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Benutzername: Smberge
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Bewertungen

Insgesamt 20 Bewertungen
12
Bewertung vom 29.06.2018
Der Kreidemann
Tudor, C. J.

Der Kreidemann


sehr gut

Inhalt:

1986: Eddie und seine Freunde Fat Gav, Metal Mickey, Hoppo und Nickey besuchen gemeinsam einen Jahrmarkt in dem kleinen Ort in dem sie leben. Hierbei kommt es zu einem schweren Unfall, als sich Teile von einem Karussel lösen und ein Mädchen schwer verletzen. Eddie rettet dem Mädchen zusammen mit Mr. Halloran das Leben. Mr. Halloran ist Albino und bekommt von den Jugendlichen aufgrund seines Aussehens den Namen Kreidemann. Mr. Halloran bringt die Jungenlichen auch auch die Idee, wie sie sich mit Kreidezeichen auf der Strasse mit einer Art Geheminsymbolen verständigen können.
Nach einiger Zeit tauchen die Symbole scheinbar von alleine auf und leiten die Jugendlichen zu der Leiche eines Mädchens.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist sehr spannend, aber die Handlung ist an einigen Stellen auch etwas verwirrend.
Die Handlung findet auf zwei Zeitebenen statt und führt den Leser aus dem Jahr 2016 zurück in das Jahr 1986, wo auch der Fund des toten Mädchens stattfindet. Der Mordfall konnte damals nicht aufgeklärt werden und der Kopf des Mädchens bleibt verschwunden. Ein Brief mit den Kreidesymbolen lässt die inzwischen Erwachsenen wieder zusammen kommen und bringt sie wieder zurück zu den Ereignissen des Jahres 1986.
Die Charaktere werden sehr gut gezeichnet. Wir lernen mit alle ihren Träumen und Problemen kennen und so kann man sich als Leser gut in die handelnden Personen hineinversetzen.
Die Atmosphäre wird zunehmend dunkler und die Ereignissen undurchschaubarer. Leider hat die Handlung hier auch einige Sprünge und ich musste an einigen Stellen zurückblättern, um den verlorenen Faden wieder zu finden. Grade zum Ende hin hatte die Handlung einige logische Sprünge, die mir etwas die Lesefreunde genommen hat.
Insgesamt ist das Buch aber lesenswert und ein gelungenes Debüt.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 19.06.2018
Kluftinger / Kommissar Kluftinger Bd.10
Klüpfel, Volker; Kobr, Michael

Kluftinger / Kommissar Kluftinger Bd.10


ausgezeichnet

Ich habe die meisten Teile dieser Serie gelesen und muss sagen, dieser Klufti ist anders. Dieses Buch ist persönlicher als die anderen Bände und erzählt viel über Kluftingers Leben, von seiner Jugend bis zu den Anfängen seine Berufslebens. So geht haben wir hier nicht die klassische Es-geschiet-ein-Mord-und-dann-wird-ermittelt-Kostellation, sondern es geht um die seltsamen Fundstücke in Kluftingers Umgebung.
Diese werden als Aufhänger genommen, um mehr Details zu Kluftinger zu erzählen und so lernten wir ihn hier auch persönlich auch genauer kennen.
Die bekannte Situationskomik kommt nicht zu kurz und auch die Charaktere werden sehr gut gezeichnet. Die Sprache ist flüssig und angenehm zu lesen. Was mir besonders gefallen hat, ist dass es hier nicht direkt um einen Mord ging, sondern darum diesen zu verhindern, ein ganz anderer Ansatz.
Zusammenfassend läßt sich sagen: Ein etwas anderes Konzept auch auch sehr spannend. Ein Buch für einige spannende Lesestunden.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.06.2018
Der Zopf
Colombani, Laetitia

Der Zopf


ausgezeichnet

Inhalt:

Dieses Buch handelt von 3 unterschiedlichen Frauen, die auf dem ersten Blick nichts miteinander gemein haben. 1. Die 20-jährige Guiilla aus Sizilien, die Tochter eines Perückenmanufakturanten. 2. Die 40-jährige Sarah, eine erfolgreiche Anwältin und Partnerin einer Kanzlei in Toronto. Sie hat 3 Kinder und versucht das Familienleben mit ihrem Beruf in Einklang zu bringen, bis eine Krebserkrankung ihr Leben durcheinander bringt 3. Die Inderin Smith, angehörige der untersten Kaste, die dafür kämpft, dass ihre Tochter ein besseres Leben als sie und ihr Mann führen kann.

