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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,5, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Proseminar II - Mediengeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Meldungen aus der Presselandschaft in den letzten Jahren waren und sind alarmierend. Man spricht von Zeitungskrise, Pressekonzentration und „redaktionellem Outsourcing“*. Die Folgen sind meist verheerend: Kleine Verlage müssen aufgeben, Lokalteile werden abgeschafft und ganze Titel werden von den großen Zeitungsunternehmen aufgekauft.…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,5, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Proseminar II - Mediengeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Meldungen aus der Presselandschaft in den letzten Jahren waren und sind alarmierend. Man spricht von Zeitungskrise, Pressekonzentration und „redaktionellem Outsourcing“*. Die Folgen sind meist verheerend: Kleine Verlage müssen aufgeben, Lokalteile werden abgeschafft und ganze Titel werden von den großen Zeitungsunternehmen aufgekauft. Die Schlagzeilen der letzten Jahre bestätigen diese Entwicklung: Im März 2002 wird die „Woche“ eingestellt, „Welt“ und „Berliner Morgenpost“ legen ihre Redaktionen zusammen, im Dezember 2002 versuchen „Frankfurter Rundschau“ und „Süddeutsche Zeitung“ einen gemeinsamen Stellenmarkt aufzubauen, die großen überregionalen Zeitungen („Süddeutsche Zeitung“ (SZ), „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ)) müssen massiv sparen und auch aus dem Lokalzeitungsmarkt werden immer neue Übernahmen und drohende Insolvenzen bekannt.* Schließlich darf sich im Februar 2003 nach Genehmigung des Bundeskartellamtes die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) mit ca. 150 Mio. € bei der Süddeutschen Zeitung einkaufen. Wenn man bedenkt, dass die SWMH bereits die Mehrheit der Anteile einiger Zeitungen besitzt, darunter die „Stuttgarter Nachrichten“, „Stuttgarter Zeitung“, „Rheinpfalz“ und „Freie Presse“, kann man erahnen, dass hier ein weiterer Pflasterstein auf der Strasse zur Macht gelegt wurde.* Fast gar idealtypisch für den Konzentrationsprozess auf dem deutschen Zeitungsmarkt ist das Vorgehen der SWMH und man muss sich die Frage stellen: Bedroht die Pressekonzentration die freie Meinungsbildung? Um diese Frage zu beantworten, sollten die wichtigsten Begriffe aus diesem Bereich erläutert werden sowie die Entwicklung des Phänomens Pressekonzentration im (west)deutschen Nachkriegsdeutschland untersucht werden. Nach der Betrachtung der Konzentrationsbewegungen insbesondere in den 60er, 70er und 90er Jahren sollte vor einem Fazit noch auf konkrete Maßnahmen eingegangen werden, die im Laufe der Jahre bereits gegen Pressekonzentration und ihre Folgen ergriffen wurde. [* Vgl. Kurp, M.: Gefährliche Folgen der Zeitungskrise, 17.07.2003, online im Internet unter: http://www.medienmaerkte.de/artikel/print/031707_zeitungskonzentration.html]