Benutzername: Ann-Sophie Schnitzler
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Bewertungen

Insgesamt 111 Bewertungen
Bewertung vom 21.08.2017
Goldener Käfig / Die Farben des Blutes Bd.3
Aveyard, Victoria

Goldener Käfig / Die Farben des Blutes Bd.3


ausgezeichnet

Cover:
Ich mag die Cover der Reihe sehr. In erster Linie deswegen, weil sie Wiedererkennungswert haben durch das ähnliche, aber nicht gleiche Aussehen. Ebenso gefällt mir aber auch Stil, in dem die einzelnen Teile gehalten sind mit diesem geteilten Cover, wo auf der einen Seite Mare und auf der anderen etwas anderes Bedeutendes zu sehen. Dazu zählen auch die wichtigen Elemente, die bei jedem Teil zentral sind und mit dem Titel in Verbindung stehen. Das gefällt mir sehr!

Inhalt:
"Goldener Käfig" knöpft nahtlos an seinen Vorgänger "Gläsernes Schwert" an. Die Geschichte um Mare geht genauso spannend weiter, wie sie geendet hat.
Der dritte Band verspricht nicht nur Action und auch einen Hauch Romantik, sondern auch Geschichte, wie ich überraschenderweise feststellen durfte.
Es entwickelte sich im Verlauf immer mehr zu einer Dystopie, umso mehr ich über die Hintergründe der Gesellschaft in Mares Welt erfahren habe.
Und dabei ist längst noch nicht alles gesagt, sondern lediglich größere Andeutungen gemacht, die auf mehr im vierten Band hoffen lassen.
Dieses Buch war für mich eine Mischung aus kämpferischen Szenen und Geschichte sowie Selbstzweifeln und Intrigen.
Obwohl es sich bei Mares Sicht an manchen Stellen minimal in die Länge gezogen hat, wurde ich bestens unterhalten von der vielseitigen Handlung des dritten Bandes, der mit einem überraschendem Cliffhanger endet. Wer kein Fan von so etwas ist, Finger weg!

Charaktere:
Durch die verschiedenen Perspektiven stand nicht mehr nur Mare im Mittelpunkt, sondern man konnte beispielsweise auch die junge Cameron besser kennenlernen und auch an Evangelina neue Seiten entdecken.
Mich konnten die Charaktere in ihrem Handeln überzeugen, da ihre Absichten (so weit man wissen durfte) gut dargelegt wurden.
Ich fand es toll, dass auch den Figuren ein gewisser geheimnisvoller Touch obliegt.Beispielsweise ist das beiden Königssöhnen Cal und Maven sehr der Fall.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich die Charaktere durch ihre Vielseitigkeit ins Herz geschlossen habe, weil sie eine Bandbreite an Gefühlen in mir auslösten und mich damit wirklich mitrissen.

Schreibstil:
Mich beeindruckt besonders an dem Stil der Autorin die große Unterhaltsamkeit. "Goldener Käfig" ist ein Brummer, wenn man das Buch so sieht, das steht außer Frage. Das schreckte auch mich etwas ab, doch die Seiten flogen nur so an mir vorbei, sodass ich selbst erstaunt war, als ich schon das erste Drittel fertig hatte.
Da bewies Victoria Aveyard definitiv großes Talent!
Ich empfand auch die wechselnden Sichtweisen sehr angenehm. Dabei war zwar die Frauenquote mit 100% sehr hoch, was ich an manchen Stellen ein wenig schade fand, aber dennoch bekommt man dabei einen vielseitigen Einblick in das Geschehen. Man verfolgt die Ereignisse um die Garde genauso wie Mavens königliche Handhabungen.
Deswegen konnte mich die Geschichte stilistisch gänzlich überzeugen!

Fazit:
"Goldener Käfig" war für mich der gelungene dritter Teil einer spannenden und faszinierenden Fantasy-Saga. Ich hab es trotz der Dicke geradezu verschlungen und fieberte ein weiteres Mal mit Mare und den anderen mit!
Lediglich ein paar Details sind aus meiner Sicht ausbaufähig wie zum Beispiel die Einführung von Cals Perspektive oder ähnlichem. Das sind jedoch sehr subjektive Empfindungen,weswegen es für mich nichts zu bemängeln gibt! Ich kann es euch empfehlen!

