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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Gudrun
Wohnort: München
Über mich: Ich sage ehrlich meine Meinung
Danksagungen: 7 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 263 Bewertungen
Bewertung vom 03.06.2020
Der Sommer der Islandtöchter
Baldvinsson, Karin

Der Sommer der Islandtöchter


ausgezeichnet

Bereits das Cover versetzt einen an Ort und Stelle des Geschehens. Sowohl die Farben, wie auch die Abbildung sind stimmig und verschaffen genau die Atmosphäre, die neugierig auf den Inhalt macht.
Der Schreibstil konnte mich sofort fesseln. Die Aufgliederung mittels unterschiedlicher Orte und den verschiedener Zeiten, die sich immer wieder abwechseln und somit ergänzen, schaffen ein lebhaftes und interessantes Bild. Der rote Faden zieht sich komplett hindurch und wird auch nie aus den Augen verloren. So kann man sich als Leser einen guten Überblick und ein umfassendes Urteil über das Geschehen und die Hintergründe, sowie Beweggründe machen.
Dabei helfen auch die Darstellungen der Charaktere, denn diese sind einnehmend und dynamisch. Auch hier konnte ich mir einen guten Eindruck davon machen und die Verhaltensweisen hervorragend nachvollziehen.
Das Lokalkolorit ist vortrefflich gelungen. Hier spürt man, dass die Autorin Ahnung davon und einen guten Bezug dazu hat. Auch die Traditionen werden wunderbar erklärt und machen Lust, dorthin zu reisen.

Mein Fazit: wundervoll eindrückliches Bild des Geschehens sowie von Land und Leuten

Bewertung vom 01.06.2020
Die ferne Hoffnung / Die Hansen-Saga Bd.1
Carsta, Ellin

Die ferne Hoffnung / Die Hansen-Saga Bd.1


ausgezeichnet

Das Cover hat mich gleich auf Anhieb begeistert. Die Stimmung, die durch die Farbgebung und die Szenerie erschaffen wird, passt hervorragend zum Gesamteindruck.

Der Schreibstil konnte mich von Anfang bis Ende mitreißen und hat mich in die damalige Zeit versetzt. Die Themen und die Verhaltensweisen passen gelungen zusammen und schaffen ein stimmiges Bild.

Die Charaktere werden eindrücklich und lebendig vorgestellt, so dass ich mich als Leser auf Du-und-Du mit den Beteiligten fühlen konnte. Die vielfältigsten Emotionen, Gedankengänge und Beweggründe werden dadurch verständlich und spannungsreich transportiert.

Leise Vorahnungen, die sicherlich bewusst so von der Autorin durch geschickt eingeflochtene Details, entstehen, sind so gut inszeniert, dass diese als positiver Aspekt gelten.

Super interessante Komponenten zu den Hintergründen sowie den Abwicklungen und Vorgehensweisen des Handels generell und insbesondere der des Kakaoanbaus, der Verarbeitung und den Vermarktungselementen werden dem Leser eindrücklich und gut nachvollziehbar reflektiert.

Die Herangehensweise, die Themen und Vorgänge mittels sich abwechselnder Orte sowie Briefen oder auch Tagebucheinträgen, machen dieses hervorragende Buch spannend und interessant. Dabei ziehen sich die Zusammenhänge gekonnt, wie ein roter Faden, durch die Segmente.

Das Lokalkolorit wird in den jeweiligen örtlichen Begebenheiten ausgezeichnet bedient und erschafft einen guten Eindruck.



Mein Fazit: Geschehnisse, die der damaligen Zeit angepasst sind und aufschlussreiche Details liefern

Bewertung vom 30.05.2020
Strandkorbliebe / Liebe auf Norderney Bd.2
Römer, Lotte

Strandkorbliebe / Liebe auf Norderney Bd.2


schlecht

Das Cover und den Titel finde ich gut gelungen. Da stimmen sowohl die Farben, wie auch die Abbildungen super mit dem Titel überein und machen neugierig auf den Inhalt.

Der Schreibstil konnte mich partout nicht vereinnahmen. Zu Beginn dachte ich noch, dass ich vielleicht etwas Einlesezeit benötige. Leider hat sich das Ganze jedoch nicht verbessert, sondern ich habe mich durch´s komplette Buch hindurch schwerer und schwerer mit dem Lesen getan. Dies war für mich eher anstrengend als kurzweilig. Bei diesem Genre ist mir schon bewusst, dass es etwas leichter daherkommt und auch zum Abschalten animiert. Aber, hier war es doch zu sehr Kitsch und ohne viel Hintergrund zusammengeschustert.

