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Benutzername: Ann-Sophie Schnitzler
Danksagungen: 4 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 162 Bewertungen
Bewertung vom 15.04.2018
Der Glanz der Dunkelheit / Die Chroniken der Verbliebenen Bd.4
Pearson, Mary E.

Der Glanz der Dunkelheit / Die Chroniken der Verbliebenen Bd.4


sehr gut

Cover:
Ich mag auch das Cover des letzten Bandes sehr! Es macht neugierig und passt sehr gut zur Geschichte. Zusammen geben alle ein sehr ansehnliches Bild ab. Für mich ein sehr gelungenes Cover.

Inhalt:
Inhaltlich fand ich den Abschluss der Reihe gut. Es war wieder einmal durchweg sehr spannend gehalten, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte verlief von Anfang bis Ende auch sehr logisch, sodass eigentlich alles stimmen müsste. Jedoch fiel es mir am Anfang sehr schwer, wieder in die Geschichte reinzufinden. Die Lektüre vom Vorgänger war schon etwas her und da haben mir ein wenig die Stützen gefehlt. Außerdem fand ich es zum Ende hin schnell gelöst. Das große Highlight, auf das ich gewartet habe und das vom Anspruch her hätte kommen müssen, blieb aus. Wichtige Begegnungen und verbale Kämpfe wurden gefühlt in Sekunden abgehandelt und es blieb für mich ein unzufriedenes Gefühl zurück. Ich war mit dem Ende zufrieden, doch ich hätte mir mehr auf dem Weg dahin gewünscht. Dennoch ist auch der vierte Band lesenswert, vor allem da man wissen will, wie die Geschichte nun zu Ende geht.


Charaktere:
Über die gesamte Reihe hinweg, sind mir die Figuren sehr ans Herz gewachsen. Nicht nur die Protagonistin Lia gehört da dazu, sondern auch viele der Nebenprotagonisten wie Pauline oder Natiya. Mir persönlich haben die Charaktere im letzten Band recht gut gefallen, da sie auf mich authentisch wirkten und ich sie mir gut vorstellen konnte. Insgesamt fand ich die Figuren auch sehr vielseitig gestalten und es kam zu einigen Überraschungen, was ich richtig toll fand!

Schreibstil:

Ich persönlich mag den Schreibstil der Autorin sehr, denn ich fliege förmlich durch ihre Geschichten. Es lässt sich sehr gut lesen und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, da es für mich ausreichend beschrieben wurde. Größtenteils erlebt man die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin Lia, aber auch hier schleichen sich wieder andere Perspektiven ein. Darunter Kaden, Rafe und auch Pauline. Ich fand die Einblicke in die Gedanken und Gefühle der anderen sehr interessant und sie sorgten für mich auch für Abwechslung. Schade fand ich hier nur, dass diese immer relativ kurz waren. Das wirkte für mich manchmal abgehackt und etwas lieblos, weil es dadurch nicht riechtig greifbar wurde. Das fand ich sehr schade.

Fazit:
Insgesamt konnte mich der Abschluss der Geschichte überzeugen, denn es hat mir persönlich Spaß gemacht, Lia ein weiteres Mal zu begleiten. Es ließ sich wieder sehr gut lesen und auch die Handlung war im Großen und Ganzen gut gemacht, auch wenn mir einige Situationen zu einfach gelöst wurden. Dennoch fand ich die Story lesenswert, sodass ich es euch empfehlen kann.

Bewertung vom 05.04.2018
Herrscherin der tausend Sonnen / Die Herrscherin der tausend Sonnen Bd.1
Belleza, Rhoda

Herrscherin der tausend Sonnen / Die Herrscherin der tausend Sonnen Bd.1


gut

Cover:
Das Cover finde ich für einen Science-Fiction-Roman sehr passend, denn es hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht. Für mich passt es perfekt zur Geschichte, auch wenn es cool gewesen wäre, wenn die Frau nicht so künstlich im Gesamtbild wirken würde.

Inhalt:
Die Grundidee des Buches fand ich sehr interessant, weswegen mir vor allem der Anfang der Geschichte sehr gefiel. Es machte mir Spaß. die beiden Handlungsstränge zu verfolgen und ich empfand die Geschehnisse grundlegend als recht spannend. Dennoch konnte mich die Geschichte nicht gänzlich überzeugen. Zwischendurch kamen mir manche Szenen etwas langatmig vor und ich fand vor allem den Handlungsstrang um Alyosha manchmal etwas nichtssagend. Zum Ende hin wurde es jedoch besser und ich mochte die Geschichte immer mehr, muss ich sagen. Eine große Schwäche ist für mich jedoch, dass beide Handlugnsstränge das gesamte Buch über nicht zusammengeführt werden, sondern nur zart aneinander geraten. Am Ende wird zwar die Verbindung mehr oder weniger offenbart, doch das hat es für mich nicht mehr rausgerissen. Mir kam inhaltlich einfach zu wenig, auch wenn ich die gesamte Handlung ansonsten nicht schecht finde.