Meine Meinung:

Ich habe mich beim Lesen gefragt, was diese 3 Frauen wohl miteinander verbindet, leben sie doch in unterschiedlichen Teilen der Welt und ihre Lebensumstände könnten sich unterschiedlicher sein.
Mich hat die Sprache beeindruckt, die die Geschichte dieser Frauen erzählt und mich total gefangen genommen hat. 3 starke Frauen, jede auf ihre Art, die eine spannende Lebensgeschichte haben. Die Frauen werden sehr gut beschrieben und konnte mir von allen ein gutes Bild machen. Jede Geschichte ist auf ihre Art mitreissend, aber ich konnte die Frage nicht ganz vergessen, was verbindet diese Frauen…?
Sie verbindet etwas und zeigt dieses Buch, wie eng die Schicksale so unterschiedlicher Frauen miteinander verbunden sein können.
Ein absolut lesenswertes, ungewöhnlich schönes Buch.

Bewertung vom 22.05.2018
Wahrheit gegen Wahrheit
Cleveland, Karen

Wahrheit gegen Wahrheit


ausgezeichnet

Inhalt:

Vivian Miller arbeitet bei der CIA als Spionageabwehr-Analystin und ist dabei auf russische Schläfer angesetzt. Sie lebt in einer glückliche Ehe und hat 4 Kinder. Diese Welt droht zu zerfallen, als sie die Ergebnisse einer von ihr entwickelten Analysemethode auswertet. Einer der ermittelten Schläfer ist ihr Mann Matt. Für Vivian bricht eine Welt zusammen.

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Handlung war etwas holprig, aber dann entwickelt sich eine sehr spannende Handlung. Vivian wird klar, dass sie ihr ganzes Leben auf einem Lügengebäude aufgebaut ist. In Rückblende erleben wir ihr bisheriges Leben und so wird schnell deutlich, dass viele entscheidende Momente in ihrem Leben aus der neue Perspektive ein ganz anderes Bild ergeben.
Die Spannung wird bis zum Schluss aufrecht erhalten.
Vivian erleben wir dabei als starke Frau, die mit der schockierenden Situation konfrontiert wird. Ihr bisheriges Leben ist nicht mehr so, wie sie es bisher erlebt hat und sie kämpft um die Existenz ihrer Familie.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen, die Charakter sind gut gezeichnet und man kann sich besonders in die Figur Vivians gut hineinversetzen und ihr Handlungen nachvollziehen.
Ein spannendes Buch mit einer schockierenden Geschichte, fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite, ein absoluter Page-Turner.

Bewertung vom 13.04.2018
Das Eis
Paull, Laline

Das Eis


ausgezeichnet

Inhalt:

Die Geschichte beginnt mit der Beschreibung einer Kreuzfahrt in der Arktis mit einer Gruppe Touristen, die unbedingt Eisbären sehen wollen. Die Polkappen sind mittlerweile noch deutlich weiter aufgetaut und die Region wird jetzt zum Ziel von Geschäftemachern und der Politik.
Auf der Jagd nach den gewünschten Eisbärenbildern fährt das Kreuzfahrtschiff auch in den Bucht der Midgard Lodge. Hier werde die Zeuge eines kalbenden Gletschers, der eine Leiche frei gibt. In der folgenden Geschichte wird uns die Vorgeschichte erzählt.

Meine Meinung:

Mich hat das Buch gefangen genommen. Die Handlung spielt in einer Zukunft, in der sich die Arktis komplett verändert hat. Es herrsch dort eine richtig Goldgräberstimmung, die Schiffahrt über die Nordroute ist möglich und eine Besiedlung der Region wird interessant. Natürlich spielen hier jetzt auch politische und wirtschaftliche Interessen eine große rolle. Tom Harding und Sean Cawson sind im Vorstand einer Gesellschaft, die die Midgard Lodge betreibt, ein Tagungszentrum für Personen, die am Umweltschutzthemen interessiert sind. Bei dem Besuch einer nahegelegenen Eishöhle, kommt es zu einem Unfall, bei dem Sean ums Leben kommt und später nach der Kalbung des Gletschers gefunden wird. Das löst eine Untersuchung aus, die die Vorgänge die zu seinem Tod geführt haben untersucht.
So werden in einem schönen, angenehm zu lesenden Stil, die Ereignisse aufgedeckt, die zu dem Unfall geführt haben. Sehr spannend entwickeln sich die Ereignisse und zeigen uns auch immer wieder, welche Auswirkung die Gier nach Geld und Macht haben. Auch das Thema Umweltschutz und die Auswirkung, die unsere Handlungen auf die Natur haben spielen immer wieder in die Handlung hinein.
Ein Roman, der beinahe wie ein Krimi oder auch Thriller wirkt, aber doch viel weiter geht. Mich hat das Buch sehr nachdenklich gemacht über unser Handeln in der Natur, die Handlungen der Mächtigen und was dadurch mit den Menschen passiert, die von diesen Handlungen betroffen sind. Aber auch das Thema Freundschaft spielt eine wichtige Rolle. Ein sehr gelungenes Buch, das zum Nachdenken anregt.