Der einzige Grund für mich, dieses Buch zu Ende zu lesen, war, dass ich mich mit anderen Lesern darüber ausgetauscht habe und mir selbst eine Meinung dazu bilden und dem Austausch meine Ideen dazu beisteuern wollte.

Selten habe ich in letzter Zeit ein Buch gelesen, dass mich so enttäuscht hat.

Die Details, die oftmals wenig authentisch rüber gekommen sind, wurden häufig rasant und ohne wesentliche Aufarbeitung ins Geschehen gesetzt. Das Hin und Her ohne Tiefgang war ein weiterer Grund für meine schlechte Bewertung.

Die Charaktere waren stellenweise gut dargestellt, hätten jedoch noch mehr Hintergrund benötigt.



Mein Fazit: hat mir, bis auf das Buchcover, überhaupt nicht gefallen

Bewertung vom 30.05.2020
Enna Andersen und das verschwundene Mädchen
Johannsen, Anna

Enna Andersen und das verschwundene Mädchen


ausgezeichnet

Das Cover und der Titel haben mich, die ich nur "sanfte" Krimilektüre bevorzuge, zu Beginn eher skeptisch an´s Buch gehen lassen. Ich war mir nicht sicher, ob mir dieser Kriminalroman eventuell zu grausam sein könnte. Insofern habe ich mich vorsichtig ans Lesen gemacht.

Jetzt, nachdem ich damit von Anfang bis Ende mit Spannung und großem Interesse unterhalten wurde, sehe ich das Cover und den Titel mit anderen Augen.

Die Abbildungen, die auch eine gute Einbindung im Buch finden, sowie die Farbgebung, die an vergilbtes und zerknittertes Papier erinnern und auch der Titel könnten stimmiger nicht sein. Die Haptik finde ich genauso gelungen wie den Rest.

Der Schreibstil hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mit in den Bann gezogen. Der Spannungsbogen war perfekt und hat mich mit ins Geschehen versetzt und mit ermitteln lassen. Dabei waren die Geschehnisse sehr vielfältig und unvorhersehbar.

Dabei ist es der Autorin auch sehr gut gelungen, nicht nur den Fall gelungen zu erörtern, sondern auch Privatleben der Ermittler mit zu involvieren und damit interessante und vielfältige Nebenschauplätze zu schaffen.

Die dadurch erzielten Emotionen sind abwechslungsreich und vielschichtig.

Die Charaktere haben jeder für sich seinen eigenen Charme mit Ecken und Kanten, die sich gut ergänzen.

Das Lokalkolorit hat mich an Ort und Stelle versetzt.

Nach diesem ersten Fall der Enna Andersen bin ich schon gespannt und neugierig auf weitere Fälle.



Mein Fazit: erster Fall von Enna Andersen und sowas von klasse

Bewertung vom 27.05.2020
Die Weisheit des Regenbogens
Jando

Die Weisheit des Regenbogens


ausgezeichnet

Das Buchcover und auch die Klappeninnenseiten sind einfach phänomenal. Die geschaffene Atmosphäre konnte ich bereits auf den ersten Blick einfangen. Dass sich diese Szene dann auch noch als wichtiges Detail im Inhalt wiederfindet, macht es perfekt.

Darin lassen sich auch immer wieder neue, wundervolle Details finden, bei denen man nicht müde wird, sie zu betrachten.

Auch wenn die Vorkommnisse nicht so authentisch oder gar kitschig rüberkommen, gebe ich dennoch die volle Punktzahl. Dies liegt daran, dass der Fokus hier für mich eher auf der Tiefgründigkeit der behandelten Themen liegt und es mich an eine Fabel erinnert, die sich ja auch häufig "nur" um die wesentlichen Details kümmert und alles andere etwas außen vor lässt. Die Weisheit, wie auch der Titel schon sagt, findet sich hier immer und immer wieder und ist extrem wertvoll.

Die Szenerien schaffen wundervolle Bilder im Kopf, die mir des Öfteren Gänsehaut beschert haben.

Wenn ich da auf Bilder zu sprechen komme:

die Illustrationen von Antje Arning verleihen dem Ganzen das gewisse Etwas und haben eine Strahlkraft, die das Buch eindrucksvoll komplettieren.

