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Benutzername: Ann-Sophie Schnitzler
Danksagungen: 4 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 203 Bewertungen
Bewertung vom 07.10.2018
Das Mädchen aus Feuer und Sturm / Mariko Bd.1
Ahdieh, Renée

Das Mädchen aus Feuer und Sturm / Mariko Bd.1


gut

Insgesamt fand ich die Geschichte gut. Ich wurde unterhalten und die Idee war alles andere als schlecht. Jedoch war mir die Umsetzung in einigen Punkten zu oberflächlich und schwach, weswegen ich einiges nicht nachvollziehen konnte, was einfach nur schade war. Ich kann es nur teilweise empfehlen, denn wie gesagt: Eigentlich ist es cool, aber in der Umsetzung alles andere als perfekt gelungen.

Bewertung vom 27.09.2018
Die Lichtstein-Saga 1: Aquilas
Erdmann, Nadine

Die Lichtstein-Saga 1: Aquilas


ausgezeichnet

Cover:
Ich persönlich mag das Cover. Es ist nicht so pompös gestaltet, was meinem persönlichen Geschmack entspricht und verrät auch nicht viel, obwohl es schon eine gewisse Nuance der Richtung angibt. Das man hier auf Fantasy trifft, sollte ich eigentlich klar sein. Ich finde es auch sehr schön, dass man bereits hier sieht, dass es sich nicht um einen Einzelband handelt. Ich bin auf jeden Fall auf das Gesamtbild gespannt. Eine Besonderheit in der Aufmachung ist auf jeden Fall die tolle Karte, die ich als sehr nützlich für die Geschichte empfinde!

Inhalt:
Inhaltlich war die Geschichte für mich einfach wow ... Der Leser gerät mit Liv in eine ganz andere Welt, in der sie eine Prophezeiung erfüllen muss, die es in sich hat. Das Schicksal dieser Welt lastet auf ihren Schultern. Ist sie dem gewachsen? Nadine Erdmann bietet mit dem Auftakt ihrer "Lichtstein-Saga" ein wahres Abenteuer. Ich war super schnell in der Geschichte drin und muss sagen, dass sie mich nicht mehr losgelassen hat! Sie lebt nicht nur von den spannenden Erlebnissen, Kämpfen und Orten, denen sich Liv und ihre Begleiter zu stellen haben, sondern auch von den Hintergründen der Prophezeiung und der Charakter sowie ihre Beziehungen zueinander. Es ist einfach rundum ein Abenteuer, dass Action und Emotion gleichermaßen zu bieten hat. Es macht süchtig, sodass man unbedingt weiterlesen will!


Charaktere:
Auch in ihrem neuen Buch gelingt es ihr, den Charakteren irgendwie auf ganz besondere Weise Leben einzuhauchen. Von der ersten Seite an sind sie so authentisch unperfekt und dabei einfach so sympathisch mit all ihren Ecken und Kanten, dass man sie einfach nur ins Herz schließen kann. Liv hat mir mit ihrem Kampfgeist und ihrer Unerschrockenheit angesichts einer neuen Welt sehr gefallen. Es ist nicht so, dass sie es einfach akzeptiert und feritg, sondern die Auseinandersetzung damit ist sehr überzeugend gestaltet. Sie ist nicht sofort die Heldin, die der anderen Welt noch fehlt, sondern sie wächst in diese Rolle hinein und lässt neue Bekanntschaften immer mehr an sich heran. Auch die weiteren Charaktere, die man aus der anderen Welt kennenlernt, haben mich überzeugt. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ihr werdet sie lieben!!! Es ist eine für die Autprin typisch authentische, vielseitige Mischung, die aus dem Leben gegriffen sein könnte. Und dabei sind die Charaktere so liebevoll gestaltet, dass sie einen einfach nur mitreißen.

Schreibstil:
Ich gestehe, dass ich ein Fan der Autorin bin und damit auch ihrem Schreibstil jedes Mal wieder total erliege. Sie schafft es mit der auktorialen Erzählweise, wo immer mal eine andere der Hauptfiguren im Fokus steht, trotzdem, dass du dich jeder Figur so nahe fühlst! Man rast nicht nur wegen des angenehm fließenden Schreibstils durch die Geschichte, sondern auch weil der Stil die Charaktere so zum Leben erweckt, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Dabei werden aber wichtige Beschreibungen nicht vergessen, sodass man gänzlich in der Geschichte abtaucht. Stilistisch macht es mir einfach immer wieder Spaß, Bücher von der Autorin zu lesen.

