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Benutzername: Ann-Sophie Schnitzler
Danksagungen: 4 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 209 Bewertungen
Bewertung vom 05.09.2018
Der Verrat / Aura Trilogie Bd.2
Benedict, Clara

Der Verrat / Aura Trilogie Bd.2


gut

Cover:
Das Cover ist genauso schlicht gehalten wie der erste Band und dabei recht ähnlich, sodass der Wiedererkennungswert auf jeden Fall gegeben ist. Ich finde, das Cover macht neugierig, weil es nicht wirklich etwas über die Geschichte verrät. Dabei ist es noch sehr ansehnlich, weswegen es für mich gelungen ist.

Inhalt:
Inhaltlich setzen wir sofort am dramatischen Ende von Band 1 ein, der mich persönlich sehr verwirrt zurückgelassen hat. Die Autorin bedient sich der nun recht großen Offenheit und zieht die Geschichte in den Strang der geheimnisvollen und ominösen Akademie, an der sich Hannah als Gwendolyn zu behaupten hat. Wie sie sich an der Akademie so macht, welche Gefahren dort lauern und warum ihre Gefühle immer stärker ein kleines Chaos verursachen, erfahrt ihr in der Geschichte selbst. Ich empfand die Handlung des zweiten Bandes auf jeden Falls als spannender als im Auftakt. Es passiert einiges, was doch recht fesselnd ist und gute Unterhaltung bietet. Die Geschichte dreht sich mehr um die Gefühle und sozialen Beziehungen der Figuren als um die Fantasyelemente, was für ein Jugendbuch nicht schlecht ist. Aber dennoch hat mir so das gewisse Etwas und die Tiefe gefehlt. Auch die Entwicklungen, was die Liebesgeschichten angeht, waren mir zu schnell und zu haltlos. Ebenso empfand ich das Prinzip der Akademie als etwas unglaubwürdig. Also es war eine coole Idee, aber so richtig logisch war das nicht, dass dieses elitäre Vorgehen keinen interessiert und quasi ein Gefängnis darstellt ohne Kontakt nach draußen. Also so richtig rein kam ich nicht, obwohl ich die Handlung wie gesagt recht spannend fand.

Charaktere:
Mit den Charakteren hatte ich auch im zweiten Band so meine Probleme bzw. vorrangig mit der Protagonistin. Erstaunlicherweise fand ich die Nebencharaktere in Band 2 richtig gelungen, weil sie vielseitig gestaltet waren und der Geschichte viel Inhalt gaben, wenn man so will. Ob Hannahs neue Freunde oder Feinde oder der ominöse Raphael und die Akademieleitung - die Figuren fand ich sehr interessant gestaltet und genoss die Überraschungen, die sie boten. Mit Hannah hingegen wurde ich nicht so richtig warm. Bereits im ersten Band konnte ich ihre Handlungen nicht so ganz nachvollziehen und so ging es mir auch mit der Fortsetzung. Ich hätte mich gerade im Angesicht der bisherigen Geschehnisse eine stärkere Entwicklung bei ihr gewünscht, doch so wirklich ändern tut sie sich nicht. Sie erschien mir immer eher wie ein Spielball, der von allen in die eine oder andere Richtung gelenkt wurde, je nachdem wie es gerade dramaturgisch am besten war. Somit konnte ich ihre Gefühle wie Taten oft nicht so ganz verstehen bzw. erschienen sie mir oberflächlich, was ich schade fand, da die Nebenfiguren damit die Geschichte halten mussten.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist prinzipiell sehr gut. Er ist angenehm für die Zielgruppe und lässt sich auch im Allgemeinen sehr gut lesen. Hannas Perspektive gefiel mir hier recht gut, weil man mit ihr gemeinsam hinter die geheimnisse der Akademie und der Former kommt. Ansonsten konnte die Autorin mich mit ausreichenden Beschreibungen und einem zügigen Tempo gut durch die Geschichte führen.

Fazit:
Ich muss sagen, dass Band 2 mich auf jeden Fall mehr von sich überzeugen konnte als der Reihenauftakt. Die Story war für mich spannender und damit fesselnder aber auch schlüssiger, da man so langsam in die Welt der Former eingeführt wurde und mehr verstanden hat. Trotzdem hat mir nach wie vor das gewisse Etwas gefehlt und ich empfand es nach wie vor nicht so wirklich als durchgängig logisch. Ich kann durchaus empfehlen zu Band 2 zu greifen, weil es eine recht schöne Unterhaltung ist, aber auch hier fehlt es mir in einigen Punkten. Der Band ist besser als der Auftakt, aber so richtig als sehr gut empfinde ich ihn leider nicht.

Bewertung vom 05.09.2018
Soul of Stars
Ackermann, Anika

Soul of Stars


sehr gut

Cover:
Das Cover ist ein Traum! Mir persönlich gefällt der Stil und die schöne Gestaltung mit dem Universum und den Sternen. Damit passt es sehr gut zur Geschichte und verrät dabei nicht viel, was neugierig macht. Mir gefällt es!

