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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Mannheim (Philosophische Fakultät - Lehrstuhl Neuere Germanistik I), Veranstaltung: HS "I did it for me": Dramaturgie, Erzählverfahren und Ideologie neuerer Serien, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Thematik Islamophopie und untersucht, inwieweit diese in der Fernsehserie "Homeland" präsent ist. Die Mainstream-Populärkultur ist in der Zeit seit 9/11 sklavisch den offiziellen Erzählungen über den Krieg gegen den Terror treu geblieben. Während an…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Mannheim (Philosophische Fakultät - Lehrstuhl Neuere Germanistik I), Veranstaltung: HS "I did it for me": Dramaturgie, Erzählverfahren und Ideologie neuerer Serien, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Thematik Islamophopie und untersucht, inwieweit diese in der Fernsehserie "Homeland" präsent ist. Die Mainstream-Populärkultur ist in der Zeit seit 9/11 sklavisch den offiziellen Erzählungen über den Krieg gegen den Terror treu geblieben. Während an den Rändern - zum Beispiel im Untergrund Hip-Hop - eine radikale Kritik zu finden ist, hat ein enger und begrenzter Konsens das kulturelle Zentrum der USA und Großbritanniens durchdrungen. Räume für Fragen wurden nur zu ganz pragmatischen Themen zur Verfügung gestellt - zum Beispiel dazu, ob Folter und Krieg tatsächlich als Mittel zur Verhinderung von Terrorismus funktionieren oder ob sie das Problem letztlich verschlimmern. Filme wie Zero Dark Thirty (2012) und Großbritanniens Channel 4-Produktion Complicit (2013) halten den Einsatz von Folter für ein akzeptables Diskussionsthema - ein Hinweis darauf, dass der Terrorkrieg den früheren Konsens, dass Folter ein absolutes Unrecht ist, dauerhaft gebrochen hat. Die Grenzen eines akzeptablen Diskurses werden noch deutlicher, wenn bedacht wird, was als "liberale" Auffassung von populärkulturellen Darstellungen gilt. Wenn 24 das Fernsehdrama der frühen Phase des Krieges war - mit seinen tickenden Zeitbombenszenarien, die die Folter verherrlichen, seinen Massentötungen von US-Zivilisten durch Massenvernichtungswaffen und seinem konstanten Strom eindimensionaler terroristischer Feinde -, so wird die Serie Homeland als liberale Alternative begrüßt, die besser zur Ära Obama passt und deren Schwerpunkt auf der Psychologie der Radikalisierung liegt. Tatsächlich galt die Sendung - in den USA auf Showtime und in Großbritannien auf Channel 4 - als Lieblingsprogramm des Präsidenten.

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