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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Youko.sachi
Wohnort: Schleswig-Holstein
Über mich:


Bewertungen

Insgesamt 11 Bewertungen
12
Bewertung vom 23.08.2019
Alles okay
LaCour, Nina

Alles okay


ausgezeichnet

Fangen wir erstmal mit dem Design an - Das Titelbild ist sehr ansprechend. Es zeigt die Protagonistin in ihrer eigenen kleinen Welt, in der sie sich verloren hat. Die Welt, die sich in ihrem Zimmer befindet. Die sanften Farben wecken einen beruhigenden Eindruck und zeitgleich wirkt für mich die "pinke" Hervorhebung wie der Lichtblick in ihrer düsteren, kleinen Welt und symbolisiert für mich auch zeitgleich, dass sie sich von ihrem kleinem Einzelgänger leben trennt und zurück in das richtige Leben tritt. Und auch in dem Buch findet man immer wieder schöne, kleinere Details. Auf dem Buchinnendeckel, sieht man eine kleine, liebevoll dargestellte, Landschaft und auch die Kapitel werden ein klein wenig verspielt vorgestellt.
Der Schreibstil von Nina LaCour ist schlichtweg schön. Man beginnt zu lesen und ist sofort emotional in der Protagonistin Marin drin. Die Seiten fliegen nur so und ruckzuck hat man das Buch auch schon durch, weil es sich so flüssig lesen lässt. Jedes Kapitel bringt einem näher an den Charakter und immer weiter in die Geschichte, sodass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann.
Durch die emotionale Bindung, die man zu der Protagonistin Marin aufbaut, färbt die Melancholie dieser auf den Leser langsam sogar über und erst zum Ende hin ziehen sich langsam die dunklen Wolken zurück und so auch bei dem Leser. Das "Happy End" war relativ klein eingebaut, aber in meiner Hinsicht hat genau das, perfekt gepasst.
Am interessantesten für mich war vor allem die Beziehung zwischen Mabel und Marin, da durch Mabel eine Verbindung zwischen dem alten und des aktuellen Leben entsteht, die Marin in große Verwirrung bringt.
Ein positiver Aspekt war auch, dass trotz einiger Rückblenden, die dem Leser einen Einblick in Marin selbst zeigt, bleibt genügend Raum für eigene Ideen und Gedanken zu Marin.
Das Buch war für mich eine gelungene Abwechslung, eine schöne Geschichte, die zeigt, wie ein junges Mädchen aus Trauer und Einsamkeit zurück zur Hoffnung und zum Leben findet.

Bewertung vom 27.03.2019
Die Spur der Toten / Witchmark Bd.1
Polk, C. L.

Die Spur der Toten / Witchmark Bd.1


ausgezeichnet

Ich finde, dass das Buch ein Mix zwischen Fantasy und Krimi ist, da die ersten Seiten sich leicht wie einen Krimi lesen lassen - ein Mann stirbt in seinen Armen und schafft es gerade so, mit den letzten Atemzügen zu behaupten, dass er vergiftet worden sei. Aber bevor man sich überhaupt mit dem Gedanken anfreundet, dass es mehr Krimi als Fantasy ist, kommt die Magie auch schon ins Spiel, denn der sterbende erkannte den Arzt Miles Singer als gesternten und überträgt mit seiner letzten Kraft auf ihn seine Magie.
Die zeitliche Atmosphäre scheint sich ebenso zu mischen wie die Genre, denn während Kutschen und Grammophone beispielsweise an das alte (viktorianische) England erinnern, hat es immer wieder Züge der aufkommenden Industriestädte Amerikas in den frühen 20er Jahren. Doch neben dem ist auch die "Aufstellung" der Gesellschaft für mich sehr interessant gewesen, da die, die Magie wirkten können an der Spitze der Gesellschaft stehen und andere Magier als Batterien nutzen oder, sollte man sie als verrückt abstempeln, weg geschlossen werden. Damit ist für mich eine spannende und neugierige Grundsituation entstanden, die mich noch mehr in die Buchgeschehnisse gezogen haben.
Damit kommen wir dann aber auch schon zu den Charakteren, die finde ich, hat Polk sehr gut getroffen. Miles Singer hebt sich stark von den anderen Figuren ab, seine Charakterzüge sorgen für viel Sympathie ihm gegenüber und auch sein "Partner" Mr. Hunter ist mir sehr sympathisch geworden, da er von sich selbst behauptet, dass er für Unfug leicht anfällig wäre. Das Zusammenspiel der beiden harmoniert perfekt und auch als die dritte im Bunde dazustößt, verschlechtert sich das Bündnis nicht, sondern vollendet sich eher.