In den Kapitelüberschriften kann man Detailgenauigkeit erkennen, denn ein Großteil davon ist passend zum Titel gewählt.

Die Tiefsinnigkeit, die sich hier entfaltet, ist von immenser Intensität und hallt noch lange nach. Es werden die vielfältigsten Emotionen dargestellt, die man greifbar spüren kann.

Die Charaktere haben Charme und, genau wie der Schreibstil, enormen substantiellen Gehalt.

Wie man meinem Schreiben hier entnehmen kann, bin ich total geflasht und hin und weg von diesem wundervollen Buch.



Mein Fazit: Konzentration auf die Tiefgründigkeit - wirkt wie eine moderne Fabel

Bewertung vom 26.05.2020
Ein Sommer voller Schmetterlinge
Thomas, Jo

Ein Sommer voller Schmetterlinge


weniger gut

Das Cover finde ich sehr gelungen. Die Farben und auch die Abbildungen machen einfach Lust, im Buch zu schmökern und neugierig.
Der Schreibstil konnte mich jedoch kaum überzeugen. Es war für mich eher eine Aneinanderreihung von Ereignissen.
Die Themen waren gut gewählt und hätten durchaus Potential gehabt. Ansätze von Tiefgang waren auch gegeben, jedoch wurden die durch den etwas platten Schreibstil meist zunichte gemacht.
Das Lokalkolorit ist in diesem Buch noch am besten gelungen.
Bei den Charakteren ist es mir, genauso wie beim Schreibstil ergangen. Diese hatten für mich zu wenig Leben in sich. Der erhoffte Tiefgang blieb deshalb leider aus.

Mein Fazit: aufgrund der Themen mehr erwartet

Bewertung vom 23.05.2020
Wer stärker fühlt, hat mehr vom Leben
Sohst, Kathrin

Wer stärker fühlt, hat mehr vom Leben


ausgezeichnet

Das Cover hat mich aufgrund seiner feinsinnigen Art angesprochen. Erst nach dem Betrachten wurde ich auf den Titel aufmerksam. Das hat mich dann hellhörig und neugierig gemacht, da ich mich seit Kurzem intensiver mit dem Thema Sensibilität befasse. Dementsprechend hoch war auch meine Erwartung.

Anfangs war ich, ehrlich gesagt, schon etwas enttäuscht über den Beginn des Buches, der die Themen der wissenschaftlichen Erkenntnisse, Daten und dergleichen erläutert. Das kam mir etwas zu schwammig rüber. Jetzt, im Nachhinein betrachtet, habe ich verstanden, dass dies doch positiv zu werten ist, denn es zeigt, dass die Autorin nach bestem Wissen und mit guter Recherche, die vorliegenden Fakten ausführlich und offen auf den Tisch gelegt hat, ohne sich das auf die eigene Kappe zu schreiben.

Insofern wurden meine hohen Erwartungen an das Buch nicht nur erfüllt, sondern weitaus übertroffen.

Und eins sei´ gesagt, dieses Buch lässt sich nicht einfach so flüssig lesen...und das ist auch gut so, denn es geht in die Tiefe und nimmt einen mit auf eine innere Reise, die es zu erfahren und erkunden lohnt. So können die Themen erlebt und be-, bzw. verarbeitet werden. Trotzdem konnte ich es kaum mehr aus den Händen legen und habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen.

Hier noch etwas für Insider, auf das ich jedoch nur, um Spoiler zu vermeiden, am Rande eingehe: Ja, ich habe während des Lesens, genau wie Kathrin Sohst im Buch erwähnt, festgestellt, dass Emotionen Energie in rauen Mengen verbrauchen. ; D

Durch die Einbindung ihrer eigenen Erfahrungen wurde alles sehr anschaulich, verständlich und super sympathisch gestaltet.

Auch die "Kurzzusammenfassungen", die immer wieder auftauchen, machen das Ganze noch erklärbarer und intensiver.

Die beigefügten Übungen machen dem Namen alle Ehre.

Es wirkt lange nach und eröffnet neue Sichtweisen, die äußerst hilfreich für`s Leben sind und lange nachwirken.

