Autor im Porträt

Toptitel von Kazuaki Takano

Extinction (eBook, ePUB)

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eBook, ePUB
Ist die nächste Stufe der Evolution das Ende von uns allen?
Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.
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Extinction, 2 MP3-CDs

Extinction, 2 MP3-CDs

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Auf der Jagd nach dem neuen Menschengeschlecht ... Ist das Ende des Homo Sapiens gekommen?
Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.
(2 mp3-CDs, Laufzeit: 19h 31)
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Kazuaki Takano

Kazuaki Takano, geb. 1964 in Tokio, arbeitet in Hollywood und Japan als Drehbuchautor. Für seine Romane erhielt er renommierte Preise. »Extinction« stand in Japan monatelang auf den Bestsellerlisten und wurde u.a. als bester Thriller des Jahres ausgezeichnet.

Krimi des Monats - Extinction

Die neue Spezies Mensch: Extinction!



In Japan stand "Extinction" von Kazuaki Takano monatelang auf Platz 1 der Bestsellerlisten und erhielt renommierte Preise. Im Dezember erschien der Thriller in den USA, nun auch auf dem deutschsprachigen Markt. Takano - er arbeitet in Hollywood und Japan und schreibt u. a. auch Drehbücher - hat mit diesem Buch einen Megathriller vorgelegt, in dem alles drin ist, was einen atemberaubenden Plot ausmacht - und natürlich steht das Schicksal der gesamten Menschheit auf dem Spiel. Angeblich jedenfalls, wenn man der Supermacht USA und deren Geheimdiensten Glauben schenkt ... Die Filmrechte am Buch sind schon verkauft, war klar ...



Ein dreckiger Job für den Söldner Yeager: ein Dorf auslöschen



Aber von Anfang an: Da ist Jonathan Yeager. Söldner, verheiratet, sein Sohn todkrank. Er braucht Geld für die Ärzte und nimmt einen Job im Kongo an. Einen dreckigen Job - er muss Menschen töten. Angeblich sollen die beauftragten Morde das Überleben der Menschheit sichern, denn der abgeschieden lebende Pygmäenstamm, den er auslöschen soll, soll ein tödliches Virus in sich tragen. Die Bezahlungmehr

Interview mit Kazuaki Takano - Extinction

Interview mit Kazuaki Takano



In "Extinction" dreht sich alles um eine angeblich neue Spezies Mensch. Ein Mensch also, der übermenschliche Fähigkeiten besitzt und so zur Gefahr für die "normalen" Menschen wird. Warum eigentlich?



Kazuaki Takano: Da die Übermenschen, abgesehen vom Intellekt, in ihrer Lebensweise den Menschen ähneln, streiten sie sich mit ihnen um den Lebensraum. Tatsächlich wird bei der in der Vergangenheit entstandenen Menschheit mit jedem Fortschritt, den sie macht, die alte Gattung ausgelöscht. Aber was ich meinem jetzigen Buch beschreibe, ist ein anderer Aspekt des Homo sapiens. Als die Menschen diesen für sie unverständlichen Existenzen gegenüberstehen, projizieren sie ihre eigenen Aggressionen auf ihr Gegenüber, sie bekommen Angst und versuchen, die anderen mit Gewalt zu unterdrücken. Aufgrund des Erscheinens der Übermenschen wird die Aggressivität unserer Gattung Mensch offensichtlich - und dies führt sie schließlich auf den Weg ihrer eigenen Auslöschung. Die größte Bedrohung der Menschheit ist also die Menschheit selbst ...



