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Benutzername: vickis_books
Wohnort: Braunschweig
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Bewertungen

Insgesamt 32 Bewertungen
Bewertung vom 22.09.2018
Good as Gone
Gentry, Amy

Good as Gone


sehr gut

Ich bin schon damals lange um dieses Buch herum geschlichen, als ich es dann beim Blogger Portal sah musste ich es Anfragen. Die Story hat mich wirklich angelockt und ich hatte Lust dieses Buch zu lesen. Von der Autorin habe ich vorher noch nichts gelesen, deswegen war ich um so gespannter wie es wohl sein wird. Den Schreibstil der Autorin empfinde ich als sehr angenehm, ich habe zwar schon besser Schreibstile gelesen aber es ist wirklich okay. Es wird immer aus der Sicht der Familie und dann aus der Sicht der fremden Person. Es ist wirklich erschreckend wie eine Familie sich fühlen muss wenn die Tochter aus dem eigenen Haus entführt wird.
Die Familie um Tom, Anna und Jane kommen mir sehr sympathisch rüber, sie haben eben ihre Tochter und Schwester verloren. Julie wird mit 13 Jahren aus dem eigenen Haus entführt und ihre Schwester Jane muss alles aus dem Schrank miterleben, aber ist dies wirklich alles so passiert? Das Buch beginnt schnell mit der Entführung, es gibt kein großes drumherum Gerede. Das finde ich wirklich positiv, weil oftmals liest man 150 Seiten und nichts passiert. Es schlepp sich, dies war aber bei dem Buch überhaupt nicht.

Nach jahrelanger Suche, genauer gesagt 8 Jahren und unzähligen schlimmen Momenten steht eine Dame vor der Tür der Familie. Sie wissen sofort das ist Julie. Sofort kehrt der Alltag ein und alle bemühen sich Julie so herzlich wie nur möglich aufzunehmen. Nach 8 Jahren hätte die Familie es nicht mehr für möglich gehalten ihre Tochter und Schwester wieder zu finden, noch alleine, das sie, sie findet. Die Tage vergehen nur so und Anna kommen immer wieder manchmal Zweifel ob dies wirklich Ihre Tochter sein kann. Wie kann es wirklich sein, das man 8 Jahre eine Entführung überlebt. Immerhin sterben 2/3 aller entführten Personen nach in den ersten 3 Tagen.

Anna macht sich auf die Suche nach Hinweisen und schaltet einen Privatdetektiv ein. Am Ende kommen Dinge ans Licht, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Man steckt wirklich total in der Story drinnen und kann sich in die Familie hineinversetzen. Ich finde es so grausam das manche Menschen ausnutzen, wenn es anderen schlecht geht.

Bewertung vom 18.09.2018
Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit
Douglas, Claire

Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit


sehr gut

Das Cover von dem Buch hat mich nicht so wirklich umgehauen, es ist irgendwie etwas, was man schon mal gesehen hat. Trotzdem will ich nicht sagen das es schlecht ist, irgendwie hat es dann doch etwas. Außerdem hat man einen wirklich guten Bezug zu dem Cover wenn man das Buch gelesen hat, es passt wirklich gut.

