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Benutzername: Ann-Sophie Schnitzler
Danksagungen: 7 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 238 Bewertungen
Bewertung vom 01.05.2020
Stoneheart 1: Geraubte Flamme (eBook, ePUB)
Lionera, Asuka

Stoneheart 1: Geraubte Flamme (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Cover:
Ich finde das Cover gelungen! Es ist auf jeden Fall ein Blickfang und wirklich schön anzusehen. Es spiegelt auch schön die Stimmung der Geschichte wieder, auch wenn es vom Inhalt selbst noch nicht allzu viel verrät.

Inhalt:
Eigentlich will sie nur raus. Raus aus dieser Welt, in der Männer über sie bestimmen, in der auf ein Käfig der nächste folgt. Doch ihr Ausbruch hält für Ezlain eine Reise voller Geheimnisse bereit, die sie nicht hat kommen sehen. "Stoneheart - Geraubte Flamme" ist eine tolle Geschichte, die mir wahnsinnig viel Spaß einbrachte. Der Einstieg machte es mir nicht schwer, mit Ezlain mitzufühlen, sodass ich sofort Feuer und Flamme für ihren Plan war. Dann jagte ein spannendes Ereignis das nächste und was die Autorin bis zum Ende aufbaute, hat mich wirklich umgehauen, sodass ich Band 2 nicht erwarten kann. Man könnte meinen, dass sich 500 Seiten bei so einer Geschichte vielleicht ziehen, aber das war absolut nicht der Fall für mich. Ich habe jede Sekunde den spannenden Plot verfolgt und fand es vor allem schön, dass Fantasy und die Liebesgeschichte gleichgewichtet sind, wenn nicht sogar Fantasy mehr. Das geht bei vielen Geschichten der Art unter, doch Asuka Lionera ist es für mich gelungen, dass ich die Emotionen gefühlt habe, aber auch von der Welt und dem Plot eingenommen wurde. Von daher kann ich Band 1 nur als gelungen und empfehlenswert von der inhaltlichen Seite her bezeichnen.

Charaktere:
Ich persönlich mag starke udn temperamentvolle Protagonisten immer sehr, weil ich mit ihrer starken Emotionalität und wilden Art immer total gut mitgehen kann. Ezlain ist eine Figur, die genau in dieses Schema passt. Sie lehnt sich auf, wenn andere erniedrigt werden, kämpft für das, woran sie glaubt und zeigt dabei nicht, wie eingeschüchtert sie sich dann doch mal fühlt. Mir hat die Reise mit Ezlain sehr viel Spaß gemacht, v.a. weil sie in der Geschichte so viele neue Situationen, Geheimnisse und Überraschungen erlebt, dass es für mich als Leser ein tolles, auch emotionales Erlebnis war. Über den rätselhaften Fremden will ich nichts verraten, nur dass es natürlich ein Geheimnis zu entdecken gibt, was ihn angeht. Ich will euch nur versichern, dass ich oersönlich seine Figur als toll und logisch ausgearbeitet empfand, sodass meine Leserneugier auf jeden Fall geweckt war. Auch die Nebencharaktere wurden gelungen eingearbeitet und behielten für mich auch die eine oder andere Überraschung bereit. Demnach fand ich den Plot durch die Ausarbeitung der Figuren sehr gut vervollständigt.

Schreibstil:
Asuka Lionera begeistert mich immer wieder mit ihrem leicht zu lesenden und trotzdem stark emotionalen Schreibstil. Ich habe auch hier wieder sehr mit der Protagonistin mitgefiebert und mitgefühlt, weil die Autorin es wieder schafft, dass ich mir alles Geschehen vorstellen, mich aber auch hineinfühlen kann. Als Fan der Ich-Perspektive wurde ich ebenso glücklich gemacht. Überraschend kamen irgendwann auch noch Kapitel aus der Perspektive des mysteriösen Fremden hinzu, was ich richtig spannend fand. Stilistisch kann ich mal wieder absolut nicht meckern. Beeindruckend fand ich vor allem, dass es sich wesentlich schneller gelesen hat als man bei fast 500 Seiten vermutet.

