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Benutzername: StMoonlight
Danksagungen: 8 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 127 Bewertungen
Bewertung vom 30.07.2018
Gork der Schreckliche
Hudson, Gabe

Gork der Schreckliche


weniger gut

Drachenlahm

Gork ist ein Drache. Leider reicht sein Wert jedoch nur für „Kuschelbär“, was zur Folge hat, dass andere Drachen ihn gar nicht ernst nehmen. Ganz im Gegenteil. Gork hat es sehr schwer, besonders weil sein Großvater sich seinen Weichei-Enkel schämt. Doch der junge Drache versucht an der Akademie sein Bestes und nun ist die große Eiablage: Jeder Drache sucht sich eine König, wird zu einem Planeten geschickt, zeugt auf dem Weg dorthin Drachenkinder und erobert den Planeten. Doch dazu braucht man erst einmal ein Drachenweibchen, welches die Krone auch annimmt, denn wer keinen Partner findet, dient für den Rest seines Lebens anderen als Sklave. Gork hat nicht vor sich diesem trister Aufgabe zu beugen und versucht alles, um seine Krone ans Weibchen zu bringen. Dabei hat er ein ganz bestimmtes im Sinn, doch wer will schon mit einem „Kuschelbär“ die Welt erobern?

Als ich von diesem Buch hörte, wollte ich (Drachenfan) es unbedingt lesen. Leider ist die Geschichte nicht so toll, wie sie sich anhört. Im Prinzip passiert nichts anderes, als das Gork seiner Angebeteten hinterherjagt. Das wäre an sich ja vielleicht nicht einmal schlimm, doch blöderweise hat der Drache aber einen Hang zum Selbstmitleid - und kommentiert darüber hinaus noch alles unaufhörlich. An einer oder anderer Stelle, besonders am Anfang, war das ganz amüsant. Doch bald schon war es nur noch nervig. Auch fehlt der Geschichte extrem an Spannung.

Der Schreibstil ist flüssig und, zumindest von diesem her, lässt sich das Buch schnell lesen.

~°~ Fazit ~°~
Langweilig, nerviges Selbstmitleid und platte Charaktere: Für diese Geschichte reist sich kein Drache auch nur eine Schuppe aus!

Bewertung vom 24.07.2018
Baedeker Reiseführer Südengland
Reincke, Madeleine

Baedeker Reiseführer Südengland


ausgezeichnet

Bereits diese wunderbare Aufmachung lädt einfach zum darin blättern ein. Auf dem Cover ein stilles, friedliches und natürliches Örtchen.
Im Inneren eine bunte Mischung aus alle Tönen: Ob nun eher gemütlich in einem der vielen Parks schlendern oder doch lieber in voller Aktion beim Festival. Die Autorinnen bieten hier einen regelrechten Gute-Laune-Mix. Ihre Begeisterung für die Attraktionen (und „Geheimtipps“) ist aus jeder Zeile herauszulesen.
Es gibt eine Menge Fotos die bereits einen ersten Eindruck vom Land vermitteln, aber auch Schaugrafiken und allerlei anderes Interessantes. Am Ende des Buches ist ein Faltplan zum Herausnehmen untergebracht. Er leistet gute Dienste und ist durchaus stabil.
Da der Reiseführer, neben den „üblichen Tipps“ (Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurant, Museen…) noch jede Menge Wissenswertes über z.B. die Geschichte enthält, ist diese Baedeker wesentlich mehr als „nur“ ein Reiseführer. Im Gegensatz zu den „dicken Brüdern“, kommt dieser nicht nur schlanker, sondern auch wesentlich moderner und näher daher.
Das Gummiband, welches das Buch schnürt, leistet wunderbare Dienste, wenn man im Inneren des Buches etwas aufbewahrt. Seien es nun Notizzettel, Fahr- oder Ansichtskarten. Es ist stramm genug, so dass nichts heraus fällt.
Ein Rundherum gelungener Reiseführer, der einfach Lust macht sich mit Land und Leuten zu beschäftigen.

