perspektive von Gwendolyn erzählt. Es gibt am Anfang des Buches einen Prolog der aus der Vergangenheit stammt und über eine dort stattgefundene Szene berichtet. Außerdem sind am Anfang der Kapitel jeweils Sätze aus den "Chroniken der Wächter". Die Geschichte in einem flüssigen, jugendlichen Schreibstil verfasst und das Buch lässt sich dadurch leicht und locker lesen.

Fazit:
"Rubinrot" ist eine großartige Geschichte über Liebe, Zeitreisen und das turbulente leben einer 16-jährigen. Ich muss zugeben, Ich musste beim Lesen mehrmals laut lachen, weil Gwen Gedanken manchmal einfach so witzig waren! Diese Buch hat mich wirklich umgehauen und ich freue mich schon wahnsinnig auf den zweiten Teil!

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4 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.03.2013
Rubinrot / Liebe geht durch alle Zeiten Bd.1
Gier, Kerstin

Rubinrot / Liebe geht durch alle Zeiten Bd.1


ausgezeichnet

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In "Rubinrot" geht es um die 16-jährige Gwendolyn, die aus heiterem Himmel erfährt dass sie eine Zeitreisende ist. Da nämlich die letzten Jahre alle davon ausgegangen sind dass Gwendolyns Cousine Charlotte das Zeitreisen-Gen besitzt ist Gwen bei ihrem ersten Sprung in die Zeit eindeutig überrascht. Nichts ahnend und vollkommen unvorbereitet muss sie sich nun ihrer Bestimmung stellen und zusammen mit dem nicht unattraktiven Gideon durch Raum und Zeit reisen.
Die Geschichte um Gwen (Gwendolyn) und Gideon ist einerseits sehr spannend und andererseits unglaublich witzig geschrieben. Ich konnte mich sofort in Gwen hineinfühlen und habe das Buch regelrecht verschlungen. Gwendolyn ist eine typische Teenagerin mit entsprechenden Problemen, nur dass sie halt auch noch ab und zu durch die Zeit reist. Gwen ist ziemlich direkt, tollpatschig und frech. Gideon sieht unglaublich gut aus, dessen er sich durchaus bewusst ist, und scheint zunächst sehr oberflächlich, arrogant, hochnäsig und ein ziemlicher Idiot zu sein. Außerdem wird er schon sein ganzes Leben lang dafür ausgebildet in die Zeit zu reisen und bekommt, seit er denken kann, Privatunterricht.
Die Protagonisten im Buch sind toll ausgearbeitet und alle individuell gestaltet. Besonders Gwedolyns Familie ist sehr außergewöhnlich und eindeutig einmalig. In einem Haus mit bis zu 9 Personen zu leben, stelle ich mir auf Dauer auch ganz schön anstrengend vor. Als dann auch noch das Zeitreisen und Gidion dazu kommen, ist Gwen also, verständlicher weise, endgültig überfordert und stürzt sich von einem ins nächste Chaos.
Im Buch gibt es darüber hinaus mehrere Handlungen. Zum einen wäre da das abenteuerliche Reisen durch die Zeit mit Gideon, und das tägliche Elapsieren in den alten Kellern von London. Zum anderen muss Gwendolyn aber auch Aufträge in der Vergangenheit erfüllen und lernen wie man sich im 19. Jahrhundert verhält. Gleichzeitig erfährt Gwen auch immer mehr über IHRE eigene Vergangenheit; und darüber, was es bedeutet, eine Zeitreisende zu sein. Geiheimnisse gibt es ebenfalls viele. Zum Beispiel über die mysteriöse Gemeinschaft der "Wächter". Warum scheinen alle außer Gwen genau Bescheid zu wissen worum es bei diesen Zeitreisen wirklich geht?
Trotz all der Gefahren und Geheimnisse die das Zeitreisen mit sich bringt, kann Gwendolyn es doch nicht lassen sich irgendwie Hals über Kopf in den hochnäsigen Gideon zu verlieben. Die Entwicklung der Beziehung von Gewendolyn und Gideon kann man als Leser unglaublich gut verfolgen und fiebert gespannt auf DEN EINEN Moment hin.
Das Buch ist spannend, zeitlos, actionreich, ironisch und romanisch geschrieben. Das Ganze nochmal verpackt mit einer Menge Humor ergibt einen phänomenalen Auftakt zu einer neuen Erfolgstriologie. Kompliment Kerstin Gier!

