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jutscha
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Hunsrück

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Insgesamt 164 Bewertungen
Bewertung vom 24.07.2022
Hell, Jane

Fischbrötchen und Schokoküsse


ausgezeichnet

Auch Band 4 der Fördeliebe hat mich wieder gut unterhalten

Protagonistin Mari ist ein echter Stubenhocker und hat so gar keine Lust, aus der elterlichen Wohnung auszuziehen, bis sie von ihren Eltern quasi vor vollendete Tatsachen gestellt und gebeten wird, endlich auszuziehen. Als sie dann auch noch ihren Job verliert, sieht sie jedoch keinen Ausweg. Wovon soll sie im teuren München ohne Einkommen eine Wohnung bezahlen?

Da kommt ihr eine Nachricht ihrer Freundin Anni aus Eckernförde gerade richtig, denn eine alte Dame sucht jemand für die Buchhaltung ihres Gutshofes. Obwohl Mari eigentlich nie spontan ist, nimmt sie die Herausforderung an und zieht an die Ostsee. Es gefällt ihr dort auf Anhieb, und auch ihre neue Arbeitgeberin ist eine ganz reizende Person. Bisher hat sich ihr Großneffe Tim-Ove um alles gekümmert. Er sieht blendend aus, verhält sich aber Mari gegenüber seltsam.

Was hat Tim-Ove für ein Problem? Und warum ist er manchmal von einer Minute auf die andere so abweisend Mari gegenüber? Ist er wirklich ehrlich, wenn sie Informationen über das Gut haben will?

Ich kenne die drei ersten Bände der Fördeliebe, die mir sehr gut gefallen haben und hatte dadurch eine recht hohe Erwartungshaltung. Band 4 bleibt ein wenig hinter den anderen zurück, aber dennoch habe ich auch diese Geschichte sehr gerne gelesen. Mari ist eine Protagonistin, die mir sogleich sehr sympathisch war, die ihr Herz am rechten Fleck hat und die ich mir gut als Freundin vorstellen könnte. Sie ist gradlinig, fleißig und ehrlich. Ich konnte ich mich sehr gut in die Protagonistin hineinfühlen.

Auch der Schreibstil ist wunderbar fließend und locker geschrieben, so dass ich gleich wieder in die Geschichte eintauchen konnte. So liebe ich es. Das Tüpfelchen auf dem i sind die witzigen Dialoge und die flotten Sprüche, die mich immer wieder zum Schmunzeln brachten. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass Charaktere aus Fördeliebe 1 wieder aufgetaucht sind. Ich habe sie als gute alte Bekannte begrüßt. Dennoch ist Fördeliebe 4 als Einzelgeschichte lesbar und abgeschlossen, so dass die Bände 1 bis keine Voraussetzung sind.

Ich fand die Geschichte wieder sehr unterhaltsam. Auch das Quentchen Romantik und Liebe hat nicht gefehlt. Ich habe mich mit Mari und Tim-Ove in Eckernförde pudelwohl gefühlt und gebe dieser wundervollen Geschichte 4 von 5 Sternen und eine unbedingte Leseempfehlung an alle, die dieses Genre lieben.

Bewertung vom 22.07.2022
Schalk, Marit

Links vom Kirschbaum


gut

Trennungsgeschichte mit Familiengeheimnis und überraschenden Wendungen

Protagonistin Ellis ist Pfarrersgattin und nimmt ihrem Mann Sebastian richtig viel Arbeit ab. Wirklich gedankt hat er ihr das nie. Und auch sonst ist es in ihrer Ehe eher ein Nebeneinander als ein Miteinander. Das wird ihr aber eigentlich erst bewusst, als ihre Oma stirbt und sie ihr ihr Häuschen im Westerwald vererbt. Ellis möchte es eigentlich gerne behalten und renovieren, doch für Sebastian ist der Verkauf beschlossene Sache, zumal die benachbarte Zimmerei sich rund um das Grundstück ausgebreitet hat und das Grundstück seit vielen Jahren gerne erwerben möchte. Doch das Haus ist seit mehreren Generationen im Familienbesitz und Ellis möchte, dass das auch so bleibt.

