© Christian Kalnbach
Petra Oelker
Oelker, PetraPetra Oelker, geboren 1947, arbeitete als Journalistin und Autorin von Sachbüchern und Biographien. Mit «Tod am Zollhaus» schrieb sie den ersten ihrer erfolgreichen historischen Kriminalromane um die Komödiantin Rosina, neun weitere folgten. Zu ihren in der Gegenwart angesiedelten Romanen gehören «Der Klosterwald», «Die kleine Madonna» und «Tod auf dem Jakobsweg». Zuletzt begeisterte sie mit zwei Romanen, die zur Kaiserzeit spielen: «Ein Garten mit Elbblick» und «Das klare Sommerlicht des Nordens» sowie mit «Emmas Reise», einer Road Novel in der Zeit nach dem 30-jährigen Krieg.
Kundenbewertungen
Hamburg im Dezember 1773. Drei Frauen suchen auf dem Weihnachtsmarkt im Hamburger Dom ihr Glück. Da ist Theda, die ihre Stellung verloren hat und eine Vernunftehe in der ostfriesischen Heimat als einzigen Ausweg sieht. Madam Augusta, fühlt sich nach dem Tod ihrer alten Vertrauten allein und Elsi hat sich verliebt, je...
Hamburg im Dezember 1773. Drei Frauen suchen auf dem Weihnachtsmarkt im Hamburger Dom ihr Glück. Da ist Theda, die ihre Stellung verloren hat und eine Vernunftehe in der ostfriesischen Heimat als einzigen Ausweg sieht. Madam Augusta, fühlt sich nach dem Tod ihrer alten Vertrauten allein und Elsi hat sich verliebt, jedoch ist ihr Vater mit ihrer Wahl gar nicht einverstanden. Alle drei Frauen haben eines gemeinsam: Sie warten auf ihr ganz persönliches Weihnachtswunder!
Petra Oelker nimmt ihre Leser mit ihrem Weihnachtsroman "Drei Wünsche" mit nach Hamburg zur Weihnachtszeit im Jahr 1773. Die Schicksale von Theda, Elsie und Madam Augusta sind sehr berührend. Ihre Probleme sind greifbar, und sie sind alle drei so sympathisch, daß man sich die Erfüllung ihres Wunsches selbst für sie wünscht. Ihre Wege, bis sie aufeinander treffen, sind interessant zu verfolgen und es ist einfach wunderschön zu lesen, wie jede einzelne von ihnen für das Glück der anderen eine Rolle spielt. Petra Oelker hat diesen Roman sehr warmherzig geschrieben, so daß hier wirklich Weihnachtsstimmung auf den Leser überschwappt. Man fühlt sich direkt auf den Weihnachtsmarkt im Hamburger Dom hineinversetzt. Hier wird alles so detailliert beschrieben, daß alles vor dem Leserauge lebendig wird. Noch aufgewertet wird dieses Buch durch wunderbare farbliche Illustrationen, die von der Machart perfekt in die dortige Zeit passen. Diese sind schon kleine Kunstwerke! Am Ende des Buches findet man die Geschichte des Hamburger Mariendom. Da ich mich sehr für diese tolle Stadt interessiere, war dies für mich noch ein weiteres Highlight! Dieses Buch ist absolut empfehlenswert!
Mit «Ein Garten im Elbblick» erscheint am 1. November im Rowohlt Taschenbuch Verlag der Auftakt zu einer neuen Hamburger Kaufmannssaga von Petra Oelker.
Band 1 spielt in Hamburg im Sommer 1895, in dem die junge Henrietta Winfield nach dem Tod ihres Vaters aus Bristol an die Elbe zurückkehrt. Der alte Mann hat ihr k...
Mit «Ein Garten im Elbblick» erscheint am 1. November im Rowohlt Taschenbuch Verlag der Auftakt zu einer neuen Hamburger Kaufmannssaga von Petra Oelker.
Band 1 spielt in Hamburg im Sommer 1895, in dem die junge Henrietta Winfield nach dem Tod ihres Vaters aus Bristol an die Elbe zurückkehrt. Der alte Mann hat ihr kaum mehr hinterlassen als eine Sammlung moderner Gemälde; sein Vermögen ist verschwunden. Henrietta glaubt sich durch ihren englischen Ehemann versorgt. Bis dieser eintreffen wird, steht die Familie ihr zur Seite: Die Grootmanns gehören zur Crème der hanseatischen Gesellschaft, sie handeln seit Generationen mit Chile-Salpeter, Kaffee und Kautschuk.
Doch dann wird am Rande der Speicherstadt ein Toter gefunden - Thomas Winfield. Henrietta, ganz auf sich gestellt, sucht nach Antworten. Warum war ihr Mann heimlich in Hamburg? Was geschah mit dem Vermögen ihrer Familie? Und wie wird ihre eigene Zukunft aussehen?
Wie schon mit ihrer Rosina-Reihe überzeugt Petra Oelker auch in ihrer neuen Kaufmannssaga mit historischer Detailtreue und großer Spannung.
2 von 3 finden diese Rezension hilfreich
Wer die Zeit zwischen 1800 und 1900 interessant findet, ist mit diesem Buch und auch mit der ganzen Serie gut beraten.Interessant ist die damalige Klassenordnung und wie der , der Geld hat ein ganz andres Leben führte als die Arbeiterklasse, der Stand der Frau zur damaligen Zeit. Spannend ist auch zu lesen was damals ...
Wer die Zeit zwischen 1800 und 1900 interessant findet, ist mit diesem Buch und auch mit der ganzen Serie gut beraten.Interessant ist die damalige Klassenordnung und wie der , der Geld hat ein ganz andres Leben führte als die Arbeiterklasse, der Stand der Frau zur damaligen Zeit. Spannend ist auch zu lesen was damals eine gesellschaftliche Revolution war, heute längst alltäglich ist.
Die Gaugler und Theatertruppe mit ihren Abendteuern ist spannend, interessant und geschlichtlich.
Hoffendlich erscheint bald das nächste Buch dieser Reihe.