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Benutzername: vickis_books
Wohnort: Braunschweig
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Bewertungen

Insgesamt 28 Bewertungen
Bewertung vom 04.11.2018
Der Insasse
Fitzek, Sebastian

Der Insasse


sehr gut

Ich kann den Oktober in jedem Jahr kaum abwarten, denn der neue Thriller von Bestsellerautor Sebastian Fitzek erscheint. Nachdem ich schon einige Bücher von Fitzek gelesen habe, war für mich klar das ich mir Der Insasse sofort holen musste. Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut und konnte kaum denn 24. Oktober 2018 erwarten. Dann war es endlich soweit. Sofort bin ich in die Buchhandlung gegangen und habe mir die Limitierte Sonderausgabe geholt. Diesen Schatz immer in den Händen zu halten ist toll. Man kann ja sagen was man will aber die Covergestaltung ist immer der absolute Wahnsinn. Wenn man sich so sehr auf ein Buch freut, muss man sofort anfangen.

Ich war wirklich so gespannt und aufgeregt als ich das Buch angefangen habe. Der Schreibstil ist typisch für Sebastian Fitzek und wieder mal toll. Anhand des Klappentextes habe ich mich wirklich auf ein spannendes, brutales und raffiniertes Buch gefreut. Ich bin aber leider extrem schwierig in das Buch gekommen. Am Anfang hat mich die Story nicht gepackt. Ich hatte Schwierigkeiten immer weiter zu lesen. Als aber in der Mitte des Buches dann die Mordklärungen anfingen wurde es richtig spannend. Ich war auf einmal so gefesselt von dem Buch und von der Story, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte. Ich hab es dann auch ziemlich schnell beendet und war am Ende froh das Buch zu Ende gelesen zu haben.

Fazit: Also mein Lesehighlight ist das Buch nicht gewesen, mein Lieblingsbuch bleibt immer noch Flugangst 7A. Das Buch war nicht schlecht, aber ich bin einfach nicht so toll reingekommen. Am Ende war das Buch aber super.

Bewertung vom 24.10.2018
Die Elemente des Todes
Fischer, Claus C.; Petermann, Axel

Die Elemente des Todes


gut

Diesen Thriller habe ich bei der Buchverlosung von vorablesen.de gewonnen und war dementsprechend schon wahnsinnig gespannt. Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte. Die Namen und verschiedenen Orte wurden natürlich zum Schutz der Opfer verändert aber die Grausamkeit der Morde wurde genaustens übernommen wir in der Wirklichkeit. Das Cover finde ich ganz interessant und auch der Autor Axel Petermann hat mich gelockt. Ich wollte schon immer mal True-Crime lesen und war deswegen auch besonders gespannt.
Leider bin ich durch den Schreibstil und die Erzählweise nicht in das Buch reingekommen. Die Story hat mich wirklich überzeugt aber die Zeitsprünge haben mich immer wieder aus dem Buch gerissen. Allgemein ist der Aufbau des Buches wirklich gut, aber am Ende nicht komplett umgesetzt worden. Das Privatleben des Hauptermittlers wurde einfach zu ausführlich beschrieben und ich musste teilweise Seiten überspringen weil es mir zu langweilig war. Ich äußere meine Meinung über dieses Buch, will aber nicht das es jeder sofort in schlechten Licht sieht. Denn jeder hat eine fiktive Vorstellung von einem Buch und jeder kann sich von dem Buch einen eigenen Eindruck machen. Ich würde es schlimm finden, wenn wirklich immer ALLE, alle Bücher mögen würden. Es gibt immer wieder Bücher die nicht perfekt sind und Bücher die nicht immer den tollsten Schreibstil haben.

Fazit: Trotz der Schwierigkeiten mit dem Schreibstil wegen etlicher Zeitensprünge und einem zu ausschweifenden Privatleben des Hauptermittlers war das Buch zufriedenstellend und es war nicht das schlechteste was ich gelesen habe. Am meisten gefallen hat mir aber die Story um die es eigentlich gehen sollte.