Bewertung vom 24.07.2018
Stefan Loose Reiseführer Portugal
Strohmaier, Jürgen

Stefan Loose Reiseführer Portugal


gut

(0)

Auch wenn die Hochhäuser Portugals wohl eher weniger jemanden zu einem Besuch einladen, so hat das Land doch andere schöne Flecken zu bieten: zum Beispiel zauberhafte Strände. Aber auch die eine oder andere zeitgeschichtliche Entdeckung gilt es hier zu machen. Um den Überblick zu behalten, hat Jürgen Strohmaier mit diesem Reiseführer eine kleine Hilfe geschaffen.
Für Unterkünfte und Kulinarisches gibt es viele Tipps. Das hierbei die Preisklasse (und natürlich Adresse und Telefonnummer) mit angegeben ist, ist hilfreich. Wonach die Auswahl des Autoren erfolgte konnte ich jedoch nicht festmachen, denn viele - durchaus günstigere - Übernachtungsmöglichkeiten fehlen gänzlich.
Leider gibt es nur sehr wenige Fotos, was ich wirklich schade finde. Besonders bei einem Land das nach Außen eher wenig Reize bietet, wären solche Anreize schön gewesen.
Leider fehlt es auch an einem Stadtplan. Zumindest für Porto oder eben als grobe Übersichtskarte (z.B. mit den Wanderweg) wären hier nicht unerheblich.
Für einen ersten und groben Überblick durchaus geeignet. Wer mehr Informationen wünscht, sollte allerdings lieber auf eine andere Alternative zurückgreifen.

Bewertung vom 24.07.2018
DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Neuseeland
Klüche, Hans

DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Neuseeland


sehr gut

Eine ausgewogene Mischung aus Texten und Bildern macht Lust auf das Land. Der Autor war selbst schon oft in Neuseeland und das ist diesem Reise-Handbuch durchaus anzumerken. Hans Klüche gibt eine Menge Tipps. Sei es für Übernachtungsmöglichkeiten oder Freizeitaktivitäten, an die man selbst nicht gedacht hat. Zwar sind die Preise mit angegeben, jedoch recht umständlich im Text. Es wäre übersichtlicher, wenn es zum Anfang noch eine kleine Übersicht geben würde.
Am Ende des Buches befindet sich eine kleine Tasche in der ein Faltplan zu finden ist. Die Qualität dieser Karte ist gut, sowohl vom Papier her, als auch von den Beschreibungen. So gibt es z.B. eine Hilfreiche Tabelle mit Entfernungen, auf der einfach abzulesen ist, wie weit es z.B. von Picton bis Kaikoura ist. Dieses erleichtert die Reiseplanung um einiges - und spart zudem eine Menge Zeit, in der man das Land genießen kann.
Dieses Reise-Handbuch bietet eine gute Mischung aus Vorbereitung und Abenteuer. Ideal für allem die mehr als nur einen Ort auf Neuseeland erleben möchten.

Bewertung vom 24.07.2018
Lonely Planet Reiseführer Venedig & Venetien
Bing, Alison

Lonely Planet Reiseführer Venedig & Venetien


gut

Venedig, viele kennen die Stadt der vielen Brücken als romantische Stadt (die inzwischen allerdings auch gerade durch das Wasser bedroht ist). Doch auch wenn dieser italienischer Ort, der doch eine ganz andere Welt zu sein scheint, über Grachten und Brücken verfügt, so hat sie doch einige mehr zu bieten: Kunstreiche Spaziergänge, musikalische Auftritte und natürlich auch einiges an erstaunenswerten Bauten. Um all dieses erfassen und die Lebensart der Einheimischen wirklich spüren zu können, benötigte es schon mehr als nur ein paar Stunden Stadtbesichtigung. Um bei der Reise zumindest die wichtigsten Orte zu besichtigen hilft ein guter Reiseführer, wie dieses Exemplar aus der lonely planet-Reihe.
Die drei Autoren haben sich ihren Lieblingsorten gewidmet und ein umfassendes Nachschlagewerk von Venedig und Venetien erschaffen. In jeder Zeile ist ihre Leidenschaft für diese Orte zu spüren. Es scheint fast, als wäre das venezianische Lebensgefühl direkt mit ins Buch geflossen. Kleine Empfehlungen, zum Beispiel Besuche von ungewöhnlichen Museen in dem zweiköpfige Kälber und riesige Unterwasserspinnen ausgestellt werden, gibt es ebenso wie den Weg zu einer koscheren Bäckerei und allerlei anderen interessanten Orten. Neben den Beschreibungen sind auch gleich noch die Preisklassen angegeben, so dass sich hier für jeden Geldbeutel etwas finden lässt.
Neben den Beschreibungen, die einfach Lust machen gleich Land und Leute zu erkunden, gibt es auch einige Fotos. Allerdings sind diese leider extrem spärlich gesät und auch nicht wirklich anregend.
Am Ende des Buches gibt es einen Faltstadtplan zum Heraustrennen. Da dieser aus sehr dünnem Papier ist reißt er leider schnell.
Für einen ersten Ausflug und einen groben Überblick sind sowohl dieser Reiseführer, als auch der Stadtplan durchaus nützlich.

