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Benutzername: Isalya
Wohnort: Nordhorn
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Danksagungen: 3 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 14 Bewertungen
12
Bewertung vom 23.07.2011
Gideon / Schattenwandler Bd.2
Frank, Jacquelyn

Gideon / Schattenwandler Bd.2


gut

Meine Meinung
Wie bereits bei dem Cover des Vorgänger, gefällt mir auch hier die auf "alt" gehaltene Farbe des Covers und das mystische Symbol hinter dem Titel wieder ausgesprochen gut. Auch der Klappentext ist wieder gut getroffen.

Der zweite Teil der Schattenwandler-Reihe greift auf viele Informationen und Ereignisse des ersten Bandes zurück und ich finde es deshalb wirklich notwendig den ersten Teil vorher zu lesen, da sonst extreme Verständnisschwierigkeiten auftreten würden.
Die Protagonisten des zweiten Bandes sind dieses Mal der Heiler Gideon, ein Urältester, und die Schwester des Königs der Dämonen, Legna. Gideon und Legna spielen bereits im ersten Band eine nicht ganz unwichtige Rolle. Anders als im ersten Teil der Serie handelt es sich bei Legna und Gideon um zwei Dämonen die nicht zufällig aufeinander treffen, sondern sich bereits aus der Vergangenheit kennen und die zwei Zusammentreffen stark verbindet.

Bereits ziemlich schnell wird klar, dass die zwei Dämonen etwas füreinander empfinden und dementsprechend schnell kommen Legna und Gideon sich auch näher. Nach der gemeinsamen Vergangenheit hat mich das jedoch stark verwundert, da Legna nicht nur positiv von dem Urältesten denkt und ich ihn an Legnas Stelle nicht mehr so gut behandelt hätte.
Ebenso verwundert hat mich die Präzision, mit welcher die beiden sich über die gemeinsame Verbindung Gedanken gemacht haben. Es schien zeitweise so, als wäre die Liebe und Leidenschaft zwischen den beiden Dämonen nur ein Aspekt auf der Liste der Dinge, die sie überdenken müssten, bevor sie sich einander hingeben können.
Die Leidenschaft zwischen Legna und Gideon war teilweise nicht wirklich greifbar und es hat mir stellenweise auch an richtiger Liebe zwischen den beiden gefehlt, während sie intim miteinander geworden sind.

Ein positiver Aspekt war wider rum, das außer den typischen Dämonen, die verschiedene Elemente beherrschen können (z.B. Gideon= Körper; Legna= Geist), in diesem Teil auch die anderen Schattenweltler eine Rolle in der Geschichte bekommen. So wird gleich zu Beginn des Buches der König der Vampire mit in die Story eingebracht, im Laufe des Buches folgt dann auch noch die Königin der Lykanthrophen.
Zudem beschäftigt sich der zweite Roman der Serie viel um außenstehende Probleme und weniger um die Probleme zwischen Gideon und Legna. Anders war das im ersten Teil der Reihe, wo ein großes Augenmerk auf die Beziehung zwischen Isabella und Jacob lag und der Ärger mit den Nekromanten eher zweitrangig war.
Ebenso gut gefallen hat mir der Ärger innerhalb der Gruppe der Dämonen, was nur zu deutlich die Ähnlichkeiten mit der menschlichen Rasse gezeigt haben und die Spannung erhöhte.

Wieder hat mir der Schreibstil der Autorin gefallen, jedoch hat mir die grobe Story nur teilweise zugesagt und ich fande die Liebe zwischen Legna und Gideon nicht überzeugend genug dargestellt. Außerdem hätte ich mir gewünscht, das mehr auf die Geist-Dämonen eingegangen wird (Was haben sie für besondere Fähigkeiten? Wie kommen sie als Kinder mit ihren Kräften klar? Warum haben die Geist-Dämonen trotzt Barriere mit den Gefühlen anderer keine Probleme?).

