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Benutzername: Ann-Sophie Schnitzler
Danksagungen: 4 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 142 Bewertungen
Bewertung vom 07.01.2018
Herausgelesen
Noa, Kay

Herausgelesen


gut

Cover:
Das Cover des Buches gefällt mir persönlich gut. Es ist ansprechend durch die auffallende Farbgestaltung und spricht auf jeden Fall schon einmal die richtige Zielgruppe an, da man sich schon ein wenig unter der Geschichte vorstellen kann.

Inhalt:
Prinzipiell fand ich die Grundidee der Geschichte nicht schlecht, auch wenn die Idee natürlich nichts Neues mehr ist, dass Buchfiguren in unserer Welt erscheinen.
Die magischen Hintergründe dessen fand ich in "Herausgelesen" jedoch wirklich gut und ich fand es sehr spannend, Jos Ermittlungen in dieser Hinsicht zu verfolgen und die Geschehnisse im Untergrund aufzudecken.
Die Autorin Kay Noa verknüpfte dies zusätzlich mit einer Liebesgeschichte, die einen erheblichen Teil des Buches ausmacht. Darin bestand auch mein erstes Problem, was ich mit der Geschichte hatte. Nicht, dass die Liebesgeschichte so bedeutend war, sondern dass sie mich dafür einfach nicht überzeugte. Aus meiner Sicht verliebte sich Jo so schnell bzw. gab sich diesem Tatsache mehr als fremden Mann so schnell hin, dass es für mich einfach nicht wirklich nachvollziehbar war. Deswegen wurde für mich die Liebesgeschichte leider nicht greifbar.




Eine weitere Schwäche des Buches sehe ich einfach in logischen Sachen. Jo reagierte für mich so merkwürdig auf die Enthüllungen über die Schattenwelt. Einerseits kannte sie die mysteriöse SE Schatten nicht und auf der anderen Seite, akzeptierte sie nach meinem Empfinden jegliche magischen Geschehnisse sofort. Einige Situationen wurden für mich einfach unlogisch gelöst, was ich schade fand.
Manchmal waren es mir persönlich auch zu viele Anspielungen auf andere Bücher, die ich leider nicht verstand. Ich als Bücherfreak bin durchaus belesen, doch konnte ich mir auf viele Dinge leider keinen Reim machen, weil ich die Bücher einfach nicht kannte. Dabei fand ich die Idee dahinter sehr cool.
Denn prinzipiell ist die Geschichte durchaus lesenswert und unterhaltsam. Man findet gut rein und bis zum Ende ist es von der Autorin spannend durchdacht. Auch wenn das Ende für mich ebenso in geringen Maße zu den unlogischen Geschehnissen gehört, macht es dennoch neugierig auf Jos Erlebnisse in Band 2.

Charaktere:
Die Autorin stattete ihre Geschichte mit einer überschaubaren Anzahl an vielseitigen Charakteren ausgestattet.
Ich persönlich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen und ihr Handeln größtenteils auch nachvollziehen. Einige Charaktere überzeugten da natürlich mehr als andere. Es wurde vielen Figuren Raum gegeben, dem Leser im Gedächtnis zu bleiben, weswegen mir viele sehr authentisch erschienen. Z.B. Jos Kollegen jeglicher Einheit, die Journalistin der Schattenwelt oder auch Saro und einige mehr.
Aufgrund der inhaltlichen für mich unlogischen Stellen wurde ich mit Jo in vielen Situationen nicht so ganz warm, weil ich ihr Handeln einfach nicht nachvollziehen konnte! Also wirklich absolut nicht. Deswegen ist sie mir als Protagonistin etwas fad geblieben.
Ein weiteres Manko ist für mich die Figur des Frodo. Er taucht nur in einer kurzen Sequenz auf, aber ist mir einfach im Gedächtnis geblieben, sodass ich es erwähnen muss. Wenn die Buchfiguren in unsere Welt geraten, sind sie vielleicht neben der Spur, aber sein Verhalten bzw. seine Ausdrucksweise hat für mich keinen Sinn gemacht. Er war nicht mit dem literarischen Frodo zu vereinbaren, was ich sehr schade fand.

Bewertung vom 05.01.2018
Lord of Shadows / Die dunklen Mächte Bd.2
Clare, Cassandra

Lord of Shadows / Die dunklen Mächte Bd.2


sehr gut

Cover:
Das Cover des Zeiten Bandes konnte mich ebenso überzeugen! Vor allem, dass es zum Vorgänger passt, gefällt mir sehr. Doch auch im einzelnen ist es ein schlichtes, schönes Cover, dass zum Genre Fantasy passt und der Geschichte ein gutes Gewand gibt.