Das Buch wird in zwei Perspektiven erzählt. Zum einen wird die Geschichte von Sophie, die vor 15 Jahren gestorben ist erzählt und von ihrer besten Freundin Frankie die 15 Jahre später ein unbeschwertes Leben in London führt. Die beiden Protagonisten sind wirklich unterschiedlich. Frankie ist die Draufgängerin und strahlt mit ihrer Schönheit. Hingegen Sophie eher zurückhaltend und schüchtern ist. Die beiden kennen sich seit sie 7 Jahre alt sind und leben beide in der kleinen Küstenstadt Oldchliff. Ihre Kindheit und Jugend verbringen sie wie zwei normale Mädchen. Sie reden über alles miteinander und erleben alle Dinge zusammen. Doch eines Tages verschwindet Sophie plötzlich und alles ändert sich. Frankie findet sich nur schwer mit dem Tod ihrer besten Freundin ab und kann nicht verstehen wie sie vom Pier fallen konnte. Nach einiger Zeit versucht Frankie alles hinter sich zu lassen und zieht nach London. Dort wird sie eine erfolgreiche Geschäftsfrau und hat einige Beziehungen mit Männern.
Irgendwann bekommt Frankie einen Anruf von Daniel, Sophies älteren Bruder, der noch in Oldchliff lebt und sie um Hilfe bittet den Tod seiner Schwester aufzuklären. Frankie weiß erst nicht so richtig ob sie fahren soll, immerhin hat sie 2 große Hotels zu leiten und wenig Zeit. Letztendlich entschließt sie sich für ein paar Tage in die kleine Küstenstadt zu reisen um Daniel zu helfen. Die beiden versuchen den letzten Abend von Sophie zu rekonstruieren. Sie fahren zu alten Bekannten und fragen ob die etwas wissen. Während ihres Aufenthaltes in Oldchliff bekommt Frankie immer wieder verdächtige Botschaften wie z. B. „MÖRDERIN“. Allmählich bekommt Frankie es wirklich mit der Angst zutun, denn sie weiß nicht von wem die Briefe stammen. Daniel versucht sie immer wieder aufzubauen und ihr zu erklären dass es alles nur ein dummer Zufall sein kann. In der Zeit, die Frankie in Oldchliff ist, merkt sie immer mehr wie sehr sie Daniel doch liebt. So wie sie ihn schon immer geliebt hat.

Im letzten Kapitel erzählt Sophie wie sie starb und da kommen wirklich erschütternde Details ans Licht womit ich nie gerechnet hätte. Ihre Freundschaft zu Frankie ist nicht so toll wie immer angenommen und Frankie hat ein dunkles Geheimnis das sie nie jemanden sagt. Sie verschließt nach 15 Jahren, in denen Sophie Tod ist, immer noch die Augen vor der Wahrheit.

Fazit: Claire Douglas ist mit diesem Buch wirklich ein guter Thriller gelungen. Die Story um eine Freundschaft, die eigentlich nur aus Lügen aufgebaut war, war sehr gut gemacht. Ich werde auf jeden Fall wieder ein Buch der Autorin lesen.

Bewertung vom 04.09.2018
Das andere Haus
Fleet, Rebecca

Das andere Haus


sehr gut

„Das andere Haus“ ist das Thriller-Debüt der Autorin Rebecca Fleet. Das Cover von dem Buch finde ich wirklich gut gelungen. Verschiedene Teile im Cover sind hervorgehoben und machen das Cover wirklich hochwertig und interessant. Als dann noch der Klappentext interessant war, war ich begeistert von dem Buch und wollte es unbedingt lesen.

Das Ehepaar Caroline und Francis wollen ihren Urlaub planen. Als besonders interessant finde ich das, dass Paar keinen gewöhnlichen Urlaub vor hat. Sie stoßen auf eine Seite wo man seine Häuser tauschen kann für eine gewisse Zeit. Die beiden finden sofort jemanden der mit ihnen tauschen will. Als sie im „neuen“ Haus ankommen, stellen sie schnell fest das, dass Haus ziemlich leer ist. Es finden sich nur spärlich ein paar Möbel und keine persönlichen Gegenstände. Nach kurzer Unsicherheit werfen Caro und Francis dies aber über Bord und freuen sich auf ihren Urlaub. Die beiden haben eine sehr komplizierte Ehe, da Caroline für 6 Monate eine Affäre mit ihrem Arbeitskollegen hatte. Ihr Mann Francis war nur noch mit seinem Körper anwesend und hat sich Tabletten nacheinander reingeworfen. Kurze Zeit zweifelt Caroline an ihrer Ehe und will ihren Mann für die Affäre verlassen. Aus irgendeinem Grund kann sie es nicht übers Herz bringen ihren Mann in seiner schwierigsten Zeit alleine zu lassen.