Inhalt:
Inhaltlich empfand ich "Soul of Stars" als eine besondere Geschichte. Der Klapptext verrät nicht allzu viel, was einen da erwartet, weswegen ich umso neugieriger war. Die Geschichte beginnt mit dem Eintreten einer Prophezeiung, dem Zerfall des Universums. Sola wird von ihrem Vater auf ein Abenteuer geschickt, von der sie nicht weiß, was das Ende für sie bereithält. Sie nimmt dem Leser mit auf eine malerische Reise durch ein Universum, das wir so noch nie gesehen haben. Der Prolog weckte sofort meine Neugierde, muss ich gestehen. Ich war schon immer fasziniert von den Sternen und unserem Universum, sodass ich nur zu gerne mich auf dieses Buch eingelassen habe. Der Anfang gestaltete sich dann etwas zäh. Sola ist auf dem schiff ihre Vaters auf dem Weg ins Unbekannte und hat dabei nur Luki an ihrer Seite. Dieser Part der Geschichte war für mich etwas lang. Ich fand ihn inhaltlich gut gedacht, aber es zog sich an dieser Stelle etwas. Erst als Solas Reise auf einem unbekannten Planeten endet und sie auf scheinbar Gleichgesinnte trifft, nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Ab diesem Zeitpunkt hat mich die Handlung mehr und mehr gefesselt. Ich war total neugierig, was mich erwartet und habe es nicht mehr aus der Hand gelegt. Bis zum Ende wurde es immer spannender und für mich zu einem richtig guten Buch. Die Handlung war sehr gut durchdacht und hat Spaß gemacht. Einzige Schwäche ist es für mich der fehlende Hintergrund gewesen. An manchen Stellen hätte ich mir einfach mehr über den Weltenaufbau und die Organisation gewünscht, da das für mich etwas zu kurz kam. Ansonsten ist es jedoch eine richtig tolle Geschichte gewesen!


Charaktere:
Sola ist eine interessante Protagonistin. Bei ihr habe ich während der Geschichte eine starke Entwicklung erlebt. Während sie am Anfang ängstlich, verzweifelt und voller Trauer ist, wagt sie auf dem neuen Planeten, den sie nicht kennt, immer mehr. Sie beginnt wieder zu kämpfen und entdeckt neue Gefühle für sich. Für mich war sie eine tolle Protagonistin, deren Handlungen und Gedanken ich gut nachvollziehen konnte. Auch die weiteren Charaktere wie Luki, die Androidin, die Sola auf ihrer Reise begleitet, der liebenswürdige und zurückhaltende Leander oder der kleine E,mling Walter. Anika Ackermann stattete die Geschichte mit interessanten und vielseitigen Charakteren aus, die für Spaß an der Geschichte gesorgt haben!

Schreibstil:
Vom Schreibstil her ist "Soul of Stars" besonders am Anfang sehr malerisch. Die Autorin entführt uns in ein anderes Universum, in eine Welt voller verschiedener Planeten. Auch wenn sie teilweise in der Beschreibung der Hintergründe etwas oberflächlich ist, ist es ihr gelungen, Bilder vom Geschehen vor mein inneres Auge zu zaubern. Der auktoriale Erzählstil ermöglicht es, nicht nur von der Protagonistin, sondern von allem rundherum sehr viel zu erfahren, was mir persönlich gefallen hat.

Fazit:
Trotz dass mich der zähe Anfang nicht ganz begeistern konnte, obwohl er wunderbar malerisch geschrieben ist, konnte mich die Story noch richtig packen. Die Handlung wird nach dem ersten Viertel richtig spannend und konnte mich mit der Hintergrundidee und dem Weltenaufbau überzeugen. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Hintergrundinfos gewünscht, aber im Großen und Ganzen empfand ich das Buch als sehr gelungen. Es ist ein besonderes Abenteuer, meiner Meinung nach, das ich empfehlen kann!

Bewertung vom 31.08.2018
Into the Woods 1: Königin der Diebe (eBook, ePUB)
Dean, Annie J.

Into the Woods 1: Königin der Diebe (eBook, ePUB)


gut

Cover:
Das Cover gefällt mir im Großen und Ganzen recht gut. Es ist passend zur Geschichte gestaltet, fängt die Atmosphäre sehr gut ein und macht neugierig. Ich finde die Übergänge der einzelnen Bildelemente an manchen Stellen ziemlich unsauber aber ansonsten ist es eingelungenes Cover.