Inhalt:
Ich liebe die Geschichte rund um Emma, Julian, ihre Familie sowie die Geschehnisse um das schwarze Buch!
Der Einstieg in die Fortsetzung gelang mir augenblicklich, da alle Ereignisse sofort wieder präsent waren und die Geschichte mich sofort wieder in ihren Bann zog.
Da ich euch nichts über die Handlung verraten will, lässt sich zum Inhalt nur sagen, dass es sehr spannend weitergeht. Im Nachhinein lässt sich sagen, dass "Lord of Shadows" wahrlich ein Zwischenband ist, denn es geschieht von der Handlung her gar nicht so viel, da die Autorin den Fokus dieses Bandes auf die Entwicklung und auch Gefühlswelt der Charaktere legte.


Dennoch kam es zu einigen, vor allem krassen, Überraschungen, die einen teilweise wirklich die Boden unter den Füßen wegrissen.
Folglich ließ es sich nicht ganz so flink lesen, wie der Reihenauftakt, da der Spannungsbogen nicht rund um die Uhr konstant weit oben angesiedelt war, aber es ist auf jeden Fall lesenswert und eine spannende Fortsetzung noch dazu! Das Ende verlangt sofort nach der Fortsetzung, kann ich euch sagen!

Charaktere:


Wenn es überhaupt möglich ist, habe ich mich durch den zweiten Band noch mehr in die Charaktere verliebt, als sowieso schon.
Auch hier überzeugen sie mit Vielseitigkeit, Witz, Charme und Authentizität!
Vor allem Emma begeistert mich mit ihrer herzensguten, aber auch temperamentvollen Persönlichkeit immer wieder! Genauso Julian mit seiner ruhigeren, durchdachteren Art!
Doch umso mehr schloss ich hier die "Nebencharaktere", wenn man sie denn so nennen kann ins Herz. Cassandra Clare gab allen Charakteren sehr viel Raum, um auf den Leser zu wirken, sodass ich sie mittlerweile alle mehr als gut zu kennen scheine.
Die Figuren der Geschichte begeistern auch in der Fortsetzung genauso wie die Geschichte selbst!

Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil von Cassandra Clare sehr gerne. In "Lord of Shadows" begeisterte sie mich ein weiteres Mal mit ihrer lockeren, einfachen aber auch sehr bildlichen Art zu schreiben.
Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und auch die Gedankengänge und Gefühlsentwicklungen der Charaktere sehr gut nachvollziehen.
Besonderen Fokus hat sie in diesem Band auch auf die innere Entwicklung der Charaktere gelegt, was durch ihre auktoriale Erzählweise auch sehr gut zur Geltung kommt.
Man kann quasi in jeden Charakter mal reinschnuppern und lernt so alle etwas näher kennen, sodass man sie immer mehr ins Herz schließt. Hierbei werden vor allem Emma, Julian, Mark und Christina größtenteils herangezogen, was mir sehr gefiel.

Fazit:
Auch der zweite Band zu "Die dunklen Mächte" konnte mich prächtig unterhalten! Es war zum größten Teil spannend und ich fieberte mit allen Charakteren extrem mit, weil mich die Geschichte absolut begeistert. Für mich konnte "Lord of Shadows" nicht mit dem Reihenauftakt "Lady Midnight" mithalten, da es es sich zu,ondest für mich nicht so schnell lies, weil nicht so viel geschehen ist. Dennoch liebe ich die Geschichte rund um Emma und Julian und kann vor allem nach diesem grausamen Ende Band 3 nicht erwarten!

Bewertung vom 03.01.2018
Von den Grenzen der Erde
Mand, Rebekka

Von den Grenzen der Erde


sehr gut

Cover:
Das Cover des Trilogie-Auftakts ist sehr schlicht gehalten. Es deutet nur wenig auf die Thematik des Buches hin, sodass man sich vorerst nichts unter der Geschichte vorstellen kann. Doch finde ich, dass es einen deshalb neugierig macht. Aus meiner Sicht ist es ein Cover, das man als "okay" bezeichnen würde.

Inhalt:
"Von den Grenzen der Erde" entführt einen in den Norden, in die Zeit und Welt der Wikinger. Aus meiner Sicht baut die Geschichte auf einer sehr kreativen Grundidee, die mich fesseln konnte. Beide Geschichten begannen für mich sehr interessant, sodass ich vor allem den Anfang aufgeregt verfolgte. Schon der Einstieg fiel mir da sehr leicht.
Insgesamt empfand ich die Handlung größtenteils als durchdacht und spannend, wenn man sie gesamt betrachtet. Zwischendurch verlor es für mich ab und zu an Spannung, sodass die Geschichte für mich nur sehr träge voran kam und mich nicht in ihrem Bann behalten konnte. Teilweise waren derartige Abschnitte für die Handlung auch notwendig, doch irgendwie ergaben sich für mich zwischendrin immer wieder Sequenzen, die mich einfach nicht packen konnten.
Jedoch fand ich es gut, dass die geschichtliche Seite mit Fantasieelementen verbunden wurde, sodass mich "Von den Grenzen der Erde" als Fantasyfan dahingehend begeistern konnte.