Und wie viel von Ihrem Plot ist Fiktion und wie viel davonmehr

Kundenbewertungen

Bewertung von sommerlese aus Hannover am 16.07.2015
"Irgendwo auf der Welt gab es immer einen Konflikt zwischen Völkern. Die Grausamkeiten waren nur auszurotten, indem man den Menschen ausrottete und alles Weitere der nächsten Evolutionsstufe überließ." Zitat S. 268 Dieser Thriller ist eine bunte Mischung von Polit- und Wissenschaftsthriller, dessen Geschichte sich auf drei Kontinente erstreckt. In drei Handlungssträngen führt Takano die verschiedenen Personen und ihre Zielvorgaben ein, baut die Inhalte geschickt weiter aus und führt sie letztendlich zu einer sie verbindenden Aktion zusammen. Dabei wirken die fiktiven Personen sehr authentisch und man kann sich gut in ihre Gedanken und Zielvorstellungen hineinversetzen. Die Handlung ist fesselnd und wirkt durch die vielen eingebauten Themen sehr tiefgründig und anspruchsvoll. Der Leser wird mit vielschichtigen Themen nicht nur gut unterhalten, sondern auch geistig gefordert. Durch sein erzählerisches Talent gelingt es Takano geschickt, folgende aktuelle Bereiche im Thriller anzusiedeln und zu einer komplexen Geschichte zu verknüpfen: es geht um ethische Fragen, wissenschaftliche Prozesse zur Herstellung eines Medikaments, politische Einflussnahme und die Vormachtstellung der Amerikaner, Datenüberwachung durch CIA, Informationen zur Evolution und am Beispiel Afrikas die Frage nach dem Sinn von Kriegen. Die menschliche Spezies hält sich für die Krone der Schöpfung, die selbst vor dem Einsatz von Kindersoldaten nicht abschreckt. Erschreckend sind in diesem Thriller die vielen brutalen Kampfhandlungen, die sich allerdings nahe an der Wirklichkeit orientieren. Gerade die Brutalität der von Kindern ausgeführten Kriegseinsätze machen fassungslos und betroffen. Dieses Buch ist daher eine eindringliche Mahnung zu Frieden und Toleranz auf der Welt. Die dargestellten Abläufe der pharmazeutischen Biotechnologie sind für Laien nur schwer nachvollziehbar und recht speziell. Davon sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen. Denn die generelle Handlung ist durchweg spannend gestaltet und gipfelt in einem actionreichen Schluss. Hier zeigt sich Takanos berufliche Erfahrung aus Hollywood in Oscar-verdächtiger Art und Weise. Dieser Thriller schreit regelrecht danach, verfilmt zu werden.

Bewertung von sommerlese am 09.11.2015
Der Söldner Jonathan Yeager nimmt aus Geldnöten einen Auftrag der amerikanischen Regierung im Kongo an. Gemeinsam mit drei weiteren Männern soll er eine weltweite Epidemie verhindern, die in einem Pygmäenvolk ausgebrochen sein soll. Dieses Volk gilt es gewaltsam auszurotten. Arthur Rubens ist der Leiter von Yeagers Autrag von Washington aus. Er weiß von einem Kind der Pygmäen, das durch eine genetische Veränderung intelligenzmäßig hoch entwickelt ist und die Menschheit zu bedrohen scheint. In Japan verstirbt Kento Kagas Vater, der ihm eine mysteriöse Nachricht hinterlassen hat. Der Pharmakologiestudent Kento soll ein Medikament gegen eine tödliche Lungenkrankheit entwickeln. Das Schicksal der Kranken macht ihn betroffen und er stürzt sich in die Arbeit, nicht ahnend, dass der CIA ihm schon auf den Fersen ist. Dieser Thriller ist eine bunte Mischung von Polit- und Wissenschaftsthriller, dessen Geschichte sich auf drei Kontinente erstreckt. In drei Handlungssträngen führt Takano die verschiedenen Personen und ihre Zielvorgaben ein, baut die Inhalte geschickt weiter aus und führt sie letztendlich zu einer sie verbindenden Aktion zusammen. Dabei wirken die fiktiven Personen sehr authentisch und man kann sich gut in ihre Gedanken und Zielvorstellungen hineinversetzen. Die Handlung ist fesselnd und wirkt durch die vielen eingebauten Themen sehr tiefgründig und anspruchsvoll. Der Leser wird mit vielschichtigen Themen nicht nur gut unterhalten, sondern auch geistig gefordert. Durch sein erzählerisches Talent gelingt es Takano geschickt, folgende aktuelle Bereiche im Thriller anzusiedeln und zu einer komplexen Geschichte zu verknüpfen: es geht um ethische Fragen, wissenschaftliche Prozesse zur Herstellung eines Medikaments, politische Einflussnahme und die Vormachtstellung der Amerikaner, Datenüberwachung durch CIA, Informationen zur Evolution und am Beispiel Afrikas die Frage nach dem Sinn von Kriegen. Die menschliche Spezies hält sich für die Krone der Schöpfung, die selbst vor dem Einsatz von Kindersoldaten nicht abschreckt. Erschreckend sind in diesem Thriller die vielen brutalen Kampfhandlungen, die sich allerdings nahe an der Wirklichkeit orientieren. Gerade die Brutalität der von Kindern ausgeführten Kriegseinsätze machen fassungslos und betroffen. Dieses Buch ist daher eine eindringliche Mahnung zu Frieden und Toleranz auf der Welt. Die dargestellten Abläufe der pharmazeutischen Biotechnologie sind für Laien nur schwer nachvollziehbar und recht speziell. Davon sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen. Denn die generelle Handlung ist durchweg spannend gestaltet und gipfelt in einem actionreichen Schluss. Hier zeigt sich Takanos berufliche Erfahrung aus Hollywood in Oscar-verdächtiger Art und Weise. Dieser Thriller schreit regelrecht danach, verfilmt zu werden.

