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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Marilou
Wohnort: Erkrath
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Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 59 Bewertungen
Bewertung vom 24.02.2019
Die Leben danach
Pierce, Thomas

Die Leben danach


sehr gut

Kann es ein Leben danach geben?
Die Hauptfigur in dem Buch „Die Leben danach“ von Thomas Pierce ist der Kreditberater Jim Byrd, ein absoluter Durchschnittstyp. Er lebt in Shula, das ist einer Kleinstadt in den Südstaaten. Eines Tages bleibt sein Herz stehen und er ist tot – wenn auch nur für wenige Minuten. Dies verändert sein Leben und er macht sich auf die Suche nach Antworten zu seiner Frage, was einem nach dem Tod erwartet.
Kann es ein Leben danach geben? Diese Frage habe ich mir beim Lesen und auch danach häufiger gestellt. Zum einen leben wir ja oft so als würde es nie enden, zum anderen gehen wir in uns und hinterfragen einiges wenn jemand stirbt der einem nahesteht. Doch Fakt ist aus meiner Sicht das wir das „jetzt und heute“ genießen sollten denn wir werden sicher nie erfahren ob / wie es „danach“ weitergeht.
Das Cover macht neugierig, was bedeuten diese Rahmen? Es regt, wie der Roman auch, zum Nachdenken an.

Bewertung vom 08.02.2019
Allee unserer Träume
Gerold, Ulrike; Hänel, Wolfram

Allee unserer Träume


ausgezeichnet

Ilses Kampf für die Allee ihrer Träume
Schon in der Kindheit ist Ilse etwas Besonderes: sie ist ein Kind geschiedener Eltern und das ist zu dieser Zeit (in den dreißiger Jahren) nichts Alltägliches. Ihr Vater und Großvater sind im Baugeschäft tätig und schon in frühester Jugend ist es ihr Ziel einmal Architektin zu werden. Doch der Großvater ist der Meinung dass Frauen die damals typische Frauenrolle zu übernehmen haben. Leider kann er davon auch Ilses Vater überzeugen. Doch die Mutter setzt sich dafür ein das Ilse unabhängig wird. Ilse macht das Abitur und besucht eine Hochschule für Baukunst. Die Jahre des Krieges sind beendet, nicht nur Berlin liegt in Trümmern. Ilse möchte „ihre“ Stadt Berlin wieder mit aufbauen, doch als einzige Frau inmitten vieler Architekten hat sie es nicht leicht. Sogar ihr Ehemann erpresst sie. Doch Ilse will das nicht hinnehmen, sie kämpft für ihre Träume und ein freies Leben.
Diese spannend und authentisch erzählte Geschichte hat mich sehr gefesselt, es ist ja pure Realität gewesen (gewesen?) dass Männer in bestimmten Berufen das Monopol hatten.
Die Autoren Ulrike Gerold und Wolfram Hänel schaffen es den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Man fühlt sich in die damalige Zeit versetzt und ich litt bei diesen vielen Ungerechtigkeiten und tragischen Situationen mit der Protagonistin.
Das Cover zeigt eine junge Frau, im Hintergrund ist ein Abschnitt der Karl Marx Allee zu sehen. Sehr gut gelungen, es spiegelt die Handlung dieser Geschichte wieder.

Bewertung vom 20.12.2018
Die Schneeschwester
Lunde, Maja

Die Schneeschwester


ausgezeichnet

Eine wunderschöne Geschichte zur Weihnachtszeit
Das Buch „Die Schneeschwester“ ist eine wunderschöne Geschichte zur Weihnachtszeit. Und das aus meiner Sicht auch für Erwachsene! Die Story von Julian geht ans Herz und berührt ungemein: Bald ist Weihnachten und Julian hat am Heiligabend Geburtstag, er wird 10 Jahre alt. Doch in diesem Jahr sieht es so aus als wenn es kein Weihnachten geben wird, zumindest nicht für Julians Familie denn seine ältere Schwester ist in diesem Jahr gestorben und seine Eltern unternehmen erst mal gar nichts um eine Weihnachtsstimmung im Hause zu verbreiten. Doch dann trifft er auf Hedwig…..
Ein tolles Buch! Das interessant und auffallend schön gestaltete Cover hält was es verspricht. Auch innerhalb des Buches gibt es jede Menge toller Abbildungen welche von der norwegische Illustratorin und Künstlerin Lisa Aisato stammen. In diesen vielen Abbildungen spiegelt sich die berührende Geschichte von Julian wieder.
Ein wunderschönes Buch!

