
The White Stripes
Audio-CD
Icky Thump
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CD
1
Icky Thump
00:04:14
2
You Don't Know What Love Is (You Just Do As You're Told)
00:03:54
3
300 M.P.H. Torrential Outpour Blues
00:05:28
4
Conquest
00:02:48
5
Bone Broke
00:03:14
6
Prickly Thorn, But Sweetly Worn
00:03:05
7
St. Andrew (This Battle Is In The Air)
00:01:49
8
Little Cream Soda
00:03:45
9
Rag And Bone
00:03:48
10
I'm Slowly Turning Into You
00:04:34
11
A Martyr For My Love For You
00:04:19
12
Catch Hell Blues
00:04:18
13
Effect And Cause
00:03:00
Icky Thump
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Produktdetails
- Anzahl: 1 Audio CD
- Erscheinungstermin: 15. Juni 2007
- Hersteller: 375 Media GmbH / XL/BEGGARS GROUP / INDIGO,
- EAN: 0634904027124
- Artikelnr.: 22769164
Herstellerkennzeichnung
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Nachdem Meg und Jack White vor zwei Jahren auf „Get Behind Me Satan“ nur knapp zufriedenstellende Kost ablieferten, die Kritiker gewiss mehr erfreute als die Fans der vorangegangenen Alben „Elephant“ (2003) und „White Blood Cells“ (2002), kehrt das in Rot und …
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Nachdem Meg und Jack White vor zwei Jahren auf „Get Behind Me Satan“ nur knapp zufriedenstellende Kost ablieferten, die Kritiker gewiss mehr erfreute als die Fans der vorangegangenen Alben „Elephant“ (2003) und „White Blood Cells“ (2002), kehrt das in Rot und Weiß gewandete Duo aus Detroit mit seinem sechsten Longplayer „Icky Thump“ nun zu vertrauter Form und Stärke zurück.
Schon im titelgebenden Opener (dabei gab es früher nie Titelsongs bei den White Stripes, die darüber hinaus ihre berühmte Farbästhetik auf ein Minimum reduziert haben) windet sich ein geniales Riffknäuel wie ein soeben aus dem Wasser gezogener Zitteraal durch die Boxen, dass es eine wahre Freude ist. Damit ist schon nach Sekunden klar, dass der auf „Get Behind Me Satan“ (2005) in den LoFi-Kosmos eingekehrte Avantgarde-Rock wieder passé ist und gegen rücksichtslos bollernde Drums und von Led Zeppelin inspirierte Gitarrenriffs eingetauscht wurde.
Doch selbst wenn es noch so scheppert und knirscht, die Zeiten haben sich geändert und die White Stripes sind keine Garagenrockband mehr, die mit pulsierenden Riffattacken Wände einreißen will. Anders ist es nicht zu erklären, dass in einem Song wie „You don’t know what love is (You just do as you’re told)” aus fiependen Gitarren und 70er-Jahre-Orgelklängen eine hitverdächtige Melodie geschält wird, die Konzerthallen in Hüpfburgen verwandeln dürfte. Doch der Hörer sollte sich nicht auf eine falsche Fährte führen lassen. Denn gerade wenn er von „300 m.p.h. torrential outpour blues“ so richtig schön eingelullt wird, stanzen Meg und Jack wie von Sinnen eine krawallige Wall of Sound in die Landschaft, dass der Oberforstrat vor Schreck vom Hochsitz rutscht.
Dass es die White Stripes ihren Hören wie schon die Queens Of The Stone Age auf ihrer aktuellen Platte nicht einfach machen und ein formelhaftes Album abliefern (etwas Pop gejagt von Blues und Hardrock), spricht für sie. Sie erstaunen mit Folk-Elementen und dem Einsatz eines Dudelsacks (!) in „Prickly thorn, but sweetly worn“ und „St. Andrew (This battle is in the air)“ sowie mit kongenialem Simpel-Bluesrock, der von einem witzigen Dialog zwischen Meg und Jack zusammengehalten wird („Rag and bone“). Das ist nach einem Geniestreich wie „Seven nation army“, den „Icky Thump“ nicht bieten kann, zwar nicht sensationell, aber immer noch ziemlich stark.
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Nach dem weltweiten Erfolg von "Elephant" und seinem würdigen Nachfolger "Get Behind Me Satan" hatten Jack und Meg White ihre Band vorübergehend auf Eis gelegt. Jack lebte seine musikalischen Ambitionen zwischenzeitlich in seiner Männerclique mit den Raconteurs …
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Nach dem weltweiten Erfolg von "Elephant" und seinem würdigen Nachfolger "Get Behind Me Satan" hatten Jack und Meg White ihre Band vorübergehend auf Eis gelegt. Jack lebte seine musikalischen Ambitionen zwischenzeitlich in seiner Männerclique mit den Raconteurs aus, Meg modelte und genoß das Leben. Nun, rechtzeitig vor ihrem 10-jährigen Jubiläum, melden sich The White Stripes mit einem neuen Album zurück aus der Kreativpause. "Icky Thump" zeigt, dass sich unser Duo erneut weiterentwickelt hat, aber doch seinen musikalischen und stilistischen Maximen treu geblieben ist. Es ist ein satt produziertes, laut tönendes, modernes Album geworden, das aber bei jeder Gelegenheit seine Wurzeln im amerikanischen Folk offenlegt. Schon bei den markanten ersten Riffs des Openers wird dem Hörer klar, dass es jetzt auf eine ebenso White-Stripes-typische wie extravagante Reise geht. Damit steht schon der Titeltrack in direkter Tradition von Hits wie "Seven Nation Army" und wird wie dieser auch länger als einen Sommer lang für Furore sorgen.
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