Bewertung von Gebine S. aus Hugendubel Landshut am 30.12.2014
Was denken Sie geschieht, wenn die NSA entdeckt, dass in einem kleinen, abgelegenen Ort in Afrika ein Wesen lebt, das mit seiner überragenden Intelligenz in der Lage ist, sämtliche (!) Verschlüsselungssysteme zu knacken? Da könnten Dinge ans Tageslicht kommen, die besser geheimblieben, oder? Lassen Sie sich in den Bann ziehen von dieser unglaublichen Geschichte: höchst spannend aber auch zum Nachdenken. Die Geschichte entwickelt einen extremen Sog, weil sie actionreich erzählt wird. Fasziniert haben mich aber vor allem die Szenen, in denen das kleine "schutzlose" Wesen eine Kraft entwickelt, die niemand ihm zugetraut hätte. Die Art und Weise, wie er versucht, der Bedrohung zu entkommen und sein Verhalten den "normalen" Menschen gegenüber hält uns durchaus den Spiegel vor. Ein Thriller sowohl für Männer als auch für Frauen!

Bewertung von Karthause am 19.12.2014
Der us-amerikanische Präsident Gregory S. Burns wird informiert, dass sich eine neue Evolutionsstufe der Menschheit, eine höhere Intelligenz als sie uns gegenwärtig vorstellbar ist, entwickelt hat. Diese gilt es nun auszulöschen. Dazu werden vier Söldner unter der Leitung von Jonathan Yaeger rekrutiert und unter dem Vorwand einen von einem tödlichen, die gesamte Menschheit bedrohenden Virus befallenden Pygmäenstamm im Urwald des Kongo zu exekutieren. Gleichzeitig setzt in Japan der junge Pharmakologiestudent Kento Koga die geheime wissenschaftliche Arbeit seines Vaters fort und sucht nach einem Medikament gegen Lungensklerose. Dabei gerät er ins Visier des amerikanischen Geheimdienstes. Diese drei Handlungsebenen bilden die Säulen des Romans „Extinction“ ist schwer einem einzigen Genre zuzuordnen. Wenn, dann müsste man dieses wohl als einen wissenschaftlich-dystopischen Thriller mit Sci-Fi-Elementen bezeichnen. Das Verbindende und Genreübergreifende ist die Spannung. Die ergreift den Leser zwar nicht sofort auf den ersten Seiten, man muss ein wenig Geduld aufbringen und die eine oder andere wissenschaftliche und politische Situationsbeschreibung verinnerlichen, um sich ganz auf die Handlung einlassen zu können. Dabei ist es für das Verständnis sicher von Vorteil, wenn der Leser zumindest an den naturwissenschaftlich geprägten Abschnitten interessiert ist. Nachdem der Autor seine Figuren positioniert hat, nimmt die Handlung Fahrt auf und wird zunehmend spannend. Zwar blitzt stellenweise das Thrillerkonstrukt etwas durch, trotzdem würde ich die geschilderte Szenerie nicht als unmöglich oder unvorstellbar ansehen. Auch Assoziationen zu lebenden Personen der US-Adminstration sind sicher eher gewollt denn zufällig. Völlig ohne jegliche Erwartungen habe ich mit der Lektüre dieses Thrillers begonnen und wurde dermaßen überrascht, dass ich ihn jetzt sogar als eines der Jahreshighlights dieses Genres ansehe. Ich empfehle ihn gern weiter, wer die Romane von Michael Crichton oder Andreas Eschbach mag, wir auch Gefallen an diesem spannenden Roman haben.

