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Benutzername: Dandy
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Bewertungen

Insgesamt 293 Bewertungen
Bewertung vom 16.10.2019
Blutige Brezeln
Baker, Dani

Blutige Brezeln


ausgezeichnet

Bei „ Blutige Brezeln“ von Dani Baker handelt es sich um den 5. Band aus der Hansel und Pretzel Krimi Reihe.

O´zapft is !
Die kanadische Stadt Kitchener ist im Oktoberfestfieber. Der Himmel erstreckt sich weiß-blau und Blasmusik tönt durch die Luft. Im Festzelt arbeitet die Norddeutsche Linn Sommer für die Bäckerei Hansel und Pretzel – im Dirndl. Dies wäre schon genug für sie und jetzt steht auch noch ihr Noch-Ehemann Frank mit seinem neuen Freund vor der Tür.
Ihr bleibt keine Zeit sich von dieser Überraschung zu erholen. Denn Frank wird verdächtigt für den Tot einer Frau im Festzelt verantwortlich zu sein. Da Frank die Stadt nur verlassen kann und somit auch aus ihrem Leben verschwinden kann , setzt sie alles daran, seine Unschuld so schnell wie möglich zu beweisen.

Für mich war dies das erste Buch aus dieser Reihe. Mit dem Privatleben der Protagonisten bin ich zurecht gekommen. Der Fall ist neu und wird komplett gelöst.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser Krimi lässt sich sehr flüssig lesen.

Die Spannung baut sich von Seite zu Seite mehr auf. Verdächtige gibt es genug und bis zum Schluß, lag ich mit meiner Vermutung, wer der Täter, ist falsch.

Die Mischung aus humorvollen Szenen, Krimi, Privatleben und Ermittlungen hat mir gefallen, sodass ich mich immer gefreut habe, wenn ich endlich Zeit hatte weiterzulesen.

Die Protagonisten werden gut beschrieben . Ich konnte mir jeden vorstellen. Sie sind sehr facettenreich, interessant , liebenswürdig usw. von allem ist etwas dabei. Dies macht die Geschichte sehr authentisch.

Der Plot hat mir gut gefallen. Vielseitig, interessant und bis zum Schluß undurchschaubar.

Das Setting wird ebenfalls gut beschrieben, sodass ich mir alles sehr bildlich vorstellen konnte.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Bewertung vom 13.10.2019
Zeit des Umbruchs
Till, Markus

Zeit des Umbruchs


ausgezeichnet

Dieses Buch ist sehr schön gegliedert. Acht Hauptthemen mit Unterthemen und Quellennachweise. Alle Themen werden knackig und schnell auf den Punkt gebracht behandelt. Jeder Satz ist wichtig und interessant.

Ich habe diese Buch regelrecht verschlungen. Der Autor hat seine sehr interessante Gedanken und Erfahrungen mit Fakten und Meinungen Anderer ( wird erwähnt) verstrickt. Während dem Lesen habe ich mich des öfteren ertappt, dass ich genickt habe. Dies lag daran, dass ich mit meiner Einstellung oder meinen Gedanken mit dem Autor eins war.

Durch den tollen Schreibstil und die Ausdrucksform des Autors, lässt sich alles flüssig lesen und gut verstehen. Der Autor versucht in keinster weise dem Leser seine Meinung aufzudrängen - dies hat mir sehr gefallen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Bewertung vom 12.10.2019
Gefahr im Odenwald
Windisch, Birgid

Gefahr im Odenwald


ausgezeichnet

Bei „ Gefahr im Odenwald- Liebe kennt keine Zeit“ von Birgid Windisch handelt es sich um den dritten Teil rundum Lene und Wernher.

Lene und Wernher sind verheiratet und erwarten ihr erstes Kind. Wäre da nicht Hans von Bache, Wernhers Ziehbruder, könnten sie sich auf den neuen Lebensabschnitt freuen. Um Hans auszuschalten, reisen Lene und Wernher in die Vergangenheit...

Diesen Band kann man unabhängig von den anderen lesen, aber ich empfehle zuerst die beiden Vorgängerbände zu lesen. Wernher und Lene sind zwei so liebenswürdige Menschen, ihre Abenteuer, Gedanken- sie haben es verdient, dass man alles über sie weiß und man sie von Anfang an bei ihren Abenteuern begleitet.