Die Spannung wird während des Fortgangs nicht nur immer wieder neu angekurbelt, sondern steigert sich beinahe kontinuierlich, bis zu einem unerwartetem, emotionalem und mitreißendem Finale, das das Buch meiner Meinung nach einfach nur zu einem absoluten Highlight gemacht hat.
Gerade also für Fans von Sherlock Holes und Fantasy ist dieses Buch perfekt geeignet!

Bewertung vom 18.03.2019
Das schlafende Feuer / Die letzte Königin Bd.1
King, Emily R.

Das schlafende Feuer / Die letzte Königin Bd.1


ausgezeichnet

Das schlafende Feuer ist hierbei im übrigen der Auftakt der Fantasy-Reihe und erinnert stark an die 1001 Nacht Atmosphäre. Emily R. King hat es geschafft in diesem Roman eine unglaublich starke, bildliche und spannende Welt aufzubauen, und den Leser in die Gefahren dieser Welt hinein tauchen zu lassen. Kalindas Denkweisen sind leicht nachzuvollziehen, man fühlt und fiebert mit mir mit und ihr Charakter ist ebenso schön, wie ihr Umfeld. Sie ist neugierig und hinterfragt gerne etwas, ist mutig und gerecht, sie ist liebevoll und sagt trotzdem frei heraus ihre Meinung, nichts bedeutet ihr mehr, als ihre Freunde und die Menschen, die sie liebt. Die Autorin hat es geschafft, alle Nebencharaktere eine gewisse "Beleuchtung" zu geben, abgesehen von Deven, aber ich bin mir sicher, dass er dann im nächsten Band mehr "beleuchtet" wird. Leider konnte ich dadurch aber auch den kaum einen Draht aufbauen, obwohl er mir dennoch sympathisch erscheint. Auch wurde die Liebesgeschichte zwischen Kali und ihm kaum bis gar nicht davon beeinträchtigt und reißt einem Selbst das Herz mit. Die Verbindung zwischen den beiden bringt einen frischen Wind in die Geschichte und sorgen zeitgleich für eine kleine Verschnaufpause bei den spannenden Vorkommnissen, die dort um sie herum stattfinden. Obwohl im Auftakt noch nicht viel an magischen Elementen vorkommt, spürt man sie beim Lesen, die Magie, die durch das Werk von E. King strömt. Ich hoffe, dass es Deven vielleicht doch noch gelingt im zweiten Teil mein Herz zu erobern. Apropos Lovestory. Ich bin ja eher nicht so der Fan von Liebesgeschichten. Hier fand ich sie dennoch passend und erfrischend. Die kleinen Liebelein haben mir bei der sehr spannenden und rasanten Story die Möglichkeit gegeben einmal durchzuatmen. Die Liebesgeschichte lockert die von Kämpfen und Intrigen gezeichnete Handlung wunderbar auf. Überhaupt war ich überrascht, wie schnell ich durch das Buch geflogen bin. natürlich bleibt auch der typische Cliffhanger am Ende nicht aus. Und irgendwie hatte ich nach dem Lesen das Gefühl, dass das jetzt erst der Anfang war und ich im nächsten band mit allem rechnen muss.
Unbedingt möchte ich den nächsten Teil lesen. Natürlich endete dieses Buch mit einem Cliffhanger, der aber eher wie ein Anfang von etwas größerem gewirkt hat. Alles in einem kann ich jedem Fantasy-Fan dieses Buch empfehlen. Ich werdet es lieben und verschlingen!