Carl, die Affäre von Caroline wird auf einen Geburtstag eines Freundes eingeladen und nimmt dies zum Anlass seine Geliebte mit zu nehmen. Er bucht ein Hotel und hofft die Abende mit Caro zu verbringen. Dies sollte der letzte Abend für die beiden sein, sie mussten sich voneinander trennen, denn so konnte es nicht weiter gehen. Auf dem Weg in die Stadt für ein kleines Abendessen passiert dann ein tragischer Unfall

– Ihre Wege trennen sich –

Im Tauschhaus, bekommt Caroline dann immer wieder anonyme Hinweise und ihr Verdacht steigt das Carl mit ihr Kontakt aufnehmen will. Sie ist mit den Nerven am Ende und muss versuchen sich vor Francis nichts anmerken zu lassen. Sie haben diese 1 Woche als Paar alleine ohne ihr Kind Eddie um vielleicht ihre Ehe wieder in den Griff zu bekommen. Als Amber die Nachbarin dann mit Caroline noch in Kontakt tritt und verschiedene Dinge ans Licht kommen ist Caro verzweifelt und alte Geschichten und Tragödien holen sie wieder ein.

Rebecca Fleet hat das Buch in Sprüngen durch die Zeiten geschrieben (zu Hause, Unterwegs, Aufbruch) und immer wieder aus der Sicht anderer Protagonisten. Am Anfang war dies ein wenig verwirrend für mich, aber nach paar Seiten kam ich damit zu recht. Im Großen und Ganzen war das Buch kein wirklicher Psychothriller für mich. Bei einem guten Psychothriller gibt es Blut, Dinge die schockieren und Dinge die fesseln auf grausame Art und Weise.

Bewertung vom 16.08.2018
Anonym / Salomon & Buchholz Bd.1
Poznanski, Ursula; Strobel, Arno

Anonym / Salomon & Buchholz Bd.1


sehr gut

Dark Net - ein Thema was mich sofort ansprach. Vor einigen Jahren habe ich ein Buch "Final Cut - Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etwas merken." gelesen. Um ehrlich zu sein, war dies das Buch woraufhin ich das Lesen für mich entdeckt habe. Genau deswegen sprach mich auch sofort das Buch Anonym an.

Das Ermittlerteam aus Nina Salamon und Daniel Buchholz ist wirklich interessant, beide können vom Typ her nicht unterschiedlicher sein. Gerade deswegen gefällt mir dieses Duo vielleicht auch so gut. Nina ist eher die direkte, die keine wirklichen Gefühle zu lässt und gerade von Bremen nach Hamburg gezogen ist. Ihr neuer Partner Daniel ist hingegen sehr aufgeschlossenen anderen Menschen, außer Ihr. Als sie in Ihren Joggingklamotten zu einem Tatort kommt, weiß er nicht so richtig ob die beiden ein gutes Team werden. Leider weiß Buchholz auch nicht wieso Nina aus Bremen weggezogen ist und bei der Hamburger Kriminalpolizei jetzt arbeitet. Er soll es bald noch erfahren. Bald schon entsteht ein Kampf gegen das Dark Net und als innerhalb von 3 Tagen zwei Morde und ein fast geglückter Mord geschehen, stehen Nina und Daniel unter Druck. Die Plattform Morituri ist äußert professionell und die Kriminalpolizei stößt schnell an Ihre Grenzen um die Plattform vom Netz zu nehmen.

Dieser Thriller hat mich wirklich von Anfang an gefesselt und ich war gespannt wie der Kampf mit dem Portal Morituri ausging. Am Ende wurde ich von den beiden Autoren nicht enttäuscht, der Schreibstil hat es ermöglicht fast direkt dabei zu sein. Dieser Thriller wird immer aus der Sicht von Nina oder Daniel erzählt.

Bewertung vom 16.08.2018
Immer wenn du tötest / Targa Hendricks Bd.2
Schiller, B. C.

Immer wenn du tötest / Targa Hendricks Bd.2


ausgezeichnet

Der Thriller "Immer wenn du tötest" ist bereits der zweite Teil von B. C. Schiller über die Ermittlerin Targa Hendricks. Den ersten Teil habe ich innerhalb von 3 Tagen verschlungen und war schon gespannt auf den zweiten Teil. Ich finde Targa eine so symphytische Ermittlern, deswegen habe ich in der letzten Ermittlung auch so mit gefiebert und gehofft das Targa nicht stirbt. Als dann in dem letzten Teil "Fortsetzung folgt.." auf der letzten Seite stand, war für mich klar ich muss das nächste Buch unbedingt lesen. Freundlicherweise hat mir das Blogger Portal dies dann zur Verfügung gestellt, wie auch das erste Buch.