Am Anfang des Buches befindet sich eine kleine Zusammenfassung der vorherigen Bände und nach ein paar Seiten wird erklärt wer wer ist – diese Informationen finde ich für Neueinsteiger sehr wichtig, aber auch ich, obwohl ich die ersten zwei Bücher gelesen habe, bekam dadurch eine kleine Gedächtnisstütze.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und die Seiten fliegen nur so dahin.

Wie sie die Handlungsplätze, hier vor allem die Veste Otzberg beschreibt – einfach grossartig. Ich konnte mir, durch den bildlichen Schreibstil, alles sehr gut vorstellen.

Die Abenteuer, die die Protagonisten bestreiten sind sehr spannend, plausibel und ich habe ihre Zeitreisen sehr gerne verfolgt. Die Idee in die Vergangenheit zu reisen, Dinge zu ändern, zu manipulieren, damit in der heutigen Zeit alles glatt läuft- dies wird sehr gut umgesetzt,

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Bewertung vom 10.10.2019
Das Echo der Traumzeit
Meyer, Josefine

Das Echo der Traumzeit


ausgezeichnet

Bei „ Das Echo der Traumzeit“ von Josefine Meyer handelt es sich um einen Roman.

Ein Abenteuer im Outback verändert Marie für immer – ein bewegender Australienroman von Josefine Meyer.
Marie folgt ihrer Tochter Lena, die im australischen Outback vermisst wird, ins Herz des roten Kontinents. Ihre abenteuerlichste Reise begeht sie mit Terry, einem selbstbewussten Cowboy. Sie kämpfen sich gemeinsam durch die unerbittliche Wüste, Unwetter und Buschfeuer. Marie entdeckt nicht nur die Geheimnisse des Outbacks, sondern gerät mitten in die lebendig gewordenen Mythen der Aborigines. Marie beginnt sich zu verändern, kommt ins Grübeln über ihr Leben in Deutschland, die Beziehung zu ihrer Tochter und ihre Gefühle für Terry. Es scheint, als müsse sie sich erst im Outback verlieren, um sich selbst zu finden.
Der lockere Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Man spürt, dass sie viel über Australien weiß und, dass sie ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke mit eingebracht hat. Alles wird sehr authentisch , bildlich und interessant beschrieben. Jede Seite ist ein Genuss.
Die Charaktere werden gut beschrieben. Ich konnte mir alle sehr gut vorstellen, mich in sie hineinversetzen und ihren Gedanken folgen. Hier hat mir besonders Marie gefallen. Ihr Lebenswandel - einmalig.
Durch den vielseitigen Plot kommt sehr viel Spannung auf. Hier geht es z.B. um Freundschaft, Familienbanden und einem sehr interessanten Roadtrip durch Australien.
Dieser Roman lädt zum Träumen ein. Der Handlungsort fand ich sehr interessant, kommt selten in Büchern vor und hat mir Australien näher gebracht.
Ich empfehle dieses Buch weiter.

Bewertung vom 10.10.2019
Wisting und der Tag der Vermissten / William Wisting Bd.1
Horst, Jørn Lier

Wisting und der Tag der Vermissten / William Wisting Bd.1


ausgezeichnet

Bei „ Wisting und der Tag der Vermissten“ von Jorn Lier Horst handelt es sich um einen Kriminalroman.

Kommissar William Wisting hat seit 24 Jahren ein Ritual. Er nimmt sich, am Jahrestag des Verschwindens von Katharina Haugen, ihre Fallakte erneut vor. Dieser Cold Case lässt ihm einfach keine Ruhe und so trifft er jedes Jahr Martin Haugen, den Ehemann der Vermissten und damaliger Hauptverdächtiger. Ihm konnte eine Schuld nie nachgewiesen werden. Zwei Dinge sind dieses Jahr jedoch anders. Adrian Stiller reist aus Oslo an. Er ermittelt in einem anderen Fall und ist über die Fingerabdrücke von Martin Haugen gestolpert. Als Wisting Haugen wie immer treffen will, ist dieser spurlos verschwunden.