Mein Fazit
Eine deutlich schwächere Fortsetzung der Reihe. Mich konnte der zweite Teil nicht wirklich überzeugen, es fehlte die greifbare Spannung und die Liebe zwischen Legna und Gideon war nicht so schön dargestellt, wie die Liebe zwischen Isabella und Jacob im ersten Band der Reihe.

Bewertung vom 22.07.2011
Jacob / Schattenwandler Bd.1
Frank, Jacquelyn

Jacob / Schattenwandler Bd.1


ausgezeichnet

Meine Meinung
Obwohl das Cover, leider, in keinem Zusammenhang zu dem Inhalt des Buches steht, finde ich es dennoch ansprechend. Zum einen gefällt mir wie das Buch auf "alt" gemacht wurde, zum anderen gefällt mir das Symbol das hinter dem Titel zu erkennen ist und mich an die Nekromanten in dem Buch erinnert.
Ebenfalls positiv finde ich den Klappentext des Buches- er bietet einen guten Einblick in das Buch.

Jacob, der Vollstrecker unter den Dämonen, ist gerade auf der Suche ach einem abberufenen Dämon, als er die schöne Isabella kennenlernt und sie davor rettet aus dem Fenster zu fallen und sich zu verletzen. Doch obwohl Isabella ein ganz normaler Mensch ist, kann sie schnell den Standort des abberufenen Dämons wahrnehmen und führt Jacob dahin. Jacob befiehlt Isabella zurück zu bleiben, diese folgt ihm jedoch und wird Zeugin, wie sich ein Dämon transformiert. Ohne zu wissen was genau sie macht, rettet sie Jacob das Leben, als der transformierte Dämon ihn angreift, und tötet den Dämon.
Von dem Moment an verändert sich Isabellas Leben und sie wird in die Welt der Dämonen und anderen Schattenwandlern gerissen. Und zwischen Jacob und ihr flammt ein unbändiges Verlangen auf.

Obwohl bereits im Klappentext erwähnt wird, dass es sich bei den Personen in der Geschichte um Dämonen handelt, habe ich die Geschichte für eine Abwandlung der typischen Vampir-Romane gehalten. Doch im Laufe des Buches merkte ich, wie weit ich daneben gelegen hatte.
Die Dämonen in dem Buch sind alles andere als die blutrünstigen Wesen, die man aus den Mythologien kennt. Wie jede andere Gesellschaft haben sie Frauen, Kinder und ein Oberhaupt (in diesem Fall den König Noah). Zudem lieben sie leidenschaftlich. Von den Menschen unterscheiden sie sich lediglich durch ihre Langlebigkeit (bzw. "Unsterblichkeit") und der Fähigkeit verschiedene Elemente zu beherrschen. So beherrscht Jacob das Element "Erde" und ist in das Lage Erdbeben auszulösen und sich in Staub zu verwandeln.
Erst wenn die Dämonen sich transformieren, verwandeln sie sich in die grausamen Gestalten, unter denen man sich die Dämonen vorstellt.

Isabella ist eine starke Persönlichkeit, eine Tatsache, die am Anfang des Buches nicht in dem späteren Ausmaß offensichtlich ist. So hatte ich Isabella, die mit ihrer Schwester in einer Wohnung lebt und Bibliothekarin ist, als eine eher ruhige und weniger willensstarke Person eingeschätzt.
Die Liebe zwischen Jacob und Isabella ist wirklich sehr innig. So beschützt Jacob Isabella sofort und verteidigt sein "Revier" ziemlich schnell. Die Leidenschaft zwischen den beiden ist angenehm und nicht zu sehr übertrieben.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sofort zugesagt. Die Geschichte ließ sich leicht und flüssig lesen ist spannend geschrieben und ein guter Auftakt zur Schattenwandler-Reihe.