Bewertung vom 11.03.2019
Das gefälschte Siegel / Die Neraval-Sage Bd.1
Ilisch, Maja

Das gefälschte Siegel / Die Neraval-Sage Bd.1


sehr gut

Gerade weil das Buch dem Fantasy.Genre angehört, hat es mich fasziniert, denn neben diesem schönem Cover, welches einfach ein wirklich schöner Blickfang ist, gibt es auch dieses Fantasy-typische Thema mit den Quests. Und obwohl dieses Thema sehr oft und von sehr vielen Autoren aufgenommen wird, hat Maja Ilisch das hier wirklich schön umgesetzt.
Abgesehen von der Ausgangssituation, dass da ein tödlicher Dämon in eine Schriftrolle gefangen ist, haben mich aber vor allem die Protagonisten in ihren Bann gezogen, denn unterschiedlicher könnten diese kaum sein. Und zwar wären da Prinz Tymur, der von dem Klang seiner Stimme eindeutig begeistert ist und auch ein wenig eitel ist, die junge Magierin Eniden, eindeutig begabt, alllerdings auch ziemlich aufmüpfig, der deutlich verlotterte Fälscher Kevron und der ehemalige steinernder Soldat Lorcan.
Und genau diese Vier tun sich zusammen, als entdeckt wird, dass das Siegel der gefährlichen Schriftrolle gefälscht ist, mit dem Ziel, die Zauberin zu finden, die den Bann einst auf den Dämonen wirkte. Natürlich gibt es auch hier ein wenig Romantik, aber mal auf die andere Art und Weise. Während nämlich sowohl der ehemalige Soldat Lorcan, als auch die Magierin Eniden für Tymue Gefühle hegen, weiß dieser nicht einmal, auf welches Geschlecht oder welche Person sich seine Liebe generell zieht. Als würden die Umstände die Reise nicht schon zur Genüge beschweren, kommt dazu noch die Trinksucht von Kevron hinzu.
Maja Ilisch hat es geschafft, in diesem Buch eine schöne Landschaft zu erschaffen, die man sich leicht vorstellen kann, die atmosphärisch und anziehend wirkt und auch der Schreibstil dieses Buches lässt es zu, dass es sich locker und leicht lesen lässt. Zu Beginn stolpert man noch ein wenig über die Namen, aber auch daran gewöhnt man sich schnell, demnach kann ich das Buch an sich nur empfehlen. Ein kleines Minus gibt es von mir aber, weil es für mich persönlich einfach zulange gedauert hat, bis Eniden dazugekommen ist und etwas Weiblichkeit in die Runde bringt. Abgesehen davon, endet der erste Auftakt der Nevaval-Saga mit einem Cliffhanger, der mich definiv davon überzeugt hat, auch den nächsten Band zu lesen.

