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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Gudrun
Wohnort: München
Über mich: Ich sage ehrlich meine Meinung
Danksagungen: 4 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 199 Bewertungen
Bewertung vom 20.01.2019
Ein Affe an der Angel
Bauer, Jonny

Ein Affe an der Angel


gut

Das Cover, wie auch die Illustrationen sind farbenfroh und detailliert gestaltet und unterstreichen die Geschichte gelungen. Das Vorlesen macht mit dem tollen Bildmaterial gleich doppelt so viel Spaß, denn so kann die Geschichte intensiv und ausgiebig besprochen werden und die liebevollen Details, die man beim genauen Durchsehen entdeckt, machen es sehr spannend.
Obwohl dies zum Inhalt des Buches nicht ausschlaggebend ist, möchte ich es doch erwähnen, denn mir ist unangenehm aufgefallen, dass dieses Buch einen intensiven und "chemischen" Geruch verströmt.
Es umfasst drei Geschichten, in denen Darko, der Protagonist, Abenteuer mit den unterschiedlichsten Tieren erlebt. Hier wurde viel Kreativität eingesetzt.
Was mich jedoch sehr stört, ist, dass die Herangehensweise nicht sonderlich pädagogisch ist.

Mein Fazit: Abenteuer ja, jedoch sollte auf Pädagogik geachtet werden

Bewertung vom 25.12.2018
No time to eat
Tschernigow, Sarah

No time to eat


ausgezeichnet

Das Cover hat mich gleich neugierig gemacht, denn es zeigt schon einen gewissen charmanten Witz der Autorin. Genauso verhält es sich mit dem Schreibstil. Der lässt sich flüssig lesen und gibt ungeschönten Einblick in den "Essverhaltens-Lebenslauf" von Sarah Tschernigow. Ich muss zugeben, ich kannte die Autorin und deren Podcast bisher noch nicht, aber, ihre Einstellung hat mich voll und ganz überzeugt.
Das liegt mitunter daran, dass sie offen und ehrlich wirkt und den Leser miterleben lässt. Hier kann sicher jeder das ein oder andere an seinem Ernährungsstil wiedererkennen.
Obwohl die Tipps und Tricks nicht neu sind, finde ich es klasse, mal wieder an Althergebrachtes, das doch so verständlich und einfach ist, erinnert zu werden.

Mein Fazit: Althergebrachtes gelungen in Erinnerung gerufen

Bewertung vom 25.11.2018
Good Morning, Mr. President!
Dorey-Stein, Beck

Good Morning, Mr. President!


gut

Zuerst hat mich das Cover eher etwas abgeschreckt, weil es doch sehr schrill und raumgreifend ist. Aber, nachdem ich dann die Beschreibung gelesen habe, war mir klar, dass das in diesem Zusammenhang vollkommen stimmig ist. Die Bilder, die die Autorin in den vorderen und auch hinteren Klappeninnenseiten eingefügt hat, sind ebenfalls sehr passend und machen richtig Lust auf das Buch.
Während ich gelesen habe, habe ich immer wieder diese Fotos angeguckt, weil sie das Geschriebene zusätzlich untermalt haben.
An den Schreibstil musste ich mich etwas gewöhnen. Habe dieses Buch zwar gerne gelesen, weil es authentisch sowie offen und ehrlich wirkt. Außerdem waren die Vorgänge interessant geschildert und so konnte ich einen oftmals amüsanten Blick hinter die Kulissen werfen. Allerdings habe ich den Schreibstil des Öfteren als eher sprunghaft empfunden und deshalb war ein flüssiges Lesen nicht immer gegeben.

Die Charaktere werden detailreich und liebevoll geschildert und man kann sich gut vorstellen, wie die Situationen mit den Mitwirkenden tatsächlich abgelaufen sind.

