Benutzername: Ann-Sophie Schnitzler
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Bewertungen

Insgesamt 117 Bewertungen
Bewertung vom 24.08.2017
Tashiras Bestimmung / Diamantkrieger-Saga Bd.3
Belitz, Bettina

Tashiras Bestimmung / Diamantkrieger-Saga Bd.3


sehr gut

Cover:
Ich bin ein großer Fan der Cover der "Diamantkriegersaga"! Auch hier ist der Wiedererkennungswert gegeben, aber sie sind durch die unterschiedliche Farbgestaltung klar voneinander abgegrenzt. Die Gestaltung weist bereits auf das Genre Fantasy hin, verrät dabei aber nicht viel über ihre Geschichte. Neugierig macht es definitiv!

Inhalt:
Ich war sofort wieder mitten in der Geschichte drin. Ich habe es sehr gerne, wenn man Anfang nochmals unterschwellig auf Vergangenes hingewiesen wird, sodass man besser in das neue Buch rein findet. Dies war hier der Fall, was für mich ein klarer Pluspunkt ist.
In diesem Buch steckt so wahnsinnig viel. Von der ersten Seite an war ich wie gesagt wieder mitten drin und ich wurde nicht enttäuscht. Die Handlung setze genauso spannend und handlungsreich fort. Bis zum Ende wurden alle meine bisher offenen Fragen beantwortet und das auch noch auf sehr überraschende Weise!
Ich musste immer weiterlesen und bin nach dem Beenden der Reihe mehr als zufrieden, das Abenteuer mit den Diamantkriegern bestritten zu haben!

Charaktere:
Sara beziehungsweise Tashira konnte mich im letzten Band der "Diamantkriegersaga" sehr überzeugen, denn ich fieberte und litt richtig mit ihr mit. Gerade bei ihrer Reise in ihre Vergangenheit lernte sie auch viel über sich selbst, was sie mir maßgeblich näher brachte.
Sie war für mich in diesem Band am greifbarsten, weil sie durch ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte authentisch wirkte. Sie lernt dazu, kämpft, fängt an, auch was die anderen Charaktere betrifft aufzutauen und Vertrauen aufzubauen. Für mich ein sehr starker Charakter, der für Spaß am Lesen sorgt.
Charakterlich konnten mich auch die anderen Figuren überzeugen. Sie standen nciht so sehr wie Tashira im Mittelpunkt, weswegen sie nicht ganz so tiefgründig dargestellt wurden, was ich etwas schade fand. Für mich war hauptsächlich die Protagonistin immer greifbar.

Schreibstil:
Zum Schreibstil der Autorin lässt sich sagen, dass sich auch der dritte Band sehr schön lesen ließ. Ihr fließende und angenehme Art des Erzählens macht Freude beim Lesen und man kann sich gut hinein versetzen.
Dies wird vor allem durch die bildlichen Beschreibungen unterstützt, die es ermöglichten, richtig in das Geschehen abzutauchen.
Durch die Ich-Perspektive konnte man sich in die Protagonistin Sara/Tashira einfühlen, sodass ihr authentisches Auftreten verstärkt wurde. Es gefiel mir, gemeinsam mit ihr die Ereignisse um die Diamantkrieger zu erleben.
Prinzipiell gelang es der Autorin Bettina Belitz, die Spannung die meiste Zeit hoch zu halten, doch schlichen sich aus meiner Sicht ab und zu ein paar Längen ein, die ich nicht so toll fand.

Fazit:
Insgesamt ist "Tashiars Bestimmung" ein gelungener Abschluss der Diamantkrieger. Wenn ich auch einige Schwächen in den Charakteren und der Spannung sah, konnte mich dieser Band unterhalten und ich hatte Spaß an der Handlung!
Also auf jeden Fall empfehlenswert, denn man muss einfach wissen, wie es zu Ende geht.

Bewertung vom 24.08.2017
Das Lied der Elfen / Die Shannara-Chroniken Bd.3
Brooks, Terry

Das Lied der Elfen / Die Shannara-Chroniken Bd.3


ausgezeichnet

Cover:
Mir gefällt an dem Cover vor allem der Wiedererkennungswert. "Das Lied der Elfen" passt sehr gut zu dem Vorgänger, was ich super finde! Auch insgesamt sind die Cover sehr ansprechend und passen natürlich zur Geschichte!

Inhalt:
Inhaltlich wurde ich wieder einmal sehr begeistert! Allanon steht ein weiteres Abenteuer und damit auch eine große Herausforderung bevor. Vor allem die Überraschungen in der Handlung konnten mich richtig begeistern, auch wenn die Geschichte insgesamt durch eine gut durchdachte, wieder sehr verstrickte Story bestechen konnte.
Bis zum Ende war für mich die Spannung präsent und ich wollte wissen, was weiterhin auf mich zukommt und wie die Geschichte ausgeht.
Man sollte lediglich die Lektüre des vorherigen Bandes nicht allzu lange zurückliegen lassen, um sich gut in das Buch hinein zu finden.