Bewertung vom 14.08.2017
Karma Girl / Bigtime Bd.1
Estep, Jennifer

Karma Girl / Bigtime Bd.1


sehr gut

Cover:
Das Cover ist schlicht gehalten, aber dafür sehr aussagekräftig. Die einzelnen Elemente wie die Skyline, die abgebildete Heldin oder auch das Symbol zeigen deutlich, was einen erwartet und sprechen damit genau die richtigen Leser an.


Inhalt:
Inhaltlich hatte ich ein paar Anlaufschwierigkeiten mit "Karma Girl". Im Verlauf der Geschichte faszinierte mich die Welt und auch die Figur von Carmen immer mehr.
Anfangs stand mir der Superfelden-Aspekt zu sehr im Vordergrund, was ich etwas schade fand, da ich persönlich die Geschichte dadurch nicht wirklich ernst nehmen konnte. Mir stand ein einziges "Hä?", was nicht sein darf.
Sobald ich das jedoch überwunden hatte, gefiel es mir immer besser.
Die Handlung riss mich trotz so manchem vorhersehbaren Aspekt immer mit bis zum Ende hin, sodass ich mich auf Band 2 freue!

Charaktere:
Die Charaktere sorgten aus meiner Sicht definitiv für Schwung in der Geschichte.
Allen voran die Protagonistin Carmen gefiel mir ganz gut, da ich es mochte, wie merklich ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte war. Ich stellte mich gemeinsam mit ihr zahlreichen Herausforderungen, was sie einem als Leser nahe brachte.
Auch die anderen Figuren wie Striker, Henry oder auch Lulu fand ich grandios ausgearbeitet. Jeder hat seine Eigenarten, ob es eine geheimnisvolle Aura oder ein grandioser Humor ist.
Dahingehend konnte Jennifer Estep mich sehr überzeugen!

Schreibstil:
Nachdem ich bereits die "Mythos Academy" der Autorin gelesen habe, war ich sehr gespannt auf ihre neue Reihe.
Auch in "Karma Girl" konnte sie mich mit ihrem sehr angenehmen Schreibstil überzeugen. Ihre Geschichten lassen sich sehr angenehm lesen, sodass man förmlich durch die Geschichte fliegt.
Carmens Sicht hat mir dabei sehr gut gefallen, weil ich mich dadurch besser in die Geschehnisse hineinversetzen konnte. Man wächst mit ihr gemeinsam an den Herausforderungen, die ihr gestellt werden.
Jennifer Estep schrieb auch "Karma Girl" handlungsorintiert, ließ aber Erklärungen über die von ihr geschaffenen Welt nicht außer Acht, was mir persönlich sehr gefiel!


Fazit:
Insgesamt gefiel mir "Karma Girl" von Jennifer Estep gut, denn es ist ein Abenteuer der besonderen Art. Nach dem ich mit dem Anfang meine Probleme hatte, konnte mich die Story immer mehr fesseln. Zusammen mit dem angenehmen Schreibstil der Autorin hat mir die Geschichte Spaß gemacht, sodass ich sie euch definitiv weiterempfehlen kann!

Bewertung vom 14.08.2017
Auf ewig dein / Time School Bd.1
Völler, Eva

Auf ewig dein / Time School Bd.1


ausgezeichnet

Cover:
Das Cover der Geschichte ist in meinen Augen Augen zauberhaft gestaltet. Die inhaltlichen Aspekte und der Zauber der Zeitreisen wurde perfekt eingefangen. Es ist ein Blickfang im Regal und stellt eine gelungene Verbindung zum Inhalt dar.


Inhalt:
"Auf Ewig dein" war für mich ein spannendes Zeitreise-Abenteuer!
Der Einstieg fiel mir leicht, denn Eva Völler greift zu kleinen Erklärungen, um es Neueinsteigern ihrer Werke leichter zu machen.
Es erwartete mich eine fesselnde Handlung mit überraschenden Wendungen. Man erlebt mit Anna, Sebastiano und ihren Gefährten ein großes Abenteuer am französischen Hof des 16. Jahrhunderts. Die Handlung war vielseitig gestaltet mit Action, Romantik und auch geschichtlichen Aspekten.
Für mich war "Auf ewig dein" ein einziges Abenteuer!


