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Top-Rezensenten Übersicht

Benutzername: 
SandraK
Wohnort: 
Lemgo
Über mich: 
Ich bin eine leidenschaftliche Leserin, die auch gern rezensiert, wobei ich bei beidem auf kein bestimmtes Genre festgelegt bin.

Bewertungen

Insgesamt 37 Bewertungen
Bewertung vom 05.11.2018
Nein ist das neue Ja
Nick, Désirée

Nein ist das neue Ja


schlecht

Frau muss ihren Senf nicht immer dazu geben...
Wir müssen nicht alles abnicken – ganz meine Meinung.
Man darf auch mal laut und deutlich „NEIN !“ sagen, selbst wenn ein „Ja“ von einem erwartet wird vielleicht und jeder sollte und muss sogar frei entscheiden dürfen, wann er was sagt.
Aber ganz ehrlich: brauchen wir für diese Erkenntnis eine Frau Nick, die uns auf den richtigen Weg führt..??
Da sage ich dann mal „Nein“..!
Als „scharfe Zunge der Nation“ ist Frau Nick ja nun Gegenwind gewöhnt und lässt sich den auch immer wieder gerne und äußerst selbstsicher um die Nase wehen.
Nun... hier kommt welcher...
Ich mag ihre Bücher einfach nicht. Nicht, weil sie nicht vom Schreibstil her recht gut geschrieben sein mögen, sondern weil ich die Themen einfach unnötig finde; jedenfalls aus ihrem Mund/Hirn. Wobei ich gegen sie persönlich gar nichts habe, schließlich kenne ich sie nicht persönlich und möchte mir da auch kein Urteil anmaßen, aber ich empfinde sie als sehr anmaßend und das mag ich eben so gar nicht.
Sie nimmt ein zugegebenermaßen einigermaßen aktuelles Thema aus, strukturiert das Buch auch recht gut (wenn sie es denn alleine gemacht hat, denn viele „Promis“ haben ja heute einen „Co-Autor“, der allenfalls mal kurz innen erwähnt wird...) und man könnte sagen, alles prima, muss man ja nicht lesen. Stimmt ! Aber wenn man es dann rezensieren „muss“, MUSS man eben doch einen Blick darauf werfen (ihr seht: ein Wunschbuch war es nicht) und sich damit eben auseinandersetzen. Aber gefallen muss es mir deswegen ja noch lange nicht.
Mir geht der „plakative“ Stil von Frau Nick einfach auf die Nerven, sorry. Sie ist immer so „drüber“ und „zuviel“, dass es einfach nervt.
„Nein ist das neue Jahr“ so kurz nach der „Me Too“-Debatte herauszubringen mit diesem Titel – ich weiß nicht... Fragwürdig... Plakativ eben... Aber eben auch unnötig..!
Ein Buch, das man nicht gelesen haben muss..!

Bewertung vom 05.11.2018
Das Leuchten unserer Träume
Atkins, Dani

Das Leuchten unserer Träume


ausgezeichnet

Dieses Buch rührt einen zu Tränen...
Dani Atkins schafft regelmäßig etwas, das ich vor Jahren noch nie im Leben für möglich gehalten hätte: dass ich einmal „Frauenromane“ lesen würde und das dazu auch noch sehr, sehr gerne..! Denn damals las ich nur Thriller und Krimis und fand besonders „Frauenromane“ total kitschig und todlangweilig.
Dani Atkins aber schreibt gefühlvoll, ergreifend und authentisch, ohne dabei auch nur im Entferntesten kitschig zu werden. Ihre Bücher entlocken mir nach wie vor tiefe Seufzer und zählen für mich allesamt zu wunderschönen Ausnahmen eines Genres, das ich nach wie vor doch eher meide.