Charaktere:
Charakterlich ist das Buch natürlich sehr stark, weil uns einige bekannte Gesichter begegnen, die man bereits kennt.
Allanon begeistert mich mit seiner mächtigen, aber doch auch schwächenbehafteten Persönlichkeit sehr. Denn gerade das lässt ihn auf mich so authentisch wirken, weswegen ich ihn immer wieder gerne begleite.
Auch die anderen Charaktere konnten mich größtenteils ebenso überzeugen. Das trifft lediglich nicht immer auf Brin zu, da sie mir manchmal zu naiv erscheint.

Schreibstil:
Nachdem mir der erste Band stilistisch aufgrund der wirklich seeehr ausführlichen Beschreibungen noch nicht so recht zusagte, muss ich sagen, dass ich mich entweder daran gewöhnt habe oder der Autor sich dahingehend gesteigert hat. Das Setting wird ausreichend beschrieben, um sich in das Geschehen hineinversetzen zu können. Ebenso werden auch hier wieder die Perspektiven gekonnt gewechselt, was der Handlung sehr zu Gute kommt.
Der Schreibstil verwirrte mich nicht mehr augrund seiner Komplexität, sondern ich konnte die Geschichte angenehm verfolgen und hatte Spaß beim Lesen.
Auch wenn ich sagen muss, das man dennoch keinen leichten Stil erwarten soll, denn Terry Brooks weist einfach den für Highfantasy typischen schwierigeren Stil auf, sodass sich dessen dicke Bücher nicht so schnell lesen lassen wie andere mit der gleichen großen Seitenzahl.

Fazit:
"Das Lied der Elfen" konnte mich definitiv sehr fesseln. Vor allem die überraschenden Aspekte der Handlung haben es mir angetan! Ich finde es toll, wie auch zwischen den einzelnen Bänden Verbindungen in Form der Charakter gestrickt wurden. Jedem Fan und denen, die es werden wollen, kann ich auch diesen Band der Shannara-Chroniken empfehlen!

Bewertung vom 24.08.2017
Die Königin der Schatten Bd.1
Johansen, Erika

Die Königin der Schatten Bd.1


ausgezeichnet

Cover:
Das Cover gefiel mir auf Anhieb. Aus meiner Sicht ist es genauso ansprechend wie passend gestaltet. Das Ambiente des Covers wirkt leicht bedrohlich aber auch geheimnisvoll, sodass man richtig Lust auf die Geschichte von Kelsea bekommt. Damit symbolisiert das Schloss die Handlung sehr gut.


Inhalt:
"Die Königin der Schatten" war für mich ein sehr gelungenes Fantasyabenteuer, das mir als Liebhaber des Genres wahnsinnig viel Spaß gemacht hat!
Man wird in eine faszinierende Welt entführt, die mit tollen Beschreibungen und Karten vor mein inneres Auge gezaubert wurde.
Die gut durchdachte Handlung konnte mich sehr überzeugen durch den abenteuerlichen Charakter. Man versteht die Hintergründe der Geschehnisse immer mehr im Verlauf der Geschichte.
Mich konnte das Buch so fesseln, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Die überraschenden Wendungen und die fesselnde Handlung rissen mich bis zum Ende mit, sodass ich die Fortsetzung nicht erwarten kann!

Charaktere:
Ich habe mich von Anfang an in die Protagonistin verliebt. Grund dafür war ihre starke Persönlichkeit, die mich auf jeder Seite des Buches beeindruckt hat.
Sie ist eine bescheidene Persönlichkeit, die jedoch so viel Mut mit sich herum trägt, wie man es nicht erwartet hätte. Sie steht mit der Führung ihres Reiches vor einer mehr als großen Herausforderung und wirkt mit ihrer Unsicherheit diesbezüglich aber auch ihrer Stärke angesichts ihrer schwierigen Situation sehr authentisch.
Kelsea war für mich eine wahr Unterhaltung beim Lesen. Aber dem standen die anderen Charaktere in nichts nach, denn sie konnten mich ebenso mit Vielseitigkeit und überzeugendem Handeln begeistern.