Auf der Innenseite des Buchumschlag befindet sich ein kleiner Steckbrief mit allen wichtigen Infos zu Wisting. Eine sehr schöne Idee und hilfreich um sich schon einmal ein Bild von Wisting machen zu können.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Dieser Kriminalroman lässt sich sehr flüssig lesen, ist leicht verständlich und spannend.

Wisting, ein sehr sympathischer Ermittler, der aus der Reihe tanzt, da er keine psychischen Probleme hat Auf so einen Ermittler warte ich schon lange. Auch die anderen facettenreichen Charaktere haben mich überzeugt. Einige sind schwer zu durchschauen, andere liebenswürdig oder raffiniert.

Das Setting wird sehr gut beschrieben. Die Atmosphäre wurde von dem Autor sehr gut eingefangen, sodass ich mich während dem Lesen fühlte, als ob ich vor Ort wäre.

Hier handelt es sich um einen spannenden Krimi, der langsam anfängt und dann immer spannender wird. Die Ermittlungsarbeit der Polizei steht hier im Vordergrund. Alle Schritte waren für mich plausibel, interessant und führen letztendlich zum Ziel. Der Autor beweist hier, dass auch ohne Blutvergießen, ein sehr spannender Kriminalroman entstehen kann. Die vielen Wendungen, Verstrickungen und Verdächtigen tragen sehr zur Spannung bei.

Der Plot ist sehr interessant, für mich war das Ende unvorhersehbar und plausibel.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Bewertung vom 08.10.2019
Hüttenkatz / Frau Merkel Bd.4
Panizza, Kaspar

Hüttenkatz / Frau Merkel Bd.4


ausgezeichnet

Bei "Hüttenkatz" von Kaspar Panizza handelt es sich um einen Kriminalroman.

Ein gemütliches Klassentreffen, von wegen. Nach 30 Jahren taucht ein Totgeglaubter wieder auf und ein munteres Morden beginnt im abgelegenen Berggasthof. Kommissar Steinböck und seine Katze Frau Merkel sind mittendrin und nicht nur die Hüttenwirtin wird von Frau Merkel an den Rand des Wahnsinns getrieben. Aus Steinböcks Abiturklasse haben alle ein Motiv, manch einer hat das Unheil bereits geahnt. Oder ist es vielleicht ganz anders?

Hier handelt es sich um den vierten Fall für Steinböck und seiner sprechenden Katze. Alle Bände sind in sich abgeschlossen und können daher einzeln gelesen werden.

Der sehr interessante, bis zum Schluß undurchschaubare Fall hat mir sehr gut gefallen. Durch viele Wendungen, falsche Fährten und facettenreichen Charaktere konnte ich das Ende nicht erahnen und die Spannung ist die ganze Zeit sehr weit oben.

Der teils lockere, humorvolle und ernste Schreibstil des Autors hat mir gefallen. Dieser Kriminalroman lässt sich sehr flüssig lesen. Über Frau Merkel, konnte ich sehr oft schmunzeln. Sie ist einfach klasse. Auch die anderen Protagonisten haben mir gut gefallen, da viele ihr wahres Gesicht erst im Laufe der Geschichte zeigen.

Die Ermittlungsschritte der Polizisten sind plausibel, sehr gut durchdacht und führen letztendlich, auch mit Hilfe von Frau Merkel und ihrem Spürsinn, zum Ziel.

Das Setting ist sehr gut gewählt für diesen Plot. Da habe ich nicht nur einmal Gänsehaut bekommen (möchte hier nicht zu viel verraten).

Ich empfehle diesen Krimi weiter.

Bewertung vom 07.10.2019
Janina Tot: Justizkrimi
M.

Janina Tot: Justizkrimi


ausgezeichnet

Bei „ Janina Tot“ von Peter Märkert handelt es sich um einen Justizkrimi.



Bevor Janina, ermordet in den Ruhrwiesen, aufgefunden wird, steht sie immer im Mittelpunkt, egal wo sie auftritt. Ihr Freund und ihre Freundin werden verdächtigt. Sie unterhielt mit beiden ein intimes Verhältnis und wollte beide in den Ruhrwiesen treffen. In eine Auseinandersetzung zwischen Profession und Beziehung werden Hauptkommissar Christian Kramer und Bewährungshelferin Marie Marler während den Ermittlungen um den Tod der jungen Abiturientin gerissen.



