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Benutzername: vickis_books
Wohnort: Braunschweig
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Bewertungen

Insgesamt 14 Bewertungen
12
Bewertung vom 14.04.2018
Schlüssel 17 / Tom Babylon Bd.1
Raabe, Marc

Schlüssel 17 / Tom Babylon Bd.1


ausgezeichnet

Dies war mein erstes Buch von Marc Raabe, woher hatte ich noch keine Werke von ihm zuhause. Mit seinem Thriller „Schlüssel 17“ hat Marc Raabe wirklich einen unglaublichen Auftakt hingelegt, bei dem man über 500 Seiten nicht an Spannung verliert. Das Buch ist in 3 Teile gegliedert und man hat recht kurze Kapitel, was ich immer sehr angenehm finde zu lesen.

„Die Frau liegt da , mit seltsam abgeknickten Beinen und ausgebreiteten Armen, die an einer hinter ihren Schulterblättern durch das Pfarrgewand geschobenen Holzlatte fixiert sind.“ Seite 43

An dem Ausschnitt aus dem Buch erkennt man sofort, dass es ein wirklich guter Thriller ist. Die charakteristischen Merkmale eines Thrillers werden hier sowas von erfüllt. Man bekommt wirklich alle Einzelheiten mit. Der Hauptprotagonist Tom Babylon ist mir wirklich sympathisch. Trotz das er soviel mit seinem Leben, dem Verschwinden seiner Schwester und dem Polizeidienst zutun hat, wirkt er sehr zielgerichtet. Er verliert seinen Fokus nie. Im Buch kommen noch viele weitere Ermittler ins Spiel, dies ist ein bisschen verwirrend, aber man hat eigentlich schnell einen Überblick.

Den Schreibstil des Autors finde ich sehr gelungen. Er arbeitet mit offenen Enden an jedem Kapital, dass macht einen natürlich immer neugierig darauf wie es weiter geht. Das Buch war wirklich bis zum Schluss offen – klar man hatte Vermutungen – aber am Ende kam doch alles anders wie man denkt.

Bewertung vom 07.02.2018
DNA / Kommissar Huldar Bd.1
Sigurdardóttir, Yrsa

DNA / Kommissar Huldar Bd.1


weniger gut

Von der isländischen Autorin Yrsa Sigurdardóttir ist DNA der erste Teil der Krimireihe, in deren Zentrum Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik und die Psychologin Freyja stehen. Insgesamt bin ich sehr schlecht in das Buch gekommen. Es beginnt spannend, doch die Schreibweise kann mich nicht packen. Ich kann mich schon mit den Protagonisten Huldar und Freyja anfreunden, dennoch nicht mit der Thematik des Morsen. Die ganze ausführliche Vorgehensweise über solche Dinge, reizen mich nicht und wecken kein Interesse bei mir. Es war mein erstes Buch der Autorin, obwohl viele dafür schwärmten, muss ich leider sagen das ich das Buch abbrechen musste.

Ich möchte wirklich nicht alles schlecht reden, z. B. das Cover hat mich vollkommen begeistert. Auch der Klappentext war richtig spannend, deswegen wollte ich das Buch gerne lesen. Dadurch das die Thematik mich aber so gar nicht angesprochen hat, konnte ich nicht weiterlesen. Ein weiteres Buch der Autorin werden ich nicht lesen.

Leider sind Meinungen verschieden, ich bedauer es auch sehr, dieses Buch nicht zu Ende gelesen zu haben, doch man „quält“ sich nur noch. So etwas gehört zum Lesen dazu. Nicht jedes Buch kann einem Gefallen.

Fazit: Ich denke Yrsa Sigurdardóttir hat mit DNA, obwohl ich es leider nicht zu Ende lesen konnte, eine tolle neue Krimireihe erschaffen. Besonders das Cover gefällt mir an dem Buch richtig gut.

Bewertung vom 29.01.2018
Anne, rette mich!
Bruckmann, Mia

Anne, rette mich!


gut

Das Cover und der Titel des Buches haben mich auf den ersten Blick nicht sehr angesprochen – deswegen bin ich froh das die Autorin Mia Bruchmann auf mich zugekommen ist und mir ihr Werk näher gelegt hat. Am Anfang bin ich nur schwer mit dem Schreibstil klar gekommen. Es war alles sehr holprig, doch ich nach ein paar Seiten rein gekommen. Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet und dargestellt und auch die Handlungsorte sind sehr genau und bildlich beschrieben.