Bewertung vom 01.12.2018
Muttertag / Oliver von Bodenstein Bd.9
Neuhaus, Nele

Muttertag / Oliver von Bodenstein Bd.9


ausgezeichnet

Spannung pur bis zum Ende
Nele Neuhaus hat es wieder mal geschafft ihren Lesern einen spannenden Krimi mit Pia Sanders und Oliver von Bodenstein als Ermittlern vom K11 zu präsentieren. Die zwei machen wieder mal einen guten Job und die Story vom 9. Fall der beiden fesselt bis zum Ende: erst findet ein Mädchen in einer alten Fabrik eine halb verweste Leiche von dem ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath. Doch dann gibt es weitere gruselige Funde und die Spurensicherung holt immer mehr schreckliche Details ans Tageslicht. Der Rechtsmediziner Henning Kirchhoff identifiziert einige der Opfer, welche offensichtlich schon vor Jahren ermordet wurden. Doch Pia ist überzeugt davon dass der Mörder noch unter den Lebenden ist und bald wieder zuschlagen wird.
Am Anfang des Buches gibt es ein Personenregister, somit kann man immer mal wieder nachlesen, wer hier wer ist.
Titel des Buches und das Cover passen optimal zu der Story und der Schreibstil ist wie von Nele Neuhaus gewohnt deutlich und unmissverständlich.
Empfehlenswert für alle Liebhaber von mitreißenden und fesselnden Krimis!

Bewertung vom 12.11.2018
Kampfsterne
Hennig von Lange, Alexa

Kampfsterne


ausgezeichnet

Vorortleben in den Achtziger Jahren
Das Buch Kampfsterne spiegelt ein Vorortleben in den Achtziger Jahren wieder: drei Familien mit Kindern und ihren familiären Problemen. Die Eltern meinen aufgeklärte Menschen zu sein doch irgendwie funktioniert einiges im Familienleben ganz und gar nicht. Erzählt wird das Ganze aus der jeweiligen Sicht der Charaktere. Der Leser erfährt so die unterschiedlichen Ansichten und Erwartungshaltungen der Betroffenen und auch die Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben.
Nach außen hin sieht alles bestens und perfekt aus doch hinter den Türen hängt der Haussegen meist schief. Die eine Frau wird von ihrem Mann geschlagen und wehrt sich nicht, die andere schmiedet Intrigen und versucht über die Kinder etwas zu erzwingen.
Dieses Buch hat mich sehr ergriffen und nachdenklich gemacht denn ich denke, dass auch heute in vielen Familien noch vieles anders ist als es nach außen hin ausschaut.

Bewertung vom 23.10.2018
Ich hab's auch nicht immer leicht mit mir
Vogd, Anne

Ich hab's auch nicht immer leicht mit mir


ausgezeichnet

Unterhaltsame und aufheiternde Lektüre
Bei der Beschreibung zu diesem Buch hat man absolut nicht übertrieben, finde ich. „Ich hab‘s auch nicht immer leicht mit mir“ ist eine unterhaltsame und sehr aufheiternde Lektüre. Anne Vogd schafft es mit ihren Erzählungen und Sprüchen den Leser zum Lachen (zumindest zum Schmunzeln!) zu bringen. So erging es zumindest mir! Und ich finde sie hat mit Ihren Ansichten Recht, was bringt es 70 oder mehr Jahre eventuell verbittert dabei zu sein wenn man nicht auch das Leben genießt, und das jeder auf seine individuelle Art? Und Möglichkeiten dazu haben wir fast alle, finde ich. „Genießen“ muss ja nicht immer mit hohen Ausgaben verbunden sein! Auch sollten wir manche Dinge (und eventuell auch uns selbst) nicht immer so wichtig nehmen und uns über alles Mögliche ärgern, manches kann man eben nicht ändern.
Ane Vogd hat einen lockeren und amüsanten Schreibstil und sie bringt in diesem Buch einiges von ihren persönlichen Lebenserfahrungen mit ein.
Das Cover zeigt sie mit ihrer tollen Ausstrahlung und einem verschmitzten Lächeln im Gesicht.
Ein hervorragendes Buch von einer außergewöhnlichen Frau!