Charaktere:
Auch die Charaktere der Geschichte sehe ich zwiegespalten. Auf der einen Seite fand ich sie alle recht interessant, vor allem die Protagonisten Rhia und Aly, deren Persönlichkeit ich eigentlich ganz liebgewonnen habe. Probleme hatte ich lediglich damit, dass mir die Charaktere sehr flach erschienen. Ich mochte grundsätzlich ihre Charakterzüge, aber so richtig eine Bindung konnte ich zu ihnen nicht aufbauen, was vielleicht auch an den häufigen Wechseln lag. Auch mit den Nebenfiguren erging es mir so, denn es wird eine Vielzahl eingeführt und zu allen erfährt man so ein kleines bisschen. Das führte leider dazu, dass ich nciht nur von den Begriffen zur Welt überfordert war, sondern manchmal auch durch die Figuren.

Schreibstil:
Stilistisch ließ sich die Geschcihte prinzipielll gut lesen. Ich konnte mir alles gut vorstellen, dem Geschehen gut folgen und kam mit dem Lesen sehr schnell voran. Auch die Perspektivenwechsel zwischen Rhia und Aly gefielen mir prinzipiell ganz gut. Probleme hatte ich mit der Vielzahl an Begriffen für die Planeten, Raumschiffe und die Völker. Ich kam das ganze Buch über nicht rein und war die gesamte Zeit verwirrt von der Vielzahl an Begriffen. Das fand ich sehr schade, weil dadurch das Buch für mich etwas fad wurde.

Fazit:
Für mich war es eine schwierige Geschichte. Auf der einen Seite war es spannend und ließ sich sehr gut lesen, aber es waren Klenigkeiten, die mir den Lesespaß etwas genommen haben. Es war mir etwas zu kompliziert und die Charaktere konnten mich nicht so recht überzeugen, weswegen ich nur teilweise eine Empfehlung aussprechen kann.

Bewertung vom 05.04.2018
Das erste Jahr / Magic Academy Bd.1
Carter, Rachel E.

Das erste Jahr / Magic Academy Bd.1


ausgezeichnet

Cover:
Das Cover hat mir auf den ersten Anhieb gefallen! Es macht sofort Lust auf eine Fantasygeschichte mti einer starken Protagonistin. Damit macht das Cover nicht nur neugierig, sondern passt damit auch sehr gut zur Geschichte. absolut gelungen!

Inhalt:
"Mgic Academy - das erste Jahr" ist der Beginn eines spannenden Abenteuers. Die Geschichte fängt sofort sehr spannend an, weswegen ich gleich mitten drin war und das Buch ehrlicherweise auch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Handlung war sehr gut durchdacht mit spannenden Ereignissen und Wendungen. Ich fieberte sehr mit der Protagonistin Ryiah und ihren Freunden mit. Es passiert sehr viel, aber es ist nicht so, dass es mir zu viel wurde, sondern der Spannungsbogen die ganze Zeit über angenehm hoch gehalten wurde. Für mich war dieses Buch ein großartiges Abenteuer, dessen Fortsetzung ich nicht erwarten kann!


Charaktere:
Allen voran gefiel mir die Protagonistin Ryiah besonders gut. Sie war nicht die typische Heldin mit besonderen Fähigkeiten, mit denen sie quasi sofort die Welt eroberte, sondern sie muss sich alles hart erkämpfen. Ihre starke Persönlichkeit beeindruckte mich und ich fand es sehr spannend, sie zu begleiten. Weitere bedeutende Charaktere wie ihr Bruder Alex oder ihre Freundin Ella sowie Prinz Darren und sein Gefolge konnten mich ebenso überzeugen. Alle Charaktere bekamen ausreichend Raum, sodass ich ihr Denken und Handeln verstehen konnte bzw, sie immer besser kennenlernte. Die Autorin hat die Geschichte mit authentischen Persönlichkeiten ausgestattet, die für sehr viel Lesespaß sorgten.