Bewertung von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 23.01.2015
Eigentlich bin ich skeptisch wenn ein Buch als internationaler Bestseller angepriesen wird. Hier jedoch bin ich sehr angenehm überrascht worden. Das Buch ist aufgeteilt in zwei Teile, den ersten den man getrost als eine längere Einleitung ansehen kann und einen zweiten in dem es hochdramatisch zugeht. Das Buch entwickelt sich im zweiten Teil in einen Polit-, Wissenschafts- und Actionthriller. Und genau diese Mischung machts hier. Ich habe immer wieder zwischendrin innegehalten und bei mir gedacht „was wäre wenn all dies wirklich möglich wäre“. Einerseits ein bedrückender wie auch andererseits faszinierender Gedanke. Die Figuren, Schauplätze und Szenarien sind so plastisch beschrieben, dass es nicht schwer fiel dem Buch Glauben zu schenken. Insbesondere im zweiten Teil ist die Spannung so aufgebaut, dass sie sich bis zum Finale immer mehr steigert. Besonders hervorheben möchte ich die Dialoge, die man durchaus in der realen Welt so antreffen könnte, wäre die Situation eine reale. Dem Autor ist es gelungen mit seiner wirklich Bildhaften Sprache mein Kopfkino zum Laufen zu bringen und so war es dann als würde ich in einem Kinofilm sitzen und zusehen. Mit diesem Buch hat mich der Autor wirklich ausgezeichnet unterhalten und ich bin gespannt was man von dem Autor noch erwarten darf. Von mir gibt es für das Buch die volle Punktzahl von 5 von 5 Sternen.

Bewertung von Monika aus Erding am 12.05.2015
Plot: Ein Söldnertrupp, darunter der Ex-Green Beret Jonathan Yaeger, wird in den kongolesischen Urwald entsandt, um ein Pygmäenkind sowie dessen kompletten Stamm zu beseitigen. Doch vor Ort muss Yaeger feststellen, dass ihre Mission einen ganz anderen Hintergrund hat, als der Vorwand, ein gefährliches Virus an der Ausbreitung zu hindern. Für die Söldner beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Kind besitzt übermenschliche Fähigkeiten und muss um jeden Preis vor seinen Häschern verborgen werden. - Persönliche Meinung: Es hat sich voll und ganz gelohnt, Geld für dieses Buch auszugeben. Anders als bei den meisten Thrillern, die ich in letzter Zeit so gelesen habe, ist bei diesem zur Abwechslung einmal nicht irgendeine Terroristengruppe an der Ausrottung der Menschheit interessiert. Nein, die Evolution höchstselbst bedroht den Homo Sapiens und eröffnet einen ganz neuen Blick auf den Werdegang vom Affen zum Menschen. Neben dem Hauptplot um Jonathan Yaeger entführt Takano den Leser zu einer Teilhandlung nach Japan, wo der Pharmakologiedoktroand Kento Koga verzweifelt an einem Heilmittel für Lungensklerose arbeitet. Vor allem hier gibt es zahlreiche Abhandlungen über Pharmakologie, denen fachfremde Personen nicht unbedingt folgen können, was auch ein Grund für nur vier von fünf Sternen ist. Der letzte Plotteil dreht sich komplett um den hochintelligenten Arthur Rubens, der sozusagen auf der Gegenseite steht, aber nicht wirklich als ein Gegner von Yaeger & Co. erscheint. Vielmehr hat man bei ihm meistens das Gefühl, dass er die Söldner sowie den japanischen Forscher unterstützen, zumindest aber schützen möchte. Ein weiterer Grund für nicht volle Punktzahl ist, dass mir die Geschichte ein bisschen zu kurz war, aber das ist reine Geschmackssache. Alles in allem ein Roman mit viel Spannung, den zumindest ich ungern beiseite gelegt habe.