Mein Fazit: liebevoller Blick hinter die Kulissen, den ich gerne gewagt habe auch wenn der Schreibstil nicht ganz flüssig zu lesen war

Bewertung vom 25.11.2018
Als das Leben vor uns lag
Santos, Care

Als das Leben vor uns lag


ausgezeichnet

Das Cover hat mich von vornherein angesprochen, denn es wird durch die hervorragend umgesetzte Farbgebung und die Abbildungen auf frühere Zeiten hingewiesen. Das hat mich dann gleich auf den ersten Blick neugierig gemacht. Das Cover trifft den Zeitgeist voll und ganz.
Die Beschreibung des Buches hat es mir dann gänzlich angetan, denn dass dahinter gute Ideen und detailreicher Tiefgang stecken, habe ich geahnt.
Schon von der ersten Seite an war mir klar, dass meine Erwartungen erfüllt werden. Das liegt daran, dass ich von Anfang an mitten im Geschehen war und die Autorin es wunderbar beherrscht, die Szenerien authentisch und nachvollziehbar zu erzählen.
Je mehr ich ins Buch eintauchen konnte, desto begeisterter war ich davon und innerhalb weniger Abschnitte war mir klar, dass meine ohnehin schon hohen Erwartungen bei weitem übertroffen wurden.
Die unterschiedlichsten Szenerien, die die vielfältigsten Konstellationen aufzeigen, wurden so lebhaft und intensiv geschildert, dass ich mich mittendrin und nicht nur dabei gefühlt habe. Außerdem ist es Care Santos auch gelungen, die Charaktere "zum Leben zu erwecken", denn die jeweilige Stimmung der unterschiedlichen Frauen, wurde mit jeweils angepasstem Schreibstil fantastisch dargestellt.
Der Tiefgang, der das komplette Buch begleitet, lädt zum Innehalten und Nachdenken ein. Dabei vergisst sie aber nicht, zusätzlich Spannung aufzubauen. Auch wenn man das ein oder andere erahnen kann, ist das hier keinesfalls störend, denn die ganzen Schauplätze, die sehr detailreich ausgemalt sind, schaffen immense Atmosphäre.
Das Buch ist komplett in sich abgerundet und lässt dennoch Spielraum für eigene Fantasien und Interpretationen. Dies finde ich wunderbar gelöst und somit sind die Idee und die Umsetzung einwandfrei gelungen.
Mein Fazit: meine hohen Erwartungen wurden weitaus übertroffen

Bewertung vom 24.10.2018
Im Licht des Polarsterns
Penney, Stef

Im Licht des Polarsterns


sehr gut

Das Cover greift von der Farbgebung her den Titel wundervoll auf. Hier kann man das atmosphärische Licht sehr gut erahnen. Die Abbildung finde ich auch sehr gelungen, denn man hat den Blick auf die Umgebung, um die es sich dreht, vor Augen. Der Wind, der mit dem Haar und den Kleidern der Frau spielt, macht die Atmosphäre komplett.



Der Schreibstil ist sehr eingängig und ich konnte den 677-Seiten-Schmöker flüssig lesen. Gleich von Beginn an war ich mitten im Geschehen, heißt, es war keinerlei Einlesezeit vonnöten.

Es gab kaum Längen und alles hat sich schlüssig und nachvollziehbar zusammengefügt.

Der Autorin ist es gelungen, die Willenskraft, den Ehrgeiz und den Kampfgeist der Protagonistin gut darzustellen und zu zeigen, wieviel Mut, Kraft und Ausdauer gerade Frauen zur Zeit Ende des 19. Jahrhunderts aufbringen mussten, um in einer Männerdomäne bestehen zu können. Die Anfeindungen und Hürden, die zu den ohnehin schwierigen örtlichen Gegebenheiten zu meistern waren, wurden nachvollziehbar und eindringlich geschildert.

Durch die eindrucksvolle Darstellung des Lokalkoloriths entstehen wunderschöne Bilder, die man dabei klar vor Augen hat. Die herbe und wundervolle Landschaft ist zum Greifen nah.

Der Spannungsbogen wurde gut aufgebaut und hat sich bis zum Ende hin gehalten.



Die Idee zum Buch war interessant und wurde gut umgesetzt.



Mein Fazit: Wunderbarer Schmöker, der sowohl die Entschlusskraft der Protagonistin und das Lokalkolorith gelungen in Szene setzt.