Sophie ist 15 Jahre alt, als ihr geliebter großer Bruder bei einem Motorradunfall ums Leben kommt. Alles hat sich seither geändert: Aus dem fröhlichen Mädchen ist eine einsame junge Frau geworden, die ihr Herz fest verschlossen hält.
Als eines nachts in ihrer Wohnung ein Feuer ausbricht, wird Sophie in letzter Sekunde von einem Passanten gerettet. Danach weicht Ben ihr praktisch nicht mehr von der Seite. Sophie ist dankbar, gerührt – und macht mit Bens Hilfe erste, langsame Schritte zurück ins Leben.
Sie kann nicht ahnen, dass ihr Retter mehr als eine erschütternde Wahrheit vor ihr verbirgt...
Sophie und Ben wuchsen mir wieder ebenso rasch ans Herz wie vorangegangene Protagonisten von dieser tollen Autorin, die selbst ein großes Herz haben muss, denn sonst kann man sowas meiner Meinung nach nicht sooooooo authentisch und emotional schreiben...
Und wie ihre anderen Bücher zuvor „machte“ auch dieses etwas mit mir...
Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, es berührte mich, brachte mich zum Lachen, rührte mich zu Tränen... Einfach wundervoll, wenn ein Buch einen SO den Alltag und alles um sich herum vergessen lässt, man tief in die Geschichte abtaucht und die Figuren wie gute Freunde begleitet.
Sophie´s Zerrissenheit, dass Ben wohl etwas vor ihr verheimlicht, das wird alles rasch deutlich und auch wenn Einiges doch vorhersehbar war, so ist Dani Atkins die einzige Autorin dieses Genres, der ich das „verzeihe“, einfach weil ihre Bücher einen so „touchen“.
Legt euch Taschentücher bereit, denn bei dieser zwar sehr schönen, aber auch traurigen Geschichte um zwei wundervolle Charaktere und Trauer, Schmerz, Verlust, Hoffnung und Liebe werdet ihr sie brauchen...

Bewertung vom 15.10.2018
Sieben Tage wir
Hornak, Francesca

Sieben Tage wir


sehr gut

Von wegen Frohe Weihnachten...

Eine Woche mit der Familie kann verdammt lang sein...
Das wissen wir wohl alle – besonders zur Weihnachtszeit bzw. an Weihnachten selbst ist das ja der Fall, weil dann alle wieder einmal zusammenkommen und verschiedene Charaktere aufeinander prallen, die sich sonst das ganze Jahr eher aus dem Weg gehen. Da sind Spannungen natürlich vorprogrammiert...

So ist es eben auch bei der Familie Birch:
Es ist Weihnachten und die Familie trifft sich zum ersten Mal seit Jahren wieder vollzählig in Norfolk.
Die älteste Tochter Olivia ist Ärztin und es besteht der Verdacht auf eine ansteckende Krankheit, sodass sie gerade jetzt für eine Woche in Quarantäne muss. Dem Rest der Familie bleibt nichts anderes übrig, als die nächsten sieben Tage mit ihr im Haus zu verbringen.

Aber eine Woche mit den Liebsten kann sich wie eine Ewigkeit anfühlen, vor allem wenn alle versuchen, ihre Geheimnisse voreinander zu verstecken.
Doch das letzte rätselhafte Adventstürchen öffnet sich ganz von selbst und ein unerwarteter Gast taucht auf, der vielleicht alle Fäden zusammenführen kann.

Herrlich, wie pointiert Francesca Hornak hier erzählt und den Leser an dieser leicht schrägen Familie teilhaben lässt.
Man kommt den Personen, von denen jede ihr Geheimnis mit sich trägt, Stück für Stück näher und erfährt ihre Gedanken, versteht ihre Handlungsweisen immer besser. Fast fühlt man sich wie ein Familienmitglied und das machte mir beim Lesen richtig viel Spass.

Mein Fazit: ein wirklich anrührender Roman, der gut unterhält, ohne zu kurzweilige zu sein und der zumindestens schon ein wenig auf Weihnachten einstimmt.

Bewertung vom 15.10.2018
Die Elemente des Todes
Fischer, Claus C.;Petermann, Axel

Die Elemente des Todes


weniger gut

Authentisch ja, aber packend für mich leider nicht...
Den Büchern von Claus Cornelius Fischer konnte ich leider bislang nichts abgewinnen, während ich die von Axel Petermann durchaus interessant fand, daher war ich sehr gespannt auf dieses Projekt der beiden zusammen.

Doch leider konnte mich „Die Elemente des Todes“ so gar nicht packen... Und das, obwohl ich „True Crime“ sonst sehr gerne schaue und lese. Mir war es einfach nicht spannend genug. Gut, das liegt an der wahren Geschichte, die ja auch authentisch erzählt werden sollte – und wenn die halt nicht mehr her gibt, dann ist das eben leider so.

