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Examensarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung, Note: 1, Universität Hamburg (Fachbereich Sportwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Eine 38-Jährige Patientin, von Beruf Hausfrau, leidet seit 8 Jahren an depressiven Verstimmungszuständen und war wegen dieser Beschwerden bereits mehrfach in stationärer Behandlung. Zuletzt wurde sie zur Elektrokonvulsionsbehandlung „wegen einer therapieresistenten Depression“ eingewiesen. Seit einigen Monaten litt sie unter einer beständigen Verschlechterung ihres Befindens mit Antriebslosigkeit, starken…mehr

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Produktbeschreibung
Examensarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung, Note: 1, Universität Hamburg (Fachbereich Sportwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Eine 38-Jährige Patientin, von Beruf Hausfrau, leidet seit 8 Jahren an depressiven Verstimmungszuständen und war wegen dieser Beschwerden bereits mehrfach in stationärer Behandlung. Zuletzt wurde sie zur Elektrokonvulsionsbehandlung „wegen einer therapieresistenten Depression“ eingewiesen. Seit einigen Monaten litt sie unter einer beständigen Verschlechterung ihres Befindens mit Antriebslosigkeit, starken Zukunftsängsten, Freudlosigkeit, niedergedrückter Stimmung, Konzentrationsstörung und suizidalen Gedanken. Frau H. begann 32 Tage nach ihrer Aufnahme mit einem Sporttherapieprogramm, das sich aus Gymnastik, Spielen, Stretching, Körperwahrnehmung und einem Ausdauerprogramm zusammensetzte. Die Patientin kam beim ersten Mal mit weinerlicher Stimmung in die Sporthalle, äußerte, sie hätte nie Sport getrieben und hätte davor auch besondere Angst. Ihr wurde vom Sporttherapeuten erklärt, sie hätte nichts zu tun, was sie nicht möchte, sie könne auch am Rand sitzen und zuschauen. Daraufhin nahm sie teil und setzte sich nach der Hälfte der Stunde zu einer kurzen Pause auf die Bank. Im Ausdauerbereich hatte sie aufgrund ihres starken Übergewichtes Schwierigkeiten, so daß es niedriger dosiert wurde, um das Erreichern der Pulsgrenze herauszuzögern. Bereits in der zweiten Woche berichtete die Patientin, daß sie keine Angst mehr vor dem Sport habe, daß ihre Kopfschmerzen viel weniger wurden und sie zudem besser schlafe. Nach dreieinhalb Wochen Sporttherapie ging es ihr so gut, daß sie nach Hause drängte. Sie konnte nach 4 Wochen in „gut gebessertem Zustand“ entlassen werden. Auch 24 Monate nach der Aufnahme äußerte sie, daß sie sich „sehr wohl und ausgeglichen“ fühle. (Daten aus HUBER 1988, S. 227)