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Benutzername: rehlireh


Bewertungen

Insgesamt 33 Bewertungen
Bewertung vom 24.08.2019
Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
Turton, Stuart

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle


ausgezeichnet

Das Buch Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle war für mich ein packendes Buch, welches ich nur ungern zur Seite legte. Ich hatte es so schnell durch gelesen, dass ich schon traurig war, als ich am Ende angelangt war.

Für mich war es spannend und amüsant immer wieder den selben Tag zu erleben und dies immer wieder aus der Sicht einer anderen Person, die bei dem Ball anwesend war. Ich habe mitgefiebert und mit gerätselt, wer wohl der Mörder sein mag.

Zum Anfang ging ich von einem langatmigen Krimi in einer britischen, nostalgischen, steifen Atmosphäre aus. Doch weit gefehlt. Hier geht es richtig zur Sache mit Blut, Gewalt, Psychoterror und Angst.

Für mich ein gelungenes Buch, welches es wert ist gelesen zu werden.

Bewertung vom 23.08.2019
Der lange Weg zu dir
Widmark, Martin

Der lange Weg zu dir


ausgezeichnet

Das Buch der lange Weg zu dir überzeugt eindeutig mit seinen tollen Illustrationen. Die Bilder sind einfach zauberhaft gezeichnet und sehr ausdrucksstark in meinen Augen. Die Gefühle werden schon allein durch die Bilder deutlich rüber gebracht. Es macht Spaß so ein Buch zu lesen, wenn es mit so viel Detail und Leidenschaft gestaltet ist.
Auch wenn der Inhalt eher traurig ist. Es handeln von Abschied und Freundschaft. Adam verliert seinen alten besten Freund, seinen Hund Rufus. Er ist unendlich traurig. Auf der anderen Seite des Meeres leben Sonia und ihre Katze. Sie machen sich auf den gefährlichen Weg, über das Meer , zu Adam. Sie spürt das sie gebraucht wird.
Kindgerecht wird hier das Thema Tod, Abschied und wie man es schafft, dass es danach weiter geht, erzählt.

Bewertung vom 23.08.2019
Sal
Kitson, Mick

Sal


ausgezeichnet

Ich war sehr gespannt auf das Buch SAL von Mick Kitson.

Sal ist ein dreizehn jähriges Mädchen, welches mit ihrer kleinen Schwester bei der alkoholkranken Mutter aufwächst. Die Mutter hat ständig wechselnde Partner, welche die Kinder zum Teil nicht gut behandeln und gar missbrauchen. Sal möchte diese Erfahrungen ihrer kleinen Schwester ersparen und entscheidet sich für eine Flucht. Auf diese bereitet sie sich mit YouTube Videos vor, in denen gezeigt wird wie man in der Wildnis überlebt. Somit begleite man die beiden auf ihrem Weg. Man fiebert mit , bei all den Erlebnissen und Gefahren die den beiden lauern.

Es ist ein Buch , welches verschiedene Gefühle entfacht. Traurigkeit, Freude, Hoffnung, ... vieles ist dabei. Es ist nicht einfach zu lesen, doch sehr eindrucksvoll.
Besonders schön finde ich, dass viel auf die Pflanzen und Tierwelt eingegangen wird.

Bewertung vom 19.07.2019
Verrückt nach Karten

Verrückt nach Karten


ausgezeichnet

Ich war sofort fasziniert von dem Buch verrückt nach Karten. Schon bei dem Cover beginnt das Staunen. Es ist wunderschön gestaltet, bunt , einfach einladend zum reinstöbern.

Beginnt man nun die Seiten durch zu blättern, kommt man weiter aus dem Staunen nicht heraus. Jede einzelne Seite ist wunderbar, liebevoll gestaltet. Man entdeckt viele verschiedene Karten und lernt dabei etwas über ihre Entstehung und Herkunft. Man kann es garnicht mehr aus der Hand legen und man entdeckt immer wieder neue Details, auch wenn man es sich schon oft angesehen hat.
Auch für Kinder finde Ich es super geeignet. Es ist bildlich ansprechend und zugleich informativ.

Für mich ist dieses Buch ein Gewinn für meine Büchersammlung.

Bewertung vom 10.07.2019
Something in the Water - Im Sog des Verbrechens
Steadman, Catherine

Something in the Water - Im Sog des Verbrechens


weniger gut

Das Buch something in the water von Catherine Steadman beginnt quasi mit dem Ende. Die Protagonisten Erin schaufelt ein Grab für ihren Ehemann. Danach springt man in der Zeit drei Monate zurück. In eine Zeit , in der sie noch unsterblich verliebt war in den Mann , den sie heiraten möchte. Das paar macht Flitterwochen auf Bora Bora und macht bei einem Tauchgang einen überraschenden Fund, was ihr Leben verändern sollte.

Das Buch ist flüssig geschrieben. Man liest es aus der sich der Protagonistin, was sehr angenehm ist. Ich konnte mich voll in sie hinein versetzen, auch wenn ich mache Entscheidungen von ihr nicht nachvollziehen konnte.

Mir fehlte etwas die Spannung in der Geschichte. Für mich war es ziemlich langatmig und ich musste mich teilweise „überreden“ weiter zu lesen.

