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Inhaltsangabe:Einleitung: Ich habe das Thema (Print-) Medien in Nicaragua anlässlich meines einmonatigen Aufenthalts dort gewählt. Da ich während dieser Zeit bei meinem Onkel, der Botschafter für Österreich ist, gewohnt habe, bekam ich zwangsläufig einiges von der Politik des Landes mit. Man wird überall mit Geschichte konfrontiert, vor allem die Revolution von 1979 ist allgegenwärtig. An den Hauswänden sieht man oft Parolen wie: ¿Viva Nicaragua! Viva Daniel! Viva la Revolucion!¿, es gibt kaum einen Laternenmast ¿ der Standort kann noch so abgelegen sein ¿ an dem nicht das schwarz-rote Zeichen…mehr

Produktbeschreibung
Inhaltsangabe:Einleitung: Ich habe das Thema (Print-) Medien in Nicaragua anlässlich meines einmonatigen Aufenthalts dort gewählt. Da ich während dieser Zeit bei meinem Onkel, der Botschafter für Österreich ist, gewohnt habe, bekam ich zwangsläufig einiges von der Politik des Landes mit. Man wird überall mit Geschichte konfrontiert, vor allem die Revolution von 1979 ist allgegenwärtig. An den Hauswänden sieht man oft Parolen wie: ¿Viva Nicaragua! Viva Daniel! Viva la Revolucion!¿, es gibt kaum einen Laternenmast ¿ der Standort kann noch so abgelegen sein ¿ an dem nicht das schwarz-rote Zeichen der jetzigen Regierungspartei FSLN (Frente Sadinista de Liberacion Nacional) prangt. Nicaragua ist ein Land, in dem viele Missstände herrschen, doch trotzdem sind die Einwohner stolz auf ihre Heimat und ihre Geschichte. Man kann sagen, Historie ist lebendig: Ganz anders als bei uns in Österreich, wo Geschehnisse der letzten zwanzig bis dreißig Jahren in der Schule trocken auswendig gelernt werden, beschäftigen sich auch die Menschen aus niedrigeren sozialen Schichten mit dem Thema Geschichte und Politik. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich darin, dass es in Nicaragua keinen Status Quo gibt, mit dem die Mehrheit zufrieden ist. Die Regierung wird ständig kritisiert und ihre Handlungen werden mit Argusaugen verfolgt. Im Ausland herrscht die Meinung vor, dass die führende Partei, die FSLN, eine neue Diktatur aufbauen wolle ¿ nachdem sie die alte 1979 gestürzt hatte. Doch nicht nur im Ausland gibt es zahlreiche Regimegegner, auch die nationalen Medien in Nicaragua stehen dem Staatspräsidenten Daniel Ortega alles andere als wohlgesonnen gegenüber. Berüchtigt ist die Feindschaft zwischen der Tageszeitung La Prensa und dem ersten Mann im Staat. Das Spannungsfeld Medien und Politik bildet den Schwerpunkt meiner Arbeit, da es in Nicaragua eine enorm große Rolle spielt. Es besteht eine große Wechselwirkung zwischen den beiden Feldern. Politiker sind auf mediale Berichterstattung angewiesen, nicht nur um die eigene Person zu inszenieren, sondern vor allem um mit dem Volk zu kommunizieren. Öffentlichkeit ist der Grundstein einer Demokratie, Politik muss Zustimmung unter den Bürgern finden um erfolgreich zu sein und setzt somit auf positive Berichterstattung. Auch Medien stehen in Abhängigkeit zur Politik, denn sie sind darauf angewiesen, dass ihnen Themen dargeboten werden. Natürlich muss der passende institutionelle Rahmen zur freien Entfaltung von öffentlichem Diskurs [...]

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