Bewertung vom 22.10.2018
Hemingway und ich
McLain, Paula

Hemingway und ich


ausgezeichnet

Das Cover macht so richtig Lust auf den Inhalt. Die Farben, die Kleidung, die Frisuren zeigen sofort, in welcher Zeitenspanne es sich abspielt. Außerdem finde ich die Darstellung des Paares super gelungen, denn es zeigt deren gemeinsamen Blick...ich schließe daraus deren gemeinsamen Lebensweg.



Der Schreibstil von Paula McLain ist sehr einnehmend und sie schafft Atmosphäre. Sie lässt einen die Vorkommnisse miterleben und macht die intensiven Begebenheiten authentisch nachvollziehbar. Es ist hervorragend gelungen, die realen Fakten mit der Fiktion zu verweben. Dabei finde ich es klasse, dass am Ende noch die Realitäten vorgestellt werden.



Die Charaktere werden vortrefflich dargestellt und so konnte ich die Protagonisten aus einer anderen, bisher von mir unbekannten, Sichtweise erleben und kennenlernen. Dazu ist es eben auch wichtig, wie ich vorab auch schon erwähnt habe, dass zum Ende des Buches die realen Fakten bezeichnet wurden, damit man sich auch kein falsches Bild davon macht.



Die Darstellungen der unterschiedlichsten Kriegsschauplätze und die Hintergründe waren ebenfalls sehr eindringlich und intensiv geschildert.

Genauso verhält es sich mit den Erläuterungen zu den Verhaltensweisen und Beweggründen der Mitwirkenden.



Mein Fazit: ein interessantes und atmosphärisches Gesamtbild, das zum Teil Realität, zum Teil Fiktion darstellt

Bewertung vom 19.10.2018
Das Geheimnis der Zuckerbäckerin
Jasmund, Birgit

Das Geheimnis der Zuckerbäckerin


ausgezeichnet

Das Cover ist super gelungen. Sowohl der Hintergrund, der den Ort des Geschehens aufzeigt, wie auch die Abbildung der Frau sind wunderschön gearbeitet. Die Farben sind sehr stimmig und legen den Konsens auf das Wesentliche.



Der Schreibstil von Birgit Jasmund lässt sich flüssig lesen und sie versteht es, die unterschiedlichen Handlungen miteinander zu erzählen, so dass man nie den roten Faden verliert. Durch die Darstellungen der verschiedenen Geschichten, die sich nach und nach annähern und zu einer Ganzen werden, wird man als Leser über die jeweiligen Vorgänge und Hintergründe intensiv und aufschlussreich informiert. Außerdem wird so die Spannung hervorragend aufgebaut, die sich bis zum Schluss hin aufrechterhält.

Die Charaktere haben jeder für sich einen eigenen Charme. Seien es diejenigen, die sich von anderen benutzen lassen oder aber die Fieslinge, denen man am liebsten eine überbraten möchte. Durch die lebhafte Darstellung hatte ich als Leser immer das Gefühl, auf Du-und-Du mit den Mitwirkenden zu sein.

Die realen Hintergründe werden so gekonnt in die fiktive Geschichte verwoben, dass man dadurch interessante Details von damals so nebenbei erfährt. Das empfinde ich sehr aufschlussreich und macht Spaß.



Die Erläuterungen zu Land und Leuten sind detailreich und nachvollziehbar und versetzen in die Geschehnisse und Örtlichkeiten von damals.



Mein Fazit: aufschlussreicher und spannender Roman, der Fiktion und Wirklichkeit wunderbar verknüpft

Bewertung vom 18.10.2018
Die Tochter des Uhrmachers
Morton, Kate

Die Tochter des Uhrmachers


gut

Das Cover gefällt mir von der Farbgebung her hervorragend. An die unterschiedlichen Details der Abbildungen musste ich mich erst gewöhnen. Mein erster Eindruck war: "chaotisch", weil eben die unterschiedlichsten Darstellungen ineinander greifen und auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu schaffen haben. Jetzt, nach der Lektüre des Buches, finde ich die Elemente super passend und aufschlussreich.