Schreibstil:
Dass ich Kelseas Geschichte in einem Rutsch durchgelesen habe, liegt nicht nur an der sehr spannenden Handlung aus der Feder von Erika Johansen, sondern auch an dem sehr angenehmen Stil der Autorin.
Ihr Stil ließ sich so angenehm lesen, dass ich die Dicke des Buches kaum realisierte. Man begleitet dabei nicht nur Kelsea aus der Erzählerperspektive sondern auch andere Charaktere, was mir sehr gefallen hat, da man dadurch einen vielseitigen Einblick in das Geschehen bekommt.
Für mich hat die Autorin nicht nur eine grandiose Geschichte gezaubert, sondern sie auch so erzählt, dass man nicht drumherum kommt, voller Neugierde Kelseas Weg zur Königin zu verfolgen.

Fazit:
Ich kann euch nur dazu raten Kelseas turbulente Geschichte zu erleben! Das Buch konnte in allen Kategorien restlos überzeugen. Eine komplexe, gut durchdachte Handlung, überzeugende Charaktere, fesselnder Schreibstil und Spannung pur!
Wer Lust auf richtig begeisternde Fantasy hat, sollte zur Königin der Schatten greifen!

Bewertung vom 23.08.2017
Amrita. Am Ende beginnt der Anfang
Khorana, Aditi

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang


ausgezeichnet

Cover:
Schon bei meinem ersten Blick auf das Cover, wollte ich es unbedingt lesen. Es ist einfach zauberhaft und fantasievoll gestaltet, sodass man es einfach im Regal haben möchte. Es verrät zwar nicht viel über den Inhalt, fängt aber aus meiner Sicht die Atmosphäre des Buches sehr gut ein.


Inhalt:
"Amrita" war für mich ein ereignisreiches Abenteuer! Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, denn man ist sofort in dem Ambiente von Amritas Heimat gefangen und verfolgt die spannenden Ereignisse um die Königstochter.
Im Nachhinein ist aus meiner Sicht sehr viel in diesem Buch geschehen. Der Konflikt mit der notwendigen Heirat, um ihr Königreich zu retten, die Flucht und der ständige Zweifel, wem man trauen kann.
Die Handlung war für mich sehr abenteuerlich, denn es kam für mich zu keinem Zeitpunkt zu unnötigen Längen, die die Freude am Lesen gedämpft haben. Bis zum Ende hing ich an den Seiten und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil man gar nicht anders kann.
Mich konnte die gut durchdachte und fantasievolle Geschichte nicht nur unterhalten, sondern an manchen Stellen sehr überraschen!


Charaktere:
Ich mochte die Protagonistin Amrita sehr gerne. Sie ist sehr reich an Emotionen gestaltet. Einerseits trägt sie so viel Warmherzigkeit und Hoffnungen in sich, aber kämpft auf der anderen Seite auch so viel mit den bedrückenden Seiten ihres Lebens.
Ich mochte sie mit ihrer Gesunden Portion Zweifel, aber auch ihrem Mut, ihr Ziel zu erreichen.
Doch auch ihre spontane Begleiterin Thala hat mich im Verlauf der Geschichte begeistert. Es gefiel mir, dass man dazu neigt, ihr anfangs skeptisch gegenüber zu sein und sich dann doch für zu erwärmen.
Auch die anderen Charaktere wie Arjun oder Amritas Vater und Sikander konnten durch Vielseitigkeit überzeugen und trugen sehr gut zur Handlung bei.

Schreibstil:
Ich habe mich in den Schreibstil der Autorin verliebt!
Ich konnte gar nicht genug von der Geschichte bekommen, sodass ich gar nicht bemerkte, wie aus einer halben Stunde plötzlich drei Stunden wurden.
Aditi Khorana konnte mich mit ihrem bildlichen und fantasievollen Schreibstil restlos begeistern, denn es ließ sich sehr angenehm und fließend lesen. Dabei konnte ich mir alles genau vorstellen, sodass das Lesen dadurch ein noch abenteuerlicheres Gefühl bekam.
Auch Amritas Perspektive sagte mir zu, da man ihr dadurch besonders nahe kommen konnte als Leser und das Abenteuergefühl kam besser durch !

Fazit:
Insgesamt kann ich "Amrita - Am Ende beginnt der Anfang" sehr empfehlen, denn es besticht durch eine spannende Handlung, die einen nicht loslässt.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und dabei komplett die Zeit vergessen. Eine mitreißende Protagonistin samt einer gut durchdachten und überzeugenden Handlung!
Wer Lust auf seichte Fantasy im Rahmen einer sehr fesselnden Story hat, muss bei "Amrita" zugreifen!

Bewertung vom 22.08.2017
Nie so geliebt / Fighting to be free Bd.1
Moseley, Kirsty

Nie so geliebt / Fighting to be free Bd.1


gut

Cover:

Die Gestaltung von "Fighting To Be Free" ist schlicht gehalten und verrät usn nichts über die Geschichte. Durch die Farbwahl und die gewählten Elemente, schließt man zwar auf Liebesgeschichte, aber viel kann man dem nicht entnehmen. Ein gutes Cover, dass jedoch aus meiner Sicht nicht so viel her macht.



