Ludwig Wittgenstein (1889–1951), einer der wichtigsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Sein erstes Hauptwerk, den »Tractatus logico-philosophicus«, beendete er 1918, es erschien erstmals 1922. Sein zweites Hauptwerk, die »Philosophischen Untersuchungen«, erschien erst postum (1953).
Wolfgang Kienzler, geb. 1959, lehrt am Institut für Philosophie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Wittgenstein hielt diesen Vortrag 1929 in Cambridge: Er wollte zeigen, wie man über Ethisches reden kann, ohne gegen das am Ende seines Tractatus ausgesprochene Schweigegebot zu verstoßen. »Das Ethische«, so seine Auffassung, »kann man nicht lehren. Wenn ich einem anderen erst durch eine Theorie das Wesen des Ethischen erklären könnte, so hätte das Ethische gar keinen Wert.« Die Neuübersetzung erscheint hier als zweisprachige Ausgabe mit Kommentar und einführendem Nachwort.