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Die Luft-Navigationskarte "West-Russland" war eine Sonderkarte des Reichsluftfahrtministeriums im Maßstab 1: 2 000 000, welche im März 1941 herausgegeben wurde. Dies geschah in Vorbereitung des Angriffs der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion ("Unternehmen Barbarossa") am 22. Juni 1941. Sie ergänzte jene Luft-Navigationskarte, die bereits 1940 vom Reichsluftfahrtministerium veröffentlicht wurden, wie die Karten Nr. 4 "Westrußland und nördlich Vorderasien", Nr. 5 "Nordwest-Russland", Nr. 14 "Ostrußland und West-Sibirien" sowie Nr. 8 "Vorderasien" und Nr. 9 "Östliches Vorderasien".Die…mehr

Produktbeschreibung
Die Luft-Navigationskarte "West-Russland" war eine Sonderkarte des Reichsluftfahrtministeriums im Maßstab 1: 2 000 000, welche im März 1941 herausgegeben wurde. Dies geschah in Vorbereitung des Angriffs der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion ("Unternehmen Barbarossa") am 22. Juni 1941. Sie ergänzte jene Luft-Navigationskarte, die bereits 1940 vom Reichsluftfahrtministerium veröffentlicht wurden, wie die Karten Nr. 4 "Westrußland und nördlich Vorderasien", Nr. 5 "Nordwest-Russland", Nr. 14 "Ostrußland und West-Sibirien" sowie Nr. 8 "Vorderasien" und Nr. 9 "Östliches Vorderasien".Die Originalkarte wurde im Nachdruck auf 96 % verkleinert und hat trotzdem eine Reprintgröße von (B x H) 70 x 100 cm. Sie ist dazu doppelseitig bedruckt. Abgebildet wird die Sowjetunion von Leningrad (St. Petersburg) und Kiew im Westen bis nach Perm und Orsk sowie dem "Nördlichen und Mittleren Ural" im Osten. Im Norden endet die Karte mit der Powenez-Bucht.Eine rote Linie zeigt die bestehende Grenze im Norden zu Finnland. Eingezeichnet sind große und kleine Städte, Flüsse, Seen und Kanäle, Gebirgspässe und Gletscher, Eisenbahnen usw.Die Karte im Nachdruck wird gerollt - in einer stabilen Papphülse - geliefert.ÜBER DIE LUFT-NAVIGATIONSKARTEN:Unmittelbar nach der Gründung der Luftwaffe der deutschen Wehrmacht am 1. März 1935 wurde vom Reichsluftfahrtministerium (RLM) die Schaffung eines einheitlichen Landkartenwerkes für die Navigation in Auftrag gegeben. Genutzt wurden dabei alle in Europa verfügbaren aktuellen Landkarten sowie die Erfahrungen der Legion Condor von Juli 1936 bis März 1939 als deutscher Luftwaffen-Verband im Spanischen Bürgerkrieg.Hergestellt wurden diese Navigationskarten vom Generalstab der Luftwaffe. Im Jahr 1940 waren dann 14 Einzelkarten sowie 5 Doppelblätter fertig. Dazu kamen entsprechend dem Kriegsverlauf weitere Sonderkarten. Vermerkt wurde auf allen Ausgaben in der Legende: "Herausgegeben vom Reichsluftfahrtministerium, Berlin 1940". Jede der Karten hatte den Titel: "Luft-Navigationskarte in Merkatorprojektion, Maßstab auf 51 Grad Breite 1: 2 000 000" dazu flankiert von zwei Emblem der Luftwaffe. Genutzt wurden sie für die Koppel-, Funk- und astronomische Navigation. In vielen Stäben wurden sie als Übersichtskarten verwendet. Für den Einsatz vor Ort stand den Piloten weitere Navigationskarte in den Maßstäben zwischen 1:5000 und 1:500 000 zur Verfügung.