Bewertung von Tuppi am 19.12.2014
Wissenschaft gegen Philosophie. Das Buch beinhaltet im ersten Teil drei Handlungsstränge: auf der einen Seite den japanischen Pharmakologiestudenten Kento, der von seinem verstorbenen Vater die Aufgabe erhält, ein Medikament gegen eine unheilbare Krankheit zu entwickeln. Auf der anderen Seite Hawk, ein amerikanischer Soldat in einem privaten Militärunternehmen, der einen geheimen Auftrag der Regierung annimmt. Hawks Sohn leidet an dieser unheilbaren Krankheit, die Kentos Vater erforscht hat. Und schließlich noch die amerikanische Regierung mit Präsident Burns, die eine geheime Operation in Auftrag gibt. Im zweiten Teil geht es um Rubens, einem überdurchschnittlichen jungen Mann, der die Kriegspsychologie studierte. Anschließend ging er in eine Denkfabrik und wurde Analyst an der Front des Informationskrieges. Es wurde klar, dass die amerikanische Regierung Angst vor einem übermenschlichen Wesen hatte, das gefunden worden war. Während die einen in der Vernichtung dieser Kreatur das Richtige sahen, versuchten andere dieses Leben zu retten. Teil 3 beschreibt den Heisman-Report um das übermenschliche Wesen und die Suche nach einem Medikament gegen eine tödl. Krankheit. Das Buch ist interessant geschrieben und ich war von Anfang an gefesselt und neugierig. Zwar waren die wissenschaftlichen Aspekte für mich teilweise schwer, bzw. nicht verständlich, aber das hat mich beim lesen nur wenig beeinträchtigt. Die Story war packend und ich habe das Buch nur ungern aus der Hand gelegt. Die einzelnen Akteure waren mir - mit Ausnahme des Präsidenten - sympathisch und ich konnte mich gut in die Situationen hineinversetzen. Das Ende fand ich großartig. Es wurde alles aufgeklärt.

