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Benutzername: Ein Hauch von Bücherwind
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Bewertungen

Insgesamt 48 Bewertungen
Bewertung vom 24.10.2019
Keto-Power
Weuthen, Simone;Weuthen, Marc

Keto-Power


sehr gut

Mir war Keto vorher noch kein Begriff, deshalb bezieht sich meine Meinung ausschließlich auf dieses Buch. Zu Beginn wird man in die ketogene Ernährung eingeführt und lernt schnell und einfach das Basiswissen. Erfahrungsberichte verschiedener Personen geben einem dabei von Anfang an ein gutes Gefühl. Der 4-Wochen-Plan ist gut erklärt, man erfährt, wie der Körper positiv und negativ auf die Umstellung reagiert und bekommt Tipps, um entspannt den Ernährungswechsel zu schaffen. Es gibt für jede der 4 Wochen einen Essenplan mit verschiedenen Gerichten. Die Auswahl ist sehr groß und wenn ein Gericht nicht gefällt, tauscht man es einfach gegen ein anderes derselben Tageszeit der Woche aus. Mir hat dieser Plan gut geholfen, um auf der Spur zu bleiben, durch diese Struktur kommt man gar nicht erst in Versuchung. Sinn, Zweck und Auswirkungen jeder Woche werden hier nochmal ausführlich erklärt. Danach folgen dann die Rezepte der Essenspläne und einige Zusatzrezepte als Alternative oder für Zwischendurch, falls es mal einen harten Tag gibt und man nicht zu Ungesundem greifen möchte. Es gibt auch einige Vorschläge für Wasser mit Geschmack, für diejenigen, die ein bisschen Abwechslung brauchen. Das Essen an sich hat mir meistens gut geschmeckt und auch die Umstellung lief besser als geplant. Man isst sehr viele Eier und es wird ab und zu auch mal fettig, wovon man sich aber nicht abschrecken lassen sollte, das hat alles seinen Grund und wird auch im Buch erläutert. Das Ebook ist teilweise etwas umständlich, Tabellen werden oft auf mehreren Seiten angezeigt, was unübersichtlich wird. Ich hatte die Möglichkeit in das Buch zu schauen und muss sagen, dass mir dieses besser gefallen hat. Die Aufmachung ist ganz anders und man sieht alles viel klarer. Ich persönlich würde von dem Ebook abraten und die Papier-Version kaufen, das macht die Suche nach den Rezepten auch einfacher. Etwas, was mich noch verwirrt hat, waren die Bilder zu den Rezepten. Man hatte teilweise das Gefühl, der Fotograf kannte die Rezepte nicht und hat sich einfach was anderes vor die Linse gesetzt. Die Zubereitung und das Anrichten wurden oft ganz anders beschrieben als wie es auf den Fotos aussah. Das hat einen manchmal durcheinandergebracht und ist für mich ein großer Minuspunkt. Es dauert vor allem in den ersten zwei Wochen viel Zeit, abends das Abendessen, das Frühstück und das Mittagsessen vorzubereiten, da man ja noch arbeiten gehen muss und alles schon parat sein muss, aber wenn man die Rezepte einmal kennt, geht das alles quasi von selbst. Das Buch ist ein leichter Einstieg in die ketogene Ernährung und die Rezepte sind allesamt gut in den Alltag integrierbar.

Bewertung vom 15.10.2019
ON:OFF
Gelder, Ann-Kristin

ON:OFF


gut

NGS möchte außergewöhnliche Erlebnisse in anderen Körpern ermöglichen, dass diese Körper aber gar nicht wissen, dass sie einen Gast beherbergen, ist den Verantwortlichen egal. Nachdem Noras vorheriger, lebenslustiger Link Selbstmord begangen hat, muss sie sich nun noch mehr in ihre Arbeit stürzen, um NGS zu beweisen, dass sie ihren Platz im Konzern verdient hat. Alex ist ihr neuer Auftrag und sie muss sich mit ihm synchronisieren, um ihn als Link für NGS zu testen. Doch Alex fällt nicht auf ihre, bis ins kleinste Detail durchdachte, Strategie rein und entdeckt die wahre Nora. Nora kommt in einen Konflikt und stellt mehr Fragen als sie sollte und entdeckt immer mehr Ungereimtheiten. Doch soll sie wirklich ihre Karriere für einen Mann riskieren, den sie so gut wie gar nicht kennt?