Fazit:
Insgesamt war "Geraubte Flamme" für mich ein genialer Auftakt! Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, fand den emotionalen CHarakter der Geschichte sehr mitreißend und vor allem den Handlungsstrang äußerst spannend. Es geht nicht nur um Liebe, sondern die Autorin baute aus meiner Sicht auch einen richtig genialen Plot drumherum, sodass es wirklich ein gelungenes Romance meets Fantasy ist. Vor allem das Ende fand ich überraschend und genial. Ich habe jetzt so viele Fragen und bin wahnsinnig gespannt, wie es in zwei Wochen mit Ezlain weitergehen wird.

Bewertung vom 09.04.2020
Die Totenbändiger - Band 6: Unheilige Nacht (eBook, ePUB)
Erdmann, Nadine

Die Totenbändiger - Band 6: Unheilige Nacht (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Cover:
Die Coverdesignerin hat sich mal wieder selber übertroffen! Auch die Gestaltung des 6. Bandes ist mehr als gelungen, denn die Szene passt wie die Faust aufs Auge und fängt die düstere Atmosphäre und Handlung der Dark-Fantasy-Reihe wirklich gut ein. Die Geister stechen da wirklich sehr genial heraus.

Inhalt:
Eine schreckliche Enthüllung nach der anderen. Die Unheilige Nacht hat es für Cams Familie echt in sich. Sie müssen sich krassen Kämpfen gegen die Geister stellen, den Intrigen des hinterlistigen Schulleiters der Totenbändigerakademie standhalten und und und ... Ich habe auch nach dem 6. Band das Gefühl, unglaublich viel erlebt zu haben. Es mögen "nur" knapp 200 Seiten sein, aber man sollte nicht denken, dass einem hier nichts geboten wird. Wie sich die Handlung entwickelt, ist wirklich krass und sorgt jedes Mal für Schnappatmer. Besonders dieses Ende ist mehr als besorgniserregend und ich bin wahnsinnig gespannt, wie die Autorin das fortführt.

Charaktere:
Hach, selten habe ich Figuren so ins Herz geschlossen wie in dieser Serie. Cam, seine Familie, seine Freunde - sie sind einfach so unfassbar greifbare und authentische Charaktere, dass sich die Geschichte nach so viel mehr anfühlt als einem Buch. Sie alle haben ihre Schwächen und Stärken und ich finde es toll, dass die Autorin ihnen so viel Raum gibt, auch für ihre persönlichen Gefühle. Ich kann nur sagen, dass die Geschichte auch in dieser Hinsicht wahnsinnig viel Spaß macht.

Schreibstil:
Gefühlt schreibe ich bei Büchern von Nadine Erdmann immer das Gleiche: Sie ist nicht umsonst eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen! Einfach jedes Mal haut sie mich mit ihrem Stil vom Hocker. Auch im sechsten Band erleben wir verschiedene Blickwinkel der Handlung, indem wir verschiedene Szenarien und damit Figuren begleiten. Jede fühlt sich so an, als würde man direkt daneben stehen. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie ich mich anstrengen muss, ja kein wort auszulassen, weil ich einfach so schnell lesen will, weil es unfassbar spannend ist und Spaß macht. Also stilistisch kann man bei der Autorin nie meckern meiner Meinung nach.

Fazit:
Oh mein Gott ... Dieser Band hat es wieder mal so in sich! Ich denke mir immer: Es kann eigentlich nicht noch krasser werden, aber es passiert doch immer wieder. Die Reihe ist mit ihrer mehr als spannenden Handlung und den mitreißenden Charakteren einfach meine absolute Lieblingsreihe und ich kann es nicht erwarten, dass es weitergeht!

Bewertung vom 30.03.2020
Second Horizon (eBook, ePUB)
Hainwald, E. F. V.

Second Horizon (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Cover:
Ich liebe die Cover des Desingers! Sie sind immer einzigartig und kleiden die Geschichte unglaublich passend! Treffender hätte man es nicht gestalten können. Außerdem ist es zeitgleich noch ein totaler Blickfang! Und das gilt auch für die atemberaubenden Innenillustrationen, mit denen das Buch reichlich versehen ist! Richtig tolle Arbeit.