Als Ellis dann nach dem Tod der Oma auch noch einen weiteren Schicksalsschlag erleiden muss und Sebastian zu einem Seminar fährt, statt ihr beizustehen, reicht es ihr endgültig und sie zieht ohne ihren Mann in den Westerwald.

Bei Aufräumarbeiten fallen ihr Fotos in die Hände, die auch bei ihrem betagten Nachbarn stehen. Was hat es damit auf sich? Er und Ellis Oma lebten seit Jahren im Streit. War das nicht immer so? Was hat die Oma ihr Leben lang verschwiegen?

Und dann ist da noch Carsten, der Enkel des Nachbarn, mit dem sie die Schulbank gedrückt hat. Hält auch er an den alten Streitigkeiten fest, oder ist er doch nicht so übel?

Ich muss zugeben, dass mich das Buch anfangs überhaupt nicht gepackt hat und ich nach dem 1. Drittel ein anderes Buch dazwischen geschoben habe. Aber da ich Rezensionsexemplare grundsätzlich bis zum Ende durchlese, habe ich der Geschichte eine neue Chance gegeben. Der Wiedereinstieg gelang unerwartet gut und ich habe festgestellt, dass sich die Protagonistin weiterentwickelt, war mir wirklich gut gefallen hat. Tatsächlich wurde nun das Buch von Kapitel zu Kapitel besser und hat mich mit der Geschichte versöhnt. Dennoch kam mir die Protagonistin zeitweise sehr naiv vor und ich habe manches Mal den Kopf geschüttelt.

Ich vergebe dem Buch gute 3 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die leichte Geschichten mit Familiengeheimnissen lieben.

Bewertung vom 22.07.2022
Larsen, Julie

Sommerzauber am Fjord


ausgezeichnet

Gegensätze ziehen sich an - Wunderschöne Liebesgeschichte im norwegischen Trondheim

Protagonistin Frida ist Künstlerin und liebt es, ihre DIY-Projekte auf Instagram zu präsentieren. Als sie von ihrer Internetbekannten Kjersti im norwegischen Trondheim einen Laden zur Miete angeboten bekommt, zögert sie nicht lange und sagt zu. Leider weiß sie nicht, dass sie sich den Laden mit Sander teilen soll, der mit Antiquitäten handelt. Doch Antiquitäten und DIY-Kunst scheinen nicht wirklich zusammen zu passen, und genauso wenig können sich Frida und Sander leiden. Doch als eine gemeinsame Freundin Hilfe braucht, raufen sie sich zusammen und ziehen am gleichen Strang.

Alles scheint sich zu fügen, doch nicht nur Frida, sondern auch Sander hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und kann noch nicht wirklich loslassen. Werden sie sich gegenseitig helfen und auch der Liebe eine Chance geben?

Der Schreibstil des Buches gefällt mir sehr und ich war sofort in der Geschichte drin. Ich mochte tatsächlich von Beginn an beide Charaktere, auch wenn ich Sander besser durchschauen konnte und Frida anfangs etwas geheimnisvoll blieb. Dennoch habe ich gehofft, dass sie sich gegenseitig helfen können. Auch wenn die Geschichte selbst etwas vorhersehbar war, wie es Liebesgeschichten ja oft sind, hatte ich viel Spaß und konnte absolut in die Protagonisten eintauchen.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, waren die wundervollen Landschaftsbeschreibungen. Ich war schon in Norwegen und liebe dieses Land und seine Landschaft. Daher konnte ich mir vieles sehr gut vorstellen und habe mich in Trondheim sofort wohlgefühlt.

Einige wenige Fragen sind am Ende offen geblieben, die ich gerne noch beantwortet gehabt hätte. Die Geschichte hat mir dennoch wirklich gut gefallen. Es ist ein sehr schön geschriebener Wohlfühlroman mit einem tollen Setting, den ich jedem nur empfehlen kann, der sich in diesem Genre wohlfühlt. Für mich ist er 4,5 von 5 Sternen, die ich auf 5 aufrunde, wert.