Fazit:
Da kommt etwas Großes auf uns zu! Bereits der erste Band der vierteiligen Reihe hat mich so extrem begeistert und in seine Bann gezogen. Sogar zum Weinen hat er mich gebracht! Der Auftakt der "Lichtstein-Saga" ist für mich ein rundum perfektes Buch und Fantasyabenteuer schlecht hin. Ein besonderer Weltenaufbau, sympathische und mitreißende Charaktere und ein mehr als unterhaltsamer Schreibstil, der einen wahrlich in die Welt entführt. Ich kann dieses Buch jedem Fantasy-Fan nur ans Herz legen! Es ist eine so tolle Geschichte, die süchtig macht und meiner Meinung nach bei jedem ins Regal gehört.

Bewertung vom 07.09.2018
The Crown's Game
Skye, Evelyn

The Crown's Game


sehr gut

Cover:
Das Cover hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Es ist auf eine gewisse Art auffällig gestaltet, dabei aber trotzdem schlicht und zurückhaltend, sodass man nicht viel von der Geschichte erfährt. Neugierig macht es auf jeden Fall, was für mich ein gelungenes Cover ausmacht.

Inhalt:
Sie dachten von sich, sie wüssten, was das Leben für sie vorsieht, wo ihr Platz sein wird - Doch als der magische Wettstreit um den Posten als Magier des Zaren beginnt, kommt es ganz anders als die beiden gedacht haben. Insgesamt muss ich sagen, dass ich von der Idee der Geschichte total begeistert war. Ja, ein Magierwettstreit ist nicht neu, aber das Setting, die Bedeutung, die Beziehungen der Figuren - alles in allem ist es inhaltlich richtig toll gestaltet! Aus irgendeinem Grund wurde ich mit dem Anfang nicht so warm. Es tröpfelte für mich ein wenig vor sich hin und so richtig gepackt wurde ich nicht. Aber umso mehr ich gelesen habe, desto faszinierter war ich! Es kam noch zu so vielen überraschenden Wendungen, kann ich euch sagen! Hier wird Spannung pur geboten. Das einzige, was mir noch ein wenig gefehlt hat, waren ein paar Infos was die "Angriffe" der Magier im Wettstreit betrifft.


Charaktere:
Von den Charakteren her, hat die Autorin die Geschichte vielseitig gestaltet. Bereits mit den Hauptprotagonisten Vika, Nikolai und Königssohn Pascha und seiner Schwester trifft man auf die unterschiedlichsten Persönlichkeiten. In Vika und Nikolai findet man kämpferische, aber herzensgute Magier, die an dem Kampf zu knabbern haben und über sich hinaus wachsen müssen. Dagegen konnten mich die Königskinder nicht so richtig überzeugen. Pascha war für mich noch irgendwo in Ordnung als uninteressierter Königssohn, doch dass Juliana mit 15 Jahren gefühlt schon alles weiß und die Königin schlechthin sein kann, konnte mich nicht überzeugen. Da war mir das Alter etwas zu tief angesetzt. Die Nebencharaktere wie die Mentoren der beiden Magier sowie ihre neuen Begleiter während dieses Kampfes konnten mich dagegen sehr von sich überzeugen und haben für sehr viel Spaß an der Geschichte gesorgt.

Schreibstil:
Der Stil der Autorin hat mir zum Großteil sehr gut gefallen. Sie erzählt Vikas Geschichte leicht und fließend, sodass man vom Stil her schnell in die Geschichte reinkommt und sie auch gut verfolgen kann. Die verschiedenen Perspektiven fand ich dabei richtig toll, da man in das Leben der Protagonisten richtig rein schnuppern und sie damit auch besser kennenlernen konnte. Das hat für mich sehr viel ausgemacht muss ich sagen. Ansonsten konnte mich mir alles sehr gut vorstellen. Die einzige Schwäche war für mich wie gesagt, dass mir am Anfang das Tempo etwas zu lange fehlte.

Fazit:
Insgesamt war "The Crown's Game" für mich ein tolles Abenteuer! Es basiert auf einer mehr als faszinierenden Grundidee, einer sehr spannenden Handlung und überzeugend ausgestalteten Charakteren. Auch wenn der Anfang mich nicht so recht packen konnte und ich mir von der Organisation des Magierwettstreits mehr Infos erhofft habe, habe ich das Buch sehr genossen! Ich habe bis zum Ende immer mehr mitgefiebert und war richtig begeistert von der meiner Ansicht nach doch neuen Idee und den faszinierenden Details der Geschichte. Klare Leseempfehlung für dieses magische Abenteuer.