Charaktere:
"Auf Ewig dein" ist definitiv mit spannenden Charakteren ausgestattet. Allen voran die beiden Protagonisten Anna und Sebastiano. Trotz dass ich sie nicht kannte aus der "Zeitenzauber"-Reihe, wurden beide gut dargestellt, um mich zu überzeugen.
Ich mochte Annas gewissenhafte und doch abenteuerliche Art genaus sehr wie Sebastianos Temperament.
Ihre Zeitreise-Schüler Ole und Fatima haben mich ebenso begeistert. Mir gefiel es vor allem, dass sie im Verlauf des Buches immer mehr Aufmerksamkeit bekamen. Das war sehr förderlich für den Spaß am Lesen.
Doch auch hier gab es eine Reihe von Geheimnissen, denn so einige Charaktere sorgen für zahlreiche offene Fragen, die meine Neugierde weckten und Lust auf die Folgebände machen.


Schreibstil:
Der Stil der Autorin konnte mich über die Seiten hinweg überzeugen.
Man wird durch die schönen Beschreibungen der Epochen und verschiedenen Settings wie zum Beispiel dem französischen Königshof geradezu in die Geschichte entführt.
Besonders gut haben mir die historischen Fakten gefallen, die von Eva Völler gekonnt in die Handlung eingesponnen wurden.
Man erlebt die Geschichte aus der Sicht von Anna, was mir sehr gefiel, da man dadurch verschiedene Perspektiven kennenlernen konnte. Das heißt, man konnte einerseits Annas gewissenhaften Umgang mit dem Zeitreisen und auch ihre Lehrtätigkeit in der Akademie kennenlernen, aber andererseits sich gemeinsam mit ihr großen Herausforderungen gegenüber sehen.
Eva Völler konnte mich das ganze Buch über sehr gut unterhalten, sodass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Es dauerte nur wenige Stunden bis ich bedauerlicherweise schon zum Ende kam, so fließend und angenehm ließ es sich lesen.


Fazit:
Eva Völler setzt mit "Auf Ewig dein" ihre Zeitreisegeschichte über Anna und Sebastiano erfolgreich fort. Ich war ein Neueinsteiger, was ihre Geschichten betrifft, doch mit ihrem neuen Werk bereicherte sie die Buchwelt aus meiner Sicht um ein spannendes Leseabenteuer.
Eine fesselnde Handlung, überzeugende Charaktere und ein mitreißender Schreibstil - "Auf Ewig dein" ist für mich rundum gelungen und absolut empfehlenswert.
Geschichtliche Ereignisse samt Fantasy und Romantik in einem Paket!

Bewertung vom 12.08.2017
Ein Kuss aus Sternenstaub
Khoury, Jessica

Ein Kuss aus Sternenstaub


sehr gut

Cover:
Mich hat das Cover auf den ersten Blick in seinen Bann gezogen. Das Sternen-Ambiente hat mich sofort begeistert, denn es bekommt davon etwas Magisches, wie ich finde. Das und auch der Hintergrund passen gut zu der Geschichte, die auf den folgenden Seiten erzählt wird. Insgesamt ein geheimnisvolles und überzeugendes Cover.


Inhalt:
Inhaltlich beschreibt faszinierend die Geschichte wohl am besten. Schon auf den ersten Seiten hat mich die Welt der Dschinn gefesselt, denn es ist mal etwas anderes im Genre Fantasy, aber mit genauso viel Potenzial zu begeistern.
Der Einstieg fiel mir sehr leicht, denn ich tauchte sofort in Zahras Geschichte ab. Der Handlungsverlauf ist sehr schwankend könnte man sagen. Gut durchdacht und definitiv spannend, da zum Ende hin vieles zusammenläuft und geklärt wird, doch zwischendurch befindet sich die eine oder andere langatmigere Stelle.
Doch insgesamt konnte mich die Handlung fesseln, sodass ich über die Längen hinweg sehen konnte. Die Liebesgeschichte ist ganz nach dem Motto der verbotenen Gefühle gestaltet, was ich sehr mochte. Allein durch den männlichen Protagonisten schwächelte die Romantik etwas.