Am Anfang weiß man überhaupt nicht, um was es geht, erst nach und nach versteht man Nora und ihre Arbeit etwas besser. Sie scheint eine hochintelligente Frau zu sein, doch in manchen Situationen ist sie viel zu naiv, das machte für mich nicht viel Sinn. Mir hat auch ein bisschen das „Drumherum“ gefehlt. Es geht immer nur um Noras Arbeit, über ihr Umfeld, ihre Freunde und Familie erfährt man so gut wie gar nichts. Das Konzept rund um NGS ist zwar interessant, aber bei der Umsetzung konnte es mich nicht ganz mitreißen. Wer den Anfang übersteht, wir ein rasantes Ende erleben, doch bis dahin ist es ein langatmiger Weg. Obwohl die Idee gut ist, gibt es spannendere Dystopien.

Bewertung vom 01.10.2019
Das schlafende Feuer / Die letzte Königin Bd.1
King, Emily R.

Das schlafende Feuer / Die letzte Königin Bd.1


ausgezeichnet

Der Anfang ist etwas schleppend und man braucht einige Seiten, um die ganzen Chraktere, Götter und deren Religion einzuordnen, aber dann taucht man in eine faszinierende, fantasievolle Welt ein, die einen komplett verzaubert. Kalinda ist eine interessante Protagonistin, die genau wie wir eine neue Welt entdeckt und ihre neue Rolle annimmt, ohne überheblich zu werden. Sie bleibt natürlich und das mach sie sympathisch. Auch die anderen Charakte wurden ihrer Rolle gerecht und passen gut in die Geschichte. Liebe, Kampf, Magie und Spannung finden hier gleichmäßig ihren Platz und der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, ich konnte mir die farbenfrohen Gewänder und die Umgeben quasi bildlich vorstellen. Die verborgene Macht von Kalinda hat mich etwas überrascht, denn sie kam in Vorfeld in keinster Weise zur Sprache, umso spannender wurde es in der zweiten Hälfte des Buches. Ich hoffe, dass aus ihrem inneren Funken im zweiten Band noch ein großes Feuer wird, das Ende von Band eins verspricht auf jeden Fall eine gefährliche und abenteurreiche Reise.

Bewertung vom 24.09.2019
Heimat im Glas
Wattenbach, Daniela

Heimat im Glas


ausgezeichnet

In diesem Buch findet man wohl so gut wie alles, was man einmachen kann. Pesto, Öl, Gelee, Likör… Von herzhaft bis süß ist alles dabei. Beim Lesen musste ich ständig an meine Oma denken, die jedes Jahr tagelang in der Küche steht und Marmelade für die ganze Familie einkocht. Der Titel „Heimat im Glas“ passt wirklich perfekt. Nach dem Vorwort gibt es zuerst eine kleine Einführung in die verschiedenen Möglichkeiten des Haltbarmachens, dann eine kurze, aber ausführliche Erklärung zu „Wie stellt man Säfte her?“ und anschließend einige Worte über die Grundausstattung. Die Rezepte sind nach Jahreszeiten eingeteilt, da ja nicht alle Zutaten immer verfügbar sind. In den vier Kapiteln gibt es einige Zutaten, die als Hauptthema fungieren und nach denen sich die meisten Rezepte richten. Man bekommt zu jeder dieser Zutaten eine kleine Einführung, in der man deren Ursprung und Wirkung kennenlernt, sowie Tipps, wo diese zu finden sind und wie man sie am besten erntet. Sollte man also keinen Garten haben, kann man vieles durch diese Tipps auch in der Natur finden. Die Rezepte an sich sind klar formuliert und leicht zu verstehen. Es steht auch immer dabei, welche Größe die Gläser haben sollten und wie viele man für die angegeben Zutaten benötigt. Hinweise zur Haltbarkeit sind auch immer dabei. Die Fotos im Buch sind sehr ansprechend und machen Lust auf „Heimat im Glas“. Dieses Buch weckt das verstaubte Thema „Einmachen“ mit anregenden Rezepten und interessanten Zusatzinfos wieder auf.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.09.2019
Grillen für Foodies & Friends
Schocke, Sarah;Dölle, Alexander

Grillen für Foodies & Friends


ausgezeichnet

Nichts geht übers Grillen! Bei uns zuhause wird sogar noch im Winter gegrillt, denn der Geschmack von gegrilltem Essen ist einfach einzigartig. Doch irgendwie legt man ja doch immer dasselbe auf den Grill und es fehlt die Abwechslung. Als ich dieses Buch gesehen habe, war klar, dass ich unbedingt die vielen Rezepte darin ausprobieren möchte. Wir haben zwar keinen Gaskugelgrill, doch mit unserem klassischen Holzkohlegrill haben die meisten Rezepte auch so gut funktioniert.