Bewertung vom 06.09.2018
Stille Wasser / Izara Bd.2
Dippel, Julia

Stille Wasser / Izara Bd.2


ausgezeichnet

Cover:
Prinzipiell finde ich das Cover sehr schön gestaltet. Es hat durch den ähnlichen Stil einen Widererkennungswert und fängt die Fantasy-Atmosphäre sehr schön ein. Nur das Zusammenpassen mit Band 1 finde ich etwas unglücklich, da dies nicht mit der Reihenfolge übereinstimmt, was ich schade finde und woran ich persönlich mich leider störe. Aber ansonsten ist es ein sehr gelungenes Cover!

Inhalt:
Ich bin ein großer Fan davon, wenn besonders bei Reihen die Fortsetzung mit einer kleinen Erinnerungsauffrischung beginnt. So wird man auch im zweiten Band von "Izara" mit wenigen Zeilen an das bisherige Geschehen erinnert, sodass ich persönlich wieder sehr schnell in die Geschichte einsteigen konnte und was mich da erwartete, sorgte bei mir für ziemlich Überraschung. Vom Spannungsbogen ist die Fortsetzung sehr spannend gestaltet, denn während zu Beginn die Folgen vom Ende vom Band 1 greifen und alles eher ruhig von statten geht, ändert sich dies sehr schnell. Es folgt Geschehen auf Geschehen, was ein Grund dafür war, dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Handlung überzeugte mich mit so vielen Überraschungen, Intrigen, spannenden Momenten - Bis zum Ende fieberte ich mit den Charakteren mit und wünschte mir vor allem auf den letzten Seiten sofort Band 3 herbei! Inhaltlich ist Band 2 wirklich ein fesselndes Abenteuer!


Charaktere:
Nicht nur den Inhalt empfand ich in "Stille Wasser" sehr gelungen, sondern auch die Mischung an Charakteren in diesem Band. Es war von allem etwas dabei und durch diese Vielseitigkeit habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ich fand es nicht nur toll, dass Ari aus meiner Sicht eine stärkere Entwicklung durchgemacht hat und mit mehr Tiefe gestaltet wurde, sondern auch die Nebencharaktere fand ich besonders toll. Ob Bell, Lucian oder Victorius - Die Autorin steckte in jeglichen Charakter sehr viel Liebe und Authentizität, was mich als Leser noch mehr in die Geschichte hineingezogen hat.

Schreibstil:
Mir persönlich gefällt der Schreibstil von Julia Dippel sehr gut. Sie schreibt sehr schön bildlich, aber spannend, sodass man förmlich durch die Geschichte fliegt, weil sie einen wirklich in die Geschichte um Ari entführt. Auch Aris Perspektive hat mir hier wieder sehr gut gefallen, da sie für mich eine unterhaltsame Protagonistin ist und durch ihre Art Charme und Witz reinbringt. Stilistisch wurde ich ebenso überzeugt wie in allen anderen Punkten!

Fazit:
Ich fand den Auftakt der Reihe sehr gut, aber ein bisschen fehlte mir damals noch. Von Band 2 dagegen bin ich wirklich restlos überzeugt. Ich war sofort wieder in der Geschichte drin und ich muss sagen, sie war von der Handlung her so spannend gestaltet, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte! Das Ende ist mehr als fies, muss ich sagen, weswegen ich mehr als gespannt auf den dritten Band bin. Von mir gibt es für die Fortsetzung von "Izara" auf jeden Fall eine Leseempfehlung, weil mir das Buch einfach sehr viel Spaß gemacht hat.

Bewertung vom 05.09.2018
Der Verrat / Aura Trilogie Bd.2
Benedict, Clara

Der Verrat / Aura Trilogie Bd.2


gut

Cover:
Das Cover ist genauso schlicht gehalten wie der erste Band und dabei recht ähnlich, sodass der Wiedererkennungswert auf jeden Fall gegeben ist. Ich finde, das Cover macht neugierig, weil es nicht wirklich etwas über die Geschichte verrät. Dabei ist es noch sehr ansehnlich, weswegen es für mich gelungen ist.