In „Anne, rette mich!“ begleiten wir den ersten Fall der Kriminalhauptkomissarin Anne von Hohenstedt, die zusammen mit ihrem Partner Berti und ihrem vierbeinigen Kollegen Pollux einen brutalen Mörder sucht. Aber ihnen bleibt nicht viel Zeit, denn schon kurz nach dem ersten Mord, wird eine zweite junge Frau als vermisst gemeldet. Kann Anne die alleinerziehende Mutter retten? Und kann sie ihrem Job und ihrer Familie gleichermaßen gerecht werden?…

Die Idee der Story war für mich so naja, etwas was ich schon öfter gelesen habe. Dennoch möchte ich nicht sagen das dass Buch schlecht war. Es hatte einige gute Ansätze. Die dennoch witzigen Dialoge zwischen Anne und Berti, machen die einzelnen Kapitel sehr unterhaltsam.

Bewertung vom 21.01.2018
Babydoll
Overton, Hollie

Babydoll


sehr gut

Babydoll war mein erster Roman von dieser Autorin und ich kann euch sagen ich bin begeistert. Hollie Overton hat mit der Geschichte um Lily Risers und deren Familie ein atemberaubendes Debüt geschaffen, das mich von der ersten Seite gefesselt hat. Das Buch ist als Roman ausgeschrieben, hat aber sehr viele Psycho-Elemente, ein wirkliches Psychodrama einer Frau die sich zurück in die Normalität kämpfen muss.

„Tss, Tss, Babydoll. Hab ich dir nicht gesagt, was passiert, wenn du mir nicht gehorchst?“ (Seite 6)

Lily wird jahrelang in einer kleinen Hütte gefangen gehalten, wo sie von Rick aufs Übelste missbraucht und misshandelt wird. Nach acht Jahren kann sie mit ihrer Tochter fliehen – sie ist frei und ihr Entführer wird verhaftet.

Die Geschichte beginnt mit dem Leben „danach“ – Aber schnell wird klar, dass es kein Zurück in die Normalität gibt, denn in acht Jahren hat nicht nur Lily sich verändert. Rick plant bereits, wie er seine Babydoll zurückholen und bestrafen kann.
Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Lily, ihrer Mutter Eve, ihrer Zwillingsschwester Abby und des Entführers Rick erzählt, was der Story eine unglaubliche Tiefe verleiht.

„Ich hab kein Zuhause, Abby. Ich habe kein Leben. Jetzt nicht mehr. Du hast mein Scheißleben gestohlen.“ (Seite 243)

Lily versteht schnell, das Rick sie über viele Jahre manipuliert hat und sie fürchten muss, nach der Flucht, so zu werden wie ihr Entführer. Hollie Overton erzählt sehr eindringlich von den Folgen der Entführung und setzt dabei den Schwerpunkt auf psychologische Effekte. Besonders gut gefallen hat mir die tiefe Bindung der beiden Zwillingsschwestern Abby und Lily. Sie werden jedoch auf eine harte Probe gestellt. Ich bin wirklich sehr gut in das Buch gekommen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man kann das Buch sehr gut lesen.

Bewertung vom 06.01.2018
Der Seelenbrecher
Fitzek, Sebastian

Der Seelenbrecher


sehr gut

Ich bin wieder einmal mit großen Erwartungen an das Buch „Der Seelenbrecher“ ran gegangen. Zuvor habe ich Passagier 23 gelesen, leider begeisterte mich dieses Buch nicht so wirklich. Umso mehr hoffte ich deshalb dass, das Buch wieder toll wird.

Ein Professor sucht Probanden für ein Experiment. Sie sollen eine Patientenakte lesen, die man im Nachlass eines Psychiaters gefunden hat. Sechs Personen entscheiden sich zuerst für die Teilnahme an dem Experiment. Nach der Einführung bekommen es einige mit der Angst zutun und steigen aus. Nur Lydia und Patrick entscheiden sich für das Experiment. Sie erhalten nun detaillierten Einblick in die Patientenakte, die wie ein Roman, die kompletten Vorkommnisse einer kranken Nacht vor zig Jahren beschreibt. In dieser Nacht entschied der „Seelenbrecher“ über Tod und Leben von Patienten in der Teufelsbergklinik. Seine vorhergehenden Opfer, drei Frauen, sind nach ihrem Verschwinden nicht mehr normal. Weder ansprechbar, noch reagieren sie auf äußere Reize. Bei allen vermissten Personen des Seelenbrechers werden kleine Zettel
gefunden auf denen Rätsel stehen.