Bewertung vom 04.03.2019
Der Mann, der Sherlock Holmes tötete
Moore, Graham

Der Mann, der Sherlock Holmes tötete


sehr gut

Zu Beginn muss ich sagen, dass es eine Mischung zwischen Krimi und Biografie ist, so ein Buch habe ich vorher noch nie gelesen, dementsprechend ist es von der Originalität natürlich bisher wirklich gut gelungen.
In dem Roman springen wir zwischen zwei verschiedenen Zeitebenen hin und her. In der ersten Zeitebene ca. 1890-1900 dreht es sich alles um Arthur Conan Doyle, der Erschaffer Sherlock Holmes, der diesen nur noch verachtet. Doyle ist nicht nur äußerst genervt von dem Ruhm der Holmes umgibt, auch der Fakt, dass man ihn selbst nicht mehr als Autoren ansieht und ihn damit Sherlock unterordnet. Kurzerhand bringt Doyle Sherlock um, unwissend, was für schwere Nachwirkungen dies haben wird. Doyle wird von Menschen auf offener Straße angefeindet und schlussendlich findet auch eine Briefbombe ihren Weg zu Doyle. Doch diesen Interessiert lediglich der Begleitbrief, der über einen Mord im East End, den Scotland Yard nicht zu interessieren scheint. Um sich selbst seines Könnens zu erweisen, macht er sich mit einem befreundetem Autor, Bram Stoker auf die Suche nach dem Mörder, unwissend, was alles dahinter steckt.
Die zweite Zeitebene, die wir hier betreten, befindet sich im Jahr 2010 und handelt um eine Vereinigung von Sherlock-Fans. Durch ein ungewöhnliches Ereignis findet ein Mitglied und Sherlock-Experte der Gruppe. Alex Cale, das verschollene Tagebuch Doyles. In diesem ist die Zeitspanne von Doyles Tod und dessen Auferstehung aufgeschrieben, allerdings wurde er vor seinem Vortrag ermordet. Von dem Tagebuch selbst sind dann keine Spuren mehr zu finden und es scheint erneut verschwunden zu sein.
Dann kommt Harold White ins Bild, der der festen Überzeugung ist, dass er das Tagebuch finden und den Mord an Alex Cale aufklären zu können. Durch die Journalistin Sarah Lindsey erhält er dabei die finanzielle Unterstützung, um in Übersee nach dem Urenkel Doyles zu suchen.
Beide Zeitstränge sind hier schön getrennt und beide haben auch ihren eigenen Spannungsaufbau, da man zum einen nicht nur London 1900 kennenlernt und es einfach eine schöne bzw. interessante Atmosphäre zu sein scheint, sondern auch noch auf eine interessante Schnitzeljagt von Harold und Sarah mitgekommen auf der Suche nach dem Tagebuch und weiteren Hinweisen.
Obwohl mich das Buch anfangs echt gepackt hat, hat es mit der Zeit für mich an Interesse verloren. Es gab keine größeren Schock- bzw. Überraschungsmomente, es Die beiden Handlungsstränge sind sauber getrennt und haben (mehr oder weniger) ihren eigenen Reiz, vor allem, was die Atmosphäre im „ Conan Doyle-Strang“ angeht. Einerseits London zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, mit seinen dunklen Gassen und den zwielichtigen Gestalten, sicherlich von besonderem Reiz für all diejenigen, die die heutige Metropole jenseits der Touristenpfade kennen. Andererseits die Schnitzeljagd von Harold und Sarah nach dem verschwundenen Tagebuch im Stile eines Dan Brown. Allerdings konnte mich diese Erzählebene nicht wirklich packen, das war mir zu konventionell heruntergeschrieben, sehr beliebig und ohne größere Überraschungsmomente. Allerdings, und das muss ich gestehen, denke ich, dass der Roman besser funktionieren würde, wenn er nur als Historik-Roman eingeordnet werden würde. Schon allein dadurch, dass Graham Moore sich zu der Zeit damals spürbar informiert hat und dadurch auch viele sehr bekannte Persönlichkeiten mit hinein genommen hat, zum Beispiel Bram Stoker oder Oscar Wilde.
Persönlich hat es mir leider auch nur auf der historischen Zeitebene gefallen, da ich es auch recht konventionell geschrieben finde und es mich an manchen Stellen nur sehr schwer überzeugen konnte, weiterzulesen.
Natürlich kann es auch einfach nur am Genre liegen, dass es nicht so meins war, da ich mehr auf Romantasy stehe, aber gerade da es sich um eine Holmes Geschichte handelt, war ich Feuer und Flamme und war dann dementsprechend etwas enttäuscht.

