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Top-Rezensenten Übersicht

Benutzername: 
thefloorshow.
Wohnort: 
Bochum

Bewertungen

Insgesamt 19 Bewertungen
12
Bewertung vom 14.08.2023
Paradise Garden
Fischer, Elena

Paradise Garden


sehr gut

In "Paradise Garden" geht es um Billie, ein junges Mädchen, was mit 15Jahren seine Mutter verliert und versucht, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen.

Ich mochte Billie als Hauptcharakter super gerne. Manchmal passen ihre Taten nicht so ganz zu einem Teenager, aber ansonsten ist sie gut getroffen und man leidet einfach mit ihr mit. Auch die weiteren Charaktere um sie herum sind gut und bildlich dargestellt.

Die Geschichte lässt sich einfach hervorragend lesen, es passiert unheimlich viel. Billie erzählt von der Gegenwart, aber auch sehr viel aus der Vergangenheit. Man bekommt ein gutes Bild von ihrem Leben und dem Leben ihrer Mutter.

Die Kapitel sind nicht zu lang und durch den flüssigen Schreibstil fliegt man einfach nur durchs Buch.

Ich mag den Verlauf der Geschichte sehr, weil man einfach so mitfühlt und mitten drin ist.

Das Cover ist dazu auch noch wunderschön und ein echter Blickfang.

Mir hat es sehr gut gefallen und ich werde die Autorin definitiv im Auge behalten!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.06.2023
Disney Villains Graphic Novels: Disney - Die Schattenseite des Zorns: Hades
Disney, Walt;Castagna, Manlio;Webster, Harriet

Disney Villains Graphic Novels: Disney - Die Schattenseite des Zorns: Hades


sehr gut

Ich mochte den Graphic Novel sehr.

Ich bin eh ein großer Disney Fan und finde, dass Hades einer der besten Bösewichte ist. Denn er ist böse, aber dabei unfassbar lustig.
Und das spiegelt sich auch hier wieder. Immer wieder haut Hades die verrücktesten Sprüche raus und auch seine Wutausbrüche hat er des öfteren.

Neben Hades tauchen viele Charaktere aus dem ursprünglichen Herkules Film auf, allen voran natürlich die Götter des Olymp und auch Pech und Schwefel.

Die Illustrationen sind super und die Texte einfach zu lesen.

Inhaltlich versucht Hades sich an den Göttern zu rächen, da sie ihn nicht zu einer Feier eingeladen haben. Er versucht daraufhin ein besonderes Horn zu stehlen und stößt dabei auf einige Probleme.

Ich bin gespannt welche Disney Geschichten noch als Graphic Novel erscheinen. Für einen Disneyfan ist es genau das Richtige. Es ist kurzweilig und macht einfach Spaß.

Bewertung vom 12.05.2023
Die Verborgenen
Geschke, Linus

Die Verborgenen


gut

Leider bin ich etwas enttäuscht vom Buch.

Das Thema Phrogger finde ich super spannend und ich muss auch sagen, dass diese Szenen im Buch wirklich gut und spannend waren und die Vorstellung, jemand wohnt unbemerkt in deiner Wohnung, hat mir wirklich Gänsehaut bereitet.

Ich dachte, dass es auch wirklich vorranging darüber gehen würde, es geht aber doch eher um das Familiendrama der Familie Hoffmann sowie einen Mord in der Nachbarschaft. Die beiden Teile nehmen so viel Raum ein, dass das Thema Phrogger leider etwas auf der Strecke bleibt.

Der Schreibstil von Linus Geschke ist wirklich gut und flüssig und durch die kurzen Kapitel kommt man auch schnell voran. Mir hat es auch gefallen, dass die Kapitel immer aus unterschiedlichen Sichtweisen sind.

Die Charaktere selbst konnten mich aber nicht so fesseln. Ich fand die gesamte Familie Hoffmann etwas unsympathisch, daher fiel es mir manchmal schwer hier mitzufiebern.

Auch das Ende hat mich leider nicht ganz abgeholt.

Wirklich schade, denn gerade der Anfang war unfassbar vielversprechend!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.04.2023
Die Tage in der Buchhandlung Morisaki
Yagisawa, Satoshi

Die Tage in der Buchhandlung Morisaki


sehr gut

Die Tage in der Buchhandlung Morisaki ist eine kleine Hommage an die Liebe zu Büchern, aber auch die Geschichte wie man mit Büchern wieder zu sich selbst findet.

Die Geschichte ist in zwei Abschnitte eingeteilt, wobei der erste sich noch mehr mit den Büchern und der zweite eher mit den Personen an sich befasst.