Bewertung vom 20.10.2018
Ash Princess
Sebastian, Laura

Ash Princess


sehr gut

Auf dieses Fantasy Buch war ich wirklich äußerst gespannt. Ich bin eigentlich ein Thriller-Leser, aber ich lese auch gerne mal fesselnde Fantasybücher. Deswegen hat es mich um so mehr gefreut das ich es beim Blogger Portal zugesagt bekommen habe. Die Protagonistin Theo, die in Wirklichkeit Theodosia heißt und die Ascheprinzessin ist kommt mir sehr sympathisch vor. Sie lebt in Gefangenschaft weil ihr Volk erobert wurde. Sie wird vom König 24 Stunden bewacht. Theo hat nur wenige Freunde, weil die meisten dem König zu ergeben sind und sie sofort verraten würden.

„Meine Mutter war als die Feuerkönigin bekannt, majestätisch und stark. Aber ich bin die Ascheprinzessin, eine lebende Spottgestalt.“ (Seite 50)

Natürlich kommt bei der Rache am König die Liebe nicht zu kurz. Auch in Ash Princess gibt es eine Liebesgeschichte, die sich erst später herauskristallisiert. Søren ist der Sohn des tyrannischen Königs aber keineswegs so wie sein Vater. Nach der Rückkehr des Prinzen zeigt er sich stets warmherzig, liebenswürdig und voller Respekt für andere. Theo glaubt nie wieder aus den Fängen des Königs zu kommen, bis sie immer mehr Verbündete findet und auch Leute aus Ihrem Volk. Sie versuchen einen Plan zu schmieden, aber das ist nicht so einfach. Man erlebt in dem Buch Höhen und Tiefen und fiebert wirklich mit der Ascheprinzessin. Es wird auf jeden Fall spannend und euch erwarten viele Gefühle und Abenteuer.

Der Schreibstil gefällt mir wirklich gut. Er ist sehr flüssig geschrieben und man taucht wirklich in die Geschichte ein. An manchen Stellen finde ich schweift die Geschichte ein wenig zu dolle ab, aber die Autorin findet den Weg zurück zur Story. Gut beschrieben waren die brutalen Szenen, ich finde sowas immer wichtig, da man eine reale Vorstellung von den Geschehnissen bekommt.

Das Buch war auf jeden Fall toll. Als reiner Thrillerleser kann ich sagen, JA das Buch hat mich überzeugt und ich werde definitiv den 2. Teil lesen wollen. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen, weil es zwischenzeitlich etwas zu verwirrend und von der Geschichte abschweifend war. Dennoch ein gelungenes Buch.

Bewertung vom 15.10.2018
Escape Room - Nur drei Stunden
McGeorge, Chris

Escape Room - Nur drei Stunden


ausgezeichnet

Das Cover alleine hat mich sofort interessiert, so ist das immer im Buchladen bei mir. Bin eben auch ein kleines Coveropfer. Natürlich muss mich dann auch noch der Klappentext überzeugen und ja, das hat es bei diesem Buch auf jeden Fall. Zu aller erst hat mich der Inhalt des Buches an die SAW Filme erinnert, wer kennt sie? Dort sind auch meistens Leute in einen Raum eingesperrt wo sie verschiedene Dinge lösen müssen um raus zu kommen. Genau wie in diesem Buch, hier muss der TV-Star Morgan Sheppard versuchen einen Fall zu lösen. In der Badewanne wurde eine tote Leiche entdeckt und keiner weiß wer der Mörder ist. Alle Protagonisten wachen in einem Londoner Hotel auf, denken sie zumindest. Sie wachen nach und nach auf und müssen feststellen das sie gefangen sind. Morgan Sheppard ist mit Handschellen gefesselt und alle denken zuerst er hat etwas mit dem Mord zutun, weil wieso sollte er der einzigste mit Handschellen sein.

Die Mitspieler: eine Kellnerin, ein Putzmann, eine Schauspielerin, ein Anwalt und eine Schülerin. Sie alle sind Verdächtige.

In seinem Job als TV-Star löst Morgan Sheppard Mordfälle, die er aber gar nicht lösen kann. Ihm werden die Verdächtigen mit einer 50 zu 50 Chance genannt und entweder hat die Redaktion Glück und der jenige ist ein Verdächtiger oder sie haben eben Pech. Mit diesen Kenntnissen soll Morgan also den Fall im Hotelzimmer lösen. Über den Bildschirm eines Fernsehers wird den Gefangenen eine Pferdemaske eingeblendet und ihnen werden die „Spielregeln“ erklärt. Ein Countdown von 3 Stunden wird runter laufen und Morgan muss den Mörder finden und der Pferdemaske nennen. Gelingt ihm dies nicht wird das gesamte Gebäude in die Luft gesprengt.