Bewertung vom 07.02.2019
Der Kuss der Diebin / Heartless Bd.1
Wolf, Sara

Der Kuss der Diebin / Heartless Bd.1


ausgezeichnet

In dem Buch geht es darum, dass die Herzlose junge Zera mit zwei anderen Herzlosen im Wald bei "ihrer" Hexe lebt und ihr dann vom Rat der Hexen aufgetragen wird, einen nahenden Krieg zu verhindern. Doch um eben diesen Krieg zu verhindern, muss sie nicht nur den Wald und damit ihre Heimat verlassen, sie muss auch noch bei einer Frau wohnen, die Herzlose hasst und einem Prinzen das Herz stehlen, der als unantastbar gilt. Doch da Zera ihr Herz und damit ihre Freiheit zurück gelangt, wenn sie den Krieg verhindert, nimmt sie jegliche Risiken auf sich, mit dem Ziel neben ihrem eigenem Herzen auch noch das von den anderen zwei Herzlosen zu bekommen, die inzwischen ihre Freunde geworden sind. Zera muss in diesem ersten Band der Triologie nicht nur eine Menge riskante Hürden bewältigen, sondern lernt eine Menge dabei über sich selbst und stellt sich schlussendlich die Frage, ob es wirklich richtig ist, dass Her von dem Prinzen Lucien zu stehlen.
Diese Autorin hat es unglaublich gut drauf, Spannung aufzubauen. Direkt während dem ersten Kapitel hat sie mich damit in den Bann gezogen und es viel mir verdammt schwer, dass Buch weg zulegen. Leider werden die nächsten zwei Bände erst noch veröffentlicht, dass bedeutet, dass ich mich bis zu deren Veröffentlichung quälen muss, nur um die Bücher dann direkt zu verschlingen! Dazu spielt die Geschichte auch wirklich hervorragend. Man merkt, dass die Handlung und die Fakten, die dort eine wichtige Rolle spielen, gründlich überlegt und geplant sind und man spürt, wie viel Arbeit in die Geschichte investiert wurde. Dadurch resultiert auch, dass die Charaktere einfach authentisch und glaubwürdig sind.
Die Geschichte finde ich schön umgesetzt, die Handlung ist leicht zu verfolgen und der Schreibstil hat es mir echt angetan. Schön - einfach - niveauvoll. Die Originalität ist phänomenal und ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, dass mir so sehr gefallen hat, direkt von der ersten Seite an. Abgesehen davon, wie verdammt toll dieses Cover ist! Seht es euch mal an!
Also, für alle Fantasy-Fans unter euch, ich kann es euch einfach nur empfehlen! Diese Hexen und Herzlosen- Sache ist unglaublich spannend und interessant und dazu kommt, die enorme Arbeit, die man beim Lesen fühlt und die außergewöhnliche Originalität! Wirklich sehr empfehlenswert und definitiv 5/5 Sterne wert!

Bewertung vom 25.12.2018
Wir zwei auf Wolke sieben
Rauter, Anja

Wir zwei auf Wolke sieben


ausgezeichnet

Das Cover ist einfach und dadurch wundervoll und sehr passend! Die kleinen Verzierungen im Bild beschreiben einzelne Abschnitte vom Buch, was ich persönlich kreativ und süß finde! Es ist ein Blickfänger und hat einladende und passende Farben. ( Außerdem finde ich, dass es auch von der Farbgestaltung gut zum Romaninhalt passt)

Und nun zum Inhalt. Meine Erwartungen nach dem Klappentext wurden nicht nur erfüllt, sondern auch übertroffen. Ich hab den Roman, beziehungsweise die Abschnitte einfach verschlungen und mich in die Geschichte verliebt. Um euch nicht zu Spoilern, gehe ich nur grob auf die Handlung ein. Die Geschichte gibt einen unglaublichen Wandel der Protagonistin ein, den man vor allem auch auf sich selbst beziehen kann und woran man sich gut ein Beispiel nehmen kann und manchmal auch sollte. Die Figuren sind lebensnah und authentisch, die Situationen nachvollziehbar und verständlich. Man kann sich super in Lea einfühlen und ihre Gedanken nachverfolgen, ebenso wie man dadurch einfach mitgerissen wird! Der Schreibstil ist angenehm einfach, lässt sich leicht und schnell lesen, es gibt eine Menge witziger Stellen und vor allem auch eine Menge Emotionen, die ich mitgefühlt und teils mitgelitten habe! Am schönsten fand ich ein kleines Rätsel, dass sich durch den Roman gezogen hat und wie sich Lea von einer naiven Frau zu einer selbstbewussten und starken Frau entwickelt hat und mit anzusehen, wie sie über bestimmte Dinge denkt und handelt.

Der Roman ist für alle Romantiker unter uns perfekt geeignet und ich kann ihn euch wirklich wärmstens empfehlen. Nicht nur, dass es die perfekte Menge an Romantik und Komödie hat, nein, es ist auch endlich mal ein Roman, der nicht bis zum Abwinken mit sexuellen Dingen vollgestopft ist, wie es heute (leider) oft der Fall ist.

Mein Fazit: Es ist ein Muss in allen Bücherregalen! Man spürt die Gefühle der Figuren, die Arbeit der Autorin und man verliert sich komplett in dem Roman.