Als Einleitung wird man in die Sicherheit und Hygiene am Grill und in die Warenkunde eingeführt. Außerdem gibt es eine kleine Grillberatung, um den für sich perfekten Grill zu finden, und eine Übersicht des benötigten Zubehörs. Die Rezepte sind in verschiedene Kategorien eingeteilt: Auf die Hand, Stückweise, Großes Grillen, Eat green, I-Tüpfchelen und Süßes. Es ist also von allem etwas dabei, obwohl ich mir vielleicht noch ein oder zwei süße Rezepte mehr gewünscht hätte. Die Rezepte sind alle sehr ansprechend durch die Bilder dargestellt, verständlich geschrieben und leicht umzusetzen. Nicht nur durch die Auswahl an einfachen und doch ungewöhnlichen Rezepten sondern auch durch die Aufmachung macht das Buch einen hochwertigen Eindruck. Für Grillfans, die nicht nur die klassische Currywurst wollen, ein absolutes Muss!

Bewertung vom 15.09.2019
The Walking Dead
Kirkman, Robert;Bonansinga, Jay

The Walking Dead


gut

Im ersten Teil begleiten wir Philip Blake, seine Tochter Penny, seinen Bruder Brian sowie ihre Begleiter auf deren Weg im Kampf gegen die Plage und erfahren wie der berühmte „Governor“ nach Woodbury gekommen ist. Man merkt im Laufe der Geschichte ganz gut, dass jeder seine ganz eigene Art hat, mit der Seuche umzugehen und dass Menschen sich in Ausnahmesituationen und Lebensgefahr drastisch ändern können und es manchmal schwerer ist, sein eigenes Gewissen am Leben zu halten als alles andere.

Im zweiten Teil lernen wir Lilly kennen, die mit allem ziemlich überfordert ist und sich an allem und jeden klammert, um sich selbst zu schützen. Menschen kommen zusammen, bilden eine Gruppe, trennen sich wieder, sichere Orte werden gefährlich, die Zombies lassen jeden Tag wie ein ganzes Leben wirken. Lilly hat es schwer, mit dieser Situation klar zu kommen und ihre Panik wird ihr und den Anderen in vielen Situationen bald zum Verhängnis. Als sie nach einer langen Reise in Woodbury ankommt und den Governor kennenlernt, muss sie lernen, dass es manchmal vielleicht besser ist, ihre Angst und ihr Gewissen hinter sich zu lassen, denn nur so kann sie überleben.

Das Buch umfasst ca. 860 Seiten, man hat also viel vor. Da ich in der Serie noch nicht so weit bin, kann ich die Geschichte nicht damit vergleichen und keine Parallelen oder Unterschiede feststellen. Der erste Band hat sich manchmal echt etwas gezogen und vor allem am Anfang passiert nicht so viel. Man muss an einigen Stellen wirklich Durchhaltevermögen aufbringen. Ich fand die Veränderungen der Persönlichkeiten im Laufe der Geschichte am interessantesten und finde, dass diese sehr glaubhaft dargestellt wurden. Der zweite Teil hat mir dafür besser gefallen, es passiert deutlich mehr und die verschiedenen Charaktere sind spannender. Jeder hat seine eigene Geschichte und man erfährt viel mehr Hintergründe. Die Geschichte dreht sich nicht nur um die Gruppe oder den Hauptcharakter, sondern jeder einzelne geht seinen eigenen Weg, in der Gruppe, aber auch alleine. Die Szenen mit den Zombies waren immer richtig spannend und sehr detailliert geschrieben und natürlich das Highlight. Brutal ehrlich, spannend und actiongeladen, wer die langgezogenen Passagen am Anfang übersteht, wird belohnt. Man muss die Serie nicht kennen, um dieses Buch zu mögen.