Inhalt:

Inhaltlich würde ich "Fighting to Be Free" als eine herzzerreißende Liebesgeschichte beschreiben, die einen sehr mitnimmt.

Die Handlung ist spannend und fesseln gestrickt, da viele Problemfelder aufeinander treffen. Einerseits eine schwere Vergangenheit mit Kriminalität und Jugendknast während auf der anderen Seite auch ein wohlbehütetes Leben mit seinen Schattenseiten gezeigt wird. Der Druck des Elternhauses oder auch sich beweisen zu müssen.

Damit konnte mich die Handlung sehr fesseln, weil es mich beeindruckte, mit Jamie und Ellie all diesen Hürden zu überwinden oder daran zu kämpfen.

Was mich nicht so recht überzeugen konnte, war das Alter der beiden. Jamie soll mit seinen 18 Jahren schon so viel erlebt haben? Sowohl seine Vergangenheit als auch seine Verhaltensweise machten diese Angaben für mich etwas unlogisch, was ich schade fand, da es doch ein bedeutsames Detail ist.

Bei dem Ende leistete die Autorin nochmal alles, was es herauszuholen galt, um den Leser zu flashen. Wer nach diesem Ende nicht Lust auf die Fortsetzung hat ...



Charaktere:

Jamie war für mich ein schwieriger Charakter. Grund dafür war, dass er auf der einen Seite spannend war durch das Schwanken seiner Persönlichkeit. Manchmal war er ein richtig netter Typ, während er manchmal jedoch der Bad Boy schlecht hin war. Dahingehend empfand ich ihn als spannend, weil ich persönlich nie so recht wusste, was bei ihm Sache ist, um es mal so auszudrücken.

Die Probleme mit seinem Alter machten sich jedoch auch hier bemerkbar. Da man dies immer im Hinterkopf hatte, konnte ich manche seiner Handlungen nicht recht nachvollziehen.

Bei Ellie war dies im Prinzip das Gleich. Sie ist mir ihren 17 Jahren ebenso recht jung, sodass sie in mancher Situation sich aus meiner Sicht sehr naiv gab.

Es war für mich schwierig mit den Charakteren. Irgendwie brachten sie mit ihren sehr verschiedenen Vergangenheiten und Persönlichkeiten Schwung in die Geschichte, aber so recht überzeugen konnten sie mich nicht, auch wenn ich zugeben muss, dass sie eine herzzerreißende Geschichte geschaffen haben.



Schreibstil:

Ich empfand den Schreibtil als angenehm, denn das Buch ließ sich sehr angenehm lesen. Man konnte sich alles genau vorstellen und vor allem beeindruckten mit die Gefühle, die die Autorin mit ihrer Erzählung bei mir auslöste.

Schwächen sah ich jedoch in dem Spannungsbogen, da manches unnötigerweise in die Länge gezogen wurde. Da schwächelte Kirsty Mosely sehr, da ich persönlich mit diesen Stellen zu kämpfen hatte.

Dennoch muss ich sagen, dass mich wie gesagt die gewaltigen Gefühlsregungen beeindruckten, die die Autorin auslöste. Dahingehend konnte sie mich wiederrum an die Geschichte von Ellie und Jamie fesseln.

Ich hoffe, dass im zweiten Band diese Schwächeln nicht vorhanden sind.



Fazit:

"Fighting to Be Free" konnte mich vor allem inhatlich überzeugen und fesseln. Während ich mit kleinen langatmigen Stellen zu kämpfen hatte, konnte mich gut durchdachte und auch überraschende Handlung mit den zahlreichen tiefgreifenden Themen begeistern. Kirsty Moseley griff in ihrer Geschichte Problemfelder auf wie Jugendknast oder Druck des sozialen Umfeldes.

Insgesamt kann ich euch diese herzzerreißende Geschichte empfehlen, weil sie einem spannende Lesestunden schenkt, sobald man auch die längeren Stellen überwunden hat und mit dem Alter der Protas in Bezug auf die Handlung kein Problem hat.

Bewertung vom 22.08.2017
Geborene der Verderbnis (eBook, ePUB)
E.F. v. Hainwald

Geborene der Verderbnis (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Cover:
Die Cover sind ein wahrer Traum! Sie bringen die Atmosphäre der Geschichte perfekt zur Geltung und zeigen bedeutende Charaktere der Geschichte. Aus meiner Sicht gehören diese Geschichten ins Regal anstatt auf den Reader!