Inhalt:
Ein junges Mädchen, das sich als Königin der Diebe behaupten und die Diebe beschützen muss - doch dafür wagt sie sehr viel. Die Idee einer Königin der Diebe empfand ich nicht wirklich als neu, aber ich habe auf eine spannende Geschichte gehofft, die hoffentlich das Potenzial der Idee genutzt hat. Prinzipiell wurde ich nicht enttäuscht, weil ich die Geschichte von Anfang bis Ende recht interessant fand. Am Anfang brauchte ich zwar etwas, um rein zu kommen bzw. mich für die Geschichte zu erwärmen, aber von Seite zu Seite fand ich die Handlung spannender. Es kommt ist zwar im Großen und Ganzen recht vorhersehbar, aber dennoch sehr unterhaltsam. Es gab einige interessante Punkte in der Geschichte wie z.B. Shonas Vergangenheit oder wie die Magie funktioniert. Leider kam von jeglichen Hintergründen recht wenig. Es steht nur Shonas Vorhaben und die Geschehnisse um Levian im Fokus, was ich als schade empfand, weil die Geschichte noch so schön hätte ausgebaut werden können. So blieb das Geschehen recht oberflächlich, aber gut unterhaltsam für zwischendurch. Vor allem gegen Ende hatte ich die Handlung dann erstaunlich lieb gewonnen und bin auf jeden Fall gespannt, was uns in der Fortsetzung erwartet, in die ich große Erwartungen lege!


Charaktere:
Insgesamt empfand ich die Charaktere als gut, aber mehr leider auch nicht. Erstaunlicherweise haben es mir vor allem Shonas Jungs angetan! Ich fand sie so vielseitig, unterhaltsam und authentisch gestaltet, dass ich von ihnen am liebsten gelesen habe. Durch Livian lernt man die Königsfamilie kennen, die einige ... interessante Züge an den Tag legt, was für sehr viel Unterhaltung sorgte. Eigentlich haben mir die Nebencharaktere an der Geschichte am besten gefallen! Die Protagonisten Shona und Livian waren für mich leider zu oberflächlich oder unspektakulär. Shona ist die typische "Königin der Diebe", wie man sie sich vorstellt. Ein junges Mädchen, was lieber Hosen als Kleider trägt und eine wahre Kämpferin ist, die man natürlich unterschätzt. Von Anfang bis Ende blieb sie so, wie man sie am Anfang kennengelernt hat. Außer dass sie sich plötzlich zu einem Mann hingezogen fühlt. Mehr passiert da nicht und das hat mich sehr enttäuscht. Ähnlich verhielt es sich mit Livian. Er ist der aufsteigende Ritter aus ärmlichen Verhältnissen, der sich selbst hochgekämpft hat und sich vor allem durch seine Rechtschaffenheit und sein gutes Herz auszeichnet. Punkt. Mehr passiert da nicht. Der Leser erfährt ein ganz klein wenig über die Vergangenheit der beiden, aber so richtig greifbar wurden. Hier wurde leider Potenzial ungenutzt.

Schreibstil:
Anfangs empfand ich den Schreibstil als unangenehm. In dem mittelalterlichen Setting haben die Figuren einen Stil an den Tag gelegt, der unserem heutzutage recht ähnlich war. Das empfand ich besonders am Anfang als befremdlich und irgendwie auch nervig. Es ist natürlich sehr subjektiv, inwieweit man sich daran stört. Irgendwann hatte mich daran gewöhnt und konnte die Geschichte mehr genießen. Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Livian und Shona, was ich als sehr unterhaltsam und gut gewählt empfunden habe. Ansonsten liest sich die Geschichte recht leicht und fließend, sodass man schneller am Ende ist als man denkt.

Bewertung vom 31.08.2018
Wahre Helden
Erdmann, Nadine

Wahre Helden


ausgezeichnet

Cover:
Das Cover war für mich aufgrund der tollen Kritzeleien sofort ein Hingucker! Es verkörpert den Charme der Geschichte bestens und macht damit die Jugendbuch-Interessierten sofort auf sich aufmerksam. Ganz besonders hierbei ist, dass die Kritzeleien von der Autorin höchstpersönlich stammen und damit dem Buch nochmal eine ganz besondere Note gegeben wird.

Inhalt:
"Wahre Helden" erzählt eine Geschichte, die an jeder Straßenecke geschehen könnte. Wir erleben das alltägliche Leben der Jugendlichen Svea, Jona und Nik und wie bei jedem Teenager folgt einem Problem das nächste. Nadine Erdmann erzählt nicht nur die Geschichte vond en ersten großen Gefühlen, wie man sie hundertfach heutzutage liest, sondern wesentlich mehr. Ernstzuunehmende, drastische Konstrontationen stehen dem Leser in diesem Buch bevor! Es ist so bewegend und mitreißend geschrieben und durchdacht. Die Handlung, die einen zu Anfang mit einer großen Veränderung in Sveas Leben lockt, ist bis zum Ende genauso spannend wie emotional. Es gibt so viele Momente, die mich emotional tierisch aufgewühlt haben. Es war unglaublich, wie sehr dieses Buch zum Nachdenken anregte, aber auch bewegte. Rundum eine grandiose Geschichte, die für mich in jedes Regal gehört!