Targa Hendricks ist wieder mit ihrem geliebten Hund dessen Name einfach Hund ist unterwegs. Weil sie sich Namen nicht gut merken kann, hat ihr Hund diesen einfach zu merkenden Namen bekommen. Ich finde dies ist auf für den Leser einfach zu merken. Die Protagonistin ist eher verschlossen und kann nicht richtig mit Menschen umgehen, irgendwie finde ich sie aber sympathisch.

Als eine neuer Mord begangen wird und Targa als Kommissarin ausgewählt wird, wird der Fall spannend. Sie macht einfach alles auf Ihre Art und Weise. Einfache Polizeivorschriften ignoriert Sie, sie ermittelt auf eigene Faust. Als sie sich Freya von Rittberg dann nähert und ihr Bodyguard wird, wird die Sache interessant. Schnell merkt Targa das in Freya eine andere Person lebt wie ihr äußeres Preis gibt. Freya ist eine Künstlerin die mit dem Blut anderer malt. Die Gemälde der Künstlerin ähneln denen der Morde und schnell wird klar, sie muss etwas damit zu tun haben. Targas größtes Ziel wird es Freya zu überführen, aber um welchen Preis. Mit dem Gedanken an ihre letzte Ermittlung muss sie sich entscheiden, ist sie eine Ermittlerin die selbst den Tod nicht scheut oder ist sie eine Ermittlerin die auf Nummer sicher geht.

Wie auch in dem ersten Buch finde den Schreibstil von B. C. Schiller hervorragend, die Seiten lassen sich so schnell lesen und mit jeder Seite bekommt man Lust auf mehr. Man will überhaupt nicht aufhören, will immer wissen wie der Fall ausgeht. Das macht für mich einen guten Thriller aus. Am Ende bin ich auch von diesem Buch zu 100 % überzeugt und werde dieses Autorenpaar öfter lesen, wenn es neue Bücher gibt.

Bewertung vom 26.06.2018
Was ihr nicht seht
Ellwood, Nuala

Was ihr nicht seht


sehr gut

Aufmerksam auf das Buch bin ich wirklich durch das Cover, ich finde das macht immer schon wahnsinnig viel aus. Wenn einem das Cover gut gefällt, ließt man sich automatisch den Inhalt durch. Ich habe zuvor noch nichts von Nuala Ellwood gelesen, dies war mein erstes Buch von der Autorin. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, die wiederum 48 relativ kurze Kapitel umfassen, ich finde das immer sehr angenehm zu lesen. Erzählt wird im Präsens in der Ich-Perspektive – zunächst aus der Sicht von Kate, später auch aus der von Sally. Es wird immer wieder zwischen Vorfällen und der Festnahme gewechselt. Man hat eine genaue Zeitangabe wie lange Kate in Gewahrsam ist. Im Zentrum des Buches steht die Protagonistin Kate, ich konnte mich gut in Ihre Gedanken hineinversetzten. Da sie Reporterin in Kriegsgebieten ist, erlebt sie viel und diese Gedanken spiegeln sich in ihr wieder. Aufgrund der Kriegsgeschichten hat dieser Thriller wirklich sehr viel Tiefe, über die man immer nachdenken muss, sogar wenn man das Buch bei Seite gelegt hat. Ich finde es gut wenn Autoren Themen ansprechen oder umschreiben die in realen Welt unter den Tisch gekehrt werden, über die niemand gerne spricht. Dennoch gibt es eben physische Probleme zur Genüge.

Ich werde das nächste Buch von Nuala Ellwood also sehr gerne lesen.

Fazit: Der Psychothriller „Was ihr nicht seht“ ist ein durchaus gelungener Auftakt der Autorin Nuala Ellwood. Durch ihre klaren Formulierungen und den einheitlichen Schreibstil kann man das Buch sehr gut lesen. Das Cover ist natürlich auch zu erwähnen, das es wunderschön aussieht.