Inhalt:
Was ist das perfekte Wesen? Ist es existent? Muss es geschaffen werden? Kann der Mensch es schaffen? Ist es aufzuhalten? Wo beginnt und endet Freiheit? Philosophische Fragen, denen sich ganze Studiengänge widmen, wurde hier in einer spannenden und unglaublich faszinierenden wie komplexen Geschcihte aufgegriffen. Wolf und Babe sind frei ohne ihre Namen. Doch ein Auftrag weckt die Aufmerksamkeit der Herrschenden und die Gefahr findet ihren Anfang. Es ist eine Geschichte, die nur so vor Humor, Fantasy und Sci-Fi sprießt, genau wie es beschrieben wird. Der Autor entführt den Leser in eine sehr komplexe Welt, in der Technik und Magie unwiderruflich verbunden und Teil des Lebens aller sind. Ich war fasziniert, welche gesellschaftlichen Züge, technischen Entwicklungen und philosophischen Problematiken der Autor in einer Geschichte aufgreift, die vor allem auch von den Charakteren und den dazugehörigen Überraschungen lebt. Bis zum Ende fieberte ich mit, dachte angestrengt mit und war neugierig, wie alles ausgehen würde. Auch das Ende war typisch "anders" für den Autor und stimmte für mich sehr gut zum Gesamtbild.

Charaktere:
Wie können Figuren teilweise so wenig über sich selbst verraten und einem dabei trotzdem so echt und greifbar erscheinen? Wolf und Babe sind Charaktere, über die man lange Zeit nichts weiß, denn das bedeutet Freiheit, oder nicht? Doch ich habe sie trotzdem von der ersten Seite an wahrgenommen. Sie zu begleiten, fühlte sich spannend an. Ihre Überlegungen und Entwicklungen im Verlauf der Geschichte erst recht. Als sich ihr Grüppchen vergrößert, war ich noch stärker hin und weg. Ich kann gar nicht beschreiben, was die Charaktere in mir ausgelöst haben, sondern ich kann lediglich sagen: Ich habe sie wahrgenommen und ich habe sie leben sehen.

Schreibstil:
Bisher habe ich alle Bücher des Autors gelesen und war immer wieder beeindruckt. Besonders faszinierend finde ich dabei die unterschiedlichen Stimmungen, die er erzeugt. "Second Horizon" ist vom Lesegefühl her genauso anders wie sein vorheriges Buch "Cyberempathy" es war. Wer E.F. von Hainwald lesen will, sollte auf jeden Fall einen hohen Anspruch an sich selbst und Lust auf Lektüre haben, die es in sich hat. Ich kann die Geschichte nur als kognitiv herausfordernd bezeichnen, was allein sie schon zu etwas anderem gemacht hat. Andererseits kam ich beim Lesen wahnsinnig gut voran und spürte keine Längen. Beides hinzubekommen ist beeindruckend, weswegen ich es auf jeden Fall seitens des Stils sehr empfehlen kann zu lesen.



Fazit:
E.F. v. Hainwald ist etwas Besonderes. Seine Art zu erzählen kann man nur als Kunst bezeichnen. Und Kunst ist bekanntlich ja nicht immer einfach. "Second Horizon" ist ein unbeschreibliches Abenteuer. Und das sage ich nicht, weil es so unglaublich genial ist. Das ist es auch, aber es lässt sich wirklich nicht beschreiben, weil in der Geschichte von Wolf und Babe so viel Tiefe, so viel Philosophie, so viele Fragen des Lebens stecken, die die eigenen Gedanken sehr stark mitreißen. Es ist keine Geschichte, die man wegliest, kurz genießt und das wars. Es ist eine Geschichte, die bleibt.

Bewertung vom 18.03.2020
Die Greifenreiterin 3
Schulter, Sabine

Die Greifenreiterin 3


ausgezeichnet

Cover:
Es brennt! Man kann nicht nur nicht wegsehen und es ist ein Blickfang im Regal, sondern es passt auch perfekt zum Inhalt. Da könnt ihr euch vorstellen, dass es wieder unfassbar spannend wird. Besonders schön sehen die drei bisher erschienen Bände auch zusammen aus!

Inhalt:
Die Bedrohung durch Zemzee wächst ... mehr, als ihr es euch vorstellen könnte. Ich fand die ersten beiden Bände schon unfassbar spannend, aber Band 3 hält da nochmal ordentlich mit. Nach dem Cliffhanger von Band 2 konnte ich es gar nicht erwarten weiterzulesen. "Verheerung" setzt genau da ein, sodass ich persönlich sofort wieder mitten im Geschehen war und die Spannung sofort greifbar wurde. Die Handlung hält wieder Momente zum Mitfiebern wie auch fürs Herz bereit. Wer Sabine Schulter kennt, weiß, dass sie da immer eine richtig gute Mischung bietet. Ich fand es toll, auch in welche magische Richtung sich die Geschichte weiterhin entwickelt hat. Die Fantasyelemente kommen bei Weitem nicht zu kurz, während man auf der anderen Seite mit spannenden Wendungen ans Buch gefesselt wird. Inhaltlich war es wirklich wieder ein Abenteuer für mich, dass ich jedem nur empfehlen kann, der sich wie ich schon vor einer Weile in die Reihe verliebt hat.