Mein Fazit
Ein Buch, das jeden einzelnen Euro wert ist und zeigt, das

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 13.07.2011
Der Sommer, als ich schön wurde
Han, Jenny

Der Sommer, als ich schön wurde


ausgezeichnet

Meine Meinung
Das Cover zeigt ein Mädchen auf einem Boot, das auf seichtem Wasser schwimmt. Zwar spielt sich die Geschichte nicht auf einem Boot ab, trotzdem bringt es den sommerlichen Flair rüber. Den Titel fande ich sehr passend, da er gut zu dem Sommer passt, der für Belly alles verändert.

Anfangs war ich noch leicht skeptisch und habe mich von dem relativ schlichten in orange gehaltenen Cover verunsichert gefühlt, der Klappentext hat mir jedoch sofort zugesagt. etwas optimistischer bin ich dann an das Buch herangegangen und wurde positiv überrascht:
Belly war mir sofort eine sympathische Protagonistin, da sie mich sehr an meine Zeit als 15/16-jährige erinnert hat und an einen Sommer, der auch für mich alles verändert hat.
Belly wird im vorherigen Sommer von Jungs noch nicht wirklich wahr genommen, im folgenden Sommer wird sie dann zu verschiedenen Partys eingeladen, lernt andere Jungs kennen und gehört endlich auch zu den "Großen". Für Belly ist es ein richtig gutes Gefühl- wäre da nicht Conrad, der sich nicht für sie interessiert und in den Belly verliebt ist, seitdem sie denken kann.
Die Charaktere sind gut beschrieben, die einzelnen Handlungen der Charaktere fande ich absolut passend und nachvollziehbar.

Sehr gut gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen und besteht aus Rückblenden, die Bellys vergangenen Ferien deutlich beschreiben. Die Rückblenden waren an guten Stellen eingesetzt und vermittelten ein besseres Gefühl für Bellys Leben und ihre Gefühle.
Zudem hat das Buch bei mir viele Erinnerungen an meine Zeit als fünfzehnjährige geweckt und es fiel mir wirklich leicht mit Belly zu identifizieren.

Mein Fazit
Hinter dem reichlich schlichten Buchcover befindet sich eine wirklich schöne Geschichte eines Mädchens, welche berührt und fesselt. Ich wurde definitiv positiv überrascht.

6 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 06.06.2011
Die Messertänzerin
Rauchhaus, Susanne

Die Messertänzerin


ausgezeichnet

Meine Meinung
Zunächst war ich von dem Cover und dem Titel nicht besonders angetan und konnte mir auch wenige Vorstellungen von dem Inhalt des Buches im Zusammenhang mit dem Buch machen.
Nach Beendigung des Buches, finde ich das Cover gut gewählt und auch den Titel finde ich mehr als passend. Hier gibt es also einen Pluspunkt von mir.

Divya wächst als Dienerin auf einer Mädchenschule auf. Als Dienerin gehört sie der niedrigsten Kaste an und wird niemals als Schülerin auf die Mädchenschule gehen können.
Als sie eines Nachts, als sie im Sterben liegt, die Lichter besuchen und ihr sagen, das sie lernen und kämpfen muss, beginnt Divya heimlich den Unterricht der Mädchen zu beobachten und zu lernen, was die Schülerinnen lernen. Regelmäßig übt sie auf einem Dach des Schulgebäudes die verschiedenen Tänze, die die Schülerinnen in ihrem Unterricht beigebracht bekommen.
An einem Abend wird sie bei ihren regelmäßigen Tanzübung auf dem Dach von einem fremden Mann gestört. Schnell wird Divya klar, das es kein Wächter sein kann, sondern ein Dieb sein muss. Und spätestens als sie Zeugin eines Mordes wird und den Wächter Tajan kennen lernt, verändert sich Divyas Leben für immer.

Die Geschichte beginnt mit einer Szene, dessen Bedeutung erst später im Buch aufgeklärt wird und die zunächst ein wenig verstörend und irritierend ist, da der Klappentext nicht auf diesen Beginn oder Verlauf der Geschichte hindeutet.