Schreibstil:
Rachel Carter konnte mich mit ihrem Schreibstil definitiv überzeugen. Ihr Buch las sich weg wie nichts, sodass ich erschreckend schnell am Ende war. Die Autorin hat einen leichten, aber intensiven Stil, würde ich behaupten, denn sie hat mich restlos in Ryiaghs Geschichte entführt. Die Ich-Perspektive der Protagonistin gefiel mir beim Lesen sehr gut, da ich zu ihr eine besonders enge Bindung aufbauen konnte und es die Geschichte noch dazu sehr spannend machte.


Fazit:
Ich möchte am liebsten sofort weiterlesen! Ich bin sehr froh, dass die Fortsetzung bald erscheint, denn bereits der erste Band der Reihe konnte mich total begeistern! Eine fesselnde Handlung, die zu keinem Zeitpunkt künstlich wirkte, sondern von Anfang bis Ende mit spannenden Szenen und Überraschungen überzeugen konnte. Ich kann euch die Geschichte absolut empfehlen! Ein sehr lesenswertes Abenteuer!

Bewertung vom 04.04.2018
Kristallflamme / Unicorn Rise Bd.1 (eBook, ePUB)
Romes, Claudia

Kristallflamme / Unicorn Rise Bd.1 (eBook, ePUB)


gut

Inhalt:
Inhaltlich ist "Unicorn Rise - Kristallflamme" eine leichte und seichte Geschichte, die wenige Stunden Unterhaltung bietet. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, da es sehr schnell spannend wurde, was mir gut gefiel. Über das gesamte Buch hinweg, fand ich den weiteren Handlungsverlauf durchaus sehr spannend, weswegen ich das Buch auch als leichte Lektüre für zwischendurch empfehlen würde, denn es hatte inhaltlich ein paar Schwächen aus meiner Sicht. Es ging alles sehr schnell, muss ich sagen und auf der anderen Seite fehlte es mir an Tiefe und Informationen. Es geschah für mich alles etwas oberflächlich, ohne dass ich die Geschichte richtig greifen konnte. Vor allem das Ende kam so aprubt, dass ich es nicht mal als CLiffhanger bezeichnen würde. Es hört einfach auf, sogar mitten in der Situation, was mich sehr störte. Insgesamt basiert die Story auf einer sehr guten Idee mit Totems, einem grauenhaften Krieg, famosen Wesen und einer kleinen Lovestory. Aus meiner Sicht sehr viel Potenzial, dass jedoch nicht ausgenutzt wurde, denn mir kam die Geschichte bruchstückhaft vor, als würden immer mal ein paar Szenen fehlen, um richtig zu greifen. Dennoch kann man die Geschichte lesen, denn sie bot durchaus Unterhaltung und lässt Neugierde auf die Fortsetzung zurück.


Charaktere:
Nicht nur im Inhalt fehlte es mir an Tiefe, sondern auch bei den Charakteren. Prinzipiell empfand ich die Charaktere der Geschichte als vielseitig, denn man lernt gänzlich verschiedene Typen von Menschen kennen, die einiges an Konfliktpotenzial und damit auch Spannung in die Geschichte bringen. Ob Marybell, Taras beste Freundin mit ihrer wirbelwindartigen Persönlichkeit, oder auch Mirvari mit ihrer etwas eigenen Art. Die Autorin steckte viel Kreativität in ihre Charaktere, was ich sehr gut fand. Jedoch fiel es mir teilweise schwer, die Handlungen der Figuren nachzuvollziehen. So ging es mir einerseits mit den Nebenfiguren, aber vor allem auch mti der Protagonistin Tara. Im Großen und Ganzen mochte ich sie, da ich sie sympathisch fand und sie sich stark und auch mal schwach zeigte, doch es kam auch oft vor, dass ich sie einfach nicht verstand. Dass ihr eine magische Welt offenbart wird, sie verfolgt wird und irgendwem versprochen sein soll, nimmt sie alles mit so einer Gelassenheit und sofortiger Akzeptanz hin. Manchmal kommt in wenigen Sätzen ihr Zweifel auf, aber dieser konnte mich nicht überzeugen. Sie wirkte auf mich manchmal etwas künstlich, was ich für die Geschiche sehr schade fand.

Schreibstil:
Stilistisch fand ich das Buch sehr angenehm. Claudia Romes hat einen einfachen, lockeren wie unterhaltsamen Stil, der es mir sehr leicht machte, in ihrem Buch abzutauchen. Es gelang ihr, dass ich mir alles vorstellen konnte und auch das Geschehen gespannt verfolgte. Man erlebt die Geschichte aus der Perspektive der Protagonistin Tara, was ich sehr gut gewählt fand, da man mit ihr gemeinsam hinter all diese Offenbarungen kommt. Stilistisch konnte mich die Geschichte auf jeden Fall überzeugen.