Charaktere:
Ist es normal, dass man die Protagonistin schon nach 3 Kapiteln total ins Herz schließt? Bei Svea kann man nicht anders, denn ihre sarkastische, humorvolle und ämpferische Art ist so grandios! Das verleiht der Geschichte so viel Herz, dass man gleich noch mehr mitfiebert. Auch mit den anderen Charakteren, die neu in Sveas Leben treten, wurde ich überraschend schnell warm. Ob ihre neuen WG-Mitbewohner oder der erst kratzbürstige Nik - alle Charaktere wurden mit so viel Authentizität versehen und mit Liebe gestaltet. Doch man wird ihrerseits ncht nur mit Liebe und Freundschaft konfrontiert. Man lernt als Leser auch Figuren kennen, die es wirklich in sich haben! Nicht nur von der Handlung, sondern auch hinsichtlich der Figuren ist die Geschichte wahnsinnig überzeugend!

Schreibstil:
Es ist nicht mein erstes Buch der Autorin, aber ich muss sagen, dass mich hier überzeugen konnte, obwohl sie sich in neue Gefilde gewackt hat. Erstmals liest man eine ihrer Geschichten aus der Ich-Perspektive und das ist ihr sehr genial gelungen! Denn trotz dass man das Geschehen aus der Perspektive von Svea erlebt, hatte ich zu allen anderen Hautpfiguren eine genauso enge Bindung. Genauso sehr hat mir der Humor gefallen, der durch Sveas Art und den Schreibstil der Autorin so toll zur Geltung kommt. Ich habe mich entweder genauso aufgeregt wie die Charaktere oder sehr gelacht wegen den tollen Dialogen. Rund um ist dieses Buch toll geschrieben, ohne in den Jugendslang abzurutschen, der Rechtschreibung vernachlässigt zugunsten des "Jugendstils". Nadine Erdmann ist es gelungen, die Geschichte mit einem erfrischenden jugendlichen Stil aber mit Niveau zu erzählen!

Fazit:
"Wahre Helden" ist für mich nicht nur das beste Jugendbuch des Jahres, sondern auch ein besonderes Buch. Es erzählt die dramatische wie authentische Geschichte einer Gruppe Jugendlicher mit so viel Liebe, dass es mich sehr bewegt und aufgeregt hat! Ich habe so mitgefühlt wie selten bei einem Jugendbuch, dass mal nicht nur von der ersten großen Liebe erzählt. Diese Geschichte deckt auf, was teilweise im Leben von Jugendlichen sehr falsch laufen kann und macht auf bewegende Art und Weise klar, was in diesem Alter wirklich zählt und wichtig ist. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, sich Svea, Jona und Nik zu widmen und ihre Geschichte zu erleben!

Bewertung vom 31.08.2018
Bestias
Walters, Greg

Bestias


ausgezeichnet

Cover:
Ich mag das Cover von "Bestias" sehr. Nicht nur mit der hellen Gestaltung trifft es meinen Geschmack, sondern auch mit der doch dezenten Aufmachung, obwohl es bereits einiges vom Inhalt verrät. Im Regal sieht es toll aus und weckt immer wieder Neugierde. Für mich ist es ein gelungenes Cover!

Inhalt:
Eine neue Welt, in der nur die Stadt Kol Sicherheit vor Monstern bietet durch die hochrangigen Magier ... doch die Stadt verkörpert nicht das gänzlich Gute, wie sie immer zu verbergen versucht. Der Leser erlebt in "Bestias" die Geschichte von verschiedenen Figuren, deren Weg nach Kol geführt hat. Ihr Weg führt sie zusammen auf ein Abenteuer, dem sie sich zusammen stellen müssen und das den Leser von Anfang bis Ende auf eine aufregende Reise mitnimmt. Ich habe durch den interessanten Einstieg schnell in die Geschichte reingefunden und der Funke ist fast sofort übergesprungen. Die Handlung begeisterte mich von Seite zu Seite mehr, denn es wurde immer spannender. Die Wege der Charaktere liefen zusammen, Tücke um Tücke galt es zu überstehen, ... Für mich war "Bestias" einfach nur ein monstermäßiges Abenteuer, das mir sehr viel Spaß gemacht hat! Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt, von der ich mir ein bisschen mehr über die Hintergründe und eine genauso aufregende Handlung erwarte!


Charaktere:
Die Charaktere haben sich sehr in mein Herz geschlichen. Man erfährt die Geschichte von vier gänzlich verschiedenen Persönlichkeiten und erlebt von einigen bereits die prägendsten Momente mit. Ob Balger, der schlaue "Barbar", die niedliche stotternde Magierin Ceres, der sehr liebenswürdige und blauäugige Tarl oder der Lieblingsarenen-Narr Magnus. Sie sind alle wahrlich Außenseiter in der Welt um Kol und bestechen dabei mit Witz und Charme, jeder auf seine Art würde ich sagen. Für mich hat der Autor seine Charaktere liebevoll gestaltet, ohne bereits zu viel von ihnen zu verraten. Zumindest bei einigen bin ich sehr gespannt, was die Fortsetzungen für uns bereit halten. Ansonsten empfand ich auch die Nebenfiguren als gut gewählt, da sie der Geschichte genau die richtige Stimmung und Aufregung verliehen.