Ich habe das Buch auch nach gut 50 Seiten abgebrochen, weil mich die Geschichte einfach nicht interessiert hat und ich den Schreibstil auch leider eher langweilig fand, so dass ich keine Lust mehr hatte, weiter zu lesen. Auf mich wirkte der Schreibstil leider eher „hölzern“ und hat mich immer wieder aus dem Lesefluss herausgerissen, was ich gar nicht mag. Ich habe dem Buch dann trotzdem noch 2x eine neue Chance gegeben, aber wie das manchmal eben so ist: für mich war es leider nichts, aber das ist natürlich ein rein subjektiver Eindruck und soll das Buch nicht „schlecht machen“..!

Bewertung vom 24.09.2018
Rachewinter / Evelyn Meyers & Walter Pulaski Bd.3
Gruber, Andreas

Rachewinter / Evelyn Meyers & Walter Pulaski Bd.3


ausgezeichnet

Band 3 der Walter-Pulaski-Reihe (oder vielmehr der Pulaski-Meyer-Reihe, wie ich finde) hat mich wieder vollkommen überzeugt. Andreas Gruber weiß einfach, wie es geht, daran besteht kein Zweifel.

Auch wenn die eigentliche, persönliche Zusammenarbeit von Pulaski und Meyer erst recht spät im Buch erfolgt, so ist es total interessant zu lesen, wie sich die Fälle „annähern“ und „lose Enden“ verknüpft werden.

Beide Protagonisten haben etwas Besonderes an sich, sind keine „08/152-Charaktere, was mir sehr gut gefällt, denn ein Stück weit tragen sie natürlich auch die Geschichte mit.

Hier passt einfach alles, was soll man noch sagen: 5 Sterne für einen wirklich spannenden Thriller mit toller Geschichte und authentischen Figuren !

Bewertung vom 24.09.2018
Walter muss weg / Frau Huber ermittelt Bd.1
Raab, Thomas

Walter muss weg / Frau Huber ermittelt Bd.1


sehr gut

Neue Krimireihen sind immer sehr interessant: entweder fesseln sie einen gleich oder man denkt sich „alles schon mal gelesen...“...

Thomas Raab hat mit „Walter muss weg“ nun auch nicht „das Rad neu erfunden“, aber wie sollte er auch. Alles ist doch irgendwie schon mal erzählt worden und so „wiederholen“ sich die Autoren zwangsläufig immer irgendwie bzw. ähneln sich Bücher und Geschichten teilweise.

Und doch hat dieser Krimi etwas ganz Eigenes.
Und ich empfand ihn auch nicht als typischen Krimi...

Hannelore Huber ist eine herrliche Protagonistin, ein wenig „knurrig“, ein wenig schräg, einfach gut. Sie ist alles andere als langweilig und das allein ist schon mal super.
Dazu kommt dann noch die Geschichte vor „idyllischer“ Kulisse:
Walter Huber. Hannis Ehemann. Unter äußerst mysteriösen Umständen ist er verstorben. Aber wozu hinterfragen! Hauptsache tot. Die beiden haben zwar beinah das ganze Leben miteinander verbracht, den größten Teil allerdings konsequent aneinander vorbei. Folglich freut sich die alte Huber nun auf ihren wohlverdienten Ruhestand – doch sie freut sich zu früh. Denn vor den Augen der versammelten Trauergemeinde fällt Walters Sarg in die Grube, springt auf und offenbart einen falschen Leichnam. Da stellt sich natürlich nicht nur die Frage, wer diesen Toten auf dem Gewissen hat oder was in Glaubenthal sonst noch alles in den Gräbern herumliegt, sondern vor allem: Wo ist Walter? Thomas Raab erzählt mit großartigem schwarzem Humor, wie sich die grantige Huberin inmitten eines zwielichtigen Dorfkosmos auf die Suche nach ihrem verschollenen Ehemann begibt. Unterstützung erhält sie dabei ungebeten von einer fremden rotzfrechen Göre, die zumindest einen vielversprechenden Nachnamen trägt: Glück.
Die Dorfidylle stinkt hier zum Himmel und Thomas Raab erzählt das so schön schwarzhumorig, dass man sich der Geschichte gar nicht mehr entziehen kann. Der Geschichte nicht und schon gar nicht der Hannelore, grins.