Charaktere:
Mich haben vor allem die weiblichen Charaktere der Geschichte umgehauen. Ich bin ein wahrer Fan von ihnen geworden. Allen voran konnte mich die Protagonistin Zahra, eine der Bewohner der sogenannten Wunderlampen. Die Dschinny konnte mich mit ihrer sympathischen Art von den ersten Seite an fesseln. Sie ist clever, weiß, was sie möchte, verfolgt ihren großen Wunsch nach Freiheit und zeigt dabei im Verlauf der Geschichte sehr viel Gefühl.
Zahra war für mich eine tolle Protagonistin, die ich gerne durch ihr Abenteuer begleitete.
So manches Problem hatte ich dann schon eher mit dem männlichen Protagonist Aladdin. Ich weiß nicht so recht, für mich war er nicht wirklich greifbar. Er ist charmant, keine Frage doch kam er mir nicht authentisch genug rüber. Gerade seine Gefühle, die für die Liebesbeziehung ja schließlich entscheidend sind, konnten mich nicht so recht überzeugen, weswegen die Romantik bei der Geschichte sehr an Charme verlor.
Was ich dafür jedoch besonders stark fand, waren die Nebencharaktere. Da erwartet den Leser aus meiner Sicht eine geballte Weiblichkeit an Überzeugung, muss ich sagen.
Jessica Khoury konnte mich vor allem mit der Ausstattung ab überzeugenden Nebencharakten begeistern.

Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gefallen! Es ist nicht nur so, dass sie durch die schönen Beschreibungen der Handlungsorte ein Bild des Geschehens vor meine Augen zauberte, sondern auch eine recht spannende Erzählweise nutze.
Man erlebt die Geschichte aus der Sicht der Dschinny Zahra, wodurch ich sie sehr gut kennenlernte, da erfolgreich eine Nähe zwischen Leser und Protagonist aufgebaut wurde. Besonders die Rückblenden haben es mir angetan, durch die ich gänzlich in die Geschichte abtauchen konnte.
Dadurch wurden einem spannende Einblicke in Zahras Vergangenheit ermöglicht, die mich fesseln konnten und zusätzlich auch vieles erklärten.

Fazit:
"Ein Kuss aus Sternenstaub" war für mich eine abenteuerliche und unterhaltsame Reise in den Orient. Dschinnys werden im Genre Fantasy sehr selten herangezogen, was ich schade finde, denn beispielsweise diese Geschichte hat mir als Fantasyfan, der auch ein Faible für den gewissen Hauch Romantik hat, sehr gut gefallen!
Wenn auch die Liebesgeschichte samt ihrem männlichen Protagonisten nicht ganz überzeugen konnte, kann ich euch diese Geschichte von Jessica Khoury empfehlen, denn es ist mal etwas anderes, was aber genauso Lesespaß garantiert.

Bewertung vom 12.08.2017
Kopf aus, Herz an / Destination Love Bd.1
Watson, Jo

Kopf aus, Herz an / Destination Love Bd.1


gut

Cover:
Mir gefällt das Cover aufgrund seiner schlichten, aber doch farbintensiven Gestaltung sehr. Es verrät nicht viel über den Inhalt der Geschichte, sondern erfüllt eher seine Aufgabe als Eyecatcher. Man weiß sofort, dass man eine Liebesgeschichte vor sich hat, sodass man sich sicher sein kann, ob einem das Genre liegt oder nicht. Alles andere bleibt geheim, sodass man sich ganz unverfänglich auf eine amüsante Geschichte einlassen kann.