Bewertung vom 18.06.2019
All die unbewohnten Zimmer
Ani, Friedrich

All die unbewohnten Zimmer


gut

Der Roman "All die unbewohnten Zimmer" von Friedrich Ari hat mich nur zum Teil überzeugt.
Es ist ein Krimi, in dem eine Frau erschossen und ein Polizist schwer verletzt wird. Ermittler beginnen den Fall aufzuklären.
Der Schreibstil des Autors ist für meinen Geschmack sehr speziell. Nicht einfach und flüssig zu lesen, eher schon kompliziert. Zumindest ist es keine Lektüre für mich gewesen, welche man mal eben nach einem anstrengendem Arbeitstag , entspannt lesen konnte. Es erfordert Konzenration und man muss schon ganz schön mit denken. Besonders seltsam empfand ich dass mal in der 1. und mal in der 3. person geschrieben wurde.
Fazit: Ein interessantes Buch für welche die gern kompliziert lesen.

Bewertung vom 18.06.2019
Die stille Tochter / Kommissar Tommy Bergmann Bd.4
Sveen, Gard

Die stille Tochter / Kommissar Tommy Bergmann Bd.4


sehr gut

Der Roman "Die Stille Tochter" von Gard Sveen ist ein spannender Thriller.
Es ist der vierte Fall von Tommy Bergmann ( für mich war es der erste, da ich die anderen Bücher nicht gelesen habe. Das macht aber nichts.).Er ist ein ehemaliger Polizist, welcher jetzt für den norwegischen Geheimdienst arbeitet. Es beginnt im Jahre 1982 in Oslo. Eine DDR Bürgerin verschwindet plötzlich. Und dann im Jahre 2016, wieder in Oslo, wird eine Frauenleiche gefunden, bzw. deren Überreste. Kurz darauf stirbt ihre große Liebe von damals, er wurde ermodet. Tommy beginnt zu ermitteln.
Für mich eine wirklich gut gelungener Thriller mit Spannung. An einigen Stellen hat es sich für mich etwas gezogen, doch das hat der geshichte keine Abbruch getan.

Bewertung vom 18.06.2019
Die Zarin und der Philosoph / Sankt-Petersburg-Roman Bd.2
Sahler, Martina

Die Zarin und der Philosoph / Sankt-Petersburg-Roman Bd.2


ausgezeichnet

Der Roman "Die Zarin und der Philosoph" von Martina Sahler ist ein Roman über Katharina die Große Russlands im 18. Jahrhundert.
Es ist ein Mix aus Realität und Fiktion. Ebenso gibt es Personen welche zur damaligen zeit wirklich eine Rolle gespielt haben und Personen welche frei erfunden sind. Zum Anfang des Buches findet man eine Liste mit den darin vorkommenden Personen und einige Eckdaten, dies hat sehr geholfen den Überblick zu behalten.
Der Roman hat mich von Anfang an gepackt. Ich mag historische Bücher und dieses nun ganz besonders. Ich konnte sofort in die damalige Zeit eintauchen und alles hautnah miterleben. Wunderbar verpackt wurde natürlich auch eine Liebesgeschichte, auf welche ich jetzt nicht näher eingehen möchte, ausser dass man hier erstaunlich mitfühlt.
Für mich ein Buch was auf jedenfall lesenswert ist.
Ich wünsche mir mehr davon.

Bewertung vom 11.05.2019
1793
Natt och Dag, Niklas

1793


ausgezeichnet

Voller Erwartungen und Spannung wartete ich auf das Buch 1793 von Niklas Natt och Dag, dem schwedischem Autor.

Es ist ein Krimiroman, in dem eine Wasserleiche gefunden wird, welche sehr geschunden wurde. Das Ermittlerpaar Jurist Cecil Winge und sein einarmiger, bärenstarker Büttel Cardell beginnt mit seiner Arbeit. Sie wollen gemeinsam den Mrder finden und er soll seine gerechte Strafe erhalten.

Die Handlung, die Protagonisten und der Schreibstil ... ach einfach alles hat mich an dem Buch überzeugt. Es war packend, sehr spannend so das ich kaum das Buch aus der Hand legen konnte und war trotz der fast 500 Seiten schnell durch mit dem Buch.
Besonders toll finde ich ebenfalls das sehr gelungene Cover. Die Farben glänzen und passen einfach super zu dem Buch und der Handlung.

Für mich war es ein sehr empfehlenswertes Buch.

Bewertung vom 11.05.2019
Das Versprechen der Islandschwestern
Baldvinsson, Karin

Das Versprechen der Islandschwestern


gut

Das Buch Island Schwester von Karin Baldvinsson hat mich sofort mit seinem Cover in seinen Bann gezogen. Es ist dem Thema entsprechend und sehr hübsch gestaltet.
Die Enkelin Pia wird von ihrer Oma gebeten sie nach Island zur Geburtstagsfeier ihrer Schwester zu begleiten. Pia sieht dies als passende Auszeit und begleitert ihre Oma. Mit dabie ist ihre Tochter Leonie.

Die beiden Schwestern haben sich seit 1949 nich gesehen. Pias Oma möchte darüber nicht sprechen und weicht Fragen aus. Was Pia allerdings weiss, ist das beide Schwestern damals nach dem Krief nach Island ausgewandert sind, da hier tüchtige Landarbeiterinnen gesucht wurden. Wieso sich die Schwestern dann doch trennten und ihre Oma nicht in Island blieb, bleibt spannend.

Es ist ein Roman der zwischen 2017 und 1949 hin und her springt. Ich persönlich mag solche Zeitsprünge nicht immer, da sie teilweise zu verwirrung sorgen können. Er ist wunderbar anschaulich geschrieben, so dass man sich in das schöne Land mit seinem besonderem Wetter hinein versetzen kann.