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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit Etablierung der volkssprachlichen Sangspruchdichtung im deutschen Mittelalter und deren schriftlicher Tradierung in Handschriften sind auch immer wieder sogenannte lyrische Sängerkriege überliefert worden. In diesen werden namentlich genannte oder ungenannte Dichter und sogar ganze Dichterkollektive kritisiert bis grob beschimpft. Einerseits kann man die polemischen Texte durchaus ernst nehmen, immerhin wurden…mehr

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Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit Etablierung der volkssprachlichen Sangspruchdichtung im deutschen Mittelalter und deren schriftlicher Tradierung in Handschriften sind auch immer wieder sogenannte lyrische Sängerkriege überliefert worden. In diesen werden namentlich genannte oder ungenannte Dichter und sogar ganze Dichterkollektive kritisiert bis grob beschimpft. Einerseits kann man die polemischen Texte durchaus ernst nehmen, immerhin wurden die dazugehörigen Texte vor Publikum vorgetragen und für wichtig genug befunden, um aufgeschrieben zu werden. Andererseits ist eine persönliche Feindschaft zwischen zwei Autoren doch eher unwahrscheinlich und auch in der bekanntesten Dichterfehde, der zwischen Walther von der Vogelweide und Reinmar dem Alten, geht die neuere Forschung eher von einem literarischen Spiel zwischen den Dichtern und einer Gegenüberstellung von zwei Meinungen in einer Performanz-Situation aus. Besonders gut kann man das an den Nachrufen vermeintlich verfeindeter Dichter aufeinander sehen, beispielsweise dem von Walther auf Reinmar. Dort werden die Fähigkeiten und Verdienste, des vorher kritisierten Dichters, schließlich doch respektiert und sogar gelobt. Doch inwieweit man allen polemischen Strophen, abgesehen vielleicht von denen, wo bloße Beschimpfung das Thema ist, ihre Ernsthaftigkeit absprechen kann, wird wohl aufgrund von Informationsmangel Gegenstand ewiger Spekulationen bleiben.

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Autorenporträt
Sophie Strohmeier, geboren 1987, verbrachte ihre Jugend in Wien und Pennsylvania, USA. Sie studiert Romanistik und Slawistik. 2007 bis 2009 arbeitete sie mit Regisseur Peter Whitehead am Spielfilm Terrorism Considered as One of the Fine Arts. Seit 2010 wirkt sie bei zahlreichen Kurzfilmen mit und beteiligt sich an Literaturprojekten.