Spannend, aber doch hat man irgendwie das Gefühl, es handele sich nicht um einen typischen Krimi – im positiven Sinne, versteht sich.

Bewertung vom 24.09.2018
Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen! / Helikopter-Eltern Bd.2
Greiner, Lena;Padtberg-Kruse, Carola

Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen! / Helikopter-Eltern Bd.2


sehr gut

Es ist wohl eher die Mutter, die dann nicht schlafen kann, grins...

Meine Tochter kam dieses Jahr erst in die Schule, aber ich „durfte“ gleich in der ersten Woche ähnliche Erfahrungen wie die in diesem Buch geschilderte machen, nach dem Motto „Währet den Anfängen“, puh...
Wir sind ja nun sicherlich alle bemüht, gut auf unsere Kinder aufzupassen, aber mir fällt dann auch immer der Spruch ein, dass man Kindern Wurzeln geben soll, aber eben auch Flügel...
Und diese Eltern stutzen den Kindern die Flügel leider bereits, bevor diese wachsen können...
Dennoch ist es natürlich witzig, von ihnen zu lesen und hier kommen gleich mehrere Berufsgruppen zu Wort: Eltern und Hebammen, Erziehern und Lehrern, Ärzten, Trainern und Frisören. Außerdem: Der Helikopter-Wahnsinn in elterlichen Whatsapp-Gruppen.

Ein wirklich skurriles, kleines Buch, das Lacher und Kopfschütteln auslöst.

Bewertung vom 24.09.2018
Das Geheimnis der Grays
Meredith, Anne

Das Geheimnis der Grays


ausgezeichnet

Ann Meredith ist eine von den Autorinnen, bei denen man wirklich traurig ist, dass sie bereits verstorben sind... Ann Meredith verstarb bereits 1973 – da war ich noch nicht mal geboren...
Wie schön, dass man dieses schöne, kleine Buch mit diesem wundervollen Cover nun noch lesen dürfen. Ich mag diese englischen Weihnachtskrimis besonders gerne und dieser war wieder sehr, sehr schön und spannend - im Original 1933 erschienen und nun erstmals auf Deutsch.
Die Geschichte spielt im Jahr 1931 und auch wenn es noch nicht die Zeit für weihnachtliche (Vor-) Freude ist, so spürt man durch einen sehr bildhaften Schreibstil geradezu diese Vorweihnachtszeit, den Schnee, die Abgeschiedenheit des Landhauses, die Atmosphäre, die Nostalgie.
Jedes Jahr im Dezember lädt das ebenso greise wie geizige Familienoberhaupt Adrian Gray die gesamte Verwandtschaft samt Anhang in sein abgelegenes Landhaus King‘s Polar ein. Und alle kommen, weil sie auf sein Geld aus sind, obwohl fast jeder einen Grund hat, ihn zu hassen.
An Heiligabend versammelt sich die Familie wie gewohnt, nur dass am nächsten Morgen Gray ermordet aufgefunden wird.
Hat sich eines seiner sechs Kinder seinen Weihnachtswunsch selbst erfüllt?
Dieser Kriminalroman ist wahrlich ungewöhnlich und besticht durch eine sehr schöne, bildhafte Sprache und eine wirklich spannende und sehr schön erzählte Geschichte.
Die Figuren sind außergewöhnlich detailliert und gut skizziert – man kann ihr Handeln gut nachvollziehen, trotz der vergangenen Zeiten.
Ein besonderer Krimi, der viele Leser verdient und auch im Herbst schon auf Weihnachten einstimmt.