Schreibstil:
Bereits in seiner Farbseher-Saga konnte mich Greg Walters mit seinem Stil überzeugen. Dies setzte sich in seinem neuen Werk restlos fort. Er hat nicht nur einen angenehm fließenden Stil, durch den man quasi an den Zeilen hängt, um dem Geschehen zu folgen, sondern auch seine auktoriale Erzählweise, wie er die Charaktere darstellt, gefiel mir auch hier wieder sehr gut. Dadurch lernt man die verschiedenen Charaktere viel besser kennen, wenn immer mal jemand anderes in den Fokus rückt. Besonders die kurzen eingeschobenen Rückblicke fand ich total interessant! Insgesamt hat der Autor dem Buch eine stilistisch tolle Aufmachung verliehen.

Fazit:
Auch das neue Werk von Greg Walters konnte mich überzeugen! Mich hat seine neue antike und dystopische Welt gefallen und besonders die Charaktere und die spannende Handlung haben es mir angetan. Ich hatte sehr viel Freude an diesem Buch, weswegen es kein Wunder ist, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen und das, obwohl ich eigentlich nicht so der Monster-Fan bin!

Bewertung vom 30.08.2018
Feral Moon 3: Die brennende Krone (eBook, ePUB)
Lionera, Asuka

Feral Moon 3: Die brennende Krone (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Cover:
Für mich sind die Cover printwürdig. Sie passen nicht nur sehr gut zur Geschichte, sondern ich mag auch die Farbgestaltung sehr. Sie geben zusammen ein schönes Bild ab, das Neugierde auf die Geschichte weckt.

Inhalt:
Was soll ich sagen ... Ich kann gar nicht mehr sagen aus wow wow wow ... Mir haben schon die beiden vorherigen Bände sehr gut gefallen und ich hätte nicht gedacht, dass es der Autorin gelingt, nochmal einen drauf zu setzen, aber sie hat es tatsächlich geschafft. Die Handlung ging sogar noch spannender weiter als in Band 2. Es gibt so heikle Situationen, es gibt bremslige Kämpfe, es gibt so gefühlvolle Momente und wow! Ich war rund um die Uhr hin und weg und konnte das Buch einfach nicht weglegen, weil es die ganze Zeit so unglaublich spannend war! Ich fand es toll, dass dabei nicht die Gefühle der Hauptfiguren vergessen wurden. Das fand ich super, denn ich liebe die Beziehungen zwischen den Charakteren, weil mich die Emotionen so mitreißen! Band 3 besticht nicht nur mit einem fulminanten Ende, sondern auch noch mit einigen Überraschungen, die es in sich haben! Absoluter Lesespaß!


Charaktere:
Wenn man die Charaktere bisher nicht liebgewonnen hat, tut man es jetzt! Allein weil ich so ein großer Fan bin von Scarlet, Ash und ihren Freunden, habe ich so mitgeschwitzt in diesem Band! Die Charaktere sind so liebevoll gestaltet, dass man sich allein deswegen in diese Fantasygeschichte verliebt. Aber auch ihre Gegenspieler haben es in sich. Im dritten Band lernen wir einige neue Gesichter kennen, die für Überraschungen sorgen! Der finale Band war für mich nicht nur inhaltlich ein Abenteuer, sondern auch von den Charakteren her!

Schreibstil:
Der Schreibstil von Asuka Lionera konnte mich auch im dritten Band so in seinen Bann ziehen! Ich suchtete das Buch in wenigen Stunden durch, weil ich mich so in die Geschichte hineingelesen habe. Mir haben es die Perspektivenwechsel zwischen Scarlet und Ash ab und zu wieder sehr gefallen, weil ich AShs Perspektive einfach liebe! Das ist immer so ein kleines Highlight zwischendurch. Auf jeden Fall ist es der Autorin hier gelungen, mit ihrem Stil restlos zu überzeugen!

Fazit:
Ich wollte nicht, dass es zu Ende geht, aber weiterlesen wollte ich trotzdem! Und ich wurde keineswegs enttäuscht! Im dritten Teil erlebte ich ein unglaublich emotionales und spannendes Abenteuer! Für mich ist diese Trilogie ein Jahreshighlight, von der ich noch mehr lesen will! Ich möchte Scarlet, Ash und alle anderen nicht gehen lassen ... Dafür ist die Trilogie einfach zu gut!

