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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Gudrun
Wohnort: München
Über mich: Ich sage ehrlich meine Meinung
Danksagungen: 4 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 206 Bewertungen
Bewertung vom 20.03.2019
Bestimmt schön im Sommer
Fleißig, Marlene

Bestimmt schön im Sommer


schlecht

Das Cover hat etwas eigenartiges, nicht greifbares an sich.
Ich kann hier nicht genau beschreiben, wieso, aber es macht durch den Hintergrund mit den stilisierten Elementen im Vordergrund Andeutungen, die man ergründen will.
Insofern passt es ganz gut zum Inhalt.
Auch beim Schreibstil verhält es sich so.
Dieser ist nicht flüssig zu lesen und strahlt eine unangenehme düstere Stimmung aus. Dennoch war ich durch die Andeutungen und oftmals verworrenen und undurchsichtigen Hinweise immer wieder neugierig, was denn die Auflösung der Elemente, bzw. der Sinn, dahinter sein wird.

In etwa der Mitte des Buches war kurzzeitig eine Spannung vorhanden, die aber leider sehr schnell wieder in die bloßen Andeutungen und teilweise auch zermürbenden Hinweise gewechselt hat. Bis zum Ende hin habe ich gehofft, dass der Inhalt noch greifbar werden würde. Aber leider wurde diese Hoffnung nicht erfüllt und ich bin zum Großteil enttäuscht.
Klar, wird man durch die über´s komplette Buch verstreuten Hinweise zum Nachdenken, was denn geschehen sein wird, angeregt, aber es bleibt letztendlich alles so verworren und finster, dass ich im Endeffekt denke, dass ich mir die Zeit zum Lesen dieses Buches, hätte sparen können.

In der Beschreibung auf der Rückseite des Buches steht: (Zitat) „Ein so berührender wie humorvoller Roman...“
Ich kann dieser Aussage überhaupt nicht zustimmen, denn die Andeutungen waren nicht berührend, sondern eher abstoßend und düster und der teilweise eingestreute Sarkasmus ist nicht meine Art von Humor.
Die Charaktere konnte ich mir zwar einigermaßen bildlich vorstellen, jedoch keinerlei Zugang zu den Mitwirkenden erhalten.

Mein Fazit: düstere Stimmung, die sich durch´s komplette Buch zieht und den Leser unzufrieden und mit schlechter Laune zurücklässt – äußerst enttäuschend

Bewertung vom 16.03.2019
Sterne sieht man nur im Dunkeln
Werkmeister, Meike

Sterne sieht man nur im Dunkeln


sehr gut

Das Cover ist sehr liebevoll gearbeitet. Der weiße Hintergrund lässt die farbigen Details im Vordergrund und den "erhabenen" Titel richtig zur Geltung kommen. Genau wie der Roman selbst, drängt sich da nichts auf, sondern wirkt mit stiller Zurückhaltung. Was ich sehr außergewöhnlich und schön finde, sind die Bilder, die sowohl die Rückseite, wie auch die hintere Klappeninnenseite schmücken, wie auch die Erläuterung der Autorin selbst zum Buch. Das wirkt super angenehm und schon vor dem Lesen des Buches hatte ich das Gefühl, dass hier viel Herzblut der Autorin darin steckt. Beim Lesen selbst wird dieses Gefühl auch immer wieder vermittelt.

Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und vermittelt ein schönes Bild von Land und Leuten.
Es ist zwar etwas vorhersehbar, aber, das ist noch okay, denn kitschig ist es keineswegs.
Die Charaktere werden so gut dargestellt, dass ich als Leser auf Du-und-Du mit den Mitwirkenden bin.
Die vorgestellte Landschaft und die örtlichen Gegebenheiten werden bildlich dargestellt. Somit kann ich mir alles wunderbar vorstellen und spüre den Wind, der mir um die Nase weht ; D.

Mein Fazit: liebenswertes Buch, das einen Träumen lässt

Bewertung vom 16.03.2019
Giulias Geschichte / Die Frauen der Villa Fiore Bd.1
Wilken, Constanze

Giulias Geschichte / Die Frauen der Villa Fiore Bd.1


ausgezeichnet

Das Cover ist in wunderschönen Farben gehalten. Die Atmosphäre springt einen schier an und macht neugierig auf den Inhalt.