Inhalt:
Bei solch guten Geschichten bin ich oft sprachlos und kann nur sagen: LEST ES!!!! UNBEDINGT!!!
"Die Geborene der Verderbnis" ist eine gelungene Fortsetzung, die Band 1 an Action, Romantik und Witz in nichts nachsteht!
Von Anfang an ist man wieder mitten im Geschehen und es geht hoch her, kann ich euch sagen. Die Handlung ruft viele neue Aspekte und überraschende Wendungen auf den Plan, die die Story noch komplexer, aber auch noch grandioser machen. Durch die Zeemira und ihre Reise auf der einen und Maheens Machenschaften in Madina kann man die Welt von E.F. v. Hainwald von zwei Perspektiven aus verfolgen und das ist spannend! Ich habe in jeder Sekunde mitgefiebert und konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Ich fiebere dem nächsten Band extrem entgegen!

Charaktere:
Ich liebe die Truppe dieser Geschichte! Allen voran die Protagonisten Zeemira, Jal und Najim, der neu hinzukommt in dieser Fortsetzung.
Es sind ganz unterschiedliche Charaktere, die eine spannende Mischung aus Temperament, Besonnenheit, Ruhe und auch Witz und Emotion erzeugen. Mittlerweile kennt man Zeemira und Jal sehr gut, doch lernt man auch in "Geborene der Verderbnis" neue Seiten an ihnen kennen, sodass es nie langweilig mit den beiden wird.
Besonders angetan hat es mir der geheimnisvolle, schweigsame Najim. Ein Kämpfer und Beschützer, der so einige Geheimnisse mit sich herum trägt. Er weckte rund um die Uhr meine Neugierde und ich konnte gar nicht genug von ihm bekommen!
Die Hohepriesterin Maheen ist ein ganz anderer Typ von Persönlichkeit mit ihrem geradezu majestätischem Auftreten und ihrem Talent, im Geheimen ihre Fäden zu spinnen.
Auch die Nebencharaktere wie Zeemira Händlerfreunde Geel und Jabeehra oder die beiden Soldaten aus Jals Freundeskreis konnten mich restlos begeistern.

Schreibstil:
Ich bin ein großer Fan des Stil von E.F.v. Hainwald. Es ist nicht nur so, dass die Seiten an einem vorbeifliegen aufgrund des angenehmen, fließenden Schreibstil, sondern es wird einem hier Abwechslung geboten.
Es ist nicht das häufig vorkommende Phänomen des "Ich erzähle von jedem Grashalm"-Highfantasy, sondern es ist mit nicht zu langen Beschreibungen gespickt, um ein Bild vom Geschehen vor meinem inneren Augen entstehen zu lassen und gleichzeitig abwechslungsreich durch die verschiedenen Bevölkerungsschichten. Ein Soldat spricht anders, als eine hochangesehene Hohepriesterin und gerade das konnte mich neben den unterhaltsamen Dialogen begeistern.

Fazit:
Ein weiteres Mal wurde ich restlos begeistert ... Ein weiteres Mal wurde ich gnadenlos gefesselt, sodass ich mich nichts anderem widmen konnte als Zeemiras Geschichte.
E. F. v. Hainwald hat mit "Geborene der Verderbnis" eine Fortsetzung geschaffen, die dem ersten Band in nichts nachsteht! Die Handlung wird grandios fortgesetzt, sodass man mitfiebert, lacht und auch vor Aufregung Herzklopfen bekommt! Es kommen weitere Charaktere hinzu, die mit der authentischen Darstellung bekannter Gesichter sehr gut mithalten.
Wenn diese Geschichte nicht noch erfolgreich wird, weiß ich auch nicht. Deswegen lest es! Ihr werdet begeistert sein!

Bewertung vom 21.08.2017
Goldener Käfig / Die Farben des Blutes Bd.3
Aveyard, Victoria

Goldener Käfig / Die Farben des Blutes Bd.3


ausgezeichnet

Cover:
Ich mag die Cover der Reihe sehr. In erster Linie deswegen, weil sie Wiedererkennungswert haben durch das ähnliche, aber nicht gleiche Aussehen. Ebenso gefällt mir aber auch Stil, in dem die einzelnen Teile gehalten sind mit diesem geteilten Cover, wo auf der einen Seite Mare und auf der anderen etwas anderes Bedeutendes zu sehen. Dazu zählen auch die wichtigen Elemente, die bei jedem Teil zentral sind und mit dem Titel in Verbindung stehen. Das gefällt mir sehr!