Morgan Sheppard weiß zu erst nicht wie er diesen Fall lösen soll, da er keine Ahnung hat wie man einen ECHTEN MORD aufklärt. Er nimmt sich vor alle zu befragen und somit herauszufinden wer der Mörder sein könnte. Die Zeit vergeht und vergeht, Morgan kommt an seine Grenzen und als dann auch noch ein zweiter Mord geschieht, denkt er die gesamte Kontrolle zu verlieren.

Ich bin von dem Buch wirklich hell auf begeistert, Chris McGregor hat es wirklich geschafft mich in diesen Thriller rein zuziehen. Ich habe das Gefühl gehabt wirklich Teil des Ganzen zu sein. Der Schreibstil war wirklich grandios, die Seiten flogen nur so dahin. Ich war wirklich am Ende nicht enttäuscht von der Story.

Bewertung vom 03.10.2018
Trittbrettmörder
Dessaul, Arne

Trittbrettmörder


gut

Mit Freude war ich auf das erste Buch des Autoren gespannt. Am Anfang war es ein wenig schwer für mich in das Buch rein zu kommen, da es viele Protagonisten in dem Buch gibt. Außerdem geht es am Anfang viel um Landwirtschaft, was nun wirklich nicht eins meiner Lieblingsthemen ist. Da ich aus Braunschweig komme, kamen mir viele Schauplätze in dem Buch bekannt vor. Wolfenbüttel ist eben nur ein Katzensprung von uns entfernt und gestern war ich erst wieder dort. Deswegen ist es umso schöner ein Buch aus der Region zu lesen.

Nachdem der Tod des Landwirtes Hanno Ackermann noch nach einem Unfall aussieht, ist der Tod von Ellen Berning-Schäfer sonnenklar. Es handelt sich um MORD. Deswegen kommt der Protagonist Helmut Jordan ins Spiel, er ist Hauptkommissar und hat einen sehr sympathischen Charakter. Die Ermittlungen werden von Herrn Dessaul sehr genau beschrieben genauso wie die Umgebung in der die Handlungen spielen. Der Schreibstil ist sehr ausführlich und jedes Detail ist durchdacht.

Fazit: Ich empfand den Kriminalroman als sehr spannend. Leider waren manche Dinge zu sehr und zu lang ausgetragen, bis man auf den Punkt kam verging einige Zeit. Dennoch würde ich das Buch jedem Krimi-Fan empfehlen.

Bewertung vom 26.09.2018
Die Party
Winner, Jonas

Die Party


ausgezeichnet

Dieses Buch musste sofort in meinen Einkaufskorb weil das Cover einfach so toll ist. Als der Klappentext dann auch gepasst hat war meine Entscheidung getroffen und ich habe das Buch gekauft. Wie gesagt das Cover ist wirklich gelungen, es spricht sehr viel aus obwohl es nicht überladen ist. Jonas Winner hatte bereits mit "Murder Park" ein gutes Buch geschrieben. Leider habe ich dies nie gelesen, deswegen kann ich nicht beurteilen ob der Autor gut ist. Davon wollte ich mich jetzt überzeugen und mir ist es erst spät aufgefallen, das der Autor bereits vorher auf meinen Wunschzettel steht.

Die Story des Buches gefällt mir richtig gut. Der Autor hat einen wirklich guten Schreibstil weswegen das Buch sehr schön zu lesen geht. Ich habe an einem Abend 200 Seiten gelesen und dies spricht für sich. Der Unterschied zwischen den Achtziger Jahren und dem Jetzt ist total cool. Man erfährt Dinge die in der Halloweennacht 1986 passieren und bekommt einen guten Bezug zu den Protagonisten. Es scheint einem das es wahnsinnig viele Protagonisten sind, aber man kommt wirklich gut damit klar. Die Hauptprotagonisten sind: Brandon, Ashley, Donna, Henry, Janet, Kimberly, Louise, Nick, Ralph, Scotty und Terry. Außerdem gibt es noch die Eltern der "Kinder". Alle Charaktere in dem Buch sind befreundet und haben die Schulzeit gemeinsam verbracht. Einige sind miteinander verheiratet und einige sind weggezogen. Als Brandon dann den Vorschlag macht den 31. Oktober 1986 nochmal zu erleben stimmen alle zu. Er lädt seine Gäste in sein Haus was ziemlich abgelegen auf einem Felsplateau liegt. Nach über 30 Jahren finden sich alle wieder an diesem Ort ein wo einst die Party stattfand.