An den Schreibstil musste ich mich ebenfalls erst gewöhnen, dazu habe ich doch schon einige Seiten an Einlesezeit benötigt.

Die Autorin öffnet die unterschiedlichsten Handlungsstränge, daher auch die Stimmigkeit mit dem Cover. Hier ist es mir durch die komplexen und etwas mystisch angehauchten Erzählungen passiert, dass ich zum vorherigen Erzählstrang zurückblättern musste, weil ich den roten Faden verloren habe. Das hat sich zwar im Laufe des Buches erledigt, aber, gerade zu Beginn hat mich das doch gestört.

Die Rätsel, die Kate Morton den jeweiligen Geschichten verpasst, machen eben die besagte Mystik und Spannung aus. Zur Spannung kann ich sagen, dass sich diese zwar immer weiter aufbaut und der Bogen auch gut gehalten wird, jedoch wurde ich doch zum Ende hin etwas enttäuscht.

Die geschilderten Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und das zeigt das große Potential dieses Buches, wobei ich bei einigen Mitwirkenden das Gefühl hatte, dass hier noch mehr darauf eingegangen hätte werden können. Mir ist schon bewusst, dass dieser Schmöker ansonsten noch viele weitere Seiten geliefert hätte, jedoch hatte ich dadurch leider den Eindruck, dass da einfach etwas unausgegoren ist.

Die Hintergrundinformationen sind äusserst detailreich und lassen auf immense Recherchearbeit schließen. Aber auch hier muss ich sagen, dass gerade diese Detailgenauigkeit, die ich ansonsten doch sehr schätze, etwas zu intensiv war und daher eben an anderer Stelle "gespart" wurde (sh. Charaktere)



Mein Fazit: Die etwas düstere Atmosphäre, die das Buch begleitet, ist stimmig zur Geschichte und transportiert gelungen die Geschehnisse.

Bewertung vom 17.10.2018
Fingerfood - bayerisch gut
Fazis, Birgit

Fingerfood - bayerisch gut


ausgezeichnet

Mit "Tapas von Dahoam" auf dem Cover hat mich das Buch neugierig gemacht. Die passenden Abbildungen und die Farbgebung, die gelungen auf die Region schließen lassen, haben ihr Übriges noch dazu beigetragen.

Beim kompletten Kochbuch sieht man, das auf stimmige Details geachtet wurde. Das beginnt bei der Wahl der Schriftart, den gewählten Farben, Überschriften und dem Hintergrund, der sich wunderbar allem anpasst.

Ebenso begeistert bin ich von der Größe und dem Format des Kochbuches, denn es lässt sich gut aufklappen und man kann wunderbar neben dem Kochen/Backen....spicken und nachschlagen. Das ist nicht zu groß und nicht zu klein, wie es leider oft bei anderen Back-, Kochbüchern so ist.

Der Schreibstil, der sich im Willkommensgruß, bei den Tipps und Tricks, die das Buch begleiten, wie auch den Rezepten vorangestellten Infos zeigen, ist super eingehend und, ich möchte schon fast sagen, heimelig, geschrieben. Hier macht es Lust, die Rezepte auszuprobieren und die Ergebnisse können sich echt sehen und schmecken lassen.



Die Rezepte sind gut erläutert und Schritt-für-Schritt kann man alles kinderleicht nachkreieren. Außerdem sind die Rezepte wirklich, wie das Cover verspricht, mit Zutaten, die zur Region passen. Hinzu kommt, dass die meisten Rezepte super schnell zubereitet sind.

Die Bilder, die herrlich authentisch wirken, untermalen den obigen Eindruck noch. Das beginnt schon bei den ersten Bildern, die die Heimat der Autorin widerspiegeln und die Bilder, die die Rezepte begleiten ebenfalls.



Ich gebe jetzt das Inhaltsverzeichnis wider, damit Euch schon mal das Wasser im Mund zusammenläuft ; D.