Bewertung vom 14.10.2018
Die Welt war so groß
Jaffe, Rona

Die Welt war so groß


ausgezeichnet

Ein schönes Buch über vier Frauen und ihre Entwicklung
Die Autorin Rona Jaffe wurde 1931 in Brooklyn geboren und hat somit auch die Jahre, in denen die Handlung von ihrem Buch „Die Welt war so groß“ spielt, persönlich miterlebt. Inhaltlich geht es um die sehr hübsche Daphne, die eher schüchterne Emily, die selbstbewusste Chris und die lebenslustige Annabel: vier unterschiedliche Frauen welche in der Zeit, als sie gemeinsam das College Radcliffe besuchten, eng befreundet waren. Nichts konnte sie bremsen denn die Welt war ja soooo groß! Im Jahre 1977, 20 Jahre später, findet ein Klassentreffen statt und der Leser erfährt wie es den vier Frauen in den fünfziger-, sechziger- und siebziger Jahren erging: mit allen Höhen und Tiefen.
Die leider im Jahre 2005 verstorbene Bestseller-Autorin absolvierte das Radcliffe College im Jahre 1953 und hatte somit auch einen engen Bezug zum Ursprungsort der Handlung. Ihr Schreibstil hat mich gefesselt und fasziniert. Man kann sich sehr schnell in die Personen und in die Situationen hineinversetzen – man fühlt mit den Betroffenen mit.
Das Cover ist ebenfalls sehr gut gelungen, eine Schaukel in der Luft hoch über der Stadt.

Bewertung vom 21.09.2018
Man muss auch mal loslassen können
Bittl, Monika

Man muss auch mal loslassen können


ausgezeichnet

Eine bunte Mischung aus Humor und trauriger Wahrheit
Das Buch „Man muss auch mal loslassen können“ bietet eine bunte Mischung aus Humor und trauriger Wahrheit. Drei Frauen die sich untereinander nicht kennen – ein Problem. Alle drei wollen so wie sie jetzt leben nicht mehr weiterleben. Durch Zufall treffen sie sich bei einem Beratungsinstitut wo es jedoch nicht zu einem Gespräch mit dem Berater / der Beraterin kommt da diese gerade „anderweitig“ beschäftigt sind.
Jessy, Charlotte und Wilma sind mehr als unterschiedlich doch ihr Wunsch das Leben zu beenden, verbindet sie. Aber es will irgendwie nicht klappen, mehrere diverse Versuche scheitern. Dann scheint der Zufall Ihnen bei Ihrem Vorhaben behilflich zu sein: sie wollen sich an einer Tankstelle Alkohol kaufen um sich erneut Mut anzutrinken. Dort treffen Sie auf zwei Männer die wiederum gerade versuchen die Tankstelle zu berauben um ihr Leben wieder im Griff zu bekommen, beide ebenfalls aus unterschiedlichen Gründen. Sie zwingen sich als Geiseln auf in der Hoffnung erschossen zu werden. Doch dann entwickeln sich die Dinge ganz anders als von allen fünf Beteiligten gedacht…….
Ein tolles Buch, einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören. Die Autorin Monika Bittl schreibt hier über Alltagsprobleme und wie Freundschaft und Zusammenhalt die Lösung dafür sein kann. Ihr Schreibstil ist authentisch, ich konnte mich als Leser gut in die jeweiligen Gründe für diverse Situationen hineinversetzen.
Das Cover ist super toll gestaltet, man erkennt den Ernst der Situation doch verleitet es trotzdem zum Schmunzeln – sehr gut gelungener „schwarzer Humor“!