Inhalt:
Inhaltlich setzen wir sofort am dramatischen Ende von Band 1 ein, der mich persönlich sehr verwirrt zurückgelassen hat. Die Autorin bedient sich der nun recht großen Offenheit und zieht die Geschichte in den Strang der geheimnisvollen und ominösen Akademie, an der sich Hannah als Gwendolyn zu behaupten hat. Wie sie sich an der Akademie so macht, welche Gefahren dort lauern und warum ihre Gefühle immer stärker ein kleines Chaos verursachen, erfahrt ihr in der Geschichte selbst. Ich empfand die Handlung des zweiten Bandes auf jeden Falls als spannender als im Auftakt. Es passiert einiges, was doch recht fesselnd ist und gute Unterhaltung bietet. Die Geschichte dreht sich mehr um die Gefühle und sozialen Beziehungen der Figuren als um die Fantasyelemente, was für ein Jugendbuch nicht schlecht ist. Aber dennoch hat mir so das gewisse Etwas und die Tiefe gefehlt. Auch die Entwicklungen, was die Liebesgeschichten angeht, waren mir zu schnell und zu haltlos. Ebenso empfand ich das Prinzip der Akademie als etwas unglaubwürdig. Also es war eine coole Idee, aber so richtig logisch war das nicht, dass dieses elitäre Vorgehen keinen interessiert und quasi ein Gefängnis darstellt ohne Kontakt nach draußen. Also so richtig rein kam ich nicht, obwohl ich die Handlung wie gesagt recht spannend fand.

Charaktere:
Mit den Charakteren hatte ich auch im zweiten Band so meine Probleme bzw. vorrangig mit der Protagonistin. Erstaunlicherweise fand ich die Nebencharaktere in Band 2 richtig gelungen, weil sie vielseitig gestaltet waren und der Geschichte viel Inhalt gaben, wenn man so will. Ob Hannahs neue Freunde oder Feinde oder der ominöse Raphael und die Akademieleitung - die Figuren fand ich sehr interessant gestaltet und genoss die Überraschungen, die sie boten. Mit Hannah hingegen wurde ich nicht so richtig warm. Bereits im ersten Band konnte ich ihre Handlungen nicht so ganz nachvollziehen und so ging es mir auch mit der Fortsetzung. Ich hätte mich gerade im Angesicht der bisherigen Geschehnisse eine stärkere Entwicklung bei ihr gewünscht, doch so wirklich ändern tut sie sich nicht. Sie erschien mir immer eher wie ein Spielball, der von allen in die eine oder andere Richtung gelenkt wurde, je nachdem wie es gerade dramaturgisch am besten war. Somit konnte ich ihre Gefühle wie Taten oft nicht so ganz verstehen bzw. erschienen sie mir oberflächlich, was ich schade fand, da die Nebenfiguren damit die Geschichte halten mussten.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist prinzipiell sehr gut. Er ist angenehm für die Zielgruppe und lässt sich auch im Allgemeinen sehr gut lesen. Hannas Perspektive gefiel mir hier recht gut, weil man mit ihr gemeinsam hinter die geheimnisse der Akademie und der Former kommt. Ansonsten konnte die Autorin mich mit ausreichenden Beschreibungen und einem zügigen Tempo gut durch die Geschichte führen.

Fazit:
Ich muss sagen, dass Band 2 mich auf jeden Fall mehr von sich überzeugen konnte als der Reihenauftakt. Die Story war für mich spannender und damit fesselnder aber auch schlüssiger, da man so langsam in die Welt der Former eingeführt wurde und mehr verstanden hat. Trotzdem hat mir nach wie vor das gewisse Etwas gefehlt und ich empfand es nach wie vor nicht so wirklich als durchgängig logisch. Ich kann durchaus empfehlen zu Band 2 zu greifen, weil es eine recht schöne Unterhaltung ist, aber auch hier fehlt es mir in einigen Punkten. Der Band ist besser als der Auftakt, aber so richtig als sehr gut empfinde ich ihn leider nicht.

Bewertung vom 05.09.2018
Soul of Stars
Ackermann, Anika

Soul of Stars


sehr gut

Cover:
Das Cover ist ein Traum! Mir persönlich gefällt der Stil und die schöne Gestaltung mit dem Universum und den Sternen. Damit passt es sehr gut zur Geschichte und verrät dabei nicht viel, was neugierig macht. Mir gefällt es!