Inhalt:
Inhaltlich ist "Kopf aus, Herz an" wahrlich unterhaltsam, denn ich konnte mich kaum von der Geschichte lösen. Für mich kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf, im Gegenteil.
Bereits der Einstieg in die Geschichte fällt einem leicht und ist trotzdem dramatisch, denn die Protagonistin Lilly wird vor dem Traueraltar sitzen gelassen.
Uns erwartet gemeinsam mit der Protagonistin spannende Flitterwochen, mehr oder weniger allein, denn für Lilly ist klar: Sie wird trotzdem fliegen.
Die Handlung hält Dramatik, Witz und Romantik bereit und ist für mich von Anfang bis Ende fast gänzlich gut durchdacht. Vor allem der Handlungsverlauf sorgte für Spannung bis zum Ende.
Für mich sind einzig und allein vereinzelte Logiklücken Schwächen in der Umsetzung. So muss man über manche Aspekte einfach hinwegsehen und sie so hinnehmen. Unlogisch waren sie einfach förderlich für die Geschichte, auch wenn ich dadurch nicht so ganz überzeugt werden konnte.

Charaktere:
Die Charaktere machten für mich die Geschichte auf jeden Fall spannend. Mit den Protagonisten Lilly, Damian und den Nebenfiguren trafen auf jeden Fall sehr unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander, was mir sehr gefiel.
Für mich trug auch jeder maßgeblich zur Geschichte bei, doch insgesamt waren sie mit teilweise zu oberflächlich dargestellt. Über die Protagonistin Lilly kann ich nach dem Lesen des Buches nur sagen, dass mir ihre emotionale Art gefiel und ich sie auch sehr gerne begleitete, doch mehr kann ich eigentlich gar nicht über sie sagen, was eigentlich der Fall sein sollte.
Damian gefiel mir dafür mit seiner geheimnisvollen Art viel mehr. Er scheint auf den ersten Blick der düstere Badboy zu sein, doch dahinter verbirgt sich mehr, als man im ersten Moment glaubt. Hier hat es mir vor allem sehr viel Spaß gemacht, immer mehr über ihn zu erfahren und ihn besser kennenzulernen.
Insgesamt fand ich die Charaktere gut, auch wenn ich mir gerade bei der Protagonistin mehr Tiefe erwünscht hätte.

Schreibstil:
Stilistisch gefiel mir "Kopf aus, Herz an" sehr gut. Die Rubrik konnte mich sogar am meisten überzeugen, weil es sich so schön und leicht lesen ließ, dass ich auf Anhieb durchgelesen habe.
Jo Watson ist hier die Waage zwischen Beschreibung und Handlung gelungen, sodass man sich sehr gut in das Geschehen hineinversetzen kann, aber dabei zu keiner Sekunde gelangweilt wird.
Auch die Länge der Kapitel und der Gedankengänge der Figuren gefiel mir, denn auch hier zeigte die Autorin das Talent, den Leser zu unterhalten.
Ebenso konnte mich die Ich-Perspektive der Protagonistin Lilly fand ich sehr angenehm, da man dadurch richtig mitfiebern und ihr Gefühlschaos nachempfinden konnte.

Fazit:
Insgesamt war "Kopf aus, Herz an" für mich ein unterhaltsames Leseabenteuer, dass mich mitreißen konnte, da ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Der Schreibstil ist locker, amüsant und angenehm zu lesen, sodass man gar nicht mitbekommt, wie schnell man vorankommt. Lediglich ein paar Schwächen in der Umsetzung in Form von Logikfehlern und übertriebenem Verhalten der Charaktere dämpfen den Spaß an der Geschichte.
Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn man Lust auf eine leichte Liebesgeschichte für zwischendurch hat.

Bewertung vom 29.07.2017
Das Mädchen mit den goldenen Augen / Schattenthron Bd.1
Diem, Angelika