Charaktere:
An der Geschichte mag ich nicht nur die Handlung sehr, sondern sie lebt meines Erachten auch viel von den Figuren. Viel beeindruckender ist hier: Nicht nur von den Hauptfiguren. In Zeiten der Not finden die Völker von Teharis zusammen und die Autorin lässt ganz verschiedene Charaktere zusammentreffen. Dabei macht es mir nicht nur Spaß, Rayna und Hyron als Hauptfiguren zu begleiten, sondern auch die Begegnungen mit bekannten wie vereinzelt neuen Gesichtern zu genießen. Sabine Schulter erweckt ihre Figuren wirklich zum Leben und das verleiht der Geschichte sehr viel Lebendigkeit, die für Lesespaß sorgt. Hyron und Rayna kennt man mittlerweile wirklich gut, aber mir persönlich werden sie nicht langweilig. Die Herausforderungen, vor die sie gestellt werden, fordern ihnen immer auf andere Weise etwas ab, weswegen allein dadurch schon ausreichend Spannung aufkommt.

Schreibstil:
An dieser Stelle wiederhole ich mich immer, doch ich sage es immer wieder gerne: Ich habe jedes Buch der Autorin gelesen und das nicht ohne Grund. Ihr Schreibstil entführt mich bei jeder Geschichte aufs Neue in ein geniales Abenteuer, dem ich mich für einige Stunden nicht entziehen kann. Ich suchte jedes ihrer Bücher durch, weil sie sich so toll lesen lassen. Und so ging es mir auch mit "Verheerung". Auch im neuesten Band der vierteiligen Reihe rief sie mir einerseits mit ihren Beschreibungen das schöne Setting vor Augen, während sie andererseits mich die Gefühle ihrer Figuren erleben ließ. Dass ich wieder Rayna in der Ich-Perspektive begleiten, aber auch mal einen Blick auf ihren Feind Zemzee wie auch ihren treuen Freund bei den Himmelsschwertern, Hyron, werfen konnte, hat mir auch dieses Mal sehr viel Freude bereitet.

Fazit:
Auch das dritte Abenteuer der Greifenreiterin Rayna war einfach nur genial! Ich will euch nicht zu viel verraten, aber ich liebe die Geschichte einfach extrem! Nicht nur das tolle Setting und den allgemein spannenden Plot, sondern auch die Gefühlswelt der Figuren begeistert mich jedes Mal aufs Neue und reißt mich wirklich mit. Ich konnte es mal wieder nicht weglegen, aber das ist bei Sabine Schulter nichts Neues... Auf jeden Fall gibt es eine klare Leseempfehlung von mir!

Bewertung vom 05.03.2020
Ezlyn. Im Zeichen der Seherin
Ciseau, Karolyn

Ezlyn. Im Zeichen der Seherin


ausgezeichnet

Cover:
Das Cover der Geschichte hat mir vom ersten Blick an sehr gut gefallen. Es ist schlicht, beinhaltet dabei aber einige Elemente der Geschichte und macht mit der Farbgestaltung einen dunkleren, aber magischen Eindruck. Ich finde es sehr passend!

Inhalt:
Todesseherinnen sehen bei Berührungen den Tod anderer... ebenso jedoch auch ihren eigenen. Ezlyn weiß schon von Beginn an, wie sie sterben wird. Ihre gesamte Ausbildung lang bereitet sie sich darauf vor, doch letztendlich hätte keine Vorbereitung für das ausgereicht, was sie an ihrem neuen Hof erwartet. "Ezlyn - Im Zeichen der Seherin" hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Ich fand das Konzept der Gesellschaft, die von der Autorin entworfen wurde, richtig genial und angemessen zum Nachdenken anregend. Ein spannender Plot mit überraschenden Wendungen wie auch emotionalen Momenten sorgte für dauerhafte Lesefreude. Ich wollte nicht, dass es zu Ende geht, was für mich zu einem guten Buch dazugehört. Besonders hat mir das Finale der Geschichte gefallen, das für mich alles andere als vorhersehbar war.