Fazit:
Insgesamt hat mich das Buch durchaus unterhalten können. Es ist eine schöne Geschichte mit einer Idee, die sehr viel Potenzial hat. Leider konnte das nicht so recht zur Geltung kommen, da für mich sowohl in der Handlung als auch was die Charaktere angeht, einiges nur oberflächlich behandelt wurde. Mir kommt es so vor, als würden einige Dinge einfach fehlen, was ich für die Geschichte sehr schade finde. Vor allem das Ende finde ich sehr aprubt. Dennoch ist es der Anfang einer interessanten Reihe, die ich weiterverfolgen werde. Wenn man über die kleinen Schäwchen hinwegschaut und nicht zu viel erwartet, ist "Unicorn Rise - Kristallflamme" eine an

Bewertung vom 14.03.2018
Schattenchronik 4: Allmacht / Das Erbe der Macht Bd.10-12
Suchanek, Andreas

Schattenchronik 4: Allmacht / Das Erbe der Macht Bd.10-12


ausgezeichnet

Cover:
Ich finde es großartig, wie die vier Bände des 1. Zyklus im Regal zusammen aussehen! Ich mag die schlichten, aber aussagekräftigen Cover total gerne. Für mich zählen sie zu den anmutigsten Fantasycovern, die ich kenne. Sehr gelungen!

Inhalt:
Inhaltlich kann ich natürlich erst recht bei dieser Serie nichts sagen, aber der Autor schafft es wieder und wieder und wieder, mich zu überraschen! Auch in diesem Band war ich oft baff, wie alle Gegebenheiten der gesamten Reihe zusammenhängen, ohne dass ich es geahnt habe! Ich bin beeindruckt, was für ein komplexer Plot dahintersteckt! Das muss man wirklich erstmal schaffen. Die ganze Handlung ist mehr als in sich logisch und begeisterte mich mit vielen Überraschungen. Es ist ein vielschichtiges Buch, dass einen auf ein emotionales Abenteuer mitnimmt! Ich kann den 2. Zyklus nicht erwarten, auch wenn ich sagen muss, dass das Ende gepasst hat und auch befriedigend war.

Charaktere:
Ich mag die Charaktere der Reihe sehr. Auch in viertem Band erfahren wir teilweise noch neue Infos über die einzelnen Figuren, obwohl sie uns schon fast zehn Bände vertraut sind. Auch in "Allmacht" handeln die Charaktere für mich zu jedem Zeitpunkt authentisch. Ich kann ihre Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen und liebe vor allem die Vielseitigkeit, die durch die gänzlich unterschiedlichen PErsönlichkeiten zustande kommt. Ich kann nach wie vor keinen Lieblingscharakter bestimmen, weil alle irgendwo Stärken und Schäwchen haben und deren Charakterzüge ich gern habe.

Schreibstil:
Ich bin nach wie vor ein großer Fan des Schreibstils von Andreas Suchanek. Er schaffte es mit seinen Worten abermals, mich in die Welt der Licht- und Schattenkämpfer zu entführen, denn ich konnte alles vor meinem geistigen Auge sehen. Hinzu kommt, dass zwar der Fokus auf Alex und Jen liegt, aber man durch die auktoriale Erzählweise jedem Charakter, selbst der Schattenfrau, nahesteht. Jeder bekommt genügen Raum, weswegen man gar nicht drum heurm kommt, sich in die Welt und ihre Figuren zu verlieben. Ich finde es auch immer wieder beeindruckend, wie der Autor mich mit jedem Satz bestens unterhält!

Fazit:
Ich bin fix und fertig nach diesem Buch ... Andreas Suchanek hat es wieder einmal geschafft, mich restlos zu begeistern! Auch der vierte Sammelband besticht mit mehr als überzeugenden Charakteren, einem sehr bildlichen und unterhaltsamen Schreibstil und einer noch abenteuerlicheren Handlung! Ich habe das Buch tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen, weil es für mich von Anfang bis Ende ein weiteres Meisterwerk des Autors war! Besonders das Ende muss ich sehr loben, das überraschend kam und gleichzeitig als Abschluss des 1. Zyklus befriedigt, aber doch sehr viel Lust auf mehr macht! Rund um gelungen und mehr als empfehlenswert! Eindeutig mein Jahreshighlight bisher!