Der Schreibstil:
Die Geschichte wir aus der Ich-Perspektive von Gwendolyn erzählt. Es gibt am Anfang des Buches einen Prolog der aus der Vergangenheit stammt und über eine dort stattgefundene Szene berichtet. Außerdem sind am Anfang der Kapitel jeweils Sätze aus den "Chroniken der Wächter". Die Geschichte in einem flüssigen, jugendlichen Schreibstil verfasst und das Buch lässt sich dadurch leicht und locker lesen.

Fazit:
"Rubinrot" ist eine großartige Geschichte über Liebe, Zeitreisen und das turbulente leben einer 16-jährigen. Ich muss zugeben, Ich musste beim Lesen mehrmals laut lachen, weil Gwen Gedanken manchmal einfach so witzig waren! Diese Buch hat mich wirklich umgehauen und ich freue mich schon wahnsinnig auf den zweiten Teil!

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2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.03.2013
Weg bist du noch lange nicht / Lying Game Bd.2
Shepard, Sara

Weg bist du noch lange nicht / Lying Game Bd.2


sehr gut

Im zweiten Teil von "Lying Game" geht es eigentlich so weiter wie bisher. Emma weiß immer noch nicht wer der Mörder ist, die tote Sutton folgt Emma immer noch als Geist, und im Großen und Ganzen konnte Emma lediglich ein paar Leute ausschließen die als Mörder in Frage kamen.
Nun verdächtigt sie die Twitter-Zwillinge Gabby und Lili, die Mörder von Sutton zu sein. Nach und nach ergibt das auch immer mehr Sinn und Emma bekommt immer mehr Angst.
Am Ende stellt sich dann aber heraus dass weder Gabby noch Lili Emma umbringen wollten und dass sie auch gar nichts von Suttons Tod wissen. Die Beiden wollten eigentlich nur zum verqueren Lügenspiel-Club gehören. Also steht Emma am Ende des zweiten Teils von "Lying Game" praktisch wieder am Anfang. Denn jeder könnte der Mörder sein.
Zumindest kann sie sich jetzt sicher sein dass keine "ihrer" Freundinnen, oder auch Suttons ehemaligen Freundinnen, Sutton umgebracht hat.
Ich finde auch den zweiten Teil sehr gut gelungen und äußerst spannend geschrieben. Ich habe die ganze Zeit mit Emma mitgefiebert und das Buch in kürzester Zeit durchgelesen.
Schade nur dass ich danach feststellen musste dass sie immer noch nicht viel mehr weiß als im ersten Buch.
Trotzdem ist Sara Shepard eine gute Fortsetzung mit viel Spannung und tollen Charakteren gelungen.

Schreibstil:
Am Schreibstil hat sich zum vorherigen Band nichts geändert. Das Buch lies sich gut und flüssig lesen. Emma ist die Hauptperson und es wird aus der sie-Perspektive geschrieben. Außerdem ist da noch Sutton. Sutton ist Ich-Erzähler und verfolgt und kommentiert das Geschehen und Emmas Handlungen. Gerade das ist sehr schön gemacht. Emma weiß zwar nichts von Sutton, die ihr als Geist auf Schritt und tritt verfolgt, doch der Leser bekommt noch einen besseren Einblick in die Gedanken, Gefühle und Erinnerungen von Sutton.

Fazit:
Der zweite Teil von Lying Game ist wieder sehr spannend geschrieben worden. Der Mord an Sutton wurde zwar immer noch nicht aufgeklärt, doch das Buch zu lesen hat mir an sich sehr viel Spaß gemacht und freue mich schon auf den finalen Teil der Triologie!

REZENSION AUCH AUF: www.believe-in-books.blogspot.de

Bewertung vom 13.03.2013
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Green, John