Bewertung vom 06.07.2022
Feger, Nadine

Wunderkerzenfunkeln


ausgezeichnet

Wunderschöne Liebesgeschichte, die trotz der Behandlung schwieriger Themen ihre Leichtigkeit nicht verliert

Auf einer Spendengala sitzt Autorin Sophie zufällig neben Rockstar Lian, der eigentlich Julian heißt. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Aber Sophie weiß, dass ihr zurückgezogenes Leben nicht zu ihm passt, der ständig in der Öffentlichkeit steht und überall erkannt wird. Hinzu kommt, dass sie eine sehr schwere Vergangenheit hat, die es ihr nahezu unmöglich macht, sich einem Mann zu öffnen oder gar eine Beziehung einzugehen. Doch auch Julian hat sein Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen.

Ist er vielleicht deshalb so einfühlsam? Was hat Sophie mit ihm gemacht, dass sie ihm nicht mehr aus dem Kopf geht? Er würde alles für sie tun, doch dafür wäre es wichtig, dass sie ihm vertraut. Wird sie es schaffen, ihm von den Dämonen ihrer Vergangenheit zu erzählen? Hat er dieses Vertrauen überhaupt verdient?

Die Kapitel sind abwechselnd aus Sophies und Julians Sicht geschrieben. Der Schreibstil gefällt mir sehr, auch wenn ich beim Perspektivenwechsel anfangs Probleme hatte, im Kopf umzuschalten. Aber ich habe mir angewöhnt, beim Namen über dem Abschnitt kurz innezuhalten, um mich auf den Charakter einzustimmen. So ging es besser.

Ich mochte auf Anhieb beide Charaktere, auch wenn ich Julian besser durchschauen konnte und Sophie lange etwas geheimnisvoll blieb. Dennoch habe ich gehofft, dass sie sich gegenseitig helfen können. Normalerweise sind Liebesgeschichten ja ziemlich vorhersehbar, aber diese hier war anders. Es wurden auch sehr schwierige Themen behandelt, die dennoch der Liebesgeschichte ihre Leichtigkeit nicht nahmen. Das war ein Balanceakt, der der Autorin sehr, sehr gut gelungen ist.

Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich habe mit den Protagonisten gelitten und gehofft. Es ist ein sehr gut geschriebener Wohlfühlroman gespickt mit ernsten Themen. Für mich ist er 5 von 5 Sternen wert.

Bewertung vom 21.06.2022
McGregor, Charlotte

Der Garten am Meer / Island Dreams Bd.1


ausgezeichnet

Und wieder zeigt sich, dass Blut dicker ist als Wasser. Wunderschöne Geschichte mit Setting auf den Scilly Islands

Philippa Gordon, genannt Pippa, ist Botanikerin, eingefleischte Singlefrau und in ihrer Heimat Schottland hält sie nichts mehr. Mit den Eltern versteht sie sich nicht, die beiden Brüder sind ihr fremd und Schwester, mit der sie etwas mehr Kontakt hat, kommt sehr gut alleine zurecht. Sie freut sich daher sehr auf ihre neue Stelle in Südafrika. Doch ihre Schwester stirbt überraschend und so fühlt sich Pippa verpflichtet, sich um deren dreijährigen Sohn Rufus zu kümmern, weil sie es ihr im Wochenbett versprochen hatte für den Fall, dass der allein erziehenden Mutter etwas zustößt. Da sie ihre Stelle bereits gekündigt hatte und die Nachfolgerin in den Startlöchern steht, kann sie nicht mehr zurück. Doch der Zufall hilft nach, denn ihr ehemaliger Chef weiß, dass der „Tresco Abbey Garden“ auf den Scilly-Islands dringend eine Botanikerin sucht. Und so zieht sie mit Rufus spontan in das englische Inselparadies und fühlt sich auf Anhieb dort wohl. Sie mag die Arbeit, die Menschen sind freundlich und hilfsbereit und sogar das Wetter ist wesentlich besser als erwartet. Und auch das Band zwischen ihr und Rufus wird langsam enger. Außerdem ist da noch „Pirat“ Harry, der ihr Herz höher schlagen lässt. Doch dann taucht plötzlich ein Mann auf, der behauptet, Rufus´ Vater zu sein.