Charaktere:
Die Hauptfigur Ezlyn ist eine Todesseherin. Von Beginn an mit dieser Gabe als Geschenk und Sünde zugleich gezeichnet, stellt sie sich den Erwartungen, die die Gesellschaft ihr aufbürden. Für mich durchlebte sie eine tolle Wandlung. Geprägt von ihrer Erziehung im Kloster, zeigt sich Ezlyn naiv und leichtgläubig gegenüber neuen Eindrücken. Doch mehr und mehr merkt sie, dass nicht alles ist, wie es scheint. Ihr schon immer währender Kampfgeist tritt hervor und lässt sie zweifeln, rebellieren. Für mich war sie ein toller, facettenreicher und damit authentischer Charakter. Mit den Nebenfiguren erlebte ich ein Auf und Ab der Gefühle. Ich vertraute, wurde enttäuscht. Ich hasste und fing doch an, sie zu lieben. Die Figuren waren wirklich für sich selbst ebenso ein Abenteuer wie die Geschichte an sich.

Schreibstil:
Ich bin seit der ersten Stunde ein Fan der Autorin und habe bisher auch alle ihre veröffentlichten Geschichten gelesen. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass sie ihr Niveau auch in ihrem neuesten Buch halten und mich mit ihren Worten wieder in eine phantastische Welt entführen konnte. Aus der Ich-Perspektive von Ezlyn erlebte ich die Geschichte der Todesseherin als spannendes und emotionales Abenteuer!

Fazit:
"Ezlyn" hat mich sehr begeistert! In allen Facetten konnte mich das Buch von der ersten bis zu letzten Seite an überzeugen. Ich liebe es, wenn Geschichten sich weglesen wie nichts, weil sie einen total gefangen nehmen und das war bei "Ezlyn" absolut der Fall. Spannender und faszinierender Plot, bewegende Charaktere und mitreißender Schreibstil! Klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 13.01.2020
Die Welle
Rhue, Morton

Die Welle


ausgezeichnet

Fazit:
Pflichtlektüre hat es bei mir nicht leicht. Es gibt so viele tolle Geschichten - Warum sollten gerade die vorgegebenen gelesen werden? "Die Welle" ist jedoch eine Geschichte, die man wirklich gelesen haben muss. Und dass ich zu der Überzeugung komme, überrascht mich, denn ich war wirklich skeptisch am Anfang. Doch "Die Welle" erinnert nicht nur an Taten, die nie vergessen werden sollten, es zeigt uns auch die Gefahren auf, die auch heute noch keineswegs übersehen oder kleingeredet werden sollten. Morton Rhue konnte mich mit einer mitreißenden Geschichte im Rahmen einer tollen Aufmachung sehr fesseln und beeindrucken. Die Schwere, die die Geschichte, insbesondere für mich als angehende Lehrerin, hinterließ, folgt nur den beeindruckendsten Werken.

Bewertung vom 12.12.2019
Die Totenbändiger - Band 1: Unheilige Zeiten (eBook, ePUB)
Erdmann, Nadine

Die Totenbändiger - Band 1: Unheilige Zeiten (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Cover:
Das düstere Cover verkörpert die Geschichte wirklich sehr gelungen! Es macht Lust auf eine spannende Dark-Fantasygeschichte. Vor allem gefällt mir, dass es schon mal ein wenig auf den Inhalt hinweist und was einen erwartet!
Ich bin auch sehr gespannt, wie die weiteren Cover aussehen! Ich finde es total gelungen!