Divya ist eine sehr schön gestaltete Protagonistin, die durch Willensstärke und Mut glänzt. Divya ist eine Person, die sich nicht mit ihrem Stand zufrieden gibt. Anstatt hinzunehmen, dass sie der niedrigste Kaste angehört, versucht sie einen Weg zu finden, um höher aufzusteigen.
Ebenso geht sie eine Risiken zur Rettung ihres Volkes und der Stadt ein und stellt das Wohl sämtlicher Menschen über eigenes. In einem Teil des Buches sagt sie sogar, das ihr Tod es wert wäre, wenn er bewirken würde, das die Menschen beginnen nachzudenken.

Die vielen orientalisch klingenden Namen haben mich zunächst verwirrt und ich musste ein paar Mal überlegen, um wen es sich gerade handelt. Dieses Problem hat sich jedoch nach den ersten 15 Seiten gelegt und danach war das Buch leicht und gut zu lesen.
Besonders gut gefallen hat mir zudem die Anlehnung an das indische Kastensystem.

Bewertung vom 05.06.2011
Sturm im Elfenland
Hill, Frances G.

Sturm im Elfenland


ausgezeichnet

Meine Meinung
Zwar konnte ich bei dem Cover keinen richtigen Bezug zum Inhalt des Buches wiederfinden, trotzdem gefällt es mir. Es ist einerseits ziemlich schlicht gehalten, andererseits sieht es trotzdem sehr ansprechend aus.
Den Titel des Buches finde ich akzeptabel. Es passt zu der Thematik mit den Dämonentoren- wenn auch nur grob.

Eines Nachts wacht der junge Elf Ivaylo auf und belauscht ein Gespräch zwischen seinen Eltern und einer Gruppe fremder Elfen. Obwohl er versucht leise zu sein, wird er nach einiger Zeit entdeckt und gefangen genommen.
Seinen Eltern wird vorgeworfen Rebellen zu sein und werden in die Verbannung geschickt. Der junge Ivaylo wächst im Palast des Königs auf und wird nach einiger Zeit auf das Gut seines Onkels und seiner Tante geschickt.
Doch von dem Tag ab an, wo Ivaylo auf dem Gut lebt, soll sich alles verändern. Und kaum einer ist das, was er wirklich zu sein scheint.

Das Buch ist in zwei Sichtweise geteilt- in der einen Sichtweise wird die Geschichte von Ivaylo und Alana aus Alanas Sicht erzählt und spielt sich hauptsächlich auf dem Gut der Familie ab.
Bei der anderen Sichtweise handelt es sich um die Sicht von Munir, dem Magier des Königs, der sich eine Zeit lang um Ivaylo gekümmert hat. Hier spielt sich die Geschichte immer an der Seite des Königs ab und wird einen großen Teil in der Burg der Zwergen erzählt.
Am Ende des Buches laufen die zwei Sichtweisen zusammen, da die zwei Welten sich miteinander verknüpfen und "eine Welt" ergeben.


Die Charaktere des Buches wurden gut und vielseitig gestaltet. Besonders die Protagonisten Ivaylo und Alana sind sehr schön gestaltet. Auch wenn die Geschichte sich viel um die beiden dreht, wurde die Gestaltung der anderen Charaktere dadurch nicht vernachlässigt.
Das Umfeld, in dem die Geschichte spielt ist nicht unnötig groß beschrieben und lässt dadurch viel Raum für eigene Vorstellungen.

Gut gefallen hat mir zudem, dass das Buch nicht lediglich von Elfen gehandelt hat, wie ich es von dem Titel zunächst erwartet hatte, sondern auch Zwerge und andere Wesen eine Rolle in dem Buch bekommen haben. Sogar Menschen wurden nicht ausgelassen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Geschichte ist, besonders zum Ende hin, spannend gestaltet und enthüllt einige Geheimnisse, mit denen man nicht rechnet, die das Buch dadurch jedoch noch interessanter macht.


Mein Fazit
Ein durch und durch gelungenes Buch, welches ich jedem Fantasy-Fan nur ans Herz legen kann!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.05.2011
Die Stadt der verschwundenen Kinder / Gaia Stone Trilogie Bd.1
O'Brien, Caragh M.