Jetzt, nach dem Lesen des Buches kann ich sagen, dass die Stimmung, die das Cover aufweist, hervorragend zum Inhalt passt. Der Wolkenhimmel weist auf schwere Zeiten hin und die Sonne, die man erahnen kann, zeigt auf, dass es auch gute Zeiten geben wird. Mehr werde ich hier aus Spoilergründen nicht sagen ; D.

Der Schreibstil ist super eingängig und lässt sich flüssig lesen. Ich wollte das Buch kaum mehr aus der Hand legen, weil die Spannung, die sich mehr und mehr aufbaut, mich nicht mehr losgelassen hat und ich ständig am Miträtseln und Entschlüsseln war.
Die Charaktere sind so lebensnah und authentisch geschildert, dass ich deren Reaktionen wunderbar nachvollziehen und verstehen konnte. Da ist einfach alles schlüssig und passend.
Die Hintergrundinfos zum Beispiel zum Weinanbau aber auch zu anderen wissenswerten Details ziehen sich durch das komplette Buch und sind äußerst interessant und aufschlussreich. So kann man auch die Zusammenhänge wunderbar begreifen.

Das atmosphärische Bild der Toskana durchzieht ebenfalls die Seiten von vorne bis hinten und man wähnt sich als Leser an Ort und Stelle.

Mein Fazit: macht süchtig auf die Folgebände

Bewertung vom 16.03.2019
Das Glück der kleinen Gesten
Sandjon, Chantal; Alexander, Melanie

Das Glück der kleinen Gesten


ausgezeichnet

wundervolle Unterstützung, die zeigt, wie herrlich das Leben ist

Das Cover finde ich wundervoll. Die Hintergrundfarbe ist angenehm für´s Auge und lässt die Farbe der Innenklappen super hervorstechen. Genauso verhält es mit den Abbildungen, die ja die kleinen Gesten andeuten. Diese werden optimal hervorgehoben und unterstreichen den Inhalt super passend.


Der Schreibstil wird durch die häufig eingestreuten englischen Begriffe etwas weniger weniger flüssig, da ich diese Begriffe zwar verstehe, jedoch immer die Übersetzung im Hinterkopf habe. Ansonsten gefällt mir der Stil der beiden Autorinnen sehr gut. Man begegnet den beiden auf Augenhöhe und das ist nicht selbstverständlich bei einem Sachbuch. Hier kann man die Glücksgesten auch im Umgangston erkennen und dass die Autorinnen selbst davon begeistert und überzeugt sind.
So, wie sie sich vorstellen und die Beispiele, Tipps und Tricks erläutern, fühlt es sich angenehm und nachvollziehbar an.

Mein Fazit: Die Thematik wird gut durchleuchtet und verständlich dargestellt.

Bewertung vom 01.03.2019
Gottfried, der Turborabe
Fromm, Christoph

Gottfried, der Turborabe


ausgezeichnet

eine ungewöhnliche Freundschaft, die durch dick und dünn geht (fliegt ; D)

Das Cover ist super schön gearbeitet.
Hier wurde sowohl in der Farbgebung wie auch von den Abbildungen her, auf stimmige Details geachtet. Besonders sticht hervor, dass der Hintergrund in matt gehalten wurde und die wichtigsten Details glänzend. Das schafft nicht nur eine besondere Atmosphäre, sondern ist auch haptisch sinnvoll und schön.
Die Geschichte, die ein äußerst aktuelles Thema gekonnt aufgreift, ist liebevoll und nachvollziehbar erläutert. Sie lässt sich auch relativ flüssig lesen. Hier habe ich relativiert, weil viele Schachtelsätze den Lesefluß doch etwas verringern.

Die dargestellten Charaktere lassen die Erlebnisse der Protagonisten gut nachvollziehen und begreifen.
Die einzelnen Details werden durch das unterstreichende Bildmaterial super lebendig und man entdeckt beim gemeinsamen Lesen viele Dinge, die das Buch super interessant und vielfältig machen.

Mein Fazit: Aktuelles, das die Thematik durch liebevolle Details gekonnt näherbringt.

Bewertung vom 12.02.2019
Die Antwort auf Vielleicht
Winter, Hendrik

Die Antwort auf Vielleicht


ausgezeichnet

Das Cover zeigt schlicht und dennoch sehr einnehmend die wichtigsten Details. Hier wurde sehr genau darauf geachtet und ich empfinde es wunderschön. Die Farbgebung, die mit wenig Coloration auskommt, deutet ebenfalls auf Detailgenauigkeit und Tiefsinn hin.