Inhalt:
Geister sind ein fester Bestandteil unserer Welt ... Schutzmechanismen, die Spuk Squad und unheilige Nächte gehören fast zur Tagesordnung. Dass im Schatten merkwürdige Dinge vor sich gehen, wissen nur die wenigsten ...
Der Reihenauftakt ist grandios gemacht! Nadine Erdmann steigt gemeinsam mit dem Leser in eine tolle Geisterwelt ein! Der Leser erlebt sowohl das Leben der Totenbändiger-Familie von Cam, als auch die Einsätze der Spuk Squad, der Polizeieinheit, die sich mit Geistererscheinungen befasst. Es ist ein aufregender Mix aus Fantasy-Kriminalvorfällen und dem Alltag der jungen Totenbändiger! Es ist einfach so viel mehr als ein Fantasy-Reihenauftakt! Es ist der Beginn einer Serie, die wahnsinnig viel Potenzial mit sich bringt und noch richtig genial werden wird!
Der erste Band vermittelt mit knapp 200 Seiten schon einmal einen richtig guten Eindruck von dem, was einen weiterhin erwartet! Ich habe die Hintergründe der Welt kennengelernt, schon in den Hauptplot reinschnuppern können und wahnsinnig viele Fragen ansammeln können, was alles noch kommt!
Ich empfand die Handlung als richtig genial! Wobei das Ende gemein war, muss ich dazu sagen, aber es hat nochmal mehr die Vorfreude auf die Fortsetzung geweckt!

Charaktere:
Für die Bücher von Nadine Erdmann ist es typisch, dass man sich in ihre Figuren verliebt.
Auch hier ist mir das wieder passiert! Cam, seine Familie und Freunde wie auch seine Feinde haben mich sehr für sich gewonnen. Sie wirkten im Rahmen der Geschichte auf mich total authentisch, weshalb die Handlung nochmal mehr Spaß gemacht hat.
Die Reihe lebt schon in Band 1 von den unterschiedlichen Persönlichkeiten, die auftreten. Allein Cams Familie weist so viele geniale Individuen auf, dass ich mich nur schwer von ihnen lösen konnte. Charakterlich war es wie immer top! Und dass die Autorin auch hier wieder einfach authentische Gefühle einbindet, die nicht an die "klassische" Beziehung gebunden sind.

Schreibstil:
Nadine Erdmann ist nicht umsonst eine meiner Lieblingsautorinnen. Ihr Stil überzeugte mich auch in ihrem neuen Buch restlos!
Wie ich es von ihr gewohnt bin, bedient sie mehrere Perspektiven auf sehr angenehme Weise. Auch hier lernte ich die Charaktere alle schon ein wenig kennen und konnte gleichzeitig verschiedenen Handlungssträngen folgen. Immer wieder besonders, ist ihr humorvoller, aber gleichzeitig emotionaler und spannender Stil! Ich konnte mich wieder nicht von ihren Worten lösen!

Fazit:
Nadine Erdmann gehört seit dem 1. Band der "Cyberworld" zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Ich dachte wirklich, ich kann keine ihrer Reihen noch mehr lieben, doch dann schrieb sie "Die Totenbändiger" und ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Es ist unglaublich genial! Die Serie gehört jetzt schon zu meinen Jahreshighlights und ich freue mich einfach nur riesig auf Band 2! Vor allem nach diesem genialen Ende!

Bewertung vom 26.10.2019
Blowing Across
Keller, Christine

Blowing Across


sehr gut

Cover:
Das Cover spiegelt den Inhalt der Geschichte wirklich gut wieder. Auf den ersten Blick wirkte es auf mich recht voll und sprach mich nicht sofort an, aber auf den zweiten Blick fand ich es gut aufgebaut und aussagekräftig. Insgesamt ein gelungenes Cover, das einen darauf einstimmt, was einen erwartet.

Inhalt:
"Blowing Across" ist eine facettenreiche Geschichte zweiter Welten, die wieder zueinander finden., obwohl sie schon immer zusammen gehörten.
Es ist eine Geschichte, die viele bedeutsame Themen unserer Zeit aufgreift wie die Schädigung der Umwelt oder mögliche Gefahren künstlicher Intelligenz. Die Autorin verpackte diese Thematiken in einem spannenden Plot um eine Romance, den sie wiederum in einem Setting der Genres Fantasy und Dystopie/Science Fiction ansiedelte. Man merkt: facettenreich. Mir hat die Handlung insgesamt gut gefallen. Der Einstieg gelang mir problemlos und darüber hinaus fand ich vor allem den wissenschaftlichen, philosophischen Teil des Buches sehr gut ausgearbeitet. Ingesamt eine tolle Geschichte, die vor allem gegen Ende nochmal fahrt aufnimmt.
Schwächen lagen für mich jedoch unter anderem in der inkonsistenten Benennung der Kapitel, wovon ich persönlich kein Fan bin. Manchmal waren es die Perspektiven bzw. Leben der Figuren, also wen man begleitete. Dann waren es Orte oder beides oder Themen. Mich persönlich störte das.
Außerdem ging es mir am Ende ein klein wenig zu schnell, sodass ich mich etwas überfordert fühlte. Das Tempo kam überraschend, da die Geschichte eher langsam an Fahrt aufnahm. Beide Kritikpunkte sind jedoch sehr Geschmackssache.