Das Schicksal ist ein mieser Verräter


ausgezeichnet

Ich war ja anfangs doch etwas skeptisch, trotzdem beschloss ich das Buch zu lesen, da ich schon viel Gutes darüber gehört hatte. Entschlossen und mit viel Tatendrang marschierte ich also in die Buchhandlung. Zugegeben, das Cover hat mir im ersten Moment auch nicht so zugesagt, doch oh Wunder; das Buch war grandios.
Die Hauptperson ist Hazel. Und Hazel hat Lungenkrebs. Sie ist unglaublich witzig, schlagfertig und ironisch. Besonders diese Ironie, die sie immer an den Tag legt gefiel mir hier sehr gut. Sie hat eine feste, eigene Meinung zu Krebs und der Welt, und ist zudem philosophisch veranlagt. Insgesamt ist das ganze Buch mit vielen philosophischen Fragen über das Leben, den Tod und das Universum gefüllt. Kommen wir nun zu Augustus (Gus). Hazel lernt Augustus in einer Selbsthilfegruppe kennen (Ironie des Schicksals - sie hasst Selbsthilfegruppen). Augustus Waters (es ist witzig, dass Hazel Grace und Augustus Waters sich immer mit vollem Namen ansprechen) hatte mal Knochenkrebs und besitzt nun eine Beinprothese. Er ist selbstbewusst und redet gerne und viel. Außerdem hat er eine Schwäche für Metaphern.
Als also Augustus und Hazel aufeinander treffen, wen wunderts, verstehen sie sich auf Anhieb perfekt. Das kann Hazel aber so nicht akzeptieren, denn sie möchte niemandem zu nahe kommen, geschweige denn sich verlieben, um diese Menschen nicht unnötig in Trauer zu stürzen, wenn sie stirbt - was bei ihrem Krebsstadium sicher ist. Ich finde Hazels Einstellung zum Krebs ziemlich interessant. Es ist mal etwas anderes und ich finde es gut zu sehen dass man die Dinge auch auf verschiedene Art und Weise betrachten kann.
Hazel persönlich, identifiziert sich mit dem Buch "Ein herrschaftliches Leiden". Den Autor kennen zu lernen ist ihr größter Wunsch. Wie sich herausstellt ist der Autor ein ziemlicher Kotzbrocken, der einsam ist, zu viel trinkt und Krebskinder beleidigt. Der Autor ist ein ziemlich spannender Protagonist, finde ich. Er kommt zunächst zwar sehr ruppig und und unhöflich rüber, doch später erfährt Hazel dass sein Kind früh an Krebs gestorben ist und sein Leben danach eine eine einzige Achterbahnfahrt nach unten war.
Das Buch ist nicht kitschig oder oberflächlich. Sondern eher aufschlussreich und lehrreich, gepaart mit einer Menge Witz und Humor. Es werden viele Dinge wie das Universum und das Leben in Frage gestellt und außerdem eine Menge philosophiert.

Schreibstil:
Ironisch, witzig, philosophisch. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Hazel verfasst und lässt sich sehr fließend lesen. Bei Briefen und E-Mails ändert sich die Schriftart, ansonsten ist alles einheitlich. Mir persönlich hat der Schreibstil sehr gefallen. Das lag wohl daran, dass der Autor viel Wert auf das Komische im Buch gelegt hat.

Fazit:
Das Buch zu lesen ist ein wahrer Genuss. Es bringt uns Leser zum schmunzeln, lachen und weinen (jedenfalls war es bei mir so). Auf so viele Emotionen trifft man selten in einem Buch. Es werden viele Dinge wie das Universum und das Leben in Frage gestellt und außerdem eine Menge philosophiert. Von mir bekommt "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", volle 5 Sterne, denn es ist eins der besten Bücher die ich lesen durfte!

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.03.2013
Bis(s) zum Morgengrauen / Twilight-Serie Bd.1
Meyer, Stephenie

Bis(s) zum Morgengrauen / Twilight-Serie Bd.1


ausgezeichnet

Nachdem die Mutter der 17-Jährigen Bella, Renee, einen neuen Freund gefunden hat, der als Baseballprofi viel rum kommt, beschließt Bella zu ihrem Vater Charlie in die verregnete Kleinstadt Forks zu ziehen. Sie lebt sich schnell ein und findet neue Freunde, doch der mysteriöse Schüler Edward Cullen und seine Familie ziehen sie von der ersten Begegnung an in ihren Bann. Was Bella nicht weiß: Sie sind gefährlich, denn Edward und seine Familie sind Vampire. Sie ernähren sich jedoch von Tierblut und versuchen eher, den Menschen zu helfen, so zum Beispiel der Familienvater Carlisle, der als Doktor im Krankenhaus der Kleinstadt arbeitet. Bella und Edward lernen sich besser kennen, Edward ist von Bella fasziniert, denn er hat die Gabe, Gedanken lesen zu können - alle außer die von Isabella Swan. Schnell verlieben sich die beiden und alles scheint perfekt, doch Bella kommt in Gefahr, als 3 andere Vampire in die Stadt kommen, die sich "normal" ernähren. Der Anführer, James, ist ein Tracker, die Jagd ist sein Lebensinhalt. Er macht es sich zur Aufgabe, Bella zu bekommen, mit der Hilfe seiner Gefährtin Victoria. Zusammen mit Alice, die die Gabe hat, in die Zukunft zu sehen und Jasper, der Gefühle beeinflussen kann, flüchtet Bella und bringt sich in Arizona, ihrer alten Heimat, in Sicherheit. Doch James ist schlau - und nun geht es um Leben und Tod.
Die Liebesgeschichte von Bella und Edward ist ein der besten, die ich je gelesen habe! Alles ist dabei: Spannung, Romantik, Humor. Das Buch fesselt einen sofort, man möchte unbedingt heraus finden wie die Beziehung der beiden funktioniert und wie es weiter geht. Ich muss Euch gestehen: Ich habe das Buch schon 8-Mal gelesen und werde es wohl auch noch ein paar mal lesen. Jeder weiß gleich Bescheid, wenn man von der Geschichte von Bella und Edward spricht. Auf der ganzen Welt, in allen Sprachen und Kulturen ist dieses Buch ein Klassiker. Das Buch ist ein absolutes Muss in jedem Bücherregal!
Es finden sich die verschiedensten Charaktere in dem Buch wieder: Edward, der immer sehr nachdenklich ist und andauernd seine Existenz infrage stellt und unter seinem Selbsthass leidet. Bella, die sich immer fehl am Platz fühlt und ganz nach ihrem Vater Charlie kommt, der so wie sie ein sehr ruhiges Wesen ist und gerne die Zeit für sich vertreibt. Alice, die vor Lebensfreude nur so sprüht und die selbstverliebte Rosalie oder der vor sich hin leidende Jasper. Esme mit ihrem ruhigem und liebenswürdigen Wesen und Emmet, der immer für einen Kampf zu haben ist.
Ich kann Euch das Buch nur wärmstens empfehlen, es lohnt sich, es zu lesen!