Bewertung vom 30.08.2018
Die Schicksalsknüpferin
Hagen, Marlene von

Die Schicksalsknüpferin


sehr gut

Cover:
Im Großen und Ganzen finde ich das Cover passend gestaltet, da es eine mystische Atmosphäre rüberbringt und damit schon Hinweise auf dne Inhalt gibt. Ansonsten verrät es nicht viel über das, was einen erwartet. Ich finde es gelungen, auch wenn es in den Details nicht ganz meinen Geschmack trifft.

Inhalt:
Bereits der Klapptext hat meine Neugierde auf die Geschichte und die Schicksalsknüpferin geweckt und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Die Dicke des buches hat mich auf den ersten Blick schon etwas abegschreckt, weil ich Sorge hatte, dass man die Spannung dabei rund um die Uhr hochalten kann. Doch erstaunlicherweise ist es der Autorin definitiv gelungen! Der Einstieg beginnt erst sehr leicht, aber doch bereits aufregend gestaltet, sodass ich neugierig wurde, was es mit allem auf sich hatte. Und diese Neugier hielt rund um die Uhr an, denn es passiert gefühlt rund um die Uhr so viel und davon konnte ich als Leser so wenig vorhersehen. Manchmal empfand ich es als etwas anstrengend, dass die Handlung nicht wirklich zu Ruhe kam und das bei dem Umfang. Dennoch muss ich sagen, dass die Überraschungen schon etwas wettgemacht haben, weil ich es richtig toll fand, dass es immer wieder zu Wendungen kam. Insgesamt fand ich die Handlung wahnsinnig gut durchdacht, da die anfänglich getrennten Handlungsstränge gekonnt zusammengeführt wurden und ein beeindruckendes Abenteuer bieten. Einziger Kritikpunkt für mich persönlich war auch manchmal die Brutalität, aber das obliegt meinem persönlichen Geschmack.


Charaktere:
Für mich lebte die Geschichte viel von der Entwicklung der Charaktere. Ich fand es wirklich stark, wie die Autorin die Veränderungen der Figuren in dem Rahmen der Geschichte gestaltete. Man konnte sowohl Tavian, als auch Finnar und Brunja sehr gut kennenlernen und ich persönlich habe sehr mit ihnen mitgefiebert und hatte daran sehr viel Freude. Die drei sind so unterschiedlich und bieten damit sehr viel Unterhaltung. Mag es Tavian sein mit seiner unbedarften Art, die sich in Strenge und Stärke wandelt oder Finnar, die in ihrer Weitsicht gegenüber anderen meiner Meinung nach sehr dazulernt. Brunja gefiel mir als Ruhigste der drei am besten, weil ich mich in sie besonders gut hineinversetzen konnte und ich die Besonderheiten ihrer Person natürlich sehr faszinierend fand. Insgesamt muss ich sagen, dass die Charaktere der Geschichte für mich einen großen Reiz ausgemacht haben. Sie waren vielseitig gestaltet, was ich immer sehr wichtig finde!

Schreibstil:
Stilstisch empfand ich die Geschichte als sehr angenehm. Es ließ sich erstaunlich leicht und fließend lesen, sodass man trotz einer Seitenzahl von fast 700 Seiten sehr leicht durch die Seiten fliegt. Dazu trägt auch die Abwechslung bei, die durch den Perspektivenwechsel zwischen den drei Hauptprotagonisten geboten wird. Dadurch konnte man anfänglich die einzelnen Figuren sehr gut kennenlernen, bevor ihre HAndlungsstränge zusammengeführt werden. Ansonsten empfand ich den Stil der Autorin als sehr malerisch, bildhaft und trotzdem unterhaltsam!

Fazit:
Insgesamt konnte mich Marlene von Hagen mit der Geschichte überzeugen. Die Autorin konnte mich durch die drei Hauptcharaktere in eine faszinierende Welt und ein spannendes wie brutales Abenteuer entführen. Trotz der nicht zu verachtenden Dicke kam es nur sehr selten zu Längen, fand ich die Spannung gut gestaltet. Insgesamt erwartet euch auf jeden Fall eine kompakte Geschichte, die Spaß macht und besonders durch ihre Charaktere sehr an Leben gewinnt sowie auch die Freude auf die Fortsetzung weckt. Macht euch gefasst auf Wendungen und Überraschungen, authentische und liebevoll gestaltete Charaktere, aber auch auf eine gewisse Brutalität, die vielleicht nicht jedem zusagt.

Bewertung vom 29.08.2018
CyberWorld 6.0: Anonymous (eBook, ePUB)
Erdmann, Nadine

CyberWorld 6.0: Anonymous (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Cover:
Ich mag den Stil der CyberWorld-Cover sehr und wurde auch beim sechsten Band nicht enttäsucht! Die Cover deuten immer schon ein wenig auf den Inhalt hin, ohne zu viel zu verraten. Für mich sehr gelungen.