Inhalt:
"Goldener Käfig" knöpft nahtlos an seinen Vorgänger "Gläsernes Schwert" an. Die Geschichte um Mare geht genauso spannend weiter, wie sie geendet hat.
Der dritte Band verspricht nicht nur Action und auch einen Hauch Romantik, sondern auch Geschichte, wie ich überraschenderweise feststellen durfte.
Es entwickelte sich im Verlauf immer mehr zu einer Dystopie, umso mehr ich über die Hintergründe der Gesellschaft in Mares Welt erfahren habe.
Und dabei ist längst noch nicht alles gesagt, sondern lediglich größere Andeutungen gemacht, die auf mehr im vierten Band hoffen lassen.
Dieses Buch war für mich eine Mischung aus kämpferischen Szenen und Geschichte sowie Selbstzweifeln und Intrigen.
Obwohl es sich bei Mares Sicht an manchen Stellen minimal in die Länge gezogen hat, wurde ich bestens unterhalten von der vielseitigen Handlung des dritten Bandes, der mit einem überraschendem Cliffhanger endet. Wer kein Fan von so etwas ist, Finger weg!

Charaktere:
Durch die verschiedenen Perspektiven stand nicht mehr nur Mare im Mittelpunkt, sondern man konnte beispielsweise auch die junge Cameron besser kennenlernen und auch an Evangelina neue Seiten entdecken.
Mich konnten die Charaktere in ihrem Handeln überzeugen, da ihre Absichten (so weit man wissen durfte) gut dargelegt wurden.
Ich fand es toll, dass auch den Figuren ein gewisser geheimnisvoller Touch obliegt.Beispielsweise ist das beiden Königssöhnen Cal und Maven sehr der Fall.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich die Charaktere durch ihre Vielseitigkeit ins Herz geschlossen habe, weil sie eine Bandbreite an Gefühlen in mir auslösten und mich damit wirklich mitrissen.

Schreibstil:
Mich beeindruckt besonders an dem Stil der Autorin die große Unterhaltsamkeit. "Goldener Käfig" ist ein Brummer, wenn man das Buch so sieht, das steht außer Frage. Das schreckte auch mich etwas ab, doch die Seiten flogen nur so an mir vorbei, sodass ich selbst erstaunt war, als ich schon das erste Drittel fertig hatte.
Da bewies Victoria Aveyard definitiv großes Talent!
Ich empfand auch die wechselnden Sichtweisen sehr angenehm. Dabei war zwar die Frauenquote mit 100% sehr hoch, was ich an manchen Stellen ein wenig schade fand, aber dennoch bekommt man dabei einen vielseitigen Einblick in das Geschehen. Man verfolgt die Ereignisse um die Garde genauso wie Mavens königliche Handhabungen.
Deswegen konnte mich die Geschichte stilistisch gänzlich überzeugen!

Fazit:
"Goldener Käfig" war für mich der gelungene dritter Teil einer spannenden und faszinierenden Fantasy-Saga. Ich hab es trotz der Dicke geradezu verschlungen und fieberte ein weiteres Mal mit Mare und den anderen mit!
Lediglich ein paar Details sind aus meiner Sicht ausbaufähig wie zum Beispiel die Einführung von Cals Perspektive oder ähnlichem. Das sind jedoch sehr subjektive Empfindungen,weswegen es für mich nichts zu bemängeln gibt! Ich kann es euch empfehlen!

Bewertung vom 14.08.2017
Karma Girl / Bigtime Bd.1
Estep, Jennifer

Karma Girl / Bigtime Bd.1


sehr gut

Cover:
Das Cover ist schlicht gehalten, aber dafür sehr aussagekräftig. Die einzelnen Elemente wie die Skyline, die abgebildete Heldin oder auch das Symbol zeigen deutlich, was einen erwartet und sprechen damit genau die richtigen Leser an.


Inhalt:
Inhaltlich hatte ich ein paar Anlaufschwierigkeiten mit "Karma Girl". Im Verlauf der Geschichte faszinierte mich die Welt und auch die Figur von Carmen immer mehr.
Anfangs stand mir der Superfelden-Aspekt zu sehr im Vordergrund, was ich etwas schade fand, da ich persönlich die Geschichte dadurch nicht wirklich ernst nehmen konnte. Mir stand ein einziges "Hä?", was nicht sein darf.
Sobald ich das jedoch überwunden hatte, gefiel es mir immer besser.
Die Handlung riss mich trotz so manchem vorhersehbaren Aspekt immer mit bis zum Ende hin, sodass ich mich auf Band 2 freue!

Charaktere:
Die Charaktere sorgten aus meiner Sicht definitiv für Schwung in der Geschichte.
Allen voran die Protagonistin Carmen gefiel mir ganz gut, da ich es mochte, wie merklich ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte war. Ich stellte mich gemeinsam mit ihr zahlreichen Herausforderungen, was sie einem als Leser nahe brachte.
Auch die anderen Figuren wie Striker, Henry oder auch Lulu fand ich grandios ausgearbeitet. Jeder hat seine Eigenarten, ob es eine geheimnisvolle Aura oder ein grandioser Humor ist.
Dahingehend konnte Jennifer Estep mich sehr überzeugen!