Durch einen Schneesturm ist das komplette Klinikgelände von der Außenwelt abgeschottet und eine Verfolgungsjagd der Superlative beginnt.
Der Seelenbrecher befindet sich im Haus. Keiner kann ihm entkommen.
Zum Hauptcharakter im Buch wird Caspar , der selber ein Patient der Teufelsbergklinik ist und sein Gedächtnis verloren hat. Während er und andere Patienten sowie Mitarbeiter der Luxusklinik versuchen dem Seelenbrecher auf die Spuren zu kommen tauchen Caspar seine Erinnerungen in Bruchteilen wieder auf. Schockierende Details über den „Patienten“ kommen ans Licht. Das neue Opfer des Seelenbrechers schwebt derweil in Lebensgefahr. Dank Caspars Erinnerungen kann sie vielleicht gerettet werden. Werden Sie dem Seelenbrecher entkommen?

Sebastian Fitzek hat es in diesem Buch mal wieder geschafft Fiktion und Realität so nah beieinander zu halten. Als Leser stellt man sich die selben Fragen wie Lydia und Patrick, die ja ebenfalls genau wie wir die Patientenakte lesen. Es gibt wieder einmal Stellen in dem Buch, die mein Herz zum Rasen brachten und mir den Atem raubten. Genau diese Stellen sind typisch für Fitzek und ich liebe sie. Er schafft es immer wieder einen Leser in das Buch „eintauchen“ zu lassen. Mehr über das Buch und den Inhalt werde ich nicht verraten, aber ich wette, das diesen „Schock“ auch andere Leser erleben werden.

Alles in allem hat Sebastian Fitzek wieder einmal bewiesen, dass er sein Handwerk versteht. Er schreibt Psychothriller, bei denen dem Leser die pure Angst den Rücken hinunter läuft und Seite für Seite die Spannung in der Luft liegt. Gleichzeitig befassen sich seine Thriller mit Dingen die uns allen bekannt sind, Dinge die angesprochen werden müssen. Man fühlt sich in seinen Büchern zuhause, egal wie krank sie auch erscheinen mögen. Ich liebe diese Ausflüge in die psychischen Abgründe der Menschen und bin froh, dass Sebastian Fitzek seine Phantasien in so guten Psychothrillern auslebt und uns als Leser damit begeistert und glücklich macht.

Bewertung vom 10.12.2017
Ein Reif von Eisen / Die Königs-Chroniken Bd.1
Rother, Stephan M.

Ein Reif von Eisen / Die Königs-Chroniken Bd.1


ausgezeichnet

Zu Beginn möchte ich erst einmal etwas über das Cover sagen. Wie unglaublich hübsch sieht das bitte aus? Und dann noch dies „Siegel“ was hervorgehoben ist. Das Cover bekommt alleine schon 5 Sterne von mir. Wenn ein Cover mein Interesse weckt, fange ich sofort an mir den Klappentext durch zu lesen. Bei diesem Buch hat einfach alles gestimmt. Obwohl ich vorwiegend Thriller lese, hat mich dieses Thema bezüglich des „Kaiserreiches der Esche“ richtig angesprochen. Ich bin sehr gut in das Buch eingestiegen, und sofort erinnerte mich die Story an Game of Thrones.

Es gibt wirklich sehr viele verschiedene Charaktere, die im Buchende aber auch erläutert werden. Trotz der verschiedenen Protagonisten konnte ich das Buch sehr gut lesen. Man hat immer noch den Überblick behalten. Die Kapitel werden in den Sichten der verschiedenen Protagonisten erzählt, somit weiß man immer wo man sich befindet. Ganz vorne im Buch gibt es auch eine Karte des Kaiserreiches, womit man auch über die verschiedenen Städte einen wirklich guten Überblick hat. Zudem gibt es in dem Buch einen Stammbaum der verschiedenen Familien.