Bewertung vom 10.09.2019
Die One-Pot-Challenge
Schreiner, Jumbo;Kintrup, Martin;Schocke, Sarah

Die One-Pot-Challenge


ausgezeichnet

Wir lernen 20 gewöhnliche Zutaten durch diese Challenge von einer ganz anderen Seite kennen. Vom verfeinerten Klassiker bis zum exotischen Gericht und kleinen Experimenten ist hier wirklich alles dabei. Der Wettbewerb-Faktor war spannend und es war interessant zu sehen, wie eine Zutat durch die verschiedenen Zubereitungsarten so unterschiedlich wirken und schmecken kann. Am Ende jeder Challenge wird ein „Sieger“ von Jumbo gekürt, obwohl jedes Gericht auf seine eigene Art überzeugen kann. Kleine Tipps am Rande verfeinern das Kochbuch ganz gut. Ich habe einige Gerichte nachgekocht und manche konnten mich sehr begeistern, andere etwas weniger. Der Curry-Kokos Reis vom Blech war zum Beispiel geschmacklich überragend, der Versuch, Reis auf dem Blech zu garen, ist mir aber trotz guter Rezeptanleitung nicht gelungen. Das Sauerkraut-Curry aus dem Topf klingt nicht nur exotisch, sondern ist es auch und hat mir leider so gar nicht geschmeckt, dafür fand ich den Lachs aus der Pfanne und die gebackene Aubergine vom Blech richtig gut und diese Rezepte werden auf jeden Fall nochmal nachgekocht. Ich denke, in diesem Buch ist für jeden Geschmack das Passende zu finden. Wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen Kochbuch mit einer großen Auswahl an Rezepten ist, wird die One-Pot-Challenge lieben.

Bewertung vom 09.09.2019
Sommer in Mareblu
Belli, Raffaella

Sommer in Mareblu


ausgezeichnet

Eine Geschichte übers Loslassen und Wiederfinden, über die Sehnsucht und die Liebe. Man kann den Sand quasi schon unter den Füßen spüren und das Meer rauschen hören. Tosca ist eine ungewöhnliche Frau und unglaublich interessant. Sie hat eine sichere Welt für ihre Tochter geschaffen, aber weiß selbst nicht genau, wo ihr Platz ist. Ist sie auf der Suche nach einem Mann oder doch vielleicht eher nach sich selbst? Hat sie die richtigen Entscheidungen getroffen und gibt es überhaupt nur einen einzigen „richtigen“ Weg? Tosca, ihre Tochter, ihre Mutter, ihre Freundin und Moreno sind alle einzigartig und bilden zusammen ein spannendes Gespann, dem man gerne folgt. Eine Geschichte, die den Leser an einen einsamen Strand versetzt, zum Nachdenken und Schwärmen bringt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Bewertung vom 02.09.2019
Das Karmagotchi (eBook, ePUB)
Melcher, Lea

Das Karmagotchi (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Louisa und ihre WG sind wirklich ein Fall für sich, aber genau dieser Charme verleiht der Geschichte das gewisse Etwas. Die drei Frauen bringen auf ihre verrückte Art und Weise ordentlich Schwung in die Bude und die Leser ziemlich oft zum Lachen und manchmal auch zum Weinen. Das Karmagotchi spielt in der Geschichte aber nicht so eine große Rolle, wie man es vielleicht denken könnte. Das hat mich aber weder gestört noch enttäuscht, denn ich wurde die ganze Zeit sehr gut unterhalten. Der Schreibstil hat mir auch direkt gut gefallen, das Cover allerdings passt meiner Meinung nach nicht ganz zum Buch. Etwas Buntes, Verrücktes würde den drei Freundinnen gerechter werden.

Bewertung vom 20.08.2019
Silent Victim
Mitchell, Caroline

Silent Victim


gut

Die Spannung, die der Klappentext verspricht, hat mir leider oft gefehlt. Die Kapitel werden unter anderem aus den Perspektiven von Alex, Emma und ihrem Lehrer erzählt. Im Laufe des Buches bekommt man Einblicke in deren Vergangenheit und in ihre Gegenwart und es wird immer schwieriger zu erkennen, wer Täter und wer Opfer ist. Man lernt Emma als verzweifelte Ehefrau und Mutter kennen, die versucht mit ihrer Tat umzugehen und man erlebt sie als junge Schülerin, die vom verliebten Teenager zur vermeintlichen Mörderin wird. Ihre Tat, ihre Krankheit, ihre Familienprobleme aus der Kindheit und ihr jetztiges Leben waren mir manchmal einfach viel zu viel und haben mich überfordert. Weniger wäre hier wirklich mehr gewesen. So viel Drama wäre gar nicht nötig gewesen. Bis auf Emma fand ich alle anderen Charaktere einfach nur unsympathisch, vor allem ihrem Mann konnte ich nichts abgewinnen. Von der Thematik her ist das Buch sehr interessant, nur konnten mich die kleinen Details nicht überzeugen. Schade.