Inhalt:
Inhaltlich erleben wir in diesem Band unglaublich viel! Nicht vorrangig in der Cyberworld, aber die fehlt auf jeden Fall auch nicht! Ich war von der ersten Seite an wieder in dem Leben unserer geliebten Cyberkids drin, sodass ich sofort von der Geschichte abgeholt wurde. Die Handlung ist spannend durchdacht und bietet emotionale Momente in der realen Welt, aber auch aufregende in der Cyberworld, vor allem in dem neuen Testspiel, was die Freunde zusammen hergestellt haben. Allein diese kurzen Abenteuer machen schon wahnsinnig viel Spaß! Es ist nicht nur so, dass die alltäglichen Erlebnisse der Jugendlichen einen sehr mitreißen, sondern auch das Geheimnis um Anonymous, was es zu lüften gilt, begeisterte mich von Seite zu Seite mehr! Inhaltlich wurde ich wirklich auf ein Abenteuer mitgenommen, das alles beinhaltete, was ein Abenteuer braucht! Bis zum Ende hing ich an den Zeilen!


Charaktere:
Jedes Mal, wenn ich in das Leben von Jamie, JEmma, Will, Ned und Charlie eintauche, ist es wie das Wiedersehen mit alten Freunden. Ich habe die Charaktere in denvorherigen Bänden bereits so ins Herz geschlossen, dass es doch eigentlich irgendwann langweilig werden würde, weil man sie schon so gut kennt. Fehlanzeige! In "Anonymous" steht besonders das Privatleben der Jugendlichen im Fokus, was für emotionalgeladene Momente beim Leser sorgt, denn man leidet so sehr mit ihnen mit! Ob es der Mobber aus der Schule ist, mehr als grausame Eltern, ... Man erlebt in diesem Band so viel mit den Charakteren! Sie sind so authentisch und detailliert gestaltet, dass man sie vor Augen sehen kann. Dabei hat keiner nur positive Seiten. Jeder hat so seine Fehlerchen und auch davor scheut die Autorin nicht zurück. Neben den Jugendlichen rücken auch ihre Eltern mehr in den Fokus, die man lieben oder hassen lernt. Faszinierend fand ich vor allem den ominösen Gegenspieler dieses Bandes, der euch mit Sicherheit aus den Socken hauen wird!

Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil der Autorin total! Sie schafft es, dass man sich schon auf den ersten Seiten Zuhause fühlt und gar nicht anders kann, als die Charaktere als seine Freunde anzusehen. Nadine Erdmann haucht ihnen mit so viel Herz Liebe ein, dass man schon allein deswegen das Buch lieben wird! Durch die auktoriale Erzählweise, deren Fokus zwischen den Charakteren angenehm wechselt, erlebt man wieder wahnsinnig viel und kommt ihnen wie immer sehr nahe, ohne überfordert zu werden. Stilstisch top, denn man kann es definitiv nicht aus der Hand legen, wenn man einmal angefangen hat!

Fazit:
Auch der sechste Band konnte mich restlos begeistern! Es ist vielleicht der ruhigste von allen bisher, was so die actionreichen Geschehnisse angeht, aber das heißt nicht, dass man nicht weniger mitfiebert. Ich habe in "Anonymous" so mit den Charakteren mitgeweint und mitgeliebt, dass ich gefühlsgeladen hoch hundert war! Fans der Reihe wird es aus den Socken hauen und Neuleser werden die Charaktere ins Herz schließen und nie wieder loslassen wollen! Emotionales Abenteuer pur!

Bewertung vom 24.08.2018
Das Herz des Berges
Zeißler, Elvira

Das Herz des Berges


ausgezeichnet

Cover:
Auch das Cover des zweiten Bandes finde ich toll gestaltet. Es bringt die Atmosphäre und den Inhalt der Geschichte toll zum Ausdruck und sieht dabei im Regal noch richtig toll aus! Ein sehr gelungenes Cover!

Inhalt:
"Das Herz des Berges" geht genauso aufregend weiter wie sein Vorgänger! Nells Schwester schwebt in Lebensgefahr, Joseph zieht sich immer mehr in sich selbst zurück und über der gesamten Welt schwebt eine Bedrohung, der nur Nell und ihre Freunde Einhalt gebieten können. Elvira Zeißler setzt die Geschichte über den Hütstein spannend fort, sodass man den zweiten Band nicht aus der Hand legen kann! Bis zum Ende habe ich mitgefiebert, war zwischendurch überrascht, fühlte sehr mit! Für mich war es ein rasantes Abenteuer, das ich jedem ans Herz legen kann!