Bewertung vom 14.03.2018
Houston Hall - Schatten der Vergangenheit
Cronos, Mary

Houston Hall - Schatten der Vergangenheit


sehr gut

Cover:
Das Cover finde ich sehr ansehnlich! Es psst nicht nur zur Geschichte, inhaltlich wie auch die Atmosphäre betreffend, sondern es ist auch sehr modern und ansprechend gestaltet, sodass man drauf aufmerksam wird.

Inhalt:
Inhaltlich empfand ich die Geschichte als spannend und komplex! Nicht zu komplex, dass man nichts versteht, aber doch so, dass sich gegen Ende immer mehr Verstrickungen und Geheimnisse auftun. Ich fand die Gesamthandlung in sich logisch und oft mit einem hohen Spannungsbogen versehen. Es kam kaum zu größeren Längen, langweilig wurde mir nie. Bis zum Ende verfolgte ich die Geschichte neugierig. Lediglich am Schluss habe ich Kritik anzumerken, denn mir ging das Ende etwas zu schnell und mir fehlten die phantastischen Hintergrundinfos. Ich hätte gerne mehr über die aufgetauchten Wesen etc. erfahren. Diesbezüglich kam mir einfach zu wenig, was ich schade finde, da die Geschichte ansonsten top ist!


Charaktere:
Ich mochte vor allem den Protagonisten Anthony sehr!Ich konnte seine zurückhaltende Art aufgrund seiner Lebensgeschichte nachvollziehen und er war dennoch so liebenswürdig, dass ich ihn sehr gerne begleitet. Seine nicht zu stillende Neugierde fand ich großartig und ich muss sagen, dass ich mich sehr gut in ihn hineinversetzen und seine Gedanken und Gefühle nachvollziehen konnte. Dann kommt natürlich die quirlige, temperamentvolle Mary hinzu. Ich würde sie als interessanten Charakter beschreiben, denn einerseits schließt man sie sofort ins Herz, aber auf der anderen Seite war ich ihr gegenüber durch den Inhalt immer etwas skeptisch. Ich fand es sehr spannend herauszufinden, wer sie wirklich ist und was sie vorhat. An Nebencharakteren kommt nun kaum noch jemand dazu, denn Mary Cronos ist es gelungen, mit wenigen Figuren, eine sehr gehaltvolle Geschichte zu Papier zu bringen. Zusammenfassend haben mir alle Charaktere sehr gut gefallen!

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir auf Anhieb wirklich gut! Es gelang ihr sofort, mich mit ihren Worten in das Geschehen hinein zu versetzen. Sie erzählt Anthonys Geschichte leicht und fließend, sodass die 600 Seiten schneller vorüber sind, als man denkt. Dabei verläuft die Erzählweise aus Anthonys Sicht nicht konstant, sondern es werden immer Tagebuch- oder Chronikbeiträge eingeschoben, was ich persönlich sehr interessant fand, da diese sehr neugierig machten und ich immer ein wenig mehr über die mysteriöse Vergangenheit der Familie erfuhr. Besonders toll fand ich auch den Perspektivenwechsel, der sich aber der zweiten Hälfte vollzog! Stilistisch empfand ich die Geschichte auf jeden Fall als absolut gelungen.

Fazit:
Insgesamt finde ich "Houston Hall" sehr lesenswert. Trotz der Dicke des Buches kam für mich keine Langeweile auf und ich führte mich rund um die Uhr sehr gut von de Protagonisten unterhalten. Lediglich gegen Ende fehlten mir einige Infos, da es etwas zu schnell ging, aber ansonsten habe ich förmlich an dem Buch geklebt. Aus meiner Sicht hat die Autorin Mary Cronos mit diesem Buch ein fantastisches Abenteuer geschaffen, dass ich euch auf jeden Fall empfehlen kann.

Bewertung vom 12.03.2018
Blood Destiny - Bloodfire (eBook, ePUB)
Harper, Helen

Blood Destiny - Bloodfire (eBook, ePUB)