Inhalt:
Inhaltlich empfand ich "Soul of Stars" als eine besondere Geschichte. Der Klapptext verrät nicht allzu viel, was einen da erwartet, weswegen ich umso neugieriger war. Die Geschichte beginnt mit dem Eintreten einer Prophezeiung, dem Zerfall des Universums. Sola wird von ihrem Vater auf ein Abenteuer geschickt, von der sie nicht weiß, was das Ende für sie bereithält. Sie nimmt dem Leser mit auf eine malerische Reise durch ein Universum, das wir so noch nie gesehen haben. Der Prolog weckte sofort meine Neugierde, muss ich gestehen. Ich war schon immer fasziniert von den Sternen und unserem Universum, sodass ich nur zu gerne mich auf dieses Buch eingelassen habe. Der Anfang gestaltete sich dann etwas zäh. Sola ist auf dem schiff ihre Vaters auf dem Weg ins Unbekannte und hat dabei nur Luki an ihrer Seite. Dieser Part der Geschichte war für mich etwas lang. Ich fand ihn inhaltlich gut gedacht, aber es zog sich an dieser Stelle etwas. Erst als Solas Reise auf einem unbekannten Planeten endet und sie auf scheinbar Gleichgesinnte trifft, nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Ab diesem Zeitpunkt hat mich die Handlung mehr und mehr gefesselt. Ich war total neugierig, was mich erwartet und habe es nicht mehr aus der Hand gelegt. Bis zum Ende wurde es immer spannender und für mich zu einem richtig guten Buch. Die Handlung war sehr gut durchdacht und hat Spaß gemacht. Einzige Schwäche ist es für mich der fehlende Hintergrund gewesen. An manchen Stellen hätte ich mir einfach mehr über den Weltenaufbau und die Organisation gewünscht, da das für mich etwas zu kurz kam. Ansonsten ist es jedoch eine richtig tolle Geschichte gewesen!


Charaktere:
Sola ist eine interessante Protagonistin. Bei ihr habe ich während der Geschichte eine starke Entwicklung erlebt. Während sie am Anfang ängstlich, verzweifelt und voller Trauer ist, wagt sie auf dem neuen Planeten, den sie nicht kennt, immer mehr. Sie beginnt wieder zu kämpfen und entdeckt neue Gefühle für sich. Für mich war sie eine tolle Protagonistin, deren Handlungen und Gedanken ich gut nachvollziehen konnte. Auch die weiteren Charaktere wie Luki, die Androidin, die Sola auf ihrer Reise begleitet, der liebenswürdige und zurückhaltende Leander oder der kleine E,mling Walter. Anika Ackermann stattete die Geschichte mit interessanten und vielseitigen Charakteren aus, die für Spaß an der Geschichte gesorgt haben!

Schreibstil:
Vom Schreibstil her ist "Soul of Stars" besonders am Anfang sehr malerisch. Die Autorin entführt uns in ein anderes Universum, in eine Welt voller verschiedener Planeten. Auch wenn sie teilweise in der Beschreibung der Hintergründe etwas oberflächlich ist, ist es ihr gelungen, Bilder vom Geschehen vor mein inneres Auge zu zaubern. Der auktoriale Erzählstil ermöglicht es, nicht nur von der Protagonistin, sondern von allem rundherum sehr viel zu erfahren, was mir persönlich gefallen hat.

Fazit:
Trotz dass mich der zähe Anfang nicht ganz begeistern konnte, obwohl er wunderbar malerisch geschrieben ist, konnte mich die Story noch richtig packen. Die Handlung wird nach dem ersten Viertel richtig spannend und konnte mich mit der Hintergrundidee und dem Weltenaufbau überzeugen. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Hintergrundinfos gewünscht, aber im Großen und Ganzen empfand ich das Buch als sehr gelungen. Es ist ein besonderes Abenteuer, meiner Meinung nach, das ich empfehlen kann!

Bewertung vom 31.08.2018
Into the Woods 1: Königin der Diebe (eBook, ePUB)
Dean, Annie J.

Into the Woods 1: Königin der Diebe (eBook, ePUB)


gut

Cover:
Das Cover gefällt mir im Großen und Ganzen recht gut. Es ist passend zur Geschichte gestaltet, fängt die Atmosphäre sehr gut ein und macht neugierig. Ich finde die Übergänge der einzelnen Bildelemente an manchen Stellen ziemlich unsauber aber ansonsten ist es eingelungenes Cover.

Inhalt:
Ein junges Mädchen, das sich als Königin der Diebe behaupten und die Diebe beschützen muss - doch dafür wagt sie sehr viel. Die Idee einer Königin der Diebe empfand ich nicht wirklich als neu, aber ich habe auf eine spannende Geschichte gehofft, die hoffentlich das Potenzial der Idee genutzt hat. Prinzipiell wurde ich nicht enttäuscht, weil ich die Geschichte von Anfang bis Ende recht interessant fand. Am Anfang brauchte ich zwar etwas, um rein zu kommen bzw. mich für die Geschichte zu erwärmen, aber von Seite zu Seite fand ich die Handlung spannender. Es kommt ist zwar im Großen und Ganzen recht vorhersehbar, aber dennoch sehr unterhaltsam. Es gab einige interessante Punkte in der Geschichte wie z.B. Shonas Vergangenheit oder wie die Magie funktioniert. Leider kam von jeglichen Hintergründen recht wenig. Es steht nur Shonas Vorhaben und die Geschehnisse um Levian im Fokus, was ich als schade empfand, weil die Geschichte noch so schön hätte ausgebaut werden können. So blieb das Geschehen recht oberflächlich, aber gut unterhaltsam für zwischendurch. Vor allem gegen Ende hatte ich die Handlung dann erstaunlich lieb gewonnen und bin auf jeden Fall gespannt, was uns in der Fortsetzung erwartet, in die ich große Erwartungen lege!