Bewertung vom 09.04.2018
Der Schlüssel des Salomon
Dos Santos, José R.

Der Schlüssel des Salomon


ausgezeichnet

Inhalt:

Im CERN, dem europäischen Kernforschungszentrum in der Schweiz soll ein wichtiges Experiment zur Entstehung des Universums stattfinden. Leider wird kurz vor dem Start eine Alarm ausgelöst, der die Forscher dazu zwingt, das Experiment abzubrechen. Auf der Suche nach den Ursachen der Störmeldung stossen sie auf die Leiche von Frank Belamy, dem Wissenschaftsdirektor der CIA. Eine am Tatort gefundene Notiz macht Tomas Noronha, den berühmten Codespezialisten, zum Hauptverdächtigen. Ums sein Leben zu retten, macht er sich auf die Suche nach dem wirklichen Täter.

Meine Meinung:

Ich kenne das Vorgängerbuch „Das Einstein Enigma“ nicht und war daher etwas überrascht über die Tiefe der wissenschaftlichen und technischen Angaben. Da Physik das Fach in der Schule war, das mich am wenigsten interessierte, war ich zunächst etwas negativ überrascht. Aber nachdem ich mich auf das Thema eingelassen habe, könnte ich den spannenden Erklärungen folgen und habe so etwas in einem Bereich gelernt, der mir bisher komplett fremd war.
Die Handlung entwickelt sich sehr spannend. Rund um Tomas entwickelt sich eine Verfolgungsjagd über mehrere Länder hinweg. Etwas unlogisch fand ich es, dass Tomas sich in spannend Szenen die Zeit genommen hat, seiner Begleitung Erläuterungen zu physikalischen Theorien zu geben. Für mich hat das in dem Moment die Spannung gestört und den Lesefluss unterbrochen.
Der wissenschaftliche Teil ist sicherlich gut recherchiert und gut aufbereitet, die Handlung war wenig überraschend und doch schon sehr voraussehbar. Das Buch ist schon ein Page-Turner, jedoch hatte ich das Gefühl, dass der Autor sich nicht entscheiden konnte, ob er einen spannenden Thriller oder eine wissenschaftliche Abhandlung schreiben wollte. Für mich hatte das wissenschaftliche Teil wenig mit der Handlung zu tun und hat sie nicht wirklich voran gebracht.
Ein Buch, dass sicherlich seine interessanten Seiten hat und man lernt etwas über Physik, auch wenn einen diese Wissenschaft nicht so fesseln kann, aber mir fehlte die Verbindung der beiden Aspekte.

Bewertung vom 09.04.2018
Zu nah / Frankie Sheehan Bd.1
Kiernan, Olivia

Zu nah / Frankie Sheehan Bd.1


ausgezeichnet

Der Einstieg in diesen Thriller ist mir etwas schwer gefallen, da man als Leser direkt mit Frankie konfrontiert wird und erst im Laufe der Geschichte die Details zu ihrem letzten Falle erfährt. Nach den ersten Seiten bin ich aber gut in die etwas düstere Geschichte, die immer wieder von Frankie Trauma überschattet wird, hinein gekommen. Mir ist bei diesem Buch mal wieder klar geworden, mit welchen Belastungen die Menschen, die dort arbeiten zu kämpfen haben.
Die Handlung entwickelt ein hohes Tempo, aber auch hier nimmt sich die Autorin immer wieder Zeit auf Frankies Empfindungen einzugehen und auch die besondere Stimmung der Stadt Dublin spielt immer wieder eine Rolle. Die Ermittlungen nehmen immer wieder eine überraschende Wendung und es war immer schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Ich kann das Buch allen Lesern empfehlen, die mal wieder einen guten Thriller lesen möchten.

Bewertung vom 29.03.2018
Das Jesus-Experiment
Roßbach, Bernd

Das Jesus-Experiment


sehr gut

Inhalt:
Tom Jennings, ein renomierter Hirnforscher, macht eine spannende Entdeckung: Er hat es geschafft, menschliche Erinnerung lesbar zu machen und zwar nicht nur die Erinnerungen von lebenden Menschen, sondern auch von vererbten Erinnerungen. Man kann jetzt die Erinnerungen von Menschen sichtbar machen, die vor vielen Jahrhunderten gelebt haben, man muss nur den Nachfahren finden. Eine revolutionäre Entdeckung. Als Tom eine Nachfahrin von Pontius Pilatus ausfindig macht, wird die Geschichte brisant. Die Kirche, aber auch andere Gruppen fühlen sich von diesen Möglichkeiten in ihren Grundideen gefährdet. Für Tom und seine Familie wird die Situation gefährlich.