Bewertung von Uwes-Leselounge am 28.01.2015
Das Buch fiel mir schon bei den Frühjahrs-Neuerscheinungen des Verlags auf und nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, mußte ich das Buch unbedingt lesen. Auch das Cover finde ich mega gelungen für diese Story! So groß auch meine Freude auf das Buch war, so schwer wurde für mich der Einstieg in das Buch und die Geschichte. Denn gleich zu Beginn wird mit wissenschaftlichen und technischen Begriffen nur so um sich geworfen. Zwar werden diese dann nochmals in einfacher Form erläutert, doch dies bremste zu Beginn meinen Lesefluss. Die Geschichte selbst wird aus der Sicht von drei Personen erzählt. Wir begleiten zum einen Jonathan Yeager, einen Ex-Spezial Forces Soldaten, der mittlerweile sein Geld bei einer privaten Sicherheitsfirma verdient, die mit dem US Militär zusammenarbeitet, und im Irak stationiert ist. Jonathan ist verheiratet und hat einen totkranken Jungen namens Justin. Justin leidet an einer unheilbaren Lungenkrankheit die immer tödlich verläuft, denn es gibt bisher keine lebensrettenden Medikamente dafür. Da die Behandlungen für seinen Sohn sehr teuer sind, nimmt Jonathan das Angebot seines Chefs für einen streng geheimen Regierungsauftrag an. Dieser Auftrag soll ihm und seiner Familie 45.000 $ für 4 Wochen Arbeit einbringen. Jonathan fand ich authentisch und sympathisch, auch wenn er im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht. Er versucht mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, das Leben seines Sohnes zu retten, auch wenn er dabei selbst sterben sollte. Die zweite Person, die wir in dieser Geschichte begleiten, heißt Kento Konga (24), er lebt in Tokio und studiert im zweiten Jahr an der Universität Chemie. Dort arbeitet er in einem chemisch-pharmazeutischen Labor an organischer Synthese, d.h. er erstellt anhand eines Computerprogrammes neue Medikamente und prüft diese mittels klinischer Tests auf seine Wirksamkeit. Unerwartet stirbt sein Vater, Seiji, an einem Hirnschlag. Kurz nach der Beerdigung erhält Kento eine E-Mail von seinem Vater, in der er ihn bittet, seine Forschungsarbeit fortzusetzen, aber mit niemanden darüber zu sprechen - mit absolut niemandem! Sollte sein Leben in Gefahr sein, dann solle er alles stehen und liegen lassen und das Projekt vergessen. Kento fragt sich, was das alles zu bedeuten hat und versucht dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf den sogenannten "Heisman Report" und damit beginnt auch für Kento ein Wettlauf gegen die Polizei, CIA und vor allem die Zeit ... Kento war mir zwar sehr sympathisch und ich mochte ihn, aber er war mir teilweise doch etwas zu blauäugig im Umgang mit den Menschen, die er eigentlich ja nicht kontaktieren sollte. Die dritte Person ist Arthur Rubens, ein hochintelligenter Mann, der es schon mit Ende 20 geschafft hat, den Doktorgrad der Grundlagenmathematik zu erlangen. Danach beschäftigte er sich mit den Methoden der Kriegspsychologie bei Führungskräften innerhalb des Militärs. Bis eines Tages eine "ThinkTank" Firma namens, Schneider Institute, ihm einen Job anbietet. Das ist die Chance bei den ganz großen Tieren in der US Politik mitzuspielen. So bekommt er nach einer Probezeit immer mehr Aufgaben, bis er zum stellvertretenden Leiter eines streng geheimen militärischen Spezialauftrages ernannt wird - die Vernichtung eines lebenden Individuums. Bei diesem Charakter bin ich zwiegespalten, auf der einen Seite ist es sehr interessant ihn während der Operation zu beobachten, da hochintelligent und doch nutzt er seine Intelligenz nicht unbedingt so, wie er es könnte. Für mich hätte er eine noch größere Rolle in dieser Geschichte spielen können. Kazuaki Takano verwebt in einer atemberaubenden Art und Weise alle drei Handlungsstränge zu einer wunderbaren Geschichte, die in meinen Augen sehr selbstkritisch mit dem Wesen "Mensch" umgeht - 4 Nosinggläser !!!