Das Mädchen mit den goldenen Augen / Schattenthron Bd.1


ausgezeichnet

Meine Rezension in der Kurzfassung:
Das Cover hat mich auf den ersten Blick mit seiner schlichten Gestaltung neugierig gemacht. Die ezinelnen Elemente sorgen bei genauerem Hinsehen sofort für ein märchenhaftes Gefühl. Aus meiner Sicht total gelungen!
Der Inhalt konnte mich von der ersten Seite an überzeugen, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Der Spannungsbogen wurde konstant pben gehalten, sodass ich gar nicht bemerkte, wie die Zeit verging. "SChattenthron" beinhaltet einen angenehmen Mix aus Romantik und Fantasy und schockte mich mit überraschenden Wendungen, die ich nicht erwartet habe. Zwischendurch hatte ich fast Angst vor dem Ende, weil ich noch nicht wollte, dass es vorbei ist und einen Cliffhanger befürchtete. Doch auch hier ist das Buch rundum perfekt, denn Rahels Geschichte endetet zufriedenstellend aber beantwortete nicht alle Fragen, sodass ich mehr als neugierig auf Band 2 bin!
Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Dahingehend gestaltete die Autorin ihre Geschichte vielseitig, sodass auch dadurch dem Inhalt Spannung verliehen wurde. Besonders Leonard mit seiner geheimnisvollen Art hat es mir angetan. Doch nichts toppte die sympathische, authentische Protagonisitin Rahel, die ich immer mehr liebgewonnen habe.
Angelika Diem entführte mich in Rahels Geschichte mit ihrem sehr angenehmen Schreibstil. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei und ich konnte mich in das Geschehen restlos hineinversetzen. Das Setting wurde schöön beschrieben, die Gedankengänge überzeugend dargestellt und ich habe mich die ganze Zeit grandios unterhalten gefühlt!

Ich kann euch dieses Buch absolut empfehlen, denn in allen Unterpunkten hat Angelika Diem überzeugen können! EIne sehr gelungene Geschichte, die beste Unterhaltung bietet.

Bewertung vom 27.07.2017
Ich bin deine Bestimmung / Schicksalsbringer Bd.1
Hasse, Stefanie

Ich bin deine Bestimmung / Schicksalsbringer Bd.1


sehr gut

Cover:

Die äußere Gestaltung der Geschichte ist sehr ansehnlich. Es wirkt modern und auch locker gestaltet, aber gleichzeitig auffällig, sodass ich als Leser drauf aufmerksam werde und unbedingt den Klapptext lesen will. Auch die einzelne Elemente wie zum Beispiel das Rad der Fortuna sehr passend.

Inhalt:

"Schicksalbsringer" beschäftigt sich mit dem Schicksal, der mächtigen Göttin Fortuna.

Doch was hat Kiera damit zu tun?Dies ist eine spannende Geschichte über ein junges Mädchen, dass plötzlich die Fäden des Schicksals in der Hand hält.

Inhaltlich hat mir die Geschichte um Kiera und die geheimnisvolle Münze sehr gut gefallen! Sie hielt zahlreiche Überraschungen bereit und lebt von Geheimnissen. Ich wusste die ganze Zeit über nicht, wem ich wirklich glauben kann und war an so mancher Stelle richtig geschockt.

Am Ende blieben definitiv Fragen offen, sodass ich mehr als neugierig auf die Fortsetzung bin!


Charaktere:

Lediglich die Charaktere empfand ich am Buch als nicht ganz so leicht. Dies lag einerseits daran, dass mir die meisten Charaktere zu typisch waren. Die böse Zicke der Schule, der verliebte beste Freund, ... Von den gewählten Typen konnte ich mich nicht so recht überzeugen lassen. Vielleichtliegt es daran, dass ich schon s viel von ihnen gelesen habe.

Doch damit hatte ich so meine Probleme, weil es dadurch für mich an Spannung verlor.

Die Protagonistin Kiera steht deutlich im Vordergrund und meistens gefällt sie mir auch richtig gut. Ich mochte ihren Kampfgeist und ihren familiären Charakter. Jedoch konnte ich mich als Pheonix die Bühne betritt, nicht immer mit ihrem Handeln identifizieren.

Ansonsten sorgen die Charaktere wie unser geliebter Phoenix und auch Hayden für ziemlich viele Geheimnisse und Verwirrung, was aber Spaß machte.


Schreibstil:

Ich bin ein großer Fan des Schreibstils der Autorin. Ich kann mich durch ihre schönen Beschreibungen, die amüsanten Dialoge und gut durchdachten Gedankengänge in die Geschichte hinein lesen und quasi alles hautnah erleben.

Auch die Ich-Perspektive von Kiera gefiel mir gut, da dadurch der geheimnisvolle Touch des Buches zu keiner Sekunde verloren geht, da man gemeinsam mit der Protagonistin keine Ahnung hat, was die bösen Mächte des Schicksals im Schilde führen.