Charaktere:
Die Figuren der Geschichte fand ich auf jeden Fall ziemlich cool gestaltet. Ich fand es cool, dass fast alle von Anfang an auf mich authentisch wirkten und greifbar waren. Dadurch konnte mich die Geschichte gut für sich gewinnen. Die Hauptfiguren River und Avo waren natürlich am aussagekräftigsten. Ich mochte ihre zurückhaltenden, neugierigen Persönlichkeiten wirklich gern. Einzige Mankos waren für mich der plötzliche Streit und die damit einhergehenden Gefühle sowie dass sofort wieder alles gut war. Den kurzzeitigen Wandel habe ich nich nachvollziehen können. Außerdem war mir manchmal nicht klar, wie alt River ist, weil sie manchmal wie 16 handelte, manchmal wie 30. Das empfand ich persönlich als etwas komisch. Ansonsten war es von den Nebenfiguren her, den anderen Wesen, wirklich gut und bereichernd gemacht.

Schreibstil:
Christine Keller hat meines Erachtens einen recht angenehmen Schreibstil, denn die Geschichte ließ sich im Großen und Ganzen wirklich gut lesen und nachvollziehen. Manchmal fand ich, dass sich die 280 Seiten etwas zogen, aber dafür fand ich die Perspektiven- und Ortswechsel umso passender.
Besonders toll fand ich, dass der Stil beispielsweise bei den Droiden super angepasst wurde. Einziger Kritikpunkte hier: Es sind eine sehr einfache, aber auffällige Rechtschreibfehler drin.

Fazit:
Insgesamt trotz vereinzelten kleinen Schwächen eine interessante Geschichte, die einen zum Mit- und Nachdenken anregt. Den Leser erwartet hier eine fantasiereiche Auseinandersetzung mit wichtigen Themen unserer Zeit, wenn er über kleine Mängel in der Umsetzung hinwegsehen kann.
Von mir gibt es 3.5 (aufgerundet zu 4) Sternen!

Bewertung vom 02.09.2019
Von Sternen gekrönt / One True Queen Bd.1
Benkau, Jennifer

Von Sternen gekrönt / One True Queen Bd.1


ausgezeichnet

Cover:
Ich lasse mich sehr schnell von tollen Covern hinreißen und dieses gehört auf jeden Fall dazu. Es hat meine Neugier geweckt und das ist das wichtigste für ein gelungenes Cover. Zum Inhalt der Geschichte passt es zum Großteil auch, selbst wenn es nicht viel verrät. Meinen persönlichen Geschmack trifft es.

Inhalt:
Vor Jahren verlor sie ihre Schwester. Was dahinter steckt, bleibt allen ein Rätsel. Doch Mailin kommt dem Geheimnis auf die Spur, als sie in die Welt Lysake eintaucht ... Die Handlung lässt mich zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite fand ich die Story gut und unterhaltsam. Ich spürte auch, dass sich die Autorin mit dem Weltenaufbau sehr bemüht hat und auch logische Erklärungen einbaute. Aber auf der anderen Seite wurden die Geschichte und ich einfach keine besten Freunde. Der Einstieg sowie die erste Zeit in Lysake gefielen mir noch richtig gut, aber irgendwann hat mich die Geschichte verloren. Es ist nicht so, dass es nicht spannend wäre. Das ist es auf jeden Fall und es erwarten einen auch überraschende Entwicklungen, aber irgendwie wurde es mir zu viel. Es hat ab der zweiten Hälfte wahnsinnig viel Tempo, weil dauerhaft etwas passiert und irgendwie überforderte mich das bzw. konnte ich das nicht so richtig genießen. Hinzu kam, dass ich zwar die Erklärungen über die Welt geradezu wie ein Schwamm aufsog, aber so richtig eindrucksvoll zum Zug kommt die Magie irgendwie nicht so richtig. Ich fand es schade, dass es wenn, dann eher Nebensache war. Außerdem hat mich die Liebesgeschichte einfach nicht gepackt. Es war wieder ein typischer Fall von "Schon als ich dich sah, war ich dir verfallen" und "Ich bin unnahbar, aber du bist die eine, die mich auftaut". Es hat mich nicht berührt und auch die Entwicklung in der Hinsicht fand ich eher unauthentisch. Trotzdem war auch dieser Punkt "okay". Nicht herausragend, aber okay. Deswegen fand ich den Handlungsverlauf insgesamt schon gut, aber so richtig genial fand ich es nicht.