Charaktere:
Insgesamt empfand ich die Charaktere als gut, aber mehr leider auch nicht. Erstaunlicherweise haben es mir vor allem Shonas Jungs angetan! Ich fand sie so vielseitig, unterhaltsam und authentisch gestaltet, dass ich von ihnen am liebsten gelesen habe. Durch Livian lernt man die Königsfamilie kennen, die einige ... interessante Züge an den Tag legt, was für sehr viel Unterhaltung sorgte. Eigentlich haben mir die Nebencharaktere an der Geschichte am besten gefallen! Die Protagonisten Shona und Livian waren für mich leider zu oberflächlich oder unspektakulär. Shona ist die typische "Königin der Diebe", wie man sie sich vorstellt. Ein junges Mädchen, was lieber Hosen als Kleider trägt und eine wahre Kämpferin ist, die man natürlich unterschätzt. Von Anfang bis Ende blieb sie so, wie man sie am Anfang kennengelernt hat. Außer dass sie sich plötzlich zu einem Mann hingezogen fühlt. Mehr passiert da nicht und das hat mich sehr enttäuscht. Ähnlich verhielt es sich mit Livian. Er ist der aufsteigende Ritter aus ärmlichen Verhältnissen, der sich selbst hochgekämpft hat und sich vor allem durch seine Rechtschaffenheit und sein gutes Herz auszeichnet. Punkt. Mehr passiert da nicht. Der Leser erfährt ein ganz klein wenig über die Vergangenheit der beiden, aber so richtig greifbar wurden. Hier wurde leider Potenzial ungenutzt.

Schreibstil:
Anfangs empfand ich den Schreibstil als unangenehm. In dem mittelalterlichen Setting haben die Figuren einen Stil an den Tag gelegt, der unserem heutzutage recht ähnlich war. Das empfand ich besonders am Anfang als befremdlich und irgendwie auch nervig. Es ist natürlich sehr subjektiv, inwieweit man sich daran stört. Irgendwann hatte mich daran gewöhnt und konnte die Geschichte mehr genießen. Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Livian und Shona, was ich als sehr unterhaltsam und gut gewählt empfunden habe. Ansonsten liest sich die Geschichte recht leicht und fließend, sodass man schneller am Ende ist als man denkt.

Bewertung vom 31.08.2018
Wahre Helden
Erdmann, Nadine

Wahre Helden


ausgezeichnet

Cover:
Das Cover war für mich aufgrund der tollen Kritzeleien sofort ein Hingucker! Es verkörpert den Charme der Geschichte bestens und macht damit die Jugendbuch-Interessierten sofort auf sich aufmerksam. Ganz besonders hierbei ist, dass die Kritzeleien von der Autorin höchstpersönlich stammen und damit dem Buch nochmal eine ganz besondere Note gegeben wird.

Inhalt:
"Wahre Helden" erzählt eine Geschichte, die an jeder Straßenecke geschehen könnte. Wir erleben das alltägliche Leben der Jugendlichen Svea, Jona und Nik und wie bei jedem Teenager folgt einem Problem das nächste. Nadine Erdmann erzählt nicht nur die Geschichte vond en ersten großen Gefühlen, wie man sie hundertfach heutzutage liest, sondern wesentlich mehr. Ernstzuunehmende, drastische Konstrontationen stehen dem Leser in diesem Buch bevor! Es ist so bewegend und mitreißend geschrieben und durchdacht. Die Handlung, die einen zu Anfang mit einer großen Veränderung in Sveas Leben lockt, ist bis zum Ende genauso spannend wie emotional. Es gibt so viele Momente, die mich emotional tierisch aufgewühlt haben. Es war unglaublich, wie sehr dieses Buch zum Nachdenken anregte, aber auch bewegte. Rundum eine grandiose Geschichte, die für mich in jedes Regal gehört!