Hier handelt es sich um den dritten Band aus der Kramer-Marler Reihe. Aber auch ohne Vorkenntnisse lässt sich dieses Buch problemlos lesen. Der Fall ist neu und wird komplett gelöst. Das Privatleben der Hauptprotagonisten wird nur am Rande erwähnt.



Durch den knackigen Schreibstil des Autors, lässt sich dieser Krimi sehr flüssig lesen. Jede Seite ist ein Genuss, da man schnell in dem Fall vorwärtskommt und auf jeder Seite interessantes und spannendes erfährt. Keine Längen, keine blumige Sprache - so wie ich es liebe.



Die facettenreichen Protagonisten werden tief und authentisch beschrieben, sodass ich mir alle sehr gut vorstellen und ihren Gedanken folgen konnte.



Die vielen Wendungen, falschen Fährten und der rasante Schreibstil tragen dazu bei, dass die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite sehr hoch ist.

Der angebliche Täter wird rasch ermittelt, aber nicht wie bei anderen Krimis, ist die Geschichte hier zu Ende, sondern, wie das Wort Justizkrimi schon sagt, geht es weiter. Sehr interessant fand ich die Beschreibung des Lebens im Gefängnis, die Gerichtsverhandlung und die Diskussion über Täter und Opfer.



Die Ermittlungsarbeiten von Kramer und die Arbeit von Marler haben mir sehr gefallen. Hier spürt man als Leser, dass der Autor vom Fach ist. Alle Schritte sind plausibel , gut nachvollziehbar und führen letztendlich zur Überführung des Täters.



Der Plot ist sehr interessant, außergewöhnlich und absolut lesenswert.



Ich empfehle dieses Buch weiter.

Bewertung vom 06.10.2019
Letzte Ausfahrt Auerberg
Peters, Nicole

Letzte Ausfahrt Auerberg


ausgezeichnet

Bei „ Letzte Ausfahrt Auerberg“ von Nicole Peters handelt es sich um einen Kriminalroman aus Bonn.

Keinerlei Hinweise gibt es zu der Identität einer Frauenleiche, die unter einer Autobahnbrücke im Bonner Norden gefunden wird. Sie ist eines gewaltsamen Todes gestorben, das ist sicher. Bei Helen Freitag, einer bekannten Opfervertreterin und Rechtsanwältin, meldet sich ein Ehepaar, das glaubt, auf den Zeitungsfotos ihre vor zwanzig Jahren verschwundene Tochter Nathalie wiedererkannt zu haben.
Die Mandaten haben sich nicht an die Polizei gewendet und dies ist gut so, denn der ermittelnde Krimalhauptkommissar weigert sich einen Zusammenhang zwischen dem Vermisstenfall und dem Leichenfund herzustellen. Möchte er seine Ermittlungsfehler von damals vertuschen?
Viel tiefer als ihr lieb ist, muss sich Helen in die Ermittlungsarbeit einlassen. Sie bekommt anonyme Emails und erkennt, dass Jemand ihre Nähe sucht, der mehr über den Mord zu wissen scheint.

Hier handelt es sich um das Krimi-Debüt der Autorin.

Der Plot ist sehr spannend aufgebaut. Zum einen gibt es Rückblicke zu Helens vorherigem Fall und zu einer Person in ihrem Privatleben. Da dies der erste Band einer Reihe ist, bleiben hier Fragen offen. Der o.g. sehr gut konstruierte Fall wird komplett gelöst.

Die Spannung baut sich sehr schnell auf und endet am Ende der Geschichte. Die zwei abwechselnd erzählten Zeitebenen, die vielen Verdächtigen, Handlungsstränge und Wendungen tragen sehr zur Spannung bei.
Stück für Stück werden die die Handlungstränge zusammengeführt. Dies hat mir besonders gut gefallen, da so am Ende eine plausible, gut konstruierte Geschichte entsteht.

Die Protagonisten werden tief und authentisch beschrieben, sodass ich mir Jeden vorstellen und mich in sie hineinversetzen konnte.