Schreibstil:
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von der Hauptperson Bella geschrieben. Es lässt sich sehr gut lesen, alles wird sehr genau beschrieben, besonders die Gefühle und Gedankengänge von Bella. Man kann sich sehr gut mit ihr identifizieren und hat das Gefühl, mittendrin zu sein.

Fazit:
Die Grundidee einer Liebesgeschichte zwischen einem einfachen Mädchen und einem guten Vampir - grandios!!!
Stephenie Meyers erstes Buch, entstanden durch einen faszinierenden Traum, ist eines der besten Geschichten seit langem.

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4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.03.2013
Seelen
Meyer, Stephenie

Seelen


ausgezeichnet

Einfach "wow". Das Buch hat mich sofort mitgerissen und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Da ist der Autorin wieder mal ein echtes Meisterwerk gelungen.
Als die Seele Wanda den menschlichen Körper von Melanie übernehmen soll, sollte es normalerweise keine Probleme geben. Doch Melanie ist anders; sie ist stark und kämpft um ihren Körper. Wanda kann ihre Stimme in "ihrem Kopf" hören und ab und zu durchbricht Melanie sogar die Tür die sie gefangen hält und erlangt für kurze Momente die Kontrolle über ihren Körper zurück. Aber auch Wanda ist nicht wie normale Seelen. Sie entwickelt im Verlauf der Geschichte immer mehr Verständnis für die Menschen und fängt sogar an ihre eigene Art anzuzweifeln wobei sie sich fragt ob die Übernahme des Planeten und der Menschen gerecht und richtig ist. Da Seelen von ihrer Natur aus sehr hilfsbereite, ehrliche und friedlich Wesen sind, haben sie immer das Bedürfnis die Planeten die sie einnehmen zu verbessern. Aber Wanda fängt an daran zu zweifeln. Ihre wieder streitigen Gefühle und Melanies Erinnerungen an Jared führen sie aus der sicheren Welt der Seelen hinaus und sie macht sich auf die Suche nach einem Mann den sie zu kennen und zu lieben scheint, dem sie in ihrem Leben aber noch nie zuvor begegnet ist.
Auf ihrer Suche nach Jared und übrigen Aufständischen, kommen sich Wanda und Melanie im übertragenden Sinne immer näher und lernen sich gegenseitig zu tolerieren.
Das fortwährende Problem ist aber, dass sie beide in diesem einen Körper leben, in dem jedoch eindeutig kein Platz für zwei ist. Und die Situation wird noch komplizierter als Wanda sich schließlich in den Aufständischen Ian verliebt, Melanies Herz aber nach wie vor Jared gehört.
Über das Ende möchte ich allerdings noch nicht so viel verraten falls einige von euch das Buch noch nicht gelesen haben.
Stephenie Meyer schafft es, den Zwiespalt in dem Wanda sich befindet und ihren ewigen Drang es allen Menschen recht zu machen, grandios zu schildern. Beim Lesen merkt man wie sich Wandas Sicht auf die Welt und die Menschen im Lauf der Geschichte verändert und wie sich auch Melanies anfänglicher, scheinbar unendlicher Hass gegen die"Parasiten" (Seelen), allmählich in Verständnis, Toleranz und Mitgefühl verwandelt.