Als Brandon seine Gäste begrüßen will rutscht er mit dem Kronleuchter die Decke nach unten genau wie damals. Leider löst sich nachdem er unten ist der Sicherungskasten des Kronleuchters durch sein deutlich höheres Gewicht und erschlägt ihn. Alle sind wie erstarrt. Sofort kommen Zweifel bei allen auf und sie stellen sich viele Fragen. Dann bekommen sie von Brandon eine Nachricht übermittelt.

"Wenn nur noch einer von euch übrig ist, wird er nach Hause gehen können."
(Seite 95)

Sofort verdächtigen sich alle in dem Haus gegenseitig und wissen nicht wie die Situation zu deuten ist. Als dann immer mehr schreckliche Dinge passieren realisieren sie, das dies der bittere Ernst ist. Um nicht weiterhin alles zu verraten müsst ihr das Buch einfach selber lesen. Jonas Winner hat es wirklich bei mir geschafft so eine intensive Spannung aufzubauen. Ich war komplett geflasht als ich immer mehr Dinge erfuhr.

Fazit: Ein wirklich gelungener Thriller der mir Gänsehaut verschafft hat. Wieder einmal ein Buch wo es um ein Thema geht womit man nicht rechnet. Toller Schreibstil und super schönes Cover. Absolute Leseempfehlung.

Bewertung vom 22.09.2018
Good as Gone
Gentry, Amy

Good as Gone


sehr gut

Ich bin schon damals lange um dieses Buch herum geschlichen, als ich es dann beim Blogger Portal sah musste ich es Anfragen. Die Story hat mich wirklich angelockt und ich hatte Lust dieses Buch zu lesen. Von der Autorin habe ich vorher noch nichts gelesen, deswegen war ich um so gespannter wie es wohl sein wird. Den Schreibstil der Autorin empfinde ich als sehr angenehm, ich habe zwar schon besser Schreibstile gelesen aber es ist wirklich okay. Es wird immer aus der Sicht der Familie und dann aus der Sicht der fremden Person. Es ist wirklich erschreckend wie eine Familie sich fühlen muss wenn die Tochter aus dem eigenen Haus entführt wird.
Die Familie um Tom, Anna und Jane kommen mir sehr sympathisch rüber, sie haben eben ihre Tochter und Schwester verloren. Julie wird mit 13 Jahren aus dem eigenen Haus entführt und ihre Schwester Jane muss alles aus dem Schrank miterleben, aber ist dies wirklich alles so passiert? Das Buch beginnt schnell mit der Entführung, es gibt kein großes drumherum Gerede. Das finde ich wirklich positiv, weil oftmals liest man 150 Seiten und nichts passiert. Es schlepp sich, dies war aber bei dem Buch überhaupt nicht.

Nach jahrelanger Suche, genauer gesagt 8 Jahren und unzähligen schlimmen Momenten steht eine Dame vor der Tür der Familie. Sie wissen sofort das ist Julie. Sofort kehrt der Alltag ein und alle bemühen sich Julie so herzlich wie nur möglich aufzunehmen. Nach 8 Jahren hätte die Familie es nicht mehr für möglich gehalten ihre Tochter und Schwester wieder zu finden, noch alleine, das sie, sie findet. Die Tage vergehen nur so und Anna kommen immer wieder manchmal Zweifel ob dies wirklich Ihre Tochter sein kann. Wie kann es wirklich sein, das man 8 Jahre eine Entführung überlebt. Immerhin sterben 2/3 aller entführten Personen nach in den ersten 3 Tagen.

Anna macht sich auf die Suche nach Hinweisen und schaltet einen Privatdetektiv ein. Am Ende kommen Dinge ans Licht, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Man steckt wirklich total in der Story drinnen und kann sich in die Familie hineinversetzen. Ich finde es so grausam das manche Menschen ausnutzen, wenn es anderen schlecht geht.

Bewertung vom 18.09.2018
Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit
Douglas, Claire

Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit


sehr gut

Das Cover von dem Buch hat mich nicht so wirklich umgehauen, es ist irgendwie etwas, was man schon mal gesehen hat. Trotzdem will ich nicht sagen das es schlecht ist, irgendwie hat es dann doch etwas. Außerdem hat man einen wirklich guten Bezug zu dem Cover wenn man das Buch gelesen hat, es passt wirklich gut.