Es gibt die Familie der Oasen und die Hetmannsgeschlechter des Reiches Ord. Diese werden nochmal in die Tieflande und die Hochlande geteilt. Mit dem Stammbaum bekommt man auch über die Familienkonstellationen einen perfekten Überblick. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und überschaubar. Keine verschlüsselten Sätze oder unübersichtliche Situationen gibt es. Die Protagonisten in dem Buch sind mir durchgehend sympathisch.

„Ihr seid der Große Eber, der Eber von Elt.“ (Seite 162)

Das Königreicht wird in 3 Gebiete eingeteilt. Der Norden hat den Hetmann des Tieflands und der Gebirgsstämme Morwa, Sohn des Morda. Dieser hat 4 Söhne und 1 Tochter. Die Tochter Sölva ist eine Hauptprotagonistin aus deren Sicht erzählt wird. Im Süden gibt es Leyken die auf der Suche nach ihrer Schwester unglaubliche Dinge erlebt. Der Westen wird aus der Sicht des jungen Diebs Pol erzählt, dem eine Prophezeiung den Verstand raubt.

„Das Reich von Ord: Jahrzehnte hatte es gedauert, die Stämme zueinander zuführen, und nun, binnen Atemzüge, fiel alles auseinander.“ (Seite 374)

Es herrscht ein Kampf, dem sich alle Charaktere in diesem Buch stellen müssen. Der Autor hat dieses Buch meiner Meinung nach wirklich perfekt umgesetzt. Es hat Freude gemacht zu lesen. Ich freue mich sehr auf das zweite Buch (Ein Reif von Bronze – Die Königschroniken 2). Für das Buch kann ich eine wirkliche Leseempfehlung aussprechen, für alle begeisterten Fans von Game of Thrones und für alle die, die auf spannende und moderne historische Romane stehen.

Bewertung vom 01.12.2017
Hex
Heuvelt, Thomas Olde

Hex


gut

Durch die vielen Meinungen von Autoren finde ich das untere Cover nicht so toll, der obere Teil gefällt mir durch den düsteren Wald jedoch richtig gut. Angesprochen hat mir das Buch wegen dem Klappentext, man bekommt Gänsehaut und gruselt sich. Ein Buch im „Horror“ Genre habe ich bis jetzt noch nie gelesen, fande es deswegen mal sehr interessant.

Der Autor hat sehr viel Details in die Geschichte gesteckt, diese aber nicht richtig umgesetzt. Leider waren es sehr viele Stellen die sich gezogen habe. Die wirklichen Horror-Stellen kamen selten vor. Es gab Stellen wo einem das Herz raste, aber leider gab es wenige solche Situationen. Am gruseligsten war für mich die blinde Black Rock Witch, die zum Alltag der Bewohner gehörte. Im Buch gab es sehr viele verschiedene Charaktere, die aber alle etwas gemeinsam hatten – ANGST VOR DER HEXE. Niemand außerhalb von Black Spring sollten jemals raus finden das die Hexe existiert. Über 300 Jahre kontrolliert die Hexe die Stadt. Die Jugendlichen in der Stadt werden sehr leichtsinnig und machen sich lustig über die Hexe. Nicht nur das ein lebender Hund bald stirbt, Nein – Es wird ihnen bald zum Verhängnis.

Wirklich gefesselt hat mich das Buch nicht, ich war immer im Zwiespalt mit mir. Soll ich das Buch weglegen oder soll ich es weiter lesen. Ich will jedes Buch gerne beenden. Am Ende habe ich das Buch wirklich beendet, weil es Potenzial für mich hat.

Fazit:
Das Buch hat einen wirklich guten Schreibstil sowie eine sehr gute Story. Der Autor hat viel Liebe in die Geschichte und die Charaktere gesteckt, leider zog sich die gesamte Story sehr. Eine Leseempfehlung gibt es für dieses Buch dennoch, weil es eine tolle Geschichte mit vielleicht etwas wenigen Horror-Elementen ist.

Bewertung vom 23.11.2017
TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
Miranda, Megan

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?


gut

Dies war mein erster Thriller von Megan Miranda. Vorher hatte ich noch nichts von der Autorin gelesen. Ist für mich aber auch nie ein Grund, ein Buch nicht zu lesen. Lese gerne neue Autoren und werde vielleicht Fan von Ihnen. Die Story wie auch das Cover fande ich richtig ansprechend und interessant. Schnell kam ich in die Geschichte rein die, die Autorin auf unheimlich geschickte Weise erzählt. Die Story wurde rückwärts erzählt, von Tag 15 bis schließlich zurück zu Tag 1. Es wird nach und nach gezeigt was seit Nicolettes Rückkehr geschah. Am Ende bekommt man auch ein Gefühl dafür was 10 Jahre zuvor mit den Teenagern passiert ist.