Charaktere:
Rebekka Mand gestaltete ihre Geschichte mit einigen überzeugenden Charakteren. Vor allem die Protagonisten Lynn und Eirik stehen hier natürlich im Fokus.
Man begleitet sie über eine lange Zeit, weswegen man bei ihnen eine starke Entwicklung miterlebt und sie einem auch ans Herz wachsen, da man sie bei allen Herausforderungen begleitet.
Vor allem Lynn gefiel mir dabei sehr gut, da ich mich sehr gut in sie hineinversetzen konnte.
Ebenso konnten mich alle weiteren Charaktere überzeugen, wobei die Nebenfiguren natürlich nicht so intensiv dargestellt werden wie Lynn, Eirik oder auch Ture, aber dennoch empfand ich sie als sehr authentisch.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin fand ich sehr gut. Für einen historischen Roman ließ es sich wirklich angenehm lesen, wo mich besonders der Einstieg begeistern konnte, da ich von den beiden Handlungssträngen, die mit dem Fokus auf jeweils Lynn bzw. Eirik erzählt werden, sehr in den Bann gezogen wurde.
Rebekka Mand erzählt die Geschichte der beiden sehr locker und leicht, sodass ich prinzipiell ihren Stil sehr gut und angenehm zu lesen fand.
Manchmal gelang es ihr für mich nicht so recht, die Spannung aufrecht zu erhalten, sodass sich manche Stellen sowohl inhaltlich als auch stilistisch sehr zäh lesen ließen.
Stilistisch sehr ich dahingehend noch Potenzial nach oben, dass ich als Leser den Wälzer nicht als Wälzer wahrnehme, was hier leider noch der Fall war.

Fazit:
"Von den Grenzen der Erde" erzählt auf jeden Fall eine durchaus spannende Geschichte, die einen in eine andere Welt entführt. In erster Linie ist es ein historisches Buch, das ich Fans von so etwas durchaus empfehlen kann. Ich fand es prinzipiell gut, jedoch ließ es sich für mich nicht sehr angenehm lesen. Es zog sich teilweise und hatte einige Längen, weswegen es sich für mich irgendwie zäh gelesen hat.
Die Idee wie auch die Charaktere sind spannend, jedoch konnte es mich nicht gänzlich fesseln und begeistern beim Lesen.

Bewertung vom 03.01.2018
Die Blutkönigin / Die Königinnen von Renthia Bd.1
Durst, Sarah B.

Die Blutkönigin / Die Königinnen von Renthia Bd.1


ausgezeichnet

Cover:
Das Cover hat sofort mein Interesse geweckt. Es ist trotz seiner Schlichtheit auffällig, sodass man es in der Buchhandlung definitiv in die Hand nimmt, um es sich genauer anzuschauen. Es verrät nicht viel über die Geschichte, doch verbinde ich mit dem Cover Fantasy, sodass ich sagen kann, dass es die richtige Zielgruppe anspricht.

Inhalt:
Inhaltlich würde ich "Die Blutkönigin" als spannend beschreiben!
Bereits mit den ersten Seiten konnte mich Daleinas Geschichte begeistert, denn man wird sofort in eine bedrohliche Situation geworfen, die schon einiges an Fantasy-Elementen geboten hat. Meine Neugierde war definitiv geweckt, sodass ich das Buch geradezu verschlungen habe.
Der Klapptext klang für mich interessant, aber nicht sooo berauschend, doch ich muss sagen, dass meine Erwartungen übertroffen wurden.

Das Buch überzeugte mich mit einer spannenden, komplexen Handlung, die Überraschungen bot und mich wirklich zum mitfiebern zwang. Bis zum Ende verfolgte ich aufgeregt das Geschehen und muss sagen, dass der Autorin hier ein sehr gutes Fantasy-Abenteuer gelungen ist, dass die Thematik Geister mal auf andere Weise aufgreift.
Kämpfe, Magie, Freundschaft, Liebe und Intrigen hat dieses Buch zu bieten und das auch noch sehr überzeugend!

Charaktere:
Die Charakter wurden aus meiner Sicht sehr überzeugend gestaltet! Es kamen verschiedene Typen zusammen, die das Geschehen spannend machten und ich empfand sie auch als sehr authentisch, das die Autorin mich mit sehr guten Beschreibungen dahingehend überzeugte.
Daleina hat mich vor allem mit ihrem Kampfgeist begeistert. Sie ist nicht nur eine sehr starke Persönlichkeit, in die ich mich gut hinein versetzen konnte, sondern sie war gleichzeitig auch eher eine schwache "Heldin", wenn man es so nennen kann. Sie war nicht der Typ Protagonistin, dem alles gelang und die für ihre besondere Gabe oder sonst irgendetwas in der Richtung bewundert wurde. Nein, Daleina war da ganz anders. Hatte Makel, machte Fehler und ist magisch schwach. Schon allein dadurch wurde das Buch für mich zu einem Abenteuer sowie zu etwas Besonderem.
Ebenso konnten mich die anderen Charaktere wie zum Beispiel ihr Mentor Ven oder ihre Freundinnen überzeugen!