Bewertung vom 10.06.2018
Das Mädchen im Dunkeln
Blackhurst, Jenny

Das Mädchen im Dunkeln


sehr gut

Das zweite Werk von Jenny Blackhurst „Das Mädchen im Dunklen“ musste natürlich auch von mir gelesen werden. Ich war sehr gespannt, da das erste Buch schon mitreißend und spannend war. Der Schreibstil ist mir vertraut, sodass ich keine Mühe hatte in das Buch rein zukommen. Die Story wird von verschiedenen Protagonisten erzählt, sodass man dabei nicht nur einen guten Blick auf die Geschehnisse, sondern auch in die Gedanken und Gefühle der Personen werfen kann. Im Fokus steht aber die Protagonistin Dr. Karen Browning, sie ist Psychiaterin und lebt mir ihrem Mann in einer idyllischen Gegend. Immer wieder in den Vordergrund kommen ihre beiden Freundinnen Bea und Eleanor.

Immer wieder hat Karen Routinefälle in ihrem Job als Psychiaterin, jedoch bekommt sie bald eine Patientin die ihr die Nerven rauben wird. Jessica Hamilton ist im mittleren Alter und hat in ihrem Leben schon viel durchgemacht. Der Charakter der Jessica ist mir in dem Buch nicht wirklich sympathisch. Sie ist so abgrundtief böse und will alles was sie in ihrer Vergangenheit erfahren musste rächen. Der Autorin gelingt es wirklich einen zu fesseln, mit zu fiebern und auch teilweise komplett in die Irre geführt zu werden bis am Ende dann die große Wendung kommt.

Das Buch hat mich am Ende wirklich überzeugt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, weil die Geschichte nicht so in Fahrt kam, muss ich sagen das Ende ich wirklich Gänsehaut hatte und schockiert war wie manipulativ Menschen immer wieder sein können. Dies hat die Autorin Jenny Blackhurst wirklich gut vermittelt. Ich als Leser wurde teilweise auch ein bisschen manipuliert, somit war die Spannung wirklich toll.

Das Buch bekommt von mir 4 Sterne, weil ich am Anfang bisschen Probleme mit der Story hatte. Man kam schwer in das Buch rein, bis die wirklichen Thrillerelemente dann mal begannen. Am Anfang war viel drum herum. Trotzdem war das Buch wieder ein tolles Werk und eine absolute Leseempfehlung.

Bewertung vom 09.06.2018
Der Kreidemann
Tudor, C. J.

Der Kreidemann


ausgezeichnet

Das Buch habe ich auf dem Seite des Blogger Portals entdeckt. Wenn mir ein Cover schon gefällt muss ich mir unbedingt den Klappentext durchlesen. Das Cover und der Titel des Buches haben mich bei diesem Exemplar sofort überzeugt, deshalb habe ich mir durchgelesen worum es in diesem Buch von C. J. Tudor geht. Ich habe bis dahin noch nichts von der Autorin gelesen und kannte sie auch nicht. Das hält mich aber nicht davon ab neue Bücher zu entdecken, ich liebe es eher. Als mir dann noch der Klappentext gefallen hatte war das Buch perfekt! Ich habe es also angefragt und meine Anfrage ist positiv ausgegangen. Und Schwups war das Buch nach 4 Tagen schon bei mir.

Das Buch wird in zwei Zeitspannen (1986 und 2016). Die Erzählweise ist in der Ich-Perspektive von Eddie der 12 Jahre alt war als er dem Kreidemann zum ersten Mal begegnete. 30 Jahre später ist Eddie immer noch von der Vergangenheit verfolgt und es gesehen schreckliche Dinge. Anhand der Zeitwechsel bekommt der Leser einen Eindruck was vor 30 Jahren passiert ist. Zu weiteren Protagonisten in dem Buch gehört die Clique von Eddie, sie bestand aus Fat Gav, Mickey, Hoppo und Nicky. Als die Kinder 12 Jahre alt waren ereignet sich in ihrer Stadt auf dem Jahrmarkt ein schrecklicher Unfall. Der Kreidemann brachte Eddie auf die Idee mit seinen Freunden Kreidezeichnungen zu benutzen um geheim miteinander zu kommunizieren.