Meine Meinung:
In diesem Buch wird eine spannende Idee aufgenommen, die schon von anderen Autoren bearbeitet wurde, die Reise zu den Grundideen des christlichen Glaubens. Es ist sicherlich spannend, zu erfahren was damals rund um Jesus wirklich passiert ist. Bernd Roßbach geht dieses Thema aus einem interessanten Weg an, er arbeitet mit der Vererbung von Erinnerungen.
Auch wenn er einige Seiten für die Erklärung der Methode spendiert hat, muss ich gestehen, dass ich nicht ganz verstanden habe, wie das funktioniert und wie Guilia, die angeblich eine Nachfahrin von Pontius Pilatus war, gefunden wurde.
Die Folgen der Entdeckung wurden hingegen nachvollziehbar beschrieben. Dass hier nicht nur wirtschaftliche Möglichkeiten entstehen, sondern dass die Möglichkeiten dieser Entdeckung auch weitergehende Folgen haben wird, ist verständlich herausgearbeitet worden.
Dieses Buch macht nachdenklich und zeigt mal wieder, nahe die Grenzen zwischen wissenschaftlichen Möglichkeiten und den Gefahren beieinander liegen.

Bewertung vom 20.03.2018
Hafenkino
Wolff, Steffi von

Hafenkino


sehr gut

Inhalt:

Steffi hat es nicht leicht, mit ihrer neue Bekanntschaft. Immer kommt die „Alte“, sein Segelboot zuerst und natürlich kommt auch Steffi nicht daran vorbei, segeln zu gehen. Für eine Frau aus dem Binnenland eine ganz neue Erfahrung.
In vielen kurzen Geschichten erzählt sie uns ihre Erfahrungen mit diesem Sport, vom ersten Törn mit zu viel Gepäck bis zum Entstehen einer wahren Lieben.

Meine Meinung:

Eine schöne Sammlung kleiner Geschichten über Segelerlebnisse und das besondere Verhältnis zu einem Mann, der sein Herz an diesen Sport verloren hat.
Ich muss ganz ehrlich sagen, auf den ersten Seiten war mir Steffi nicht sehr sympathisch, die Frau aus dem Binnenland, die sich über ihre Kleidung und ihre Fingernägel Gedanken macht.
Im Laufe des Buches ändert sich Steffi und auch meine Meinung über sie.
Viele amüsanten Geschichten aus dem Leben einer Seglerin, die mir einige schmunzelnde Lesestunden in diesem Winter bereitet haben.

Bewertung vom 20.04.2017
Der letzte Überlebende
Pivnik, Sam

Der letzte Überlebende


ausgezeichnet

Inhalt:

Sam Pivnik ist ein 13 jähriger jüdischer Junge, der mit seiner Familie in einem kleinen Ort in Polen lebt. Die Familie führt ein beschauliches Leben in der jüdischen Gemeinde in diesem Ort. Zwar wird die Familie auch schon vor dem 2. Weltkrieg mit Antisemitismus konfrontiert, aber grade für Sam waren das nicht mehr als Neckereien unter Gleichaltrigen.
Das Leben ändert sich komplett, als die Deutschen das Gebiet besetzen und die Familie mit den massive Verfolgungen des Holocaust konfrontiert wird. Über ein lokales Ghetto führt der Weg in das Konzentrationslager in Ausschwitz. Pivnik beschreibt detailliert seinen Überlebenskampf in diesem Todeslager in seiner ganzen Grausamkeit.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist sehr bewegend, schockierend und einfach nur furchtbar. Trotzdem sollte man das Buch lesen, denn Sam Pivnik ist einer der wenigen Überlebenden von Ausschwitz, der heute noch lebt und uns seine Geschichte erzählen kann. Sehr bewegend beschreibt er sein Schicksal und die grausamen Zustände in diesem Lager. Ich habe schon einige Berichte gelesen, aber es ist immer wieder schockierend. Die Entwürdigung der Menschen, die dort gefangen waren, die tägliche Bedrohung mit dem Tode, das Wissen, dass die komplette Familie ermordet wurde, das unmenschliche Verhalten der Wachmannschaft……..
Seine Lebens- und Leidensgeschichte geht aber auch nach seiner Zeit im Lager weiter.
Pivnik beschreibt auch sein Leben nach dem 2. Weltkrieg, sein Leben in Israel und später in England und auch seine Bemühungen um eine gerichtliche Aufarbeitung der Geschehnisse in Ausschwitz. Dieser Teil des Buches war ähnlich berührend wie die Erlebnisse in Ausschwitz, zeigt es doch wie schleppend die juristische Aufarbeitung lief und wie erschreckend geringe Strafen die Verantwortlichen, wenn überhaupt, bekommen haben.
Dieses Buch sollte man lesen, gibt es doch einem Häftling, stellvertretend für die vielen anonymen Opfer, und seinem Schicksal ein Gesicht.

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