Charaktere:
Ist es normal, dass man die Protagonistin schon nach 3 Kapiteln total ins Herz schließt? Bei Svea kann man nicht anders, denn ihre sarkastische, humorvolle und ämpferische Art ist so grandios! Das verleiht der Geschichte so viel Herz, dass man gleich noch mehr mitfiebert. Auch mit den anderen Charakteren, die neu in Sveas Leben treten, wurde ich überraschend schnell warm. Ob ihre neuen WG-Mitbewohner oder der erst kratzbürstige Nik - alle Charaktere wurden mit so viel Authentizität versehen und mit Liebe gestaltet. Doch man wird ihrerseits ncht nur mit Liebe und Freundschaft konfrontiert. Man lernt als Leser auch Figuren kennen, die es wirklich in sich haben! Nicht nur von der Handlung, sondern auch hinsichtlich der Figuren ist die Geschichte wahnsinnig überzeugend!

Schreibstil:
Es ist nicht mein erstes Buch der Autorin, aber ich muss sagen, dass mich hier überzeugen konnte, obwohl sie sich in neue Gefilde gewackt hat. Erstmals liest man eine ihrer Geschichten aus der Ich-Perspektive und das ist ihr sehr genial gelungen! Denn trotz dass man das Geschehen aus der Perspektive von Svea erlebt, hatte ich zu allen anderen Hautpfiguren eine genauso enge Bindung. Genauso sehr hat mir der Humor gefallen, der durch Sveas Art und den Schreibstil der Autorin so toll zur Geltung kommt. Ich habe mich entweder genauso aufgeregt wie die Charaktere oder sehr gelacht wegen den tollen Dialogen. Rund um ist dieses Buch toll geschrieben, ohne in den Jugendslang abzurutschen, der Rechtschreibung vernachlässigt zugunsten des "Jugendstils". Nadine Erdmann ist es gelungen, die Geschichte mit einem erfrischenden jugendlichen Stil aber mit Niveau zu erzählen!

Fazit:
"Wahre Helden" ist für mich nicht nur das beste Jugendbuch des Jahres, sondern auch ein besonderes Buch. Es erzählt die dramatische wie authentische Geschichte einer Gruppe Jugendlicher mit so viel Liebe, dass es mich sehr bewegt und aufgeregt hat! Ich habe so mitgefühlt wie selten bei einem Jugendbuch, dass mal nicht nur von der ersten großen Liebe erzählt. Diese Geschichte deckt auf, was teilweise im Leben von Jugendlichen sehr falsch laufen kann und macht auf bewegende Art und Weise klar, was in diesem Alter wirklich zählt und wichtig ist. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, sich Svea, Jona und Nik zu widmen und ihre Geschichte zu erleben!

Bewertung vom 31.08.2018
Bestias
Walters, Greg

Bestias


ausgezeichnet

Cover:
Ich mag das Cover von "Bestias" sehr. Nicht nur mit der hellen Gestaltung trifft es meinen Geschmack, sondern auch mit der doch dezenten Aufmachung, obwohl es bereits einiges vom Inhalt verrät. Im Regal sieht es toll aus und weckt immer wieder Neugierde. Für mich ist es ein gelungenes Cover!

Inhalt:
Eine neue Welt, in der nur die Stadt Kol Sicherheit vor Monstern bietet durch die hochrangigen Magier ... doch die Stadt verkörpert nicht das gänzlich Gute, wie sie immer zu verbergen versucht. Der Leser erlebt in "Bestias" die Geschichte von verschiedenen Figuren, deren Weg nach Kol geführt hat. Ihr Weg führt sie zusammen auf ein Abenteuer, dem sie sich zusammen stellen müssen und das den Leser von Anfang bis Ende auf eine aufregende Reise mitnimmt. Ich habe durch den interessanten Einstieg schnell in die Geschichte reingefunden und der Funke ist fast sofort übergesprungen. Die Handlung begeisterte mich von Seite zu Seite mehr, denn es wurde immer spannender. Die Wege der Charaktere liefen zusammen, Tücke um Tücke galt es zu überstehen, ... Für mich war "Bestias" einfach nur ein monstermäßiges Abenteuer, das mir sehr viel Spaß gemacht hat! Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt, von der ich mir ein bisschen mehr über die Hintergründe und eine genauso aufregende Handlung erwarte!


Charaktere:
Die Charaktere haben sich sehr in mein Herz geschlichen. Man erfährt die Geschichte von vier gänzlich verschiedenen Persönlichkeiten und erlebt von einigen bereits die prägendsten Momente mit. Ob Balger, der schlaue "Barbar", die niedliche stotternde Magierin Ceres, der sehr liebenswürdige und blauäugige Tarl oder der Lieblingsarenen-Narr Magnus. Sie sind alle wahrlich Außenseiter in der Welt um Kol und bestechen dabei mit Witz und Charme, jeder auf seine Art würde ich sagen. Für mich hat der Autor seine Charaktere liebevoll gestaltet, ohne bereits zu viel von ihnen zu verraten. Zumindest bei einigen bin ich sehr gespannt, was die Fortsetzungen für uns bereit halten. Ansonsten empfand ich auch die Nebenfiguren als gut gewählt, da sie der Geschichte genau die richtige Stimmung und Aufregung verliehen.