Die Stadt der verschwundenen Kinder / Gaia Stone Trilogie Bd.1


ausgezeichnet

Meine Meiung
Zunächst das Cover: Ich finde es sehr schön gewählt, auch wenn es nicht den Inhalt des Buches widerspiegelt. Die Blau-Töne sind gut aufeinander abgestimmt und es ist ein sehr ansprechendes Cover.

Die Geschichte beginnt mit der ersten Geburt, bei der Gaia ganz alleine die Hebamme ist und geschickt das Kind entbindet. Danach sticht Gaia dem Kind schwarze Punkte in die Nähe des Knöchels und nimmt das Kind mit, da es ihr erstes Neugeborenes ist und sie die ersten 3 entbundenen Babys des Monats abgeben muss.
Der Anfang schafft einen guten Überblick über die Situation in dem Buch und den strengen Regeln, denen das Leben in Wharfton (dem Dorf außerhalb der Mauern) und der Enklave (die Stadt innerhalb der Mauern) unterworfen ist- und auch die kommende Problematik die damit zusammenhängt.

Gaia ist eine interessante Persönlichkeit, die sich viele Gedanken macht und, als ihre Eltern verhaftet werden, erkennt sie sofort das sie für ihre Eltern lügen muss, um sie nicht weiter in Gefahr zu bringen. Gaia muss die Arbeit als Hebamme des 3. westlichen Sektors weiterführen, da ihre Mutter nicht mehr da ist, um es zu übernehmen.

Nach kurzer Zeit will Gaia jedoch in die Enklave gelangen, um ihre Eltern zu retten und damit beginnt die spannende Geschichte erst wirklich: Gaia dringt in die Enklave ein, entbindet das Kind von Verrätern und wird daraufhin eingesperrt, sie wird in die Bastion gebracht, um einen geheimen Code ihrer Mutter zu entschlüsseln, findet einen ihrer Brüder, verliebt sich in Leon und flieht letztendlich mit einem kleinen Baby aus der Enklave.

Die Geschichte ist auf eine Fortsetzung aufgebaut, allerdings habe ich das erst vor wenigen Minuten gelesen und finde es wäre auch ohne Fortsetzung eine gute Geschichte- wenn auch nicht ganz abgeschlossen.

Das Buch zieht einen nach wenigen Seiten völlig in den Bann und da es sich um einen weiteren Roman handelt, der weit nach unserer Zeit spielt und verdeutlicht, wie sich die Welt wandeln könnte, bin ich einfach nur begeistert. Ich hatte keinerlei Verständnisprobleme, die Geschichte ist sehr interessant und voller interessanter Personen, die die Geschichte erst zu einem richtigen Highlight machen.

Mein Fazit
Das Buch ist in jeder Hinsicht lesenswert und ein absolutes Must-Have! Es ist eine absolut spannende Geschichte, die einen mit sich zieht und kaum zu toppen ist. Ob der zweite Teil an diesen grandiosen Anfang heranreichen kann, weiß ich nicht, aber ich hoffe es ist der Fall!

0 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.05.2011
Flammender Zorn / Die Tribute von Panem Bd.3
Collins, Suzanne

Flammender Zorn / Die Tribute von Panem Bd.3


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Das Cover von "Flammender Zorn" passt farblich perfekt zum Buchtitel und genau wie bei den beiden Vorgängern wird das Gesicht des Mädchens auf dem Cover von Blättern verdeckt. Trotzdem gefällt mir dieses Cover nicht so gut wie die vorherigen. Es mag wohl daran liegen, dass man bei diesem Cover das Gesicht des Mädchens frontal sieht und sie den Kopf nicht zur Seite neigt.

Die Seitenzahl ist in Ordnung, es passt zu den Vorgängern und 430 Seiten sind nicht zu viel für den Abschluss einer Triologie.