Wird ihr Traum, nach Südafrika zu gehen, doch noch wahr? Was wird dann aus Rufus? Ist sie wirklich bereit, den süßen kleinen Kerl wieder herzugeben? Ihr Bauch grummelt und schickt kleine Stromstöße an ihr Herz mit dem Hinweis, alles zu unternehmen, dass es Rufus gut geht. Doch was ist das Beste für sie und den Kleinen?

Ich habe eine leichte Sommergeschichte erwartet und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist einfach nur wunderbar, so wie ich es auch aus den anderen Büchern der Autorin kenne. Dennoch werden auch ernste Themen behandelt, die der Geschichte jedoch nicht ihre Leichtigkeit nehmen. Insofern hat die Autorin einen wundervollen Balanceakt geschafft.

Pippa ist eine Protagonistin, die mir sogleich sehr sympathisch war und die ich mir gut als Freundin vorstellen könnte. Sie ist gradlinig, fleißig und ehrlich. Der Schreibstil ist wunderbar fließend und locker geschrieben, so dass ich gut in die Geschichte eintauchen konnte. Auch Spannung und Romantik haben nicht gefehlt, so dass ich die Geschichte wirklich sehr mochte und auch die Finger nicht vom Buch lassen konnte. Ich sehe die Protagonistin quasi vor mir, wie sie im Tresco Abbey Garden und auch in ihrem privaten Garten anpackt und ihrem kleinen Neffen die Mutter ersetzt, indem sie eine zweite Heimat für ihn schafft. Das zaubert auch mir ein Lächeln ins Gesicht.

Ich gebe dieser wundervollen Geschichte 5 von 5 Sternen und eine unbedingte Leseempfehlung an alle, die dieses Genre lieben.

Bewertung vom 21.06.2022
Holmgren, Hanna

Immer der Liebe entgegen (Zeit für Rügen)


ausgezeichnet

Wundervoller Liebesroman mit Setting auf Rügen

Dieses Buch ist eines der Bücher, die ich nach dem Lesen mit einem Seufzer zur Seite lege, weil ich mich eigentlich gar nicht trennen möchte von den Protagonisten. Es ist ein absoluter Wohlfühlroman, der auf Rügen spielt. Die Landschaftsbeschreibungen sind wunderschön und ich sehe mich mit der Protagonistin auf der Terrasse sitzen, den Blick auf das Meer gerichtet und eine Tasse Kaffee in der Hand

Es geht um Fotografin Mia, die frisch getrennt eine Auszeit auf Rügen sucht und sich ganz spontan für 4 Wochen eine kleine Ferienwohnung dort gemietet hat, um Abstand zu gewinnen. Sie kann von überall aus arbeiten und ist zudem zusammen mit ihrer Freundin selbständig, so dass das völlig unproblematisch ist. Auf Rügen angekommen, trifft sie auf Bent, den Eigentümer des Hofes, der sie ungläubig ansieht, weil er die Wohnungen gar nicht mehr vermietet. Schnell stellt sich heraus, dass Bents Tante Fine, eine sehr liebenswürdige alte Dame, die Finger im Spiel hat. Fine überredet Maja, zu bleiben und heimlich mit ihr die Renovierung der Wohnungen zu forcieren, damit wieder Leben auf den Hof kommt. Als Bent dahinter kommt, wird er ziemlich sauer und Maja überlegt sich, entweder den Urlaub abzubrechen oder sich eine andere Unterkunft zu besorgen. Doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Denn auch Bent hat so seine Sorgen und Ängste, und eine komplizierte Vergangenheit macht es für ihn schwierig, sich auf Veränderungen und eventuell auch auf eine neue Liebe einzulassen.

