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Benutzername: 
pepponeh
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B.S.
Buchflüsterer: 

Bewertungen

Insgesamt 133 Bewertungen
Bewertung vom 27.03.2022
Im Rausch des Aufruhrs
Bommarius, Christian

Im Rausch des Aufruhrs


weniger gut

Puh, was soll ich sagen. Ein ganzes Buch dem Jahr 1923 gewidmet. Da Geschichte jetzt nicht unbedingt mein Hauptinteresse ist, bin ich mehr als skeptisch an dieses Buch herangegangen. Generell sind Sachbücher nicht so meins.
Christian Bommarius hat jedem Monat ein Kapitel gewidmet. Und in diesen Kapiteln wimmelt es nur so von Namen und Ereignissen, wobei etliche Namen dabei waren, die mir gänzlich unbekannt waren. Das Buch war für mich sehr schwer zu lesen, da ich mich sehr konzentrieren musste, um nicht den Faden zu verlieren.
Lesen ist für mich aber in erster Linie Entspannung, daher gibt es von mir leider nur 2 Sterne

Bewertung vom 21.11.2021
Der Traum vom schönen Leben / Dallmayr Saga Bd.1
Graf, Lisa

Der Traum vom schönen Leben / Dallmayr Saga Bd.1


ausgezeichnet

Historische Romane mag ich nicht, Tatsachenromane sind auch nicht mein Ding, und Bücher über 600 Seiten meide ich eher. Eigentlich alles Dinge, die dagegen sprechen, dass ich dieses Buch lesen sollte. Und doch hat mich der Schreibstil und die Geschichte gefesselt. Kommt es daher, weil ich leidenschaftlicher Kaffeetrinker bin? Keine Ahnung. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass ich dieses Buch lesen durfte.
Das Buch beginnt im Jahr 1897, als Therese und Anton Randlkofer gerade beginnen, aus dem Feinkostladen Dallmayr eine Institution zu machen. Doch schon bald stirbt Anton und Therese muss sich alleine durchboxen, was für die damalige Zeit mehr als ungewohnlich war.
Der Schreibstil von Lisa Graf war einfach, verständlich und doch fesselnd. Auch wenn manche Beschreibungen mir etwas zu ausschweifend waren, hatte ich doch manchmal das Gefühl, in München im Haus Dallmayr zu stehen und hatte den Kaffeeduft in der Nase.
Fazit: Eine tolle Geschichte, die nicht nur Fans von historischen Romanen gefallen wird.

Bewertung vom 04.09.2021
Wildtriebe
Mank, Ute

Wildtriebe


weniger gut

Lisbeth ist Bäuerin durch und durch. Der Hof ist ihr das Wichtigste im Leben. Ihre Schwiegertochter Marlies sieht das ganz anders. Für sie gibt es auch noch andere Dinge im Leben. Sie würde gerne vieles verändern.

Der Konflikt dieser beiden Frauen steht im Mittelpunkt des Buches. Auf den knapp 300 Seiten wird eine Zeitspanne von vielen Jahren abgehandelt. Und genau das macht das Lesen nicht einfach. Der ständige Perspektivenwechsel jeweils aus der Sicht von Lisbeth oder Marlies und dann auch noch Rückblicke auf frühere Zeiten verwirren teilweise etwas. Man sollte das Buch definitiv in kurzer Zeit lesen, also ohne längere Pausen.

Für mich persönlich war sowohl der Schreibstil der Autorin, als auch der Inhalt eher langweilig. Den Protagonisten konnte ich so gar nichts abgewinnen. Obwohl ich selbst auf dem Land lebe, war mir alles zu sehr klischeebehaftet.
Von mir gibt es hier nur eine bedingte Leseempfehlung, denn es mag ja sein, dass viele sich hier eher identifizieren können. Für mich als Thriller-Leser eindeutig das falsche Buch

Bewertung vom 14.05.2021
Der Verdacht
Audrain, Ashley

Der Verdacht


sehr gut

Eine sehr realistische Geschichte, wie sie ähnlich wahrscheinlich immer wieder vorkommt. Blythe wird zum ersten Mal Mutter. Alles ändert sich. Der Beruf , die Kollegen sind weg. Plötzlich ist da nur diese eine Tochter, die man doch eigentlich lieben müsste, weil es das eigene Kind ist. Aber das ist nicht immer einfach. Das ganze bisherige Leben wird auf den Kopf gestellt, und man fühlt sich oft überfordert und alleine gelassen.
Als ein Sohn geboren wird, kann Blythe endlich die Mutter sein, die sie immer sein wollte. Doch warum ist bei ihm alles so anders. Was stimmt mit Violet nicht?
Die Autorin beschreibt diese beklemmende Situation in der Familie so bildlich, dass man meint, man sei tatsächlich dabei. "Der Verdacht" ist kein Buch zum entspannen, ganz im Gegenteil. Man kann es nur schwer aus der Hand legen und fiebert dem Ende entgegen, das dann allerdings ganz anders ausfällt, als ich es erwartet habe.