Helen , die Hauptprotagonistin, hat ihr Herz am Rechten Fleck und ist mir sehr sympathisch.

Durch den tollen Schreibstil der Autorin, lässt sich dieser Kriminalroman sehr flüssig lesen. Einmal angefangen möchte man dieses Buch kaum aus der Hand legen. Durch den knackigen Satzbau, war jede Seite ein Genuss. Keine unnötigen Seitenfüller, keine blumige Sprache, die die Spannung nehmen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Bewertung vom 05.10.2019
Der schwarze Schatten / Die Münsterland-Detektive Bd.1
Stroot, Anja

Der schwarze Schatten / Die Münsterland-Detektive Bd.1


ausgezeichnet

Bei " Der schwarze Schatten" von Anja Stroot handelt es sich um den ersten Fall für die Münsterland-Detektive.

Auf einem Reiterhof im Münsterland verbringen die Geschwister Jacky und Ben ihre Ferien und treffen dort auf Leona und Felix.

Da immer wieder rätselhafte Dinge auf dem Hof geschehen, die es aufzuklären gilt, schließen sie sich zu den Münsterland-Detektiven zusammen. Jacky sieht schon in der ersten Nacht einen unheimlichen schwarzen Schatten und hört Pferdegewieher. Was ist geschehen?

Hier handelt es sich um den ersten Band aus der Münsterland- Detektive Reihe. Da alle Bücher in sich abgeschlossen sind, kann man die Reihenfolge, in der man die Bücher liest, variieren.

Die große Schrift, die vielen schönen illustrierten Bilder und die kurzen Kapitel machen dieses Buch sehr lesenswert.

Die Autorin hat diese Geschichte für Leser ab 8 Jahren geschrieben. Das Thema, die Protagonisten passen perfekt zu diesem Alter. Durch den tollen Schreibstil der Autorin, ist diese Geschichte sehr leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen.

Die Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben.

Sehr gut hat mir gefallen, dass man selbst sehr gut miträtseln kann und eigene Vermutungen aufstellen kann, was sich hinter dem schwarzen Schatten verbirgt.

Am Ende der Geschichte befindet sich ein Bastelbogen für ein Lesezeichen und für einen Detektivausweis.

Außerdem noch eine Detektivprüfung. Hier können die jungen Leser und / oder die Eltern sehen, ob die Geschichte verstanden wurde. Mit Hilfe von je 3 Antwortmöglichkeiten sollen 3 Fragen zu der zuvor gelesenen Geschichte beantwortet werden.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Bewertung vom 05.10.2019
Eigentlich nordwärts
Varnholt, Jörg; Varnholt, Anja

Eigentlich nordwärts


ausgezeichnet

"Eigentlich nordwärts: Mit Kind und Rad durch Norwegen. Wie unser Familienabenteuer anders verlief als geplant und doch ans Ziel führte" von Jörg und Anja Varnholt.

Die Aufmachung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Gleich zu Anfang ist eine Landkarte abgebildet auf der die Strecke, die die 3 fahren wollen eingezeichnet ist. Anschließend geht es mit den Vorbereitungen weiter und dann die große Fahrt . Zum Schluß bekommt der Leser noch ein paar Reisetipps. Hier spürt man als Leser, dass die Familie Varnholt sehr viel Herzblut in ihr Buch gesteckt haben. So liebevoll wie es gestaltet ist.

Die Erfahrungsberichte lassen sich sehr flüssig lesen, sind sehr interessant und informativ.

Sehr gut haben mir die Informationen ( grauer Kasten) gefallen. Hier erfährt der Leser interessantes z.B. zu der Stadt Trondheim, Oslo usw.

Die vielen qualitativ hochwertigen Fotos ( Landschaftsbilder und Familienfotos) haben mir sehr gut gefallen. Die Motive sind wunderbar und passen perfekt zu ihren Erlebnissen.

Familie Varnholt ist sehr gläubig. Daher wird häufig Gott erwähnt und dass ihnen der Glaube dabei hilft, schwierige Situationen zu meistern. Ich bin Atheistin und diese Passagen haben mich nicht gestört.

Ich empfehle dieses Buch weiter.