Bewertung vom 02.12.2018
Die Grimm-Chroniken. Band 01. Die Apfelprinzession
Shepherd, Maya

Die Grimm-Chroniken. Band 01. Die Apfelprinzession


ausgezeichnet

Mit einem Cliffhanger endet leider der erste Band der Grimm-Chroniken, vollendet damit aber einen unglaublich perfekten Spannungsbogen! Die Autorin hat es geschafft mich das ganze Buch lang über zu fesseln, sodass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte! Die Geschichte an sich ist ebenso gut und fantastisch! Die Apfelprinzessin steckt neben der Spannung und der Handlung, die immer wieder überraschende Wendungen nimmt, auch noch voller echter fakten, die am Ende des Buches auch nochmal alle aufgeführt werden. Man merkt deutlich, wie viel Recherche die Autorin betrieben hat, um dieses kleine Kunstwerk zu erschaffen. Die Figuren sind unglaublich authentisch und realistisch. Man kann sich in die Charaktere hineinversetzen und so zu denken wie sie, keine der Handlungen wirken unrealistisch oder zu dick aufgetragen. Um ehrlich zu sein, erinnert mich die zweite Nebenprotagoistin Maggie sogar an eine sehr gute Freundin, da sie ähnliche Charakterzüge hat und ich sie deshalb noch direkt viel lieber mochte! Ich finde die Umsetzung und die Thematik des Buches einfach schön und reibungslos getroffen. Gerade da man im Normalfall weiß, dass die Originalwerke der Grimm-Brüder ganz anders beziehungsweise deutlich brutaler sind, als sie heutzutage erzählt und veröffentlicht sind. Der Schreibstil von Maya Shepherd hat mich direkt in den Bann gezogen; einfach, leicht zu folgen, der rote Faden erkennbar und trotz der Charakter- und Zeitwechsel übersichtlich! Ich habe das Buch verschlungen und kann es jedem nur empfehlen, der gerne Fantasie mag. Wenn ihr die Welt der waren Grimm-Geschichten betreten wollt, solltet ihr euch dieses Buch unbedingt besorgen! Zum Schluss MUSS ich als offizielles Verpackungsopfer einfach von diesem Cover schwärmen! Die Schrift ist dreidimensional, die Farben passen perfekt zueinander und das Gesamtbild weckt einfach meinem natürlichen Interesseninstinkt!

Bewertung vom 26.11.2018
Im Dunkel der See / Secret Elements Bd.1
Danninger, Johanna

Im Dunkel der See / Secret Elements Bd.1


ausgezeichnet

Zusammenfassung: Jessica, die sich selbst lieber Jay nennt, erlebt in dem ersten Band der Secret Elements Reihe allerhand. Erst bekommt sie ein Amulett von einer fremden, welches sie nicht mehr abnehmen kann, dann sind Geheimnisvolle Leute hinter ihr her und jetzt muss sie sich auch noch neben Gefechten gegen Lee ihre Bestimmung finden. Die neue Welt ist jedoch für die 17jährige alles andere als angenehm und sie fühlt sich als Außenseiter, obwohl sie doch vorher immer alles getan hatte, um ihre Ruhe zu haben. Doch sie will nur noch zurück, bekannte Gesichter sehen und aus diesem schrecklichen Alltag, der ihr wie ein Albtraum vorkommt. Es dauert lange bis sie sich auf die neuen Leute und sogar auf den nervigen Lee einlassen kann, bei dem sie immer noch keine Chance verstreichen lässt, ihm mal die ordentlich die Meinung zu sagen, während sie versucht mehr über sich und die andere Welt herauszufinden.
Meine Meinung: Der Spannungsbogen ist definitiv vorhanden, baut sich schon auf der ersten Seite langsam auf und bleibt bis zum letzten Satz des Buches spürbar vorhanden. Trotz dessen wirkt es nie aufgesetzt oder übertrieben! Gerade deswegen ist die Geschichte noch viel fesselnder! Wenn ihr erstmal angefangen habt zu lesen, lässt sie euch nicht mehr los, ihr fiebert mit ihr fühlt mit. Die Figuren wirken lebensnah und weder aufgesetzt noch übertrieben, eher als würde es einer der Schulkameraden sein, mit denen man nichts zu tun hat (von den Charakterzügen her). Wie Danninger dies darstellt ist außerdem wirklich gelungen. Die Art wie sie die Landschaften und Figuren beschreibt, sorgt dafür, dass man sich alles genaustens vorstellen kann, dass einem vor den Augen alles bildlich entsteht. Die komplette Handlung ist so präzise geschrieben und folgt dem roten Faden, sodass das Lesen gerade zu voran fliegt! Die Geschichte ist unglaublich originell, der Schreibstil klar, deutlich und einfach!
Das Lesen alleine hat mir mehr als nur Spaß gemacht. Ich habe das Buch verschlungen! Die Geschichte hat mich so sehr gefesselt, dass ich selbst beim Musikhören nur daran dachte, dass ich unbedingt dieses Buch weiter lesen will und gerade nur im Kopf , wie schnell ich mir den nächsten Band besorgen kann xD Ganz ehrlich... ich brauche den nächsten Band!
Abgesehen vom Inhalt finde ich das Cover auch einfach richtig schön, zumal die Farben einen mysteriösen Touch haben und im Mittelpunkt das Amulett prangt, um das es ja in dem Buch geht.
Mein Fazit: Für jeden Fantasy-Fan ist dieses Buch ein Muss! Es bekommt von mir sowohl für das Cover, als auch für die Story, die Charaktere und den Spannungsfaktor volle 5 Sterne!