„Weil das mal so war. Und in dieser Stadt ist das, was in der Vergangenheit passiert, das Einzige, was je passieren wird, Detective.“ (Seite 206)

Ein wenig erinnerten mich die Geheimnisse, die Freundinnen die unterschiedlich nicht sein konnten und die Tatsache das immer mehr Lügen und Intrigen zum Vorschein kamen an Pretty Little Liars. Genau wie in der Serie, werden immer mehr Geheimnisse entlarvt und wieder neue Lügen darum aufgebaut. Deswegen bin ich manchmal schwer mit dem Lesen voran gekommen, weil ich immer Verbindungen zu der Serie suchte. Am Ende konnte ich mich aber auf das Buch einlassen. Die Protagonisten waren zu Beginn 18 Jahre alt, 10 Jahre später waren sie alle reifer und Erwachsener. Es gab natürlich die „Möchtegern Mädchen“ und die Mädchen die sich zurückgezogen haben. Trotzdem kannten sich alle aus der Schule und als ein Mädchen verschwand, suchten Alle nach ihr.

„Mein Leben war für sie nur ein Teil des Spiels. Ein Spielstein, den sie setzen konnte, um zu sehen, wie weit sie mich bringen konnte.“ (Seite 299)

Dieser Thriller war nicht nur eine oberflächliche „Killer-Opfer-Story“, es steckte wirklich viel mehr darin. Leider kamen so oft die selben Dinge vor, weswegen es manchmal echt langweilig war 10 Seiten weiter nochmals den gleichen Content zu lesen. Es war nicht der beste Thriller den ich gelesen habe, dennoch hatte er Potenzial und ich bin froh ihn gelesen zu haben. Alleine der Schreibstil war außergewöhnlich und doch interessant.

Bewertung vom 16.11.2017
Wovon träumst du? / Pandora Bd.1
Siegmund, Eva

Wovon träumst du? / Pandora Bd.1


ausgezeichnet

Dies war mein erstes Buch von der Autorin Eva Siegmund. Zuerst muss ich sagen, das ich das zweite Buch „Cassandra – Niemand wird dir glauben / Pandora Bd. 2“ bei dem Blogger Portal angefragt hatte, ohne zu wissen das es der zweite Band ist. Uppps..
Das Buch wurde mir auch zugesagt und sofort zugeschickt. Es ist aber total doof den zweiten Band zu lesen, wenn man den ersten nicht mal kennt. Deswegen habe ich mir sofort den ersten zugelegt und gelesen.

Alleine schon das Cover von dem Buch ist der Wahnsinn. Wie unglaublich schön sieht es bitte aus, zum verlieben. Ich hätte bei dem Cover auch nie mit so einem Inhalt gerechnet. Dachte eher an eine „Liebesgeschichte“, und hatte gehofft das es mir gefällt. Bin eher so der Thrillerleser..
In das Buch bin ich sehr schnell rein gekommen, ich konnte es gar nicht mehr weglegen. Mit einem Mal waren über 100 Seiten verschlungen. Ich habe sofort gemerkt das dies etwas für mich ist, es kamen so viele „brutale“ Stellen vor. Ab da an war ich mir sicher, dies war kein „Liebesroman“ wie es mir das Cover vermittelt hat. Es war ein wirklich guter Zukunfts-Thriller. Ein genialer Zug der Autorin, mal so am Rande erwähnt.

Die Protagonisten waren richtig toll. Es gab einmal Sophie, die eher ein Nerd sowie eine Aussenseiterin war und ihre Zwillingsschwester Liz, die das komplette Gegenteil war. Die Eltern der beiden Zwillinge kamen nicht viel in dem Buch vor, eigentlich kaum. Dafür gab es zwei Protagonisten, bei den ging einem das Herz auf. Alle vier Hauptprotagonisten waren sehr sympathisch in dem Buch.