Schreibstil:
Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Im ersten Moment dachte ich, dass es doch ein ganz schöner Wälzer ist und befürchtete, dass es Sicht nicht so fließend lesen lassen würde, doch ich würde überrascht und das sehr positiv!
Ich war sofort mitten im Geschehen und Sarah Beth Durst erzählt ihre komplexe Geschichte auf sehr angenehme und leichte Art und Weise, sodass ich förmlich durch die Geschichte raste und schneller am Ende war, als ich gedacht habe.
Die Autorin beschreibt sowohl Personen und Orte ausreichend als dass sie gleichzeitig keine unnötigen Längen eingeflochten hat, sondern das Geschehen stetig spannend beschrieben wird, während man es sich gut vorstellen kann.
Geschrieben ist die Geschichte aus der auktorialen Erzählweise, wobei Sarah B. Durst ab und zu auch den Fokus wechselte, sodass man andere Handlungseinheiten verfolgen konnte. Das gefiel mir wirklich gut!

Fazit:
Insgesamt war "Die Blutkönigin" für mich ein überraschendes Fantasy-Abenteuer, das meine Erwartungen übertroffen hat. Ich war sofort mitten drin und habe das Buch kaum aus der Hand gelegt. Aus meiner Sicht sind hier wenige spannende Stunden für Fantasyfans garantiert. Die Grundidee hat mich sehr begeistert und meiner Meinung nach wurde sie ebenso sehr gelungen umgesetzt!
Ich kann es empfehlen und freue mich sehr auf die Fortsetzung!

Bewertung vom 31.12.2017
Lady Midnight / Die dunklen Mächte Bd.1
Clare, Cassandra

Lady Midnight / Die dunklen Mächte Bd.1


ausgezeichnet

Cover:
Ich mochte das Cover auf Anhieb. Es ist düster und geheimnisvoll gestaltet, was mich sofort neugierig gemacht hat und gleichzeitig mit den schlichten gewählten Elementen auch die Geschichte dahinter bildlich gut einfängt. Es ist im Regal sehr hübsch anzusehen und erfüllt gänzlich die Aufgaben eines gelungenen Covers.

Inhalt:
Ich liebe es! Das beschreibt am besten, was ich über die neue Geschichte über die Schattenjäger zu sagen habe.
Die Geschichte konnte mich von Anfang an in ihren Bann ziehen, da mich bereits die Szenen auf den ersten Seiten sehr neugierig machten. Wir befinden uns im Institut in Los Angeles und auch da passieren spannende Dinge rund um die Familie Blackthorn.
Die Handlung war von Anfang bis Ende gut durchdacht und begeisterte mit einem angenehmen Wechsel von spannenden Höhepunkten und Kämpfen und emotionalen Szenen.
Ich habe die Reihe "Chroniken der Unterwelt" von der Autorin nur teilweise gelesen, was sich aber nicht störend auswirkte. Man wird ausreichend über die vorherigen Geschehnisse informiert, die für diese Geschichte von Bedeutung sind, sodass man es auch ohne dieses Wissen sehr gut lesen kann. Vielleicht sollte man dennoch schon ein wenig von der Welt der Schattenjäger und auch von Clare und Jacke gehört haben, aber das Wissen aus den ganzen sechs Bänden sowie der weiteren Bücher ist nicht von Nöten.
Mich ließ das Buch restlos begeistert zurück. Dazu zählt ein befriedigendes Ende, aber trotzdem große Neugier auf den nächsten Band.



Charaktere:
Hinsichtlich der Charaktere ist dieses Buch wahnsinnig stark. Man lernt jeden Charakter sehr gut kennen, sodass sie sich im Verlauf der Geschichte immer mehr in mein Herz schlichen. Es ist, als würde man sie wirklich persönlich kennen.
Emma war für mich eine sehr angenehme Protagonistin, da ich mich sehr gut in sie hineinführen konnte. Ihr mutiger, draufgängerischer, aber auch liebevoller Charakter hat mich sehr begeistert.
Genauso erhält es sich mit ihrem Parabatai Julian. Er ist eine beeindruckende Persönlichkeit, deren Geschichte mir sehr ans Herz ging.
Man kann nicht anders, als die gesamte Familie Blackthorn ins Herz zu schließen. Vor allem die Geschwister sind so unterschiedlich und tragen jeweils ihren Teil zur Familie bei.
Auch alle anderen Charaktere wie zum Beispiel Christina überzeugten mich sehr!

Schreibstil:
Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass sich dieses Buch nicht wie ein 800-Seiten-Wälzer liest. Ich habe es aufgrund des angenehmen und leichten Stils geradezu verschlungen in wenigen Stunden. Es gelang Cassandra Clare, mich mit ihren Wirten zu verzaubern.
Schöne, aber knappe Beschreibungen, emotionale Gedankengänge, witzige Dialoge - "Lady Midnight" bot mir alles, was mein Fantasyherz begehrte.
Geschrieben ist die Geschichte aus der auktorialen Erzählperspektive. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, da man dadurch nicht nur Emma als Protagonistin sehr gut kennenlernen konnte, sondern die gesamte Familie Blackthorn. Dabei war ich nicht von den Figuren überfordert, sondern der Fokus wechselte immer sehr angenehm zwischen den einzelnen Charakteren.
Das fand ich sehr passend und sehr gut gewählt für die Geschichte.