Bewertung vom 14.11.2018
Geboren um Mitternacht / Shadow Falls Camp Bd.1
Hunter, C. C.

Geboren um Mitternacht / Shadow Falls Camp Bd.1


ausgezeichnet

Inhalt/Klappentext: In Kylies Leben geht alles schief: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihr Freund hat Schluss gemacht, und ihre Mutter schickt sie auch noch in ein Sommercamp. Doch Shadow Falls ist anders: Hierher kommt nur, wer übernatürliche Kräfte hat - Feen, Hexen, Vampire, Gestaltwandler und Werwölfe. Auch Kylie soll besondere Fähigkeiten haben - wenn sie nur wüsste, welche... Doch plötzlich wird das Camp bedroht. Nur, wenn sie alle ihre besonderen Kräfte gemeinsam einsetzen, werden sie die übermächtigen Feinde besiegen können.
Vorwarnung: Wer das Buch liest, und ein Fan von House of Night war/ist, wird mit dem Lesen nicht aufhören können. Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch gekauft habe, weil mir das Cover sehr gefallen hat - ja, ich bin ein typisches Verpackungsopfer - doch nachdem ich angefangen habe, es zu lesen, konnte ich auch schon nicht mehr aufhören. Das Buch hat gerade mal 493 Seiten und ich habe es auch direkt in einem Rutsch gelesen. Es ging zwar meine halbe Nacht drauf, aber wow! Das war es wert. Das Buch gehört mit in meine Top 3, deshalb könnte ich ein weeeenig voreingenommen sein.
Zurück zum Buch; Die Protagonistin befindet sich in dem Buch in dem Camp für Übernatürliche, von denen sie bis zu Beginn noch nichts wusste. Herauszufinden, dass es überhaupt Übernatürliche gibt und damit, dass sie selbst Fähigkeiten haben soll, stellen ihre Welt ziemlich auf den Kopf. Entgegen meinen Erwartungen am Anfang, ist das Buch in einem unglaublich fesselndem und klarem Schreibstil verfasst, die Handlungen und Gedanken der Charaktere sind ebenfalls klar und leicht zu verstehen und die Handlung an sich weist einen roten Faden auf, was mir persönlich sehr zuspricht. Die Geschichte an sich ist fesselnd und spannend, mich selbst hat sie nicht mehr losgelassen. Die Empfindungen und Gedanken des Buches sind nachempfindbar und ich muss gestehen, dass mich an manchen Stellen die Gänsehaut gepackt und ich auch emotional ziemlich aufgelöst war.
Insgesamt gibt es von der Shadow Falls Serie fünf Bände und es gibt auch schon eine "Tochter"-Geschichte, aus dem Blick eines anderen Charakters, die ebenfalls extrem gut verfasst ist. C.C. Hunter hat sich mit Shadow Falls zu einer Autorin meines Herzens geschrieben und damit auch dafür gesorgt, dass ich am liebsten alle Bücher von ihr Lesen will.

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