Bewertung vom 24.07.2018
Lonely Planet Reiseführer London
Maric, Vesna;Harper, Damian;Fallon, Steve

Lonely Planet Reiseführer London


gut

(0)

London, eine von den teuersten, aber auch vielschichtigsten Städten. Schon das Cover kommt hier sehr „britisch“ daher und macht einfach Lust das Innere zu erkunden. Dieser Reiseführer richtet sich, meiner Meinung nach, eher an Reisende die die Stadt das erste Mal besuchen. Alle anderen werden hier (im Buch) leider wenig Neues entdecken. Die Autoren führen zum Tate Modern, den Towern, dem London Eye und auch ins West End. Natürlich gibt es wesentlich mehr als diese vier Attraktionen und, zumindest die berühmtesten, lernt der Reisende hier kennen.
Gegliedert ist der Reiseführer in Reiseplanung, London erkunden, London verstehen und praktische Informationen. Damit leistet das Buch bereits bei der Vorbereitung gute Dienste. Zu Übernachtungsmöglichkeiten, aber auch zu Restaurants und Museen sind Öffnungszeiten und Preisklasse mit angegeben. Perfekt also, um seinen Londontag (oder eben die Nacht ;)) zu planen. Unter der Rubrik „London verstehen“ gibt es jede Menge Geschichte. Sei es nun zu Film & Theater oder Stadtteilen. Das eine oder andere mag ja interessant sein, mir allerdings schwirrte irgendwann der Kopf von so viel (zu viel!) Belehrung. Hier wäre weniger mehr gewesen. Lieber ein kurzer Absatz in den entsprechenden Kapiteln, als so viel hinten dran.
Bildern, welche einen ersten Eindruck vermitteln, sind vorhanden. Allerdings eher spärlich und recht ungleichmäßig verteilt. Hier hätte ich mir doch ein paar mehr gewünscht.
Am Ende gibt es einen Stadtplan zum Heraustrennen. Leider ist dieser aus dünnem Papier und alles andere als strapazierfähig. Schnell entstehen Risse. Ein Einwegstadtplan sozusagen. Schade.
Für eine „One-Trip“ durchaus ausreichend. Durch das leichte Gewicht auch gut zum Mitnehmen geeignet.

Bewertung vom 24.07.2018
Zurück auf Gestern
Lankers, Katrin

Zurück auf Gestern


ausgezeichnet

Morgen ist Gestern wieder Heute

Bereits Titel und Cover deute an, um was es in dieser Geschichte geht: Die Zeit zurückdrehen - und zwar im wahrsten Sinne! Die unscheinbare und etwas paddelige Claire, erbt an ihrem 15.ten Geburtstag einen alten Kettenanhänger von ihrer verstorbenen Großmutter. Schnell entpuppt sich die Kugel als teilbar, so dass die beste Freundin LuLu die andere Hälfte bekommt. Beide finden den „Vitange“-Anhänger super, doch auf einer Schulfeier passiert etwas Wundersames: Beide haben genau das gleiche Déjà-vu. Während die Mädchen sich erst nichts dabei denken, wird ihnen bald klar, dass Claire ein magisches Schmuckstück bekommen hat. Einen Kettenanhänger mit dem man die Zeit zurückdrehen - und damit die Zukunft beeinflussen - kann! Für ein junges Mädchen, deren Versetzung auf Grund einer schlechten Leistung in Mathematik gefährdet ist und einer, die bei ihrem Schwarm kein Wort heraus bekommt, genau das Richtige! Oder vielleicht doch nicht? Schon bald müssen LuLu und Claire lernen, dass man nicht alles beeinflussen sollte.

Ein wunderbarer frischer und entschleunigter Schreibstil, bei dem die Seiten nur so verfliegen. Die Geschichte war so spannend, auch wenn es eigentlich keine richtigen „Knalleffekte“ gibt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Einen Lerneffekt - oder eigentlich sogar mehrere - hat diese Geschichte auch noch.

~°~ Fazit ~°~
Eine wunderbare Geschichte rund um ein altes Erbstück mit magischer Wirkung. Aber auch, und das ist wohl noch wichtiger, um eine wahre Freundschaft zwischen zwei Teenagern. Wer weiß, vielleicht drehe ich die Zeit auch zurück auf Gestern, nur damit ich die Geschichte noch einmal in vollen Zügen genießen kann. ;-)

Bewertung vom 16.07.2018
Warum mein Dackel mehr Follower hat als ich / Mein Leben im Hotel Royal Bd.1
Birchall, Katy

Warum mein Dackel mehr Follower hat als ich / Mein Leben im Hotel Royal Bd.1


gut

Amüsant ohne Dackel

Der Titel ist zwar lang, macht aber durchaus neugierig auf den Inhalt. Zumindest mich hat er angelockt, dieses Buch in die Hand zu nehmen. (Das Cover hätte mich da eher abgeschreckt.)