Schreibstil:
Nachdem ich bereits die "Mythos Academy" der Autorin gelesen habe, war ich sehr gespannt auf ihre neue Reihe.
Auch in "Karma Girl" konnte sie mich mit ihrem sehr angenehmen Schreibstil überzeugen. Ihre Geschichten lassen sich sehr angenehm lesen, sodass man förmlich durch die Geschichte fliegt.
Carmens Sicht hat mir dabei sehr gut gefallen, weil ich mich dadurch besser in die Geschehnisse hineinversetzen konnte. Man wächst mit ihr gemeinsam an den Herausforderungen, die ihr gestellt werden.
Jennifer Estep schrieb auch "Karma Girl" handlungsorintiert, ließ aber Erklärungen über die von ihr geschaffenen Welt nicht außer Acht, was mir persönlich sehr gefiel!


Fazit:
Insgesamt gefiel mir "Karma Girl" von Jennifer Estep gut, denn es ist ein Abenteuer der besonderen Art. Nach dem ich mit dem Anfang meine Probleme hatte, konnte mich die Story immer mehr fesseln. Zusammen mit dem angenehmen Schreibstil der Autorin hat mir die Geschichte Spaß gemacht, sodass ich sie euch definitiv weiterempfehlen kann!

Bewertung vom 14.08.2017
Auf ewig dein / Time School Bd.1
Völler, Eva

Auf ewig dein / Time School Bd.1


ausgezeichnet

Cover:
Das Cover der Geschichte ist in meinen Augen Augen zauberhaft gestaltet. Die inhaltlichen Aspekte und der Zauber der Zeitreisen wurde perfekt eingefangen. Es ist ein Blickfang im Regal und stellt eine gelungene Verbindung zum Inhalt dar.


Inhalt:
"Auf Ewig dein" war für mich ein spannendes Zeitreise-Abenteuer!
Der Einstieg fiel mir leicht, denn Eva Völler greift zu kleinen Erklärungen, um es Neueinsteigern ihrer Werke leichter zu machen.
Es erwartete mich eine fesselnde Handlung mit überraschenden Wendungen. Man erlebt mit Anna, Sebastiano und ihren Gefährten ein großes Abenteuer am französischen Hof des 16. Jahrhunderts. Die Handlung war vielseitig gestaltet mit Action, Romantik und auch geschichtlichen Aspekten.
Für mich war "Auf ewig dein" ein einziges Abenteuer!


Charaktere:
"Auf Ewig dein" ist definitiv mit spannenden Charakteren ausgestattet. Allen voran die beiden Protagonisten Anna und Sebastiano. Trotz dass ich sie nicht kannte aus der "Zeitenzauber"-Reihe, wurden beide gut dargestellt, um mich zu überzeugen.
Ich mochte Annas gewissenhafte und doch abenteuerliche Art genaus sehr wie Sebastianos Temperament.
Ihre Zeitreise-Schüler Ole und Fatima haben mich ebenso begeistert. Mir gefiel es vor allem, dass sie im Verlauf des Buches immer mehr Aufmerksamkeit bekamen. Das war sehr förderlich für den Spaß am Lesen.
Doch auch hier gab es eine Reihe von Geheimnissen, denn so einige Charaktere sorgen für zahlreiche offene Fragen, die meine Neugierde weckten und Lust auf die Folgebände machen.


Schreibstil:
Der Stil der Autorin konnte mich über die Seiten hinweg überzeugen.
Man wird durch die schönen Beschreibungen der Epochen und verschiedenen Settings wie zum Beispiel dem französischen Königshof geradezu in die Geschichte entführt.
Besonders gut haben mir die historischen Fakten gefallen, die von Eva Völler gekonnt in die Handlung eingesponnen wurden.
Man erlebt die Geschichte aus der Sicht von Anna, was mir sehr gefiel, da man dadurch verschiedene Perspektiven kennenlernen konnte. Das heißt, man konnte einerseits Annas gewissenhaften Umgang mit dem Zeitreisen und auch ihre Lehrtätigkeit in der Akademie kennenlernen, aber andererseits sich gemeinsam mit ihr großen Herausforderungen gegenüber sehen.
Eva Völler konnte mich das ganze Buch über sehr gut unterhalten, sodass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Es dauerte nur wenige Stunden bis ich bedauerlicherweise schon zum Ende kam, so fließend und angenehm ließ es sich lesen.