gut

Inhalt:
Inhaltlich ist "Bloodfire" für mich schwierig zu beschreiben. Auf der einen Seite fand ich die Grundidee der Handlung und den groben Handlungsverlauf spannend, sodass mich die Geschichte durchaus bis zum Ende fesselte und ich auch unbedingt wissen möchte, wie es mit Mackenzie weitergeht. Auf der anderen Seite erschloss sich mir die Logik hinter manchen inhaltlichen Gegebenheiten einfach nicht. Ich konnte es nicht nachvollziehen, weil es für mein Leseempfinden zu oberflächlich behandelt wurde. Des Weiteren fehlten mir viele Hintergrundinfos zum allgemeinen Weltbild, die ich mir sehr gewünscht hätte. Beispielsweise mehr über die Gestaltenwandler an sich wie ihre Entstehung, also wie es dazu kommt, aber auch ein allgemeineres Gesamtbild ihrer Gesetze und Organisation. Genauso überrascht war ich von der großen Bedeutung der Anderwelt und anderer magischer Wesen. Sie waren einfach da, ohne jegliche Erklärung. Auch Phantastik muss auf einem Konzept basieren, dass die ganze Buchwelt umfasst und das war hier für mich eindeutig nicht gegeben, was ich mehr als schade fand, denn so erschien mir die Geschichte immer sehr oberflächlich und konstruiert.


Charaktere:
Für mich stellen die Charaktere eine große Schwäche des Buches dar! Es ist nicht so, dass ich mit der Protagonistin Mackenzie nicht warm wurde oder so. Sie fand ich noch am besten. Ich mochte ihre kämpferische und leidenschaftliche Art, weswegen ich mich gut mit ihr identifizieren konnte. Das große Problem lag für mich jedoch in den anderen Charakteren, denn ich konnte keinerlei Zugang zu ihnen bekommen und ihr Handeln größtenteils absolut nicht nachvollziehen. Es wurden zwar kleine, minimale Anmerkungen gegeben, aber mich konnte keine der Nebenfiguren überzeugen. Mir fehlten einfach wichtige HIntergründe ihrer Motivation. FÜr mich handelten sie teilweise total willkürlich. Manche haben unerklärlicherweise große Geheimnisse, die auch inhaltlich leider nicht wirklich logisch waren, und andere traten so kurzlebig oder rein funktional auf, dass ich sie nicht zu fassen bekam. Ich fand ide Grundkonzeption der Charaktere gut, doch leider ist die Umsetzung aus meiner Sicht mehr als mangelhaft. Auch wenn es sich um einen ersten Band handelt und potenziell mehr in den darauffolgenden erklärt wird, war es hier notwendig und leider nicht gegeben.

Schreibstil:
Ich persönlich empfand den Schreibstil der Autorin als sehr einfach und füssig zu lesen. Ich kam gut mit dem Lesen voran, sodass ich die wenigen Seiten in nur wenig Zeit durch hatte. Ich konnte mir auch gut genug die Umgebung durch die Beschreibungen vorstellen, was ich als wichtig ansehe. Man erlebt die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin Mack, was ich persönlich unterhaltsam und passend fand, da sich die Geschichte vor allem um sie dreht und andere Sichtweisen nicht so gut eingefügt hätten. Dahingehend fand ich das Buch gelungen.

Fazit:
Insgesamt ist "Bloodfire" ein für mich schwer einzuschätzendes Buch. Ich liebe Geschichten über Gestaltenwandler, weswegen ich mich einerseits gut unterhalten gefühlt habe, weil die Story im Großen und Ganzen Spaß machte. Aber ich kann manche Schwächen des Buches einfach nicht außer Acht lassen. Für mich fehlten teilweise Informationen, um die Charaktere und auch die gesamte Buchwelt gänzlich zu verstehen. In den Figuren bzw. ihrer Umsetzung sehe ich die größte Schwachstelle des Buches. Es ist eine unterhaltsame Geschichte für Gestaltenwandler-Fans, die man durchaus lesen kann, aber hohe Erwartungen sollte man mei

Bewertung vom 09.03.2018
Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen
Smith, Jennifer E.

Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen


gut

Cover:
Das Cover ist für ein Jugendbuch sehr passend gestaltet. Es ist schlicht und fällt durch die besondere comicartige Gestaltung dennoch auf. Mich persönlich hat es angesprochen und ich finde es ingesamt sehr gelungen.

Inhalt:
Inhaltlich ist dieses Buch durchaus ein kleines Abenteuer. Besonders fasziniert hat mich die emotionale Tiefe der Beziehung von Claire und Aiden. Ich habe es genossen, ihre Liebe mitzuerleben. Dennoch erzählt die Geschichte leider nicht so viel. Man klappert gemeinsam mit den beiden und ihren Freunden wichtige Stationen ihrer Beziehung ab, was für die einzelnen Kapitel ganz interessant und unterhaltsam ist, doch so richtig Eindruck hat die Geschichte dadurch nicht auf mich gemacht. Sie war für die kurze Lesedauer in Ordnung und war dadurch etwas Leichtes für zwischendurch, doch mehr war es für mich leider nicht.