Bewertung von Patrick D. aus Sinntal am 06.01.2015
Der Söldner Jonathan Yeager wird mit drei weiteren Söldnern von der amerikanischen Regierung beauftragt und in den Kongo geschickt um eine Epidemie gewaltsam einzudämmen. Arthur Rubens leitet die Mission Yeagers von Washington aus. Zur gleichen Zeit trauert Kento Kaga um seinen Vater der erst vor kurzem verstorben ist, als er eine kryptische Nachricht per Email von ihm erhält. Für alle drei Männer sind die Aufgaben jedoch anders als gedacht. Der Roman wird beworben mit „Der Erste internationale Bestseller 2015“ was die Erwartungshaltung natürlich steigert. Die Handlung ist auf drei Handlungsstränge aufgeteilt, die sich immer mehr annähern. Sie ist authentisch und durchaus realistisch. Viel der Handlung im Handlungsstrang von Kento Kaga ist wissenschaftlich, wird allerdings erklärt, so dass der geneigte Leser keine Probleme hat den Zusammenhängen zu folgen. Die Protagonisten sind alle anschaulidargestellt, mit Ecken und Kanten und könnten so wirklich existieren. Der Autor hat gerade am Anfang viel Aufwand betrieben diese einzuführen, was ihm gut gelungen ist, denn schon hier gelingt es ihm Spannung aufzubauen, die bis zum Ende des Buches immer mehr gesteigert wird. Vor allem haben mir die kleinen Seitenhiebe auf frühere amerikanische Regierungen gefallen, welche mich dennoch zum Nachdenken angeregt haben. Die vielen verschiedenen Themen welche behandelt werden sind alle ansprechend dargestellt und es entsteht ein teilweise anspruchsvoller Roman. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man merkt hier die Erfahrung des Autors aus seiner Zeit als Drehbuchautor. Fazit: Auf 560 Seiten ist ein gelungener Roman entstanden, vielleicht sogar wirklich der, der der erste internationale Bestseller des Jahres 2015 sein könnte, aber auf jedem Fall ein wirklich guter und spannungsvoller Roman.

Bewertung von https://www.buecherwesen.de aus NRW am 17.12.2014
Inhalt: Ein amerikanisches Sonderkommando wird in den Kongo geschickt um dort einen Pygmäenstamm auszurotten, der von einem tödlichen Virus befallen ist, dessen Verbreitung mit allen Mitteln verhindert werden muss. Doch bald wird Yeager klar, dass nicht der Stamm das eigentliche Ziel ist, sondern ein Kind das über einen nicht messbaren IQ verfügt. Anscheinend glaubt der Auftraggeber, dass dieses Kind die Menschheit bedroht, doch Jonathan Yeager will mit allen Mitteln verhindern dass das geschieht und hilft dem Jungen zu fliehen. Meine Meinung: Dieses Buch ist definitiv Geschmackssache, nur meinen hat es leider nicht getroffen. Die Idee des Buches ist an sich nichts Neues. Immer wieder gibt es Geschichten über Viren und ähnliches, von denen die Menschheit bedroht wird. Was für mich jedoch neu war, ist das Kind mit dem übernatürlichen IQ. Eine tolle Idee, die für mich aber leider schlecht verpackt war. Aus den verschiedenen Geschichtssträngen war für mich nur einer wirklich lesbar und interessant, das war der des Sonderkommandos um Jonathan Yeager, der versucht das Kind zu beschützen. Der Rest der Geschichte kam mir vor wie ein medizinischer Aufsatz. Sehr trockener Stoff würde man in der Schule dazu sagen. Der Teil um das Sonderkommando ist sehr spannend und interessant geschrieben. In dem Geschichtsstrang um Kento sind mir einige Logikfehler aufgefallen, die den Leser auch stören. Dieser Teil ist auch jener, der für mich zu uninteressant war. Dort geht es um Forschung und es werden sehr viele Fremdwörter genutzt mit denen der Leser nichts anfangen kann und sich erstmal im Internet damit auseinandersetzen muss um zu wissen worum es sich handelt. Für mich ist das ganze Buch auch definitiv zu politisch angehaucht. Dieser Teil überwiegt zusammen mit der Forschung und lässt den interessanten Teil um das Sonderkommando regelrecht untergehen. Für mich ist dieses Buch kein Thriller sondern wirkt eher als Dokumentation und Bericht. An sich hat die Geschichte sehr gute Ansätze und auch ein sehr interessantes Thema, aber dennoch konnte es mich nicht fesseln. Ich hätte mir gewünscht, dass es etwas weniger Theorie gewesen wäre, ganz besonders in dem Geschichtsstrang um Kento. Dort wäre etwas mehr Action angebracht gewesen, dann könnte man das Buch auch als Thriller bezeichnen. Mein Fazit: Eine sehr interessante Idee, aber leider schlecht verpackt.
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