„Ich war zwölf Jahre, elf Monate und acht Tage alt, als ich meine erste Leiche sah.“ (Seite 247)

Eddie wird Lehrer und die Wege der einstigen Clique trennen sich. Als aber dann alle einen unbekannten Brief mit nur einem Stück Kreide und einem Strichmännchen erhalten, führen die Wege wieder zueinander. In der Zwischenzeit gesehen wirklich grausame Dinge, die im Buch wirklich gut beschrieben werden, auch deswegen ist das Buch wirklich ein guter Thriller für mich. Es stehen einem die Haare zu Berge, weil man so mitgerissen ist.

Bewertung vom 14.04.2018
Schlüssel 17 / Tom Babylon Bd.1
Raabe, Marc

Schlüssel 17 / Tom Babylon Bd.1


ausgezeichnet

Dies war mein erstes Buch von Marc Raabe, woher hatte ich noch keine Werke von ihm zuhause. Mit seinem Thriller „Schlüssel 17“ hat Marc Raabe wirklich einen unglaublichen Auftakt hingelegt, bei dem man über 500 Seiten nicht an Spannung verliert. Das Buch ist in 3 Teile gegliedert und man hat recht kurze Kapitel, was ich immer sehr angenehm finde zu lesen.

„Die Frau liegt da , mit seltsam abgeknickten Beinen und ausgebreiteten Armen, die an einer hinter ihren Schulterblättern durch das Pfarrgewand geschobenen Holzlatte fixiert sind.“ Seite 43

An dem Ausschnitt aus dem Buch erkennt man sofort, dass es ein wirklich guter Thriller ist. Die charakteristischen Merkmale eines Thrillers werden hier sowas von erfüllt. Man bekommt wirklich alle Einzelheiten mit. Der Hauptprotagonist Tom Babylon ist mir wirklich sympathisch. Trotz das er soviel mit seinem Leben, dem Verschwinden seiner Schwester und dem Polizeidienst zutun hat, wirkt er sehr zielgerichtet. Er verliert seinen Fokus nie. Im Buch kommen noch viele weitere Ermittler ins Spiel, dies ist ein bisschen verwirrend, aber man hat eigentlich schnell einen Überblick.

Den Schreibstil des Autors finde ich sehr gelungen. Er arbeitet mit offenen Enden an jedem Kapital, dass macht einen natürlich immer neugierig darauf wie es weiter geht. Das Buch war wirklich bis zum Schluss offen – klar man hatte Vermutungen – aber am Ende kam doch alles anders wie man denkt.

Bewertung vom 07.02.2018
DNA / Kommissar Huldar Bd.1
Sigurdardóttir, Yrsa

DNA / Kommissar Huldar Bd.1


weniger gut

Von der isländischen Autorin Yrsa Sigurdardóttir ist DNA der erste Teil der Krimireihe, in deren Zentrum Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik und die Psychologin Freyja stehen. Insgesamt bin ich sehr schlecht in das Buch gekommen. Es beginnt spannend, doch die Schreibweise kann mich nicht packen. Ich kann mich schon mit den Protagonisten Huldar und Freyja anfreunden, dennoch nicht mit der Thematik des Morsen. Die ganze ausführliche Vorgehensweise über solche Dinge, reizen mich nicht und wecken kein Interesse bei mir. Es war mein erstes Buch der Autorin, obwohl viele dafür schwärmten, muss ich leider sagen das ich das Buch abbrechen musste.

Ich möchte wirklich nicht alles schlecht reden, z. B. das Cover hat mich vollkommen begeistert. Auch der Klappentext war richtig spannend, deswegen wollte ich das Buch gerne lesen. Dadurch das die Thematik mich aber so gar nicht angesprochen hat, konnte ich nicht weiterlesen. Ein weiteres Buch der Autorin werden ich nicht lesen.

Leider sind Meinungen verschieden, ich bedauer es auch sehr, dieses Buch nicht zu Ende gelesen zu haben, doch man „quält“ sich nur noch. So etwas gehört zum Lesen dazu. Nicht jedes Buch kann einem Gefallen.

Fazit: Ich denke Yrsa Sigurdardóttir hat mit DNA, obwohl ich es leider nicht zu Ende lesen konnte, eine tolle neue Krimireihe erschaffen. Besonders das Cover gefällt mir an dem Buch richtig gut.