Charaktere:
Charakterlich fand ich die Geschichte sehr spannend, da man alle Charaktere aus dem Leben von Claire und Aiden kennenlernt. Dabei wird ihnen gleich viel Raum gegeben, sodass man auch ein sehr gutes Bild von ihnen bekommt, was mir persönlich sehr gefallen hat. Von den Hauptfiguren gefiel mir Aiden sehr gut. Ich mochte seine hitzige, einfach ehrliche Art sehr gerne. Er wirkte auf mich authentisch, weil er seinen Gefühlen immer freien Lauf ließ und es dabei trotzdem schaffte, auf mich etwas zurückhaltend zu wirken. Dagegen konnte ich mit Claire nicht so warm werden. Ich konnte mich mit ihrem Ehrgeiz gut identifizieren, aber ansonsten war sie sehr auf sich fokussiert und dadurch aus meiner Sicht etwas überheblich, so berührend ihre Gefühle für Aiden auch sind.

Schreibstil:
Stilistisch fand ich die Geschichte ganz lesenswert. Es ließt sich sehr sehr leicht und fließend, sodass man nur sehr wenige Stunden braucht, um das Buch zu lesen. ERzählt wird die Geschichte in der auktorialen Erzählweise, wobei der Fokus vor allem auf Claire liegt. Dadurch konnten auch die Nebencharaktere etwas Raum einnehmen, was ich als ganz angenehm empfand. Ansonsten hält sich die Autorin sehr kurz und prägnant, was vielleicht auch ein wenig für die Kürze des Buches verantwortlich ist.

Fazit:
Dieses Buch ist eine niedliche Geschichte, aber nicht mehr. Da ich mit der Protagonistin auch nicht ganz warm wurde und es mir inhaltlich kurzlebig und etwas oberflächlich vokam, würde ich empfehlen mit wenigen Erwartungen an das Buch ranzugehen. Es ist amüsante Unterhaltung und man hat durchaus Lesespaß, nur eben nicht mehr als das.

Bewertung vom 09.03.2018
Chronika
Schmuck, Julia

Chronika


sehr gut

Cover:

Das Cover ist für mich ein echter Hingucker! Man nimmt zwar erst auf den zweiten Blick die einzelnen Details wahr, da es sehr viel zu sehen gibt, aber dennoch finde ich sehr schön gestaltet und auch passend zur Geschichte, was mir immer sehr wichtig ist.

Inhalt:
Inhaltlich war der Einstieg in die Geschichte sehr stark, da es sofort wahnsinnig spannend wird und man richtig mitfiebert. Leider verliert sich das in der ersten Hälfte sehr, denn die Handlung nimmt nicht wirklich an Fahrt auf. Es passiert nicht wirklich etwas und zieht sich bein Lesen sehr, was ich etwas schade fand. Denn zum Ende wird es richtig spannend! Es kommt zu überraschenden Wendungen und auch starken Emotionen! So bald die Geschichte an Fahrt aufnimmt, konnte ich mich nicht mehr von ihr lösen. Ich mochte die mittlerweile spannenden Geschehnisse um Nell und Aidan und natürlich Nells Geschwister!


Charaktere:
Die Protagonistin Helena, auch Nell genannt, gefiel mir ganz besonders. Ich mochte ihre kämpferische, liebevolle Art sehr gerne und konnte mich auch gut in sie hineinversetzen.
Es gab einige Charaktere, die ihr Herz nach außen trugen und denen ich mich sofort nah fühlte wie z.B. bei Helenas Geschwistern.
Dagegen gehört Aidan zu den zurückhaltenderen Personen, was ihn auf jeden interessant macht.
Hinsichtlich der Charaktere fand ich die Geschichte auf jeden Fall gelungen, da es mir sehr viel Spaß gemacht hat, die Figuren zu begleiten.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir recht gut. Sie erzählt Nells Geschichte sehr bildlich und fließend, sodass es sich sehr gut lesen ließ. Dass der Leser die Geschichte aus der Perspektive von Helena erlebt, finde ich sehr gut gewählt, da es der Handlung die Spannung verleiht und man auch einiges von ihrer Gefühlswelt mitbekommt.

Fazit:
Insgesamt ist "Chronika" auf jeden Fall eine besondere Geschichte, die eine interessante Geschichte zu bieten hat. Auch wenn es eine Weile brauchte, bis sie mich fesseln konnte und es richtig spannend wurde, fand ich sie doch recht unterhaltsam und mochte auch die Charaktere sehr gerne. Ich finde es empfehlenswert, wenn man etwas Durchhaltevermögen für den ersten Teil mitbringt.