Das liegt auf der Hand:

Aufs Brot

Frische Laugenbällchen

Obazda-Häppchen

Gurken-Kartoffelkäs-Schiffchen

Butterbrot mit Röstzwiebelsalz

Krustenbrot mit Steinpilzbutter

Laugenchips mit Kräuter-Frischkäse

Weißwurst-Tapas

Blauschimmel-Birnen-Canapés

Feigen-Ziegenkäse-Schnitten

Bayerisches Bruschetta

Spargel-Röstbrot mit Bäurlauchpesto

Rosinenbrötchen

Süßer Spekulatiuscreme-Aufstrich

Bratapfelmarmelade



Im Glas

Pilztatar im Glas

Kalte Radieschen-Shots

Frühlingsdip mit Schaftskäse und Radieschen

Bayerischer Wurstsalat

Ziegenkäse-Taler auf Feldsalat

Gefüllte Mini-Kartoffelknödel

Nürnberger Rostbratwurst-Salat

Warmer Bratkartoffelsalat

Backhendl-Bites auf Kartoffelsalat

Ofen-Kaiserschmarrn

Himbeermousse

Bayerische Creme mit Glühweinkirschen

Sahneeis mit gebrannten Mandeln



Am Spieß

Käse-Sesam-Stangen

Steckerlbrot mit Speck

Flammkuchen-Schnecken mit Sauerkraut

Rosenkohl-Speck-Spieße

Breznknödel-Tapas

Kartoffelstampf-Bällchen

Ofenkartoffel am Spieß

Mini-Fleischpflanzerl

Leberkäs-Semmel mit Spiegelei

Herzhafte Bratwurst-Spieße

Nuss-Nougat-Bällchen

Apfel-Zimt-Waffeln am Stiel

Steckerl-Kuchen

Schoko-Äpfel



Am Stück

Brezn-Wiener

Käsespätzle-Muffins

Weißwurst-Hotdogs

Rahmfleckerl mit Speck

Reiberdatschi mit Lachs

Bayerischer Zwiebelkuchen

Krustenbraten-Burger

Mini-Schnitzel mit Gurkendip

Arme-Ritter-Pommes mit Himbeersoße

Mini-Apfelstrudel

Kleine Lebkuchenherzen

Zwetschgendatschi-Tartelettes

Knusperbrezeln mit Schokoüberzug



Service

Über die Autorin

Dank

Zum Weiterlesen

Rezepte schnell nachgeschlagen



Mein Fazit: Da macht nachmachen und Gäste einladen echt Spaß

Bewertung vom 14.10.2018
Fuck the Reiswaffel
Ruscher, Barbara

Fuck the Reiswaffel


weniger gut

Das Cover ist genial. Besser könnte es nicht gearbeitet werden und als ich es gesehen habe, war ich aufgrund der Farbgebung, die sofort ins Auge fällt und des frechen Kindes, das auch perfekt in Szene gesetzt ist, hin und weg. Allein aufgrund des Covers hatte ich schon hohe Erwartungen. Die Leseprobe hat dann noch ihr Übriges dazugetan.

Jetzt musste ich aber leider erkennen, dass die beiden vorgenannten für mich das beste vom Buch sind. Schade.

So, jetzt aber mal von vorne:
Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und wären nicht die extremen und völlig überzogenen Übertreibungen, hätte ich das bei dem Stil auch gerne getan.
Mir ist schon bewusst, dass Übertreibungen für eine Kabarettistin das Salz in der Suppe sind, denn dadurch werden gute Witze oftmals erst zu Brüllern. Hier wurden mir die Übertreibungen aber irgendwie zu intensiv und deshalb ging der Schuss nach hinten los. Es hat mich meist nur einfach genervt und deshalb hatte ich kaum Lesevergnügen und die erwarteten Lacher blieben fast aus.

Die Idee der Thematiken, die Eltern so oder so ähnlich sicherlich alle gut kennen, waren an sich gut gewählt, nur an der Umsetzung hat es für mich gehapert.

Ich kann nur sagen: Das ist nicht meine Art von Humor.

Mein Fazit: Hatte aufgrund der Leseprobe und des Covers hohe Erwartungen, die leider bis auf wenige Ausnahmen nicht erfüllt wurden.