Ich liebe schöne Liebesgeschichten am Meer und diese hier hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft, mich als Leserin vollkommen in den Bann der Geschichte zu ziehen. Die Sprache ist gut verständlich, dabei aber auch absolut leicht und schwerelos, verzaubernd. Der tolle Schreibstil hat mich von Beginn an gefesselt. Auch war es mir problemlos möglich, mich in die Protagonistin hinein zu versetzen. Ein weiteres Plus waren die tollen Landschaftsbeschreibungen, so dass ich mir das Setting genau vorstellen konnte, obwohl ich noch nie auf Rügen war. Das muss ich jedoch definitiv in meinem Leben noch ändern.

Ich kann den Roman absolut und ohne Einschränkungen weiterempfehlen. Für mich ist es die zweite wundervolle Geschichte der Autorin und auch dieses Buch ist volle 5 von 5 Sternen und eine unbedingte Leseempfehlung wert.

Bewertung vom 04.06.2022
Engel, Nora

Gretas Erbe / Die Winzerin Bd.1


ausgezeichnet

Extrem fesselnde Geschichte in den 1970er Jahren über eine starke Frau, der nichts geschenkt wird

Protagonistin Greta ist als Waise bei der Winzerfamilie Hellert aufgewachsen, hat sich aber nie dazugehörig gefühlt. Lediglich Robert, einer der Kinder der Familie Hellert, war ihr immer Freund und Stütze. Als Greta 17 ist, werden die beiden ein Paar. Robert war immer das schwarze Schaf der Familie, weil er ein selbstbestimmtes Leben als Musiker führt, was in den Augen seiner Eltern brotlose Kunst ist. Differenzen sind daher vorprogrammiert. Aus diesem Grund halten Greta und Robert ihre Beziehung auch geheim.

Wirklich glücklich ist Greta jedoch nicht. Sie sehnt sich nach Freiheit und Selbstbestimmung und würde gerne Lehrerin werden. Doch für den alten Hellert ist das keine Option, schließlich ist sie eine gute und billige Arbeitskraft für ihn. Doch die Unzufriedenheit nagt weiter an ihr. Dazu kommt noch, dass sie nicht weiß, wer ihr Vater ist und warum ihre Mutter den Namen nie preis gegeben hat.

Bei dem Roman handelt es sich um eine Trilogie. Gretas Geschichte hat mich vom ersten Moment an in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil ist wunderbar fließend und locker geschrieben, dabei aber absolut fesselnd, so dass ich gleich in die Geschichte eintauchen konnte. Zudem stand immer eine gewisse Spannung im Raum. So liebe ich es. Greta ist eine Protagonistin, die mir sogleich sehr sympathisch war und die ich mir gut als Freundin vorstellen könnte. Sie ist gradlinig und ehrlich und setzt sich ohne zu zögern für ihre Familie und das Unternehmen ein, auch wenn sie sich nicht dazugehörig gefühlt. Doch wird sie ihrer inneren Unruhe nachgeben können? Wird sie es schaffen, sich ein Leben außerhalb der Familie aufzubauen ohne Geld und ohne Rückhalt der Familie, die sie sich nicht aussuchen konnte und in der sie niemals akzeptiert war?

Ich fand die Geschichte einfach super. Es war total spannend zu erleben, wie schwierig es für eine Frau noch in den 1970er Jahren war, selbstbestimmt zu leben und mit welch widrigen Bedingungen Frauen umzugehen hatten. Den Roman kann ich wirklich empfehlen. Er endet zwar mit einem kleinen Cliffhanger, aber das tut meiner Lesefreude keinen Abbruch. Ich bin total gespannt, wie es in Band 2 mit Greta weitergeht. Das Buch ist für mich 5 von 5 Sternen und eine uneingeschränkte Leseempfehlung wert.