Bewertung vom 08.03.2018
Auf ewig mein / Time School Bd.2
Völler, Eva

Auf ewig mein / Time School Bd.2


gut

Inhalt:
Inhaltlich war "Auf ewig mein" für mich eine Achterbahn von gut und mittelmäßig. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da einige Hinweise auf die bisherigen Geschehnisse gegeben wurden und man auch von der Story her, sich schnell im Buch wiederfindet. Bis zum Ende verläuft die Handlung auf jeden fall sehr komplex durchdacht ... Nur konnte ich dem manchmal einfach nicht folgen. Mir persönlich waren es sehr oft zu viele Andeutungen, ohne das gesagt wurde, was SAche ist. Ja, das ist geheimnisvoll und ja, das ist prinzipiell nicht schlecht, doch hier fühlte ich mich sehr in der Luft hängen und empfand es so, dass ich die Geschichte teilweise einfach nicht verstehe. Des Weiteren finde ich sie insgesamt recht unterhaltsam, sodass man sich auf jeden Fall nicht wirklich langeweilt, doch wurde es für mich erst am Ende so richtig spannend. Bis dahin wurde die Gruppe immer mal wieder vor Problemchen gestellt, die aber nicht viel her machten. Allgemien hatten sie es meiner Meinung nach sehr leicht, weswegen die Geschichte mich nicht sooo begeisternd fesseln konnte. Es fehlte mir einfach an Tiefgründigkeit, die allem einen tieferen Sinn gegeben und es eindrucksvoller gemacht hätten. Dennoch ist die Geschichte lesenswert, da sie im Großen und Ganzen logisch ist und vor allem gegen Ende nochmal richtig an Fahrt aufnimmt, sodass man mit einer gewissen Neugierde auf die Fortsetzung zurückbleibt.


Charaktere:
Leider lag ein großes Problem, was ich mit dem Buch habe, in der Protagonistin Anna begründet. An sich ist sie eine ganz interessante Persönlichkeit, aus deren Sicht ich die Geschichte gerne verfolge, doch sie hat zahlreiche Seiten an sich, mit denen ich nicht zurecht kam. Beispielsweise verheimlicht sie meiner Meinung nach absolut unbegründet wichtige Tatsachen, reagiert oftmals ebenso unbegründet zickig und stellt für mich durch ihr Verhalten nicht wirklich eine FÜhrungsperson dar, was sie für die Gruppe jedoch ist bzw. sein soll. Oftmals erscheint sie mir einfach mehr als 16-Jährige, was sie keineswegs ist, Die anderen aus ihrer Truppe wie Sebastiano, Ole und Fatima finde ich richtig toll! Sie wirken authentisch, echt und mit ihren verschiedenen Charakterzügen einfach unterhaltsam und ehrlich. Die Nebencharaktere der Fortsetzung sehe ich als schwierig an. Auf der einen Seite sind sie als Personen interessant gestaltet und sorgen auch für Unterhaltung und überraschende Momente, doch auf der anderen Seite haben sie nur in wenigen Szenen einen richtig tiefgründigen Zweck. Für mich tauchten sie immer mal so auf, wenn man sie gerade mehr oder weniger brauchte, sodass ich sie teilweise sogar vergaß. Dahingehend empfand ich das Buch nicht so ganz als gelungen.

Schreibstil:
Stilistisch muss ich sagen, dass Eva Völler sehr angenehm schreibt. Man kommt sehr gut mit dem Lesen voran, es kommt nicht zu unnötigen Längen, sondern unterhält einen stilistisch sehr gut. Der Fokus liegt immer zu einem Großteil auf der Protagonistin Anna, was ich ganz gut konzipiert fand, auch wenn ich mit ihr nicht so ganz warm wurde. Manchmal wurden Berichte oder Tagebucheinträge zwischen geschoben, die prinzipiell Abwechslung boten, aber aus meiner Sicht doch etwas fehl am Platz wirkten oder sich nicht so gut in das Gesamtfeeling einfügten.

Fazit:
Insgesamt habe ich an dem zweiten Band der "Time School"-Reihe von Eva Väller einiges auszusetzen. Aus meiner Sicht beeinhaltet die Geschichte einige Schwachstellen, die in manchen Punkten aber auch voll und ganz Geschmackssache sind. Ich finde, dass man das Buch auf jeden Fall lesen kann, wenn man wissen will, wie es mit Anna, Sebastiano un Co. weitergeht, denn es bietet vor allem gegen Ende sehr viel spannende Unterhaltun