Der Beginn der Geschichte ist gut gewählt- Katniss steht in den Trümmern ihres alten Distriktes, der fast vollkommen niedergebrannt ist. Dieser Übergang von 2. zum 3. Teil ist, meiner Meinung nach, gut überlegt und nicht zu nah, jedoch auch nicht zu weit entfernt von den Geschehnissen des letzten Bandes.

Dann jedoch nimmt meine positive Meinung rapide ab.
Ich empfinde Katniss nicht mehr als eine starke und sympathische Person, sondern als eine schwache und bis zu einem gewissen Punkt auch langweilige Person. Auch die Verwebung von Peeta und Katniss' recht ruhige Reaktion darauf finde ich enttäuschend.
Ich habe die Liebesgeschichte zwischen Peeta und Katniss in diesem Teil sehr vermisst und auch Gales Versuche, Katniss näher zu kommen, konnten mich nicht wirklich überzeugen.
Der Weg, den Katniss und ihr Trupp hinlegen müssen um zu Präsident Snow zu gelangen, hat meine Meinung wieder etwas gehoben, es gab spannende Momente die einen mitgerissen haben, aber eine Spannung wie bei den Szenen in der Arena ist nicht aufgekommen. Zudem haben viele Menschen ihr Leben verloren ohne das es eine großartige Reaktion ausgelöst hat.

Das Ende finde ich auch nicht besonders gut.
Es ist ein schnelles, kurzes Ende und, wie ich finde, etwas trist.

Mein Fazit
Meine Begeisterung über die Triologie wurde mit dem letzten Teil definitiv gehörig gedämpft, wenn nicht sogar fast ganz ausgelöscht. Das erwartete spannende Finale kam bei mir irgendwie nicht richtig rüber und ich bin ein wenig enttäuscht.
Es ist okay- aber begeistert bin ich nicht.

3 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.05.2011
Clockwork Angel / Chroniken der Schattenjäger Bd.1
Clare, Cassandra

Clockwork Angel / Chroniken der Schattenjäger Bd.1


ausgezeichnet

Meine Meinung
Tessa reist nach dem Tod ihrer Tante von New York nach London, um bei ihrem Bruder zu leben. Als sie endlich in London ankommt wartet aber nicht ihr Bruder Nathaniel am Dock auf sie, sondern 2 merkwürdige Frauen, die behaupten von Nate, wie Tessa ihren Bruder nennt, geschickt worden zu sein. Tessa folgt ihnen und wird in den kommenden Wochen von den 2 Frauen festgehalten. Die zwei Frauen, die sich als die "Dunklen Schwestern" bezeichnen, bringen Tessa im Auftrag des "Magisters" bei, wie sie ihre Gestalt wandeln kann.
Als Tessa erfolgreich gelernt hat, ihre Gestalt zu wandeln, soll sie mit dem Magister verheiratet werden. Doch bevor es so weit kommt wird sie von dem jungen Schattenjäger Will gerettet und in das Institut der Schattenjäger gebracht.
Im Institut lernt Tessa die anderen Schattenjäger kennen und freundet sich immer stärker mit ihnen an. Teils widerwillig schließt Tessa sich den Schattenjägern an, um ihren Bruder zu finden und ihn aus den Klauen des "Magisters" zu retten. Tessa verspricht ihre neu erkannten Fähigkeiten zu nutzen, wenn sie damit ihren Bruder retten kann.
Jedoch ist es gar nicht so einfach den unbekannten Magister aufzuspüren und Nathaniel aus seinen Klauen zu retten. Erst recht dann, wenn niemand wirklich der ist, der er zu sein scheint...

Zunächst einmal hat mir das Cover des Buches zugesagt, wie bisher alle Deutschen Cover von Cassandra Clare. Das Cover zeigte eine Art "Maschine", dementsprechend gut fande ich die rote Farbe auch. Die Laternen mit dem grünlichen Elbenlicht, das Institut im Hintergrund und Tessa (?) im Vordergrund hat mir ebenfalls sehr zugesagt. Man kann das Cover gut mit dem Inhalt des Buches in Verbindung setzen.