Fazit:
Eva Völler setzt mit "Auf Ewig dein" ihre Zeitreisegeschichte über Anna und Sebastiano erfolgreich fort. Ich war ein Neueinsteiger, was ihre Geschichten betrifft, doch mit ihrem neuen Werk bereicherte sie die Buchwelt aus meiner Sicht um ein spannendes Leseabenteuer.
Eine fesselnde Handlung, überzeugende Charaktere und ein mitreißender Schreibstil - "Auf Ewig dein" ist für mich rundum gelungen und absolut empfehlenswert.
Geschichtliche Ereignisse samt Fantasy und Romantik in einem Paket!

Bewertung vom 12.08.2017
Ein Kuss aus Sternenstaub
Khoury, Jessica

Ein Kuss aus Sternenstaub


sehr gut

Cover:
Mich hat das Cover auf den ersten Blick in seinen Bann gezogen. Das Sternen-Ambiente hat mich sofort begeistert, denn es bekommt davon etwas Magisches, wie ich finde. Das und auch der Hintergrund passen gut zu der Geschichte, die auf den folgenden Seiten erzählt wird. Insgesamt ein geheimnisvolles und überzeugendes Cover.


Inhalt:
Inhaltlich beschreibt faszinierend die Geschichte wohl am besten. Schon auf den ersten Seiten hat mich die Welt der Dschinn gefesselt, denn es ist mal etwas anderes im Genre Fantasy, aber mit genauso viel Potenzial zu begeistern.
Der Einstieg fiel mir sehr leicht, denn ich tauchte sofort in Zahras Geschichte ab. Der Handlungsverlauf ist sehr schwankend könnte man sagen. Gut durchdacht und definitiv spannend, da zum Ende hin vieles zusammenläuft und geklärt wird, doch zwischendurch befindet sich die eine oder andere langatmigere Stelle.
Doch insgesamt konnte mich die Handlung fesseln, sodass ich über die Längen hinweg sehen konnte. Die Liebesgeschichte ist ganz nach dem Motto der verbotenen Gefühle gestaltet, was ich sehr mochte. Allein durch den männlichen Protagonisten schwächelte die Romantik etwas.

Charaktere:
Mich haben vor allem die weiblichen Charaktere der Geschichte umgehauen. Ich bin ein wahrer Fan von ihnen geworden. Allen voran konnte mich die Protagonistin Zahra, eine der Bewohner der sogenannten Wunderlampen. Die Dschinny konnte mich mit ihrer sympathischen Art von den ersten Seite an fesseln. Sie ist clever, weiß, was sie möchte, verfolgt ihren großen Wunsch nach Freiheit und zeigt dabei im Verlauf der Geschichte sehr viel Gefühl.
Zahra war für mich eine tolle Protagonistin, die ich gerne durch ihr Abenteuer begleitete.
So manches Problem hatte ich dann schon eher mit dem männlichen Protagonist Aladdin. Ich weiß nicht so recht, für mich war er nicht wirklich greifbar. Er ist charmant, keine Frage doch kam er mir nicht authentisch genug rüber. Gerade seine Gefühle, die für die Liebesbeziehung ja schließlich entscheidend sind, konnten mich nicht so recht überzeugen, weswegen die Romantik bei der Geschichte sehr an Charme verlor.
Was ich dafür jedoch besonders stark fand, waren die Nebencharaktere. Da erwartet den Leser aus meiner Sicht eine geballte Weiblichkeit an Überzeugung, muss ich sagen.
Jessica Khoury konnte mich vor allem mit der Ausstattung ab überzeugenden Nebencharakten begeistern.

Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gefallen! Es ist nicht nur so, dass sie durch die schönen Beschreibungen der Handlungsorte ein Bild des Geschehens vor meine Augen zauberte, sondern auch eine recht spannende Erzählweise nutze.
Man erlebt die Geschichte aus der Sicht der Dschinny Zahra, wodurch ich sie sehr gut kennenlernte, da erfolgreich eine Nähe zwischen Leser und Protagonist aufgebaut wurde. Besonders die Rückblenden haben es mir angetan, durch die ich gänzlich in die Geschichte abtauchen konnte.
Dadurch wurden einem spannende Einblicke in Zahras Vergangenheit ermöglicht, die mich fesseln konnten und zusätzlich auch vieles erklärten.

Fazit:
"Ein Kuss aus Sternenstaub" war für mich eine abenteuerliche und unterhaltsame Reise in den Orient. Dschinnys werden im Genre Fantasy sehr selten herangezogen, was ich schade finde, denn beispielsweise diese Geschichte hat mir als Fantasyfan, der auch ein Faible für den gewissen Hauch Romantik hat, sehr gut gefallen!
Wenn auch die Liebesgeschichte samt ihrem männlichen Protagonisten nicht ganz überzeugen konnte, kann ich euch diese Geschichte von Jessica Khoury empfehlen, denn es ist mal etwas anderes, was aber genauso Lesespaß garantiert.