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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Fast immer in der Geschichte der Menschheit beruhte die Macht und der Ruhm großer Männer auf dem Rückhalt einer Armee, die die Herrschaft des jeweiligen Herrschers möglich machte und sein Stellung festigte. Ohne diese oder wenigstens eine Gruppe bewaffneter Männer, wäre die Geschichte des Öfteren für den einen oder anderen Herrscher anders geschrieben worden. Auch Augustus machte sich das Militär zu Eigen, welches einen nicht…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Fast immer in der Geschichte der Menschheit beruhte die Macht und der Ruhm großer Männer auf dem Rückhalt einer Armee, die die Herrschaft des jeweiligen Herrschers möglich machte und sein Stellung festigte. Ohne diese oder wenigstens eine Gruppe bewaffneter Männer, wäre die Geschichte des Öfteren für den einen oder anderen Herrscher anders geschrieben worden. Auch Augustus machte sich das Militär zu Eigen, welches einen nicht unerheblichen Teil zur Klärung der Machtfrage beitrug. Aber erst als das Militär für die eigenen Zwecke verwendet bzw. missbraucht wurde sowie gesellschaftliche und politische Neuerung eintraten, konnte man einen langanhaltenden und ausschlaggebenden Erfolg erkennen und verzeichnen. Somit konnte das Reich des Augustus mehr als 200 Jahre bestehen. In meiner Arbeit möchte ich auf Veränderungen und Reformen des Militärs unter Augustus eingehen. Dabei werden die Punkte der Notwendigkeit, Umsetzung sowie Ergebnisse untersucht. Speziell betrachtet wird, inwiefern Augustus die Militärreformen zum Wohle des Volkes und des Staates durchführte und inwiefern es reines Kalkül war zur Festigung und Erhaltung seiner Macht war. Anhand einer Analyse der Quellenlage möchte ich auf die Besonderheiten der Überlieferung eingehen. Aus der damaligen Zeit liegt uns der Tatenbericht Augustus vor, in denen Augustus seinen Rechenschaftsbericht an Volk und Staat inszeniert. Literaturen von Autoren aus der Zeit Augustus zeigen eher ein zurückhaltendes Bild. Eröffnen werde ich die Analyse mit der siegreichen Schlacht über M. Antonius bei Actium im Jahre 31 v. Chr. Damit beginnt die Zeit des Friedens; der jahrelange Bürgerkrieg hatte ein Ende und der lang ersehnte Frieden für das Volk war greifbar nahe. Parallel dazu lag es nun an Augustus, die von den Legionen ausgehende Gefahr zu beseitigen, gefolgt von den Reformen und Veränderungen die diese beinhalteten. Ich gehe auf die Verkleinerung der Truppenstärke, die Truppenverteilung, die Veteranenversorgung sowie die Militärkasse ein. Weiterführend beschreibe ich den Verlauf der soldatischen Klientelbildung unter Augustus.3 Schlussendlich lege ich das Hauptziel des Augustus dar, welches primär die Trennung des Militärs von der Politik umfassten.

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