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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Internet gilt im 21. Jahrhundert noch vor Fernsehen und Buch als das wichtigste Medium für die deutsche Bevölkerung und ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es offeriert jede Menge neuer Möglichkeiten und vereinfacht so das Leben vieler Menschen. Neben sozialen Netzwerken, Verkaufsplattformen und Nachrichtendiensten bietet das Internet heutzutage auch Möglichkeiten zur Partnersuche auf speziell…mehr

Produktbeschreibung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Internet gilt im 21. Jahrhundert noch vor Fernsehen und Buch als das wichtigste Medium für die deutsche Bevölkerung und ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es offeriert jede Menge neuer Möglichkeiten und vereinfacht so das Leben vieler Menschen. Neben sozialen Netzwerken, Verkaufsplattformen und Nachrichtendiensten bietet das Internet heutzutage auch Möglichkeiten zur Partnersuche auf speziell dafür angelegten Online-Dating Plattformen. Dort können Internetnutzer bequem von zu Hause aus und unabhängig von Zeit und Raum nach der großen Liebe suchen und dem Singledasein ein Ende bereiten. Man spricht auch häufig vom „Internet als Heiratsmarkt“ und bezeichnet den Computer als ein „Beziehungsmedium“ , da virtuelle Kommunikation Menschen weltweit miteinander verbindet. Im Internet gibt es über 2500 verschiedene Plattformen , die vom Flirten über erotische Abenteuer bis hin zur festen Partnerschaft alles ermöglichen. Die computerunterstützte Partnersuche ist für jedermann zugänglich und weist somit eine weitreichende Auswahl an potenziellen Partnern auf. Online-Dating hat die klassische Kontaktanzeige nach und nach abgelöst und im Laufe der Jahre einen immensen Zulauf erfahren. Was in den 90er Jahren klein anfing , entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem Massenphänomen. Statistiken beweisen, dass alte Klischees wie Online-Dating sei nur etwas für „verzweifelte Singles, die im realen Leben keine Chance haben einen Partner zu finden“, hinfällig sind. In den Jahren 2011 und 2012 gab es rund 16 Millionen Singles in Deutschland, von denen circa sieben Mil-lionen einen Partner im Netz gesucht haben. Dies führte dazu, dass im Jahre 2012 jede dritte Beziehung online entstand. Die Partnersuche im Internet hat sich gesellschaftlich etabliert und tritt immer mehr in den öffentlichen Diskurs. Marktführer wie Parship.de und ElitePartner.de investieren Millionen in Fernsehwerbung und werben so immer mehr Mitglieder. Der demografische Wandel und die damit verbundene steigende Le-benserwartung der Menschen sorgen für neue Verhältnisse in Bezug auf die Lebensführung, womit die Sorge im Alter alleine zu bleiben, wächst. Dieses Beispiel ist nur eines von vielen, das die hohe Nachfrage nach Online-Dating erklären soll. Die Anbieter werben mit Slogans wie „Liebe ist kein Zufall“ oder „Hier verliebt man sich“ und suggerieren somit Simplizität und Planbarkeit bei der Entstehung einer Liebesbeziehung.