Das Buch wird in zwei Perspektiven erzählt. Zum einen wird die Geschichte von Sophie, die vor 15 Jahren gestorben ist erzählt und von ihrer besten Freundin Frankie die 15 Jahre später ein unbeschwertes Leben in London führt. Die beiden Protagonisten sind wirklich unterschiedlich. Frankie ist die Draufgängerin und strahlt mit ihrer Schönheit. Hingegen Sophie eher zurückhaltend und schüchtern ist. Die beiden kennen sich seit sie 7 Jahre alt sind und leben beide in der kleinen Küstenstadt Oldchliff. Ihre Kindheit und Jugend verbringen sie wie zwei normale Mädchen. Sie reden über alles miteinander und erleben alle Dinge zusammen. Doch eines Tages verschwindet Sophie plötzlich und alles ändert sich. Frankie findet sich nur schwer mit dem Tod ihrer besten Freundin ab und kann nicht verstehen wie sie vom Pier fallen konnte. Nach einiger Zeit versucht Frankie alles hinter sich zu lassen und zieht nach London. Dort wird sie eine erfolgreiche Geschäftsfrau und hat einige Beziehungen mit Männern.
Irgendwann bekommt Frankie einen Anruf von Daniel, Sophies älteren Bruder, der noch in Oldchliff lebt und sie um Hilfe bittet den Tod seiner Schwester aufzuklären. Frankie weiß erst nicht so richtig ob sie fahren soll, immerhin hat sie 2 große Hotels zu leiten und wenig Zeit. Letztendlich entschließt sie sich für ein paar Tage in die kleine Küstenstadt zu reisen um Daniel zu helfen. Die beiden versuchen den letzten Abend von Sophie zu rekonstruieren. Sie fahren zu alten Bekannten und fragen ob die etwas wissen. Während ihres Aufenthaltes in Oldchliff bekommt Frankie immer wieder verdächtige Botschaften wie z. B. „MÖRDERIN“. Allmählich bekommt Frankie es wirklich mit der Angst zutun, denn sie weiß nicht von wem die Briefe stammen. Daniel versucht sie immer wieder aufzubauen und ihr zu erklären dass es alles nur ein dummer Zufall sein kann. In der Zeit, die Frankie in Oldchliff ist, merkt sie immer mehr wie sehr sie Daniel doch liebt. So wie sie ihn schon immer geliebt hat.

Im letzten Kapitel erzählt Sophie wie sie starb und da kommen wirklich erschütternde Details ans Licht womit ich nie gerechnet hätte. Ihre Freundschaft zu Frankie ist nicht so toll wie immer angenommen und Frankie hat ein dunkles Geheimnis das sie nie jemanden sagt. Sie verschließt nach 15 Jahren, in denen Sophie Tod ist, immer noch die Augen vor der Wahrheit.

Fazit: Claire Douglas ist mit diesem Buch wirklich ein guter Thriller gelungen. Die Story um eine Freundschaft, die eigentlich nur aus Lügen aufgebaut war, war sehr gut gemacht. Ich werde auf jeden Fall wieder ein Buch der Autorin lesen.

Bewertung vom 04.09.2018
Das andere Haus
Fleet, Rebecca

Das andere Haus


sehr gut

„Das andere Haus“ ist das Thriller-Debüt der Autorin Rebecca Fleet. Das Cover von dem Buch finde ich wirklich gut gelungen. Verschiedene Teile im Cover sind hervorgehoben und machen das Cover wirklich hochwertig und interessant. Als dann noch der Klappentext interessant war, war ich begeistert von dem Buch und wollte es unbedingt lesen.

Das Ehepaar Caroline und Francis wollen ihren Urlaub planen. Als besonders interessant finde ich das, dass Paar keinen gewöhnlichen Urlaub vor hat. Sie stoßen auf eine Seite wo man seine Häuser tauschen kann für eine gewisse Zeit. Die beiden finden sofort jemanden der mit ihnen tauschen will. Als sie im „neuen“ Haus ankommen, stellen sie schnell fest das, dass Haus ziemlich leer ist. Es finden sich nur spärlich ein paar Möbel und keine persönlichen Gegenstände. Nach kurzer Unsicherheit werfen Caro und Francis dies aber über Bord und freuen sich auf ihren Urlaub. Die beiden haben eine sehr komplizierte Ehe, da Caroline für 6 Monate eine Affäre mit ihrem Arbeitskollegen hatte. Ihr Mann Francis war nur noch mit seinem Körper anwesend und hat sich Tabletten nacheinander reingeworfen. Kurze Zeit zweifelt Caroline an ihrer Ehe und will ihren Mann für die Affäre verlassen. Aus irgendeinem Grund kann sie es nicht übers Herz bringen ihren Mann in seiner schwierigsten Zeit alleine zu lassen.