Schreibstil:
Das Buch ist aus Wandas Perspektive geschrieben (personaler Erzähler). Die Geschichte lässt sich gut und flüssig lesen. Alle Charaktere werden sehr ausführlich beschrieben und besonders Stärken und Schwächen sowie besondere Merkmale der Protagonisten werden gut ausgeführt. Oft führen Wanda und Melanie innere Dialoge und obwohl Melanie nicht die Hauptperson ist fühlt man sich ihr fast genauso nah wie Wanda da diese alle Melanies Gefühle und Erinnerungen kennt und ebenfalls durchlebt hat.

Fazit:
Die Geschichte war eine der einzigartigsten die ich je gelesen habe. Die Idee, von sogenannten "Seelen", die in der Zukunft den Planet Erde besetzen, wurde hervorragend umgesetzt und Stephenie Meyer punktet wieder einmal mit einer phänomenalen Geschichte mit außergewöhnlichen Charakteren über die Bedeutung des Mensch-Sein, unerwiderte Liebe und den Kampf um Selbstbestimmung und Freiheit!

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4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.03.2013
Geboren um Mitternacht / Shadow Falls Camp Bd.1
Hunter, C. C.

Geboren um Mitternacht / Shadow Falls Camp Bd.1


ausgezeichnet

Kylies Welt bricht zusammen. Ihre Eltern lassen sich scheiden. Ihr Freund macht mit ihr Schluss und als wäre das noch nicht genug schickt ihre Mutter sie auch noch in ein Camp für Schwererziehbare Jugendlich. Das glaubt jedenfalls Kylie. Doch Shaddow Falls ist kein normales Camp. Es ist ein Camp für junge Übernatürliche, die dort lernen sollen mit ihren Kräften umzugehen und sich gut in die Gesellschaft zu integrieren. Auch Kylie soll übernatürliche Kräfte besitzen, weiß aber nicht welche das sein sollen. Anfangs ist sie ziemlich genervt vom Camp und möchte dort so schnell wie möglich wieder raus. Zudem hält sie alle dort im Camp für unheimliche Freaks doch mit der Zeit lernt sie alle besser kennen und freundet sich mit ihren Mitbewohnern an. Noch turbulenter wird es dann als sie sich auch noch in zwei der schärfsten Typen vom ganzen Campus verliebt...

Das Buch beginnt mit normalen Teenagerproblemen von Kylie. Diese werden auch sehr authentisch und realistisch geschildert, wobei man sich gut mit der Hauptperson identifizieren kann. Neben ihren Problemen verfolgt Kylie auch noch ein Geist und das alles ist höchst merkwürdig... Im gesamten Buch geht es hauptsächlich darum zu erfahren welche Kräfte sie besitzt. Zudem wird das Camp auch noch bedroht, aber das ist eher nebensächlich.
Der Spannungsbogen ist auch nicht besonders hoch, allerdings wird am Ende wieder etwas spannender.
Insgesamt ist die Handlung im Buch relativ vorhersehbar was ich schade finde, aber bei den meisten Büchern der Fall ist.
Die Orte im Buch haben mir persönlich besonders gut gefallen. Der Autorin ist es sehr gut gelungen die verschiedenen Orte im Buch so zu beschreiben, dass man das Gefühl hatte selbst dort zu sein. Dazu wirken sie mystisch und magisch, was einen noch mehr in diese geheimnisvolle Stimmung versetzt hat.
Überraschend gut haben mir die vielen verschiedenen Fantasywesen gefallen. Da in den meisten Büchern nur eine oder zwei Arten von Fantasywesen vorkommen war dies ein willkommene Abwechslung. Dazu wurden alle Wesen sehr genau und detalliert beschrieben was, zuließen dass man sie sich gut im Kofp vorstellen konnte
Im Buch verliebt sich Kylie relativ am Anfang in zwei Typen zwischen denen sie sich nicht entscheiden kann. Ich persönlich mag solche Dreiecksbeziehungen immer nicht so gerne aber ich denke das ist Geschmackssache.

Schreibstyl:
Das Buch ist aus Kylies Sicht geschrieben (personaler Erzähler) und lässt sich gut und flüssig lesen. Es wird größtenteils Jugendsprache verwendet.(na klar..., ist ja auch ein Jugendbuch)

Fazit:
Zusammenfassend ist "Shaddow Falls Camp" schönes Buch. Es hat seine Momente ist leicht und locker zu lesen gut zur Unterhaltung und für Zwischendurch geeignet.

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