Fazit:

"Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung" ist ein aufregendes Jugendbuch! Man fiebert mit Kiera in ihrem Alltag mit, der so plötzlich von einer geheimnisvollen Münze auf den Kopf gestellt wird.

Mit den Charakteren hatte ich an so mancher Stelle meine Probleme, aber das Buch beruht auf einer faszinierenden Grundidee, die definitiv spannend umgesetzt wurde. Ich habe die Handlung aufgeregt verfolgt, vor allem als sich zum Ende hin die Situation zuspitze und die Autorin auch noch mit einigen Überraschungen für Schocks sorgte.

Auf jeden Fall empfehlenswert!

Bewertung vom 25.07.2017
Devil's Daughter 1: Königreich der Unterwelt (eBook, ePUB)
Wood, Lilyan C.

Devil's Daughter 1: Königreich der Unterwelt (eBook, ePUB)


sehr gut

Cover:
Das Cover bringt die Stimmung der Geschichte perfekt rüber und ist dabei ein echter Hingucker!
Es schreit förmlich "Fantasy-Fan - ließ mich!" und zeigt schon wichtige Aspekte der Handlung bzw. worum es gehen wird. In meinen Augen ein sehr gelungenes Cover!

Inhalt:
Engel, Teufel mal anders. Lilyan C. Wood schuf mit "Devil's Daughter" ein spannendes Fantasyabenteuer, dass ich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Es beruht auf einer interessanten Grundidee, wodurch man sofort von der Geschichte gefesselt wird.
Ich fand es spannend, einmal in Lucias vergangener Zeit und einmal Lucile in der Gegenwart zu erleben. Dadurch werden einem verschiedene Einblicke in die Handlung ermöglicht.
Ich fand den Verlauf der Handlung auf jeden Fall spannend, doch gegen Ende hin wurde es mir zu viel, was der einzige Makel in meinen Augen an der Geschichte ist. Die Erklärungen wurden gegen Ende für mich zu übertrieben, sodass die Geschichte nicht so recht Eindruck auf mich machen konnte. Dennoch ist die Geschichte abenteuerlich und für mich sehr gut für zwischendurch.

Charaktere:
Quelle
Lucia und Lucile können in meinen Augen nicht unterschiedlicher sein. Lucia mit ihrem Feuer, ihrem Kampfgeist und ihrem Temperament gefiel mir besonders gut.
Und mit Lucile als zurückhaltende, eher ruhigere Person kam sehr viel Abwechslung rein.
Auch ihr Mitstudent Felix konnte mich überzeugen und ich fand es spannend, wie Lucile hinter ihre merkwürdigen Erlebnisse mit Hilfe ihrer Freunde kommt.
Manchmal habe ich mir auch bei den Charakteren etwas Tiefe erhofft, doch insgesamt fand ich sie authentisch.

Schreibstil:
Lilyan Wood hat mich mit ihrem angenehmen Schreibstil sehr gut durch die Geschichte geführt. Ich konnte mich durch die Details und die spannenden Erzählungen gut in die Geschichte hineinversetzen. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei, sodass ich sehr schnell am Ende der Geschichte angelangt bin.
Besonders gefielen mir die verschiedenen Zeitebenen beider Handlungsstränge. Man versteht schnell, dass beide zusammengehören und erwartet gespannt die Auflösung. Mir gefiel diese Art des Erzählens bei dieser Geschichte sehr gut!

Fazit:
"Devil's Daughter" ist ein mitreißendes Fantasy-Abenteuer, dass sich sehr gut lesen lässt und für spannende Stunden sorgt. Besonders der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie die Protagonisten haben mir sehr gefallen. Gegen Ende wurden mir die Erklärungen zu übertrieben. Die Geschichte verlor für mich etwas an Authentizität, was ich selber nicht ganz erklären kann. Vielleicht lag es daran, dass ich mir mehr Tiefe erhofft habe und die Geschichte mir zu flach vorkam.
Auf jeden Fall kann ich sie euch weiterempfehlen, wenn ihr Lust auf eine mitreißende Fantasygeschichte habt.