Charaktere:
Im Fokus der Geschichte steht Mailin, die ich als mutige, schlagfertige junge Frau beschreiben würde. Sie kämpft für ihre Ziele und lässt sich auch von den schlimmsten Herausforderungen nicht unterkriegen. Ich fand sie prinzipiell ziemlich cool, auch wenn mir die romantischen Gefühle etwas zu schnell geht. Ich fand dagegen ihr Auftreten, wenn sie Dinge über Lysake nicht wusste und viel erfährt sehr authentisch und nicht zu abgeklärt. Daneben begegnete ich zahlreichen Charakteren, die ich mal mehr, mal weniger mochte, wie es in Geschichten nunmal so ist. Manche davon habe ich bis zuletzt nicht ganz verstehen oder durchschauen können, aber ich gehe davon aus, dass es daran liegt, dass noch einiges an Potenzial für den Folgeband zurückgehalten wurde. Schade fand ich es nur vor allem bei "Peter", da er nicht nur vom Prinzip her schon sehr geheimnisvoll und zurückhaltend ist. Ich hatte mir etwas mehr erhofft, dass ich als Leser das Gefühl bekomme, ihn zu kennen bzw. zu verstehen. Aber vielleicht kommt auch das noch. Insgesamt fand ich auch die Figuren okay. An mancher Stelle hätte ich mir mehr erhofft, was jetzt aber zu stark spoilern würde, aber insgesamt war es in Ordnung und unterhaltsam.

Schreibstil:
Ich empfand den Schreibstil der Autorin als sehr gelungen. Das Buch ließ sich wunderbar fließend lesen und ich wurde mit ausreichenden, schönen Beschreibungen in die Welt Lysake entführt. Ich mag es, wenn 100 Seiten vorübergehen, ohne dass ich es merke. Das hat Jennifer Benkau hier auf jeden Fall geschafft. Auch die gewählte Perspektive, die Sichtweise der Protagonistin Mailin, empfand ich als gut gewählt, weil ich mit ihr gemeinsam die Welt entdecken und Geheimnisse und Intrigen lüften konnte. Stilistisch habe ich definitiv nichts auszusetzen und muss sagen, dass ich die Geschichte dahingehend sehr genossen habe.

Bewertung vom 01.09.2019
Die Greifenreiterin 1
Schulter, Sabine

Die Greifenreiterin 1


ausgezeichnet

Bisher hat mich Sabine Schulter noch nie enttäuscht und auch bei ihrem neuesten Buch kann ich nur sagen, dass ich wieder einmal restlos überzeugt wurde!


Bereits das Cover hat freudige Erwartungen an die Geschichte geweckt, weil es genau meinen Geschmack trifft, hell gestaltet ist und zum Ausdruck bringt, was einen erwartet.

Als ich dann endlich in die Geschichte einsteigen durfte, war die Vorfreude groß. Und sie entwickelte sich im Verlauf der Geschichte zu Begeisterung. Ich empfand den Trilogie-Auftakt als richtig toll, richtig spannend! Ich war von Anfang bis Ende begeistert und habe mich in die aufregende Story sowie das schöne Setting verliebt.

Dies setzte sich bei den Figuren fort, die mit Vielseitigkeit und Authentizität glänzten. Rayna ist eine feurige Protagonistin, wohingegen Hyron wie es für sein Volk üblich ist von der ruhigeren Sorte ist. In das Greifenweibchen Ferril kann man sich nur verlieben und auch von en Nebenfiguren war ich überrascht, denn sie haben sich ebenso recht schnell in mein Herz geschlichen.

Stilistisch bin ich nicht ohne Grund ein Fan der Autorin und genieße immer wieder, wie sie mich in Geschichten entführen kann.

Insgesamt ein genialer Auftakt, der große Vorfreude auf Band 2 weckt! Ich liebe die Trilogie jetzt schon und bin wahnsinnig gespannt, was uns noch erwartet.