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Inhaltsangabe:Problemstellung: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Problem der Versprachlichung von Gerüchen und Geruchsempfindungen im Deutschen und deren Wiedergabe im Italienischen. Mit Patrick Süskinds Roman Das Parfum steht als empirisches Korpus ein literarisches Werk im Vordergrund, in dem die Darstellung von Geruchssinn und allen Arten von Gerüchen und Geruchsnuancen eine zentrale Rolle spielt. Der Geruchssinn des Menschen, verglichen mit anderen Sinnen, ist relativ schlecht entwickelt und deshalb kognitiv kaum gegliedert. Kein anderes Sinnesgebiet leidet so sehr unter…mehr

Produktbeschreibung
Inhaltsangabe:Problemstellung: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Problem der Versprachlichung von Gerüchen und Geruchsempfindungen im Deutschen und deren Wiedergabe im Italienischen. Mit Patrick Süskinds Roman Das Parfum steht als empirisches Korpus ein literarisches Werk im Vordergrund, in dem die Darstellung von Geruchssinn und allen Arten von Gerüchen und Geruchsnuancen eine zentrale Rolle spielt. Der Geruchssinn des Menschen, verglichen mit anderen Sinnen, ist relativ schlecht entwickelt und deshalb kognitiv kaum gegliedert. Kein anderes Sinnesgebiet leidet so sehr unter sprachlichen Unvollkommenheiten wie der Geruch, da einer praktisch unübersehbaren und kaum klassifizierten Vielfalt von Empfindungen eine vergleichsweise geringe Anzahl von sprachlichen Bezeichnungen gegenüber steht. Sprachlich wird dieses Problem im Deutschen durch verschiedene Strategien gelöst: die metaphorisch-synästhetische Übertragung aus anderen Sinnesbereichen (süß, scharf) oder die metonymische Verschiebung von Geruchsträger auf den Geruch (blumig, knoblauchartig). Bei der Beschreibung von Gerüchen werden auch sekundäre Verfahren wie substantivische Komposita, adjektivbasierte Verfahren, Partizipien, Genitivattribute, Präpositionalattribute usw. verwendet. Im kontrastiven Vergleich stellt sich fest, dass im Italienischen zum Teil die anderen sprachlichen Mittel zur Darstellung von Gerüchen zur Verfügung stehen. Zusammenfassung: Der kontrastive Vergleich des italienischen und des deutschen Wortschatzes im Bereich des Geruchs erbrachte eine ganze Reihe von interessanten und zum Teil unerwarteten Ergebnissen. Das wichtigste Ergebnis der vorliegenden Untersuchung scheint die empirisch belegte Tatsache zu sein, dass es interlingual keine (bestenfalls sehr wenige) uneingeschränkte Äquivalenzen oder Entsprechungen gibt. Dieser Umstand kann keineswegs überraschen. Denn jede Sprache entwickelt sich abhängig von den Bedürfnissen einer Sprachgemeinschaft, ihrer Geschichte und Kultur. Eine Sprachgemeinschaft kann auf einem Gebiet mit nur wenigen Sprachzeichen auskommen, während sie in den anderen Bereichen sehr viele Bezeichnungen bereitstellt. Diese Eigengesetzlichkeiten einer Sprachgemeinschaft zeigen sich dann in den Eigentümlichkeiten ihrer Sprache. Die Ungleichheiten verschiedener Sprachen können sich in der Denotation, der Konnotation oder in beiden Bedeutungsbereichen zeigen. Bei der Übersetzung stoßt man oft auf Probleme der Diversifikation und [...]

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