Aufgrund des gut durchdachten Covers hatte ich sehr hohe Erwartungen an den Inhalt. Diese Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen.
Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich eine Leseratte bin und dementsprechend schon sehr viele Bücher gelesen habe und lese, aber, solch ein emotionales und ergreifendes Buch, das so viel Lebensweisheit, verpackt mit optimal passendem Humor, enthält, habe ich selten in Händen gehabt. Hut ab an den Autor.

Der Schreibstil ist, genau wie das Cover, einnehmend und nimmt einen von Beginn an mitten ins Geschehen. Durch die lebhaften und authentischen Beschreibungen der Vorgänge sind Lachen und Weinen inbegriffen. Es lässt sich von der ersten bis zur letzten Seite flüssig lesen, so dass die Seiten nur so dahinschmelzen.

Der Autor hat ein sehr trauriges und auch schwieriges Thema mit der richtigen Brise Humor gespickt, so dass man als Leser die Szenerien absolut ergreifend miterleben kann. Die Dosierung von Trauer, Leid und Humor ist richtig gewählt und gibt das Gefühl von Authentizität. Es wird super rübergebracht, dass ernste und traurige Themen auch mit einem guten Quäntchen Humor tiefgreifend und ehrlich beim Leser ankommen.

Bei den Charakteren habe ich ein lebhaftes Bild vor Augen. Die verschiedenen Eigenschaften der Mitwirkenden werden bildhaft und äußerst liebevoll dargestellt. So kann man die Vielfalt richtig erfassen.

Die Hintergrundinformationen, wie die Geschehnisse ablaufen, sind gut erläutert und interessant geschildert und in die Geschichte eingebunden.

Der Titel findet sich immer wieder im Verlauf des Buches und wird durch vielfältige Beispiele erläutert und „aufgedröselt“. Es wird ein stimmiges und komplettes Bild geschaffen.

Mein Fazit: Die Geschehnisse und die Handlungsweisen werden nachvollziehbar und verständlich dargestellt und so ergreifend geschildert, dass Lachen und Weinen inbegriffen sind – ein extrem wertvolles Buch

Bewertung vom 29.01.2019
Vom Glück und den Tagen dazwischen
Matthes, Frida

Vom Glück und den Tagen dazwischen


sehr gut

Das Cover hat mich nach längerer Betrachtungsweise sehr angesprochen, wobei ich anfangs nicht so recht wusste, ob es sich dabei nicht um einen kitschigen Frauenroman handeln würde. Aber, nachdem ich die Beschreibung gelesen habe, dachte ich, das wird wohl nicht so sein. Und damit habe ich mich zu recht nicht getäuscht, denn obwohl sich hier die verschiedenen Themen meist um Liebesgeschichten und den „Auswirkungen“ drehen, war kein Kitsch in Sicht. ; D

Die Erzählweise, wie die Geschichte nach und nach aufgebaut wird, ist gut gelungen, jedoch hätte ich vom letzten Drittel des Buches doch etwas mehr erwartet. Damit will ich nicht sagen, dass mich die „Auflösung“ gestört hat, nein, sondern die Herangehensweise, die Geschichte, zu Ende zu erzählen. Dieser letzte Abschnitt hat sich dann doch etwas von den vorhergegangenen unterschieden. Ich hatte das Gefühl, dass hier etwas die Luft raus war, auch wenn viel Geschehen hineingepackt wurde. Es klingt jetzt etwas wirr, aber, ich will natürlich nicht spoilern und deshalb kann ich es nur so in etwa umschreiben.
Die Protagonistin erzählt von Erinnerungen oder Ereignissen, die sie an richtig gesetzten Stellen unterbricht, um so die Phantasie des Lesers anzuregen und Spannung aufzubauen. Die Neugier zu wecken, ist der Autorin super gelungen.
Zu gegebener Zeit werden die Handlungsstränge immer wieder aufgegriffen und so erhält man ein vollständiges Bild der kompletten Vorgänge ohne den roten Faden dabei zu verlieren.

Von der ersten Seite an geht es gleich rasant und mit charmantem Witz los. Erst zum Ende hin, hat mir, wie bereits erwähnt, etwas der richtige Schliff gefehlt. Gleich von Beginn an war ich mitten im Geschehen.

Die Tiefgründigkeit, die sich hinter dem flapsigen Schreibstil verbirgt, ist sehr gut gelöst.

Die Szenerien werden lebhaft und nachvollziehbar dargestellt.

Die Charaktere konnte ich mir durch die detailreichen Erläuterungen einwandfrei vorstellen und ich hatte das Gefühl, als säße ich direkt dabei.