Fazit:
Nachdem mich die Reihe "Chroniken der Unterwelt" nur bis zu einem gewissen Grad begeistern konnte, hat mich Cassandra Clare mit "Lady Midnight" total in ihren Bann gezogen! Ich hab die 800 Seiten geradezu verschlungen, weil mich die Geschichte so mitgenommen hat. Sowohl die Charaktere als auch die Handlung konnten restlos überzeugen. Ich kann es jedem Fantasy-Fan nur empfehlen. Auch denen, die mit der vorherigen Reihe nicht so ganz warm wurden wie ich. Man wird zwar gesponsert zu den "Chroniken der Unterwelt", aber man versteht das Buch auch so sehr gut, ohne alle Bände gelesen zu haben.
Für mich ist "Lady Midnight" definitiv ein Jahreshighlight.

Bewertung vom 28.12.2017
Die Gabe der Auserwählten / Die Chroniken der Verbliebenen Bd.3
Pearson, Mary E.

Die Gabe der Auserwählten / Die Chroniken der Verbliebenen Bd.3


ausgezeichnet

Cover:
Die Cover könnte ich mir den ganzen Tag anschauen. Auch die Gestaltung des dritten Bandes trifft genau meinen Geschmack und passt noch dazu sehr gut zu den anderen Teilen der Reihe. Sie sind immer wieder ein Blickfang, den man gerne im Regal hat.

Inhalt:
Nach dem zweiten Band war ich sehr neugierig, wie es mit Lia weiter geht. Ich hatte große Erwartungen an das Buch und für mich wurden sie auch erfüllt. Man ist sofort wieder mitten im Geschehen und fiebert richtig mit.
"Die Gabe der Auserwählten" ist ebenso ein Zwischenband wie der Vorgänger, doch konnte mich dieser mehr überzeugen. Trotz dass die Spannungskurve nicht allzu groß ist, fand ich die Geschehnisse sehr spannend und konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Bis zum Schluss fand ich die Handlung schlüssig, gut durchdacht und unterhaltsam gemacht, weswegen ich euch empfehlen kann, Lias Geschichte weiter zu verfolgen.

Charaktere:
Mir gefiel an diesem Teil besonders, dass vor allem Rafe mehr Raum bekommt. Zwar wächst auch unsere Protagonistin Lia an den Geschehnissen und ich bin nach wie vor ein Fan ihres Temperaments und ihrer Dickköpfigkeit, doch fand ich es toll, dass Rafe endlich mehr Substanz bekommt, indem wir mehr über ihn erfahren.
Auch Kaden sorgt nach wie vor für ordentlich Gefühlschaos und er ist aus meiner Sicht ein sehr spannender Charakter, bei dem man nie weiß, woran man ist.
Ich finde, dass die Charaktere auch im dritten Band sehr überzeugend gestaltet sind und immer noch für Überraschungen sorgen. Ich finde, dass es Mary E. Pearson gelungen ist, ihren Charaktere Leben einzuhauchen, da ich richtig mit ihnen mit fieberte und mich nur ungern von ihrer Geschichte löse.
Auch die Nebenfiguren wie Rates Gefolgsleute fand ich sehr authentisch und unterhaltsam.

Schreibstil:
Ich bin ein großer Fan des Schreibstils der Autorin! Auch im dritten Band hat sie mich mit ihrem fließenden, lockeren Stil sofort in ihren Bann gezogen. Es ist ihr gelungen, sofort wieder den Zauber von Lias Geschichte herzustellen, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
Des Weiteren finde ich es toll, dass die Autorin weiterhin die wechselnden Perspektiven nutzt, denn dadurch können wir weiterhin unsere geliebten Jungs und ihre Motive im Auge behalten. Das gefällt mir nach wie vor sehr gut! Vor allem, dass wir Paulines Perspektive erleben, fand ich sehr gut.

Fazit:
Mich konnte der dritte Band der vierteiligen Reihe mehr begeistern als der Zweite, muss ich ehrlich sagen. Das Buch riss mich sofort mit und Mary E. Pearson hielt neben ihrem fesselnden Schreibstil eine sehr spannende Handlung bereit. Mit Lia, Rafe und Kaden geht es sehr mitreißend weiter, sodass ich euch die Fortsetzung auf jeden Fall empfehlen kann! Ich freue mich riesig auf den vierten Band!

Bewertung vom 26.12.2017
Die Prophezeiung von Feuer und Eis / Snow Bd.1
Paige, Danielle

Die Prophezeiung von Feuer und Eis / Snow Bd.1


gut

Cover:
Mir persönlich gefiel das Cover auf Anhieb! Es zieht sofort den Blick des Lesers auf sich und weckt die Erwartungen einer frostigen Fantasygeschichte. Zum Inhalt passt es damit auch sehr gut, sodass es die Aufgaben eines guten Covers aus meiner Sicht erfüllt.