Charaktere:
Ich mochte die Charaktere von Gemstone Caverns schon in Band 1 sehr gerne! Da erging es mir mit "Das Herz des Berges" nicht anders. Nell mit ihrer sympathischen, abenteuerlustigen, aber doch fürsorglichen und besonnenen Art gefiel mir auch hier als Protagonistin wieder sehr gut. Und Joseph mit seiner zurückhaltenden, aber starken Art gehörte definitiv zu meinen Lieblingen. Eigentlich kommt man gar nicht drum herum, die verschiedenen Charaktere aus dem Camp zu mögen. Sogar die Nebenfiguren wie Chloes Schwarm konnte mich überzeugen und sich in mein Herz schleichen, weil die Autorin ihren Charakteren in dieser Dilogie so liebevoll Leben einhaucht. Den Campbewohnern wurde ein überzeugender Gegensüieler geliefert, der mich ebenso überzeugen konnte. Rundum wurde die Geschichte mit sympathischen und mitreißenden Charakteren ausgestattet, die es umso mehr zu einem tollen Leseerlebnis gemacht haben.

Schreibstil:
Elvira Zeißler konnte mich auch in "Das Herz des Berges" mit ihrem Schreibstil überzeugen. Sie schreibt leicht und fließend, sodass man sich sehr schnell in der Geschichte verliert. Sie zaubert das Geschehen vor das innere Auge und man erlebt das spannende Geschehen mit den sympathischen Charakteren mit. Nells Perspektive hat mir dabei sehr gut gefallen, da sie eine authentische Protagonistin ist. Stilistisch empfand ich auch die Fortsetzung als sehr gelungen!

Fazit:
Elvira Zeißler hat ihre Gemstone Cavern-Dilogie mit einem beeindruckenden Abschluss zu Ende gebracht. Auch der zweite Band konnte mit den charmanten Charakteren, einer spannenden Handlung und einem interessanten Setting. Diese Dilogie ist ein Rundum-Abenteuer mit Gefühlen, Abenteuercharakter und Magie! Ich kann sie euch definitiv empfehlen.

Bewertung vom 23.08.2018
Heart Beat
Grand, M. D.; Gruber, S. M.

Heart Beat


sehr gut

Cover:
Das Cover hat mich auf jeden Fall sofort angesprochen! Es hat die Atmosphäre eines Jugendbuches und ist dabei so ansprechend gestaltet, dass man neugierig wird. Für mich ist es ein gelungenes Cover, das im Regal einen sehr guten Eindruck macht.

Inhalt:
Die Geschichte der drei Freunde Sam, Beccie und James hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Man schlüpft sofort in den Alltag der drei Freunde und erlebt jegliche aufregende Momente ihres aufregenden Teeangeralters. Schule, Dates, Partys, Ausflüge - alles reingepackt in eine niedliche Liebesgeschichte, die einen in das Buch entführt und man viel zu schnell am Ende der Geschichte ist. Ich empfand die Geschichte meistens sehr spannend bzw. mitreißend, weil man die drei Figuren und ihre Geschichten ins Herz geschlossen hat. Für mich ist es eine zarte Strandlektüre, die zwar an manchen Stellen von der Spannung her etwas verlor, aber im Großen und Ganzen gut durchdacht war und als leichte Lktüre schön zu lesen war.


Charaktere:
Von den Charakteren her hat mir Beccie besonders gut gefallen. Ich mochte ihre erfrischende und abenteuerliche Art, die ich gut nachvollziehen konnte. Dagegen empfand ich es bei James und Sam recht spannend, dass bei ihnen verschiedene Stereotypen vermischt wurden. Das war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie auch interessant. Bei ihnen fehlte es mir manchmal an der Entwicklung, aber im Großen und Ganzen hatte ich auch mit ihnen Spaß beim Lesen, trotz dass sie für mich manchmal etwas oberflächlich. Dagegen fand ich die Nebencharaktere als gut durchdacht und schön in Szene gesetzt, was die Geschichte schön ausschmückte.

Schreibstil:
Vom Schreibstil her konnte mich das Autorenduo überzeugen. Es erzählt "Heart Beat" leicht und locker, sodass man sofort gut reinkommt und und die Geschichte gut verfolgen kann. Dabei liest man die Geschichte aus der auktorialien Erzählperspektive, wo der Fokus immer mal zwischen den drei Hauptfiguren wechselt, sodass man sie besonders gut verstehen kann, wenn man so will. Man erlebt verschiedene Momente, was mir persönlich Spaß gemacht hat. Stilistisch hat entsprach es ebenfalls leichter Lektüre, die schön zu lesen war.

Fazit:
Insgesamt hat mir "Heart Beat" sehr gut gefallen. Trotz kleiner Schwächen in den männlichen Protas und der Spannung konnte mich das Buch den Großteil der Zeit verzaubern, weil man das alltägliche Leben der Figuren hautnah miterlebt. Es ist aus dem Leben gegriffen und erzählt von Gefühlen, die mein Herz ebenfalls zum Falltern gebracht haben, weil es einfach niedlich war. Mir hat es trotzdem sehr viel Spaß gemacht und wer Lust auf ein leichtes Teenagerabenteuer hat, hälz miz "Heart Beat" die richtige Lektüre in der Hand.