Flick ist 14 Jahre alt und lebt mit seiner Mutter einem Hotel. Da seiner Mutter eben dieses gehört, hat sie stets viel zu tun und nur wenig Zeit für ihre Tochter. Dazu kommt, das die Hotelerbin immer wieder von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt. Peinlich für die einen, amüsant für die anderen (z.B. den Leser).

Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Ein wenig Auflockerung verschaffen immer wieder eingeschobene Chatverläufe, in denen sich die Teenies ihre Probleme erzählen, z.B. wie versehentliches Lipgloss an ein Hundeheim gespendet wurde. Als Erwachsener muss man da schon sehr drüber schmunzeln, wie Probleme, die eigentlich keine sind, zu Lebensnotlagen werden.
Was mich hier allerdings etwas gestört hat, ist das Dackel Fritz immer eher am Rande erwähnt wird. Der Titel, unter dem ich mir eben viele lustige Geschichten rund um den Hund gewünscht hätte, ist damit leider extrem irreführend. Dennoch eine durchaus amüsante Teeniegeschichte.

Bewertung vom 16.07.2018
Zu nah / Frankie Sheehan Bd.1
Kiernan, Olivia

Zu nah / Frankie Sheehan Bd.1


weniger gut

Ein Thriller in dem nichts passiert

Frankie Sheehan, seines Zeichens Detektiv, kommt zurück ins Dubliner Police Department. Nach einer lebensgefährlichen Verletzung leidet sie noch immer an Panikattacken, versucht aber sich so gut wie möglich zu integrieren. Ihr neuster Fall ist eine tote Uni-Professorin, die Selbstmord begangen hat - oder vielleicht auch nicht? Während der Ermittlungen stößt die Profilerin auf jede Menge Ungereimtheiten und bald schon folgen weitere Morde. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…

Ich hatte leider Schwierigkeiten am Ball (oder in diesem Fall Buch) zu bleiben. Der Schreibstil ist recht lahm und es fehlt gewaltig an Spannung. Immer wieder steht Frankies Vergangenheit im Vordergrund, statt dass sich das Hauptaugenmerk auf das aktuelle Geschehen richtet. Es passiert nicht wirklich etwas (außer das dem Leser die Augen zufallen). Nein, ein Thriller sieht (für mich) definitiv anders aus.

Bewertung vom 03.07.2018
Baedeker Reiseführer Korsika
Maunder, Hilke;Reincke, Madeleine

Baedeker Reiseführer Korsika


sehr gut

Was mir bei diesem Reiseführer sofort ins Auge sprang, ist das Design. Es erinnert, mit dem Bändchen an der Seite, eher an ein Notizbuch. Diese „Band“ ist in Wirklichkeit ein Gummiband, welches wunderbare Dienste leistet, wenn man im Inneren des Buches etwas aufbewahrt. Seien es nun Notizzettel, Fahr- oder Ansichtskarten. Es ist stramm genug, so dass nichts heraus fällt.
Doch auch der Inhalt ist einfach anders, als bei anderen Reiseführern. Hier wird nicht auf bloße Informationsfülle gesetzt, sondern auf Leidenschaft. Von Seite zu Seite wächst beim Leser hier der Wunsch selbst einmal nach Korsika aufzubrechen. Die Autoren schaffen es ohne große Mühe, das ganze Land vorm geistigen Auge des Lesers entstehen zu lassen - und zwar mit allen Sinnen! Dieser Baedeker liest sich ein wenig wie ein Reisetagebuch, so voller Erlebnisse und Faszination. Der Reisende wird mit ein wenig Geschichte abgeholt und dann zum nächsten Hotel begleitet. Anschließend geht es in ein Restaurant, wo (fast) alle Fragen, die einem zu Korsika einfallen könnten, beantwortet werden. Gut gestärkt erkundet der Tourist dann das Land, je nach Geschmack: Entspannt, sinnlich oder geschichtsträchtig. Für jeden gibt es eine Menge zu entdecken. - Was mir hierbei etwas gefehlt hat, sind Auszüge von Straßenkarten, damit man das anvisierte Ziel besser findet. Am Ende des Buches gibt es zwar eine Faltkarte zum Herausnehmen, doch jedes Mal dort nachzusehen, ist etwas schwierig, wenn man denn unterwegs ist.
Dieser Reiseführer hat ein handliches Format und ist auch nicht so schwer wie andere Exemplare, daher eignet er sich auch gut für unterwegs. Bis auf die fehlenden Straßenkartenauszüge, ein wirklicher wunderbarer Reisebegleiter, von dem man wirklich viel lernen kann.

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