„Eines war jedenfalls sicher: Meine Zwillingsschwester war dermaßen anders als ich, dass sie genauso gut auch vom Mond hätte stammen können.“ (Seite 34)

Der Schreibstil der Autorin wurde durch wechselnde Ansichten von Liz und Sophie geführt. Zwischen den Wechseln kamen immer Träume vor, die beschrieben wurden. Mit Mitte des Buches kam dann auch eine weitere Schlüsselfigur zum Vorschein, die in ihrer Perspektive dann die Geschehnisse schilderte. Während des Lesens macht man sich immer so seine Gedanken, es fällt aber schwer herauszufinden was passiert ist. Dies soll keineswegs negativ sein. Ich finde es richtig gut, wenn man bis zum Ende Spannung hat.

„Sie sterben. Sie tun alles, was ich ihnen sage, denn ich bin der Herr der Träume!“ (Seite 425)

Natürlich kamen auch kleine Szenen vor, indem die Liebe im Vordergrund stand. So verliebten sich beide Zwillinge, was total süß war. Ich meine, auch wenn man Thrillerleser ist, so ein paar kleine Liebesgeschichten kann es schon geben. Dadurch war das Buch unglaublich locker geschrieben und es gab keine knallharten Kapitel. Es war zwar brutal und manchmal Nervenkitzel pur, aber trotzdem in so einem angenehmen Schreibstil, dass man das Buch nicht weglegen konnte.

Es hat sich wirklich gelohnt dieses Buch von Eva Siegmund zu lesen. Dieser „Zukunfts-Thriller“ hat mir durch seinen angenehmen Schreibstil und seine tollen Protagonisten richtig gefallen. Wegen des Covers kann man sich nur in das Buch verlieben, ich freue mich sehr auf Band 2, der schon auf mich wartet.

Bewertung vom 14.11.2017
Passagier 23
Fitzek, Sebastian

Passagier 23


sehr gut

Meine Meinung: Sebastian Fitzek gehört wirklich zu den besten Autoren in Sachen Thriller. Toll bei dem Autor ist das, dass jedes Buch in sich abgeschlossen ist, und es keine weiteren Bände mehr gibt. Das ist immer so positiv bei Fitzek seinen Werken, ich mag es einfach total immer wieder eine neue Geschichte zu haben, ohne mir 5 Bücher kaufen zu müssen.

Seine Werke sind alle in dem selben Schreibstil geschrieben, das ist wirklich zu erwähnen. Man muss sich nicht ständig auf neue Schreibstile einstellen. Bei Passagier 23 bin ich aber eher etwas schlechter in die Story gekommen, im Gegensatz zu Flugangst 7A oder AchtNacht. Es war viel erstmal drumherum, anstatt sofort „Action“ sowie man es von Herrn Fitzek kennt. Viele verschiedene Protagonisten haben in diesem Buch gespielt, über die man erstmal einen Überblick haben musste.

Martin Schwartz ist ein Polizeipsychologe und hat seine Familie verloren. Der Protagonist war mir sehr sympathisch, er hat um seine Frau und den Sohn getrauert. Trotzdem hat er seine Arbeit nie vernachlässigt. Bei seinen ganzen Ermittlungen hat er sich auf ziemlich schräge Dinge eingelassen. Auf dem Kreuzfahrtschiff >Sultan of the Seas< hat er aber dann seine Arbeit wieder voll in den Fokus genommen und ich fande seine Ermittlungen richtig gut. Er hat aber dennoch seine Familie nie vergessen.

„Manche mochten im Meer ein Symbol für die Ewigkeit und die Kraft der Natur erkennen. Er sah in den Wellen nur ein feuchtes Grab.“ (Seite 177)

Erst ungefähr bei der Mitte des Buches war ich richtig gefesselt und musste wissen wie die Geschichte ausgeht. Am Ende bin ich froh das Buch gelesen zu haben, weil es um ein Thema ging, was ich zum Anfang nicht vermutet hätte. Auch wiedermal bei diesem Buch, sowie auch bei Flugangst 7A muss ich feststellen das Sebastian Fitzek richtig ernste Themen behandelt in seinen Büchern. Man erkennt es wirklich nicht an den Covern. Es ist aber auch in diesem Buch ein sehr totgeschwiegenes Thema.

Trotz das ich nicht richtig in das Buch gekommen bin, war es ein Fitzek-Buch durch und durch. Weil ich den Schreibstil und die Thematiken die der Autor in seinen Werken aufgreift liebe und schätze bekommt das Buch 4/5 Sterne von mir.

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