Bewertung vom 07.02.2021
Die Farbe des Nordwinds
Jahn, Klara

Die Farbe des Nordwinds


weniger gut

"Klara Jahn ist das Pseudonym einer bekannten Bestsellerautorin". Warum kann man nicht einfach bekannt geben, von wem?
Wir lernen Ellen kennen, die nach über 20 Jahren wieder in ihre alte Heimat zurückkehrt. Dass manche hier nicht so ganz erfreut sind, ist bald kein Geheimnis mehr.
Ich muss zugeben, dass mich die Geschichte nicht wirklich gefesselt hat. Alleine der Schreibstil der Autorin, der sehr flüssig und angenehm zu lesen ist, hat michüber die ersten Kapitel gebracht. Die Story selbst hätte mich wohl nach spätestens 100 Seiten abbrechen lassen. Die Charaktere selbst werden authentisch und lebensnah beschrieben, die Landschaftsbilder hat man reelrecht vor Augen. Aber das alleine macht für mich eben auch kein interessantes Buch aus. Da gehört schon mehr dazu, um mich zu fesseln.
Fazit:
Für Fans von Elizabeth Haran und Barbara Wood wahrscheinlich genau die richtige Lektüre, für mich definitiv das letzte Buch dieser Autorin.

Bewertung vom 15.10.2020
Verlorenes Vernègues / Capitaine Roger Blanc ermittelt Bd.7
Rademacher, Cay

Verlorenes Vernègues / Capitaine Roger Blanc ermittelt Bd.7


sehr gut

Meine Meinung:
Eines vorweg: Cay Rademacher war bisher nicht gerade einer meiner Lieblingsautoren, aber das hat sich mit diesem Buch geändert. Der Autor nimmt sich hier ein ganz aktuelles Thema vor, denn gerade jetzt breiten sich in Deutschland die Wölfe wieder immer mehr aus, und so kommt es zwangsläufig zu Verlusten unter Schaft-und Pferdebesitzern.
Cay Rademacher hat einen sehr angenehm und flüssig zu lesenden Schreibstil. Der Leser wird regelrecht in die Geschichte hineingezogen. Dennoch gibt es vo mir einen Punkt Abzug, denn ein kleines Bisschen mehr Spannung hätte es gere sein dürfen. Trotzdem habe ich dieses Buch gerne gelesen und ich werde sicher noch öfters zu diesem Autor greifen.

Bewertung vom 10.07.2020
Ans Vorzelt kommen Geranien dran / Online-Omi Bd.14
Bergmann, Renate

Ans Vorzelt kommen Geranien dran / Online-Omi Bd.14


ausgezeichnet

Renate will wieder verreisen. Dieses Mal ist es kein Kreuzfahrtschiff, sondern sie geht mit Ilse und Kurt campen.
Es ist immer wieder herrlich, die Geschichten von Renate Bergmann zu lesen. Man fühlt sich direkt in die Jugend zurückversetzt, denn diese Sprüche sind mit durchaus bekannt. Umso mehr muss ich schmunzeln, wenn die liebevoll beschriebenen Charaktere von ihrem Urlaub erzählen. So wie Oma Renate, so war auch fast meine eigene Oma, es ist also quasi für mich wie eine Familiengeschichte. Und so ist es auch für mich. Da ich alle Bücher von Renate Bergmann verschlungen habe, ist es immer wieder wie ein "Nachhausekommen", wenn es endlich wieder Neuigkeiten aus Spandau gibt.

Fazit: Ein absolutes MUSS für alle, die gerne lachen und vielleicht einmal die Welt von Oma und Opa eintauchen wollen.