Der Schreibstil ist super angenehm und flüssig. Es lässt sich toll lesen.

Takako war mir am Anfang noch etwas unsympathisch, aber im Laufe des Buches ändert sich dies. Ihr Onkel hingegen war mir auf Anhieb mit seiner etwas anderen Art extrem sympathisch. Kein Wunder, dass er so beliebt ist.

Das Buch ist mit seinen nicht mal 200Seiten schnell gelesen, macht aber einfach Spaß weil die Liebe zu Büchern greifbar ist.

Hervorheben muss ich nocj das Cover, das einfach wunderschön ist. Ich habe selten so ein schönes Cover gesehen.

Gerade für Buchliebhaber ist dieses Buch sehr gut geeignet und ich kann es wirklich empfehlen!

Bewertung vom 20.04.2023
Institut für gute Mütter
Chan, Jessamine

Institut für gute Mütter


sehr gut

Institut für gute Mütter ist definitiv keine leichte Kost.

Frida hat einen schlechten Tag und lässt ihre kleine Tochter für eine kurze Zeit allein zu Hause. Sie verliert das Sorgerecht und muss in das Institut für gute Mütter um genau dies zu lernen.

Ich habe wirklich lange für das Buch gebraucht, da man es nicht mal eben so weglesen kann. Immer wieder bin ich wütend geworden. Natürlich haben Frauen hier zum Teil schlimme Sachen gemacht, aber sie werden einfach wie Vieh behandelt und das ist manchmal schon echt hart gewesen.

Am Anfang konnte ich Frida nicht so leiden, da ich nicht verstehen konnte wie man sein Kind einfach allein lassen kann. Im Laufe des Buches fängt man aber an mit ihr zu sympathisieren. Auch wenn sie dennoch ein schwieriger Charakter bleibt.

Die meiste Zeit verbringen wir natürlich im Institut, was mir trotz des heiklen Themas gut gefallen hat.

Das Ende mochte ich nicht ganz so gerne, da mir zu viel offen geblieben ist.

Insgesamt ist dies aber ein wirklich gutes Buch. Keines was man nebenbei lesen sollte, sondern eines mit dem man sich wirklich intensiv befassen sollte!

Bewertung vom 11.04.2023
Dead Romantics
Poston, Ashley

Dead Romantics


gut

Dead Romantics erzählt die Geschichte von Florence, die Schriftstellerin von Liebesromanen ist und Geister sehen kann, aber nicht mehr an die Liebe glaubt. Bis sie ihren neuen Lektor Ben kennenlernt, der alles durcheinander bringt.

Die Geschichte ist wirklich süss gemacht und gerade durch das Geisterthema mal etwas anderes.

Florence und ihre Familie gefallen mir als Charaktere sehr. Auch Ben wird einem von Seite zu Seite sympathischer. Die Kleinstadt in der Florence aufgewachsen ist, ist manchmal etwas sehr skurril und nicht alles hat mir gefallen (Stichwort: Bürgermeister).

Ich finde es schön, dass dieses Buch nicht nur von Liebe, sondern auch vom Tod, von Trauer, von Wut, von Freude und so vielem anderen handelt. Es passiert wirklich viel und dadurch wird es nie langweilig.

Zum Ende hin ist es mir dann leider doch etwas zu kitschig und zu konstruiert geworden. Hier passten die Puzzleteile am Ende doch zu gut ineinander.

Insgesamt mag ich das Buch dennoch.

Das Cover ist auch wunderschön gestaltet.

Ein schönes Buch für zwischendurch bei dem man lachen und weinen kann, das am Ende aber etwas zu viel kitsch versprüht.

Bewertung vom 07.04.2023
Schwein allein
Hilbert, Jörg

Schwein allein


sehr gut

Schwein allein erzählt die Geschichte eines Schweins, dass sich so allein fühlt, dass es sich ein Pferd als Freund malt. Dieses Pferd malt ihm ein Krokodil. So kommen immer weitere Freunde doch das Schwein fühlt sich weiterhin allein. Doch ist es das wirklich?

Die Geschichte ist in Reimen erzählt, der Text ist nicht zu lang und lässt sich schön flüssig lesen. Manchmal hat es mich etwas gestört, dass sich der Text immer wieder wiederholt hat.

Die Illustration sind wirklich wunderschön. Auf jeder Seite ist unfassbar viel zu entdecken, was Spaß für groß und klein ist. Das Schwein gefällt mir besonders gut. Es ist unfassbar süß gestaltet.

Auch das Cover gefällt mir sehr. Es ist mal nicht so überladen, sondern eher dezent gehalten.