Bewertung vom 25.07.2017
Don't You Cry - Falsche Tränen
Kubica, Mary

Don't You Cry - Falsche Tränen


gut

"Don't You Cry" hat einen gelungenes Cover, einen spannenden Klapptext und weckte in mir damit große Erwartungen!
Doch leider wurde die Geschichte dem nicht gerecht.

Inhaltlich gelang es der Autorin nicht, Spannung aufzubauen. Der Einstieg war plötzlich, wie ich es mag, doch bis wirklich etwa sgeschieht, dauert es eine ganze Weile. Eine zu lange Weile, was schade für die Geschichte ist. Die Handlung ist gut durchdacht, nur bleibt man zu lange im Dunkeln. Quinns Recherche über ihre itbewohnerin zieht sich sehr in die Länge und wird von Alex' Geschichte unterbrochen, die ebenfalls für lange Zeit nicht in das Gesamtbild reinpassen will.
"Don't You Cry" lebt von Esthers Geheimnis, was erst am Ende für Logik sorgt. Man kann die Geschichte auf jeden Fall gut lesen, wenn man Geduld und Neugierde mitbringt, wenn es um große Geheimnisse geht.
Die CHaraktere fand ich gut ausgearbeitet und passend zur Geschichte, auch wenn sie vor allem in der ersten Hälfte zu sehr im Fokus stehen.
Stilistisch ließ sich das Buch sehr gut lesen, denn man kann sich durch die Ich-Perspektive gut in das Geschehen hineinversetzen. Die Wechsel zu Alex verwirren vor allem anfangs sehr anstatt für Abwechslung zu sorgen, was schade ist.

Insgesamt lässt sich sagen, dass "Don't You Cry" die Erwartungen an einen spannenden Thriller nicht erfüllen konnte. Es ist okay, aber nur wenn man Geduld und eine große Packung Neugierde mitbringt.

Bewertung vom 25.07.2017
Was andere Menschen Liebe nennen
Cremer, Andrea; Levithan, David

Was andere Menschen Liebe nennen


sehr gut

Insgesamt hat mir die Geschichte um Stephen und Elizabeth gut gefallen.

Inhaltlich ist sie gut durchdacht und auf jeden Fall spannend aufgebaut mit einer guten Mischung aus Emotion aber auch Abenteuer.
Es ist keine Liebesgeschichte, wie man sie erwartet, denn letztendlich fällt der Fantasyanteil wesentlich höher aus, als vermutet. Dabei geht die Beziehung der beiden Protas und deren Entwicklung etwas unter, was ich schade fand. Ebenso zog es sich an manchen Stellen in die Länge, wo man etwas Kampfgest und Geduld mitbringen musste.
Dennoch ist die Geschichte insgesamt gelungen, denn ich habe mich gut unterhalten gefühlt und wurde auch mitgerissen.

Vom Schreibstil her, ließ sich die Geschichte sehr gut lesen, denn man konnte sich in das Geschehen hinein versetzen und auch die Charaktere kennenlernen. Der Perspektivenwechsel sorgte durch die Ich-Perspektive zwar manchmal für Verwirrung, da man nicht speziell darauf hingewiesen wurde, wer gerade spricht, aber dennoch fand ich das recht gut.

Die CHaraktere an sich konnten mich mit ihren verschiedenen Persönlichkeiten auf jedenn Fall überzeugen und brachten auch eine gute Packung Spaß mit.
Stephen sagte mir mit seiner zurückhaltenden, schüchternen Art sowie seinem Schicksal richtig zu, denn es machte Spaß, ihn zu begleiten. Elizabeth mischte mit ihrer direkten, abenteuerlichen Art ordentlich mit! Beide sind so unterschiedlich, bildeten aber doch ein tolles Team.
Auch die Nebencharaktere wie Elizabeths Bruder gefielen mir richtig gut!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Geschichte anders verlief als erwartet, aber dennoch war es eine gute Geschichte, die mir Spaß gemacht hat.
Bis auf einige Längen, wo es sich jedoch lohnt, dran zu bleiben, kann an sich auf eine schöne Romantasygeschichte freuen.