Carl, die Affäre von Caroline wird auf einen Geburtstag eines Freundes eingeladen und nimmt dies zum Anlass seine Geliebte mit zu nehmen. Er bucht ein Hotel und hofft die Abende mit Caro zu verbringen. Dies sollte der letzte Abend für die beiden sein, sie mussten sich voneinander trennen, denn so konnte es nicht weiter gehen. Auf dem Weg in die Stadt für ein kleines Abendessen passiert dann ein tragischer Unfall

– Ihre Wege trennen sich –

Im Tauschhaus, bekommt Caroline dann immer wieder anonyme Hinweise und ihr Verdacht steigt das Carl mit ihr Kontakt aufnehmen will. Sie ist mit den Nerven am Ende und muss versuchen sich vor Francis nichts anmerken zu lassen. Sie haben diese 1 Woche als Paar alleine ohne ihr Kind Eddie um vielleicht ihre Ehe wieder in den Griff zu bekommen. Als Amber die Nachbarin dann mit Caroline noch in Kontakt tritt und verschiedene Dinge ans Licht kommen ist Caro verzweifelt und alte Geschichten und Tragödien holen sie wieder ein.

Rebecca Fleet hat das Buch in Sprüngen durch die Zeiten geschrieben (zu Hause, Unterwegs, Aufbruch) und immer wieder aus der Sicht anderer Protagonisten. Am Anfang war dies ein wenig verwirrend für mich, aber nach paar Seiten kam ich damit zu recht. Im Großen und Ganzen war das Buch kein wirklicher Psychothriller für mich. Bei einem guten Psychothriller gibt es Blut, Dinge die schockieren und Dinge die fesseln auf grausame Art und Weise.

Bewertung vom 16.08.2018
Anonym / Salomon & Buchholz Bd.1
Poznanski, Ursula; Strobel, Arno

Anonym / Salomon & Buchholz Bd.1


sehr gut

Dark Net - ein Thema was mich sofort ansprach. Vor einigen Jahren habe ich ein Buch "Final Cut - Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etwas merken." gelesen. Um ehrlich zu sein, war dies das Buch woraufhin ich das Lesen für mich entdeckt habe. Genau deswegen sprach mich auch sofort das Buch Anonym an.

Das Ermittlerteam aus Nina Salamon und Daniel Buchholz ist wirklich interessant, beide können vom Typ her nicht unterschiedlicher sein. Gerade deswegen gefällt mir dieses Duo vielleicht auch so gut. Nina ist eher die direkte, die keine wirklichen Gefühle zu lässt und gerade von Bremen nach Hamburg gezogen ist. Ihr neuer Partner Daniel ist hingegen sehr aufgeschlossenen anderen Menschen, außer Ihr. Als sie in Ihren Joggingklamotten zu einem Tatort kommt, weiß er nicht so richtig ob die beiden ein gutes Team werden. Leider weiß Buchholz auch nicht wieso Nina aus Bremen weggezogen ist und bei der Hamburger Kriminalpolizei jetzt arbeitet. Er soll es bald noch erfahren. Bald schon entsteht ein Kampf gegen das Dark Net und als innerhalb von 3 Tagen zwei Morde und ein fast geglückter Mord geschehen, stehen Nina und Daniel unter Druck. Die Plattform Morituri ist äußert professionell und die Kriminalpolizei stößt schnell an Ihre Grenzen um die Plattform vom Netz zu nehmen.

Dieser Thriller hat mich wirklich von Anfang an gefesselt und ich war gespannt wie der Kampf mit dem Portal Morituri ausging. Am Ende wurde ich von den beiden Autoren nicht enttäuscht, der Schreibstil hat es ermöglicht fast direkt dabei zu sein. Dieser Thriller wird immer aus der Sicht von Nina oder Daniel erzählt.