Inhalt:
Ich finde, dass die Geschichte auf einer guten Idee basierte, die Potenzial hat, ihre Leser zu begeistern. Jedoch sah ich vor allem im Inhalt große Schwächen. Der Einstieg fiel mir leicht, auch wenn ich durchaus etwas irritiert war und Zeit braucht, mich daran zu gewöhnen. Gepackt hat mich die Geschichte dennoch, weil sie meine Neugierde weckte.
Mir fällt es nicht besonders leicht, meine Meinung zum Inhalt in Worte zu fassen. Während man anfangs in Snows Leben in unserer Welt eintaucht, das von einigen Problemen gekennzeichnet ist, tut sich bald der Fantasyanteil auf und dieser konnte mich nicht so recht überzeugen. Die Idee einer magischen Parallelwelt gefiel mir und ich fand es ebenso spannend, dass die seltene Kraft des Schnees eingebracht wird.



Aus meiner Sicht wies die Geschichte dabei jedoch einige unlogische Stellen auf. Während aus meiner Sicht merkwürdige, riesige böse Bienen aus Schnee nicht in die Geschichte passten und Snow an allen Ecken mit irgendeinem Jungen anbandelt, den sie nicht kennt, fand ich es vor allem schade, dass die magischen Aspekte lediglich angekratzt wurden. Es steckten so viele magische Wesen mit besonderen Gaben in der Geschichte, dass ich irgendwann gänzlich überfordert war mit den Besonderheiten, da diese auch nur kurz und knapp erklärt wurden. Selbst die Auflösung am Ende, wo einige Geheimnisse gelüftet wurden, kam für mich unerwartet... aber aus dem Grund, dass ich es an den Haaren herbeigezogen fand. Ich saß vor dem Buch und dachte: Hä? Ernsthaft jetzt?
In vielen Punkten war die Geschichte für mich einfach nicht stimmig und zeigte kein besonders hohes Niveau.
Dennoch sind es für mich keine zwei Sterne, weil man es durchaus lesen kann, wenn man die Geschichte nicht zu ernst nimmt und bereits mit wenig Erwartungen rangeht.

Charaktere:
Insgesamt fand ich die Charaktere ganz gut. Die Autorin hat sich bemüht, die Geschichte mit vielseitigen Charakteren auszustatten, jedoch war das dahingehend nicht ganz erfolgreich, dass man kein tiefgründiges Bild von den Figuren kam. Jagger und Kai z.B. sind für mich so oberflächlich gestaltet gewesen, dass ich sie nach dem Lesen förmlich bereits aus meinem Gedächtnis gelöscht waren und so ging es mir mit einigen der Nebenfiguren.
Snow hingegen fand ich ganz gut dargestellt, da sie auch im Fokus der Geschichte steht. Ich konnte ihre Gedanken und Handlungen weitestgehend nachvollziehen und fand auch, dass sie durchaus eine Entwicklung vollzog.
Manches konnte ich jedoch nicht verstehen, wie zum Beispiel der Umgang mit den Jungen der Geschichte.

Fazit:
"Snow-Die Prophezeiung von Feuer und Eis" würde ich als strittiges Buch bezeichnen. Meiner Meinung nach kann man es durchaus lesen, weil die Idee der Geschichte prinzipiell ganz interessant ist. Dennoch konnte es mich in einigen Punkten einfach nicht überzeugen. Stilistisch ist es gut geschrieben, jedoch sind im Inhalt einige unlogische Punkte zu finden, die mir persönlich den Spaß an der Geschichte raubten.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Ja, man kann es lesen und Unterhaltung bietet es auch. Dennoch ist sollte man nicht allzu viele Erwartungen an den Inhalt stellen.

Bewertung vom 26.12.2017
Vampires of Eden: Bluterwachen (Der Spin-off zur romantischen Vampir-Reihe Melody of Eden) (eBook, ePUB)
Schulter, Sabine

Vampires of Eden: Bluterwachen (Der Spin-off zur romantischen Vampir-Reihe Melody of Eden) (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Cover:
Das Cover des Spin-Offs ist im gleichen Stil wie die dazugehörige Reihe "Melody of Eden" gehalten, was mir sehr gut gefällt. Dennoch ist es durch den Titel abgegrenzt, sodass man weiß, dass es ein Zusatzgeschichte ist. Mir gefällt das Cover auf jeden Fall sehr!

Inhalt:
Aus meiner Sicht, erzählt dieses Spin-Off mehrere kleine spannende Geschichten. Jede der Hintergrundgeschichten zu den Vampiren der Nachtwache überzeugte mit einem anderen Setting und spannenden Geschehnissen. Ich fieberte bei jeder mit und auch die Rahmenhandlung durch Melody und Eden gefiel mir sehr! Insgesamt fand ich die Zusatzgeschichten sehr gut durchdacht und kann jedem nur dazu raten!
Am Ende war ich sehr betrübt, dass ich mich endgültig von den Vampiren verabschieden musste.