Bewertung vom 24.09.2018
Die Sonnenschwestern
Rees, Tracy

Die Sonnenschwestern


ausgezeichnet

Manche Bücher sind so besonders, dass man sich nach der Lektüre noch immer über sie freut und sie vielleicht sogar nochmal zur Hand nimmt später...
Ich lese zwar kein Buch zweimal (aber auch nur, weil ich mich immer noch sehr lange daran erinnern kann, wie es ausging und auch den ganzen Rest, so dass ich dann lieber doch zu einem neuen Buch greife), aber „Die Reise der Amy Snow“ war so ein Buch, das mir noch lange im Gedächtnis blieb, das „nachhallte“ und so war ich natürlich sehr gespannt auf das neue Buch der Autorin.
London, 2006: Nora ist fast 40 und hat doch keine Ahnung, wer sie ist. Warum weiß sie so gut wie nichts über ihre Familiengeschichte? Spontan kündigt sie Job und Wohnung, lässt alles hinter sich und reist nach Tenby, einem kleinen Ort im Süden von Wales, um sich auf die Spuren ihrer Familie zu begeben.
Tenby, 1956: Jedes Jahr verbringt Chloe ihre Ferien im Süden von Wales. An ihrer Seite ist stets ihr Sandkastenfreund LLew, ein kluger Junge aus armen Verhältnissen, der heimlich in Chloe verliebt ist. Doch ein dramatischer Vorfall bringt die beiden auseinander. Sie sehen sich nie wieder, vergessen können sie sich nicht. 50 Jahre später findet Nora in dem idyllischen Ort nicht nur ihren eigenen Frieden, sondern auch eine altes Familiengeheimnis, das nun endlich gelöst werden kann.
Tracy Rees schreibt so bildhaft, dass man die Geschichte fast wie einen Film vor sich ablaufen sieht. Ich kam mir bei den „Rückblenden“ vor, als sei ich selbst im Jahr 1956. Das Jahr 2006 habe ich natürlich mitbekommen, sich da reinzudenken ist also nicht schwierig, aber auch bei dem Vergangengen wirkte alles so echt, als sei man selbst dabei, das hat mir sehr gut gefallen.

Die Figuren sind so liebevoll und detailliert geschaffen worden, dass sie absolut authentisch wirken und sehr lebensnah.

Und auch die Spannung fehlt hier nicht. Ich lese eigentlich nicht gerne historische Romane, doch Tracy Rees ist nun schon zum zweiten Mal eine sehr schöne Ausnahme und ich freue mich auf weitere Bücher von ihr !

Bewertung vom 10.09.2018
Wo alles beginnt / Hazel Wood Bd.1
Albert, Melissa

Wo alles beginnt / Hazel Wood Bd.1


ausgezeichnet

Ich hatte wirklich gehofft, dass auch bei mir diese „Sogwirkung“ dieses Buches eintritt, ich mich der Geschichte nicht mehr entziehen kann bis zum Ende, sie mich so richtig fesselt... Ich hatte mir sehr, sehr viel von diesem Buch versprochen, weil der Klappentext
„Seit Alice denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Dann stirbt ihre Großmutter, die mysteriöse Märchenerzählerin Althea Proserpine, und kurz darauf verschwindet Alices Mutter spurlos. Zurück bleiben die Worte „Halt dich fern von Hazel Wood”. Alice spürt, dass sie ihre Mutter erst wiedersehen wird, wenn sie an den Anfang ihrer eigenen Geschichte geht. Schritt für Schritt entdeckt sie eine unheimliche Wahrheit. Um endlich frei zu sein, bleibt Alice nur eine Wahl: Sie muss nach Hazel Wood … Dorthin, wo alles beginnt...“
einfach sooooooo toll klang.
Und ich bin jetzt zwar nicht übermäßig enttäuscht – aber eben doch enttäuscht, das kann ich nicht anders sagen leider...
Dieser „All-Ager“ ist mit Sicherheit für Leser vieler Altersklassen gut geeignet, da stimme ich schon mal zu und das Cover ist wirklich sehr clever und passend ausgewählt, auch da gibt es nichts zu „meckern“.
Die 352 Seiten waren für mich zwar düster, aber leider nicht so fesselnd, wie ich es mir gewünscht und wie es auch gut zur Geschichte gepasst hätte.
Ich fand Vieles leider so überzogen... Klar, der Magie-Aspekt war gegeben und das sollte ja auch vielleicht so, aber mir war das einfach zuviel und mich hat vor allen Dingen leider auch Protagonistin Alice total genervt nach einer Weile...
Von daher vergebe ich 2,5 Sterne, aufgerundet auf 3 Sterne, das ja in vielen Foren für „nicht schlecht“ steht und das war es ja auch nicht, aber ich wurde mit der Protagonistin nunmal einfach nicht warm und mich packte diese Magie nicht, von der viele Rezensenten schrieben/berichteten...