Bewertung vom 15.08.2018
Ed ist tot
McLean, Russel D.

Ed ist tot


ausgezeichnet

Spannender Krimi mit rabenschwarzem Humor:
Ed ist tot – doch es war ein Unfall. Jen Carter, eine Prosecco liebende Buchhändlerin, hat ihn versehentlich erstochen. Und das kurz nachdem sie mit ihm Schluss gemacht hatte. Das glaubt ihr doch niemand, denkt sie erst mal. Daher bittet sie Eds Freund um Hilfe. Dieser kommt auch prompt um zu helfen - und Stunden später landet Ed zerstückelt und in Plastiktüten verpackt im See. So begann die Reihe der Katastrophen in Jen‘s Leben. Eine Weile später wird Jen als gefährlichste Frau Schottlands eingestuft und als Serienkillerin gesucht. Dabei konnte sie eigentlich gar nichts dafür dass rund um sie herum die Menschen starben. Nun ja, zumindest nicht am Anfang. Und danach war es Notwehr, mehr oder weniger. Oder eben einfach nur ein Unfall und nicht vorsätzlicher Mord.
Aus meiner Sicht ist dem Auto Russel D McLean hier ein spannender Krimi mit rabenschwarzem Humor gelungen. Anhand der Leseprobe hätte ich nicht erwartet dass es so viele brutale Morde in dieser Story geben wird doch der schwarze Humor zieht sich durch die ganze Geschichte. Jen tat mir mehr und mehr leid denn sie wurde immer tiefer in diesen Schlamassel gezogen.
Das Cover ist gut gelungen, es zeigt die sympathische Antiheldin mit einem Teil der Mordwaffen und strahlt doch im Ganzen jede Menge Humor aus.

Bewertung vom 06.07.2018
Sehnsucht / Dream Maker Bd.1
Carlan, Audrey

Sehnsucht / Dream Maker Bd.1


sehr gut

Unterhaltsame Story mit sehr viel Sinnlichkeit
Die Autorin Audrey Carlan hat mit ihrem neuen Buch wieder mal eine unterhaltsame Story mit sehr viel Sinnlichkeit und Erotik herausgebracht.
Zum Inhalt gemäß Buchbeschreibung: Parker Ellis, auch Dream Maker genannt, führt die legendäre Agentur 'International Guy'. Was er anbietet: alles, was sexy, tough und unwiderstehlich macht. Wer seine Kundinnen sind: Frauen aus der ganzen Welt, die Coaching in Sachen Liebe, Leben und Karriere suchen. Was ihn auszeichnet: Sein unglaublicher Sex-Appeal und seine beiden Partner Bogart ‚Bo‘ Lundigren, der Love Maker, und Royce Sterling, der Money Maker. Seine Aufträge führen den Dream Maker von Paris über New York bis nach Kopenhagen. Die Devise lautet höchste Professionalität, doch schon die zweite Kundin in New York City lässt Parker schwächeln. Die junge Schauspielerin Skyler ist im Begriff, sein Herz zu erobern.
Das Hörbuch hierzu wird von Alicia Hofer und Sven Macht gesprochen. Er spricht in der Rolle als Parker, sie in der Rolle als Skyler. Beide bringen mit ihren markanten Stimmen die unterschiedlichen Charaktere aller Beteiligten ausgezeichnet herüber. Die unterschiedlichen Orte werden gut beschrieben so dass man diese bildlich vor Augen hat. Die erotischen Szenen werden aus meiner Sicht etwas übertrieben beschrieben doch die Basis der Geschichte, dass es dem Kundenkreis dieser Agentur an Stärkung und Selbstsicherheit fehlt, kann ich nachvollziehen.
Das Cover zu diesem Buch / Hörbuch hat etwas Sinnliches.

1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.