Schreibstil:
Bereits in seiner Farbseher-Saga konnte mich Greg Walters mit seinem Stil überzeugen. Dies setzte sich in seinem neuen Werk restlos fort. Er hat nicht nur einen angenehm fließenden Stil, durch den man quasi an den Zeilen hängt, um dem Geschehen zu folgen, sondern auch seine auktoriale Erzählweise, wie er die Charaktere darstellt, gefiel mir auch hier wieder sehr gut. Dadurch lernt man die verschiedenen Charaktere viel besser kennen, wenn immer mal jemand anderes in den Fokus rückt. Besonders die kurzen eingeschobenen Rückblicke fand ich total interessant! Insgesamt hat der Autor dem Buch eine stilistisch tolle Aufmachung verliehen.

Fazit:
Auch das neue Werk von Greg Walters konnte mich überzeugen! Mich hat seine neue antike und dystopische Welt gefallen und besonders die Charaktere und die spannende Handlung haben es mir angetan. Ich hatte sehr viel Freude an diesem Buch, weswegen es kein Wunder ist, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen und das, obwohl ich eigentlich nicht so der Monster-Fan bin!

Bewertung vom 30.08.2018
Feral Moon 3: Die brennende Krone (eBook, ePUB)
Lionera, Asuka

Feral Moon 3: Die brennende Krone (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Cover:
Für mich sind die Cover printwürdig. Sie passen nicht nur sehr gut zur Geschichte, sondern ich mag auch die Farbgestaltung sehr. Sie geben zusammen ein schönes Bild ab, das Neugierde auf die Geschichte weckt.

Inhalt:
Was soll ich sagen ... Ich kann gar nicht mehr sagen aus wow wow wow ... Mir haben schon die beiden vorherigen Bände sehr gut gefallen und ich hätte nicht gedacht, dass es der Autorin gelingt, nochmal einen drauf zu setzen, aber sie hat es tatsächlich geschafft. Die Handlung ging sogar noch spannender weiter als in Band 2. Es gibt so heikle Situationen, es gibt bremslige Kämpfe, es gibt so gefühlvolle Momente und wow! Ich war rund um die Uhr hin und weg und konnte das Buch einfach nicht weglegen, weil es die ganze Zeit so unglaublich spannend war! Ich fand es toll, dass dabei nicht die Gefühle der Hauptfiguren vergessen wurden. Das fand ich super, denn ich liebe die Beziehungen zwischen den Charakteren, weil mich die Emotionen so mitreißen! Band 3 besticht nicht nur mit einem fulminanten Ende, sondern auch noch mit einigen Überraschungen, die es in sich haben! Absoluter Lesespaß!


Charaktere:
Wenn man die Charaktere bisher nicht liebgewonnen hat, tut man es jetzt! Allein weil ich so ein großer Fan bin von Scarlet, Ash und ihren Freunden, habe ich so mitgeschwitzt in diesem Band! Die Charaktere sind so liebevoll gestaltet, dass man sich allein deswegen in diese Fantasygeschichte verliebt. Aber auch ihre Gegenspieler haben es in sich. Im dritten Band lernen wir einige neue Gesichter kennen, die für Überraschungen sorgen! Der finale Band war für mich nicht nur inhaltlich ein Abenteuer, sondern auch von den Charakteren her!

Schreibstil:
Der Schreibstil von Asuka Lionera konnte mich auch im dritten Band so in seinen Bann ziehen! Ich suchtete das Buch in wenigen Stunden durch, weil ich mich so in die Geschichte hineingelesen habe. Mir haben es die Perspektivenwechsel zwischen Scarlet und Ash ab und zu wieder sehr gefallen, weil ich AShs Perspektive einfach liebe! Das ist immer so ein kleines Highlight zwischendurch. Auf jeden Fall ist es der Autorin hier gelungen, mit ihrem Stil restlos zu überzeugen!

Fazit:
Ich wollte nicht, dass es zu Ende geht, aber weiterlesen wollte ich trotzdem! Und ich wurde keineswegs enttäuscht! Im dritten Teil erlebte ich ein unglaublich emotionales und spannendes Abenteuer! Für mich ist diese Trilogie ein Jahreshighlight, von der ich noch mehr lesen will! Ich möchte Scarlet, Ash und alle anderen nicht gehen lassen ... Dafür ist die Trilogie einfach zu gut!