Bewertung vom 31.05.2020
Ein halbes Herz
Lundberg, Sofia

Ein halbes Herz


weniger gut

Inhalt:
Ihre Kamera ist ihr Schutzwall gegen die Welt – denn obwohl die schwedische Fotografin Elin Boals eine glänzende Karriere in New York absolviert, hat sie sich zurückgezogen in ihren ganz eigenen Kosmos. Niemandem gewährt sie Zugang zu ihrem Inneren, nicht einmal ihrer Familie. Als sie völlig unerwartet einen Brief aus ihrer Heimat Gotland erhält, brechen die Erinnerungen mit Macht über sie herein. Denn Elin hütet ein tragisches Geheimnis – eine tiefe Schuld, die sie damals dazu trieb, die Insel für immer zu verlassen. Und nun spürt sie, dass sie an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren muss, wenn sie jemals wirklich glücklich werden will …

Meine Meinung:
Elin ist Fotografin, verheiratet und hat eine Tochter. Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach, zumal Elin sich immer mehr in die Vergangenheit verliert. Und genau das ist es, was das Lesen auch etwas schwierig macht. Ständige Zeitsprünge sollen vielleicht etwas Spannung aufbauen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Hat Elin als Kind noch um die Gunst ihrer Mutter und um die Familie gekämpft, lässt sie ihren eigenen Mann in der Gegenwart links liegen und widmet sich nur ihrer Fotografie.
Diese Passagen in der Gegenwart fand ich extrem zäh und teilweise sogar langweilig geschrieben. Erschwerend kam auch hinzu, dass mir Elin extrem unsympathisch war. So zogen sich die etwas über 400 Seiten lange dahin und ich war doch froh, als ich endlich fertig war.

Bewertung vom 27.12.2019
Der Store
Hart, Rob

Der Store


weniger gut

Cloud, ein Unternehmen der Zukunft. Hier kann man alles online bestellen, was man zum Leben braucht oder auch nicht braucht. Klingt paradiesisch, nicht allerdings für die Arbeiter, die von Cloud tagtäglich ausgebeutet werden. Zinnia und Paxton, die sich in der Firma kennengelernt hatten, versuchen, diese Mißstände auffliegen zu lassen.

Als Thriller betitelt, ist dieser Roman für mich einfach nur langatmig und langweilig geschrieben. Die Story hätte man locker auch auf 300 Seiten unterbringen können. Vielleicht wäre das sogar besser gewesen. So zieht sich alles nur unnötig in die Länge und ich habe oft kurz vor dem Abbruch gestanden. Immer wieder habe ich mich gezwungen, weiter zu lesen, aber unter Lesespaß verstehe ich etwas anderes.

Fazit: von mir keine Leseempfehlung, mir war die Zeit echt zu schade.

Bewertung vom 01.08.2019
Nordlicht - Die Tote am Strand / Boisen & Nyborg Bd.1
Hinrichs, Anette

Nordlicht - Die Tote am Strand / Boisen & Nyborg Bd.1


sehr gut

Eins vorweg, ich bin eigentlich eher der Thriller-Leser. Reine Kriminalromane sind nicht so mein Ding. Und doch fand ich den ersten Fall des neuen Ermittlerduos toll zu lesen. Von Anette Hinrichs war es bisher mein erstes Buch, und es wird sicher nicht das letzte gewesen sein. Der tolle Schreibstil ässt den Leser gleich ins Geschehen eintauchen. Und obwohl nicht wirklich Spannung aufkommen will, so ist der Krimi doch sehr flüssig zu lesen. Einzig mit den Namen hatte ich so meine Probleme, ich habe etwas Zeit gebraucht, bis ich die nordischen Namen immer zuordnen konnte.
Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg werden zufällig zu gemeinsamen Ermittlern in einem Mordfall, der eigentlich schon vor zwölf Jahren abgeschlossen war. Doch dann taucht eine Leiche auf, mit der niemand mehr gerechnet hatte. Unterschiedlicher können zwei Ermittler kaum sein, und doch ergeben sie für mich das perfekte Team. Anette Hinrichs schafft es, ihre Protagonisten interessant erscheinen zu lassen, ohne viel Privates preis zu geben. Die Polizeiarbeit steht für beide im Vordergrund, da ist nicht viel Platz für Privates.
Auch das Ende kommt jetzt nicht wirklich überraschend, und doch habe ich bis zur letzten Seite mit Freude gelesen. Für mich ist dies ein grundsolider Kriminalroman mit einer interessanten Story und sehr sympathischen Ermittlern. Ich freue mich schon auf den zweiten Fall von Boisen und Nyborg.