Auch wenn das Buch eher für etwas größere Kinder ist, kann man es trotzdem, schon alleine wegen der guten Reime, auch kleineren Kindern vorlesen. Ich bin mir sicher, wir werden eine sehr lange Zeit Freude daran haben!

Bewertung vom 28.03.2023
The Man I Never Met - Kann man lieben, ohne sich zu kennen?
Cook, Elle

The Man I Never Met - Kann man lieben, ohne sich zu kennen?


sehr gut

"The man I never met" erzählt die Geschichte von Hannah und Davey, die durch das Wählen einer falschen Telefonnummer auf einmal miteinander sprechen. Und dieses schicksalshafte Gespräch entwickelt sich zu einer Liebesgeschichte mit Irrunngen und Wirrungen.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es wird aus beiden Sichten erzählt, vor allem aber aus Hannahs Sicht. Der Schreibstil ist einfach und sehr flüssig.

Die Geschichte hat mir im Grunde gut gefallen, auch wenn ich den Mittelteil etwas zu lang fand. Ich mochte auch beide als Charaktere sehr und fand es spannend wie beide mit dieser ungewöhnlichen Geschichte umgehen.

Neben der Liebe geht es aber auch um einen ersten Hintergrund, der der Autorin sogar passiert ist. Durch ihr Nachwort ist einem die Geschichte noch viel näher gekommen.

Das Ende hat mir gut gefallen. Anders und einfach schön.

Das Cover ist super bunt und springt einem direkt ins Auge.

Auch wenn es für mich kein Jahreshighlight wird hat mir die Geschichte trotzdem gut gefallen!

Bewertung vom 11.03.2023
Storchenherzen / Die Hebammen vom Storchennest Bd.1
Teichert, Fritzi

Storchenherzen / Die Hebammen vom Storchennest Bd.1


gut

In Storchenherzen geht es um zwei Hebammen, Helga und Madita, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Helga ist eher der ruppige, resolute Typ während Madita jung, quirlig und leicht esoterisch angehaucht ist. Nach und nach merken die beiden allerdings, dass sie mehr gemeinsam haben als sie dachten.

Das Buch hat mich vor allem angesprochen, weil es um einen der wichtigsten Berufe überhaupt geht: Hebamme. Eine Hebamme ist für jede Schwangere unfassbar wichtig und gerade für Erstgebärende eine wichtige Stütze.

Man lernt auch einiges über Hebammen und was sie alles in ihrem Beruf machen. Das hat mir sehr gut gefallen. Helga und Madita sind dazu sehr angenehme Hauptcharaktere, auch wenn Helga am Anfang wirklich etwas ruppig erscheint. Man merkt allerdings schnell, dass sie ein sehr weiches Herz hat.

Gerade im mittleren Teil geht es weniger um den Hebammenberuf, als um die ganzen Irrungen und Wirrungen von Madita und Helga. Zum Teil waren mir die ganzen Nebenstränge etwas zu viel. Hier hätte man gut das ein oder andere weglassen können.

Leider werden nicht alle Fragen beantwortet, man merkt, dass hier definitiv noch mehr folgen wird.

Mir hat das Buch gut gefallen und mich gut unterhalten, ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich auch einen Folgeband lesen würde.

Bewertung vom 08.03.2023
Stigma
Adam, Lea

Stigma


weniger gut

Der Klappentext klang wirklich spannend, außerdem sprach mich das Cover an.
Leider kann mich das Buch aber überhaupt nicht begeistern.

Eine Männerleiche wird aufgefunden. Wieso wurde er umgebracht? Keine Spuren sind sichtbar. Bis man irgendwann herausfindet, dass der Mann jemanden sexuell missbraucht hat. Rächen sich nun die Frauen?

Man hätte wirklich viel aus dem Buch machen können, es war aber einfach sehr langweilig. Die Spannung wollte nicht aufkommen. Die Geschichte plätscherte einfach vor sich hin, viele Ermittlungenserfolge waren eher zufällig, man hatte häufig das Gefühl, dass keiner so recht weiß was er da gerade tut.

Einiges im Buch war so vorhersehbar, dass man fast schon entnervt den Kopf geschüttelt hat.

Leider waren auch die Personen unsympathisch. Gerade auch Milo als Protagonistin. Häufig hat sie Sachen die einem ins Auge springen nicht erkannt und war immer latent unfreundlich. Ich bin leider gar nicht warm mit ihr geworden. Auch die anderen Personen waren eher unsympathisch, am liebsten mochte ich noch Valerie.

Das Ende konnte leider auch nichts mehr retten, da auch der Showdown zu schnell abgehandelt wurde.

Ich bin leider extrem enttäuscht. Hatte mir so viel erhofft.

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