Mein Fazit: geht enorm in die Tiefe setzt wundervolle Emotionen und Wegweiser frei

Bewertung vom 20.05.2020
Miezbert
Stütze, Annett; Vorbach, Britta

Miezbert


ausgezeichnet

Das Buchcover hat mit seinen Farben und den detailreichen Bildern eine Signalwirkung auf mich. Die Klappeninnenseiten sind ebenfalls liebevoll gearbeitet. Hier lässt sich schon erkennen, dass die Liebe zum Detail wichtig war.
Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen zum Inhalt. Da wurde ich in keinster Weise enttäuscht. Sowohl die Texte, wie auch die Bilder ziehen sich stimmig und detailreich durch das ganze Buch. Hier gibt es viele Szenen und Details zu entdecken und der Lese- und Entdeckerspaß mit den Kleinsten ist voll und ganz vorprogrammiert.
Die Mimiken der Tiere passen direkt zur Handlung.
Die Charaktere haben Charme und man kann sich mit diesem Buch immer wieder beschäftigen, weil es viele Dinge zu entdecken gibt, mit denen man seine eigenen Geschichten weiter träumen kann.

Mein Fazit: wundervolle Bilder und stimmige Texte

Bewertung vom 18.05.2020
Schritt für Schritt zur eigenen Mitte
Lankers, Katharina

Schritt für Schritt zur eigenen Mitte


ausgezeichnet

Schon das Buchcover hat es mir mit seiner Farbgebung und der Abbildung angetan. Die eingefangene Atmosphäre erzeugt Interesse.

Der Schreibstil ist super einnehmend und durch die Tagebuchaufteilung abwechslungsreich. Es lässt sich flüssig lesen, denn die dargestellten Details machen immer weiter und weiter (also Schritt-für-Schritt) neugierig auf das, was da noch kommt.

Was ich total klasse finde, ist, dass nicht groß über die Gespräche während des Pilgerns, sondern über die Suche nach der Abgeschiedenheit und deren mehr oder weniger erfolgreiche Bewerkstelligung, erzählt wird. Das hat mir des Öfteren ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Hier geht es um die Gedanken, die das ein oder andere Mal etwas "aus dem Ruder laufen" und auch das Pendant über die unterschiedlichen Charaktere der Mitpilger, denen Katharina da so begegnet.

Erfrischend ehrlich und schonungslos zu sich selbst.....so gefällt mir das.

Bei vielen Gedanken habe ich mich dabei erwischt, dass ich da genauso gestrickt bin.

Es zeigt sehr deutlich auf: "Der Weg ist das Ziel" und so sollte es doch auch sein....aber nicht NUR auf dem Jakobsweg sondern generell....besser ist´s allemal.

Worüber ich auch noch schmunzeln kann, ist meine Erkenntnis, dass Katharina´s Herangehensweise in einigen Details sehr gut die Mathematikerin erkennen lassen. Das macht super sympathisch.

Die beigefügten Schwarz-Weiß-Bilder komplettieren den wundervollen Eindruck des Buches und schaffen zusätzliche Atmosphäre.



Mein Fazit: ein weiteres Buch über den Jakobsweg - und doch ganz anders und wertvoll

Bewertung vom 18.05.2020
Der leise Weg des Glücks
Werner, Julia C.

Der leise Weg des Glücks


ausgezeichnet

Das Cover mit seiner Farbgebung und den gekonnt aufeinander abgestimmten Details, wirkt feinsinnig. Dieser Eindruck macht auch bei der Haptik keinen Halt. Ich musste beim Lesen immer und immer wieder über das Buchcover streichen. Interessante Lösung.

Der Schreibstil hat mich sofort gefangen genommen und deshalb konnte ich das Buch auch kaum mehr aus der Hand legen. Dieses "Gefesselt-sein" liegt zum Großteil an der Tiefgründigkeit und der Authentizität. Die angesprochenen Themen wurden mittels interessanter Details gut umgesetzt.

Die Charaktere haben, jeder für sich, die Kraft, die Emotionen an den Leser zu vermitteln, die alles gut greifbar machen.

Hier wird deutlich, dass die starren Muster und Denkweisen, die man so verinnerlicht hat, durch begreifen und verstehen, verändert werden können. Somit können Loslassen, Heilung und Neubeginn geschehen. Dabei helfen wahre Freunde, die auch vor unbequemen Wahrheiten nicht Halt machen und diese auf´s Tapet bringen.

Die vielfältigsten Emotionen, die während eines Trauer- und Heilungsprozesses in den jeweiligen Phasen durchlebt werden, sind absolut authentisch. Die Zwiegespräche, die das Hin und Her immer und immer wieder im Kopf kreisen lassen, um doch noch zu einer Entscheidung oder Lösung zu kommen, werden greifbar.

Mein Fazit: Innehalten und Tiefgründigkeit erfahren