Ich musste immer wieder vor mich hin lächeln und nicht nur einmal kam mir der Gedanke, dass der Autorin der Schalk im Nacken sitzt.

Gekonnt erzählt sie traurige und tiefgreifende Themen mit gut gemachtem Witz, der das Ganze nicht ins Lächerliche zieht, sondern zu verstehen gibt, dass man auch mal „Fünf-Gerade-sein-lassen“ kann. Der Humor ging mir jedoch im letzten Drittel durch zu viele Wiederholungen etwas verloren.

Mein Fazit: gut erzählte und mit reichlich passendem Witz gespickte Geschichte, die jedoch zum Ende hin etwas an Originalität verliert

Bewertung vom 20.01.2019
Ein Affe an der Angel
Bauer, Jonny

Ein Affe an der Angel


gut

Das Cover, wie auch die Illustrationen sind farbenfroh und detailliert gestaltet und unterstreichen die Geschichte gelungen. Das Vorlesen macht mit dem tollen Bildmaterial gleich doppelt so viel Spaß, denn so kann die Geschichte intensiv und ausgiebig besprochen werden und die liebevollen Details, die man beim genauen Durchsehen entdeckt, machen es sehr spannend.
Obwohl dies zum Inhalt des Buches nicht ausschlaggebend ist, möchte ich es doch erwähnen, denn mir ist unangenehm aufgefallen, dass dieses Buch einen intensiven und "chemischen" Geruch verströmt.
Es umfasst drei Geschichten, in denen Darko, der Protagonist, Abenteuer mit den unterschiedlichsten Tieren erlebt. Hier wurde viel Kreativität eingesetzt.
Was mich jedoch sehr stört, ist, dass die Herangehensweise nicht sonderlich pädagogisch ist.

Mein Fazit: Abenteuer ja, jedoch sollte auf Pädagogik geachtet werden

Bewertung vom 25.12.2018
No time to eat
Tschernigow, Sarah

No time to eat


ausgezeichnet

Das Cover hat mich gleich neugierig gemacht, denn es zeigt schon einen gewissen charmanten Witz der Autorin. Genauso verhält es sich mit dem Schreibstil. Der lässt sich flüssig lesen und gibt ungeschönten Einblick in den "Essverhaltens-Lebenslauf" von Sarah Tschernigow. Ich muss zugeben, ich kannte die Autorin und deren Podcast bisher noch nicht, aber, ihre Einstellung hat mich voll und ganz überzeugt.
Das liegt mitunter daran, dass sie offen und ehrlich wirkt und den Leser miterleben lässt. Hier kann sicher jeder das ein oder andere an seinem Ernährungsstil wiedererkennen.
Obwohl die Tipps und Tricks nicht neu sind, finde ich es klasse, mal wieder an Althergebrachtes, das doch so verständlich und einfach ist, erinnert zu werden.

Mein Fazit: Althergebrachtes gelungen in Erinnerung gerufen

Bewertung vom 25.11.2018
Good Morning, Mr. President!
Dorey-Stein, Beck

Good Morning, Mr. President!


gut

Zuerst hat mich das Cover eher etwas abgeschreckt, weil es doch sehr schrill und raumgreifend ist. Aber, nachdem ich dann die Beschreibung gelesen habe, war mir klar, dass das in diesem Zusammenhang vollkommen stimmig ist. Die Bilder, die die Autorin in den vorderen und auch hinteren Klappeninnenseiten eingefügt hat, sind ebenfalls sehr passend und machen richtig Lust auf das Buch.
Während ich gelesen habe, habe ich immer wieder diese Fotos angeguckt, weil sie das Geschriebene zusätzlich untermalt haben.
An den Schreibstil musste ich mich etwas gewöhnen. Habe dieses Buch zwar gerne gelesen, weil es authentisch sowie offen und ehrlich wirkt. Außerdem waren die Vorgänge interessant geschildert und so konnte ich einen oftmals amüsanten Blick hinter die Kulissen werfen. Allerdings habe ich den Schreibstil des Öfteren als eher sprunghaft empfunden und deshalb war ein flüssiges Lesen nicht immer gegeben.

Die Charaktere werden detailreich und liebevoll geschildert und man kann sich gut vorstellen, wie die Situationen mit den Mitwirkenden tatsächlich abgelaufen sind.

Mein Fazit: liebevoller Blick hinter die Kulissen, den ich gerne gewagt habe auch wenn der Schreibstil nicht ganz flüssig zu lesen war