Charaktere:
Die Kunst bei diesem Spin-Off war es, mehreren Charakteren eine authentische Stimme zu verleihen und jedem genug Raum zu geben. Das ist der Autorin Sabine Schulter auf jeden Fall gelungen! Jede Figur, deren Geschichte erzählt wird, konnte mich überzeugen. Man schlüpfte immer wieder in eine andere Rolle, da die Charaktere gänzlich unterschiedlich gestaltet sind.
Da man nun die Hintergründe der Vampire der Nachtwache wie zum Beispiel Rich oder Ivy kennt, kann man sie auch besser verstehen und sieht sie manchmal sogar in einem anderen Licht.

Schreibstil:
Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Das kann ich immer wieder sagen! Von vorne bis hinten taucht man gänzlich in die Geschichte ein, sodass sie einen gar nicht loslässt.
Im Spin-Off ist es der Autorin vor allem sehr gut gelungen, den Leser in die Ich-Perspektive der einzelnen Vampire mitzunehmen. Sie passte sich stilistisch sehr gut an die jeweilige Figur an!
Rahmen gab sie der Geschichte durch ein Gespräch unserer Lieblingsvampire Melody und Eden.
Mir hat diese Aufmachung sehr gut gefallen!

Fazit:
Sabine Schulter konnte mich ein weiteres Mal restlos begeistern. Ihre Reihe "Melody of Eden" erzählte eine emotionale, spannende Vampirgeschichte und das Spin-Off "Vampires of Eden" steht dem in nichts nach. Ich hatte sehr viel Spaß daran, auch in das Leben der anderen Vampire der Nachtwache reinzuschnuppern. Inhaltlich und stilistisch top und für Fans der Geschichte um Melody und Eden absolut empfehlenswert!

Bewertung vom 09.12.2017
Der verwunschene Gott
Labas, Laura

Der verwunschene Gott


ausgezeichnet

Cover:
Der Covergott war hier am Werk! Mittlerweile erkennt man ein Kunstwerk von Alexander Kopainski auf den ersten Blick. Zumindest geht es mir so. Die Gestaltung von "Der verwunschene Gott" ist ihm meisterhaft gelungen, denn das Cover ist nicht nur ein wahrer Blickfang, den ich mir immer wieder anschauen kann, sondern er hat auch das Flair der Geschichte eingefangen. Ein mehr als gelungenes Cover!

Inhalt:
Ich liebe die Geschichte über Morgan, den vergessenen Prinzen und den verwunschenen Gott! Schon an dieser Stelle kann ich sagen, dass ich es nicht erwarten kann, den zweiten Band lesen zu können!
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, da der Prolog bereits den Märchencharakter aufweist und einen sehr neugierig auf die Geschichte macht.



Danach geht es genauso spannend weiter! Die Handlung verläuft anfangs in drei Handlungssträngen, die ich alle sehr unterhaltsam fand. Morgan hatte es mir besonders angetan, sodass ich ihre Geschichte am liebsten verfolgte. Doch auch die Geschehnisse um Rhea und Aithan verfolgte ich geradezu mit angehaltenem Atem!
Bis zum Ende wurde ich mehrmals von der Handlung überrascht, aber die ganze Zeit über mitgerissen! Mich hat der Auftakt der planmäßig vierteiligen Reihe auf jeden Fall sehr begeistert und auch zufrieden gestellt, auch wenn ich am liebsten jetzt schon weiterlesen würde.

Charaktere:
Laura Labas stattete die spannende Handlung aus meiner Sicht auf jeden Fall mit vielseitigen, authentischen Charakteren aus.
Vor allem die Protagonistin Morgan gefiel mir persönlich sehr gut. Ihre feuriger, kämpferischer Charakter verlieh der Handlung Charme und ich muss sagen, dass ich mich sehr gut mit ihr identifizieren konnte.
Auch die ruhige Rhea mochte ich sehr gerne. Sie wurde vom Schicksal bereits schwer gezeichnet und ihr Leben nahm mich persönlich sehr mit, da sie ein wesentlich emotionalerer Charakter ist als Morgan, die aufgrund ihres Schmugglerdaseins etwas abgebrühter wirkt.
Aithan war ebenso eine Persönlichkeit, die mir gefiel, da ich ihn als den Zweifelnden beschreiben würde. Er kämpft mit der Verantwortung, die ihm von Geburt an auferlegt wurde, während er aber gleichzeitig versucht, seinen Weg zu gehen und seinen Gefühlen zu folgen.
Ich empfand sowohl diese drei Hauptfiguren als auch die Nebenfiguren als authentisch und konnte sie mir durch die schönen Beschreibungen sehr gut vorstellen und ihr Handeln nachvollziehen.

Schreibstil:
Laura Labas hat sich in ihrem neuen Buch meiner Meinung nach sehr gesteigert. Ich mochte ihren bildlichen, mitreißenden Stil bereits in ihren vorherigen Büchern sehr gern, doch hier hat sie sich wahrlich übertroffen.
Aus meiner Sicht erschuf sie hier eine geradezu märchenhafte Atmosphäre, die mich von den ersten Seiten an fasziniert hat. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Die unterschiedlichen Perspektiven fand ich persönlich sehr spannend und unterhaltsam. Es hat die Geschichte spannend und vielseitig gemacht und immens dazu beigetragen, dass ich an nichts anderes denken konnte, wenn ich ehrlich bin.