Die Schreibweise von Cassandra Clare fande ich äußerst angenehm. Die einzelnen Kapitel wurden durch ein kurzes Zitat eingeleitet und jedes Kapitel sprühte nur so vor Spannung. Das Buch besitzt viele Wendungen und Momente, in denen man denkt "Wow, darauf wäre ich niemals gekommen!", jedoch sind diese Stellen völlig nachvollziehbar.

Ebenso zugesagt hat mir die Tatsache, dass man, auch ohne die anderen Bänder von ihr zu kennen, sich gut in der Geschichte zurechtfindet. Es herrscht eine ganz andere Zeit, es ist ein anderer Ort und es sind viele neue Charaktere, die man jedoch ebenso schnell ins Herz schließt, wie die Charaktere von "City of Bones".
Einige Personen sind einem bereits aus City of Bones / Glass / Ashes bekannt und man erfährt dadurch einige Teile ihrer Vergangenheit, die man vorher nicht wusste.

Bis zum Ende des Buches ist es schwer zu erkennen, das es eine Fortsetzung des Buches gibt. Dies wurde mir erst kurz vor Beendigung des Buches bewusst. Jedoch finde ich eine Fortsetzung sehr gut angebracht, da noch einige Fragen offen sind. Den Epilog finde ich sehr gut gewählt und eröffnet neue Fragen, die hoffentlich in dem kommenden Buch geklärt werden.

Fazit
Wieder einmal ein mehr als gelungener Roman von Cassandra Clare. Die Chroniken der Schattenjäger sind (und bleiben vermutlich) sehr interessant!

8 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.05.2011
Die Rebellin / Die Gilde der Schwarzen Magier Bd.1
Canavan, Trudi

Die Rebellin / Die Gilde der Schwarzen Magier Bd.1


sehr gut

Meine Meinung
Das Cover spricht mich sehr an und hat mich von Anfang an stark begeistert. Es zeigt eine junge Frau in dem schwarzen Magiergewand des Hohen Lords (dem Oberhaupt der Gilde). Das Cover passt damit gut zu dem Inhalt des Buches.

Sonea ist durchaus eine sympathische Person, wenn auch teilweise zu trotzig und zu festgefroren auf ihrer Meinung. Andererseits käst sie sich in manchen Situationen zu leicht beeinflussen. Beispielsweise als ihr Freund entführt wird, denkt sie nicht eine Sekunde daran, sich Hilfe zu suchen, sondern geht sofort auf die Forderungen des Entführers ein. Auch die Tatsache, dass sie, nachdem ihr Freund in Sicherheit ist, aufspringt und den Entführer vor den übrigen Anwesenden anklagt hat mich irritiert.

Ein kleiner Makel ist der Klappentext auf der Innenseite des Buches. Der erste negative Punkt, ist die Aussage, das Imardin von der Gilde bestimmt wird. In Wirklichkeit regiert ein König das Land und die Gilde führt dementsprechend nur seine Befehle aus (auch wenn der König in dem Buch nur nebenbei erwähnt wird). Der nächste Punkt ist die Behauptung, Sonea würde auf den Straßen der Stadt leben. Soneas Familie hat bis kurz vorher in einem Haus gewohnt und waren gerade auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Richtig "gelebt" hat sie auf der Straße nicht.

Diese, nicht gerade großen Makel wurden für mich jedoch durch den Schreibstil der Autorin und die Idee wieder wett gemacht. So bin ich sonst kein Fan von herkömmlichen Fantasy-Büchern, habe mich jedoch schnell in der Welt von Sonea zurechtfinden können. Die Figuren fande ich äußerst liebevoll und vielfältig gestaltet.
Die Idee ist auf jeden Fall spannend gestaltet und zieht einen schnell in seinen Bann. Die Geschichte ist an keiner Stelle trocken, auch wenn die Motive einiger Charaktere an manchen Stellen schnell durchschaubar sind.

Ein ganz großer Pluspunkt gab es für die Begriffserklärung im Anhang des Buches, in der ich vieles nachgeschlagen habe.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

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