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Nicht wenige Dichter und Denker machen sich bereits seit Jahrhunderten Gedanken über die Freie und Hansestadt Hamburg - und preisen sie für ihre Schönheit, ihre Einmaligkeit, ihre Bürger, deren Geschäftssinn, Sitten und Eigenarten. Die Stadt und ihre Einwohner bekommen dabei - neben viel Lob und Respekt - auch manch ironischen Hieb und spöttischen Biss zu spüren, doch kein Poet und kein Erzähler der hier zu Wort kommt, will seine große Liebe für die Stadt damit schmälern; im Gegenteil: Man verzehrt sich nach ihr. Man will dort immer wieder hin und nicht so schnell wieder weg. Zu viel, was es…mehr

Produktbeschreibung
Nicht wenige Dichter und Denker machen sich bereits seit Jahrhunderten Gedanken über die Freie und Hansestadt Hamburg - und preisen sie für ihre Schönheit, ihre Einmaligkeit, ihre Bürger, deren Geschäftssinn, Sitten und Eigenarten.
Die Stadt und ihre Einwohner bekommen dabei - neben viel Lob und Respekt - auch manch ironischen Hieb und spöttischen Biss zu spüren, doch kein Poet und kein Erzähler der hier zu Wort kommt, will seine große Liebe für die Stadt damit schmälern; im Gegenteil: Man verzehrt sich nach ihr. Man will dort immer wieder hin und nicht so schnell wieder weg. Zu viel, was es zu sehen, hören und erleben gibt. Zu schön, einfach dort zu sein
Clemens von Ramin gibt den Texten der Meister eine klare, warme und hanseatisch angemessene Stimme.
Autorenporträt
Wolfgang Borchert, geboren 1921, war zunächst Buchhändler und Schauspieler. 1941 wurde er als Soldat an die Ostfront verlegt; zwei Mal wurde er wegen "Zersetzung" zu Haftstrafen verurteilt. Als er 1945 nach Hamburg zurückkam, war er bereits schwerkrank. Am 20. 11. 1947 starb er, gerade 26 Jahre alt, in Basel. Wie kein anderer artikulierte er in seinen von Melancholie durchzogenen Gedichten und Erzählungen die Bitterkeit und Trauer einer "verratenen Generation".

Joachim Ringelnatz, 1883 in Wurzen bei Leipzig geboren, zeigte als Hans Bötticher, der sich später Joachim Ringelnatz nannte, schon früh Spürsinn fürs Abenteuerliche und Skurrile. Nach der Schulzeit fuhr er vier Jahre lang zur See, war im Ersten Weltkrieg Kommandant eines Minensuchbootes. 1920 tauchte er in der Münchner Boheme auf und rezitierte im 'Simpl'. Dort entdeckte ihn Hans von Wolzogen für seine Berliner Kleinkunstbühne 'Schall und Rauch'. Entscheidenden Erfolg errang Ringelnatz mit den 'Turngedichten' und den Liedern vom Seemann 'Kuttel Daddeldu'. Als reisender Artist trug er überall seine Verse vor und wurde zu einem Klassiker des deutschen Humors. 1933 Auftrittsverbot und Beschlagnahme seiner Bücher. Völlig mittellos geworden, starb er 1934.

Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), war Naturwissenschaftler und Schriftsteller. Er zählt zu den geistreichsten Satirikern der deutschen Aufklärung. Lichtenberg war das 18. Kind eines Generalsuperintendanten. Nach dem Studium der Mathematik und Naturwissenschaften wurde er 1770 in Göttingen Professor für Experimentalphysik und Naturwissenschaften. Abgesehen von seinen Sudelbüchern äußerte sich seine literarische Tätigkeit u.a. in der Herausgabe des Göttingischen Taschen-Calenders (ab 1777 bis zu seinem Tod) und des Göttingischen Magazins der Wissenschaften und der Literatur (1780-1785). Wegen seines körperlichen Leidens (eine Rückgratverkrümmung, die Zwergwuchs zur Folge hatte) führte Lichtenberg bis zu seinem Tod ein zurückgezogenes Leben.