Fazit:
"Der verwunschene Gott" zählt für mich ganz klar zu meinen Highlights. Mich hat die Geschichte von Anfang bis Ende in ihren Bann gezogen. Nachdem ich von der Autorin bereits "Ein Käfig aus Rache und Blut" gelesen habe, war ich von ihrem neuen Buch umso begeisterter. Ihr Schreibstil hat mich gefangen genommen, sodass ich Morgans Geschichte in einem Rutsch durchgelesen habe!
Diese Geschichte gehört zu meinen Lieblingen aus dem Drachenmondverlag, da sie aus meiner Sicht jeden Fantasyfan begeistern wird.

Bewertung vom 09.12.2017
Starfall. So nah wie die Unendlichkeit (eBook, ePUB)
Wolf, Jennifer

Starfall. So nah wie die Unendlichkeit (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Cover:
Mich hat das Cover auf den ersten Blick verzaubert! Ich mag die düstere, geheimnisvolle Stimmung, die es vermittelt. Damit passt es meiner Meinung nach sehr gut zu der gefährlicheren Handlung. Noch dazu macht es auf die Geschichte aufmerksam, weil es durch die schöne Gestaltung in der Masse auffällt.
Sehr gelungen!

Inhalt:
Inhaltlich hat mich "Starfall" enorm mitgerissen und tatsächlich zu Tränen gerührt. Es bringt solch gewaltige Emotionen rüber, dass man sich nicht von der Geschichte losreißen kann.
Ich war sehr schnell in der Geschichte drin, da mich Melodys Alltag sofort mitgenommen hat, denn ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen.
Es ging auch sehr schnell mit den dystopischen Geschehnissen los, sodass die Spannung sehr schnell steigt und man definitiv an der Geschichte hängt.
Für mich war "Starfall" nicht nur eine Geschichte über Aliens, sondern sie transportiert viel mehr, was einen nachdenklich stimmt. Wie gehen wir mit etwas oder jemandem uns Fremden um? Meiner Meinung nach so, wie es Jennifer Wolf in ihrer neuen Geschichte vermittelt.
Ich habe Rotz und Wasser geheult bei dieser Geschichte und gleichzeitig kann ich mir für mein Leben und meine Einstellungen, wie ich sie mir auch von anderen wünsche, etwas mitnehmen.

Charaktere:
Mich konnten die Charaktere in „Starfall“ definitiv überzeugen. Alen voran die Protagonistuin Melody, da man ihr besonders nahe stand als Leser. Ich mochte ihre Art, aber ebenso die Entwicklung, die sie im Buch vollzogen hat, was für mich in jedem Moment nachvollziehbar und authentisch war. Besonders ihre Gewüflhswelt konnte ich sehr schön nachempfinden.
Auch ihre Familie fand ich toll! Ihren Bruder Felix schloss ich sofort ins Herz, während ich mit ihrer Mutter erst nach und nach warm wurde. Was ich aber als sehr passend für die Geschichte empfand.
Neven ist natürlich eine Nummer für sich, zu dem ich nur sagen kann, dass er der Geschichte ihren Charme verleiht. Ich fand seine Charakter großartig!
Alle weiteren Charaktere konnten ebenso durch Individualität und Authentizität bestechen.
Ich fand großartig!

Schreibstil:
Ich habe bereits die „Jahreszeiten-Reihe“ der Autorin abgöttisch geliebt. Auch in ihrem neuen Buch konnte sie mich mit ihrem lockeren, leichten Stil überzeugen.
Sie schafft es, mich mit ihren Worten in die Welt ihrer Protagonisten zu entführen und mich ein wahres Abenteuer erleben zu lassen. Dies war auch bei "Starfall“ wieder der Fall.

Erzählt wird die Geschichte komplett aus der Perpsektive von Melody, der Hauptfigur des Buches. Das hat mir persönlich sehr gefallen, da man dadurch das Geschehen als Melody erlebt und auch ihren Wandel hinsichtlich der Geschehnisse ebenso durchmacht. Ich persönlich konnte wirklich Melody sein und die Geschichte quasi hautnah erleben.

Fazit:
Jennifer Wolf hat mich ein weiteres Mal zu Tränen gerührt. Nicht nur, dass ich mich mal wieder nicht von einer ihrer Geschichten losreißen konnte, sondern es gelingt ihr genauso, riesige Emotionen in ihre Bücher reinzupacken! Die Geschichte der Autorin gehen ans Herz, sodass ich euch nur empfehlen kann, auch einmal in "Starfall" reinzulesen, denn es ist definitiv etwas anderes, aber gleichzeitig auch etwas Besonderes.
Deswegen kann ich es euch nur empfehlen, denn mich hat es bestens unterhalten. Die Tatsache, dass es ein Einzelband ist, finde ich ebenfalls sehr überzeugend.

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